Meine Messe war grandios! Alle waren sprachlos! Und mein Vater ergoss sich über uns! Selbst der Fähnrich sah schließlich ein, dass ich größer bin als er und über ihm stehe! Selbst den Magier konnte ich so sehr begeistern, dass er Aureliani lernen wollte. Allerdings musste ich das ablehnen. Genauso wie sein plötzliches Ansinnen ein Geweihter des Alten zu werden. Welch befremdliche Gedanken dieser komische Mann hegt. Ein mit Feuer um sich werfender Magier will ein Geweihter des feuerverabscheunden Wassergottes werden. Mit der Geschichte habe ich in Havena die Lacher meiner Brüder auf meiner Seite!
Am Abend wurde die Ödheit des Seins des Militärs zumindest für unseren Haufen aufgelockert. Das mit dem Haufen stimmt jetzt endgültig im wahrsten Sinne des Wortes. Der letzte Rekrut kam an. Ich habe eher das Gefühl, dass die Heerführung hier ein Kuriositätenkabinett aufbauen will, als ein schlagkräftiges Heer. Wir nennen jetzt einen Moha unseren Bruder. Hesinde sei Dank spricht er wenigstens unsere Sprache. Recht gut sogar. Es wurden einige ganz interessante Gespräche mit und über ihn geführt, als er eine große Pfeife herumreichte. Da ich erstens Rauschkraut bei dem Wilden vermutete und zweitens es BRANNTE lehnte ich dankbar ab. Langsam beängstigt mich meine Ruhe, die ich bisweilen an den Tag lege. Der kleine Dero besaß die Dreistigkeit einen tiefen Zug zu nehmen. An den Reaktionen der anderen vom Rauchen erkannte ich, dass meine Vermutungen wahr waren. Also schickte ich Dero in das Zelt schlafen, wissend, dass er sonst den morgigen Tag nicht ordentlich bestehen können würde.
Aber ein Positives hatte dieses Rauschkraut. Meine liebe Sylvia legte endlich ihre übertriebene Schüchternheit ab. Wir machten einen gemütlichen Spaziergang wiedereinmal an den Balustraden des Hippodroms, bis sie dann in einer abgelegenden Ecke sich mir hingab. Hach tat es gut! Und ich muss sagen, ich mag sie wirklich. Und wenn man sich beim Beischlaf auch noch mag, dann macht es mehr Spaß und ist damit auch besser. Wobei ich immer gut darin bin! Mal sehen, was sich mittelfristig zwischen uns entwickelt.
Aloha,
ab April wird es einige kleine Änderungen geben. Ich habe einen günstigeren Tarif für uns gefunden, somit kann der halbjährliche Beitrag von 6 auf 4 Euro gesenkt werden. Dadurch sinkt allerdings auch der Speicherplatz von 100 GB auf 50 GB, was nicht weiter schlimm sein sollte, da wir momentan erst ca. 500 MB verbraucht haben. Die anderen Änderungen sollten wir kaum bemerken.
Ich bin gespannt auf den Tarifwechsel und sollte das Modell uns nicht gefallen, so können wir jederzeit wieder zum alten Vertrag zurückkehren.
Die Zwölfe mit Euch
Forumshexe
Wieder ist ein halbes Jahr verstrichen und der Beitrag für die Teehausseite wird erneut fällig. Bitte bringt jeweils 6 Euro mit zum kommenden Termin.
Eure Forumshexe
Vermutlich 1 Phex 1026 nbf
Wir sind immer noch unter Tage, ich kann nicht sagen wieviel Zeit vergangen ist seit meinem Letzten eintrag aber es ist soviel geschehen deshalb fang ich am besten von vorne an. Wir haben festgestellt das sich ein Feuerdämon unter dem RotenRiesen eingenistet hat und zwar schon seit Jahren. Er verwendetete Sklaven die er aus dem umliegenden Ländern entführt hatte dazu von ihm zu Hölleneisen pervertiertes Erz abzubauen und Kriegsmaschienen zu errichten. Bei den Götter der Größenwahn muss über uns gekommen sein.. wir hatten uns entschlossen einen weg zu suchen die Sklaven von ihren Leid zu befreien. Dabei stießen wir nicht nur auf einem alten Magiern, den werten Hern Flachkiesel desen Neutrale haltung gegenüber dem dämon und dem Leid der leute ich nur schwer ertragen kann, sonder fanden auch ein Heiligtum der Hesinde. Ein weit über dreittausend Jahre altes von Zwergen! erichtetes Heiligtum der Hesinde. Darin eingschlossen war ein Heiliges artefakt der Hesinde. Ein Buch gesponnen aus einem Haar der allwissenden. Und das erste was ich damit tat war eine Schlacht zu schlagen. Hesinde vergib mir .. aber ich sah keinen andern weg. Mir fehlt die Kraft um hier genauer darauf einzugehen wie wir zu diesem Plan kammen aber wir entschlossen uns den Dämon und seine Herrscharen nicht in einem sonder zeitgleich in zwei Bereichen anzugreifen. Zwei Schlachten geschlagen über zwei gebiete an die sich nur die errinnern werden die dort Blut und Schweis vergossen haben. Die eine fand in der Abbaukammer stat diese errelebte ich Hautnah. Die andere hingegen fand in der Tiefer der ehemaligen Zwegenschmiede bei dieser Half ich nur mit den vorbereitungen. … Es ist noch zu nah, zu frisch die Bilder des grauenes darum will ich hier nur den Verlauft kurz schildern. Wir erlangten den Sieg in Beiden Kammern aufgrund von zwei Tatsachen. Unser Gegner war verletzlich gegenüber Wasser und unser gegner schien überhaupt nicht mit ein Angriff zu rechnen. Unsere Taktik war einfach aber effektiv. Wir sorgten das beide Hölen gefüllt wurden von Wasser in Form von Regen oder Nebel, auf das die Fußsoldaten des Gegners stark beinträchtigt wenn nicht sogar ausgeschaltet wurden und bewafneten die Sklaven schnellsmöglich mit Waffen die wir aufgefunden hatten. Es wäre soviel einfacherer gewesen hätten wir mehr Zeit und Ausrüstung gehabt. Wie dem auch sei wir haben gesiegt. Wir haben gesiegt weil die Götter mit uns waren, weil die Sklaven sich zusammengerauft und mit uns gekämpft haben und weil der Zwerg scheinbar keine Furcht kennt. Wäre er nicht bereit gewesen sich unter den Beinen des verdammten Golems durchzurennen wäre ich von den Bogenschützen getötet worden. Mit absolutler Sicherheit.
Bis hier kann ich mir noch einreden das wir eine „Normale“ Schlacht gewonnen hatten aber dann .. dann wurde es düster. Nehazet informierte mich in seiner eigenen Unverfälichen Art das der Dämon eine Waffenstillstand angeboten hatte. Das er Dehlia die er entarnt hatte. Hat laufen lassen zusammen mit Kakerib und das er alles und jeden töten würde wenn wir angreifen. Dies ist einer meiner schwerst zu rechtfertigenden entscheidungen die ich jemmals getan hab. Aber .. ich ging darauf ein. Ich hielt mein Heer an und Befahl ihnen sich zu sammeln. Mein gedanke war das der Dämon nicht noch mehr verluste der mühselig angesamellten Golems erfahren wollte und stat dessen hofte das wir auf das angebot eingingen und verschwinden würden. Ich sah es als möglichkeit unsere beiden Heere zu vereinen. Doch trotz all meines wissen um den Krieg. Der vielen Lehrstunden der viel unendlich langen Lesungen troz alle dem war es mehr das Bauchgefühl. Das moment er versucht zu verhandeln … und die frage was ist los mit Delia das am ende entschieden hat. Es stellte sich als richtig herraus.
In der Schmiede angekommen stellte sich heraus das viele nicht einfach so gehen wollten. Und wärend wir diskutierten und redeten geschahen zwei dinge. Der Zweg ging auf wanderschaft in die Tiefen des Berges .. und mir kam der böse verdacht das Dehlia und Kalkerib beinflust oder beobachtet werden könnten. Leider verstand ich es viel zu spät erst das Nehazet das schon heraus gefunden hatte das wir beobachtet werden aber es nur unklar wenn überhaupt mitgeteilt hatte. Ich vermute das der Dämon zu dem entschluss kamm das wir uns nicht an den angebotetenden Waffenruhe halten würden. Was vermutlich durch aus richtig war. Aber vieleicht hat ihn auch das rückbringsel des Zwergen aufgeweckt. Ein alltes verfallendes, verbrantes Buch. Ein Beschwörungsbuch. Doch Nehazet war höchstens eine Minute fort als wir Hörten und sahen wie die Rattenwesen durch die Gänge gehuscht kammen. Ich werde niemals den Tepich aus wogenden Rattenleibern vergessen. Doch das zusammgewürftlte Heer es standt Tapfer sie hielten sich extrem Gut wenn man bedänkt durch welche Hölle sie gewandert waren. Ich konnte es niemanden sagen doch als ich diese masse durch die Gänge Fluten sah war ich mir gewiss das wenn dan nur sehr wenige hier lebendig den Berg verlassen würden. Natürlich zeigte ich das nicht. Und ich hoffe bei Hesinde das ich nie wieder Männer und Frauen dazu bringen muss sich dem Sicheren Tot ingegen zu stellen.
Doch wir haben stand gehalten. Weitaus länger als wie jeder vermuten würden. Unterstüzt durch die Götter und den Heldenmut all derjenigen die sich Tapfer entgegenstellten. Und dann kamm eine Rote heiße Flamme laut schreiend wie es nur Feuer kann über die Decke auf uns zu. Doch .. ich empfand in dem Moment keine Furcht. Ich war viel zu konzentriert darauf die Golems zu bekämpfen, das Leid zu mindern und mein Kammeraden noch ein paar wertvolle Sekunden zu schenken. Dann war die Flamme über uns und zog weiter! Weiter in die Richtung in der Nehazet und Delia verschwunden waren. Weiter in die Tiefe uns völlig ignorierend. Die Rattenwesen und Golems vielen nur augenblicke später in sich zusammen und lösten sich größtenteils auf. Es war als hätte jemmand die Bindfäden einer ganzen Pupen Armee durchgeschnitten, alle auf einmal. Mitlerweile weis ich das es Nehazet war der den Dämon gebannt hatte zusammen mit Delia und Kakerib. Doch nur Delia und Nehazet kerten zurück. Delia hatte einen tiefen einstich im Bauch .. den sie sich selbst zugefügt hatte nachdem Kakerib vor ihren Augen zusammen mit dem Dämon verschwunden ist.
Zum glück scheint es als ob der Lebenswille Delia nicht verlassen hat. Es wird nur sehr schwer werden für meine Freundin und ich wünschte ich könnte ihr den Schmerz einfach nehmen aber das braucht Zeit. Ich weis nicht was mit Kakerib passiert ist. Es will nicht in meinen Müden Kopf aber ich bin mir sicher das wir nicht so einfach aufgeben werden. Ich sitze jetzt hier etwas abseit und warte darauf das die Späher zurückkehren. Die Suppe die Traviahold gemacht hat enthält mehr wasser als bestandteile aber sie schmeckt und sättigt und sie füllt wenigstens etwas von der Leere die bei mir geblieben ist. Waren meine Entscheidungen richtig? Haben wir genug gesucht gehabt? Hätten wir all den Tot vermeiden können hätten wir das Buch früher gefunden? Oder wären wir dan gestorben erdrückt unter der masse der Leiber noch bevor wir die Verbannung hätten benden können. Und was war dieser Schrei?
Doch jetzt steht mein entschluss fest. Sobald Sieghelm gerettet ist .. sobald Kalkerib gefunden egal im welchen Zusandt sobald wir dieses Land genaus friedlich verlassen können wie wir es vorgefunden haben. Soballd das alles eingetroffen ist werde ich Nehazet auf sein angebot annemen und eine Akademi und Heilstätte einrichten in seinem Lehen. Eine Schule die nach meinen Vorstellungen funktioniert, weit enfernt von allen Schlachten in der ich Heiler ausbilden kann. In der ich Menschen im angebauten Hospits behandeln kann. In der ich eine eigene Büchrerei einrichten kann, in der ich Sicherheit finden kann über die von mir getroffenden Entscheidungen. Vieleicht richte ich auch eine kleine glasbläserrei und Töpferwerkstat ein. Oh und eine Grundschule für die Dorfbevölkerung, mann muss es nutzen das der Fürst das Wissen zu schätzen weis. Ich werde Delia und Tornja anbieten mich zu begleiten oder das ich Delia wenigstens auf den weg zu ihrer Mutter begleite. Tornja … falls sie nach all diesem überhaupt noch etwas mit mir zu tun haben will.
… Wenn ich das hier alles meinen Eltern erzähle halten sie mich für übergeschnappt.
Es dauerte nicht lange und die „Endora“, ein stolzes Schiff, eine mehrmastige Schivone, trat ihre Fahrt an, mit vier neuen Fahrgästen, darunter zwei reichlich blauen Damen, in diesemfall, waren es jedoch Wesen aus Efferds Domäne und nicht der exzessive Genus alkoholischer Getränke…
Während die „Endora“, die Bucht verließ, setzte sich ein amüsierter älterer Herr, wieder auf seinen Stuhl und war gerade dabei nachdem Buch zu greifen, als sich eine weitere Gestalt näherte, „Ah Lyssia, ich habe mich schon gewundert wann du hier ankommen würdest, wie war der Flug?“ Fragte er, während er innehielt, im greifen nach seinem Buch und stattdessen ein Vinsalter Ei aus seiner Tasche holte, während er noch dabei war seinen Chronometer aus den tiefen seiner Tasche zu fischen, begann Lyssia zu reden, „Sag nicht ich habe sie verpasst? Verdammt, dabei dachte ich mit der neuen Mixtur, wäre ich schneller, du hast schon recht deine Reiseart ist schneller, aber das fliegen macht einfach mehr Spaß„, sprach sie, während sie sehr seltsam geformte Augengläser, welcher eher wie eine Art Helm geformt waren, von ihrem Kopf nahm, „Ähm, Lechmin, wie schnell war ich diesesmal eigentlich, ich meine es hätte sich schneller angefühlt als beim letzten Mal, aber es ist noch nicht schnell genug?“ Fragte Lyssia, während sie sich in einen der anderen Stühle fallen ließ und den Helm sorgsam ablegte.
„Lyssia, du weißt das ist schwer zu sagen, aber, wenn ich von einer optimalen Route ausgehe, das Ei korrekt funktioniert und einige weitere Faktoren einrechne, so würde ich sagen, du müsstest deine maximalgeschwindigkeit um ca. 20 % gesteigert haben, freut mich übrigens, das du die Idee mit dem Helm und dem Fluganzug angenommen hast.“
Während sie sich etwas von dem dampfenden Tee einschenkte, griff sie das Gespräch erneut auf, „Nun du hattest nicht ganz unrecht, als du dir gedanken um die Flugsicherheit gemacht hast, vor allem bei diesen Experimenten zur Geschwindigkeitserhöhung, oh die anderen werden bestimmt neidisch, wenn wir die Mixtur vorstellen, schade das wir die Salbe nur so selten brauen, aber ein paar Eingeständnisse sind wohl notwendig, wie weit bist du mit deinen anderen Forschungsprojekten?“ Fragte Lyssia ihren Gatten, welcher kurz innehielt ehe er zu einer Antwort ansetzte, „Nicht so weit, wie ich gerne wäre, aber langsam wird es Zeit, so das ich mich, wieder mehr mit der Welt, anstelle der Forschung beschäftigen muss.“ Lyssia sah ihn mit einem mitleidvollen Blick an, „Ist es schon soweit?„, fragte sie ihn mit ebensolcher Stimme, forschten doch beide für ihr Leben gern. „Naja, noch nicht ganz ein paar Götterläufe sind noch Zeit, aber ich muss mich dennoch vorbereiten, und nach den letzten Jahrhunderten sind ein paar Götterläufe nicht wirklich viel, zumal ich dachte, das ich weiter wäre mit meinen Forschungen, aber nein, jedesmal wenn eine Antwort gefunden wurde, hat diese neue Fragen aufgestoßen, es ist eine Aufgabe für die Ewigkeit, aber dafür haben wir ja einander. Hat sich deine Mutter eigentlich mal über das nach ihr benannte Schiff geäußert?“ Erklärte er den Grund seines Kummers, besann sich aber bald eines besseren, er hatte ja immer noch seine Familie und Freunde. Lyssia, fröhlich für die Überleitung zu ihrer Mutter, griff diese auch alsbald auf, „Nein, noch nicht, aber ich denke, du hast dir damit keinen gefallen getan, obwohl du dich wahrscheinlich damit gerettet hast, als du das Schiff als stolz und edel bezeichnet hast.“
Beide genossen die nächsten Stunden, während sich die „Endora“, weiter durch die Wellen wogte, alsbald begaben sie sich schließlich heim.
Auf besagter „Endora“, in einer besonderen Kabine, welche eher einem schwimmenden Becken gleicht, sitzen die beiden Ozeanierinnen und die jüngere Dame mit güldenem Haar erzählt von ihren Reisen, wie sie nach Havena eilte um dort im Effardh Tempel nach dem Verbleib Yanuu’as zu fragen, von dort wurde sie gen Praios verwiesen, da kein albernischer Adliger mehr, nach einem Edikt der Effardhkirche, mehr Neckern als Sklaven halten würde, wurde ihr zumindest gesagt. Und da der Hüter des Zirkels der Bruder des albernischen Kongis ist, wurde dies nachdrücklich umgesetzt. Lata habe sie in Havena leider nicht gesprochen, dafür habe sie neben dem Effardhdiener noch eine andere Person kennengelernt, ein rothaariges Mädchen, von fröhlicher Gesinnung, immer mit einem Witz auf den Lippen, obwohl sie die meisten davon nicht verstanden hat, haben sich beide dennoch, nunja, gut verstanden. Der Schelmin, mit Namen Lotte Drut, erzählte Lunaluo was sie nach Havena getrieben hatte und Lotte, die sich mit der Druidin gut verstand, erzählte ihr im Gegenzug von einigen Leuten die sie in Ferdok traf, welche ihr bestimmt helfen könnten, naja vielleicht, eventuel, keine Ahnung, aber einen Versuch wäre es Wert, schiene die doch gerne zu helfen, immerhin wurde sie sogar von einem von diesen auf einen Ball eingeladen, also so ein Fest, auf der anderen Art lässt es sich ja so schlecht laufen, meinte sie noch lachend. Und Lunaluo erzählte weiter, das sie sich dem großen Fluss hinauf unter Wasser bewegte um zu dem Ort zu reisen, wo diese Gruppe herkamm und wohl auch wieder zurückgekehrt sei, in einen kleinen Ort namens Hammerschlag. Dort traf sie auch auf den ersten aus der Gruppe, einen adligen Krieger, doch dieser hatte keine Zeit für sie und sie reiste weiter gen Praios, denn dorthin hatten sich wohl die Tierbändigerin und der Magier auf den Weg gemacht. Langsam und beschwerlich bewegte sie sich über das Land, immer darauf bedacht ihre Gestalt zu verhüllen und zu verhehlen sogut es ihr ging, doch wie sich eine Ozeanierin verkleidet, hatte ihr Altanan irgendwie nicht beigebracht, wahrscheinlich wusste er es selbst nicht. Es dauerte viele Monde bis sie schließlich in einer Stadt namens Zorgan eintraf, und dort von zwei Damen aufgelesen wurde, Delia und Jane, beide kannten Lottes Freunde und Lunaluo schloss sich ihnen an, um die Tierbändigerin zu finden, auch der Krieger war, wieder dabei, aber vom Magier fehlte nachwie vor jede Spur. Sie lernte ihre Reisegefährten schätzen und fand neue Freunde in ihnen, vor denen sie ihr wahres Gesicht auch nicht zu verbergen musste. Nach verschiedenen Erlebnisse wurden sie schließlich von Delia in ihr Heimatdorf, das Hexendorf Mahtab geführt, wo Lunaluo endlich eine Prophezeiung erhielt, welche es ihr schließlich erlauben sollte ihre Mutter zu finden. Die Hexen waren auch so freundlich sie vom Winde nach Khunchom tragen zu lassen, wo sie auch prompt auf Reonar Wolf, einen weiteren Freund traf, auch der Kräutersammler, mit dem sie sich in Mahtab kurz unterhielt war wieder in der Stadt, wie sie nach einiger Zeit herausfand. Nach einigen Erlebnissen in Khunchom, dazu gehörten ein Ball, auch wieder so ein Fest, ähnlich dem von dem Lotte berichtet hatte, einem Besuch bei einem Händler und dem Efferdtempel, besuchten sie das Haus von Lechmin und Lyssia ai Battuhzen, einem alten Ehepaar, was sich nicht nur über Neugier auszeichnete, welche der tiefe des Ozeans konkurrenz machen könnte, sondern auch über Wissen aus dem Meer der Weisheit, so war es Lechmin, der schließlich Lunaluo, bzw. ihrem Gefährten Reonar, den Aufenthaltsort ihrer Mutter mitteilte. Und ihr auch auf anderer Weise noch half, doch warum er dies nicht vorher schon tat, verwirrte sie, andererseits, hätte er vorher eingegriffen, hätte sie Reonar und Nantua nicht getroffen, vielleicht war dies der Grund? Auch das der Dschinn, welcher sie nach Khunchom trug, wie Lyssia aussah, fiel ihr erst später auf.
Schließlich fuhren sie mit einem kleinen Schiff, der „Tänzerin“, nach Al’Anfa, unterwegs begegneten sie Piraten, einem Riesigenkraken und einigen Flugechsen. In der Bucht von Al’Anfa, wartete sie auf ihre Freunde, welche die Stadt erkundet hatten, während sie Meister des Wassers rief um für eine schnelle Flucht gewappnet zu sein. Damit endete die Erzählung des jungen Wasserwesens, Yanuu’a die sich dies alles interessiert angehört hatte, umarmte ihre Tochter, tiefergriffen, scholt sie aber auch, auf mütterliche art, wegen ihrer Leichtsinnigkeit. Danach erzählte sie von ihrer Zeit in Gefangenschaft, brach aber bald wieder ab, war es doch zu schmerzhaft für sie, stattdessen wandte sie sich anderen Themen zu, sie projizierte Bilder des Meeres in Lunaluos Kopf und sprach mit ihr in der Sprache des Meervolkes, dem sogenannten Neckergesang, dabei stellte sie fest, das Lunaluo nie gelernt hatte ihre Muttersprache, im wahrsten Sinne des Wortes, richtig zu sprechen/denken, ihr Vokabular war wortwörtlich das eines Kleinkindes, auch die Fähigkeit der Projektion ihrer Gedanken war sehr unscharf, nie wirklich geschult worden. Yanuu’a seufzend, streichelte ihrer Tochter über das Haar und tauchte aus der Kabine auf, während ihre Tochter meditierte. Etwas wozu sie Lunaluo nach einigen Gedanklichen Bildern von Ebbe und Flut ermutigen konnte, sie hatte eine Idee, wie sie ihrer Tochter helfen könnte, die Fähigkeit Lunas mit Wassertieren Gedankenauszutauschen, war, so vermutete sie, wahrscheinlich das Resultat ihrer nie geschulten Fähigkeiten, wenn sie jene Trainieren würde, könnte ihr das helfen ihre Muttersprache zu sprechen. Als Luna aus ihrer Meditation auftauchte, metaphorisch zu verstehen, schwomm eine Schildkröte in der Kabine, Yanuu’a ermutigte Luna, sich mit dieser zu „unterhalten“, über die nächsten Tage, leitete Yanuu’a Luna gedanklich durch verschiedene Gespräche und ihre Bilder wurden tatsächlich, weniger, verschwommen, es würde noch lange dauern bis der Bach ihrer gedanklichen Sprachfähigkeiten flüssig in den Ozean der Kommunkation fließen würde, das war beiden bewusst, aber in kurzer Zeit hatte Lunaluo mehr Vokabeln gelernt als sie schon seit knapp einem Jahrzehnt nicht mehr gelernt hatte, darunter auch das ein oder andere Lied und verschiedene Sagen. Die Magie, auf der anderen Seite war komplizierter, Lunaluo hatte die Magie von ihrem Vater gelernt, einen Zugang zur Ader, der fließenden Magie des Meervolkes zu lernen, würde eine ganze Weile dauern, falls es überhaupt, noch möglich sei. Unterscheiden sich die herangehensweisen doch wie Ebbe und Flut, auf der anderen Seite, erklärte Yanuu’a ihr, verfüge Lunaluo über einen erstaunlichen Zugang zu ihrem Element, so das es vielleicht noch möglich sei. Wenn sie weiter in ihr Element eintauchen würde. Zu vertiefenden Studien der Magie kammen sie aber, noch, nicht.
Die Tage flossen dahin und bald waren die Gestade Albernias zu sehen, noch ehe die „Endora“ Havena erreichte, verließen die beiden Neckerdamen und ihre Begleitung das Schiff um von der Küste aus zu einem zu einem friedvollen Hain zu gelangen, Yanuu’a erzählte Malzan und Nantua, vom letzten Male als sie hier war, und das sich kaum etwas geändert hatte, in der Zwischenzeit war die junge und stürmische Druidin schon vorausgerannt, aufgrund ihrer Physis, hätte dies bedeutet das Malzan und Nantua, wenn sie ernstlich daran gedacht hätten, sie relativ schnell hätten einholen können, und auf einen großen Baum zugelaufen, und diesen freundlich umarmend, „Hallo Pappel, äh Papi, sieh wenn ich mitgebracht habe, ich habe sie endlich gefunden!“ Redete sie, eindringlich mit dem Baum, noch ehe die anderen etwas sagen können, um darauf hinzuweisen, das es doch „nur“ ein Baum ist. Wird dieser kleiner, die Äste und Zweige nähern sich dem schrumpfenden Stamm, die Farbe der Borke wandelt sich, die Konsistenz des Stammes ändert sich, sodass alsbald schließlich ein älterer, unbekleideter, aber von Lunaluo verdeckter, menschlicher Mann mit langem, noch partiell rötlichem, Bart anstelle des Baumes steht und die Umarmung erwiedert. In seiner Hand befindet sich ein grob gehauener Dolch aus Obsidian. „Oh Luna, es ist dir also endlich gelungen, schön das du wieder hier bist, gleiches gilt natürlich auch für dich Yanuu’a, wer sind eure Freunde?“ Fragt der Druide, seine Tochter und Frau, aus seinen Zügen ist zulesen, das wäre nicht die eherne druidische Selbstdisziplin, so wäre er wohl schon zu seiner lange verschwundenen Frau gerannt und hätte diesen ebenfalls umarmt. Yanuu’a die um die art ihres Gattens wusste, suchte aus einem nahen Haus schnell etwas zusammen um schließlich mit einer einfachen weißen Robe zu ihrem Mann zu eilen und ihm diese zu übergeben. Kaum das er nun gewandet war, umarmte er nun auch seine Frau, Luna indessen zeigte ihren Freunden den Hain, welcher, wie sich herausstellte ein sehr idyllischer Ort ist, mit erstaunlich vielen zahmen Tieren, wenn auch die meisten recht scheu sind, wie Malzan und Nantua schnell erfuhren. Sie erzählte beiden von ihrer Kindheit hier am und an der Küste, aber nach der Entführung ihrer Mutter, hatte sich Altanan Gwenlian, zusammen mit ihr weiter in den Hain zurückgezogen, sie verbrachte die nächsten Götterläufe am und um den Fluss und den kleinen See, welcher im Hain liegen, bzw. durch diesen durchfließen.
Schließlich führte Lunaluo ihre beiden Freunde zu besagten kleinen See, an dessen Ufer eine kleine Hütte steht, und mittlerweile, der kleine Ausflug durch den Hain bot Altanan und Yanuu’a mehr als genug Zeit, von den beiden Eltern Lunas eine Kanne Tee aufgesetzt wurde. Altanan und Yanuu’a haben drei Stühle am Wasser aufgerichtet, auf die sich Malzan, Nantua und Altanan setzten können, während es sich Yanuu’a im See gemütlich gemacht hat, einem Ort, in es dem sich auch Lunaluo nachdem sie ihre Freunde zu ihren Stühlen gebracht hat, gemütlich machte.
Über den Abend werden schließlich, an einem Lagerfeuer, das aber nur von den dreien an Land gut einzusehen ist, wurde doch für die beiden Neckerdamen darauf geachtet, das Feuer gut abzuschirmen, so das sie es möglichst wenig wahrnehmen, noch viele Geschichten erzählt und Luna und Yanuu’a geben auch beide ihren Gesang zum Besten. Über dem Essen wird Malzan und Nantua angeboten solange im Hain zubleiben wie sie wollen, sie sind immerhin geschätzte Freunde und Gäste der Familie.
Gewonnen… gewonnen … und jetzt auf in den Kampf. Zum erst besten der Nahe bei ihr steht. „Schaft die verletzten zum Krankenlager. Verwundete Haben Vorrang vor Toten! Schickt Späher aus die nach den Leuten in den Sklavenquatieren schauen sollen! Los!“ Mit strammen Schrittes marschiert sie zum Krankenlager die Ärmel schon hochgerollt und fängt an Leute einzuweisen und einzubinden. Es ist klar das dies die dritte Schlacht wird die sie heute schlägt. Die Schlacht gegen den Tot . „Du nimm dir fünf Gesunde und sucht in der Kammer nach Verbandsmaterial!“ Befahl sie einen Jüngeren der Star vor Schreck in der Ecke steht. Nur Mühselig setzt er sich in Bewegung aber dann sprintet er davon. Vielleicht sollte ich es halten wie die Meisten Kommandeure und nicht im Krankenlager aushelfen. Viel zu deutlich sieht man hier jeden einzelnen Fehler den man gemacht hat. Alte Männer die viel zu schwach waren hatten an der Seite von Halbstarken heranwachsenden gekämpft. Sie hatten gekämpft weil wir sie dazu angetrieben haben. War es richtig so? Hätte ich es anders machen können? Mit einer Harschen Handbewegung vertreibt sie die unliebsamen Gedanken. Nein! Du hast eine Schlacht gewonnen mit Hilfe deiner Freunde und einer Arme die höchstens als Miliz im besten falle Gelten würden im Normalfall sogar nur als Mob. Gegen eine Übermacht wie man sie sonst nur aus Erzählungen kennt. Gegen einen Gegner wie man ihn nur aus Erzählungen kennt. „Zieh den Verband straffer! Er soll das wenige Blut drinnen behalten das er noch hat und das geht nur mit einem guten Verbannt! Genau so aber achte darauf das es nicht zu fest wird diese sind keine Fesseln! Nur verrücken darf es nicht! Du Wasch deine Hände bevor du weiter arbeitest! Und Wasch die Wunden bevor ihr sie verbindet sonst entzünden sie sich! Wechselt das Wasser häufig! Wir haben genug davon im alten Zwergenheim dort gibt es Becken mit fließend Wasser! Nur passt auf mit dem Kraut das dort drinnen wächst! Berührt es nicht! Und bringt mir auch eine schale mit frischen Wasser!“ Oh Perine steh mir bei bitte lass mich so viele von diesen Armen Seelen sicher zu ihrem Heim Zurückbringen. Oh Tsa schenke ihnen Kraft. Oh Hesinde schenke mir Weisheit. Wo Bleiben nur Nehazet, Delia und Kalkerib?
Zauberhafte Grüße!
Seit bestehen der Teehausseite hat sich diese hier und dort ein wenige geändert und den Bedürfnissen der User bzw. dem Stand der Technik versucht anzupassen. (Im Rahmen der bescheidenen Möglichkeiten der Forumshexe) 😉
Die aktuelle Neuerung ist, dass die Teehausseite auf mobilen Geräten nun besser lesbar ist. Leider geht damit auch das Design auch verloren, wer auch auf mobilen Geräten die klassische Darstellung bevorzugt, kann diese ganz unten auf der mobilen Seite aktiveren.
Nun dann viel Spaß! Es gibt einen Krieg zu gewinnen (Teehaus) und die Quelle der Heilung zu finden (Andergast)
Eure Forumshexe
Hallo Ihr Lieben,
der Betrag für die Teehausseite wird wieder fällig. Bitte bringt zu den nächsten Terminen jeweils 6 Euro mit.
Danke
Eure Forumshexe
-als Traviahold-
„Beim Heiligen Kessel der Herrin Mutter! Was geschieht hier an diesem dämonischen Ort? Aus dem anfänglichen Unwohlsein an diesem gespenstigen Ort wurde Panik. Eine Panik, die jeden beschlichen zu haben scheint. Nicht einmal der Zwerg oder der Nordmann scheint davon verschont zu bleiben. Und ich? Mutter! Ich habe einen unstillbaren Durst und Hunger! Bei Travia, das darf nicht sein! Dank der Hexe habe ich diesen Missstand wenigstens bemerkt. Bei den Zwölfen, was kann ich nur tun? Gefangen in einer Höhle ohne Ausgang, ohne Überlebenschance. Wäre doch nur Sieghelm hier, er wüsste sicher, was zu tun wäre. Ihr Götter! Helft uns zu sehen, dass wir nicht verloren sind! Hier sind eure Streiter versammelt, um für euch zu kämpfen! Verlasst uns nun nicht! Auferlegt uns jedwede Bürde und wir werden sie tragen, wenn ihr uns bei dieser Queste helft! Es geht doch nicht nur um unser kleines Leben! Mutter, du selber hast uns zu verstehen gegeben, dass es um mehr geht! Um die Welt, wie wir sie kennen, wie ihr sie geschaffen habt und noch immer gestaltet. Es geht auch um eure Existenz ihr Götter! So helft uns doch!“
Völlig in diese Gedanken vertieft streifte Traviahold durch die Dunkelheit der verschlossenen Höhle. Er bermerkte, dass er sich weit von der Gruppe entfernt hatte und machte sich auf den Weg zurück. Dabei entschloss er sich notfalls hier an diesem unwürdigen Ort eine Messe zu halten, wie sie die Dämonen unter der Erde noch nicht gesehen haben! Drei Auserwählte der Alveranen sind hier versammelt, auf der Suche nach zwei weiteren. Alle hier Anwesenden sind heute Zeugen eines großen göttlichen Wunders geworden und es ist der Tag der Erneuerung! Welche Mächte wollen die Dämonen schicken um diesen vereinten Glauben an Götter und Halbgötter zu brechen! Grimmigen Blickes und festen Schrittes ging er auf die anderen zu, um seinen Plan zu verwirklichen.