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Ein einfacher Adept

Soviel ist zu erledigen bevor Xindans Kammer geöffnet werden kann, zumindest die Bestandteile für den Schlüssel sind nun alle vertreten, aber wenn ich so darüber nachdenke, eigentlich wäre es sinnvoller gewesen in der altechsichen Stadt zu verbleiben, wenn dort Eternium gefördert wird, sollte es doch auch die notwendigen Gerätschaften geben um dieses zu verarbeiten, gerade in hinblick auf die kommenden Bedrohungen, wäre es gut gewesen sich die Stadt genauer anzusehen, wir können immerhin alles an Hilfe gebrauchen was wir finden könnten, das schließt auch die Kristallomantisch gebundenen Edelsteine und Thaumatursome ein, sowie natürlich ein gewisses Szepter, aber anscheinend ist ein Szepter etwas was mir nie zustehen wird, obwohl, hmm, das erste Szepter war aus den dunklen Zeiten, von wann dieses Szepter ist, wahrscheinlich aus dem zehnten Zeitalter, ich bin auf das nächste Szepter, welches mir wahrscheinlich auch nicht gebilligt wird, gespannt…

Aber zurück zu den Erlebnissen wir „erforschten“ (der Terminus ist eigentlich nicht zutreffend, wir haben uns mehr Zeit für die alte Zwergenstadt genommen als für diese Stätte, dabei hätten wir in der altechsichen Stadt eher hilfreiches gefunden) die echsiche Stadt und folgten den Spuren, welche Delia anhand von „geistigen Echos“ der letzten hier anwesenden Menschen spüren konnte.

Dabei liefen wir an einer alten Karte vorbei, welche von einer fasznierenden Mechanik umgeben war, für welche keine Zeit war um sich mit dieser näher auseinander zu setzen.

Jene Karte war über einem Abgrund, dessen endgültige Tiefe ich auf die schnelle nicht zufriedenstellend bestimmen konnte, hmm obwohl „endlose“ Abgründe zu eine Vorraussetzung für alten Stätten sind, ich meine bei den Zwergen gab es auch eine, vielleicht sollte ich in Khorestan mal einen anlegen?

Weiter ging es durch die Gänge, wir kammen an Versorgungskammern mit Edelsteinen und anderen Gesteinen vorbei, an Ersatzteilen für das hiesige Rohrheizungssystem und an Wächtermumien, welche auf Individuen reagierten, welche sich an Rohren weh taten…

Schließlich führte uns dies in eine Kammer mit einem größeren Tor, und einer relativ ansehnlichen Sammlung von Statuen (erneut), der Schlüssel zum öffnen des Tores war die Lösung eines „Rätsels“ (? ich bin unsicher ob es wirklich als Rätsel tituliert werden kann, für uns war es vor allem ein Rätsel, weil unser wissen über altechsiche Kulturen relativ eingeschränkt war), bei dem es um die reihenfolge verschiedener Gottheiten ging.

Offensichtlich gelang es uns dieses Rätsel zu lösen, während die anderen noch beschäftigt waren schnappte ich mir ein paar Edelsteine von einigen der versteinerten Kristallomanten, hoffentlich erlauben mir diese später etwas mehr über die zugrundelegenden Strukturen der kristallomantischen Magie zu erfahren.

Nachdem das Tor zum allerheiligsten geöffnet wurde schritten wir hindurch und begaben uns in eine Audienz mit dem hiesigen Gottkönig Zara’oz Skar Zht, welcher uns eine Aufgabe stellte in dem er die anderen von Achazmumien angreifen ließ, auf meine frage hin ob es nicht einen besseren Weg gäbe, verlor ich, durch einen seiner Canti, das Bewusstsein und erwachte erst wieder nachdem alles vorbei.

Er stellte noch ein paar anschließend und gewährte uns zugriff auf das „güldene Gold“, welches sich als Eternium herausstellte, ich kann gar nicht abwarten damit zu experimentieren, die einzigen anderen Spuren von Eternium sind so gering, das die sinnigste Möglichkeit an etwas zum experimentieren zu gelangen, wahrscheinlich das gewinnen des Donnersturmrennens wäre, hmm vielleicht, sollte ich mal bei den Alchimistengilden oder der Dracheneiakademie oder bei anderen interessierten Stellen nachfragen?

Skar Zhts körperliche Hülle zerfiel nach einem kurzen geistigen Austausch mit mir, weswegen die anderen nun natürlich befürchten ich wäre nicht ich, doch wie beweise ich ich zu sein, ein wirkliches dilemma, zumal es genügend Bedrohung von außen gibt.

Beim verlassen der Stadt begegneten wir erneut seiner Magnifizienz Rakorium Muntagonus, welcher so freundlich war uns aus der Höhle hinaus zu den Quellen zu transversalieren.

Später begaben Delia und ich mich noch zu der Ifirnschen Kristallstruktur um unsere angeschlagenen Kräfte zu erneuern.

Auf den Rückweg durch das satuarische Hexenportal, fragte ich mich erneut ob die Lokalisation im Limbus nicht zu unseren Vorteil genutzt werden könnte.

Ach es ist immer noch soviel zu tun und dabei bin ich doch nur ein einfacher Adept…

Echsenverschwörung

Es tut mir Leid Adeptus. Aber es muss sein. Ich fürchte um dich.

Gedankenverloren sitzt sie am Höhleneingang und schaut den rauschenden Wassern der heißen Quellen bei ihrem Fall zu.

Zu leicht. Der Kampf um unsere Würdigkeit war zu leicht. Ein Jahrtausende alter echsischer Gottkaiser schickt ein paar zerbrechliche alte Echsenleichen gegen eine Überzahl an andersgöttlich Auserwählten und gibt dann freiwillig seine Existenz auf, nur, weil er weiß, dass ein einfacher Mensch, der ihn vor nur hundert Götterläufen überlistet hat, tot ist.

Nein! Das kann nicht sein. Wozu, frage ich mich, hat er dann all die Äonen zuvor ausgeharrt? Die Rache an Xindan oder seinen Nachkommen scheint mir nur nebensächlicher Natur zu sein. Vielmehr brauchte sein Geist ein neues Gefäß, um diese Höhle verlassen zu können.

Ich kann mir gut vorstellen, dass sein Geist in das mächtigste Wesen von uns – in Nehazet – gefahren ist, um das zu vollziehen, worauf er seit unzähligen Götterläufen gewartet hat. Die Prüfung der Würdigkeit, war lediglich ein Test, um unsere Stärke abzuschätzen, wer als Opfer oder vielmehr als Gefäß für seinen mächtigen Geist taugt.

Ich vertraue Nehazet und seiner Stärke. Aber ich fürchte eine Jahrtausende alte Magie und Willenskraft. Mein Wissen über Beherrschungsmagie ist nur oberflächlich, aber es reicht aus, um zu wissen, dass es möglich ist. Ja, es tatsächlich möglich ist, dass ein fremder Geist in Nehazet gefahren ist und ihn kontrolliert. Er kennt seine Erinnerungen und tut so als wäre er unser Adeptus. Er verhält sich so, wie wir es kennen und täuscht unsere Sinne. Er weiß, dass er das Szepter nicht einfach fordern oder nehmen kann, ohne sich zu verraten! Jetzt denke ich schon wie der Erzmagus. Eine Echsenverschwörung!

Ich werde Nehazet ein wenig Zeit geben, sich gegen den fremden Geist aufzulehnen und aus eigener Kraft zu uns zurück zu kehren, da uns die Mittel fehlen, ihn von außen vom fremden Einfluss zu befreien. Ich vertraue darauf, dass du es schaffst, Adeptus!

Und wenn ich mich irre – was ausgesprochen gut wäre – verliert Nehazet nur ein wenig Studienzeit, die er gerade sowieso nicht hat. Und wir brauchen das Schlangenszepter nicht für unsere Mission, denn wir haben die Unterstützung der Götter!

Eine Frage jedoch bleibt unbeantwortet: Wer war Xindan? Der so leicht und zielsicher an das Herz der heißen Quellen gelangt ist? Er ist unbeschadet am Gottkaiser vorbeigekommen. Es muss etwas Besonderes an ihm sein. Er kann kein einfacher Söldneranführer gewesen sein! Das ist ausgeschlossen!

Sie beginnt zu schreiben. Lange sitzt sie da und grübelt, formuliert und schreibt. Als sie fertig ist, rollt sie die Zettel zusammen und bindet sie Elfenbein um den Hals.

„Elfenbein, du weißt, was zu tun ist?“

Es ist, als nicke der schneeweiße Wolf. Er erhebt sich von seiner liegenden Position an ihrer Seite, leckt ihr einmal über die Wange und rennt in die Nacht hinaus.

Sorgenvoll blickt sie ihn hinterher, ehe sie sich ermattet nach ihrer Wache schlafen legt.

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Azinas Gedanken

Ganz normal

Während die anderen beschäftigt waren, mit was auch immer beschäftigt zu sein, ich denke einige waren jagen, der werte Bruder kochte wiedermal und Delia spielte mit Jane und Igan, oder so ähnlich, nein ganz korrekt ist das auch nicht, Collega Peddersen übersetzte auch. Übersetzte und studierte ich die Inschriften und analysierte später noch die Thaumatursome, nur das ich in meinem Forschungseifer, wiedermal, unterbrochen wurde, also wirklich in Punin gab es nie solche Probleme, sicher es gab feste Speisezeiten, aber gerade für die höheren Klassenstufen und die Forscher waren dies mehr Vorschläge als richte Regularien, verstanden Sie doch, das der Verstand ein faszinierendes Problem nicht einfach loslassen kann.

Aber nein, essen in der Gemeinschaft ist soviel wichtiger, vor allem in einem potentiell feindlich gesinnten Gebiet, ist es geradezu Notwendig, weil Travias Gebote, das alle Individuen zur gleichen Zeit Essen, nicht das, ich weiß nicht, so Sachen wie der Schutz der Gruppe oder Wissensgewinn genauso wichtig wäre wie ein gemeinsames Mahl.

Ich sollte wohl nicht so streng sein, jeder stellt sich Problemen auf seine Art und so dämlich wie ich ursprünglich dachte sind die Travia zugeschriebenen Aspekte und Gebote, meistens, auch nicht, so wenn ich zurückblicke, komme ich doch nicht umher so etwas wie eine gewisse Wärem und Zufriedenheit gespürt zu haben, als ich noch unter der Wirkung meines Memorabia Cantus stand, was mich beunruhigt, zu einem gewissen Rahmen.

Dies entschuldigt allerdings nicht, das meine Nachricht nicht verstanden wird, da werde ich die geschätzten Collegae bei nächster Gelegenheit noch einmal drauf ansprechen müssen.

Nach der Untersuchung der Thaumatursome wurde das ursprüngliche Vorhaben der anderen zerschlagen, weil die Konzipation der Thaumatursome ihren Plänen einen Strich durch die Rechnung machte.

Die Lösung war einfach, ich lernte schnell echsich, sher stark auf zischen basierende Sprache, naja war zu erwarten gewesen. Und wirkte eine simple Phantasmagorie und stellte einen echsichen Hohepriester dar, war gar nicht so schwer, aber auf Dauer wäre das Geweihtentum nichts für mich, viel zu abhängig von anderen Wesenheiten.

Nach kurzen Verhandlungen, welche relativ einfach waren, mehr oder minder, übergaben uns die Risso auch die notwendigen Schlüssel, ich trug ihnen noch auf den Tempel wieder herzurichten und das alle Glatthäute, welche eine Gänsefeder tragen, wobei ich mir keine Gedanken darum gemacht habe ihnen zu erklären was eine Gänsefeder ist, naja was solls, Sie können ja beim nächsten mal nachfragen, zu der Gefolgschaft ihres echsichen Gottkaisers gehören.

Archomagus Rakorium Muntagonus war allerdings schon verschwunden, als die Verhandlungen vorbei waren, schade, naja er wird uns schon finden, wenn er will, denke ich.

Ich denke auch, dass ich, wenn das alles vorbei ist, die Schlüssel an mich nehmen sollte und den Zugang verschließen sollte, es erscheint mir einfach nicht richtig, das die Risso von anderen gestört werden sollten oder das andere die Risso stören und wenn diese goldene Stadt tatsächlich ein Heiligtum ist, dann sollte es in ruhe gelassen werden, also abgesehen von dem Wissensgewinn, aber das wäre ja kein wirkliches stören der Ruhe.

Hmm, wenn die Stadt verlassen ist, ist diese dann eine Exechsenstadt, oder eine entechste Stadt, zumindest eine Verhexteechsenstadt, könnte Sie wohl genannt werden, wenn alleine die gebundene Magie in der Pforte berücksichtigt wird. Ich denke darüber muss ich noch weiter nachdenken.

Wir machten uns danach auf den Weg zu besagter, wie auch immer nun genau zu bezeichnenden, Stadt, also die anderen gingen vor und ich kamm nach, weil ich noch nach Archomagus Muntagonus schaute.

Die Schlüssel funktionierten, erwartungsgemäß, wie ich unter dem schutze eines, vorsorglich, gewirkten Gardianum Cantus feststellen konnte.

Die wichtigste Frage, welche sich nun im inneren dieser goldenen Stadt natürlich stellt ist, wo ist die Bibliothek.

Ein friedliches Mahl

„Vielen Dank. Möge deine Seele in Firuns Reich einkehren und dort unserem Herrn dienen.“

Ein sauberer Stich erlöst das gejagte Wildschwein von seinen Schmerzen und schickt seine Seele zu Firun. Die Jägerin wischt das Messer am Gras ab, ehe sie den Thorwaler bittet, das Schwein zu schultern. Sie selbst schneidet mit ihrem Speer – einmal in Kreis laufend – einen riesigen Pilz ab.

Ja. Eine gute Jagd.

Das Lagerfeuer prasselt bereits gemütlich vor sich hin, als Azina sich anschickt, das Fleisch für die Zubereitung vorzubereiten. Zunächst muss das Fell herunter. Sorgfältig schneidet sie mit ihrem Jagdmesser entlang der untersten Hautschicht. Doch leider gelingt es ihr dies nicht gut. Mehrfach rutscht sie ab und schneidet lange Schnitte in das Fell und teilt so Haut und Haare in mehrere unbrauchbare Fetzten. Missgestimmt betrachtet sie ihr „Werk“.

Es tut mir Leid mein Freund. Es ist eine Schande, ich weiß. Ich werde mich bessern, auf dass das nicht mehr so häufig vorkommt. Aber es wird noch lange dauern, bis ich diese Kunst gemeistert habe.

Der nächste Schritt ist das Zerlegen des Fleisches. Mit gut gezielten Schlägen und Schnitten teilt sie das fettige Fleisch in viele kleine Streifen. Ihre Eitelkeit lässt es nicht zu, dass sie sich eine Blöße gibt. Ohne auf Janes Einwände zu achten, beginnt sie die Fleischstreifen zusammen mit Pilzstücken um Stöcker zu wickeln und sie rund um das Lagerfeuer aufzureihen, als ob genau das von Anfang an ihre Absicht gewesen wäre. Traviaholt unterstützt sie dabei. Bzw. übernimmt er bald die Hauptrolle in der Zubereitung.

Der Duft von gebratenem herbem Schweinefleisch durchströmt die gesamte Höhle. Sie garen so viel Fleisch wie möglich, um nichts zu verschwenden und um genügend für den weiteren Weg einzupacken.

Endlich sitzt auch Nehazet bei ihnen und Azina nötigt ihm einen Spieß auf, den er mit schnellen Bissen verschlingt, um sich anschließend „wichtigeren“ Dingen – wie er sagt – zu widmen: Der Analyse der Schlüsselsteine.

Ihr entgeht nicht, dass sich Delia und Jane zieren, von den Pilzen zu essen, aus Angst sie könnten giftig sein.

Ja, wenn etwas außerhalb der gewohnten und studierten Gegebenheiten liegt, ängstigen sie sich eher, als dass sie auf ihre Fähigkeiten der Wahrnehmung vertrauen. Diese Pilze – groß wie halbe Zwerge – sehen aus und schmecken sowohl roh, als auch gebraten, wie Champignons. Ich zweifle weder an mir, noch an den Gegebenheiten, dass diese Pilze essbar sind. Es scheint wohl an der warmen Umgebung und dem Fehlen von Fressfeinden zu liegen, dass sie so groß werden können. Obwohl ich mich schon wundere, dass die Wildschweine sie nicht in jungen Wachstumsphasen auffressen. Aber offenbar ist diese Höhle so reich an Nahrung, dass es dennoch viele schaffen eine stolze Größe zu erreichen. Außerdem bleibt diese Höhle dank Ingerimms Esse von Firuns Atem verschont, sodass er das Wachstum und das Fressen der Tiere nicht hemmt. Und eingeschränkt wird die Population der Schweine von den Schlingern.

Interessanter Lebensraum, den sie hier haben.

Noch während Nehazet in seine magischen Studien vertieft ist, und die anderen seiner harren, probiert sie sich an einigen größeren Fellfetzen. Sie nimmt heiße Asche aus dem Feuer und lässt sie soweit abkühlen, dass sie sie greifen kann. Anschließend reibt sie damit die restlichen Fettschichten der Haut von dem Fell, um es zu reinigen und zu konservieren.

Sie betrachtet anschließend ihr Werk und nickt zu frieden. Ja, so kann man das machen. Und steckt die Stücke ein. Da der Adeptus noch immer beschäftigt ist, die anderen über die langweiligen Inschriften spekulieren und sie sich ein wenig ausgelaugt fühlt, legt sie sich kurzerhand und unbemerkt schlafen.

Sie werden mich schon wecken, wenn das Possenspiel beginnt.

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Azinas Gedanken

Doch keine Göttin

Nun sollte ich doch keine gottähnliche Herrscherin der Echsen und Rissos werden. Leider hatte dieses Konstruk eine vordefinierte Erscheinungsform und auch bereits einen Text. Nehazet hat dann einen Echsenpriester gemiemt und das sogar erstaunlich gut bewerkstelligt. Seine Kurzatmigkeit war zwar nicht zu überhören, aber ansonsten kam die Nehazet-Echsen-Priester-Dings gut rüber. Letztlich haben wir die Schlüssel für das Portal erhalten und konnten dieses auch öffnen.

Vor uns erstreckt sich nun eine unterirdische Stadt. Diesmal nicht von zwergischer Architektur sondern von echsischer. Begrüßt wurden wir auch so gleich von einer Echse, oder dem Skelett einer verstorbenen Echse. Bruder Traviahold bestand darauf den Kopf der Leiche zu entfernen, damit sich diese nicht erheben könne. Ich verzichtete darauf ihm zu erklären, dass Skelette sich auch ohne Kopf bewegen könnten. Der Arme Junge hat in den letzten Tagen schon genug mit gemacht und sollte nicht noch weiter schockiert werden.

Spannend bleibt nun, was dieses Herz der heißen Quellen sein soll. Das werden wir wohl erst erfahren, wenn wir diese unteridische Stadt erkundet haben. Schon wieder unterirdische Dinge. Erst ein Grabmal eines Magierfürsten, dann die Ruinen einer alten Zwergenstadt, von Dämonen erschaffene Abbaugebiete und nun halt eine Echsenstadt. Wie bereits erwähnt wäre ich ja mal für einen unteridischen Tempel von Rahja oder Levthan. Doch den können wir hier wohl vergebens suchen.

Es geht voran

Zumindest geht es voran. Der Krieg ist abgewendet und die Rettung Sieghelms rückt näher. Wir haben nun alle Schlüsselsteine. Oder wie soll ich es eher sagen: die Kristalle für das Gespräch … das Schauspiel, die … na ja, die Begegnung mit den Rissos.

Zwar ist es Firun seiner unwürdig auf solche Tricks zurückzugreifen und die Rissos so zu täuschen. Aber wir haben wohl keine Wahl. Wir brauchen diese Amulette. Nehazet erwähnte hunderte von Rissos. Niemals wären wir in der Lage sie ihnen gewaltsam zu entreißen. Zumal sie ein ganzes Meer als Versteck haben. Auch eine gerechte Verhandlung würde wohl zu nichts führen. Wir verstehen einander einfach nicht. Opfern wir also den Glauben der Rissos an ihren Echenkönig zur Ehre Phexes und zur Errettung Deres!

Da fragt man sich, was noch alles zum Wohle von Sumus Leib geopfert werden muss. Ein Ende ist nicht in Sicht. Was mag wohl noch alles passieren?

Nun, Phex! Sei uns hold. Immerhin ist dies dein Mond, wenn ich nicht irre. Wie viel Zeit wohl schon vergangen ist? Es ist, als sei Sieghelms Verschwinden bereits mehrere Wochen her. Vielleicht ist es das auch? Was spielt der Mond da für eine Rolle? Zu wessen Spielball sind wir hier geworden? Nichts verläuft in geordneten Bahnen. Wie sollen wir an die Ordnung glauben, wenn alles durcheinander gerät? Es geht hier doch nur um Macht! Um den, der sie hat und um die, die sie begehren. Gut, dass Nehazet in Travias Schoß zurückgekehrt ist. Denn klar ist, dass die Zwölfe derzeit die Macht besitzen. Nur brauchen sie wirklich unsere bescheidene Hilfe, um sie zu halten?

Sie lässt ihren Blick schweifen. Von Mædnir, der sich mit seiner Axt in aller Schnelle einen Speer aus einem jungen Baum schnitzt; hinüber zu Nehazet, der sich einmal mehr in ein Buch vertieft hat. Dann zu Delia, Jane und Igan, die das Possenspiel proben. Wobei Igan den unterwürfigen Risso mimt und Delia den Echsenherrscher. Und schließlich zu Traviahold, der sich anschickt, ein Herdfeuer zu entfachen, um die Früchte ihrer Jagd zuzubereiten.

Das ist das höchste Gut der freien Menschen, das es zu bewahren gilt: Ein Stück Normalität.

Sie selbst steht am Eingang zur großen Höhle und wartet auf Mædnir, um mit ihm gemeinsam ein Wildschwein zu Ehren Firuns und zum Füllen ihrer Bäuche zu jagen.

Nur eines. Nicht mehr. Nur ein altes schwaches zähes Wildschwein. Mehr ist nicht nötig.

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Azinas Gedanken

Atemberaubende Erkenntnisse

Während die anderen in der Höhle herumliefen habe ich mich mit Collegus Muntagonus unterhalten, gerade als diese wiederkammen fragte er mich beiläufig nachdem Memorabia Cantus, welcher auf mir lag.

Nun, naturgemäß, konnte ich mich nicht an diesen erinnern, die anderen waren auch kurz darauf wieder weg, habe nicht wirklich auf sie geachtet, warum auch, ich meine wenn etwas sein sollte, würden sie wahrscheinlich schon eine Methode finden auf ihre Problematik hinzuweisen, unser Gesopräch wurde von Klängen aus der Ferne unterbrochen und wir begaben uns auf den Weg herauszufinden, was die Ursache des fernen tumults war.

Nach einem kurzen Teleport standen wir auch in einem Bereich, von dem aus wir einen guten Blick auf den alten Tempel hatten. In jenem begaben sich die verschiedenen Risso, reih um reih trat aus dem Wasser.

Ich kann mich nicht mehr so genau daran erinnern, aber irgendwann in diesem Zusammenhang, vielleicht war es auch schon vor dem Sprung durch den Limbus, hob Collegus Muntagonus den Memorabia Cantus auf, welchen ich auf mich selbst gesprochen hatte, um einen ausgleich, für eine eventuelle aussichtslose Situation zu haben, dem ganzen lagen einige Metaphysiche Überlegungen zu grunde, wobei ich keine Ahnung habe ob es funktioniert hat oder hätte, den Erinnerungen der letzten Tage gegenüber bin ich dementsprechend ambivalent gegenüber eingestellt. Nachdem ich schnell gegenüber Collegus Muntagonus den Grund meiner Bezauberung erläutert hatte verwandelte er uns beide auch alsbald danach in Karpfen, damit wir uns Unterwasser umschauen konnten.

Dabei schwommen eine weitere Vielzahl an Risso an die Oberfläche um zum Tempel zu gelangen. Das Erlebnis als Fisch war, seltsam, etwas woran ich mich in dieser kurzen Zeit nicht so wirklich gewöhnt hatte, naja vielleicht beim nächstenmal.

Am Grund des Unterderischenwassers fand sich auch eine Stadt der Risso, zumindest schienen diese dort zu wohnen, da ich mich aber ncht allzu sehr mit Rissoarchtitektur auskenne, konnte ich nicht beurteilen ob diese Stadt ursprünglich eine Rissostadt war oder nicht, bei der Ansammlung an Seltsamkeiten hier, würde es mich nicht wundern, wenn es sich dabei ursprünglich um eine Siedlung der Hochelfen gehandelt hätte.

Wirklich Atemberaubend war der Sprung aus dem Wasser, welcher in einem unsanften Kontakt mit der Erde endetete und mich sprichwörtlich in die Situation drängte, mich wie ein Fisch an Land zu fühlen, weil der werte Collegus Muntagonus doch vergaß, wie er den Cantus aufheben konnte, naja, nicht wirklich vergaß, eher mental verlegte.

Offentsichtlich bin ich nicht erstickt, sonst könnte ich die Erlebnisse schlecht niederschreiben…

Danach wurden wir zu Tauben, irgendwie konnte ich mit diesem Tier besser umgehen, als mit dem Karpfen, es gelang mir sogar zu fliegen, wir flogen zu dem Tempel und sahen uns die Predigt an, bzw. hörten Sie auch.

Zuerst verstand ich nicht wovon die Risso redeten, war ich ihrer Sprache doch nicht mächtig, doch Collegus Muntagonus kannte dafür einen Cantus und übermittelte mir mittels arkaner Methodiken, ähnlich einiger Überlegungen, welche ich selbst schon angestellt hatte, einen entsprechenden Cantus zum Verständnis der fremden Sprache. Dabei handelte es sich um einen, nun vereinfacht könnte man es wohl als Xenographus für verbales Verständnis betrachten, ein Xenolingua, wenn man so will.

Jenen wirkte ich dann auch als Taube und es gelang mir die Äußerungen des silbergeschuppten sprechenden Risso, wahrscheinlich ein Priester, zu verstehen und ihnen zu folgen. Er oder Sie, vielleich auch Es, keine Ahnung, sprach von der Rückkehr ihres Königs, ihres Gottkönigs, naja warum auch nicht, für den ist hier bestimmt auch noch Platz…

Collegus Muntagonus wurde dadurch auf eine Idee gebracht und er wollte sich jene schnell notieren und verschwand durch den Limbus, ich beobachtete die Risso, bis diese den Tempel verließen, wartete noch etwas und als Collegus Muntagonus immer noch nicht zurückkehrte, breitete ich meine Schwingen aus und flog zurück. Irgendwie war es nicht das gleiche wie mit einem Stab zu fliegen.

Dort las ich in einem der Bücher und machte mich mit den altechsichen Zeichen des Chrmmk vertrauter, lessen als Vogel, vor allem als Taube, gut als kleinerer Vogel wäre es wahrscheinlich noch schwieriger gewesen, stellte mich vor ganz eigene Probleme. Fehlten mir doch irgendwie die Hände zum wenden der Seiten, weshalb ich mit dem Schnabel vorlieb nehmen musste.

Ich habe keine Ahnung wieviel Zeit verging, bis die anderen zurückkehrten, zuerst wollte mich der werte Bruder verscheuchen, ja sehr Traviagefällig, nicht wahr? Aber schließlich wurde er doch darauf hingewiesen, das davon auszugehen sei, das die Taube, welche dort liest, wahrscheinlich keine gewöhnliche Taube sei, was auch schnell bestätigt wurde, nachdem Collega Peddersen mich schriftlich fragte ob ich es sei, was ich schriftlich bejahte.

Danach dauerte es auch nicht lange bis Collegus Muntagonus daran erinnert wurde, den Cantus aufzuheben und flugs hockte ich vor dem Buch, mit einem Stück Kohle im Mund.

Zuerst entnahm ich jenes meinem Mund, danach berichteten Sie von ihrem Fund des roten Kristallsteins, für den Ruf der Risso, nur das jener zerstört war, in diesem fall zweigeteilt, es wurden noch Amulette erwähnt in einer gefundenen Aufzeichnung, ich erwähnte dann auch, das ich besagte Amulette, wahrscheinlich, um den Hals zweier der silbergeschuppten Risso gesehen habe, sowie das diese jene aus den Händen der Menschen entrissen hatten. Ein schneller Blick auf den roten Kristall enthüllte, dass dessen arkane Matrix am zerfallen war, was nicht verwunderlich ist. Ich brachte jenen zu Collegus Muntagonus, wobei ich dank eines Fortifex Cantus, seiner seits, für einen sehr kurzen Abstand durch den Limbus springen musste. Ich zeigte ihm den Kristall und erwähnte auch, dass dieser uns helfen könnte über den Umweg der Risso in die alte Achaz Stadt zu gelangen, zweifelte ich doch mittlerweile sehr an der Teeidee, obwohl jene natürlich nett gewesen wäre, nehme ich an. Während Collegus Muntagonus mit der Wiederherstellung der Zauberkräfte des Kristalls beschäftigt war, besah ich mir seine Ideen bezüglich der echsichen Kabale, von der er immer wieder berichtete, da ich noch unter der Wirkung eines Memorans Cnatus stand werde ich jene wohl nicht allzu bald vergessen. Ich ergänzte noch ein paar eigene Ideen, welche sich hauptsächlich um die Verknüpfung der Lebensräume Dschungel–>Sumpf–>Wasser drehten.

Mit dem zusammengesetzten Kristall begab ich mich zu den anderen und überließ Collegus Muntagonus wieder seinen Ideen und Theorien, ist doch schön das wenigstens einer seinen Forschungen nachgehen kann, obwohl Collegus Steinfest konnte dies auch, vielleicht sollte ich mir ebenfalls den ein oder anderen Nottel zulegen, ihm scheint es ja etwas geholfen zu haben, oder?

Den anderen erwähnte ich kurz gegenüber noch, wozu der rote Stein wichtig sei, etwas was mir Collegus Muntagonus vorher noch gesagt hatte, wären meine arkanen Ressourcen nicht immer so erschöpft, so hätte ich dies auch als bald festgestellt.

Während die anderen üben, jagen und inneneinrichter spielen, beschloss ich mich mit den Schriften an den Wänden auseinanderzusetzen. Dachte ich doch, das jene für den Ruf der Risso interessante Informationen enthalten könnte.

Mittlerweile hatten wir ja auch alle notwendigen Kristalle, Collegus Muntagonus hatte noch einen gefunden, ich frage mich ob ich auch mal soleicht ablenkbar und etwas verwirrt oder vergesslich werde wie er es jetzt ist, wobei es mir auch schwer fällt dies genauer einzuschätzen, weiß ich doch aus eigenen Erfahrungen und Gedanken, welche nur im weitesten Sinne als eigene einzuschätzen wären, wie ein Geist aus unterschiedlichen Perspektiven wahrgenommen werden kann.

Grenzenloses Hochstieg – oder ich geh mal die Kuh melken

Wenn Sieghelm nur wüsste was sich alles in seinem Reich so rumtreibt. Ghule, Trollzacker, einsame Wanderer, Heiligtümer von mindestens zwei Gottheiten, Rizzos, Verschollene Zwergenreiche, Dämonen, Feen, unterirdische Höhlen als Spielplatz von Riesenechsen und verwirrten Magiern, welche auch noch als Vorgarten einer alten Echsenstadt dienen. Was kommt denn noch? Borbarad und Rohal bauen sich hier eine Teestube? hm… ne, das würde wohl eher Nehazet tun. Was auch kommen mag, überrascht sollte keiner der Reisegruppe mehr sein.

Also ich persönlich wäre ja für ein Rahja-Heiligtum! Vielleicht sogar mit einem Nebengebäude als kleines Haus Levthans oder so. Das würde Hochstieg und vor allem dem griesgrämigen Voigt mal so richtig gut tun. Also die heißen Quellen sind schon ein guter Ausgangspunkt für eine Orgie… und eine rauschende Feier!

Wer dachte, dass es schwer war meinem Mann Kalkarib zu erklären, dass ich eine Hexe bin und ihn dann trotzdem noch heiraten zu dürfen… der hatte nicht mit Hochstieg gerechnet und dass wir das alles hier Sieghelm erklären dürfen. Hm… auf sein Gesichtsausdruck bin ich sehr gespannt!

So und während die Herren Magier philosophieren die Tür öffnen wollen, melken wir die Kuh. In der Näher einer mörderischen Riesenechse, muss ich noch erwähnen. Und wo bei Travia kommt denn diese Kuh her?

Bruder? Ich glaube so langsam werde ich verrückt.

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Delia zu Bruder Traviahold beim Melken der Kuh.

Ithna maga dare beit

Châra!

Natürlich konnte es nicht nur ein normaler Forscher sein. Nein, ein Magier musste es sein! Noch dazu ein Erzmagier. Und ein verwirrter obendrein. Überhaupt scheinen Magier allgemein zu viele Tränke zu schlucken, so irre sind sie. Nicht ein einziges vernünftiges Wort kann man mit ihnen sprechen. Und am Ende regeln sie alles, ohne dass unsereins überhaupt die Spur eines Weges erkennt. Am besten, machen wir es wie immer: den hawshal bewahren und einfach ignorieren! Gehen wir unseren eigenen Weg und tun, was wir können, um Sieghelm zu retten.

Ich jedenfalls hole mir jetzt diesen miftah-stein. Wäre doch gelacht!! Oder eher nicht…

Boron … Sie wirft einen flehenden Blick zur Decke … lass ihn bitte tief schlafen.

Firun, verzeih mir meine Ungeduld. Jedoch drängt die Zeit. Gib mir Kraft und Mut, auf dass wir nicht ohne Not töten müssen.

Wenn wir den Stein haben, werden wir die Höhle weiter erkunden. Sie muss riesig sein, wenn hier solch ein Leben herrscht. Bären als stärkste Gegner … lächerlich. Dieser sultamgahtir kann hier jedoch nicht der Einzige seiner Art sein. Er allein kann die Zeit nicht überdauern ohne sich fortzupflanzen. Es sei denn, dies ist wieder eine … wie sagt Nehazet immer … Anomalie … des Satinav. Ein Zeitparadoxum. Eine eigene Welt, in der es Rissos in einem unterirdischen bahr und Zulneddin hinter einem güldenen bab gibt. Die Götter müssen Hochstieg gewogen sein, dass es die bisherige Zeit überdauert hat. Sieghelm wird seines Lebens nicht mehr froh, wenn er all dies erfährt.

Doch wird unsere Einmischung in diese vorhandenen verstaubten Strukturen eine Menge Wirbel verursachen. Mehr als gut sein wird. Wir tun gut daran zu holen, was wir brauchen und zu verschwinden, ehe wir ein al‘amar anrichten!

Yallah!

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Azinas Gedanken

Zivilisation, endlich…

Es ist seltsam, ich kann über die hiesigen Gefilde wirklich nur meinen Kopf schütteln, bei der Dichte an arkanen Begebenheiten, welche dazu auch noch in der Nähe einer Akademie für Hellsichtsmagie liegt, wenn auch eine vom Bund des weißen Pentagrammes, ohne das diese auffallen, das ist doch mehr als abwegig, gehen wir doch einfach mal durch, was einem einfachen Adepten einer grauen Akademie auffällt, wen er durch die hiesigen Länder wandelt, da war zuerst einmal die Brücke errichtet von Collegus Alrikorion Notelian Steinfest (oder auch Alrok Nottel Flachkiesel, in sich selbst war die Brücke nicht magisch, aber es war eine magische Dienstleistung zu einer Zeit, wo dessen Akademie nicht zu einer der drei Gilden gehörte), eine Reihe an limbischen Portalen, welche hexische, druidische und gildenmagische Spuren aufweisen, das Tor zu Xindans Schatzkammer, das Laboratorium von Collegus Steinfest im Berge, die beiden dortigen Dämonen, deren Golems und Daemonoiden, die beiden Kraftlinien, ein Heiligtum Ifirns, welches unmengen an arkaner Energie ausstrahlt, die arkane Aktivität an den heißen Quellen (ich meine ein Haufen Mindergeister) und darunter, natürlich, noch Überbleibsel der Kristallomantischen Zauberkunst, eventuell sogar mit echten Kristallomanten.

Ich sollte mal durch meine Ländereien laufen, immerhin ist Mhanadistan eine viel ältere Kulturgegend…

Aber jeder nach seinen Fähigkeiten und das eine Akademie, welche zu einer Gilde gehört, die den Einsatz des Ignifaxius als den Höhepunkt sinnvollen arkanen Einsatzes im Schlachtgetümmel sieht und über keine ernstzunehmende Forschung verfügt, das sollte mich wohl nicht verwundern, die armen jungen Geister die dort geformt werden, in der Bruderschaft der Wissenden, würden sie sich wenigstens, etwas, mehr mit der arkanen Forschung beschäftigen, wobei die dort genutzten Mittel vielleicht auch nicht die sinnvollsten sind, aber ich schweife ab.

Ursprünglich war ich noch an der Stelle, welche zum Loch im Becken führte, außerhalb desselbigen versteht sich, und unterhielt mich mit Vitus über die Feinheiten der Magietheorie, ein interessierter Kopf wie mir schien, vielleicht sollte ich ihm mehr über das Thema erzählen, wenn sich das nächste mal die Gelegenheit bietet. Mit der Zeit wurde es jedoch dunkler und wir beschlossen zu den anderen, also den beiden älteren Handwerkern zu gehen, vorher war noch die Überlegung im Raum den anderen eine Nachricht zu hinterlassen, aber es bot sich auf die Schnelle nichts sinnvolles an, naja später dachten wir uns und begaben uns ersteinmal zu den anderen.

Besagte Handwerker waren noch am Baden, ich sollte hier bei Gelegenheit zurückkehren, ein echtes Tulamidisches Badehaus hier, wäre doch genau das richtige für die Gegend, ich sehe es schon vor mir mit Tee, nennen könnten wir es die Nehazet Badeanstalt oder so etwas in der Art. Nachdem wir überlegten, das es eigentlich sinnvoll wäre auf das geheime Loch hinzuweisen, könnte doch jemand dort ertrinken oder anderweitig verschwinden, begaben wir uns zu der Höhle um etwas zu essen und uns zu unterhalten. Vitus und ich wurden zu einem alten Familienrezept mit Huhn bewirtet, es war sehr gastlich, bei nächster Gelegenheit werde ich ihnen wohl das alte Familienrezept für die Sauce geben, es könnte sie freuen denke ich, und es erscheint mir als sehr Traviagefällig, die anderen begaben sich kurz danach zur Ruhe.

Doch ich konnte dies noch nicht tun, zuerst warf ich noch einen Blick auf meine Freunde, mehr oder minder, eigentlich war es ein Blick auf die arkane Umgebung, massiv modifiziert, ich muss den entsprechenden Zauber wirklich noch üben, immerhin war es mir möglich Delias arkane Austrahlung durch das Gestein hindurch noch wahrzunehmen, und das war nicht alles was ich erblickte. Aufgrund der Reichweiten Modifizierung nahm ich die arkane Ausstrahlung nicht sehr lange war, aber die Intensität war unverhältnismäßig hoch, ich muss definitiv an einer Ergänzung zur Okharim Skala arbeiten, sowie an Filterelementen, eventuell Vordefinierte Auarcania Deleatur Zaubersprüche könnten hilfreich sein? Sollte ich einmal ausprobieren…

Ohne meine arkanen Kräfte bin ich den anderen keine Hilfe, deswegen sammelte ich Material, welches zum Elemente Humus zugehörig war zusammen und rief zwei Diener des Humus herbei, welche ich erstmal sich selbst überließ um danach meine Lebensenergie in Astralenergie umzuwandeln, unterbrochen nur von der Heilung durch die Diener des Humus erlaubte mir dieser kraftraubende Prozess doch meine arkanen Kräfte wieder auf Nominalniveau anzuheben.

Danach hinterließ ich eine Nachricht in der ich kurz umriß, dass ich zum Becken mit dem Loch zurückgekehrt wäre um nach meinen Freunden ausschau zu halten und das sie sich keine Sorgen machen müssten, etc…

Ich begab mich also zum Becken und schaute mir noch einmal die Umgebung an, war aber in einer eher ungünstigen Position und begab mich wieder zu der Höhle, veränderte dort, folgerichtig, noch einmal meine Botschaft und betrachtete von mir nochmal meine Umgebung, wie zu erwarten war, fand sich Delias Signatur recht schnell, ich muss wirklich besser werden in dem Zauber, das ist ja erschreckend ineffezient. Sammelte noch etwas Ausrüstung ein, kleidete mich, leicht, aber eines Magus angemessen, änderte nochmal die Nachricht ab und ging die Astrale Signatur des Ortes durch an dem Delia war, ich berücksichtige die Verzerrungen der arkanen Umgebung durch die Einflüsse der Kristallomantischen Zauberei und sprang durch den Limbus, auch ein Zauber in dem ich besser werden muss.

Und erschien in einer Kammer hinter Delia und Jane, welche gerade mit dem betrachten eines recht ansehnlichen Kristalls beschäftigt waren, Jane hiel tmir ein Buch hin, mit deren ersten Seiten ich mich gerade beschäftigte und begann einen Eternia Memorabilis zu wirken, als ich erfuhr das ein gewisser Magus namens Rakorium anwesend sei, noch mit dem weben des Zaubers beschäftigt fragte ich,“ aber es handelt sich nicht um Muntagonus, oder?“ Das wurde bejaht und folgerichtig gab ich das Buch zurück und wandte mich aus der Kammer hinaus um mich zu Archomagus Rakorium Muntagonus zu begeben, selbst ich habe ja nicht die Gelegenheit mich jeden Tag mit einem der wenigen Erzmagier zu unterhalten, wird es doch wohl noch ein paar Götterläufe dauern bis ich diesem illustren Zirkel angehören werde, nehme ich mal an, dieser Vorkämpfer gegen den Erzfeind der Urtulamiden war genau so, wie aus seinen Schriften zu erwarten war, ein geistig wendiger, aufs wesentliche konzentrierte, zuvorkommender Magus mit entsprechenden Fähigkeiten, welche seinem Stande angemessen sind, oh wie angenehm es war mit ihm von Idee zu Hypothese, zu Theorie und wieder zurück zuspringen, es war wie ein Spiel zwischen zwei großen Meistern der Kamele. Bei etwas Tee unterhielten wir uns weiter und kammen schließlich auf die Idee das es nicht schaden könnte die Echsen zum Tee einzuladen, dafür müssten sie ja immerhin ihre Tore öffnen und uns allen wäre geholfen, ein wirklich fasznierender Mann, seine Magnifizienz Rakorium Muntagonus, hoffentlich ergibt sich noch die Möglichkeit ihn nach Rashim und Zuhal zu befragen, da beide Magister des Dracheneis zu Yash-Hualay sind, könnte ich mir vorstellen das sie sich durchaus kennen könnten, vielleicht kann er mir ja sogar etwas beibringen oder mich auf einige seiner Monographien verweisen, ein paar Traktate habe ich ja in der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis schon gelesen, da fällt mir ein, ich sollte ihn nach der Bibliothek von Avalon befragen, könnte immerhin gut sein das er einen Zugang zu dieser kennt, und sollte er diese noch nicht kennen, so könnte sie ihm eventuell bei den Recherchen zu seiner Theorie behilfreich sein, was durchaus dazu führen könnte das ich genügend mitbekomme um das eine oder andere von ihm zu lernen, vielleicht ist er ja auch so freundlich und schreibt mir ein Empfehlungsschreiben, wäre bestimmt hilfreich in Gildenmagischen Kreisen.