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Das „Joint-Venture-Project“

Idee

Das „Joint-Venture-Project“ soll uns Spielern die Möglichkeit geben in beliebiger Konstellation zusammen zu finden um gemeinsam, oder mit neuen und interessierten Spielern, gelungene und erfüllte Rollenspielabende zu haben.  Es soll sowohl erfahrenen Spielern eine Abwechslung bieten, als auch neuen Spielern die Möglichkeit geben leicht einzusteigen ohne viel Vorwissen haben zu müssen.

Konzeption

Mitgestaltungsmöglichkeit & Spieltermine

Es wird keinen festen Meister geben, jeder Spieler soll die Möglichkeit haben an der Entwicklung mitzuarbeiten. Jeder Spieler wird zwar feste Charaktere haben, doch es müssen nicht immer jeder davon anwesend sein. Die Spieltermine sind darauf aufgelegt „One-Shots“ zu sein, d.h. das ein Abenteuer an einem (oder maximal zwei) Spieltermin(en) abgehandelt werden können um damit die Rotationsmöglichkeit und das Einbinden neuen Spieler gewährleisten zu können. Es wird auch keine festen Spieltermine geben, sondern eher gelegentliche Spieltermine alle paar Monate.

Inneraventurischer Spielort

Gespielt wird Hauptsächlich in und nahe dem kleinen Weiler Weidenau, welches auf dem Gut Beonfîrn in der Baronie Brachfelde, in der Grafschaft Bärwalde im Herzogtum Weiden liegt. Anfangs soll der Weiler noch recht klein sein. Der Ort ist so gewählt, dass alle möglichen Geländetypen in der Nähe sind: Wald, Gebirge, See, Steppe, Moor, Fluss, Stadt und Handelsstraße – um jeden Abenteuertypus zu ermöglichen. Weiden ist außerdem klassisch Mittelalterlich, weshalb das Einfühlen in diese Region auch Neulingen vereinfacht wird.

Charaktertypen & Abenteuerart

Jeder Heldencharakter beginnt mit 100 anstatt mit 110 GP. Es wird keine klassischen Helden geben, sondern eher „normale“ Dorfbewohner, und zwar Jugendliche des Dorfes. Das heißt unter anderem der „Schmiedelehrling“, der „Bäckergeselle“, die Tochter der Schankmaid oder die junge Tempeldienerin. Damit einhergehend darf kein Charakter einen Wert höher als 6 haben. Sämtliche Charaktere sind noch Junghelden die eher einfachen Tätigkeiten nachgehen und eher zufällig oder aus Neugier in Abenteuer stolpern. Dem zur Folge werden auch die Abenteuer eher einfach, jedoch nicht anspruchslos zu sein. Ein Abenteuer könnte es z.B. sein eine verlaufene Person im Wald zu suchen. Oder das verloren gegangene Tagebuch des Geweihten wiederzufinden, welches er bei seinem Spaziergang durch die Wälder liegen gelassen hat – und wie es bei Abenteuern so ist, kommen dabei unterwegs immer Widrigkeiten auf.

Es wird also für die Helden etwas besonderes sein ein echtes Schwert zu finden, der Büttel des Dorfes ist eine Respektsperson und es wäre eine große Ehre mal dem Baron zu begegnen. Dinge, die für unsere normalen Helden selbstverständlich sind, müssen von den Helden dieser Gruppe erst erarbeitet werden. Gegner werden Primär auch nicht mit Muskelkraft besiegt, sondern eher mit List und Tücke.

Charakterentwicklung und Charakterhintergrund

Es wird nach jedem Abenteuer kleine bis größere Zeitsprünge geben, um die Charaktere altern zu lassen und damit eine Entwicklung in der Dorfgemeinschaft stattfinden kann. Die Helden werden die Möglichkeit haben an der Entwicklung des Dorf teilhaben zu können.

Jeder Spieler denkt sich zwar einen Charakter aus, doch den Hintergrund und die Geschichte des Charakters übernimmt jemand anderes, um somit Überraschungen gestalten zu können oder es interessant werden kann für jeden mehr über die Vergangenheit seines eigenen Charakters herauszufinden. Hierbei sollte natürlich darauf geachtet werden das nicht jeder Held einen übermäßig pompösen Hintergrund haben muss, es kann auch einfach ein anderer Vater sein als der gedachte, eine mögliche andere Blutlinie oder eine entfernte Verwandtschaft zu einer Hexe etc.

Mitgestaltungshilfe

Jeder Spieler der Interesse hat, kann an dem Konzept mitarbeiten und gewisse Teilbereiche ausarbeiten. Selbstverständlich sollte der Weiler Weidenau auch nicht zu sehr ausgearbeitet werden um noch Raum für kreative Ideen zu lassen.

Der Weiler Weidenau

Das nächste größere Dorf Beonfîrn hat ca 300 – 400 Einwohner. Der Weiler Weidanau sollte daher anfangs nicht mehr als 100 Bewohner haben. Daran ausgerichtete sollte es also folgende Beschreibungspflichtige Bereiche geben (Gerne können auch noch eure Ideen aufgenommen werden):

Vorausarbeitung:

  • Karte des Weilers Weidenau (Jörn)
  • Handelswaren (z.B. Gerste, Äpfel, Holzwaren, etc.) und Gewerke (z.B. Schreinerei, Bäckerei, Köhlerei, etc.) des Weilers

Details:

  • Baron von Brachfelde (Jörn)
  • Belehnter Ritter (Gutsherr) von Weidenau/Beinfîrn (Jörn)
  • Büttel von Brachfelde (Für Zölle und Sicherheit des Dorfes, und neben dem Ritter der einzige der Waffen tragen darf)
  • Taverne (Weniger ein Gasthaus, denn Weidenau ist kein Durchgangsort)
  • Alter niedergelassener Kriegsveteran
  • Schmiede (Bestehend aus Schmied und deren Gesellen und Lehrlingen)
  • Geweihte/r (Eine passende Gottheit, evtl. Peraine oder Ingerimm. Evtl. sogar mit Tempel o. Schrein)
  • Krämer (Zuständig für den Verkauf von Alltagswaren im Weiler)
  • Ein magischer Charakter (Entweder offen oder verdeckt und entweder im oder außerhalb des Dorf lebend)
  • Ein Kräuterkundiger (Muss keine Hexe sein)

9 Responses to Das „Joint-Venture-Project“

  • Da hat die Entwicklung aber einen spontanen großen Sprung gemacht 🙂 Und das mitten während deiner Schule ;-P

    Ich würde gerne die Ausarbeitung des Gutshofes (also der Behausung des Herrn Ritters) übernehmen und dessen Hintergrundgeschichte.

    Ich würde mir auch denken, den magischen und klerikalen Teil im Dorf möglichst klein zu halten. Das sind immerhin auch die beiden Gedankenkonstrukte, die für Einsteiger das unbekannteste sind. Gut, ein Polytheismus ist eigentlich für jeden gut nachzuvollziehen, aber vor allem das Konzept der Magie ist ja immer so ein Thema für sich…

    Ansonsten freu ich mich schon sehr drauf 🙂

  • Hier eine wikliche tolle Beschreibung des nahes Ortes Beonfîrn:
    http://www.wiki-aventurica.de/wiki/Spielerwelten:Beonf%C3%AErn

    Oder eine Internetseite zum Herzogtum Weiden: http://www.herzogtum-weiden.net/

    Ich versuche immer gerne nah an offizielles Quellen zu bleiben, dort sind ja schon einige Dinge festgelegt. Darum ja auch die Wahl eines kleines Weilers, bei dem können wir machen was wir wollen. Natürlich können wir dennoch machen was wir wollen – ist ja schließlich UNSERE Welt.

    Aber ich möchte erstmal abwarten was die anderen dazu sagen

  • Kklingt nach einem lustigen Projekt. Ist das für alle Spieler gedacht?

    Ich persönlich würde mich für den Ausbau des Kräuterkundigen interessieren. Dann könnte ich auch meine ot-kenntnisse erweitern und was sinnvolles damit anstellen.

  • Ja das ist für ALLE Spieler gedacht … deswegen heißt es ja auch „Joint-Venture“ 🙂

    Gerne kannst du das machen, warte allerdings noch etwas ab bis die anderen sich dazu geäußert haben

  • Wie schon erwähnt würde ich sehr gerne die Taverne inkl. Personal übernehmen

  • Ich würde mich dann wohl um den klerikalen Aspekt kümmern. Denke, da würde Peraine am besten passen, ist ja schließlich bäuerliche Landbevölkerung mit Ackerbau und Viehzucht. 😉

    Im übrigen sehr schöne Idee. Auch, um das low fantasy noch „lower“ zu halten und mehr Raum für Spiel zu lassen. Auch können so schon kleine Hindernisse zu einem echten Abenteuer werden, die für „große“ Abenteurer mit einer kleinen Handbewegung erledigt werden.

  • Ich könnte mich um den magischen Charakter kümmern, ein paar Ideen hätte ich dahingehend schon…

  • Hehe, war ja klar. Ich wette, es wird ein verdeckter schwarzmagier:D

  • Ich würde mich gerne um die Schmiede kümmern.

    Bin auch ein Freund davon, sich an die offiziellen Vorlagen zu halten. Vor allem, was Orks angeht xD

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