Während sich Endora und Isaria weiterhin angestrengt unterhielten, trat eine junge Hexe heran, es handelte sich dabei um die Tochter der Erde mit dem Namen Sumudai, Endora warf ihr einen vielsagenden Blick zu, von dem Sumudai nicht sicher war ihn deuten zu können, weswegen sie diesen übergang.
„Ihr habt Besuch, also noch mehr Besuch, die alte Lailazah Helasunni„, berichtete Sie, bei der Erwähnung des Namens fixierte Endora die junge Hexe mit einem Raubtierhaftenblick und auch Isaria schaute neugierig auf, „gibt sich die Ehre, es dauert nur noch eine Weile, wegen ihres nunja Alters„, bei dem letzten Halbsatz und bedenkend in welcher Gesellschaft sie sich befand entglitt ihr dieser fast unhörbar gemurmelt.
„Kind achte du auf den Kessel, Isaria komm, wir schauen nach was Sie aufhällt„, verkündete Endora energisch und stürmte hinaus.
Isaria war ihr dicht auf den Fersen, während Sumudai erst wie angewurzelt stehen blieb, ehe Sie zum Kessel eilte, schneller als notwendig war, wie als wollte ihre vorherige starre kompensieren, und, weil Sie nicht so recht wusste was Sie tun sollte, anfing in diesem zu rühren.
Endora und Isaria hatten Lailazah bald erreicht, Sie mühte sich tatsächlich auf ihren alten Knochen den Weg hinauf und war so dicht eingekleidet das die Kleidung, wahrscheinlich nicht nur viel zu warm war sondern auch den „Aufstieg“ beschwerte in dem die einzelnen Stücke gegeneinander arbeiteten. Diese Kleidungsmenge wirkte exzessiv, hatte aber auch seinen Grund, hatte Lailazah doch gegenüber Licht sehr empfindliche Haut, hieß es, jene war übrigens dank der Kleidung auch nicht zu sehen.
Endora schritt schnellen Schrittes auf die alte Dame zu und gab ihr eine Ohrfeige, „Das ist wegen der rechten Hand„, und danach umarmte Sie sie, „Es ist gut dich wieder zu sehen Schwester„. Doch diese Umarmung weilte nicht lange, entfernte sich Endora doch schnell wieder, wies die gute Lailazah doch einen relativ starken Geruch auf, Sie roch penetrant nach Duftwässerchen.
Lailazah erwiderte die Begrüßung Endoras, verzichtete aber auf die Ohrfeige, „Es ist auch gut dich wiederzusehen Schwester, war es doch schon Jahrzehnte her, und dennoch kommt es mir vor als wäre es erst gestern gewesen.“
Isaria nahm dies alles auf, in der Art und Weise einer Person, die sich verhielt als hätte Sie diese Szene schoneinmal gesehen, ehe auch Sie die neudazugekommene Hexe begrüßte, „Es ist wirklich zulange her, das wir miteinander gesprochen haben Lailazah, sei willkommen,“ um im Anschluß daran in einen dunkleren Ton zu verfallen, „aber warum bist du hier?“
Lailazah wandte ihren Blick nun auch Isaria zu, „Es ist auch schön dich wiederzusehen Isaria, wie ich sehe führst du den Zirkel noch immer auf deine Weise„, das letzte klang ein Stück weit nach einem Vorwurf, aber ehe die Situation weiter eskalieren konnte begab sich Endora zwischen die beiden und drängte Sie, beinahe physich, in die Richtung des großen Kessels und versuchte die Gemüter mit einem einfachen Thema zu beruhigen, aber irgendwie war Tee das einzige was ihr einfiel, also redete Sie darüber, nachdem Motto alles ist besser als drei Jahrhundertealte Hexen die sich streiten…
Kaum das Sie bei dem Kessel waren eilte Sumudai auch davon, noch ehe Endora Sie herrisch wegscheuchen konnte.
„Isaria, wer kommt noch?“ Fragte Endora, nach kurzer Überlegung ihre Nichte.
Doch ehe diese antworten konnte ertönte aus dem Hintergrund schon eine Stimme, „Unter anderem Ich.“
Fortsetzung folgt…