Button

Tulamidischer Teetratsch, Zweiter Teil

Während sich Endora und Isaria weiterhin angestrengt unterhielten, trat eine junge Hexe heran, es handelte sich dabei um die Tochter der Erde mit dem Namen Sumudai, Endora warf ihr einen vielsagenden Blick zu, von dem Sumudai nicht sicher war ihn deuten zu können, weswegen sie diesen übergang.

Ihr habt Besuch, also noch mehr Besuch, die alte Lailazah Helasunni„, berichtete Sie, bei der Erwähnung des Namens fixierte Endora die junge Hexe mit einem Raubtierhaftenblick und auch Isaria schaute neugierig auf, „gibt sich die Ehre, es dauert nur noch eine Weile, wegen ihres nunja Alters„, bei dem letzten Halbsatz und bedenkend in welcher Gesellschaft sie sich befand entglitt ihr dieser fast unhörbar gemurmelt.

Kind achte du auf den Kessel, Isaria komm, wir schauen nach was Sie aufhällt„, verkündete Endora energisch und stürmte hinaus.

Isaria war ihr dicht auf den Fersen, während Sumudai erst wie angewurzelt stehen blieb, ehe Sie zum Kessel eilte, schneller als notwendig war, wie als wollte ihre vorherige starre kompensieren, und, weil Sie nicht so recht wusste was Sie tun sollte, anfing in diesem zu rühren.

Endora und Isaria hatten Lailazah bald erreicht, Sie mühte sich tatsächlich auf ihren alten Knochen den Weg hinauf und war so dicht eingekleidet das die Kleidung, wahrscheinlich nicht nur viel zu warm war sondern auch den „Aufstieg“ beschwerte in dem die einzelnen Stücke gegeneinander arbeiteten. Diese Kleidungsmenge wirkte exzessiv, hatte aber auch seinen Grund, hatte Lailazah doch gegenüber Licht sehr empfindliche Haut, hieß es, jene war übrigens dank der Kleidung auch nicht zu sehen.

Endora schritt schnellen Schrittes auf die alte Dame zu und gab ihr eine Ohrfeige, „Das ist wegen der rechten Hand„, und danach umarmte Sie sie, „Es ist gut dich wieder zu sehen Schwester„. Doch diese Umarmung weilte nicht lange, entfernte sich Endora doch schnell wieder, wies die gute Lailazah doch einen relativ starken Geruch auf, Sie roch penetrant nach Duftwässerchen.

Lailazah erwiderte die Begrüßung Endoras, verzichtete aber auf die Ohrfeige, „Es ist auch gut dich wiederzusehen Schwester, war es doch schon Jahrzehnte her, und dennoch kommt es mir vor als wäre es erst gestern gewesen.

Isaria nahm dies alles auf, in der Art und Weise einer Person, die sich verhielt als hätte Sie diese Szene schoneinmal gesehen, ehe auch Sie die neudazugekommene Hexe begrüßte, „Es ist wirklich zulange her, das wir miteinander gesprochen haben Lailazah, sei willkommen,“ um im Anschluß daran in einen dunkleren Ton zu verfallen, „aber warum bist du hier?

Lailazah wandte ihren Blick nun auch Isaria zu, „Es ist auch schön dich wiederzusehen Isaria, wie ich sehe führst du den Zirkel noch immer auf deine Weise„, das letzte klang ein Stück weit nach einem Vorwurf, aber ehe die Situation weiter eskalieren konnte begab sich Endora zwischen die beiden und drängte Sie, beinahe physich, in die Richtung des großen Kessels und versuchte die Gemüter mit einem einfachen Thema zu beruhigen, aber irgendwie war Tee das einzige was ihr einfiel, also redete Sie darüber, nachdem Motto alles ist besser als drei Jahrhundertealte Hexen die sich streiten…

Kaum das Sie bei dem Kessel waren eilte Sumudai auch davon, noch ehe Endora Sie herrisch wegscheuchen konnte.

Isaria, wer kommt noch?“ Fragte Endora, nach kurzer Überlegung ihre Nichte.

Doch ehe diese antworten konnte ertönte aus dem Hintergrund schon eine Stimme, „Unter anderem Ich.“

Fortsetzung folgt…

Spektakuläres Schauspiel, in Vorbereitung

Flavia hatte eigentlich vorgehabt sich mit ihrem Steckenpferd der Alchimie auseinanderzusetzen, doch es sollte an diesem Tage anders kommen, ach wie sehnte sie sich zurück zu den Tagen, als Sie sich den Turm noch mit Meisterin Mala Magica Mysteriosae teilte, obwohl Sie freilich zugab, das der Name, vor allem für einen selbstgewählten reichlich idiotisch war, waren diese Tage doch ihrem Studium weitaus förderlicher gewesen, als die letzten Tage.

Alles begann damit das die gute Meisterin, wegen eines Misverständnisses über irgendwelcher dunkler Praktiken dämonischer Ursprünge den Turm verlassen musste, sicher hatte Sie Dämonene gerufen, aber das war doch dennoch kein Grund. In Flavias Meinung, war das rufen zum Studium, wie es die gute Meisterin getan hatte, durchaus akzeptabel, zeigten doch die letzten Götterläufe, so hatte Sie zumindest aus älteren Ausgaben des Aventurischen BOten, welche Sie nach den Salamanderbeilagen durchwühlt hatte, entnommen das es vermehrt Fortschritt in der Invokation gab, was das Studium weiter notwendig machte um mit diesen Fortschritten mitziehen zu können, leider war das eine Meinung, welche nicht allzu gern gehört wurde, weswegen Flavia Sie auch nicht aussprach, aber dennoch Mala hatte Sie bei ihren eigenen Studien, im schlimmsten Fall, nicht gehindert und teilweise sogar unterstützt, gut Sie musste das ein oder andere Mal Kerzen ziehen und Kreide machen, aber das war okay, es war zwar kein Gift, aber dennoch überkamm Flavia dabei so ein wohliges kribbeln.

Doch das war nun vorbei, der neue Magus des Turmes, ein, wie Flavia fand, eitler Geck mit dem Namen Zafir Rafik Manzanares, war nun anwesend. Seine Magie war vor allem Licht und Rauch, ganz nett, wenn man Kinder beeinflussen wollte, wie Mala mal gesagt hatte, aber doch nichts, was darüber hinaus nutzbringend war, es war halt nicht substantiel…

Gut eines musste Flavia ihm zugutehalten, er war nett, konnte sich seinen Nimbus des mysteriösen, zwar ein deutlich anderer als Malas, während ihrer eher dunkel war, war seiner Grau, aufrechterhalten und schien es tatsächlich zu schaffen oder zumindest darauf auszulegen sich mit dem nahen Weiler Weidenau gutzustellen, er schien sogar gerne dorthin zu gehen und seine Zeit in dem Gasthaus zu verbringen, was vielleicht ganz gut war.

Und etwas über Alchimie wusste er auch, dank einiger alter Freunde, wie er mal gesagt hatte, es sah also so aus als könnte sich Flavia doch noch mit ihm arrangieren, doch dann begann er seine große Leidenschaft der Spektakel und Schauspiele zu planen, was sofort ein ungutes Gefühl in Flavias Magengegend erzeugte.

Jenes bestätigte sich dann auch, als der Magus war tief in seiner Vorbereitung verstrickt, er wie beiläufig Flavia über ihre Rollen in den Schauspielen informierte, schlimmer noch, es würden noch andere Mitspielen, wenn es nach ihm ging, Sie müsste sich also auch mit anderen arrangieren.

Dem entsprechend schlecht war Flavias Stimmung, vor allem als Sie dann auch noch erfuhr was Sie aufführen sollten, ein uraltes Stück namens Nabahat und Schalima, eine tragische LIebesgeschichte, ziwschen zwei jungen Menschen, welche vor Jahrtausenden oder so, wegen ihrer Liebe in ihren Untergang gestürzt waren, als würde das irgendjemand interessieren, ein Stück über Paramanthus auf der anderen Seite, das wäre interessant…

Und wenn es nach dem Magus ginge, würde Sie wohl die treue Schalima spielen, urghs.

Zumindest konnte Sie seine Retorte etwas stören mit der Frage ob er schon in dem Gasthaus nachgefragt hatte ob er jenes überhaupt nutzen dürfte als Bühne, hatte er doch entsprechende Gedanken während eines Gespräches, als es um Schalimas Charakter und Motivation ging, in einem Nebensatz fallen gelassen.

Schnell war er aufgesprungen und wahrscheinlich zum Gasthaus gerannt, während die allein gelassene Flavia die Möglichkeit nutzte um etwas durch das Stück zu blättern, dachte Sie sich doch, wenn ich schon mitspielen muss, sollte ich vielleicht auch wissen, wie katastrophal es wird.

Doch es gab einen Lichtblick für Sie, in dieser dunklen Angelegenheit, zum Schutze ihres geliebten Nabahates rührte Schalima in der vorletzten Szene ein Gift an, gut laut den beschriebenen Symptomen war es nicht wirklich ein Gift, es wurde zwar als solches bezeichnet aber es hatte mehr von einem simplen aber dennoch starken Schlafmittel. Sie verrollte dabei die Augen, wieder mal typisch die schmalzige Gefühlsduddelei wird auf Seiten über Seiten ausgebreitet, aber das interessante wird falsch zusammengestellt auf eine Seite verbannt. Ich meine wer schreibt bitte so etwas wie, „Oh deine Schönheit gleicht dem höchsten Schatz am Firmament, rund wie Madas Mal, dem prachtvollsten Stern in Phexens Kammer, ist deine Anmut Schalima vollendet, deine Augen sind tief und dunkel wie die schützende Nacht, welche unsere Vorfahren von den Echsen bewahrte…“ und so weiter. Mit einem Mal breitete sich ein Grinsen auf ihrem Gesicht aus, was wäre wohl, wenn ich es etwas umschreiben würde?

Und nun zu etwas komplett anderen…

Ideen zur „Gruppe Arbeitstitel“

Das wichtigste zuerst, der Name, ich habe ein paar Vorschläge dahingehend…

Gruppe Ymras Geschichten

Versuchsgruppe

Gruppe Anderer/Düsterer/Dunkler Zeiten

Gruppe KakaoKladj

Aber ich denke ich höre hiermal ersteinmal auf, was die Namensvorschläge betrifft (zumal nicht alle von diesen ganz ernst gemeint sind…)

Ich hatte mir gedacht als erstes könnte ein Abenteuer im Setting der dunklen Zeiten gespielt werden. Die Empfehlung in dem Abenteuer bezüglich der Charaktererfahrung beläuft sich allerdings auf 5000 AP, nun könnte die Charaktere entsprechend erstellt werden, was bestimmt kein allzu großes Problem wäre.

Allerdings hätte ich den Vorschlag, das ein oder andere Abenteuer vor dem eigentlichen Abenteuer zu leiten, das hätte den Vorteil das sich die Spieler an die Charaktere gewöhnen können, selbige sich „runder“ entwickeln und sollte auch mehr Zeit für eine entsprechende Gruppenbildung der Charaktere Zuverfügung stellen.

Folgend nun ein paar Informationen zu den dunklen Zeiten, die Epoche der dunklen Zeiten nahm ihren Anfang mit der ersten Dämonenschlacht 564 v.B.F., es war eine turbulente Epoche, in welcher es den ein oder anderen Glaubenskrieg und auch andere bewaffnete Auseinandersetzungen gab. (Was aus Gründen der Praktikabilität jetzt etwas kurz ist…)

Wichtige Unterschiede zu der aventurischen Gegenwart:

-Das Mittelreich existiert noch nicht

-Das Alte Reich ist noch nicht gefallen (naheliegend das Hunderttürmige Bosparan steht ja noch…)

-Das Diamantene Sultanat existiert noch

-Die Gildenmagier (als Tradition) existieren noch nicht, dafür gibt es verschiedene Vorläufertraditionen, welche später zu den Gildenmagiern werden, dazu gehören die Güldenländischen Magier und die Tulamidischen Kopthanim und Mudramulim

-Das Zwölfgötteredikt von Silem-Horas ist noch nicht erlassen, dementsprechend ist die Götterverehrung noch viel freier… (So gibt es mehrere Totengötter, Satuaria spendet noch Karma, Schinxir hat noch seinen Kult, Brazoragh wird unter einigen Menschen verehrt und soweiter und sofort…)

-Die Liturgien sind bei den meisten Gottesdienern noch unbekannt, stattdessen rufen diese einzelne Aspekte ihres Gottes an

-Magier und Geweihte sind nicht so eingeschränkt wie in der Gegenwart…

-Dämonologie und Nekromantie ist nicht so verpönt wie in der Gegenwart…

Es gibt noch andere Unterschiede, ich bin nur gerade unsicher wie relevant diese sind…

Tulamidischer Teetratsch, Teil 1

Während einige Leute sich mit Problemen hunderte Meilen entfernt im eisigen Darpatien herumschlugen, bereitete Isaria sich auf ihre Gäste vor, ob es wegen der Kunde um die alte Vettel Kohlhütten war, wegen der baldigen Obhut eines mächtigen Artefakts oder einfach nur ein Besuch von der lieben Verwandschaft und alten Freunden, das stand in den Sternen…

Der erste Gast der eintraf war Endora, sie war eine alte Hexe, selbst aus Isarias Perspektive, aber dennoch gelang es ihr bislang nahe des Pulses der Zeit zu verbleiben, was wohl darin begründet lag, das sie als Schöne der Nacht sich intensiv mit den Strömen der Gesellschaft auseinandersetzte und sich so eine gewisse soziale Ader, für ihren Puls, erhalten hatte. Es war ein offenes Geheimnis das Endora keine Freundin der Prophetie war, außer ihrer Sicht nahm das den Spaß aus dem eigenen erleben, hinzu würde natürlich noch das einzwängen des freien willens auf einen prädestinierten Weg kommen, was ihr als Person, welche selbst, liebend gerne, andere manipulierte nicht gefiel…

Aber es ging tiefer als das, Endora war Isarias Tante und so wie Isaria, verfügte auch ihre Mutter über die Fähigkeit auf die Seiten Fatas einen Blick zu werfen, und sie verschrieb sich dieser Fähigkeit und ging in dieser auf, ganz im Gegensatz zu Endora, der diese Fähigkeit vorenthalten blieb. Nun mag Endoras Gefühl ursprünglich in einem gewissen Neid um eine nicht vorhandene Fähigkeit begründet liegen, aber da Endora noch lebt und ihre Schwester, die Seherin, nicht, nun ja das ist der, wahrscheinlich, triftigere Grund für ihre Gefühle gegenüber der Prophetie…

Sei mir gegrüßt Endora„, begrüßte Isaria ihre Tante, ohne von ihrem Kessel aufzusehen (was einer der weiteren Gründe Endoras war, warum sie Prophetie nicht ausstehen konnte, es war so verdammt schwer Leute zu überraschen, auf der anderen Seite konnte man sich auch nicht darauf verlassen, erwartet zu werden, wenn man unangemeldet jemanden besucht, es war einfach nicht zuverlässig… was auch gut war, aber trotzdem…).

Auch du seist mir gegrüßt Isaria, aber das wusstest du ja schon…“ Erwiderte Endora, auf ihre Art Isarias Gruß, ohne lange zu fragen nahm sie sich einen Becher, wie sie zähneknirschend sah, des vorbereiteten Tulamdischen Tees.

Isaria sah das ganze mit einem schmunzeln, manchmal war es doch vorteilhaft über die Gabe der Prophetie zu verfügen dachte sie, jemanden wie Endora zu überraschen, wäre sonst erheblich schwerer.

Bist du gekommen um das Buch an Delia zu übergeben?“ Stellte Isaria eine der Fragen, von denen sie wusste, sie könnte Endoras Anwesenheit erklären.

Noch nicht, dafür ist noch Zeit, ich halte ja eh nicht viel von dem Buch, wenn es aber unbedingt sein muss, dann später.“ Führt Endora auf ihre eigene Art aus, so ganz glücklich scheint sie nicht damit zusein Delia ein Buch zu geben, auch wenn es wohl eher irgendwann (anscheinend möglichst spät) zu sein scheint, als demnächst.

Und weswegen hast du dich dann auf den langen Weg hierher gemacht?“ Fragte Isaria, die sich manchmal wünschte ihre Gabe der Prophetie wäre genauer…

Darf ich etwa nicht meine lieben Verwandten aufsuchen, ich bin immerhin deine Tante, wie du weißt.“ Erwidert, gespielt, Endora leicht angegriffen.

Natürlich darfst du das, es ist nur so das es andere Verwandte gibt, welchen es eher zuzutrauen wäre, auf einen Tee hereinzuschauen, so ganz ohne Hintergedanken und dergleichen…“ Erklärt Isaria ruhig ihrer Tante ihre bedenken.

Während die beiden Töchter Satuarias noch in ihrem verbalen Geplänkel verstrickt waren flog schon der nächste Gast herran.

Fortsetzung folgt…

Ausschnitte aus Janes Reisen Band X und XI

Leseausschnitte aus dem in Havena erschienen Buch: Janes Reisen.

… Reisten sie durch das Land aus glitzernden Schnee. Viele Atemberaubende Landschaften erstreckten sich Rund um sie. Und während sie immer höher Stiegend und die Luft um sie herum Eisig war erreichten sie den Ort an dem der erste von Vielen Schrecken sein Lauf nehmen sollte. Eine Hängebrücke gebaut von einfachen Menschen in einem Stil der keinerlei Sicherheit verhieß. (Eine einfache Zeichnung nebenan zeigte die Brücke) überbrückte eine Tiefe Schlucht. Ein jeder der das unglück haben sollte …

… Mit hängenden Köpfen und Trauer im Herz erreichte die Gruppe die Stadt. Schwer lastete der Zerschundene Körper den sie auf einer Bare mit sich trugen auf ihrem Gemütern. Selbst die sonst so Lustige Delia vermochte nur wenig Worte der Aufmunterung finden. Doch am Wegessrand fanden sie den Fröhlichen Wächter und Bogenschützen Jost der …

… Viele ermüdende Stunden des Geredes entstand langsam ein Plan. Sie wollten das Geld Bergen. Den Schatz nutzen um ihm zum Gunsten des Landes zu verwenden. Jane war es gleich. Sigharm würde es schon zum Guten Zweck verwenden, und Flüche waren zumeist gut ausgedachte Fallen und die natürliche Verblendung deren viele erlagen wenn sie einmal zu viel Geld ihr eigenen Nannten. Schon am nächsten Morgen wollte der Ungeduldige Siegharm aufbrechen. Wie ungeduldig er war sollte sich schon bald Zeigen …

… Er war Weg. Vom Erdboden verschluckt zurück blieb nur ein Haufen aufgewühlte Erde als ob ein Riesenmaulwurf ihn verschluckt hatte. Jane war bei ihrer Freundin umarmte sie, umsorgte sie verhinderte das sie versuchte sich durch die Erde hinterher zu wühlen. Sie ahnten noch nicht was wirklich mit ihm geschehen war …

… Dieser Narr, dieser Tor! Warum musste er nur seine Finger in eine so offensichtliche Falle stecken? Jane war außer sich vor Zorn, Wut und Angst um ihren Freund. Sollte sie einen Durchbruch wagen? Nein das Könnte noch mehr ihrer Reisegefährten verletzen. Vielleicht einfach durch die Decke Graben? Es könnte klappen aber es würde Tage Brauchen selbst mit der Kraft des Fürsten aus dem Süden. Dieser Stand wiedereinmal murmelnd und Reglos vor dem verschlossenem Tor. „Was ist mit ihm?“ fragte der Junge Geweihte Travian und deute auf Nehzet …

…so brachen sie auf um ein Wappen zu finden das keiner Seit Jahrzehnten gesehen hatten, um einen Piratenschatz zu heben der eine Legende war, um einen Freund zu Retten der vielleicht Tot vielleicht Lebendig, vielleicht wahnsinnig oder bei Klarem verstand war.  Und das alles nur in 9 Tagen. Doch sie ahnten nicht welch Finstere Rachgeister sich durch das eindringen in der Hölle an ihre Fersen geheftet hatten. …

… Trollzacker! Hinter fast jedem Baum, Stein und Schneehaufen stieg einer Jener Hünen hervor. Sie hatten sich die Kleine Reisegruppe als ihr Ziel ausgesucht und kein verzweifelter versuch mit ihnen zu Reden hatte auch nur den Hauch einer Chance. Die Tapfere Tornja gab Befehle und die Helden stellten sich dem Kampf. Einem von dem sie alle dachten das es ihr letzter werden würde. …

… der Gigantische Hühne hob die zierliche Jane empor. Sie versuchte ihm zu treten zu Beißen und zu Schlagen. Doch dies Alles interessierte ihn nur wenig als er die Axt fast gemütlich zum Himmel empor hob um ihr den Kopf abzuschlagen. Ihr Letzter Gedanke galt den Eltern und ihrer Schwester „Es tut mir Leid.“ Murmelte während sie sich verzweifelt währte. Plötzlich erschauerte der Bärtige und ließ sie fallen. Erst als sie sich vom Boden aufraffte Bemerkte sie den Pfeil der in seinem Kopf steckte. Ein Pfeil geschossen durch den Tapfern Jost …

… Eingeschneit! Wieder einmal fand sie sich tief im Schnee doch dieses Mal hatte sie Keine Zeit Tage zu warten bis der Schnee sich hob. Schon jetzt reichten die Neun Tage nicht aus! Vielleicht waren es die Rachegeister von denen sie noch nichts wussten oder Firun Selbst stellte sie auf eine Probe. Eine Probe die immer deutlicher wurde als Azira mitten in der Nacht Spurlos verschwand. Die tapfere junge Kriegerin war dran gewesen mit der Wache doch sie alle wussten das nichts außer sie selbst …

… Ein halber Tag verging und sie mussten eins der sterbenden Pferde opfern um sich selbst bei Kräften zu halten. Zum Glück hatten sie den Sack an Notfall Kohle dabei so das sie es einigermaßen warm halten konnten. Wäre nicht das drohende Schicksal mit Siegharm es wäre sogar fast gemütlich gewesen, für eine kurze Weile. So aber suchten sie nach einer Lösung. Nach einem Ausweg aus dem eisigen Gefängnis. Eine Lösung die auf einem Ungeahnten weg kommen sollte. Später am Tag als sie erschöpft von der Notwendigen Arbeit in dem Schneegefängnis alle Schlummerten schlich sich eine Hexe in ihr Lager. Sie war alt, grausig anzusehen aber wohlmeinend auf ihre eignende Art und Weise.  Sie trat zu Delia, streichelte ihr über die Wange und flüsterte zu ihr. „Oh werdende Mutter mit sorgendem Herz, ich will dir ein Weg raus zeigen aus dieser Falle. Ein weg der dir erlaubt zu Reisen wohin deine Schritte gehen müssen. Ein Weg durch den Leib der Schlafenden Mutter die uns alle Trägt den du für deine Freunde Offen halten kannst.“ Ein Leises Kichern entfuhr der alten Vettel „Aber im Gegenzug musst du mir die Obhut über deine Kinder geben. Für ein Jahr und ein Tag sobald sie Sechs geworden sind! Ich will sie hüten und Pflegen und ihnen die Wahrheit zeigen“ Sie kicherte wieder erneut während …

… So Traten sie aus dem seltsamen Gang direkt in der Stadt hervor. Tief in Gedanken und unbemerkt von den Meisten Bewohnern der Stadt die sich auf das Fest vorbereiteten. Viele Tage Reise durch Schnee und Eis hatte in die Hexe erspart. Doch der Preis war hoch und Lastete schwer auf Delia. Auch die Sorge um das Verschwinden ihrer beiden Gefährten, Siegharm und Azira Lastete auf ihnen allen. Doch ihre Prüfungen waren noch nicht vorbei den der Verwalte von Siegharm glaubte ihren Erzählungen nicht, und bezichtigte sie alle der Manipulation und das sie Hinter den verschwinden des Junkers stehen würden. …

… Der Tag war anstrengend gewesen und die Nacht viel zu kurz. Trotzdem brachen sie am Frühen morgen auf um den Uhrsprung des Kopfes nachzugehen denen ihre beiden Neuen Reisefährten so unbekümmert durch das Fenster geworfen hatten.  Es war schon ein interessante Duo diese beiden. Der eine Schweigsam fast schüchtern aber so groß das er einem Trollzacker in nichts nach stand der andere kleiner aber ebenso muskulös und Redselig wie sein Kamerad schweigsam war. Doch es würde noch lange dauern bis sie alle erkennen würden welch finstere Last auf den beredeten lag.  …

Dokos-Eintrag vom 10. Phex 1012 BF

-was bisher geschah-

 

Heute zur Mittagsstunde fanden wir uns alle wie erwartet vor der Pforte des Lichts ein. Nur der Zwerg fehlte, er ist zurück in seine Heimat, um sein Volk für den Krieg zu rüsten und in jenen zu führen. Ich fragte mich, ob der Moha und Lumin die Begegnung mit dem Inquisitor überleben würden, Praioten haben ja teils extremistische Vorstellungen. Aber der Leutnant und ich haben ihnen die wichtigsten Regeln eingeschärft und wenn sie die einhalten, dann klappt das. Dachten wir. Jetzt wissen wir es zumindest teilweise besser.

Zu unserer allergrößten Überraschung empfing uns seine Eminenz persönlich im Haupttempel und kaum konnten wir uns ihm standesgemäß vorstellen redete er auch schon auf uns ein. Wir sind nun zusammen mit Oberst Sartassa und der jungen Dame Rontja – ein wunderhübsches Mädchen – Teil der Operation „Greifenschlag“. Wobei es falsch scheint zu sagen, dass wir ein Teil davon sind, ich glaube wir sind alles, was für dieses Niederhöllenkommando geopfert wird. Opfer sind wir, denn unsere Aufgabe ist es sich in das vom einem ORKHEER besetzte Greifenfurt durchzuschlagen und dort den Widerstand zu organisieren. Ich weiß zwar nicht, was fünf Personen groß ausrichten sollen, aber wer weiß, ob das überhaupt jemand weiß…

Für die nächsten Tage werden wir als „Gäste“ untergebracht, ich fühle mich eher wie ein besserer Gefangener, wir dürfen die Tempelanlagen nicht verlassen. Man muss der Inquisition lassen, dass sie sich grundlegende Gedanken über unsere Ogeraufgabe gemacht hat, immerhin bekommen wir mehrere Lehrmeister für Dinge wie Kriegskunst, Reiten, Überleben in der Wildnis und so weiter. Allerdings war die erste Lehrstunde die wasserloseste Ebbe meines Lebens. Meister Tankret, ein Mitglied der Vinsalter Oper, mag zwar ein Meister seines Fachs zu sein, aber wer verkleidet sich denn freiwillig? Das spannendste an dem Unterricht war der Besuch eines Bannstrahlers, der uns auf Oberst Marcian ansetzte, doch wir gingen nicht wirklich darauf ein. Wobei, ich vergaß die neue Redseeligkeit des Herrn von Spichbrecher. Sicherlich geschuldet dem Gespräch zwischen ihm und Rontja – seiner Nichte zweiten Grades oder so – dass sowohl Lumin, als auch ich belauschten, aber trotzdem. Er gab nun endlich preis, dass er Leiter eines Handelshausen mit mehreren Kontoren in ganz Aventurien ist. Und, dass seine Familie in Greifenfurt festsitzt. Der arme Mann, ich versteh ihn jetzt viel besser und kann ihn jetzt endlich gebührend respektieren. Ein Fakt, der ihn fürchterlich aufregte – so ganz verstanden habe ich den Mann immernochnicht.

Der heutige Tag endete tragisch für unsere Gruppe. Wir aßen grade ganz vorzüglich zu Abend, als unser Essenssaal von einer Gruppe Bannstrahler unter Führung seiner Eminenz und dem Großinquisitor Praiodan nahezu gestürmt wurde. Sie beschuldigten den Moha des Diebstahls – scheinbar zu recht. Es tut mir leid um ihn, aber wer einen solchen schwerwiegenden Frevel begeht muss brennen. Handelsmeister Stordan wollte noch verhandeln, doch der Moha machte durch eine spektakuläre Flucht alles zunichte. Wo er jetzt wohl ist? Ich fürchte es ist egal. Während ich diese Zeilen schreibe höre ich den Großinquisitor die große Richtspruch-Liturgie beten. Praios findet die Schuldigen überall.

Kann ich von einem Frevel des Götterfürsten sprechen, wenn mitten in der Nacht die Wolken meines Herrn weggeschoben werden, die Lichter des Fuchses verblassen, Mada sich wegdreht und der Güldene sein Urteil fällt? Nun, als Oberster Herr Alverans hat er jedes Recht dazu, doch eine gewisse Dreistigkeit lässt sich nicht leugnen. Nichtsdestotrotz werde ich innerhalb dieser Mauern meine Zunge zügeln.

Dokos-Eintrag vom 09. Phex 1012 BF

-was bisher geschah-

 

Ich weiß garnicht, wo ich anfangen soll. In der letzten Woche sind so viele verwirrende Dinge geschehen. Nach der Audienz bei Prinz Brin wurde uns für einige Tage frei gegeben. Erst am 5. Tag des Mondes sollten wir wieder in der Garnison antreten. Ich verbrachte die Tage mit meiner Sylvia, ich brachte ihr meinen Herrn durch einen Besuch des Tempels näher und bediente mich mit ihr und Lumin in den Geschäften der Stadt. Es ist erstaunlich schwer 100 Dukaten auszugeben. Ich habe Sylvia Schmuck zum Geschenk gemacht. Damit das Geldsäckel nicht so schwer wiegt und lange Finger anzieht haben wir uns in der Nordlandbank Wechsel ausstellen lassen. Wir haben alle das Gefühl, dass die Queste noch nicht am Ende ist.

Der Antritt in der Garnison war sehr kurz. Der Fähnrich-Leutnant, der Moha, Argobrax, Lumin und ich bekamen eine Einladung aus der Stadt des Lichts. Wobei, bekommt man von Ehrwürden Dexter Nemrod Einladungen, oder Befehle? Zumindest war für uns alle klar, dass wir wie gehießen morgen zur Mittagsstunde an der Pforte des Lichts stehen werden. Man widersetzt sich dem Götterfürsten nicht.

Bis dahin war ich weiter mit Sylvia zusammen. Und ich weiß nicht, ob ich einen Fehler beging… Meine Neugierde trieb mich dazu sie nach ihren Eltern zu fragen, sie wich aus. Allerdings setzte ich mich mit der Forderung eines Besuches ebenjener durch. Beziehungsweise ihres Vaters, die Mutter ist schon bei Boron. Ihr Elternhaus steht in einer ganz passablen Gegend, doch was mich im gemütlichen Wohnzimmer erwartete spottete jeder Schelmerei: Korporal Zoltan! Gut, ich habe derzeit den gleichen militärischen Rang und stehe gesellschaftlich über ihm, aber hätte das Weib nicht mal vorher erwähnen können, dass er ihr Vater ist!? So während der Ausbildung im Hippodrom zum Beispiel!? Garstiges Biest! Natürlich wusste er von den Stelldicheins zwischen ihr und mir und natürlich nahm er mir ein Traviabund-Versprechen ab, aber mir wird das grad zu viel.

Morgen trennen sich unsere Wege erst einmal, sie darf nicht mit in die Stadt des Lichts. Ich lasse mich überraschen, was der Oberinquisitor von uns will, werde mir Gedanken über all das machen und dann werde ich wohl oder übel eine Entscheidung bezüglich Sylvia treffen müssen. Hoffentlich nimmt mir Tsa diese Entscheidung nicht ab. Ich bin dann doch von zu hohem Stand, um mir einen Bastard leisten zu können. Zumindest einen Bastard, von dem ich weiß. Vielleicht gibt es in Rethis oder Havenna schon kleine Delphine – bei der Vorstellung muss selbst ich lachen.

Dokos-Eintrag vom 01. Phex 1012 BF

-Was bisher geschah-

Ich lebe noch! Wir leben sogar alle noch! Mehr oder weniger heile. Unser Haufen ruht sich gerade für die Nacht aus. Wir wurden von Oberst Ira von Seewiesen instruiert, heute Nacht auf des Feindes Seite Patrouille zu laufen. Ich bete zu den Göttern, dass es keine Zwischenfälle gibt und wir problemlos und unbeschadet zurückkehren werden. Sollte es nicht der Fall sein bleiben meine letzten Einträge von gestern bezüglich meines letzten Willens gültig. Wobei ich hinzufügen möchte, dass der Finder und Leser dieses Buches so freundlich sein soll und es der Rekrutin Sylvia zu geben hat. Sie begleitet uns heute Nacht nicht und überlebt diese daher sicher. Wenn du das hier liest meine Geliebte: Geh zu meiner Familie, zeig ihnen dies hier und sie werden dich aufnehmen und dir ein gutes Leben fernab der unseeligen Gassen und Gossen Gareth’s bescheren. Trage unsere Gefühle in deinem Leben fort, wer weiß was du von mir noch so in dir trägst.

Die Schlacht selber heute begann für mich mit dem größtmöglichen Schrecken, als ein orkischer Pfeil in Sylvias Hals drang. Als sie in das Lazarett gebracht wurde breitete sich in mir eine gewisse Ruhe aus, denn ihr Überleben war gesichert – das, was mir heute am wichtigsten war. Und während ich das hier schreibe sitze ich an ihrem Lager im Lazarett und beobachte ihre ruhige Atmung im Schlaf. Der Frieden, der von ihr ausgeht, lässt mich Stärke finden für die Aufgaben, die da kommen mögen.

Doch zurück zur Schlacht. Als die Pfeile aufhörten zu regnen – anders als mein Herr, der sich mit der Leuin uns anschloss – stürmten die Schwarzpelze auf uns zu. Ich bat die Götter um die Gnade der Schmerzlosigkeit, mein Herr und sein grimmiger Bruder gewährten sie mir wie ich später spürte, oder eben nicht. Der Angriff konnte problemlos abgewehrt werden, allerdings fiel Oberst von Brück – soviel dazu, warum ich oben von der Oberst von Seewiesen schrieb. Mit ihm fiel unser Banner und die Trommler, unter ihnen Dero, gerieten in Gefahr. Wir stürmten ihnen zur Hilfe, der fähige Fähnrich vorweg. Besitzt er etwa doch ein Herz? Auch diese Orks fielen allesamt, genau wie die nächste Angriffswelle. Dabei muss ich die Ehrlichkeit besitzen und die außergewöhnlichen magischen Künste Lumins hervorheben. Auch wenn es mir widerstrebt sein Feuer zu loben, aber es tötete viele der Tierbarbaren.

Nach einer Weile durften wir uns zurückziehen und wurden von frischen Truppen ersetzt. Wir ließen unsere Wunden im Lazarett versorgen, ich erst nachdem ich meine Sylvia fand. Nur die beiden Angroschim hatten noch nicht genug und begaben sich auf Ogerjagd. Nicht unerfolgreich, wie sie berichteten. Aber nun will ich noch etwas ruhen. Für uns wird es eine kurze Nacht. Und wer weiß was der morgige Tag bringt.

Dokos-Einträge vom 29. und 30. Tsa 1012 BF

-was bisher geschah-

29. Tsa

Nach einem gemütlichen Morgen treten wir auf dem Apellplatz an. Hauptfrau Ira von Seewiesen unterrichtet uns darüber, dass die Schlacht innerhalb der nächsten zwei tage beginnen wird. Bis dahin sollen wir uns ausruhen. Und es gibt mehr zu essen und zu trinken als sonst – Leichenschmaus. Aber zumindest kann uns der Fähnrich nicht mehr mit seinen Übungen nerven.

Sylvia entdeckte ein leeres Lager im Wald. Wir zogen uns dorthin zurück und genossen eine vielleicht letzte Zweisamkeit. Am Nachmittag gingen wir zur Taverne zurück und konnten dabei beobachten, wie die Orks ihr Lager errichten. Nicht nur ich bin der Meinung, man sollte einfach losstürmen und sie jetzt niedermachen. Aber nein, immer dieses rondrianische Gehabe mit Ehre im Kampf und so. Als ob sich die Orks darum scheren würden. Aber wenn die Heerführung das so will – soll sie sehen, was sie davon hat.

 

30. Tsa

Den ganzen Tag über herrschte eine angespannte Stimmung im Lager. Das warten auf die Schlacht ist schrecklich. Da hilft kein Suff und keine Ruhe. Nach nichtstuender Entspannung saßen wir ein vielleicht letztes Mal zusammen am Feuer. Wie sollte es anders sein war die kommende Schlacht das Hauptgesprächsthema, beziehungsweise das Danach. Der Fähnrich bot jedem an ein Testament aufzusetzen, aber keiner hat etwas, was es lohnt zu erwähnen. Auch ich habe ja keinen wirklichen Besitz und sollte ich fallen ist davon auszugehen, dass bei meinem Blut und meinem Stand alle notwendigen Benachrichtigungen von der Heeresleitung vorgenommen werden. Sollte es dann noch eine geben. Und wenn nicht ist es sowieso egal, dass wird die Welt im Chaos versinken, bis die Götter selber auf Sumus Leib niederkommen und unsere Rasse befreien. Ich hoffe die Alveranen sind uns morgen gnädig, obwohl hier im Lager keiner diese Nacht an das Fest der Erneuerung denkt. Auch mir steht nicht der Sinn danach.

Vielleicht ist dies der letzte Eintrag, den ich in meinem Dokos verfasse. Und ich komme nicht umhin mir Gedanken darüber zu machen, was das letzte Wort sein soll. Ob es sich überhaupt lohnt sich diese Gedanken zu machen. Ob es nach meinem Tod meiner Familie überbracht wird? Ich würde es wünschen, und falls dies hier jemand lesen sollte, so sein ihm gesagt:

Bring dieses Büchlein nach Tannwald zu meinem Bruder Baron Enda Ui Niamad. Es soll zu deinem Schaden nicht sein!

Und meiner Familie will ich sagen: Ich liebe euch! Doch nun schwimm ich mit den Delphinen und das ist auch gut so!

Welt, gehab dich wohl…