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Probleme des Landes

Ich verbrachte die Nacht also draußen zusammen mit Hjaldar, welcher schnell und laut einschlief. Normalerweise hätte ich mir den Sternenhimmel angesehen, aber da ich dieses mal Wache halten sollte, begnügte ich mich mit dem Feld, oder dem was ich von dem Feld zu sehen in der Lage war. Trotz meiner unermüdlichen Wache, wurde Muhalla entführt, wie sich herausstellte allerdings nicht aufgrund eineer Unachtsamkeit meinerseits, sondern weil die Entführerin des nächtens durch das Hintertor schlich, vorbei an allen drinnen ruhenden, naja mehr oder minder. Aber als Ausgleich gab es wenigstens einen herrlich erfrischenden Niederschlag am Morgen, es war zwar nicht das endlose Meer aber dennoch ein wahrer Balsam für mich, als ich merkte wie das erfrischende Nass auf meine Haut niederprasselte, ich konnte nicht umhin kommen und tollte etwas in dem Niederschlag herum, aber auch meine Wasserschläuche füllte ich auf. Später an diesem Tag brachen also Sieghelm, Jane, Delia, Beremosch, Hjaldar und ich auf um nach Muhalla zu suchen. Unser Weg führte, gewiesen durch Hjaldars Nase, in den Wald der drei milden Schwestern. Bis auf Hjaldar ritten wir alle, naja mehr oder weniger, da ich keine Erfahrung mit dem reiten von Pferden hatte, verbrachte ich die Stunden des reitens festgeklammert an Delia, welche über eine weitausgrößere Erfahrung im Umgang mit diesen Tieren und der Art der Fortbewegung hatte. Wir fanden auch die Entführerin, dabei handelte es sich um die schon erwähnte Radajana, allerdings wurde der entführte Muhalla der Entführerin entführt, von einem Bären, sachen gibts. Wir folgten den Spuren solange es noch hell genug war. Als es begann dunkel zu werden unterbrachen wir vorerst unsere Verfolgung. Aufgrund der Ereignisse der letzten Tage begann ich auch mit dem schnitzen eines Speeres.

Wie am gestrigen Tag ritten wir auch diesesmal der Spur hinterher, welche Hjaldar für uns hinterließ. Da sich gestern schon verschiedene Probleme meinerseits mit dem reiten zeigten, neigten wir heute zu etwas drastischeren mitteln um mich auf dem Pferd zu halten, wir banden meine Hände zusammen,  das funktionierte auch leidlich, ist allerdings keine sehr angenehme Art zu reiten. Während der Rast am Abend schnitzte ich meinen Speer zuende.

Heute erreichten wir das Gebirge, die Spur führte zu einer Höhle in der wir auch Muhalla fanden. Wobei Radajana, Delia und ich zuerst draußen warteten. Durch die baldige Rückkehr und den Bericht der anderen, von einer seltsam leuchtenden Schriftrolle und einem Altar angestachelt, begab ich mich mit einem Flim Flam unterstützt in die Höhle während die anderen noch beratschlagten. Dies blieb nicht unbemerkt und so gesellten sich schnell weitere Begleiter zu mir. In der Höhle selbst betrachtete ich die Schriftrolle und den Altar mittels eines Zaubers und beide wiesen einen Odem des Arkanen auf. Kurz darauf stürmte der Entführer, also der bunte Bär auf die Höhle zu, jener wurde jedoch von Hjaldar in einen Zweikampf verwickelt. Während Sie so mit einander rangen hatte ich eine Idee, ich ließ die Schriftrolle holen, bat Delia jene mittels Ihrer Magie zwischen die beiden Kontrahenten zu bewegen und war mir sicher das dadurch etwas passieren würde. Doch es geschah nichts, erst nachdem Jane die Worte der Schriftrolle wiederholte, ereignete sich etwas sehr ungewöhnliches. Beide Wesen verschmolzen und wurden einst. Hjaldar wuchs und war nun viel größer. Die anderen verbrachten die Nacht in der Höhle, während ich und Hjaldar draußen blieben.

Der Rückweg war recht ereignislos, Delia war sogar schon vorraus geflogen. Kurz vor dem Bauernhaus, wo Delia schon auf uns wartete verabschiedete sich Hjaldar von uns. Ich hoffe die große Mutter und Ihr stürmischer Sohn mögen diesen Bären behüten.

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