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Ein magischer Ort

Das Fest wogte lange und stürmisch hin und her, der Bruder Delias sorgte für Stimmung und Unterhaltung, so wie des Efferds Element den Durst aller Wesen zu stillen vermag, ausgelassen wurde getanzt, gesungen, gespeist und getrunken. Dabei wurde die Stimmungen zum schluss nach dem Verzehr einiger Gurkenstücke noch einmal angehoben. Viele Geschichten, welche die anderen erheiterten wurden ausgetauscht, auch wenn ich viel davon nicht verstand, aber die anderen waren glücklich. Ich rang mich zum schluss durch auch eines der Gurkenstücken zu probieren, mir fiel der strahlenden irisierende Glanz der Dinge auf, welcher mir vorher nicht bewusst war, es war wie der Blick aus einer anderen Perspektive. In den nächsten Tagen habe ich viel Zeit damit verbracht Schrift und Sprache der Tulamiden und die Zeichen Kusliks zu erlernen. Den Kampf gegen den Sieger der letzten Turnier hat Sieghelm trotz seiner vorherigen überragenden Leistungen, zumindest gehe ich davon aus das jene überagend war, nicht gewonnen, aber er war wohl in den Augen aller ein sehr ehrhafter Wettstreit zwischen zwei Dienern der Leuin. Aufgrund der schweren, wenn auch oberflächlichen, Verletzungen heilten sowohl Jane, Delia als auch ich ihn, wobei Delia und ich auf unsere Kräfte zurückgriffen, so wie auch schon bei Azina vor ein paar Tagen.

Am 20.Firun, waren wir wie verabredet im Rondratempel, ich wollte ja eigentlich nicht hinein in diese unwirtlichen feurigen Hallen, aber ich fasste meinen Mut zusammen, wenn gleich ich dies wohl ohne meine Freunde nicht getan hätte, und wagte mich in die Höhle der Löwin, selbige war erleuchtet von unzähligen Feuerbecken und die Schäge des Gongs tönten wie ein Donnerschlag in diesen Hallen, die Diener der Löwin die Anwesend waren schienen auf uns zu warten. Hm eigentlich seltsam, das einer Sturm und Regengottheit, auch Feuer zugeordnet wird, erscheint mir etwas kontraintuitiv. Die Atmosphäre im Tempel war wirklich bedrückend, so das ich mich an Jane wandte, nur meine Freunde, welche in meiner Nähe weilten, verhinderten das ich vor Schreck erstarrte oder aus Panik davon rannte, an Jane gekauert schritt ich hinter ihr her den anderen folgend weiter durch den Tempel. Bis Wir weit genug in dem Inneren des Tempels waren und die Meisterin der Senne Süd, sich an uns, nun mehr an meine Freunde, denn mich, aber das war in Ordnung, ich war ja nur wegen meinen Freunden hier, wandte und uns, also ihnen, eine Frage stellte. Jene wurde von ihr allerdings in kürzester Zeit selbst beantwortet und dabei zeigte sie Sieghelm eine ungewöhnlich gezackte Klinge, welche sie ihm darbot. Diese heilige Klinge der Löwin sollte für einen würdigen Diener der Leuin sein, und die Meisterin der Senne Süd meinte diesen in Sieghelm gefunden zu haben. Nachdem Sieghelm die Klinge in seine Hände nahm, wurde er von der Meisterin der Senne Süd angegriffen, aber mit dieser Waffe parierte er jeden einzelnen Angriff. Delia und ich wollten schon zu unseren Kräften greifen um unseren zur hilfe zu eilen aber, Jane deutete Delia, und damit mir da ich ja immer noch in ihrer Nähe stand, an das dies keine Weise wahl wäre, da es sich dabei wohl um einen Test handel würde. Dieser wurde dann auch von Sieghelm bestanden. Danach wurde noch eine Klinge für den neuen Waffenknecht von Sieghelm erworben.

Am darauffolgenden Tag brachen wir auch in Richtung des Heimatdorfes von Delia auf. Wir reisten auf unsere Art, Sieghelm hoch zu Pferde, Jane, Azina, Delia und Rondrian laufend und ich laufend oder schwimmend, je nachdem was sich gerade anbot.

Nachdem wir die Grenzfestung Araniens hinter uns gelassen hatten wanderten wir durch einen Wald, bis wir an einen Ort kammen der gezeichnet war von zwei Birken die einen Eingang formten, wenn man davon wusste, an den Birken wuchsen Beeren und ein Stein mit dem Symbol der Phasen der Mada war ersichtlich. Die Tatsache das Delia meinte Ihr Dorf wäre direkt vor uns und das sie nach durchschreiiten des Eingang nicht mehr zu sehen war, war genug um mich zu veranlassen mir diesen Eingang genauer nach dem Odem des Arcanen anzusehen. Und tatsächlich entpuppte es sich das hier Magie herrschte, wahrscheinlich alte und mächtige, wenn gleich doch offensichtliche, Magie. Wir waren In Delias Dorf, ein kleinen Siedlung vornehmlich aus Fachwerkgebäuden und einzelnen Häusern mit Bäumen oder aus Bäumen, welche den Namen Mahtab trug, angekommen. Unser Weg führten uns zu einem Gasthaus, welches wohl keinen Namen trug, Azina entschied selbst für ihr Mahl zu Sorgen, als wir durch die Tür traten und eines Barden ansichtig wurden, welcher auf einem Instrument, das aussah wie als wäre es aus Eis, spielte, wurde uns gewahr das wir uns nicht mehr bewegen konnten, tatsächlich schien sich nichts mehr zu bewegen, auch die Sprache versagte uns den Dienst, ich beschaute mir die Situation an und suchte nachdem Odem des Arcanen und fand diesen auch, bei dem seltsam gewandten Barden mit den Hautbildern der auf diesem kühlen Instrument vor seinem Buch und Gefäß spielte. Kaum war seine Laute und seine Stimme verklungen, endete auch sein Bann auf uns und wir waren wieder im Besitz unserer Kräfte, aber von dem Barden war nichts mehr zu sehen. Der Wirt ein Tuluf ibn Ali bewirtete uns noch.

Das Ende des Turniers?

Nachdem Azina vor ein paar Tagen stark blutend zu ihrem Gehöft zurückkehrte sah es ganz so aus, als würde Sieghelm ihr in diesem Punkte folgen, wurde er doch schwer verletzt durch eine Kämpferin die wohl einen gewissen Kor anbetet, angeblich soll er irgendwie mit Rondra in Verbindung stehen, aber da ich noch in keinem der Tempel der Rondra war, habe ich dahingehend noch keinen Diener Rondras dazu befragt. Allerdings gelang ihm, im gegensatz zu Azina, dennoch den Sieg davon zu tragen, was lediglich bedeutet das er diesen Sturm an schneidenden Schmerzen weiter ertragen darf, ich verstehe ja nicht wirklich warum die sich unbedingt gegenseitig verwunden müssen, ich meine wenn sie sich austoben wollen dann könnten sie doch auch etwas Imman spielen, wobei ich auch da nie verstanden habe was daran so interessant sein soll, aber zumindest sah es nicht so verletzend aus.

Am Tag danach holten Jane und ich dann endlich die in auftrag gegebenen Lederwaren ab, ihre Rüstung und meine Handschuhe, nun ich kann nichts zu der Rüstung sagen, aber es wird wohl eine weile dauern bis ich mich an die Handschuhe gewöhnt habe.  Über das verwendete Leder bin ich mir nicht ganz sicher, aber es scheint sich um eine solide Verarbeitung zu handeln, die Handschuhe sitzen auch bequem, meine Schwimmhäute kneifen nicht und auch die Hautschleier sind bedacht. Ich werde mal sehen ob entsprechende Lederwaren reproduzieren kann, in angemessener Zeit versteht sich, da der Vorteil solcher Bekleidung offensichtlich ist. Ganz davon abgesehen kann ich mich nun auch dieser Gegenstände widmen, die von den anderen Buch genannt werden. Meine Freund besuchten wieder den Rondratempel, ich blieb mit Azina draußen, was sehr nett von ihr war.

Schlußendlich gewann Sieghelm auch noch den letzten Kampf des Turnieres, es sei denn der Kampf gegen den letzten Gewinner wird noch gezählt, dann war das wohl nur der vorletzte Kampf. Dabei fiel auf das dieser Kampf für Sieghelm augenscheinlich weniger schwer, oder zumindest weitaus weniger gefährlich war, wurde er doch im vergleich zum vorherigen Kampf praktisch nicht verletzt. Für heute wollte er eine Feier ausrichten lassen, was auch dazu führte das ich mich erneut in die Fluten des Barun-Ulah begab um zu fischen.

Elementare Enthüllungen im Barun-Ulah

Wir saßen gerade am Tisch um das aktuelle Mahl einzunehmen als Alhina mit einem gewissen Rafid ibn Achmad, ihrer alten Liebe, sich zu uns gesellte. Anscheinend besaß er einstmals Land, welches er einer Familie zur Verwaltung übergab während er reiste, das Schriftstück, welches dies belegte versank jedoch in den Fluten des Barun-Ulah, Alhina dachte ich könnte dies eventuell wieder finden. Ich sah nichts was dagegen spräche und da ich mich gerne in meinem Element aufhalte, machten wir uns dann auch bald auf den Weg, nachdem Jane ihr Gepäck erleichtert hatte. Rafid und Azina führten uns durch Baburin an der dem Barun-Ulah zugewandten Stadtmauer entlang bis zu einer Stelle die irgendwo unter einem großen Gebäude, wohl dem Haus des hiesigen Herrschers, lag. Rafid warf einen Stein mitten in den Fluss, dorthin wo er meinte das Boot gesunken sei, vor fünf Götterläufen, damals hatte ich noch keine Beine, das war kompliziert sich damals an Land fortzubewegen. Ich entledigte mich der hinderlichsten Teile meiner Kleidung, etwas behielt ich an, war ich mir doch bezüglich der aquatischen Flora und Fauna nicht sicher, hätte ja sein können das etwas in den Tiefen lauert das besser nicht an den Leib gerät. Ich nahm lediglich meinen Vulkanglasdolch und das kleine Fischernetz noch mit. Nachdem ich in das Wasser gesprungen und untergetaucht war wirkte ich einen Flim Flam um mich besser zurecht zufinden, was mir unter Wasser leicht gelang, ich war nun mal in meinem Element. Danach schwomm ich eine Weile hin und her, befragte die Fische der Umgebung, naja befragen ist nicht ganz das richtige Wort, Fische sind nun mal recht still, aber ich konnte ihnen mein Anliegen verdeutlichen und die Fische zeigten mir auch verschiedene Wracks, samt diverser Kisten, Kästen und anderer Behältnisse. Vor allem lag am Grund viel Tand, Waffen, KLeidung, Alltagsgegenstände, irgendwann wird wohl der ganze FLuss davon voll sein, da unten sollte jemand aufräumen bevor es zu spät ist und die Geschöpfe Efferds dort nicht mehr leben können. Eine Kiste hatte ich schon an Land geschafft nachdem ich noch ein Ruderboot und ein weiteres Schiff fand, dieses Schiff war sehr zerfallen aber in den Resten der Kajüte fand ich noch eine Truhe. Ich rief einen Diener des Wassers herbei, was entsprechend leicht von meinen Händen ging und bat diesen die Kiste zu meinen Freunden an Land zu bringen, nun ja jedenfalls war dies so gedacht. Zuerst folgte mir mein nasser Freund in den Frachtraum, dort sprach ich ihm nocheinmal meine Bitte aus. Während er also die Kiste an Land brachte sah ich mich weiter um und sammelte alles ein was irgendwie interessant sein könnte, verschiedene Kisten und Kästen, sowie Schatullen, eine Flasche und was mir sonst noch so ins Auge geschwemmt wurde, darunter auch eine schöne Muschel. Der Diener des Wassers fand seinen Weg zu mir zurück und ich bat ihm das von mir gefüllte Fass ebenfalls zu meinen Freunden an Land zu bringen, auch diese Bitte füllte er fließend aus. Auch ich schwamm wieder an die Wasseroberfläche zurück. nahm aber vorher noch den Namen des Schiffes, Seetang, wie lecker, wie ich später erfuhr mit. Meine Freunde waren gerade dabei die gefundenen Schätze zu sortieren und generell zu besehen als uns auffiel das sich weitere Menschen näherten. Wir begrüßten jene freundlich und erzählten was wir taten, irgendwie, wobei meine Freunde wohl der Meinung waren die Gegenstände seien angespült worden, wahrscheinlich ein Missverständnis aufgrund des Wasserelementares. Meine Freunde begaben sich friedlich auf den Weg zurück und ich das Wasser genießend schwamm hinterher, allerdings bedankte ich mich vorher noch bei den Fischen und den Elementar. Auf dem Hof wurde dann Rafids Kiste geöffnet und tatsächlich war das Schriftstück noch erhalten. Jane unternahm noch einige Maßnahmen um den weiteren erhalt zu gewährleisten und es wurde beraten was nun zu tun sei. Am nächsten Tag machten wir uns erneut auf in die Stadt und besahen und den Tempel des Nebel- und Handelsgottes, naja Delia und ich besahen uns diesen die anderen berieten sich mit in graue Gewänder gehüllte Gestalten. Als wir später zum Hof zurückkammen dauerte es nicht lange bis ein Wagen gezogen von Sieghelm den Hof erreichte in diesem lag die schwerverlezte Azina, ohne lange nachzudenken eilten Delia und ich an ihre Seite und nutzten unsere Fähigkeiten um ihr Linderung und Heilung zu verschaffen, was uns auch gelang. Danach fühlte ich mich zwar bis auf die knochenausgetrocknet, aber das war es wert. Wenigstens würde Sie sich jetzt nicht mehr in dieser seltsamen Veranstaltung verletzen, nun bleibt nur noch zu hoffen das Sieghelm es möglichst unbeschadet daheraus schafft.

Fragwürdiges Verhalten und Zeitvertreib…

Beinahe könnte man es wohl als Flaute bezeichnen, Azina verwies mich an Nehazet, welcher natürlich nicht hier sondern in Khunchom ist, nun gut ich werde wohl dem Verlauf des Barun-Ulah folgen danach an der Küste entlang schwimmen und so schließelich nach Khunchom kommen, aber vorher werde ich Delias Mutter besuchen möglicherweise kann Sie mir helfen meine Mutter zu finden, denn Sie kann wohl das unergründliche Wesen des Stroms des Schicksals erkunden. Was die Tage sonst so betrifft, so gibt es neben dem langweiligen Turnier, wo Sie sich nur gegenseitig verletzen, und das sogar ziemlich schwer, das ist kaum anzusehen, da möchte man schon das ein oder andere mal auf das Feld laufen um die Leute zu heilen oder es stürmen lassen damit die Kämpfe gar nicht stattfinden, aber denen ist das gegenseitige verletzen so ernst das gäbe bestimmt ärger, wenn sie von ihrem schadhaften Verhalten abgehalten würden. Ansonsten gibt es viel zu tun um meine Gedanken und die der anderen auf Nebenflüsse zu verleiten. Für mich wären das vor allem die Suche nach Nutzpflanzen für den Hof, dabei konnte ich auch die Gegend etwas erkunden. Dann noch ein bisschen Fischerei, mittlerweile habe ich schon die verschiedensten Varianten ausprobiert, mit der Rute, dem Netz, einer Reuse, dem Speer und vor allem Unterwasser, letzteres war entsprechend erfrischend. Das bot mir auch die Gelegenheiten auführlich in dem Fluss zu schwimmen, was für eine labsal, es ist ja nun schon etwas länger her das ich richtig schwimmen konnte, die ganzen Brunnen, Fässer, Becken, Zuber und Wannen sind doch etwas einengend. Ich muss sagen die Landschaft hier ist schön, der rege Schiffsverkehr ist ein bisschen störend aber ich schwimme einfach unter den Booten entlang, das geht schon irgendwie der Fluss ist zum Glück groß genug. Für Arima habe ich auch noch ein paar Holzspielzeuge angefertigt, zuerst einen schönen Delphin, danach eine graziöse Nixe und nun bin ich mit einer anmutigen Schildkröte beschäftigt, ich denke danach wage ich mich an einen Rochen. Mit dem Banner von Sieghelm bin ich auch beinahe fertig, es ist zwar etwas durchnässt, das passiert halt, wenn unter Wasser in der Wanne gestickt wird, aber für den Anlass sollte es wohl genügen. Während der Tage des Turniers waren wir auch der Familie von Muhalla, ich habe mich mit ihnen kaum unterhalten, die anderen wollten nicht das ich allzu viel erzähle. Ich sollte Delia mal nach ihren Stecken fragen, Sie hatte ihn bis vor kurzem noch beinahe überall dabei, aber seit der Wintersonnenwende ist Sie immer seltener mit ihm anzutreffen.

Baburin, das Ende der Reise?

Wir suchten also nach Muhalla, nun ihn fanden wir nicht, dafür aber ziemlich viele Pflanzen. Jane hatte diese weiter verarbeitet zu einigen Tränken, ganze Wasserschläuche ließen sich mit den abgefüllten Tränken füllen, was letzendlich auch passierte. Nachdem unsere Suche nicht erfolgreich verließ begaben wir uns nach Baburin um die kunde des Schicksals von Muhalla dort zu verbreiten. Die Reise selbst verlief recht ereignislos, halt etwas zäh und trocken, wie es so üblich ist an Land, vermute ich mal. Ich weiß zwar nicht wieso, aber ich sollte nicht über Muhalla und Radajana reden, meine Gefährten waren wohl besorgt Worte könnten aus meinem Mund heraussprudeln und in einem Wasserfall ähnlichen Wortschwall münden der das Boot der Aufklärung der Hintergründe des verschwindens von Muhalla und Radajana von der Quelle bis zur Mündung tragen würde, oder so ähnlich. Ich beschloss dementsprechend still wie ein tiefes gewässer zu sein, oder nach Einschätzung meiner Gefährten stumm wie ein Fisch zu sein, wobei einige von denen wirklich gerne und ausführlich reden.

Wir erreichten auch das Gehöft von Azina saba Belima und Ihrer Familie, anwesend waren eine Belima saba Carima, ein Alef ibn Eslam, eine Arima saba Belima und ein junger Herr namens Chezzek. Bei Arima handelt es sich um ein sehr junges Kind, wirklich niedlich und süß, ich denke ich werde für Arima in den nächsten Tagen etwas schnitzen, ein Delphin oder etwas vergleichbares.

Die Nacht verbrachte ich diesesmal im Haus, genauer gesagt in der Badewanne im Badezimmer, das war weitaus entspannender und nicht so beklemmend wie in den meisten Brunnen oder Fässern oder dem ein oder anderen Zuber in dem ich die Reise hinüber schon lag. Am Tag darauf begaben wir uns nach Baburin, eine recht interessante Stadt, nur etwas sehr laut, ohne Efferdtempel, dafür aber mit sehr schönem Fluss, ich denke ich werde dort auch demnächst mal baden, eventuell besehe ich mir das Turnier das die Rondrakirche dort veranstaltet vom Barun-Ulah aus an. Sehr großer Markt, mit etwas sehr gewöhnungsbedürftigen Ordnungsprinzip, einem großen Rondratempel, welchen ich mir allerdings nur von außen  betrachtet habe, er muss aber wahrlich erschreckend gewesen sein, habe ich doch gehört das sogar Sieghelm aus vollstem Leibe schrie, ob das zum Kult der Donnernden dazu gehört? Bezüglich des Marktes bleibt noch festzuhalten das es zu einem Tumult kamm dessen Ursprung sich in Jane fand die einige Raubfische angelockt hatte. Aber diese konnten davon abgehalten werden mit Ihrer geplanten Beute zu entschwinden. Diese Lederrüstung die Sie in Auftrag gab könnte Ihr wirklich dienlich sein, um ihr vom Regen in die Traufe zu verhelfen. Und auch ich bin schon gespannt ob der Handschuhe, es wird wohl etwas gewöhnungsbedürftig aber danach kann ich mir eventuell das ein oder andere Buch ansehen.

Vorbereitungen für wilde Verhandlungen

Ich bin also seit einigen Tagen wieder in Khorestan, nun habe ich schon verschiedene Pläne, für unterschiedliche Eventualitäten bezüglich des Ferkinaproblems erarbeitet und ich bin zuversichtlich das sich meine ordentliche Vorbereitung auszahlen wird, ich meine es sind nur Wilde, und von jenen auch nicht einmal viele, damit sollte ich doch wohl alleine fertig werden.

Ich arbeite nun schon länger als eigentlich erwartet an dem Problem, nun was will ich machen, da ich auf meine eigenen Fähigkeiten angewiesen bin, und alles sicher verlaufen soll, wurde aus der angestrebten Woche mittlerweile eine Zeit von 13 Tagen, doch dafür habe ich nun verschiedene Temporäre Thaumatursome zur Hand, die, sofern sich Azad nicht auf eine vernünftige Verhandlung einlässt, ihn dazu bewegen werden meinem Anliegen positiv zu begegnen, darüber hinaus sind auch verschiedene Elementare gebunden zur Verfügung um mir mit ihren besonderen Fähigkeiten zu diensten zu sein. Alles in allen bin ich zuversichtlich das ich das Problem auf die eine oder andere Art lösen werde, im zweifelsfall wird das ganze halt in einem Zauberduell, falls bei Azad von einem Zauberduell gesprochen werden kann, ausarten. Da die Überraschung auf meiner Seite ist, gehe ich auch nicht davon aus das er irgendwelche wie auch immer gearteten Vorbereitungen getroffen hat.

Darüberhinaus veranlasste ich in den letzten Tagen hier noch die verschiedensten anderen Angelegenheiten, ich ließ schon einmal ein paar Speisen, für meine zu erwartende triumphale Rückkehr, vorbereiten, so das eine kleine Feierlichkeit auszurichten möglich wäre, jenachdem wie meine Verhandlungen mit den Ferkinas laufen mögen. Weiterhin besah ich mir erneut die Pläne, welche Jane gezeichnet hatte, ich denke als nächstees werde ich die Ziegelei in Angriff nehmen, für meine weiteren Vorhaben benötige ich Baumaterialien, außerdem habe ich schon eine Idee wie ich mit der Ziegelei mit einigen Modifikationen die Wasserversorgung meines Heims und das Schwefelproblem des Sees in Angriff nehmen kann.

Weiterhin beauftragte ich Assaf sich nach den verschiedensten Büchern und Schriftrollen zu erkundigen, wobei arkanes Wissen jedweder Richtung natürlich bevorzugt meine Neugier wecken würde, ich ihn aber auch darauf hinwies das eine ordentliche Bibliothek gefüllt mit profanem Wissen über die Umgebung, die verschiedensten Wissensbereiche und auch über die verschiedenen Schulen des Rastullah Glaubens momentan von, leider wie ich schmerzhaft zugeben muss, höherer Priorität seien. Anschließend trug ich ihm noch auf nach dem ein oder anderen geeigneten Lehrling ausschau zu halten, der es würdig wäre in den geheimnissen der Al’Cymia unterwiesen zu werden, jener sollte treu, gelehrig und gescheit sein.

Erlebnisse in Tempeln und anderes

Wir reisen weiterhin nach Baburin, die Reise an Land schlaucht ziemlich, wie sehne ich mich doch nachdem erquickenden Nass des Wassers der Meere, nun zumindest fließt in Baburin ein Strom namens Barun-Ulah, das klingt zumindest erfrischend. Um dem beengten Verhältnissen von Fässern und Brunnen zu entgehen, habe ich beschlossen die Nacht in nahegelegenen Gewässern zu verbringen, auch wenn dies eher dem liegen in einem Tümpel glich, denn der Ruhe die am Grund eines großen Sees zu erwarten war. Es war aber immernoch besser als die meisten Brunnen und jedes bislang erlebte Fass. Viel erstaunliches ist in letzter Zeit nicht passiert, denke ich, wir erreichten eine größere Stadt, daran werde ich mich wohl nie wirklich gewöhnen, zumindest gab es dort einen Tempel des alten Gottes, welcher ein sehr schönes, geräumiges und dadurch gemütliches Becken voller Wasser hat. Die Siedlung wurde Marmel und oder so genannt, ein lustig klingender Name, was er wohl bedeuten mag? Ich sollte Jane mal fragen.

Die anderen verbrachten die Nacht in einem Gasthaus mit dem Namen zum grauen Pony, auch ich verbrachte in diesem Hause eine Nacht, diesesmal in einem Zuber, es war zwar kein vergleich zu dem Becken im Efferdtempel, aber immernoch besser als der Brunnen oder ein Fass. Tags darauf, also nach der ersten Nacht, die ich wiegesagt im Tempel des alten Gottes verbracht hatte, die beruhigende Präsenz des Herren der Gezeiten war deutlich zu spüren und dementsprechend richtete ich mich in seinem Element an Ihn. Am Tag darauf erkundeten wir die Stadt genauer, dabei ergaben sich einige, äh interessante bis erschreckende Begegebenheiten, einerseits das schon bekannte nicht berühren der Bücher im Hesinde Tempel, das erfragen was es mit der „Efferdswoge“ auf sich habe im örtlichen Tempel der Rahja, ich war allerdings etwas enttäuscht von der Erklärung, hatte ich mir doch etwas, erhofft das eher mit Efferd in anderen Aspekten zutun hätte, eher mit Wasser und Seefahrt undso. Das erschreckendenste war allerdings der Rondratempel, Sieghelm redetete vor dem Tempel von irgendeinen Kampf einer Ardare, wahrscheinlich eine Bekannte von ihm, mit irgendjemanden, das ging ja noch, aber im Tempel gab es eine Schale in der Feuer loderte als ich jene erblickte überkamm mich eine unbeschreiblich tiefsitzende, unergründliche Furcht, welche mich zurückschrecken ließ. Ich habe also zusammen mit Alhina, ich denke es war Alhina, ich war ziemlich in meinen Gedanken versunken, so dass ich mir da nicht sicher bin, auf den Stufen des Tempels gewartet. Auch dem Markt besuchten wir an diesen Tag noch, dabei ging es unter anderen auch um das anpassen bzw. beschaffen eines Paars Handschuhe, da meine Schwimmhäute und Hautschleier doch besonderer Beachtung bedürfen.

Am Abend wurden noch verschiedenste Dinge beredet, es ging wohl um Muhalla und Radajana, jene wollten woanders hinreisen und es wurden auch verschiedenste Orte genannt, Hummerschlag, Hochsteg, Kunch Ohm, Korestan, Norburg und Havena, oder so, ich habe sowieso nicht alles verstanden und da ich noch mit Delias Haaren beschäftigt war, kann ich mich dabei auch verhört haben. Es wurde wohl beschlossen beide ihren Schicksal folgen zu lassen, dabei aber jedoch sozutun als gäbe es Stromschnellen auf dem Verlauf des Flusses den Sie bis zum Meer zum Unergründlichen folgten. Sieghelm nahm dies deutlich mit, deswegen erbat er sich auch ein Bild von Jane, zu diesem wurde ich dann auch dazu gestellt, mitsamt meiner leuchtenden Hand. Das war dann auch die Nacht die ich in dem Zuber verbrachte. Am Tag darauf nahm das Schicksal dann seinen Lauf und Muhalla und Radajana waren von uns nicht mehr gesehen, die Leute die ich am Ort des verschwindens befragte konnten mir auch nicht mitteilen wohin Muhalla und Radajana entschwanden. Wir teilten und die nächsten Tage auf und suchten nach Muhalla und Radajana, dabei suchte ich zusammen mit Jane und Delia nachden beiden, zusammen mit Jane suchte ich auch nach Pflanzen, wobei wir wohl unterschiedliche Pflanzen suchten.

auf arkanem Wege nach Khorestan

Nachdem ich genügend Kräfte gesammelt hatte begab ich mich auf den Weg nach Khorestan, meine Untertanen brauchten mich dort. Ich verabschiedete mich von Tulachim, Rashim und Sulibeth fürs erste, versprach ihnen jedoch den Kontakt mit ihnen zu halten. Meine Sachen waren schnell gepackt, was nicht weiter verwunderlich ist, habe ich doch schon seit einigen Tagen meine Abreise vorbereitet. Um meine Kräfte zu schonen beschloss ich den Umweg über die Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis zu wählen. Dank der Dunklen Pforte war ich in kürzester Zeit von Khunchom nach Punin gereist. Dort sammelte ich noch ein paar meiner Sachen ein, vornehmlich Schriftstücke meinerseits, es lag eh alles in mehrfacher Ausfertigung vor. Und begab mich  und mein Gepäck getragen von einem Luftdschinn nach Schirdar.

Ich erreichte mein Land also am 10. Hesinde und bezog erneut Quartier in meiner Burg. Es gab vieles das erledigt werden musste. Ich schickte einen Boten aus um den Hairan der Benaymans bescheid zu geben das ich ihn zu sprechen wünschte. Ich ließ die Stele der elementaren Attraktion des Eises in einen Vorratsraum transportieren. Dabei besah ich mir die Bibliothek und befand jene für gut, nur die verwaisten Regale bekümmerten mich zutiefst. Darum werde ich mich bei nächster Gelegenheit kümmern. Ich beriet mich anschließend mit dem Hairan der Benaymans und versicherte diesem, das ich an dem Problem mit den Ferkinas arbeiten würde, das ich mir schon seit mehreren Monden gedanken darum gemacht habe, wie die aus dem Dorf geraubten möglichst schadfrei aus den Klauen dieser Wilden zu befreien seien. Ich mich aber nicht gleich darum kümmern könnte, da ich noch letzte Vorbereitungen zu treffen hätte. Nachdem ich mit gesprochen hatte, wandte ich mich wieder anderen Themen zu, ich überwachte den Aufbau der neuen, wenn auch sehr primitiven, Alchemistischen Gerätschaften in einem der Nebengebäude meiner Burg, welche wohl bis aufweiteres als mein Labor zu fungieren haben würde. Ich begann auch schon mit dem brauen der ersten Tränke. Mit dem überprüfen der Zahlen und einer langen Beratung mit Assaf ließ ich meinen ersten Tag zurück in Khorestan ausklingen. Es werde viel zu tun geben in den nächsten Tagen, dem war ich mir bewusst und darauf würde ich mich gebührend vorbereiten.

Probleme des Landes

Ich verbrachte die Nacht also draußen zusammen mit Hjaldar, welcher schnell und laut einschlief. Normalerweise hätte ich mir den Sternenhimmel angesehen, aber da ich dieses mal Wache halten sollte, begnügte ich mich mit dem Feld, oder dem was ich von dem Feld zu sehen in der Lage war. Trotz meiner unermüdlichen Wache, wurde Muhalla entführt, wie sich herausstellte allerdings nicht aufgrund eineer Unachtsamkeit meinerseits, sondern weil die Entführerin des nächtens durch das Hintertor schlich, vorbei an allen drinnen ruhenden, naja mehr oder minder. Aber als Ausgleich gab es wenigstens einen herrlich erfrischenden Niederschlag am Morgen, es war zwar nicht das endlose Meer aber dennoch ein wahrer Balsam für mich, als ich merkte wie das erfrischende Nass auf meine Haut niederprasselte, ich konnte nicht umhin kommen und tollte etwas in dem Niederschlag herum, aber auch meine Wasserschläuche füllte ich auf. Später an diesem Tag brachen also Sieghelm, Jane, Delia, Beremosch, Hjaldar und ich auf um nach Muhalla zu suchen. Unser Weg führte, gewiesen durch Hjaldars Nase, in den Wald der drei milden Schwestern. Bis auf Hjaldar ritten wir alle, naja mehr oder weniger, da ich keine Erfahrung mit dem reiten von Pferden hatte, verbrachte ich die Stunden des reitens festgeklammert an Delia, welche über eine weitausgrößere Erfahrung im Umgang mit diesen Tieren und der Art der Fortbewegung hatte. Wir fanden auch die Entführerin, dabei handelte es sich um die schon erwähnte Radajana, allerdings wurde der entführte Muhalla der Entführerin entführt, von einem Bären, sachen gibts. Wir folgten den Spuren solange es noch hell genug war. Als es begann dunkel zu werden unterbrachen wir vorerst unsere Verfolgung. Aufgrund der Ereignisse der letzten Tage begann ich auch mit dem schnitzen eines Speeres.

Wie am gestrigen Tag ritten wir auch diesesmal der Spur hinterher, welche Hjaldar für uns hinterließ. Da sich gestern schon verschiedene Probleme meinerseits mit dem reiten zeigten, neigten wir heute zu etwas drastischeren mitteln um mich auf dem Pferd zu halten, wir banden meine Hände zusammen,  das funktionierte auch leidlich, ist allerdings keine sehr angenehme Art zu reiten. Während der Rast am Abend schnitzte ich meinen Speer zuende.

Heute erreichten wir das Gebirge, die Spur führte zu einer Höhle in der wir auch Muhalla fanden. Wobei Radajana, Delia und ich zuerst draußen warteten. Durch die baldige Rückkehr und den Bericht der anderen, von einer seltsam leuchtenden Schriftrolle und einem Altar angestachelt, begab ich mich mit einem Flim Flam unterstützt in die Höhle während die anderen noch beratschlagten. Dies blieb nicht unbemerkt und so gesellten sich schnell weitere Begleiter zu mir. In der Höhle selbst betrachtete ich die Schriftrolle und den Altar mittels eines Zaubers und beide wiesen einen Odem des Arkanen auf. Kurz darauf stürmte der Entführer, also der bunte Bär auf die Höhle zu, jener wurde jedoch von Hjaldar in einen Zweikampf verwickelt. Während Sie so mit einander rangen hatte ich eine Idee, ich ließ die Schriftrolle holen, bat Delia jene mittels Ihrer Magie zwischen die beiden Kontrahenten zu bewegen und war mir sicher das dadurch etwas passieren würde. Doch es geschah nichts, erst nachdem Jane die Worte der Schriftrolle wiederholte, ereignete sich etwas sehr ungewöhnliches. Beide Wesen verschmolzen und wurden einst. Hjaldar wuchs und war nun viel größer. Die anderen verbrachten die Nacht in der Höhle, während ich und Hjaldar draußen blieben.

Der Rückweg war recht ereignislos, Delia war sogar schon vorraus geflogen. Kurz vor dem Bauernhaus, wo Delia schon auf uns wartete verabschiedete sich Hjaldar von uns. Ich hoffe die große Mutter und Ihr stürmischer Sohn mögen diesen Bären behüten.

Die Reise geht weiter

Der heutige Morgen fing für mich schmerzhaft an, als ich versuchte aus meiner ruhestatt hinaufzuklettern rutschte ich doch glatt ab und landete wieder in meinem Element, es tat zwar weh, glücklicherweise jedoch nicht so stark das ich dadurch über gebühr eingeschränkt war. Das Reisen an Land scheint mir einfach nicht zu liegen, kein wunder das es heißt eine Seefaht sei lustig. Ich hoffe das es beim nächsten Rastplatz eine nicht ganz so beengende ruhestatt geben mag, zumindest leide ich nicht unter Angst vor engen Räumen. Beim erneuten Versuch die Wände zu erklimmen bezwang ich dies hindernis nun auch und es gelang mir den Brunnenschacht zu verlassen. Wir machten uns dann auch alsbald auf den Weg weiterhin gen Baburin.

Um die Mittagsstunde herum, wir waren gerade in einem Wald, naja eher den Ausläufern eines Waldes, im prinzip eher auf einen sich schlängelnden Pfad durch die Ausläufer eines Waldes, als Wir auf ein hindernis in Form einer größeren Anzahl bewaffneter stießen. Es entbrannte ein stark tobender Kampf, bei dem unsere Seite letztendlich triumphierte, da ich keine Waffe bei mir trage, es sei denn man würde meinen Ritualgegenstand zählen, die aber nicht als Waffe taugt, griff ich erneut zu einem verwirrenden Nebel, welcher mir erneut misslang. Nun zumindest glänzte ich dieses mal nicht silbernd, ob er mir beim nächsten Mal gelingen würde? Unsicher was ich als nächstes tun sollte, auch weil ich fürchtete, wenn ich mich in den Nahkampf begeben möge, das mein Temperament mit mir durchgehen könnte, und ich erneut in einen Neckerrausch verfallen könnte, und ich fürchtete um die eventuellen Ergebnisse, welche sich daraus ergeben mögen. Nachdem ich mir die Situation also vergegenwärtigt hatte, setzte ich dazu an, mittels der mir innewohnenden Kräfte einen Zorn der Elemente zu sprechen und diesem einen unserer Angreifer entgegen zu schleudern. Dies gelang mir auch ganz knapp, aber immerhin ein Zauber, neben dem Manifesto, welcher mir an Land gelang. Ich zögerte noch eine ganze Weile danach, ob ich mich in das Kampfgeschehen einmischen sollte oder nicht, als ich mich dann endlich dafür entschied stand niemand mehr in meiner Nähe. Ich versuchte mir weiterhin Überblick über die Situation zu verschaffen und winkte einige Leute, die sich auf den Weg zu uns befanden zu und rief ihnen zu das wir angegriffen werden, später stellte sich heraus das es sich dabei wohl um eine Illusion handelte. Ich muss unbedingt lernen mich in diesen Situationen besser behaupten zu können, doch was soll ich machen, eine Waffe aus verhütteten Metall wäre wider der Prinzipien Sumus und Efferds, wohnen dem Metall doch die Kräfte des Erzes und des Feuers inne. Ansonsten würde ich ja einen Speer oder etwas vergleichbares, wie ich ihn vom fischen kenne, vorziehen, damit könnte ich mich auch unter Wasser zur Wehr setzten. Unter unseren Gegnern war auch einer dieser großen Hünen, von denen so viele Seefahrer werden, da sich Delia um Verletzte kümmerte, fesselte ich ihn, das dauerte auch länger als erwartet, irgendwie will mir über Wasser aber auch so gar nichts gelingen.

Nachdem Kampf wurde ich losgeschickt um hilfe zu holen, diese fand ich auch bei einem nahen Bauerndorf, im nachhinein schon glücklich das die Bauern und ich uns auf Garethi unterhalten konnten, auf Tulamidya hätte ich mich mit ihnen wohl nicht unterhalten können, zumindest nicht allzu genau. Uns wurde auch hilfe gewährt, ebenso wurde uns gestattet die Nacht dort zu bleiben. Wir erfuhren auch, das Muhalla wohl eine Magierin aus Zorgan zur Freundin habe, und jene könnte hinter dem Angriff gesteckt haben. Der Hüne war ein alter Bekannter von Sieghelm, und auch von Nehazet und Azina und ich erfuhr später das er wohl mit dem Geiste des Bären im Bunde steht, ein Krieger des Bären aus dem hohen Norden, nun warum nicht, Altanan konnte sich auch in einen Wolf verwandeln. Und schon wieder verbringe ich die Nacht in einem Fass, wir sollten unbedingt mal an einem See oder am Meer, oder wenigstens an einem Fluss unser Lager aufschlagen.