gleicher Zeitpunkt, wie im Artikel: Verwehrt und verweht
Kampf im Schnee
Der Wind pfeift um die angespannten Körper der beiden so unterschiedlichen Menschen. Eiseskälte fährt in ihre Glieder. Ihr warmer Atem wird von den schneidenden Winden fortgetragen. Die Maske des Zorns des Shakriins spricht Bände. Drohend hält er die Hand zur Faust geballt erhoben. Schwarze Energie sammelt sich darum.
Nein, Shakriin Boran tu es nicht. Wir sind keine Feinde, du täuschst dich. Es tut mir Leid, um deine Freunde. Ich tue dir nichts. Schau!
Um ihre friedlichen Absichten zu untermauern, die sich aufgrund der Sprachbarriere nicht auszusprechen lohnen, streckt sie beide Arme zu einer offenen Geste weit von sich. Doch der Schamane, blind vor rasender Wut, schleudert seinen Energieblitz auf sie. Sie kann ihm im hohen Schnee nicht mehr ausweichen und stöhnt schmerzverzerrt auf, als er sie in die Seite trifft. Noch während sie sich ihre Taille hält, kommt der Trollzacker mit schwingender schädelbesetzter Keule auf sie zu gestapft. Seine Absicht ist offensichtlich. Doch so leicht lässt sich die Botin Firuns nicht überwältigen – auch wenn sie nach dem langen Marsch und dem Zaubertreffer am Ende ihrer Kräfte ist – und so reckt sie dem Angreifer ihren Speer entgegen. Es entbrennt ein harter Kampf im verschneiten Tal der Sieben Winde.
Bakkus hat sich von seinem Lockzauber erholt und eilt herbei, um seiner Herrin beizustehen, als diese wankt. Die Wucht der Knochenkeule und ein darauf folgender erneuter Energieblitz schleudern den schwarzen nivesischen Steppenhund einige Schritt in den tiefen Schnee hinaus, wo er reglos liegen bleibt.
BAKKUS NEIN!!
Tränen der Wut sammeln sich in ihren Augen.
Neue Kraft erfüllt die junge Jägerin. Sie ist entschlossen ihren Gegner zu überwinden. In schneller Folge stößt sie ihren Speer in den Leib des Schamanen, der unterdessen eine weitere Energiekugel formt. Doch ihre Angriffe scheinen nicht die übliche Wirkung zu haben. Sie werden irgendwie gedämpft. Dennoch schwankt der große Mann ein wenig, um dann umso entschlossener anzugreifen. Gesprochen aus nächster Nähe ist es ihr unmöglich seinem Zauber zu entrinnen. Dumpfer Schmerz breitet sich in ihrer Brust aus. Sie taumelt. Ein wuchtiger Schlag von unten wirft sie in den weichen Schnee. Der Runenspeer Firuns entgleitet ihren Händen.
Über sich sieht sie die Eiszapfen an einem Felsvorsprung hängen, als sich plötzlich zwei von ihnen lösen und sie direkt in die Brust treffen! Sie kann einen Schmerzensschrei nicht unterdrücken, der jedoch rasch vom eisigen Wind fortgetragen wird. Die Eiszapfen ragen nun gefährlich aus ihrer Brust heraus. Jeglicher Versuch sich zu bewegen ist vergebens. Kraftlos spürt sie, wie ihre kostbare Lebensenergie, einem Malstrom gleich, aus ihrem Körper fließt. Ihr wird kalt. Sehr kalt.
Mit einer Mischung aus Schmerz, Trauer, Genugtun und Entschlossenheit im Gesicht, schiebt sich Boran in ihr Blickfeld. Er sagt noch etwas in seiner Sprache, als auch ihn unvermittelt ein Eiszapfen trifft und sich tief in seine Schulter gräbt!
Azinas Blick schweift unterdessen nach links, wo sie einen riesigen weißen Wolf langsam auf sie zu tapsen sieht.
Der Trollzacker hat den Wolf noch nicht bemerkt, den Einschlag jedoch überwunden und formt einen weiteren Energieblitz, um ihr endgültig den Rest zu geben. Verzweifelt versucht sie sich von den Eiszapfen zu befreien, die sie am Boden festnageln. Doch es gelingt ihr nicht. Ihre Hände sind taub und fallen kraftlos zu Boden. Ihr letzter Blick gilt dem mystischen weißen Wolf.
Ist dies dein Plan, oh Weißer Jäger?
Dunkelheit umfängt sie.
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Azinas Gedanken
Krass!
Ich klammere mich noch an die Prophezeiung! „Die Botin Firuns wird zum rechten Zeitpunkt wiederkehren!“.
Evtl. ist auch dieser Anker gefallen! Vielleicht gibs bereits ne neue Erwählte?
Gewöhnt euch schon mal an den Zwerg! Der wirds euch nicht leicht machen:)
Möglich, aber zumindest halte ich den Zwerg, nicht für Firun, prädestiniert. Aber ein paar Götter, wären ja noch frei…
Und was die Prophezeiung betrifft, mal sehen, was die „Sterne“ für ein Zeitgefühl haben…
Das Azina tot ist glaube ich nicht! Es gab keinen Nachruf und außerdem wäre es für die Gruppenkonstellation echt mies wenn Azina tot wäre und stattdessen der Zwerg als Hautpcharakter einspringen würde.
Das stimmt allerdings, was aber auch nicht bedeuten muss, das wir wirklich das letzte, von dem Zwerg gesehen haben, kann ja sein, das wir dem Charakter nocheinmal begegnen, während Azina, beispielsweise, näher zu Firun findet.
Aber, ich zumindest, werde jetzt ersteinmal Tee trinken und abwarten…
Sagen wir mal so: Wäre Azina tot, wäre ich nicht annähernd so entspannt … 🙂 Ich warte schon ungeduldig auf ihre hoffentlich baldige Rückkehr.
Den Zwerg spiele ich ja mit Absicht so. Es macht echt Spaß. Aber du hast Recht: Der Zwerg wäre bei dem derzeitigen Verhalten nur schwer zu integrieren, wobei ich da nicht so rasch die Flinte ins Korn werfen würde. Er ist an sich, ein echt guter Kerl. N bischen ruppig halt. Aber der Überlegende Intelekt sollte wohl mit sowas fertig werden:)
Grombasch und Firun geht tatsächlich überhaupt nicht.
Dass Azina noch lebt, muss nicht heißen, dass der Anker nicht gefallen ist. Ich habe übrigens eine 4500 Wörter starke Artikelreihe vorbereitet. Das hier waren die ersten 500:D
Oh es gibt, schon diverse Mehtoden, welche der überlegende Intellekt nutzen könnte, wovon die hälfte wahrscheinlich nicht gerne gesehen wird…
Aber ja, wenn es notwendig sein sollte, würde das schon irgendwie funktionieren, ich meine es gäbe immerhin noch Delia als sozialen, äh, Kleber und Jane als Stimme der Vernunft, was das für Nehazet bedeutet, darüber denke ich jetzt nicht nach. Im zweifelsfall würde es halt darauf hinauslaufen, das wir Grombasch auf den Feind richten und ihn loslassen…
Sind die anderen Artikel auch jeweils aus 500 Wörtern bestehend? Ist die Artikelreihe abschließend, oder ist das der aktuelle Stand? UNd sollten wir uns gedanken, über eine Ankerrestauration machen?
Wobei Firun, Grombasch eventuel abkühlen könnte, andererseits weiß ich nicht, ob soetwas wirklich gut wäre… Ein Dilemma, was zum nächsten führe
-.- war ja klar, dass so etwas kommt. Wir wärs mit ein wenig Rücksichtsnahme? Man muss seine Überlegenheit ja nicht mit Arroganz raushängen lassen. Aber Nehazet kann wohl nicht anders^^
Zitat „Nachts im Museum“: „Wer ist weiter entwickelt?“
Motto: „Schau mal Grombasch, da ist der Feind.“ … „WAAAASSS ATTACKE!!!“ … so ist’s recht:)
Du kannst Fragen stellen. Die Artikellänge wird natürlich variieren nach dramaturgischen Gesichtspunkten. Die Geschichte von Azinas Verbleib ist im RL längst gespielt. Über den Zeitlichen Ablauf innerhalb des Spieles weiß ich auch nichts. Wir sind ja in dieser Höhle und haben jegliches ‚Zeitgefühl‘ verloren.
Nein, er kann wirklich nicht anders ^^ (geregelter Nachteil, und so 😉
Ich würde ja sagen, das sie einfach unterschiedlich „entwickelt“ sind, weiterentwickelt, vor allem im Sinne, eines entsprechenden Fortschrittes, ist ja eh problematisch, sie sind halt an unterschiedliche Anforderungen angepasst (bzw. auf unterschiedliche Anforderungen ausgelegt)…
Ist doch absehbar, das es so, oder ähnlich verlaufen würde…
Hatte ich mir schon gedacht, wäre aber interessant gewesen, wenn alle Artikel entsprechend gleich lang gewesen wären (wobei eine neun Artikel umfassende Reihe, ich weiß auch nicht).
Das mit dem Zeitgefühl stimm aber tatsächlich, einer der Punkte, wo es sich lohnen würde 3 GP für den entsprechenden Vorteil auszugeben.