Ein gar denkwürdiger Tag

Noch früh am Morgen, als die Praiosscheibe gerade begann sich über den Dächern der Häuser der Stadt Ferdok zu erheben,  stemmte sich Junker Sieghelm G. von Spichbrecher aus seinem Bett. Das Schlafgemach dass ihm die hochachtbare Dame ai Tamerlein zu Verfügung gestellt hatte war prunkvoll und stilvoll eingerichtet, ganz wie es Sieghelm aus frühenen Zeiten gewohnt war, auch wenn er inzwischen – spätestens zu seiner Zeit an der Kriegerakademie – einen kargeren Lebensstil gewohnt war.



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Ein Ball mit Komplikationen

Erschöpft ließ sich Azina auf ihr weiches Bett fallen. Viel ist an diesem Tag passiert. Langsam beginnt sie, die Eindrücke zu verarbeiten:

Bei Firun, was für ein Tag. Er übertrifft sogar noch den gestrigen. Erst erhalte ich von Sieghelm eine überraschende Einladung auf den Ball und dann, als wenn das nicht schon seltsam genug wäre, erhalte ich von der Nehema al Tamerlein ein verzaubertes Armband.…

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Eine lange Nacht in Ferdok

Der gestrige Abend und die darauffolgende Nacht waren recht ungewöhnlich, milde ausgedrückt. Zuerst beschlossen meine Gefährten sich Zutritt zu einem gewissen Lagerhaus zu verschaffen, ich hielt mich großzügig zurück (dankenswerter weise half mir dieses mal die Tatsache der „Erwählung“ durch Travia, ganz davon abgesehen das ich meine akademische Karriere nicht durch so eine profane Tat verhindern wollte).…

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Glaubensprüfung

Schwere Schritte waren aus Sieghelms Zimmer zu vernehmen, immer wieder marschierte er auf und ab, die Hände zu Fäusten geballt und streng hinter seinem Rücken verschränkt, darüber grübelnd wie man weiter vorgehen sollte – die Praiosscheibe war schon seit vielen Stunden unter gegangen und Boron hatte Ferdok in seinem festen Griff.

“Bei Famerlor, wieso hab ich mich nur dazu überreden lassen das Schild hierher zu bringen … “ schnaufte Sieghelm und starrte dabei auf die Dielen des fensterlosen Zimmers.



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Enttarnt

Verdammter Mist! Wie konnte das nur passieren? Jetzt liege ich hier in einer Kammer im Anwesen der Frau Tamerlein und harre der Dinge. Es hätte so glatt gehen können. Sieghelm ist einfach nicht geschaffen für so etwas. So langsam fangen die Rondragefälligen an, mir auf die Nerven zu gehen. Immer nur deren Ehre, Ehre, Ehre. Und das teils zu sehr ungünstigen Zeitpunkten.…

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Gassi in Ferdok

“Wieso schauen die alle nur so komisch, beim heiligen St. Leomar” flüsterte Sieghelm, während Pagol der stolze Dackel, gemächlich neben seinem Herrchen daher stolzierte. “Ich verstehe es auch nicht, Pagol – eigentlich hätte dieser unter diesem Zauber stehende Meuchler mich doch angreifen müssen? Und jetzt bin ich das Gespött der Stadt, der Junker aus Hammerschlag der einen Mann der sich nicht wehrte umgeschlagen hat um seine Ehre wiederzugewinnen.”



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Zwangspause

HA, das ist DIE Idee!

Da Nicolo und Sieghelm lieber inoffizielle offizielle Wege gehen möchten, um in Besitz des Schildes zu kommen, werde ich auf eigene Faust versuchen in das Lagerhaus am Hafen zu gelangen.

Mal, überlegen, was benötige ich dazu?

Zuerst einmal ein passendes Outfit. Ich denke ein Schwarzes Kopftuch und ein schwarzes Gewand sollte hilfreich sein.…

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Gedanken Nehazets

Ein Gedanke erfüllt mich seit einiger Zeit mit Unbehagen, es ist zwar relativ unwahrscheinlich, aber ich denke das einige Ereignisse der jüngeren Vergangenheit näher verknüpft sein mögen als ich zuerst dachte. Seit dem ich die Aufzeichnungen aus der Chronik der verlassenen Akademie gelesen habe, befürchte ich das eine Verbindung zwischen der Akademie und dem Zwischenfall bei den Senfes geben könnte.…

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Auserwählte der Götter

Zweifelsfrei sind die Wege der Götter stets unergründlich. So Sieghelm hat das treffend ausgedrückt. Das war kurz nach dem Kampf mit den Orks in den Wäldern rum um Burg Siegstein, wo Walter Schmied schwer verwundet wurde und wir nur dank der göttlichen Vision von Nehazet und Sieghelm siegreich aus der Schlacht gingen. Sie verlieh ihnen neben den mystischen Amuletten, Kraft und Genesung.…

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Verlorene Akademien, mysteriöse Schilde und Bier

Es war der frühe Morgen des 3. INGerimm 32. Hal – Sieghelm lag auf einem weichen Bett im Ferdoker Hof, dem wohl besten Hotel der Stadt – was den Meuchler nicht davon abhielt letzte Nacht in sein Zimmer einzusteigen und einen Attentatsversuch auf ihn zu verüben, und beinahe wäre er auch gelungen, Rondra und Azina sei dank konnte es verhindert werden.



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