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In Daunen gebettet

Nur in seiner Unterkleidung stand Traviahold im Gänsestall der Taverne. Er blickte auf die schlafenden Gänse um sich und ein Lächeln breitete sich in seinem Gesicht aus. In seinem Korb sah er Travian liegen. Er nahm ihn vorsichtig heraus, setzte sich im Schneidersitz in die Mitte des Stalls und legte Travian in seinen Schoß. Er schloss die Augen und richtete seine Gedanken auf seine Große Mutter aus, während er sachte seine Gans streichelte. Um die Gotteskinder nicht zu wecken sprach er heute nur in Gedanken zu Travia:

 

Mutter! Oh du Große Gänsin! Deine Weisheit, deine Güte, deine Macht, die du sie in den letzten Tagen gezeigt hast, ich fürchtete zu bersten, so gefüllt war ich von Demut vor dir und deiner göttlichen Familie. Die Zeichen, die ihr gesandt habt, die Wunder, die ihr habt geschehen lassen, sie überstiegen alles, was die Welt je zu sehen und zu hören vermocht hatte. Alle Menschen um mich herum knieten nieder vor Erstaunen ob eurer unendlichen Güte. Und ich kann kaum mehr klar denken ob der unendlichen Ehre, die mir zu Teil wurde, von dir Mutter auserwählt worden zu sein, als das Sprachrohr eurer Macht. Der Gedanke zurück, wie du und deine Familie meine Worte erhört habt, lässt mich mehr erschaudern vor Ehrfurcht, als der Anblick des Dämons mich erschaudern ließ vor Angst. Die Menschen und auch ich können kaum ermessen, welch Dank euch Göttern von uns erbracht werden kann. Ein Tempel für dich ehrwürdige Mutter hier an der Stelle, an der ich sitze, ein Tempel für die gesamte göttliche Familie auf dem Gipfel des Berges und die Wiedererweckung des Tempels der göttlichen Schwester Hesinde in den Hallen der Angroschim, dazu ein Schrein für die zweite göttliche Schwester Tsa, beleuchtet von ihrem Regenbogen unter dem Berge – all dies sind die Menschen gewillt euch zu stiften. Doch wird das eurem Wirken kaum gerecht. Vor allem dein großes Wirken, oh göttliche Mutter, kann kaum einer wahrlich schätzen, kennt doch fast niemand deine wahrgewordene Prophezeiung. Alles traf ein, wie dein göttlicher Plan es voraussah. So groß habt ihr gewirkt, dass selbst die Sklaven der Jenseitigen sich vor eurer Macht und Güte beugen und den Glauben an euch zurückgewinnen. Doch noch ist der Kampf nicht vorbei. Mein geliebter Bruder ist noch nicht zurück im Schoße seiner Familie und Freunde. Und die Anker schweben noch in Gefahr. Und so bitte ich dich, oh hochheilige göttliche Mutter, habe du und deine wundervolle göttliche Familie weiterhin ein Auge auf die Gemeinschaft der Gänsefeder und ein Ohr für meine Bitten.

 

Mit den letzten Worten sank sein Kopf auf seine Brust und gebettet in ein Meer aus Daunen fiel Traviahold in einen tiefen Schlaf.

Eine dritte Fraktion

Unglaublich! Da liegt man einmal unschuldig in der Badewanne, ist kurz davor sich ein wenig aufzutakeln, um den Ruf der wilden Frau etwas zu mildern – warum eigentlich? So schlecht ist der doch gar nicht! Eher schmeichelhaft, wie ich finde. Und natürlich ist es nicht schlimm in einen Eimer zu pinkeln. Aber … Nein … also … Nein! Ich entscheide, wohin ich pinkle! Frechheit. Einer Dame … so etwas anzutun … na ja, ähm … egal … – und schon kommt Igan mit unglaublichen Offenbarungen daher.

Es war ja absehbar, dass die Sache mit dem Feigling noch nicht zu Ende war. Aber mit so etwas rechnet doch niemand! Wenn Auserwählte der Götter ihren Glauben verlieren, werden sie zu gefallenen Ankern und ermöglichen dem Vortex den Vormarsch nach Dere bzw. in unsere Sphäre, wie Nehazet es ausrücken würde. Dann werden uns die Armeen des Blutkaisers vernichten oder versklaven.

Ich bin gespannt, was Nehazet zu alledem sagen wird. Und ob er sich noch immer mit einem der Magier des Blutkaisers über die „Expertise“ unterhalten möchte. Ich hoffe, er ist in seinem Glauben an die große Mutter nun ein wenig gefestigt. Wenn ich es recht überlege, muss es sogar so sein. Wenn die Male des Blutkaisers auf den Schultern von Delia und Nehazet verschwunden sind … bedeutet dies, dass die Kraft der Götter in ihnen nun stärker ist? Igan erwähnte, dass Turnaak’riin … Tornado … meinte, dass sie nahe daran waren sie zu holen. Waren damit die Male an den Schultern gemeint? Auch Igan hat von so einer Stelle berichtet. Nur, statt sich an Rondra zu wenden, hat er den Mut verloren und wurde überwältigt. Schwächling! Aber kann er noch gerettet werden? Kann er seine zweite Chance erhalten? Er sagt zumindest, dass er bereut, dass er den Göttern wieder näher ist. Dafür spricht die Bereitwilligkeit uns Informationen über den Vortex zu geben. Es könnten aber auch Falschinformationen sein. Den Kampf gegen die Dämonen unter dem Berg kann man nicht für ihn und seine Gesinnung auslegen. Haben wohl auch die Dämonen ein Interesse daran, den Vortex von uns fern zu halten. Aus eigennützigen Interesse natürlich. Eine Armee Hölleneisenkonstrukte sähe der Blutkaiser sicher nicht gern in seiner neuen Welt. Wie dem auch sei, wir müssen ihn im Auge behalten. Schon allein aus dem Grund, weil er ein Anker des Vortex ist und die Verbindung gewollt oder ungewollt aufrechterhält. Die Frage ist: Hat Igan tatsächlich seinen freien Willen noch? Und wie stark müssen die Verlockungen und Versprechungen des Blutkaisers sein, dass Turnaak’riin sich für seine Sache einsetzt? Kann man mit ihm sprechen? Oder ist es sinnlos? Vielleicht kann auch er eine zweite Chance erhalten. Wenn die Anker dem Blutkaiser entfallen, ist Dere gerettet! Oder müssen sie dafür sterben?

In jedem Fall ist es nun eindeutig: Wir dürfen den Glauben an unsere Götter nicht verlieren! Ganz gleich, was auch geschieht. Sie sind so stark, wie wir es sind!!

Soll Turnaak’riin doch kommen! Sieghelm wird ihn im ehrenhaften Zweikampf besiegen! Ich werde nun sein Schwert an mich nehmen und es nicht mehr aus den Augen lassen, bis es in den Händen seines Besitzers ist! Sonst kommt der Feind noch auf die Idee, es verschwinden zu lassen.

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Azinas Gedanken

Gans in Gedanken

Auf „seinem“, ihm ist durchaus bewusst das der Terminus, als Gast des aktuell nicht mehr angwesenden Burgherren, nicht gans korrekt ist,  Zimmer war Nehazet gans in seinen Gedanken versunken, wie schon oft davor und wahrscheinlich auch danach. Er hatte zwei Schriftstücke gefunden, an welche er sich gar nicht mehr erinnert hatte, sie geschrieben zu haben, nunja jeder kann ja mal was vergessen, waren ja auch nicht wichtig, ein paar Zahlen, davon gibt es ja schon ausreichend und noch eine kleine Verteidigung seiner selbst, bezüglich der Kenntnis des Memorabia Cantus, wahrscheinlich mit aufgewühlten Emotionen und gans geschwindter Feder verfasst nachdem er der Manipulation der Gedanken seiner Freunde und Gefährten beschuldigt wurde, was ja nun wirklich gänslich ungeheuerlich war. Jeweils eines der Blätter war an Jane und Delia addressiert, nunja war jetzt wohl nicht mehr wichtig dachte er sich.

Stattdessen kreisten seine Gedanken gans um die himmlische Mutter, welche ihm mit einer Vision und der Bekanntschaft einiger seiner Vorväter, für den letzten Götterlauf „belohnt“ hatte. Er war schon auf Zafias Reaktion darauf gespannt.

Kurz ließ er seinen Blick über „sein“, siehe oben, Zimmer schweifen und er erblickte seine verschließenen Sachen, achja darum muss ich mich ja auch noch kümmern, aber vorher sollte ich ein echtes Bad nehmen, das vorhin war zwar eine reinliche Kurzlösung aber so gans zufrieden bin ich damit auch nicht, der Schleim des Dämons ist zwar gänslich von meinem Körper entfernt, aber so wirklich fühle ich mich noch nicht zu gänse befreit vom dämonischen unrat, außerdem könnte das Wasser den Verletzungen gut tun, oder? dachte er sich, als er seine Sachen nach praktikablen Ölen und dergleichen fürs Baden durchsuchte, ich sollte mich in Khorrestan unbedingt darum kümmern, mittlerweile funktioniert die Wasserversorgung ja wieder, Dschinn sei dank., dabei fand er allerdings eher Dinge, welche in anderen Belangen hilfreich wären, oder auch nicht, aber zum Baden wahrscheinlich wirklich ungeeignet waren, na mal sehen was so da ist.

Und so trat, sehr spät am Abend, nocheinmal der Seelensammler seine Reise durch den Flur des Bergfriedes an, doch diesesmal nicht um Seelen zu sammeln. Es dauerte zwar anschließend noch etwas mit dem Wasser, aber irgendwann war auch das Problem gelöst und eine der Mägde um eine Erfahrung reicher, welche wohl noch für die nächsten Götterläufe ausreichen dürfte und das vertrauen in Travia gänslich verändert haben mag, aber wer kann soetwas schon genau sagen?

Im Wasser des Bades entspannte sich der ganse Körper Nehazets und seine Gedanken begannen alsbald zu kreisen, und Verse einer Dichtung, wahrscheinlich keiner sonderlich guten, begannen sich in seinem Geiste aneinander zu reihen,

Ob aus dem Turm

oder bei den Zwergen

tief unter den Bergen

gar im dämonischen Wurm

ist es wichtig

und auch richtig

an Travia zu glauben

denn Familienbande erlauben

nicht nur das hüten des väterlichen Laden

sondern auch Gäste zuladen

Alsbald wird gelacht

über das was noch vorkurzem ungedacht

nein das sollte er wirklich lassen, dachte er sich, die Dichtung ist nicht gans dicht, sie kann wohl eher als löchrig bezeichnet werden, entrinnt ihr doch die himmlische Schönheit seiner ehrfürchtigen Gedanken. Lieber bleibe ich bei dem mit dem ich mich auskenne, hmm vielleicht sollte ich einen Schal stricken, die Kleidung, welche ich zum Berg mitnahm ist ja doch ruiniert, und so ein Schal ist bestimmt praktisch, ob ich ihn auch als Turbantuch verwenden könnte? Aber wieviel Wolle braucht man für so einen, ob zwölf Göttergefällige Schafe reichen, mit Kamelen ließe sich irgendwie leichter rechnen, ich könnte die Wolle eines jeden Schafes einer der Gottheiten entsprechend färben und diese dann zu einem Schal zusammenfügen. Obwohl, nein das war nicht das worüber ich nachdenken sollte, aber über Kalkarib nachzudenken entbehrt auch jeglicher Logik, zumal ich doch an meiner nicht Frevelvermutung gans leise zweifel hege, ach mit etwas Gottvertrauen wird er sich schon wieder anfinden lassen, Delia und ich wir müssen nur fest an unsere Götter glauben und die Familie Isariasunnis wird alsbald wieder in gänse vereint sein. Was noch, achja neue Artefakte, wobei mir einfällt Delia hat ja noch meinen Ring, naja mit meinem Gottvertrauen brauche ich das Spielzeug wohl nicht mehr…

Wo war ich, achja Artefakte, ein Motoricus Artefakt, wäre angebracht, ist der Zauber doch recht vielseitig, vielleicht würde sich eine Zange als Objekt der Verzauberung eignen, hmm ich könnte es als arkan kontrolliertes Werkzeug titulieren.

Ob es hier in der Bibliothek auch interessante Bücher über die Götter gibt, ich kann mich gar nicht erinnern darauf geachtet zu haben bei meinem letzten Besuch in der Bibliothek, seltsam.

So und ähnlich verbrachte der Adept noch einige Zeit im Bade, während dessen er nicht nur dachte sondern auch handelte. Aber, die Zeit aus den Augen verloren, bzw. nie richtig in den Augen gehabt, begab er sich bald* wieder in „sein“ Zimmer um sich gans seinen Träumen zuzuwenden. Mit seinen Gedanken noch immer gans bei Umm und den Verwandten.

Gefühlschaos

Die Schlacht ist geschlagen.

Sie bückt sich und hebt die weiße Feder mit der schimmernden blauen Spitze auf und schaut wehmütig in die Ferne. Sie kann den stolzen Hippogriff nicht mehr erblicken. Leise flüstert sie im Wind: „Ich danke dir. Vielleicht sehen wir uns eines Tages wieder. Gehab dich wohl.“

Sie krault Elfenbein den Hinterkopf. „Komm, machen wir uns an den Abstieg.“

Sie schweigt während des langen Abstiegs nach Hochstieg und beobachtet die geschundenen Menschen um sie herum, die sie hin und wieder neugierig betrachten. Einige von ihnen hat sie persönlich verbunden. Allen jedoch gab sie Hoffnung im Kampf gegen den Wurmdämon, der so viele von ihnen auf dem Gewissen hatte. Oft schlug sie vom Rücken des geflügelten Pferdes den Speer Firuns in den unseeligen Leib, bis er schließlich vor ihrer aller Kraft kapitulierte und leblos in sich zusammensackte. Diese Menschen haben Großartiges geleistet. Das ganze Ausmaß der Tragödie, die sich in den letzten Stunden abgespielt hat, hat die Botin Firuns noch nicht erfassen können.

Es ist schön sie alle zu sehen. Zum Glück sind sie noch am Leben. Ich kann nur erahnen, was sich hier zugetragen hat. Es gibt viel zu erzählen.

So nennen die Menschen Jane Heerführerin. Welche Umstände mögen dazu geführt haben? Nehazet krabbelte aus dem Maul des toten Dämons! Und dennoch hat er überlebt. Wieder einmal. Warum überrascht mich das nicht? Delias Mann habe ich im Gegenzug noch nicht gesehen … Der Bruder von Spichbrecher erfreut sich bester Gesundheit. Nur warum trug er Nehazets Amulett? Selbst der verschollene Thorwaler, der sich als Erwählter Efferds entpuppte, ist wieder aufgetaucht.

Doch am meisten, muss ich sagen, überrascht mich Igan. Wie bei Phexes Geschick, kommt er hier her? Ich dachte, er sei tot, umgekommen in dem Feuer damals? Ich war mir sicher, da Sieghelm nun das Amulett Rondras „trägt“. Doch nun muss ich erfahren, dass er zwar lebt, aber sich Rondras Gunst als unwürdig erwiesen hat. Für diese Schwäche verachte ich ihn! … Aber ich bin froh, dass er lebt. Ich werde mich später noch einmal mit ihm unterhalten, wenn es ihm besser geht. Delia lässt ihn nicht aus den Augen. Sie vermutet wohl einen Verrat. Aber Igan ist ein guter Mann. Ja, er war ein Feigling. Ja, er hat Rondras Ideale verraten. Aber er ist doch kein Dämonenfreund! Und hat er nicht ebenfalls tapfer gegen den Wurm gekämpft? Ist er nicht in demselben Kampf schwer verwundet worden? Er hat Mut bewiesen, seinen Mann gestanden! Haben wir nicht alle eine zweite Chance verdient?

Was sie wohl zu meiner eigenen Geschichte sagen werden? Auch bei mir hat sich viel zugetragen. Firun hat mich geprüft. Und als ich scheiterte, rettete mich seine Tochter Ifirn in Gestalt von Elfenbein. Wieder einmal habe ich eine weitere Chance erhalten. Aber ist nicht das Aufstehen nach einer Niederlage unsere eigentliche Stärke? Unser gemeinsamer Weg ist noch lang, meine Freunde, und wir stehen erst am Anfang. Es wird noch viel geschehen. Viel Leid und Schmerz wird über uns kommen. Wir müssen stark sein!

Bakkus ist tot. Erschlagen von einem mächtigen, gut aussehenden, Mann. Ist es falsch, wenn ich mich für ihn interessiere? Was sagst du dazu Bakkus? War er doch verblendet von seiner Wut und getrieben von seinem Schmerz über seinen Verlust. Ich kann ihm nicht wahrhaftig böse sein. Er ist animalisch und wild. Männlich. Es tut mir Leid.

Sie schlägt für einen Moment die Augen nieder. Beschämt über ihre Gefühle, die sie, ihrer Meinung nach, nicht haben sollte.

Leider hat Garnan bisher verhindert, dass ich mit Boran spreche. Während der ganzen Zeit, musste ich immerzu an ihn denken. Ich muss mit ihm sprechen! Denn ich habe viele seiner Männer getötet. Ich würde es verstehen, wenn er mich hasst. Aber ich hoffe es nicht. Ich hoffe, er versteht, dass ich keine Wahl hatte. Wenn Sieghelm gerettet ist, werde ich eine Weile hier bleiben und von Meister Garnan lernen. Vielleicht verstehen wir eines Tages einander, Shakriin.

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Azinas Gedanken

Der Berg ist Tot, lang lebe der Berg.

1 Phex 1026 nBf.

150 Personen sind aus dem Berg entkommen uns eingeschlossen. 150 … von den Ursprünglichen aber die mit uns den Kampf überlebt haben sind nur 45 wieder aufgestanden der Rest viel dem Dämon zum Opfer. Dem Zweiten Dämon, Sie Liegen noch immer verstreut über den Berg den wir konnten sie nicht mitnehmen. Mein entschluss steht fest ich muss es nurnoch mit Nehazet besprechen. In fünf Tagen wenn Sieghelm gerettet ist werde ich aufbrechen um eine Heilstätte aufzubauen in Shirda. Ein Haus des Wissen und der Heilung. An einem Ort wo die einzige nenenswerte Politik aus dem gespräch mit Nehazet bestehen wird. Ich will die Toten nicht vergessen doch bei Hesinde ohne den Zeitdruck, mit mehr erkunden hätten wir diesen verdammten beschwörungskreis endecken können ohne das die Sklaven sterben musten. Wir hätten diese Verdammten dämonen überraschen können und doch … Diesen Erd Dämon in seinem Element zu Besiegen .. es wäre unmöglich gewesen. Es War nicht das erste Mal das ich einem Dämon gegenüberstand aber dieser war defentiv einer der Mächtigsten die ich jeh gesehen oder darüber gehört hab. Wenn ich daran denke das der Herr von Flachkiesel ihn 80 Jahre Ignoriert hat frage ich mich ernsthaft ob er nicht … doch diese überlegung führt zu nichts … wir sind aus den Berg Raus und ich habe bei meinem ersten Militärichen Kommando fast 80% meiner Truppen verloren. Das später noch fast 100 aus den Quatieren gerettet wurden ändert an diesen anklagenden Zahlen nichts. Nun würde man sagen das eine ausgehobene Miliz einfach keinen Kampfwert hat aber trotzdem ich hätte mehr Retten sollen … es hätte möglich sein sollen … insbesonders Grombach. So Nerfig er war er wird mir fehlen, Wenn die Zeit Reif ist für solche besinnung werde ich defentiv vorschlagen ein Denkmahl zu seinen ehren zu errichten ich sollte noch ein zwei, Skitzen von ihm haben.

Mit einem Heer einem Gut ausgebildeten Heer in Rüstung und mit Schilden und Bögen. Hätte ich mehr oder weniger verluste erfahren? Hätte ich damit die Sklaven retten können oder wären es nur weitere Opfergaben für die hungrigen Mäuler des Dämon geworden? Diese Belagerungswaffen und Ratten, keine Stadt oder Festung hätte ihnen unvorbereitet wiederstehen können. Jede Mauer hätten sie erklimmen jedes Tor einreisen. War es gut das wir sie vernichtet haben mit dem Lumpenheer oder war es Falsch? Hätten wir warten sollen um sie mit Verstärkung zu vernichten? Hätte man uns überhaupt geglaubt? Ich bin mir sicher das mansch ein Stubenhocker meine Erzählungen als überblühenden Fantasie abspeisen würden und andere sich eher sorgen würden ob ich erobern will wenn ich um Verstärkung bitte. Ob sich viele überhaupt an mich Erinnern? … Ich will meine Eltern wiedersehen insbesonders nach all diesem Leid und Tot, ich denke das ich erst gen Norden reisen werde um nach Nordmark zu kommen, um mit ihnen alles abzusprechen und von meinen Plännen für diese Akademie zu erzählen. Ich frage mich ob sie Stolz oder ensetzt sein werden wenn ich meine letzen erzählungen Berichte. Dann muss ich nach Havena Reisen um zwei neue Bänder von  meinen Abenteuern rauszugeben und Meine Notizen von den eifrigen Brüder der Hesinde Kirche kopieren zu lassen. Dafür muss ich sie noch aufbereiten das Persöhnliche von dem Unpersöhnlichen Trennen. Dann werd ich in Havena veramte Bauern und Handwerker Sammeln für Nehazet .. Wenn er dem zustimmt. Es gibt immer ein paar freie die dem Stadtleben auf wiedersehen sagen wollen um freie Bürge eines eigenes Staates zu werden auch eines so kleinen wie Shirda und sie würden es unheimlich erleichtern die Akademi aufzubauen. Ich hoffe das ich bei all dem die ereignisse der letzten Tage verarbeiten kann. Und klarheit finden kann ob meine Entscheidungen und Handlungen die Richtigen waren oder nicht. … Vieleicht sollte ich auch mit den überlebenden reden und den ihre Meinung hören.

Ich werde heute noch den Göttern im Stillen Gebet für ihre unterstützung danken. Ohne ihr Eingreifen in Mindestens zwei Fällen wären es noch viel weniger die den Berg lebendig verlassen haben. Ich kann meinen Kolegus verstehen wenn er sagt das er Mehr Zeit braucht … die Ansicht von diesem Berg hätte ich nur zu gerne gezeichnet mit .. und auch ohne den Dämon auf diesem Bild.

Der Zwerg und der Berg

Auf dem Weg zum lang ersehnten Badezuber erinnerte sich Delia an den Kampf gegen den Dämon, oben auf dem Roten Riesen. Sie konnten alle von Glück reden, dass die Götter auf ihrer Seite waren, ansonsten hätten Sie diesen Tag nicht überlebt. Nun ja nicht alle hatten überlebt. Grombasch war tot und sein Leib lag wohl immer noch auf dem Gipfel. So ein Vergessen hatte der tapfere Zwerg nicht verdient. Auch wenn sie sich nicht immer gut verstanden haben, so hatte er doch an ihrer Seite gekämpft, die Sklaven befreit und sie beschützt. Außerdem war er für Delia da, als ihr Kalkarib genommen wurde und sie jemanden brauchte. Daher musste was geschehen. Ein würdiger Abschluss. Eine Art Trauerfeier. Die Hexe hatte da eine Idee.

Einen der Bediensteten trug sie auf dem Leutnant der Wache auf zu suchen. Delia wünscht ihn noch heute Abend zu sprechen, sobald sie aus dem Badezuber kommt. Der Diener soll dem Leutnant auch ausrichten, dass Delia morgen früh ein großes Zelt und diverse Ausstattung benötigen würde. Sollte der Leutnant nach dem Warum fragen, so soll der Diener antworten, dass es um Grombasch gehen würde. Weiteres würde Delia persönlich mit dem Leutnant besprechen wollen.

Beim Badezuber angekommen entledigte sich die Hexe ihrer Kleidung und lies sich seufzend in das warme Wasser sinken. Dabei dachte sie nicht nur an Sieghelm und Kalkarib sondern auch an Igan. Das Geheimnis welches Igan um seine Entwählung machte, war für Delia merkwürdig und sie misstraute ihm daher. Am morgigen Tag sollte sie noch einmal nachhaken, um die ganze Geschichte zu erfahren.

Aus der Messe zum Jahrestag der Befreiung des Roten Riesen – 1. Phex eines jeden Götterlaufs

„…Und der Dämon schoss aus der Spitze des Berges, eben hier, wo ich stehe. Und die Menschen, eben in Hoffnung auf die langersehnte Freiheit sahen nun in das vielmäulige Antlitz des Todes! Doch der Geweihte ließ sich nicht beirren und so sprach er:

Ihr freien Menschen auf dem Berg!

Stimmt mit mir ein in den Gesang

wider dem dämonischen Gezücht,

dass unsere Stimme schalle

bis in die Hallen Alverans!

Und die Menschen fassten wieder Mut und einige ergriffen das Wort, um dem Bruder zu folgen und einige griffen das Schwert, um den Worten Taten folgen zu lassen. Und mit lauter und mehrfacher Stimme letzte der Bruder das Gebet fort:

Ihr Götter, unsere Herren!

Sehet den Dämon vor uns Menschen,

die aus vollem Herzen glauben

und wissen von eurer Güte,

von eurer Liebe zu uns,

und von eurem Hass wider allem Dämonischen!

Meine Große Mutter Travia!

Rufe deine Geschwister,

die alten wie die jungen

und lasset eure Macht auf den Dämon

unter euren Augen niederfahren

und ihn vom Antlitz Deres tilgen!

Und Kraft und Mut durchfloss die Menschen, die Krieger und die Helden. Und der Dämon schien verwirrt und seine Tentakeln gehorchten seinem Willen nicht. Die Götter hatten sie erhört! Und mit geeinter Stimme fuhren sie fort:

Oh Götterfürst Praios! Blende den Dämon mit deinen heiligen Strahlen!

So sei es!

Oh große Leuin Rondra! Lasse Blitz und Donner auf den Dämon niederfahren!

So sei es!

Oh du Alter Efferd! Spüle den Dämon mit deinem heiligen Wasser hinfort!

So sei es!

Oh du Schweigsamer Boron! Hülle den Dämon in Tod und Vergessen!

So sei es!

Oh Ewigjunge Tsa! Verweigere dem Dämon deine gütige Erneuerung!

So sei es!

Oh Listenreicher Phex! Lass den Dämon sich in Nacht und Nebel verlieren!

So sei es!

Oh Gebende Peraine! Säe die Saat des Guten unter uns Gläubigen!

So sei es!

Oh Zorniger Ingerimm! Fahre mit deinem brennenden Hammer auf den Dämon hernieder!

So sei es!

Nur diese Götter rief er an, denn die Herren und Herrinnin Travia, Rahja, Hesinde und Firun kämpften schon mit ihren Auserwählten an der Seite des uns heiligen Traviahold! Und die Götter waren angetan von all dem Glauben und Mut, den sie vernahmen. Und sie gaben den Gläubigen ihren Segen! Eine schwarze Wolke formierte sich am Himmel, das Antlitz Praios nicht verhüllend, und zorniger Donner grollte auf die Welt herab. Der Dämon wand sich unter der göttlichen Macht über ihn. Und als der segenreiche Regen einsetzte und alles Übel von den Menschen wusch, fielen sie in unendliche Glückseeligkeit. Und ihre Rufe wollten kein Ende nehmen:

Gelobet seien die Zwölfe!

Und so gedenken wir heute wieder der göttlichen Macht und rufen uns in Erinnerung, dass die Götter gnädig sind und uns in der Stunde der Not zur Seite stehen…“

Alte Verwandte, um ähm… Umm…

Gerade stand ich noch im Gang, als auch schon einstein fiel, danach der nächste und dann noch ein anderer, wir rannten und wurden getrieben von dem Dämonischen Wurm, welcher sich durch das Gestein fraß, wie ein, nunja Wurm durch einen Apfel, eigentlich ja nicht, die Säure, welcher der Dämon dabei nutzte würde wohl jeden Apfel in kürzester Zeit zersetzen, oder im besten Falle ungenießbar machen, aber ich schweife ab. Kaum dem Gestein entwichen, zeigte sich der Wurm im Gestein und schnappte nach anderen und schließlich auch nach mir, was ihm auch gelang, er schluckte mich im ganzen…

Hätte mir jemand vor einem Götterlauf gesagt, das ich mal das Mahl eines Wurmes werden würde, so hätte ich dies für einen, sehr, geschmacklosen Scherz gehalten, doch wie sich herausstellen sollte, würde ich mich als schwer verdaulich erweisen und ihm schlecht bekommen. Aber ich schweife wieder ab, zuerst umfing mich kühle, doch diese wich schnell einer gewissen Wärme, gefolgt von einem Gefühl der Enge und des stetigen Drucks, doch es war gar nicht soo traumatisch, wie ich erwartet hätte, was, gerade im Bezug, auf die doch eher verhaltene, um nicht zu sagen, nicht existente, Beleuchtung faszinierend war…

Hmm, ob sich das als therapeutische Methodik nutzen ließe, ich könnte als Wurmkur bezeichnen…

Während ich da so im Wurm war, fühlte ich, wie mich meine Energie verließ…

und plötzlich hörte ich eine Stimme…

Jene fragte mich nach, Khunchomer Pfeffer…

Verwundert sah ich mich um, ich befand mich in einer mir bekannten Umgebung, in der Küche von Tulachims Heim in Khunchom, so schien es zumindest, vor mir sah ich Schalen mit verschiedenen Gewürzen und erneut erklang die Stimme, welche mich wiedernach dem Khunchomer Pfeffer fragte, ich reichte die fragliche Schale weiter. Doch kaum das ich etwas sinnvolles anstellen wollte, die Bibliothek aufsuchen, wurde ich dazu angehalten Zwiebeln zu schneiden, ich und Zwiebeln schneiden, ich verwieß darauf, das ich kein sonderlich guter Koch sei, und man mich besser nicht in die nähe der Zubereitung von Nahrungsmitteln wissen sollte, doch das störte die drei anwesenden Herren nicht. Nun gut dachte ich mir, nachdem sich die drei mir als Rashid ibn Sherazul, der mich an irgendjemanden erinnerte, und als Rohal ibn Dshelef ay Yalaidim sowie als Reshim ibn Al’rik al Fessir vorstellte. Die Namen kammen mir bekannt vor, woher nur… moment, nein das konnte nicht sein, ich dachte an mein Zimmer in „diesem“ Heim zurück, wo sich ein alter Stammbaum befand ich hatte die Namen viele Götterläufe über gesehen, ja es waren tatsächlich die Namen meiner Vorfahren, sie erzählten etwas von einer Umm, ich würde mich wohl an eine Umm erinnern, hatte ja nicht so viele davon…

Konnte das echt sein, ich hatte ja schon vorher meine Zweifel, als testete ich die Wirkung der Zwiebeln auf mich und ja die Zorganer Zwiebeln wirkten so wie es von Zwiebeln auf einen unachtsamen Schneider zu erwarten war, meine Augen begannen zu tränen. Beim Blick durch die Küche fiel mir ein goldenes Ei in die Augen, das war aber nicht in Tulachims Heim. Rohal und Rashid wiesen deutliche Ähnlichkeiten zu mir auf, dazu gehörte auch die, sogenannte, „Hexensträhne“, wobei in unserem Fall „Magiersträhne“ wohl treffender wäre. Beide waren Magier gewesen, da bin ich mir sicher, gut bei Rashid bin ich mir mehr als Sicher, war er doch ein Dämonologe, nach eigenen Aussagen ein mächtiger noch dazu, doch der Aussage von Rohal konnte entnommen werden, das dies wohl nur Rashids ansicht war und seiner Meinung nach nicht ganz korrekt. Reshim ist, korrekter war, Rashids Vater, also der Rashid, welcher Tulachims Vater war und nicht der Vater von Rashid ibn Sherazul, so kaputt das spätere Verwandte die ältern von früheren Verwandten sind ist, meines Wissens nach, unsere Familie nicht.

Bald darauf betrat auch Umm die Küche, dabei handelte es sich um eine, vielleicht so um die 50′ Götterläufe alte Dame, welche nunja eine Umm war, nehme ich mal an…

Sie führte mich durch die Küche und nahm mich unter ihre Fittiche, anhand von Suppe wollte sie mir die Auswirkung von Skepsis und Göttlichkeit demonstrieren, wobei sie darauf hinwies, das ich wohl zuviel Skepsis hätte, oder generell meine Familie zuviel Skepis hätte. Was wohl auch der Grund meiner Wahl gewesen sein soll, weil jemand der Meinung gewesen war, ich würde dadurch ein leichtes Ziel abgeben…

Ich bin da ja noch skeptisch…

Jedenfalls, meinte sie das Skepsis, wie Salz, zur Suppe gehörte, doch zuviel davon verderbe die Suppe und unsere Familie hätte seit Generationen nur versalzene Suppe gegessen, mit der Göttlichkeit, welche sie durch Mehl darstellte verhielte es sich ähnlich. Irgendwie musste ich dabei an den Al’Chymie Unterricht in Punin denken, da gab es auch diesen Berühmten Ausspruch von einem seit mehreren hundert Götterläufen toten Alchimisten ich denke er hieß Bombastus, moment mit ganzen Namen hieß er, Alrikus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim, interessanter Name, jedenfalls postulierte dieser das jedwede Substanz schädlich sei, alleine die Dosierung wirke sich auf die, nunja Wirkung aus, ich denke als er dies postulierte hatte er schon einige Götterläufe lang sein Postulat ausgetestet. Sie sagte noch das jeder mal Hilfe bräuchte, und von irgendwelchen Omen sprach sie noch, welche ich wohl nicht verstanden hätte, also bitte das letzte kann ich nun wirklich nicht glauben, ich verstehe mehrdimensionale Magietheorie, da werde ich doch wohl ein Omen, welches eigentlich? verstehen.

Danach wurde noch der Funke des Herdfeuers in mir entfacht, irgendwie will ich über die Metapher nicht wirklich nachdenken, zumal ich mich auch nicht sonderlich heiß fühlte. Umm verließ uns wieder und wir arbeiteten weiter in der Küche, ich fragte die anderen noch nach der Bedeutung und Tätigkeit des Seelensammlers, doch darauf durften sie mir nicht antworten, wie sich herausstellte durften sie mir nichts sagen, was sich auf den Lauf der Welt auswirken würde, toll, mit anderen Worten ich habe meine Ahnen vor mir und darf keine Antworten erwarten? Also ein Paradies kann es, auch wenn es wohlriechend war, und wenn dableiben dürfte wohl ab und zu auch etwas Essen könnte, nicht sein, oder? Ich meine ein Ort an dem keine Fragen beantwortet werden? Wer denkt sich das bitte aus, ich meine bei Boron würde ich das ja noch verstehen, aber hier? Oder da? Ich überlegte, welche Information ich erfragen könnte, welche sich wohl nicht auf den Lauf der Welt auswirken könnte, das ist wirklich schwer, wenn man so darüber nachdenkt, letzlich fragte ich nach Rezepten für Essen, Collega Peddersen scheint ja immer mal wieder nach neuen zu suchen und wenn nicht hier, wo dann sollten sich ein paar interessante Rezepte finden lassen? Reshim gab mir schließlich auch ein Marinade Rezept für Schweinerippen.

Kurz darauf kamm auch Umm wieder, welche mich schnellstens vom Essen entlud, da ich wohl doch nicht meine Zeit dort verbringen würde…

Sie gab mir noch ein Säckchen und plötzlich änderte sich das um mich herum wieder…

Ich war wieder bedrückt, hatte aber immer noch etwas, im dunklen, in der Hand, zuerst einmal machte ich mir Licht. Ich hatte zwar Licht, aber wirklich viel hatte es mir auch nicht gebracht, es war kaum was zu sehen, nun gut ich sah was ich in den Händen hatte, es waren Muskelstränge, von einem Dämon, wie ich mich erinnerte. Ich konnte mich kaum rühren, aber da war noch etwas, ich spürte etwas, fremdes, des Dämons Gedanken waren mir zugänglich, damit konnte ich arbeiten. Es dauerte nicht lange und ein Plan war da, wollen doch mal sehen was der Dämon von Bessenheit hielt, wenn er der Leidtragende ist…

Ich konzentrierte mich auf die Gedankenfetzen, sie waren sehr verzerrt, anscheinend war der Dämon auf dem Berg, er griff an und wurde angegriffen, Verzweiflung war zu spüren und auch Schmerzen und Wunden peinigten den Wurm. Und auch eine blaue unangenehme (???) Wolke war dabei, seltsame Wahrnehmung hat dieser Wurm. Aber das war nicht alles, ich konnte die Ausmaße des Wurmes spüren und sah das die befreiten auf dem Berg waren und vom Wurm geschubst wurden. Als nächstes sah ich einen Blitz, den Himmel und wieder die Menschenmenge, langsam wurden die Bewegungen eines einzelnen Tentakels nachvollziehbar. Ich gaukelte diesem vor, dass die Menschen aus etwas Traviagefälligem, mehr oder minder, waren, aus Salz und anscheinend funktionierte es, der Tentakel blieb vor seinem Ziel hängen und schwung suchen herum, fand aber kein neues Ziel mehr. Ich versuchte als nächstes den Wurm zu zähmen doch sein Wille erwies sich, in meinem Zustand, als ein zu starkes hemmnis. Der Druck auf mich wurde stärker und Schmerz durchfuhr mich. Ich brauchte einen Ausgleich, also dachte ich an das vor kurzem besuchte Heim und die alten Verwandten und lebenden MItglieder der Familie, ich versetzte mich in eine Trance und sammelte meine noch verbliebenen Reserven, die Wut und Aggression von dem Dämon ließen nach, es wurde friedfertiger und berechenbarer. Als nächstes verwirrte ich es durch die Suggestion weiterer Tentakel, einer der, mittlerweile zwei Tentakel die unter meiner Kontrolle waren wurde zerrisen, als Resultat dessen, durchfuhr mich ein übler Kopfschmerz. Doch danach gelang es mir weitere drei Tentakel mir untertan zu machen, ich richtete zwei Tentakel auf den Hauptleib um diesen ins Gesteiin zu drücken und die letzten beiden sollten sich gegen die anderen erwehren, was nicht so ganz funktionierte. Wieder drückte die Muskeln des Wurmes zu und Schmerz umfing mich, ich spürte und hörte Knochen brechen, leider vermutete ich, richtig (sic!), das es sich dabei um meine eigenen handelte.

Bald darauf brach der Wurm auch zusammen und irgendwie gelang es mir, mich aus diesem rauszuziehen, zu diesem Zeitpunkt war ich immer noch vom inneren des Dämons umgeben und erst der helfenden Hand von Collega Peddersen verdankte ich es, das Licht der Praiosscheibe wieder zu erblicken. Ich kann konstatieren, der Aufenthalt in dem Wurm, war maximal unangenehm und sollte so schnell nicht wieder wiederholt werden, interessant war aber, wie mir noch auffiel, der Dämon war tot, das Zazamotoxin hatte bewirkt das der Dämon tatsächlich starb und nicht, wie sonst, einfach in seiner Domäne verschwand, eigentlich schade, so dauert es länger bis die Dämonen erfahren, das Magier fressen keine, sonderlich, gute Idee ist. Hmm, ich könnte einen beschwören, ob sich das lohnt, ich meine wie oft wird man wohl von einem Dämon verschluckt?

Ich begann, solange sie noch frisch waren, meine Verwandten zu zeichnen, die anderen habe ich nicht wirklich beachtet, die Familie ist halt wichtig, ach Zafia, wie lange noch? Vorher wischte ich mir allerdings noch das Gesicht mit meinem Taschentuch ab, und ich muss festhalten, leider benötige ich neue Kleidung, die war wohl nicht Dämonengeprüft, sollte ich eventuell beim nächsten Kleiderkauf ddrauf achten, das war wirklich widerlich…

Dann erfuhren wir noch, von einem alten Zwerg, welchen wir erst vor kurzem gesehen hatten, das wir den Fluch Ungratoschs gebrochen hätten. Der Zwerg zeigte noch einmal die Kunst seiner Vorväter, in dem er den Stein unter seinen Willen zwang und uns einen Weg bahnte. Von Bruder Traviahold erhielt ich noch das Zeichen unserer Göttin zurück, ich fühlte mich wieder gänslicher und wohliger, ja froh, als nächstes würde es darum gehen diese armen Seelen nach Hause zu ihren Familien zu führen. Ich rief ihnen also zu „Auf nach Hause“ und setzte mich die Treppe nach unten in Bewegung. Weiter die Treppe hinunter fanden wir auch weitere Überlebende Maednir hatte sie in die Freiheit geführt und meinen Stab gerettet. Ich erzählte Jane noch das alte Marinadesaucenrezept und erklärte das ich es von einem alten Verwandten hätte.

In Hochstieg wurden wir wie, nunja, Helden empfangen, die Familien freuten sich sichtlich über die verlorenen Söhne und Töchter Hochstiegs. Der Vogt wollte uns alsbald sehen, und was wären wir für Gäste, wenn wir dieser Bitte nicht umgehend nachkommen würden? So begaben wir uns mit den, deutlichen, Beweisen gezeichnet von unserer Schlacht in sein Arbeitszimmer, er war von unserem Erfolg so überwältigt das er es am liebsten nicht gewagt hätte die gleiche Luft zu atmen wie wir, das war ersichtlich durch das Taschentuch, welches er sich vor die Nase hielt, gut es gäbe natürlich noch eine andere Deutung, aber irgendwie gefällt mir meine eher 😉

Jedenfalls teilte er uns mit, die Anschuldigungen seien nun verfallen, vor allem nachdem wir, kurz, geschildert hatten, was vorgefallen war. Und nun plötzlich wollten sie in ihrem Siebenerrat meine Expertise, toll man muss hier also erst vom Wurm gefressen werden, bis sie auf einen hören, argh…

Danach begaben wir uns in das Kaminzimmer und ich machte noch einen kurzen Abstecher in mein Zimmer um mich zu entkleiden und mich anschließend von den letzen Resten Dämon per Bürste der Reiningung zu befreien und mir anschließend das leichte Gewand überzuwerfen und mich zu den anderen zu begeben. Bis auf Kalkarib und Siehelm waren wir wieder vereint, zwar war Grombasch gefallen, ich denke ich sollte seiner Familie die tragische Nachricht überbringen, aber dafür war Azina wieder bei uns, leider ohne Bakkus aber mit einem neuen Begleiter, Elfenbein wird sich bestimmt prächtig mit den anderen verstehen, ach ist doch schön, wenn es so schön harmonisch ist in der Familie…