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Von den Göttern verlassen!?

-als Traviahold-

 

„Beim Heiligen Kessel der Herrin Mutter! Was geschieht hier an diesem dämonischen Ort? Aus dem anfänglichen Unwohlsein an diesem gespenstigen Ort wurde Panik. Eine Panik, die jeden beschlichen zu haben scheint. Nicht einmal der Zwerg oder der Nordmann scheint davon verschont zu bleiben. Und ich? Mutter! Ich habe einen unstillbaren Durst und Hunger! Bei Travia, das darf nicht sein! Dank der Hexe habe ich diesen Missstand wenigstens bemerkt. Bei den Zwölfen, was kann ich nur tun? Gefangen in einer Höhle ohne Ausgang, ohne Überlebenschance. Wäre doch nur Sieghelm hier, er wüsste sicher, was zu tun wäre. Ihr Götter! Helft uns zu sehen, dass wir nicht verloren sind! Hier sind eure Streiter versammelt, um für euch zu kämpfen! Verlasst uns nun nicht! Auferlegt uns jedwede Bürde und wir werden sie tragen, wenn ihr uns bei dieser Queste helft! Es geht doch nicht nur um unser kleines Leben! Mutter, du selber hast uns zu verstehen gegeben, dass es um mehr geht! Um die Welt, wie wir sie kennen, wie ihr sie geschaffen habt und noch immer gestaltet. Es geht auch um eure Existenz ihr Götter! So helft uns doch!“

Völlig in diese Gedanken vertieft streifte Traviahold durch die Dunkelheit der verschlossenen Höhle. Er bermerkte, dass er sich weit von der Gruppe entfernt hatte und machte sich auf den Weg zurück. Dabei entschloss er sich notfalls hier an diesem unwürdigen Ort eine Messe zu halten, wie sie die Dämonen unter der Erde noch nicht gesehen haben! Drei Auserwählte der Alveranen sind hier versammelt, auf der Suche nach zwei weiteren. Alle hier Anwesenden sind heute Zeugen eines großen göttlichen Wunders geworden und es ist der Tag der Erneuerung! Welche Mächte wollen die Dämonen schicken um diesen vereinten Glauben an Götter und Halbgötter zu brechen! Grimmigen Blickes und festen Schrittes ging er auf die anderen zu, um seinen Plan zu verwirklichen.

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