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Traviagefällig?

25. Tsa 1026 Götterläufe nachdem Falle Bosparans, Hochstieg

Die beiden ereignisreichsten Erlebnisse, an diesem Tage, waren eine unbegründete Rüge, bei einer ebenso unbegründeten Vorladung, als hätte ich nichts wichtigeres zutun, wenn von Spichbrecher wirklich die Gruppe schützen soll, dann sollte er ein größeres interesse in dieser nehmen, ich meine ich mir gelingt es ja auch, für meine Untertanen da zu sein, selbst wenn ich es nicht bin, immerhin habe ich für diesen Fall, extra eine Lösung ersonnen, aber von Spichbrecher fällt es ja noch nichteinmal auf wenn Teile „seiner“ Gruppe in andere Dimensionen entrissen werden, nein aber ein Gelage zur Feier der Rückkehr, Ankunft oder was auch immer ist wichtig, diese Arroganz, das er nicht einmal daran gedacht hat, das es eventuell einen triftigen und guten Grund geben mag, das ich nicht anwesend war, wie beispielsweise das ein verspätetes eintreffen ein schlechtes Licht auf ihn werfen könne, fallen doch die verfehlnisse der Diener auf ihren Herren zurück, weiterhin gab es meiner Meinung nach auch nicht wirklich etwas zu feiern, außerdem hätte mir halt niemand etwas von einer Bibliothek erzählen sollen, wenn nicht gewollt war das ich mich mit dieser auseinander setzte. Oder der absurde Vorwurf Travia gefrevelt zu haben, weil ich mich um eine warme Raststätte in der RUine Kohlhüttens bemüht habe, hätte er seine Pflichten wahrgenommen, so hätte wenigstens eines der Häuser noch getaugt als „Traviagefälliges“Heim. Das mir in diesem Zusammenhang die Natur nicht behagte, zumal ich, meiner Meinung nach schon mehr als genügend von der Natur gesehen habe und mich auch an ausreichend viel Natur erinnern kann, wenn auch nicht durch eigene Erinnerungen, ist eine andere Sache.
Das andere Erlebnis, war die, nach meiner Meinung, eher unweise Entscheidung an diesem Tage aufzubrechen, auf der Suche nach ein paar güldenen Münzen. Unweise, weil es bedeutend wichtigere Mysterien zu lösen gab, wie beispielsweise der Dimensionaletransfer von gewissen Bestandteilen, einiger Körper. Kleine Nebenbemerkung, ich wurde auf der Reise nach Hochstieg von einer Gans belästigt, Delia passierte heute ähnliches mit einem Packpferd, das kann heiter werden, wenn wir auf Bären oder Löwen treffen, bei Schlangen kommt es wohl auf die jeweillige Art an, aber Jane dürfte hier wohl ersteinmal sicher vor Hesindes Tieren sein.
Die Wucherung wuchs weiter an.

Wir stapften also durch die Wildnis und durften in selbiger auch die Nacht verbringen, zu allem Überfluss durfte ich mir das Zelt mit dem Traviani teilen. Und anscheinend ziehe ich nicht nur Gänse an.

26. Tsa
Ein Schrei von Spichbrechers diente als Weckruf, ich hoffe man könne ihn modulieren, denn auf dauer, wäre dies nichts für mich.
Wir begaben uns weiter durch die Wildnis, Delia berichtete bei Gelgenheit später am Tage von ihrem Traum, wirklich faszinierend, ich hatte ja schon eine Vermutung in die Richtung das die Person mit der gläsernen Sphäre ein Gegenpart zu mir visualisieren soll, die neuerliche Beschreibung desselbigen durch Delia, nun eine dornenbewährte Zunge, von welcher ein Toxin tropfte, unterstützt diese Theorie nur. Außerdem wurde ich wohl in ihrem Traum gefoltert und starb, durch ein grooßes Seil, welches durch meine Brust drang, eventuel eine Metapher für den Energieverlust, das dieser lethal sein könne, wenn er zu viel Energie entreissen würde, sozusagen eine lethale Dosis für Energietransfers.
An diesem Tage teilten wir uns auch in zwei, respektive drei, Gruppen auf, weil beschlossen wurde wir seien an der richtigen Stelle und deshalb, wäre es notwendig uns aufzuteilen um die genaue Lokalisation des Goldes zu bestimmen, von Spichbrecher blieb tapfer mit den Pferden und dem Proviant im Schutze eines seiner bediensteten zurück. Wir während dessen teilten uns in zwei Gruppen die einerseits aus Delia, Azina, Kalkarib und eventuel noch einigen anderen bestand, was schon eine wahrlich interessante Aufteilung nahelegt, da mit Azina und Delia, die wahrscheinlich wildnistechnisch erfahrensten aus „unserer“ Gruppe zusammen losgeschickt wurden, während in der anderen Gruppe, mit Collega Peddersen und mir, nicht nur die überlegene Intelligenz vertreten war, nein wir hatten auch die bessere Beleuchtung, weil jene von mir konstruiert/verzaubert wurde, manchmal sind bestimmte Entscheidungen einfach nicht wirklich nachzuvollziehen. Nun wir fanden nichts von Bedeutung, die andere Gruppe fand eine Münze und eventuel etwas von Bedeutung, aber das wird sich erst am folgenden Tage herausstellen, obwohl es verlockend wäre in der Nacht aufzubrechen und möglicherweise den Schatz zu finden und zu bewegen, versprach von Spichbrecher, die alternative, doch in diesem Falle, vorausgesetzt es könne bewiesen werden, in die Armee, welche auch immer das wäre, einzutreten, aber den Gedanken verwarf ich aufgrund der Dunkelheit. Außerdem gab es an diesem Tag noch, von mir zubereitet, eine der Segnungen der menschlichen Zivilisation, echten, Tee.

„…aus den Fängen ihres Mannes…“

„Delia! Bleibst Du wohl hier! Du kannst doch nicht alleine durch diese vom Alleinen verlassene Burg gehen!? Schon gar nicht mit meinem Sohn in Dir. Was willst Du überhaupt mit diesem Magier?“ aufgebracht schnaubte der Novadi durch das Zimmer. Wären die Gesetzte der Gastfreundschaft nicht so streng hätte er sicherlich irgendetwas zerschlagen. Seine rothaarige Shanja entfernte sich wieder von der Tür und glitt auf ihren Mann zu. „Ach Kalkarib…“ leicht lustvoll hauchte sie diese Worte und lehnte sich an ihn. „… mein stolzer Löwe. Was soll mir denn hier schon widerfahren. Wir stehen unter dem Gastrecht und dem Schutz von Sieghelm und seinen Leuten.“ bevor er etwas erwidern konnte hob sie die Hand „Ja ich weiß. Es sind alles Gottlose, aber sie ehren die Gastfreundschaft, genau wie wir es tun… und ungeborenes Leben steht auch bei den Gottlosen unter besonderem Schutz. Daher sei ganz unbesorgt. Mir wird nichts passieren. Außerdem haben wir heute bei den Kampfübungen allen gezeigt, dass die Familie Rezzani sehr wehrhaft ist. Alle wissen, dass wenn sie mir zu nahe kommen, dann bekommen sie es mit dem Wüstensohn, zu tun.“ Zärtlich streichelnd schwebte ihre Hand über seine Brust. „Daher sorge Dich nicht mein Geliebter. Wer würde wagen mir etwas zu tun wenn Du über mich wachst. Mit einem Mann wie Dir legt man sich nicht an.“ Ihre Schmeicheleien bewirkten, dass er etwas ruhiger wurde, aber verflogen war sein Unmut nicht. Brummend setzte er zur Antwort an. „Das stimmt, meine Wüstenblume! Und das sollten diese …“ um die Gastfreundschaft nicht zu entehren schluckte er das novadische Schimpfwort hinunter „… diese Gottlosen auch nicht wagen! Aber Du willst Dich auch mit diesem Magier treffen. Er ist nicht gut für Dich. Nachher verwirren Dich seine Zauber und…“ Überrascht küsste Delia ihren Mann und unterbrach damit sein Gerede über Magier. „Aber nein Kalkarib. Wie könnte er? Glaubst Du er könne mehr Macht wirken als die Macht die uns verbindet? Nein… der Alleine selbst und die Sippe haben unseren Bund besiegelt und selbst der Bey von Shirrdar kann dies nicht ändern. Außerdem wäre dies niemals sein Ansinnen.“ dann lies sie ihre Stimme ein wenig gekränkt und traurig wirken. „Oder ist es nicht seine verwirrende Magie die Dich besorgt, sondern meine Treue zu Dir? Vertraust Du Deiner Shanja etwa nicht? Das ich ein paar Augenblicke allein sein kann ohne Dir untreu zu werden?“ Verwirrt, irritiert und überfordert mit ihren Worten, kam nur ein „Nein natürlich nicht… Ich meinte… nur… Ich… „ Bevor er sich wieder fangen konnte und sowas wie „hör mit Deinem weibischen Gewäsch“ auf sagen konnte, drückte sie sich fest an ihn und küsste ihn leidenschaftlich. So dann nutze sie die Gelegenheit um aus seinen Armen zur Tür zu fliehen. Sie warf ihm noch einen vielsagenden Blick zu und verschwand durch die Tür. Bevor die Tür ins Schloss viel Stand er schon auf dem Flur. „Wenn Du in einer Stunde nicht wieder da bist, dann komme ich Dich suchen! Hörst Du!“ warf er Ihr in Tulamydia noch hinterher. Mit dem Gefühl irgendwie doch gewonnen und seine widerspenstige Shanja ein Stück im Griff zu haben ging er wieder ins Zimmer. Schließlich musste er sich auf sein Abendgebet vorbereiten.

Im Zeichen der Wandlung

Wie die Zeit doch vergeht, wenn man mit wichtigem, wie dem Studium der verschiedensten Schriften beschäftigt ist, auf der Suche nach Hinweisen um die Probleme, welche uns plagen zu lösen, ach was würde ich im Moment nicht für Zugriff auf eine richtige Bibliothek, wie die in der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis geben, nun gut ich sollte dem hiesigen Angebot nicht unfair gegenüber sein, die Bibliothek hier stellt meine eigene in Khorestan, noch, leider in den Schatten, nun gut ich habe doch mehr und vor allem praktikablere Werke über die Magie, welche ich mein Eigen nennen darf. Ich war gerade mal zu einem drittel mit dem Studium des, doch eher kleinen, Bücherstapels fertig, nun gut, die Werke über Magie habe ich, aufgrund ihrer Informationen eher überblättert als tief studiert, wobei ich mir vorstellen könnte das die Bilder in den Grundlagen der thaumaturgischen Analyse etwas für Delia wären, ich fand die Bilder und die korrespondieren Textstellen eher verwirrend, weil die dargelegten Schlussfolgerungen einfach dem Verständnis der beschriebenen Technik entbehren. Jedenfalls war ich gerade in meinem Studium vertieft, als es, wiedermal, es ist gut zu wissen, das ich mal einen Ort gefunden habe, an dem ich in ruhe studieren kann, gestört wurde, die Magd betrat den Raum und brachte etwas zu essen, frühstück, neben dem was sie sonst noch so andeutete, war zu entnehmen das ich wohl etwas länger wachgeblieben war, was später auch seinen Tribut forderte. Nachdem ich mich bei einem kleinen Frühstücl gestärkt hatte und mit dem aktuellen Buch fertig war, beschloss ich den Schlaf, welchen ich versäumt hatte nachzuholen. Nicht das ich weit gekommen wäre, wurde selbiger doch, warum überrascht mich das eigentlich noch, wiedermal unterbrochen. Collega Peddersen suchte mich noch einmal auf. Die hiesigen Sagen, von denen ich las, waren nicht sonderlich hilfreich, es wurde ein Xindan, welcher ein Söldnerführer Tedescos war, für die aktuellen Probleme ziemlich irrelevant, erwähnt, weiterhin gab es ein paar Sagen zu der Vettel Kohlhütten, hilft momentan auch nicht weiter, könnte sich aber eventuell später noch als relevant entpuppen und dann gab es noch eine Geschichte über ein großes haariges, zotteliges Wesen, als würde das jemanden interessieren. Nachdem aufwachen stellte ich fest, das die „Wucherung“ an meiner Schulter gewachsen war, werde selbige weiter beobachten müssen. Da ich aus Sicherheitsgründen mich gegen eine Umwandlung von Lebenskraft in Astralkraft verwehrte, trug ich einer Magd später auf alles notwendige für einen Zaubertrank zusammen zusuchen, erstaunlicherweise gab es die meisten Zutaten sogar, wenn auch vor allem aus dem Perainetempel, an welchen ich mich eh wenden musste, weil die, vermutlich, die einzige, halbwegs, ordentlich ausgestattete Alchimistenstube hatten. Vorher musste ich allerdings noch ein paar Zutaten besorgen, was sich dank der Leute von Spichbrechers schwieriger gestaltete als es notwendig war.

Nachdem ich alles zusammenhatte begab ich mich zum Perainetempel um die Elixiere zuzubereiten, was mir, wie zu erwarten war, auch gelang, mit dem Ergebnis des Schlaftrunkes, war ich etwas enttäuscht, aber der Zaubertrank gelang in einer ausreichend hohen Qualität, zur Kompensation der Kosten entschied ich dem Perainetempel vier meiner Heiltränke zu vermachen, auch wenn ich dazu erst einen meiner Heiltränke verdünnen musste, nun jener war mir in Khorestan so gut gelungen, das ich zuversichtlich bin, das die Qualität der Heiltränke ausreichend hoch sein sollte. Den Zaubertrank verdünnte ich später ebenfalls. Nun sollte ich wieder über genügend Ressourcen verfügen um die Wucherungen ordnungsgemäß zu untersuchen. Als nächstes muss sich dafür nur eine Gelegenheit bieten.

 

Begegnung im Schnee

Die ersten Tage waren ereignisreich. Kaum ist der Junker wieder auf seinem Gut, schon sind allerhand aufgeschobene Probleme zu lösen. Als hätten sie auf uns gewartet, versetzen sie das Land in eine Starre der Ungewissheit. Das Verschwinden der zwei Grenzgardisten aus dem Warnturm macht mir besonders sorgen. Wohin ist der zweite Gardist verschwunden? Die Türe war von innen verriegelt. Da stimmt etwas nicht. Und dann diese Spur, die unseren Weg kreuzt. Immer wieder diese Spur. Nun hat sie mich hier her geführt. Lass sehen, was das Schicksal von mir erwartet.

Azina schleicht sich gebückt, in weiße Felle gehüllt und den Runenspeer in den Händen, an ihr Ziel, ein großes zotteliges weißfelliges Wesen mit einem widderköpfigen Stab in der Hand, heran. Unmerklich knirschen ihre Stiefel im feinen Pulverschnee. Ihr trainierter Körper ist angespannt, bereit zuzuschlagen. Doch sie weiß noch nicht, was sie tun wird. Sie reagiert instinktiv. Sie ist in ihrem Element. Sie ist erfreut und doch aufgeregt, ob der mysteriösen Wesenheit. Doch niemals vergisst sie die Gefahr.

So bedrohlich das Wesen auch ist, es scheint intelligent zu sein. Und offenbar friedlich. Denn ich bin … ihm … schon einmal begegnet. Es muss Schicksal sein, dass wir uns erneut über den Weg laufen. Es wäre nicht recht, ihn nur aufgrund seiner Andersartigkeit zu töten. Ich begnüge mich zunächst damit, ihn zu beobachten, vielleicht offenbart er ja sein Ansinnen. Es muss einen Grund geben, warum er hier so offen und allein durch die Wälder streift. Eigentlich müsste ihn doch jemand gesehen haben. Im ganzen Land müssten Gerüchte umgehen. Anschläge an Brettern sollten Aussicht auf Beute verheißen. Viele Jäger könnten nicht widerstehen. Solch ein Fell wäre vielen ein Leben wert. … Es sei denn die Personen, die ihn sahen, sind verschwunden. Vornehmlich Jäger, die der verheißungsvollen Spur folgten …

Mit einer Ruckartigen Bewegung dreht sich das Wesen um und blickt der nahenden Jägerin direkt in die Augen. Überraschung blitzt in beider Augenpaaren auf. Beide halten eine ewigwährende Sekunde inne, in der Azina eine wichtige Entscheidung trifft: Sie richtet sich auf und breitet die Arme zur Wehrlosigkeit aus. Das Wesen zögert kurz, ehe es sich langsam und bedrohlich auf sie zubewegt. Sie beginnt rückwärts zurück zu weichen als Zeichen der Entschuldigung ihn gestört zu haben. Doch das Wesen reißt ruckartig den Stab nach vorn. Ehe Azina zur Seite hechten konnte, hatten bereits grüne Ranken ihre Beine umschlungen und arbeiten sich zu ihrer Hüfte vor. So gefesselt stellt sie den Speer auf dem Boden ab und harrt des nun näher rückenden Wesens. Sie ist bemüht nicht aggressiv zu wirken. Bakkus jedoch wird nervös und kann sich nicht mehr halten. Er greift, wider dem rasch gebellten Befehl, an, um seine Herrin zu verteidigen. Ein kurzer Blitz aus der nackten Hand des Wesens bringt ihn verletzt zum Schweigen. Azina schluckt.

Bakkus nein … es ist ihm nicht zu verübeln. Ich hoffe er ist nicht allzu schwer verletzt. Ich sehe, er atmet noch. Auch dem Wesen kann ich nicht böse sein. Er hat sich nur verteidigt. Aber wie geht es weiter? Was hat er vor. Vielleicht kann man mit ihm reden, ihn fragen, was er hier unten sucht. Und er muss etwas suchen, sonst wäre er nicht hier.

Nun beginnt das Wesen zu sprechen. Gebrüllte Worte verlassen seinen Mund. Seine kräftigen Arme gestikulieren wild. Die Falknerin ist verdutzt. Sie ist unfähig mit ihm zu kommunizieren. Immerhin gelingt es, dass sie seinen Namen erfährt. Er heißt Shakling Boran. Aber sonst ist alles vergebens. Kopfschüttelnd greift er nach dem bewusstlosen Bakkus. Eine Hand führt plötzlich ein Messer, sie fährt hoch und … wird von einem „NEIN!!!“ Azinas unterbrochen. Zornesfalten ziehen sich durch ihr Gesicht. Sie hebt den Speer und verheißt ihm einen blutigen Kampf, sollte er sein Vorhaben vollenden. Er hält inne und schaut sie verwundert an.

Nein! Das wirst du schön bleiben lassen! … Wieder spricht er. Was will er mir bloß sagen? Warum macht er sich die Mühe mit mir zu sprechen. Es muss einen Grund geben. Oh Hesinde, gibt mir Wurm Erleuchtung, ich bitte dich.

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Azinas Gedanken

 

Hier geht’s weiter:  Forenspiel, Ruhe vor dem Sturm

Die Nacht hindurch…

Wir erreichten also Hochstieg, recht eindrucksvoll für ein Dorf, doch wir begaben uns zielgerichtet zu der Wasserburg von Spichbrechers, von Spichbrechers Bediensteter kündigte ihn desöfteren an, machte ihm sichtlich freude, wahrscheinlich kann er es sich sonst nicht leisten sich so aufzuführen. Die Burg selbst ist auch solide, uns wurden Gästegemächer im Burgfried zugewiesen, ich weiß nicht was die anderen machten, gut ganz korrekt ist dies nicht, Collega Peddersen arbeitete an einer Brücke und wie ich Delia kenne, wird sie sich wohl mit Kalkarib vergnügt haben, ich selbst widmete mich den ersten Vorbereitungen des, eventuell notwendigen Rituals, bat den Traviageweihten von Spichbrecher sich um ein paar der Ingredenzien bei dem hiesigen Tempel zu bemühen, auch die Magd die an die Tür meines Gemaches klopfte wies ich an, sich nach einigen der Ingredenzien zu erkundigen, wie ich später erfuhr waren jene aber nicht vorrätig, was mich nicht wirklich überraschte, ich arbeitete in der Zwischenzeit weiter, anscheinend könnte es wirklich notwendig sein das Ritual im Zweifelsfall, sehr stark abzuwandeln, nun ich werde es wohl extrapolieren müssen, von den alten Daten.

Rondrian wurde beigesetzt.

Bei einem Bad in den hiesigen sich bietenden Möglichkeiten, bemerkte ich Wucherungen, wie ich ihnen auch bei Delia ansichtig wurde, erste Untersuchungen ergaben eine noch nicht allzu feste Form, die auf Ausübung von Druck durch Bewegungen im Gewebe reagierte, der Fremdkörper wurde von mir vermessen, sobald wie möglich werde ich mit der arkanen Visitation des Fremdkörpers beginnen, da die Vermutung naheliegt, es würde sich tatsächlich um eine Protosphäre handeln, sehe ich ersteinmal von der Umwandlung meiner vis vita in die vis arcana ab, für den Fall, das sich meine Vermutung über den Zweck der Sphären, falls es sich tatsächlich um so eine handeln sollte, bestätigen sollte, halte ich eine Umwandlung der in frage kommenden durch die Sphäre übermittelnden Kräfte für ungünstig, im schlimmsten fall könnten diese Prozesse zu einer Aktivierung der Sphäre führen. Da ich nun eh warten muss bis sich meine Kräfte weit genug erholt haben um eine Untersuchung vornehmen zu können, wenn ich bedenke das die Untersuchung schon hätte durchführen können, wenn ich nicht immer wieder auf der Reise meine arkanen Fähigkeiten hätte nutzen müssen.

Ich wandelte durch den Burgfried, bis ich die Bibliothek fand, sie war im Keller, und dann auch noch nicht einmal richtig gesichert, man konnte einfach reinlaufen, die viel näher liegende, weil gut gesicherte Tür gegenüber führte wohl zu einer Schatzkammer, was haben die Leute nur immer mit Gold, das Metall ist doch nun wirklich nichts besonderes, aber Bücher enthalten das Wissen der Äonen, gut bei einigen der Werke derer ich ansichtig wurde, zweifle ich daran, unter anderen war da eine Trilogie die sich wohl mit sagenumwobener Fauna beschäftigte, irgendetwas mit Bissig und verschiedenen Tieren halt, im Bereich der sich mit dem arkanen beschäftigte entlieh ich ein paar Werke, darunter einen Octavo aus der Feder einer Puniner Collega von Alina Septadora von Punin, nettes Einführungswerk, aber darüber hinaus enthält es kaum nutzbares, die Hinweise auf die Nutzung der Kristallkugel sind zwar, bedingt, brauchbar, helfen mir im Moment aber nicht weiter. Ich greife schon wieder vorraus. Wie war es nocheinmal, achja die Magd berichtete mir das es später wohl ein Festessen geben sollte, ich sagte zuzukommen, wenn ich daran erinnert werden würde, im weitesten Sinne. Anschließend suchte ich die Bibliothek auf in der ich auf einen älteren Herren, einen gewissen Gasparyn traf, er ist wohl der hiesige Bibliothekar, jener war auch so freundlich mich durch den Raum der Bibliothek zu führen. Ich begann etwas zu stöbern und wählte ein paar Werke aus, die ich für, relativ, interessant hielt, einmal das Werk von Collega Alina Septadora von Punin, dann ein Werk über die Sphärologie, zwei Werke über die zwergische Feinschmiedekunst, ein paar Werke über darpatische Flora und Fauna, Pläne des Burgfriedes, weitere Pläne von einem ehemaligen Bediensteten des Kaiserhauses, Werke über verschiedene Sagen und Legenden Darpatiens, ein Buch der Konstrukteure, ein Werk über den Brückenbau, ein Werk über das Interregnum in den Kaiserlosen Zeiten, ja ich denke das dürfte in etwa alles gewesen sein. Zu meinem Unmut bewegten sich die Werke nicht von alleine und dadurch dauerte es etwas länger als ich eigentlich gedacht hätte, ich musste mehrmals die Treppen bemühen um schließlich alle Werke nach oben zu schaffen. Während dieser Tätigkeit traf ich auch wieder auf die Magd, welche mich an das Festessen erinnern sollte, jenes hatte schon angefangen, sie berichtete mir auch, das sie mich schon seit längerer Zeit suchte, als ich ihr entgegnete das ich in der Bibliothek war, schien sie ebenfalls gleich darauf zu kommen, das dies ein durchaus sinniger Ort, für meinen Aufenthalt war, an dem sie nicht nachgesehen hatte, ich beschloss das Festessen nicht mehr aufzusuchen, immerhin hatte es schon begonnen und ich war gerade dabei die Bücher zu transportieren, danach erschien es mir nur logisch, mit der durchsicht der einzelnen Werke anzufangen, ich meine das Festessen diente ja sowieso der Feier, von Spichbrechers Rückkehr, eine Tatsache die mir ja schon bewusst war, also machte ein Fehlen meinerseits ja nichts. Auf dem Zimmer begann ich mit der durchsicht, respektive der Lektüre der verschiedenen Werke, aus den arkanen Werken konnte ich nichts lernen, was mich wirklich beeidruckt hatte, es war mehr ein durchblättern und überfliegen, die Anmerkungen zu der Nutzung der Kristallkugel habe ich genauer gelesen, aber auch das brachte mir in diesem Moment eher wenig. Die Werke über die Sagen und Legenden habe ich nach Erwähnung von, aus meiner Perspektive relevanten Individuen durchgesehen. Die Werke über Flora und Fauna habe ich ersteinmal beiseite gelegt, einige der technischen Skizzen und Pläne sah ich mir genauer an. Irgendwann besuchte mich auch noch Collega Peddersen, ich zeigte ihr die verschiedenen Bücher aus der Bibliothek, von denen ich ausging das sie eventuell von interesse für sie sein könnten, also das Buch über den Brückenbau und das Buch der Konstrukteure, sowie noch einige der Baupläne aus einem der anderen Werke, weiterhin überprüfte ich ihre Zahlen für die Konstruktion der Brücke, jene stimmten, wie zu erwarten war. Schließlich erzählte ich ihr noch von der Wucherung an meiner Schulter und zeigte ihr diese auch. Irgendwann in der Zwischenzeit brachte die Magd noch etwas zu Essen auf das Zimmer, dem werde ich mich wohl später zuwenden. Nachdem Collega Pedderssen sich verabschiedet hatte, begann ich mit dem Studium eines der Werke über die zwergische Feinschmiedekunst, das hat wohl die ganze Nacht in Anspruch genommen, den während ich noch mit dem Werk beschäftigt war, wollte die Magd Frühstück, oder so ähnlich, hereinbringen, ich hatte zwar bemerkt das ich ein leichtes Hungergefühl hatte, aber mich darauf konzentriert ersteinmal mit dem Buch fertig zu werden, wie schnell die Zeit doch vergehen kann.

Die Vorteile von novadischen Liebhabern

Hinter den gewaltigen Bergen Hochstiegs lies sich der erste Schimmer, die erste Ahnung des neuen Tages erkennen. Es würde noch viel zeit vergehen bis die Praiosscheibe das Land erhellte. Delia genoss den Ausblick. Sie war erschöpft und überglücklich. Vor wenigen Augenblicken hatte ihr Wüstenlöwe sie zum wiederholten Male in dieser Nacht genommen. Hätte sie gewusst wie wild diese Nacht wird und wozu er alles fähig war, dann hätte sie es mit ihrem betörenden Einfluss nicht übertrieben. Die erste Runde ging an sie, da sie ihn überraschte, mit Charme, Magie und Kompott mit Vanillesoße. Doch danach fand er seine Fassung wieder und mit tiefer, fordernder Stimme sagte er: „Nun bin ich dran, meine kleine Scharte!“ Und er war wieder und wieder dran. Bis er sich in den frühen Morgenstunden dafür entschied seine Männlichkeit genug bewiesen zu haben. Sie genoss es, wenn er sie so vollkommen in Besitz nahm und Wellen der Lust durch ihren Körper sendete.

Doch nun lagen sie eng umschlungen in dem warmen Bett des Gästezimmers von Sieghelms Junkerngut. So schön hatte sie Sieghelms Heimat sich nicht vorgestellt. „Schlafe meine Wüstenblume, Du musst Dich schonen.“ raunte Kalkarib hinter ihr und schon bald wurde sein Atem ruhiger, er schlief. Delia fand keinen Schlaf. Sie war zu erschöpft und dachte an die kommenden Tage und Abenteuer, die Sieghelm ankündigte. Delia freute auch darauf. Die Hexe hoffte, dass Sieghelm und Kalkarib sich dann besser verstehen würden. Was es wohl mit diesem Schatz auf sich hatte? Mit den verschwundenen Menschen?

Delia drehte sich zu ihrem Wüstensohn, um mit dem Kopf an seiner massigen Brust und in seinen starken Armen Schlaf zu finden. Ein tiefes Grollen gab er von sich und zog sie eng an sich. Sein herb männlicher Duft nach Wüste und Zedernholz umfing sie wie feiner Nebel. Zufrieden schlief sie mit einem leichten Stöhnen ein.

Zivilisation, was noch zu beweisen wäre

Nacht des 21.Tsa 1026 nBF, Ruine des Dorfes Kohlhütten

Ich war ziemlich ungehalten, da gab es exakt einen interessanten Zwischenfall, welcher den Aufenthalt hier angenehm gemacht hätte, und was passiert dieses uncollegiale Verhalten, dieser alten Tochter Satuarias, irgendwie erinnere ich mich gerade an Bezeichnungen, an die ich bisher noch nie gedacht habe, müssen wohl Delias Erinnerungen sein, lässt mich doch einfach im Schnee sitzen und verhehlt ihre arkanen Spuren, äußerst wirksam, was schon beachtlich ist, ich habe noch nicht einmal Überreste der Residualstrahlung der Magica Limbologica gesehen, die mein interesse ja erst geweckt hat, dafür kenne ich nun die arkane Signatur dieses alten Weibs, wenn sie der Meinung ist einem ausgebildeten Magus der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis, dem angesehensten Institut der Magie Aventuriens, dem Herz und Hirn der Großen Grauen Gilde des Geistes durch so eine billige Scharade zu entgehen, so wird sie sich noch wundern, wirklich eine frechheit, da habe ich immer collegial zusammengearbeitet mit diesen undisziplinierten und emotional labilen Töchtern Satuarias und das ist der Dank dafür, habe ich nicht sogar Delia an meinem Wissen teilhaben lassen, und im gegensatz das ich etwas von dem Wissen ihrer Repräsentation durch sie erlerne, musste ich es selbst rekonstruieren, ob sie überhaupt weiß, wie viel ich schon weiß? Wahrscheinlich kann sie die Zauber in Gildenmagischer Repräsentation noch nicht einmal spontan modifizieren, pah Hexen, können halt nicht ordentlich zaubern, ich frage mich immer mehr was ich jeh in Zafia gesehen habe, andererseits, durch Delias Erinnerungen, habe ich dahingehend die eine oder andere Vermutung. Zog mich danach in die Hütte zurück, ich frage mich wirklich, was ich hier soll, das ist doch kein Ort für einen angesehenen Experten der Magica Clarobservantia und Theoretica, hier wird es wahrscheinlich noch nicht einmal richtige Badehäuser geben, hmm könnte eine Geschäftsidee sein.

22.Tsa 1026 nBF

Erwachte in dieser Ruine von Dorf, mit dem Namen Kohlhütten, begaben uns heute weiter diesen bescheuerten Pass hinauf, immer noch eine Zeitverschwendung sondergleichen, gut interessant war das die Herrscher dieses Landesstriches, wohl nichts auf den Codex Albyricus geben, was äußerst faszinierend ist, wenn man bedenkt das in Rommilys eine Akademie des Bundes des weißen Pentagrammes steht, aber gut der Reihe nach. Wir erreichten eine recht beeindruckende Brücke, genannt die zwei Dschinnebrücken über die hardkehre, ersteinmal müsste es nicht korrekt lauten die zwei Dschinnenbrücke oder die Brücke der zwei Dschinne, eventuell auch die Überführung der zwei Entitäten des Elementes Erz, welche über die hardkehre hinüber führen, aber das ist ja noch kein Verstoß gegen den Codex Albyricus, aber wer weiß, vielleicht ist das in Darpatien so üblich, das die Grammatik leidet, wäre ja nicht das einzige, pah Stierflug, wer hat so einen Blödsinn schon gehört, gut ich mittlerweile. Der Verstoß der mir auffiel, war der folgende, die Brücke wurde im Jahre 982 nBF von einem gewissen Magister Notelian Alrikorion Steinfest aus Drakonia errichtet, nun Drakonia, korrekterweise wohl eher das Konzil der Elemente zu Drakonia, war 982 BF noch kein Mitglied der Magiergilden, das Konzil hat sich erst 1011 BF in Punin den Gilden offenbart, die haben doch unter anderem einen Ignisphaero durch die Hallen geschleudert, sofern also der Herr Magister, nicht seperat die Mitgliedschaft in einer der Magiergilden erworben hatte, und dann wäre er wahrscheinlich nicht als Magister Drakonias aufgeführt, wurde also eine magische Dienstleistung im Einzugsbereich des Codex Albyricus von einer nicht dazu lizensierten Person ausgeführt, ich sollte vielleicht Magister Magnus Sirdon Kosmaar darauf aufmerksam machen, den haben solche Sachverhalte immer brennend interessiert, ich meine da hält man sich an dieses Machwerk und dann so etwas, eine bodenlose Frechheit, vielleicht ist das der Grund das es hier an ordentlicher Zivilisation fehlt, der darpatische Bulle trampelt jene zarten Zweige der Zivilisation, welche sich im Keimen befindet einfach immer wieder nieder. Interessant war noch eine Inschrift auf der Stele, die zu Ehren des „Magiers“ errichtet wurde, hmm daran habe ich in Fasar nicht gedacht, naja beim nächsten Mal, eingetragen waren auf Ur-Tulamidya 15 Zahlen, genauer gesagt die Zahlenkolonne 336787868584722, Entschlüsselung mangels der Umgebung bislang ohne Erfolg.

Im Hintergrund war der rote Riese zu sehen, irgendein unbedeutender Berg, dann gab es noch ein paar Wasserfälle, wohl ein Ingerimmheiligtum, als nächstes kommen wir bestimmt an einen Vulkan vorbei, der als Efferdheiligtum gilt, oder wie wäre es mit einer dunklen Höhle als Praiosheiligtum, ein Friedensfest für Kor und dergleichen würde sicher auch passen. Immer diese Belanglosigkeiten, während ich anderswo Berge versetzen könnte, meine Forschungen leiden unter dieser unnötigen Zeitverschwendung, dazu noch dieser nervtötende Traviageweihter, warum werde ich nur so gestraft, was habe ich denn getan um das zu verdienen?

Erreichten eine Hütte, die Traviagefällige Heimstatt dieser Reiseetappe, zumindest gab es Wände und eine Decke, dann haben die anderen diesen Traviageweihten auch noch auf die vermaledeiten Amulette aufmerksam gemacht, und da habe ich gehofft, das mir das ersparrt bliebe, nun weiß er also auch noch um mein Amulett, wenigstens ergab sich so die Philosophische Spitze, auch wenn es mir erscheint das er nicht in der Lage war, der einfachen logischen Kette, zufolgen die sich aufgrund seiner Aussage, bezüglich der Amulette als Teil der entsprechenden Gottheiten ergab, dabei ist es doch einfach, wenn die Amulette Teil der jeweilligen Gottheit sind, weiter davon ausgegangen werden kann, das die Teile der Gottheiten miteinander in Verbindung stehen, die Träger ferner auserkoren sind, weswegen auch immer, dann kann unter, verständlicher Vernachlässigung entsprechender physicher Ausprägungen, welche an den Amuletten hängen, davon ausgegangen werden, das Gottheiten in der dritten Sphäre wandeln, sollte noch einmal die einschlägigen Lektüren dazu nachschlagen, eventuell findet sich etwas in Manu Al’Planes Werk oder dem Werk von Rohal dem Weisen, zumindest die Stücke, welche wir in der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis durchgenommen haben, so wie die Kurse zur Magierphilosophie, deuten darauf hin, dass es da etwas gibt, was mir weiteres unbehagen bereiten könnte. Auf die Frage nach der Anzahl der Amulette, postulierte ich mindestens, um die, 25, 12 für je einen Gott des Pantheons des Zwölfgötterglaubens, was ich etwas kurzsichtig halte, dann für die entsprechenden Gegenspieler und einen weiteren Gott, doch deesen Einfluss ist schlecht zu bemessen, aber es ist naheliegend das eine Akkumulation der Amulette auf eine dichte lokal/temporale Näherung, zu einem entsprechenden karmatischen Kausalknoten führen muss, da es eine entsprechend gerichtete Gegenbewegung geben muss, die Frage wäre nun, wer bildet die Gegenbewegung zu wem?

Delia berichtete von ihrem Traum, ein Alptraum, der erstaunliche Auswirkungen auf ihrren Körper hatte, wie sich später herausstellte, anscheinend war es jemanden gelungen den Traum als mystische Verbindung zu nutzen um eine der sanguinen Sphären, auf die wir schon früher mal, bei diesem Diener des Blutkaisers stießen, an ihre Matrix anzukoppeln, was, fachlich betrachtet, eine solide Arbeit darstellt, nur wird das wohl wenig bringen, da in Hochstieg die Vorbereitungen für das entsprechende Ritual zur Auflösung des sanguinen Thaumatursoms anlaufen werden, hmm sollte versuchen das Ritual zu optimieren, eventuell kann ich die Sphäre erhalten, sollte diese auch genauer untersuchen, während sie noch mit Delia verbunden ist, das könnte uns hilfreiche Aufschlüsse über die, oder eine, Gegenseite geben, beim letzten Mal gab es dazu keine Gelegenheit, waren die anderen doch erpicht darauf die Sphären loszuwerden, und mich somit einer interessanten Forschungsmöglichkeit zu berauben. Weiterhin werde ich Delia, wohl bei ihrem Traum helfen, sobald ich dazu komme, dann wollen wir doch mal sehen, was die Eindringlinge machen, wenn sie sich nicht nur einer Hexe gegenüber stehen, die ihr Geschenk der ewigen Jugend, im Prinzip verschleudert und verlottert, wenn ich bedenke was ich alles in ihren knapp fünzig Jahren erreicht haben könnte, wahrscheinlich kann sie es einfach nicht richtig würdigen, wurde sie doch damit geboren.

Ansonsten gab es noch Hader, Streit und Zwist, der Traviageweihte hat dabei viel geholfen.

23.Tsa 1026 nBF

Brachen heute von der Hütte auf, und begaben uns zu einer, sogenannten, „Brücke“, das das nicht gut gehen konnte, hätte eigentlich jeder, mit einem Mindestmaß an Verstand, vorhersehen können, die notwendige Schlussfolgerung bezüglich meiner Begleiter erspare ich mir hier. Insgesamt kamm es zu mehreren Unfällen von denen ich jedoch nicht allzu viel mitbekommen habe, weil ich bei dem ersten Unfall schon am überlegen war, wie ich das unnötige Risiko, weiter vermindern könnte, meine Idee war einfach und elegant, wie zu erwarten war, ich bastelte einen stabilen Haken, der mir als Führungsschiene dienen sollte, mit dem es mir gelingen sollte an dem Geländer hinlang mich zu halten, nicht optimal, aber besser als das was geboten war. Ich war also in meiner Arbeit vertieft und bemerkte dadurch nicht so recht, dass Rondrian hinab stürzte, ein tragischer und unnötiger Tod, ich konnte in dem Moment nichts tun, weil ich ein paar Tage vorher schon für eine ordentliche Unterkunft sorgen musste, interessanterweise griff Delia nicht ein, vermutlich dachte sie nicht an ihren Ring, der von mir verzaubert und von von Spichbrecher an sie geschenkt wurde, damit hätte sie ohne weiteres einen Geist der Luft convocieren können um Rondrian in Sicherheit zu tragen. Nachdem Rondrian hinabstürzte, wendete ich mich mit ehrlicher und gänzlich uneigennütziger absicht zu seiner geschätzen Gnaden Traviahold Badilak, dessen Gans mich vorher am selbigen Tag noch belästigt hatte, von Spichbrecher, und wies ihn auf die Gefahren für sein Leib und Leben hin, und das es doch in seinem Interesse wäre, sich umzuwenden, damit er seinen Gänsen, oder was auch immer, auch weiterhin noch hilfreich sein könne, das er dazu am besten umkehren sollte, nun dafür kann ich ja nichts, war ja nicht meine Idee ihn mitzuschleppen, geschweige denn überhaupt diesen Weg zu wählen. Leider, zu meinem Leidwesen, entschloß er sich meine, selbstlosen Worte zu ignorieren und sich mit mir über die, solide, zwergische Konstruktion über den gähnen Schlund des Abgrunds hinüber tragen zu lassen. Auf der anderen Seite wurde ich dann von dem anderen von Spichbrecher gefragt, ob ich Rondrian nicht wieder hinaufbefördern könne, typisch in solchen Situationen kommen sie wieder zu mir, aber wenn ich in ruhe forschen, meditieren, nachdenken oder einfach nur in ruhe gelassen werden will, oder beispielsweise ein mir zustehendes Thaumatursom haben will, ist die Antwort abschlägig. Ich verneinte zuerst, besann mich dann aber noch Delia und das ich ihr ja den Unitatio Cantus beibrachte, sie gab mir also im Bunde einen teil ihrer Kraft und ich convocierte, während die anderen noch herumstanden, einen Geist der Luft, welcher die Leiche Rondrians auch flugs wieder hinauftrug, unnötiger Verlust, meine Schüler, Ulfried, Sulibeth und Mezzek würden solch eines Todes nicht sterben, sie könnten aber auf andere Weise umkommen, Unfälle passieren immer und gerade Mezzek hatte sich ja schon beinahe einmal selbst über das Alchimielabor verteilt, wenn auch unbeabsichtigt, gut hätte er dies beabsichtigt getan, wäre er danach nicht mehr mein Schüler und Assistent gewesen, was Sulibeth und Ulfried betrifft, so werden diese wohl höchstens mit den klassischen Problemem ihrer Ausbildung zu kämpfen haben.

Erreichten später Hochstieg, unterwegs stießen wir noch auf einen Jäger, welcher wohl noch militärische Dienste versah, was auch immer.

Der lange Weg

Mit einem kaum hörbaren, dumpfen Geräusch schlug der schreiende Körper Romdrians auf dem Boden der Schlucht auf. Ob mit Magie oder ohne, Delia wusste genau, dass sie ihm nicht hatte helfen können. Seine Zeit war gekommen. Boron hatte ihn zu sich geholt. Niemand hätte das verhindern können. Das stand für Delia fest. Dennoch war es sehr traurig, dass dieser junge Streiter von ihnen gehen musste. Den ganzen Weg nach Hochstieg trugen Siehhelm und sein Bruder den Leichnam, um ihn eine würdige Totenstatt zu bereiten. Delia schlug dem Hauptmann nich an der Brücke vor jene nach Rondrian benennen zu lassen.

Die Hexe drängte sich den Weg über an den warmen Leib ihres Ehemannes. Sie brauchte nun seine Wärme und Nähe. Sie hoffte so sehr, dass Kalkarib sich bald besser mit ihren Freunden verstehen würde. Doch bis dahin war noch ein weiter weg.
Die Wärme des Wüstensohns und seine beschützenden Arme hielten nicht nur die Trauer sondern auch die Angst von Delia fern. Die Angst sie könnte Sieghelm an das böse verlieren. Der Traum war eindeutig gewesen. Auf der anderen Seite, bei den Gegnern da Stand Sieghelm, anscheinend unter dem Bann des Bösen. Das machte ihr große Angst. Es konnte und durfte nicht sein, so etwas durfte niemals passieren. Von Sieghelm würde sie zu letzt erwarten, dass er fiele. Dieser unerschütterliche Krieger würde nicht die Seiten wechseln. Welche Macht ihn auch verführen möge.
Unwillkürlich drückte Delia sich noch näher an Kalkarib. Das war es! Wenn jeder mit seinen Waffen kämpfen sollte und sie die Auserwählte Rahjas war, dann könnte es helfen wenn sie den dunklen Sieghelm im Traum umarmte, ihn wieder zur richtigen Seite verführte. Das klang skurril, selbst für die Hexe aber eine Möglichkeit wär es. Sollte der Traum wieder zu Ihr kommen, dann würde Diebes versuchen.

Kurz blieb der Tross stehen. Kalkarib sah seine Shanja frieren aber tapfer an. Er war überrascht als Delia diese Pause nutzte um ihn lange und leidenschaftlich zu küssen. Er erwiderte er den Kuss und zog sie fest an sich. Für diesen Moment fühlte Delia sich vollkommen sicher.

Am Ende des Pfades

Der herzerweichende Schrei mag kaum verklingen. Denn das Echo der Berge wirft ihn vielfach zurück. Die Botin Firuns steht vor der Schlucht, die auch ihr Leben fordern wollte, und blickt auf den kleinen zerschlagenen Körper des jungen Waffenknechts. Ein laues Lüftchen kommt auf und trägt den Leichnam zu ihnen empor. Andächtig steht sie gedankenverloren da. Keine Regung der Trauer, auch kein Wehklagen, wie das des Junkers, entrinnt sich ihrem Körper. Ein wenig verachtet sie sich dafür, vor den anderen als gefühlskalt da zu stehen. Aber dies ist nunmehr ihre Bestimmung. Ein mentaler Fels in der Brandung der überschäumenden Gefühle. In ihrem Inneren jedoch tobt ein ebensolcher Sturm der sich alle Mühe gibt bahn zu brechen. Sie hält jedoch stand und betet stumm für den Jungen.

Armer tapferer Rondrian. Du warst noch nicht bereit. Warst noch zu schwach und zu klein, um diesen Pfad zu bestehen. Doch dein unerschütterlicher Mut und deine Entschlossenheit ehren die Leuin und den Alten vom Berg gleichermaßen und sollen Vorbild für alle sein! Beide Götter werden dich in ihren Paradiesen willkommen heißen. Du hast erneut die Wahl dein Schicksal zu bestimmen. Sei es nun so, wie es ist. Ruhe in Frieden kleiner tapferer Mann.

Er hat weder geklagt noch lamentiert. Ganz im Gegensatz zu den anderen. Vor allem Kalkarib entpuppt sich als Schwächling. Sicher, er ist die Kälte nicht gewohnt, aber muss man sich darum so gebaren? Nein! Und erst diese lächerliche Frage, wer für ihn kämpfen möge. Pah. Wer Mut und Entschlossenheit in der gerechten Sache zeigt, dem gebührt mein Beistand. Er wird ihn bekommen. Doch zuerst: kämpfe selbst und zeige mir, dass du es Wert bist, dass du es verdienst!!!

Dazu wird es auch genügend Gelegenheiten geben. Delias Pervertierung macht mir Sorgen. Selbst mein Speer konnte nicht helfen. Wäre ja auch zu einfach. Ich schätze, dies ist eine Aufgabe für Nehazet. Wir werden ihm dabei unterstützen.

Es gibt auch sonst viel zu tun auf Hochstieg. Ich versprach Traviahold mit ihm zu dem Turm zu gehen, um dort nach dem Rechten zu sehen. Auf diesem Weg kann ich viel über diesen interessanten Landstrich erfahren. Außerdem muss ich noch Erkundigungen über das mysteriöse Wesen einholen, dessen Fußspuren ich in der Dorfruine fand. Mal sehen, ob es Aussicht auf eine ereignisreiche Jagd verheißt.

Hochstieg. Wir sind da. Schade dass es schon vorbei ist. Die anderen sind noch nicht bereit, diese Pilgerreise zu beenden. Aber wer ist schon bereit für etwas, was einem unverhofft wiederfährt?

Bei diesen Gedanken fällt ihr Blick auf die Trage. Sie presst die Lippen fast unmerklich zusammen und richtet ihre Aufmerksamkeit auf den jungen Jäger, der seinem Hund aus dem Gebüsch folgt.

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Azinas Gedanken

Schnee Endlich wieder Schnee

20 Tsa. 1026 n.BF / 33 n.Hall

Wir sind Heute auf dem Gut vom Junker angekommen. Dort erfuhren wir das um zu seinem Stammsitz zu gelangen wir einen Pilgerpfad begehen müssen. Im Winter, wo doch die Meisten Pilgerer eher im Sommer dem Pfade Folgen. Auch Sieghelms Bruder Traviahold traf nach kurzer weile ein, ein Geweihter der Travia. Er hat interessante Ansichten, ich hoffe nur das ich ein Streitgespräch vermeiden kann. Nehazet ist ebenfalls zu uns gestoßen und gemeinsam gaben wir dem wehrten Bruder eine grobe Zusammenfassung der Geschehnisse wobei wir vieles auf später verschoben da wir die nächsten Tage wohl gemeinsam zu Sieghelms Wohnsitz reisen würden. Es schlossen sich noch zwei alte Pilgerer an. Handwerksmeister, Einer war Schuster der andere Tischler wenn ich mich recht erinnere, Beide schon ergraut und ohne die Scheu der Jugend wie mir scheint. Auch fand ich Heraus das in den letzten drei Jahren immer wieder einsame Wanderer und Jäger Spurlos verschwunden sind. Die Dörfler sind ratlos und geben den Trollzackern die Schuld. Ich Persönlich hege da meine Zweifel da eine geübte Jägerin wie es die letzte verschwundene war zumindest einen Pfeil oder ein Messer und vermutlich Blut hinterlassen hätte wenn sie entführt worden wäre. Doch was auch immer dafür sorgt das Menschen einfach Spurlos verschwinden ich werde ihm wohl kaum in einer Taverne begegnen darum zogen wir uns einer nach dem andern ins Bett zurück.

Ich zog mich auf mein Zimmer zurück um diese Worte zu schreiben, unsere neuen Begleiter sind interessant doch ich hoffe das ich ein Streitgespräch mit dem Jünger Travias vermeiden kann. Er scheint doch der sehr Mittleländichen Ansicht zu folgen. Vielleicht aber kann aber Nehazet mit seinem Innern Zwiespalt aushelfen. Ich denke das auch ich demnächst langsam doch mal versuchen sollte positiv einzuwirken, sein Gemütszustand hat sich kaum geändert. Ich bin mir bewust das davon abgeraten wurden zu versuchen enge Freunde heilen zu wollen doch fürchte ich das ein Außenstehender die Problematik noch weniger verstehen kann als ich es tue.  Nun die nächsten Tage werden interessant. ich hoffe nur das die Berge keine Schlechten Erinnerungen oder Panik Anfälle bei mir auslösen.

21 Tsa. 1026 n.BF

Ich hätte auf Spikes bestehen sollen. Und auf anseilen den Göttern sei dank konnte ich mich rechtzeitig genug festhalten und meine Zweililie als Picke missbrauchen. Aber der Reihe nach. Wir haben heute auf dem Pfad den Berg angegangen. Es war ein schöne Aufstieg und ich konnte fast das Mulmige Gefühl vergessen das ich wieder einen Berg in Eiseskälte besteige. Gut dieses mal mit zwei Personen die diesen weg schon des Öfteren gegangen sind und wir bleiben auf einem Vorherbestimmten Pfad. Doch sind diese Personen Sieghelm und sein Bruder. Nicht das Sieghelm gefahren nicht einschätzen könnte wie das Nehazet teilweise an Licht legt. Doch Neigt er dazu Details die er für unwichtig befindet oder von dem er glaubt das sich andere darum nicht sorgen müssten einfach … für den Moment nicht zu erwähnen. Wie das es sich bei der Brücke die wir morgen überqueren müssen sich um eine Hängebrücke handelt. Dieses Detail hat eine ganze Weile gebraucht bis es uns endlich mitgeteilt wurde. Und seinem Bruder kann ich nicht einschätzen. Er mag ein Geweihter der Travia sein aber diese sind nicht gerade für ihr überleben in der Wildniss bekannt. Doch ich schweife ab.

Wir bestiegen den Ifirns Stieg am Frühen Morgen. Hinauf in eine noch sehr Schattige Landschaft. Doch als wir den Schatten verließen offenbarte sich uns eine Ansicht von der ich hoffe das ich jene Gefühle, die sie in einem Wachruft einmal auf eines meiner Bilder bannen kann. Es ist eine herrliche Landschaft in dem das Gut des Junkers Liegt. Ein wenig Rau und sehr nah am Berg, aber trotzdem sehr schön gelegen. Dann trafen wir auf die Schneegrenze und ich muss gestehen mein Herz schlug schneller. Schnee! Endlich wieder Schnee. Am Anfang nur ein Paar wenige Flecken, aber dann um eine Biegung herum lag die ganze Weiße Pracht vor uns. Ich muss gestehen das ich für einen Moment meine Sorgen vergaß und ein Zwei Schneebälle mit dem Hauptmann wechselte bevor wir weiterzogen. Leider vergaß ich wie unnachgiebig Schneebedeckte Berge gegenüber Ausgelassenheit seinen können. An einem etwas schmaleren Stelle bewunderten wir Gerade die Aussicht als der Alte Arno sich bei Sieghelm überschwänglich bedankte, ausrutschte und beinahe dem Abhang Hinunter geschlittert wäre. Ich, genauso wie Traviahold, griff rasch zu doch verlor ebenfalls den Sicheren Stand. Zum Glück konnte ich meine Zweilille greifen und sie in den Boden Rammen. Ich Danke der Herrin Travia dafür das Mutter mich den Umgang in der Küche unterwiesen hat so das mein Griff stark und unnachgiebig die Zweililie umschlossen hielt während Traviahold an meiner andern hing. Leider verlor Arno den Griff und Schilderte gefährlich schnell auf den Abhang zu. Eine von Nehazet beschworenes Luftelementar konnte ihm den Götter sei dank aber in nur 10 Schritt Entfernung auf einer kleinem Vorsprung Bremsen von dem er ohne Größere Schwierigkeiten zurück auf dem Pfad gebracht werden konnte.

Am Abend nach einer, trotz des Schreckens am Mittag herrlichen Wanderung durch den Schnee erreichten wir unseren ersten Rastpunkt. eine verlassende Minenarbeitersiedlung. Die Architektur der dort verbleibenden Gebäude deutet eindeutig darauf hin das sie niemals mehr als einfach Hütten waren, bei denen nur der Schornstein als Stabilster teil noch einigermaßen erhalten Ist. Ich werden dem Herrn Hauptmann wenn wir seinen Stammsitz erreicht haben vorschlagen ein Paar Wanderhüten zu errichten aus Stabilen Holz, dafür gedacht auch mal ein Halbes Jahr alleine gelassen zu werden, auf das kein wandere egal zu welcher Jahreszeit ungeschützt vor dem Wetter Schlafen muss. Den wen die Bauwerke weiterhin zerfallen wird irgendwann einmal bei starkem Wind die Mauern Zusammenrechen und dann hoffe ich bei Aves liegt dort keiner Drunter. Nehazet Befand das eine Hütte als Unterkunft zumindest einmal ein Dach Haben Sollte und errichtete eins mithilfe eines Beschworenen Elementares. Das Ergebnis war interessant und konnte mit ein paar Menschlichen Veränderungen auch als Vollwertige Schlafstatt dienen.  Es zeigte sich das es wieder einmal ein Missverständnis zwischen Sieghelm und Dehlia gab. Als folge dessen gerieten Kalkerib und Sieghelm in ein ernstes Streitgespräch. Dankenswerter weise konnte Dehlia dies bevor es ausarten konnte unterbinden. Ich glaube das sie mittlerweile sehr gestresst ist aber noch nicht so weit das sie wirklich Auskeilen würde. Ich hoffe das sich diese Deiecksbeziehung sich irgendwann noch normalisieren kann. Auch wurde ich daran erinnert warum man Travia Geweihte so selten Missionieren sieht das sie gewisse Gepflogenheiten voraussetzen die in Fernen Ländern einfach nicht gegeben Sind. Ich fürchte das Dehlias Beziehung zu Kalkarib bei ihm auf stärkste Ablehnung stößt ich frage mich was wohl passiert sollte er jeh Herausfinden das ich keinerlei Interesse an dem Bund mit einem Man habe?

Sieghelm konnte es sich nehmen lasse und uns das örtliche Schauermärchen von einer Hexe erzählen die noch irgendwo hier in den verlassenden Ruinen leben solle. Er hätte doch wissen müssen das dies das Interesse von zwei unserer Begleiter erwecken muss. Während Dehlia sich nichts anmerken ließ verschwand Nehazet unbemerkt in die Nacht und erkundete die Ruine. Nach einer Weile erklang ein Lautes Geräusch und Lichtblitz wart zu sehen. Ich fand Nehazet an seinem Ausgangspunkt im Schnee. Er erzählte mir das die kaputte Tür in der Zerfallenden Hütte ein magisches Portal sei. Es zeigt wie viel Zeit ich schon mit diesem Höflichem Mann verbracht hab das ich nicht für eine Sekunde an seinem Worten zweifelte.

Auf seine Bitte hin versuchte ich Dehlia dazu zu bringen nach ihm zu sehen. Eine Bitte die von ihrem Mann verweigert wurde, und die mit dem Befehl ein herging das sie jetzt zu Bett gehen werden. Wie kann diese Selbstsichere, selbständige bewundernswerte Frau sich so etwas bieten lassen? Es scheint als wäre sie nicht nur einverstanden damit das er sie Kommandiert und ihrer Entscheidungen entscheidend beeinflusst. Sonder sie scheint es Sogar zu genießen zu einem gewissen Grad. Den Jedes Mal wenn ich diese Beiden zusammen sehe und sie nicht im Streit sind. Kann ich nur Stolz und Glück in ihrem Blicken füreinander erkennen. Doch entgegen Dreibeihns Theorie über den Geiste ist sie weder ein Opfer einer Vergewaltigung noch einer andern Gräueltat das Schutz in der Sicherheit von Befehl und Gehorsam sucht. Noch ist sie willenlos allem ergeben was die Götter ihr Auferlegen. Es scheint mir das entgegen was die Klassischen Lehrmeinung erzählt es Menschen gibt, die zumindest bei einem Bestimmten Partner eine unterwürfige Haltung suchen und genießen. Das Bedeutet nicht das Dehlia sich komplett dem Partner unterwerfen muss sonder nur das sie ihm im großen und Ganzen dem Eindruck der Dominaz gewährt. Und doch wenn ich dieses Beispiel beim Hesindedorf zu Festum Vortragen würde, kann ich jetzt schon die Spottrufe der Kollegen hören. Vermutlich muss ich noch 30 Jahre warten bis ich alt und ergraut bin und keiner es mehr wagt mein Wort anzuzweifeln bis ich auch nur annähend die allgemeine Lehrmeinungen mit meinen Erkenntnissen beglücken kann. Aber auch nur falls ich bis dahin Sesshaft und Teil eine Universität oder andern Geachteten Einrichtung bin. Dem Hesindecolleg zu Shirda vielleicht.

Oh es schneit wieder ich hoffe das der Magus sich keine Erkältung holt vor seiner verschlossenen Pforte, auch wenn er meint das eine Rune die sich in seinem Besitz befindet den Schnee schmelzen kann. Vielleicht sollte ich am Morgen einen kräftigen Käuter Tee zubereiten. Der Eintrag heute ist etwas länger geworden es muss am Schnee liegen es ist schön ihn wiederzusehen. Den auch wenn er tödlich sein kann, liegt eine Herrliche Ruhe im Schnee.