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Geheimnisvolle Nachrichten

Auf meinem Zimmer im Gasthaus in Mahtab fand ich ein Schriftstück, zwischen dessen Pergamentbögen das Traviaamulett lag, die Seiten waren von einer feinen und grazilen Schrift geziert, die angenehm zulesen war. Es begann mit einem förmlichen

An Nehazet ibn Tulachim, Magus, Magokrat und mehr,“  um dann rapide im Ton umzuschlagen und zu einem persönlichen Brief zu werden,“ diese Zeilen werden dich kurz nach Delias Rettung erreichen, es ist wichtig das du dir langsam eingestehst, das die Trennung von Zafia, deinem Theorem, dich schwer getroffen hat, schwerer noch als damals die Schriftrollen mit den tulamidischen Sagen die im Khunchomer Hafenbecken landeten, du musst dir eingestehen, das deine Liebe gekränkt wurde, und das in mehrerer Weise, nicht nur das die Göttin des Ehebundes es verweigerte das du mit deiner Liebsten in den ewigen Bund tretest, nein auch das plötzliche verschwinden deiner Liebsten daraufhin, kränkte und verletzte dich, doch anstatt dich dem zu stellen hast du den einzigen Ausweg gesucht, welcher dir bekannt war, du hast dich in deine Arbeiten gestürzt, übrigens ein herrlicher erster Artikel für den aventurischen Boten, ich denke immer wieder gerne an diesen, auch wenn er leider etwas sehr verstümmelt wurde, aber das dieser Ausweg nur zu einem aufschub führt, ist verständlich, auch wenn das eingestehen dieser essentiellen Schlussfolgerung noch etwas dauern wird für dich. Dir deine Emotionale Aufruhr zu nehmen, so schmerzhaft diese auch sei, wäre zwar möglich aber der falsche Weg, vor allem nachdem was du von Delia gelernt hast, das Feuer der Emotionen zu nutzen um die satuarische Magie zu verstehen und dabei deine Gefühle als verständiges Element deines Wesen zu integrieren, um einen Ausgleich zu deiner überbordenen ratio zu schaffen, ist eine einfache Notwendigkeit, zumal dir dies später gestatten wird, die dir vorbestimmte gefunden haben zu werden, welche deinen Schmerz vollends lindern wird, auch wenn du dich dafür ersteinmal verlieren musst, aber gute Freunde hast du durch alle Zeiten immer wieder gefunden, so dass auch diese dir beistehen werden, so wie es aktuell der fall ist, auch wenn das vertrauen auf diese dir im Moment schwerfallen mag, handelt es sich doch um lauter weltfremde Tore, aus deinem Blickwinkel, die die wichtigsten Sachen, welche die Welten zusammenhalten und funktionieren lassen nicht sehen, auch wenn du durch neue Erinnerungen nun auch dazu einen weiteren Blickwinkel kennst, so bedenke, es gibt verschiedene Arten von Intelligenz. Die deine war schon immer eine systematische, welche dir auch erlauben wird die Magie in ganz neuer Form zu verstehen und effektiv an Problemen der, nunja nicht profanen Elemente zu arbeiten. Die der anderen ist brachialer (Sieghelm/Azina), empathischer (Delia) und auf lehrende/weisende (Jane) Art ausgerichtet, die alle für sich ihren Vorzug haben mögen, was dir bestimmt gerade bewusst wird, da du nun ja auch die Erinnerungen von Delia teilst und damit auch etwas empathischer wurdest und du dadurch mehr über deine Gefühle, durch die Erinnerungen an ihre Gefühle, lernst und vor allem auch lernst, nicht an ihnen zugrunde zu gehen, diese zu überwinden/verarbeiten. Insofern mögen diese Toren, zwar fremd in der Welt, aus deiner Perspektive sein, aber sie sind deine Toren, so wie du ihnen im gleichen maße fremd bist und dennoch stellt diese ungewöhnliche Mischung eines der höchsten Potentiale da, das wahrscheinlich zu finden sein wird, im Aventurien der Gegenwart. Als Zeichen dessen das dort draußen noch jemand auf dich wartet, der dich vervollkommnen wird, habe ich die Freiheit bessesen und dein Amulett beigelegt, wenn du dir die Zeit nimmst und die anderen und deren Wesen genauer zu beobachten, so fällt dir bestimmt auf, das diese ihren Gottheiten näher gekommen sind, Azina die ihren Weg der Jagd nach Firuns Geboten weiter beschreitet oder Sieghelm der sich darum müht seinen eigenen Weg auf dem Pfade der Löwin zu finden, deuten darauf das auch du eine Erfüllung auf eine Art und Weise finden wirst die zu Travia passt, all der Schmerz wird sich also ausgleichen und dadurch zu einer noch größeren Wertschätzung der sich daraus ergebenden Keimzelle deiner Familie werden, zumal du Sie schon kennenlerntest. Noch ein paar Worte zu deinen, nunja ungewöhnlichen Problemlösungsstrategien, die dir momentan einfallen mögen, ich gebe zu Sie waren sehr effektiv, das gilt auch für den Schamanen Azad, aber auf lange Sicht musst du eine geistig stabilere Lösung finden, und sei es einfach um dich und deine Freunde zu schützen, den es ist zwar unwahrscheinlich das du dich dermaßen verkalkulierst das es zu einer unabwendbaren Katastrophe führt, aber nicht unmöglich. Und wenn du ruhigen Kopfes darüber nachdenkst, wirst du zu dem Schluss kommen, das deine Gruppe einem wandelnden karmatischen Kausalknoten gleicht, was das unmögliche beinahe schon zum Standard auf euren Reisen, oder zumindest sehr viel wahrscheinlicher, macht. Auch wenn es dir schwerfällt, so musst du dich auf die Reise der Aufklärung deines Geistes begeben. Übrigens sobald du die kleine Astralemanation absloviert hast, solltest du dich genauer in dem Keller der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis umsehen, diese Reise in die Vergangenheit deiner Ausbildungsstätte, dürfte dich ein gutes Stück auf deinem Weg vorran bringen und deinen Freunden helfen dich besser zu verstehen, auch wenn dazu erst eine Astraleebene konsultiert werden muss.

Gezeichnet um euch L.a.B.sâl al’Aschtrani zu spenden

Dabei wurde ich beim lesen des Briefes ruhiger, es war als würde eine vertraute und doch ferne Präsenz, so als würde da etwas warten das sich meinem Blick entzog, an das ich mich nicht mehr erinnern konnte, meine Emotionen beruhigen und der Trauer den ersten Weg nach draußen geleiten, damit fielen dann auch die ersten Tränen die ich seit langem verschüttet hatte von meinen Augen, es dauerte etwas bis ich mich fassen konnte und mir ein Satz auf der letzten Seite, dazwischen waren einige leere Seiten, auffiel „Verschütte die Tränen nicht, du kannst Sie noch gebrauchen.„, es dauerte wiederum eine Weile  bis sich mein beschäftigter Geist zu einer Entscheidung sammeln konnte und ich begann die Tränen zusammeln, mein Kopf war so benebelt von dem wechselspiel der Emotionen das mir gar nicht in den Sinn kamm zu fragen, warum einige leere Seiten beilagen.

In Khunchom, Anwesen von Lechmin ai Battuhzen:

Lechmin wandte sich von dem silbernen Bassin in dem sich das Bilde Nehazets auflöste ab, das die Trauer so stark war, war ihm nicht bewusst, doch die jahrelange Erfahrung, lehrte ihm dies zu verkraften und er wusste das die wechselseitige, wenn auch kurze, Verbindung den ersten wichtigen Anstoß zur Bewältigung der Emotionen geben wird, es war getan, der kühlen ratio Nehazets waren nun die lodernen Emotionen entgegengesetzt, auch wenn dies dazu führen würde, das er eine weile etwas wunderlicher und unausstehlicher sein mag, oder zumindest schlechter gelaunt, würde es sich doch rentieren, langfristig, eventuell würde er sogar nun soweit gehen können und spendenen Trost in der Gemeinschaft seiner Freunde finden, doch das erschien unwahrscheinlich,  hmm, unwahrscheinlich, was wiederum bedeutet das es sehr gut wahrscheinlich sein könnte, musste Lechmin kurz daran denken.

Er begann einen neuen Brief aufzusetzen, welcher mit einer alten magischen Feder geschrieben wurde,

Isaria, wie wir schon wussten, geht es Delia mittlerweile wieder gut, die junge Freundin von Delia, die Neckerfrau ist auch wohlbehalten in Khunchom angekommen, und wie geplant wurde sie von Malzan/Goswin/Hanert/Reonar/Fuchs aufgelesen, die ersten Schritte auf ihrer Reise ihre Mutter wiederzufinden sind also getan, ich bedanke mich noch einmal für deine Hilfe dabei, sind meine Möglichkeiten doch durch den gehörnten Wächter und seinen eifrigen Wächter stark eingeschränkt, andererseits scheint es das richtige zu sein die jungen Wesen auf den richtigen Weg zu setzen und zu ihrem Seelenfrieden beizutragen. Nehazet wird demnächst wohl mit einer interessanten Bitte an dich herantreten, die aber ziemlich vorhersehbar ist, wenn man ihn kennt, bedenke es gut. Aber der wahre Grund für die Nachricht ist der folgende, ich habe einen Holzanhänger auf dem Ritualplatz verloren, das muss wohl bei der Übergabe der Flasche, die den Geist enthielt, der Lunaluo nach Khunchom trug, oder unserem Gespräch danach, geschehen sein, ich konnte ihn in dem großen Feuer lokalisieren, doch deswegen nach Mahtab zu reisen, vor allem da ich erst wieder zurück gekommen bin, und mich mit Alyssia hier um wichtige Angelegenheiten kümmern muss, erscheint mir etwas überstürzt, könntest du den Anhänger bitte heraussuchen und entweder verwahren oder mir zukommen lassen, ich sollte mir wirklich langsam mal ein Haus in deinem Dorf zulegen, das würde das Transportproblem vollends eliminieren.

Gezeichnet, Lechmin ai Battuhzen„, er sprach ein paar Worte und die Nachricht verschwand um wundersamer Weiser wieder an anderer Stelle aufzutauchen, und zwar an einem Ort wo Isaria sie schnell finden möge.

Wissen, Wissen und Verarbeitung

Wir ritten weiter durch Delias Gedankenwelt, die sich wiederholenden Muster wurden immer häufiger wahrgenommen. Nach einiger Zeit erreichten wir ein weidensches Herrenhaus, eine alte Frau die wohl die Herrin des Hauses war, begrüßte uns, ihr Mann war gerade nicht zugegen, da er mit seinem Tagewerk beschäftigt war, sie sorgten sich um den nahenden Winter und das nicht genügend Nahrung da sein werde, um das ganze prozedere abzukürzen ließ ich einfach einen großen Berg an güldenen Münzen hinter mir erscheinen, leider löste sich die Szenerie nicht auf, naja was solls, wir wurden zum Essen geladen, was zwar etwas albern war, aus unserer Perspektive, aber es brachte mich auf die Idee, den dargereichten Tee in hochpotente Zaubertränke zu wandeln, die Astralen Kräfte die mir dadurch zugänglich wurden, waren um ein vielfaches höher, als alles was ich bisher kannte, die normale Haltefähigkeit meines Astralcorpus war um ein vielfaches überschritten, was mich später auf einige Ideen brachte. Wir brachen dann auch kurz darauf wieder auf, ich veränderte das Pferd noch in ein angemesseneres Transportmittel, einen fliegenden Teppich, nach dem wir etwas geritten/geflogen waren, erreichten wir wieder das Herrenhaus. Azina spießte die, uns schon bekannte, Herrin des Hauses, namens Alwine, mit ihrem Speer auf, ich besah mir die Gegend von oben, Sieghelm war außer sich, ich holte Alwine zurück, Azina erspießte sie erneut, ich holte sie wieder zurück, ich erschuf einen träumerischen göttlichen Fingerzeig, und holte den Mann des Hauses, namens Kolkja, her, während Sieghelm in dem Haus mit Alwine war. Azina und ich redeten mit Kolkja, anscheinend war seine alte Frau verstorben und er forschte daran ihr das Leben zurückzugeben, nun ich erweckte sie kurzerhand einfach wieder, sic! Das war nun schon die vierte Person die ich hier ins Leben zurückgerufen habe, was wohl Boron von Nekromantie in einem Traum hält? Ich überredete das von mir geschaffene karmale Wesen, das könnte interessant werden in Diskussionen mit meinen Collegen über die Magierphilosophie, uns einen genaueren Fingerzeig zu geben, was dieser auch tat. In dem Keller des Gebäudes war ein, sehr, sehr, sehr amateurhafter Altar der Tijakool gewidmet sein sollte, für jemand der in diesem Bereich forschen wollte, war das wirklich grauenhaft, naja Magie ist halt keine Wissenschaft für Laien. Somit würde ich sagen der einzige Frevel den Kolkja begann, dürfte ein Frevel gegen den guten Geschmack bei Dämonenaltären gewesen sein. Jedenfalls zog sich das auch hin und her, die anderen beginnen mich noch stärker zu langweilen mit ihren unnötigen geplänkel, und Sieghelm mit seiner Marotte das alles feinsäuberlich nach ihm gehen muss, selbst wenn er die am wenigsten qualifizierte Person ist, was er in diesem fall definitiv ist. Man hat mich immerhin persönlich wegen meiner Expertise einfliegen lassen, er trottete nur mit den anderen Delia hierher hinterher. Ich holte einfach den Kaiser des Jahres 978 BF, den um dieses Jahr handelte es sich laut Kolkjas hier, her und zwar um Reto von Gareth, rückblickend hätte ich Fran-Horas oder Rohal interessanter gefunden, naja sei es drum. Reto wurde von Azina, ebenfalls, niedergespießt, und von mir wieder zurückgeholt, nun also Nummer 5, und von uns dann um eine Entscheidung bezüglich des, nunmehr, doppelten Traviabundes von Kolkja befragt, da mir auch das zu lange dauerte, änderte ich einfach die Vergangenheit des Traumes, und bestimmte das die Frau von Kolkja nie starb sondern nur in eine Art Koma fiel aus der ich sie erweckte, der Altar und die, für mich schmerzhaften Forschungen, wäre mir momentan danach hätte mich das bestimmt vor lauter Lachen vom Teppich geworfen, waren dementsprechend nie passiert, Kolkja ging nie den Bund mit Alwine ein und alles löste sich in Wohlgefallen, Reto verließ uns, auch wenn ich vorher noch eine kleine Idee mit ihn ansprechen konnte, zuschade nur das sich wohl niemand von den von Gareths außerhalb des Traumes daran wird erinnern können. Da mich Sieghelms Einwürfe langsam anfingen zu stören erschuf ich ein paar Brillen die den Blick auf den Traum und die vorgenommenen Veränderungen erlaubten. Wir folgten weiter unserem Weg, den ich später auch wieder in einen gelben Backsteinweg wandelte, in der Zwischenzeit eignete ich mir Delias Erinnerungen an, was mir im Prinzip überhaupt nichts brachte, da die für mich interessanteren Erinnerungen verhehlt waren, das einzige was ich erfuhr waren jede Menge unbedeutende Profane Erinnerungen, auf die ich zu einem großen Teil auch hätte verzichten können. Dann änderte ich noch die Menge an Astraler Energie die ich zu Verfügung hatte und machte diese Menge infinit, dazu erweiterte ich noch meine arkanen Fähigkeiten in dem ich die Freizauberei umsetze, das führte zu interessanten Anwendungen der Magie, durchscheinende Wälder, gepflasterte Wege, verwandelte Gefährten, Charismatischere Lehrkräfte undso weiter. Später trafen wir noch auf eine kleine Delia, ich erinnerte mich durch Delias Erinnerungen an diese Zeit ihres Lebens, nichts bedeutendes, meiner Meinung nach, geschah damals, auch hier dauerte es mir zu lange, meine Gefährten scheinen eine Fähigkeit dafür zu haben Sachen in die Länge zu ziehen, ich gewährte Delias jüngerer Darstellung Zugang zu ihren Erinnerungen, Rückblickend nicht die beste Idee, aber ich zweifle daran das Liv dadurch wirklich neues erfahren hätte, das Gespräch gestalltete sich aufjedenfall als Angenehmer mit dem Geiste der erwachsenen Delia. Sieghelm hatte die Träne Tsas die ganze Zeit bei sich, ach nur einmal würde ich mit Leuten zusammen arbeiten wollen die ihr Metier verstehen. Wir verließen den Traum, achja Azina zeigte ihr possierliches Gesicht, mit recht interessanter Wirkung sowohl auf Delia als auch Sieghelm, ich verwandelte sie wieder in ihr normales Erscheinungsbild zurück. Danach verließen wir den Traum. Und es wurde uns schnell gewahr wer in der Gestalt der kleinen Delia, die uns hinterher, oder voraus kam, da Sieghelm mit ihr zusammen zuerst die Traumwelt verließ, ich verließ sie als letztes um mit den mir gegebenen Kräften noch schnell eine schützende Mauer aus Magie, vor arkanem Wirken gegenüber Delias Körper und Geist zu ziehen. Liv hatte uns in der kleinen Gestalt Delias nach draußen begleitet, sie ist wohl als gehörnter Dämon einzustufen, nunja viel hatte sie nicht von ihrem Aufenthalt in Mahtab, während die anderen sie ablenkten bereitete ich einen Exorcismus vor und schickte Liv über das Pentagramm in die Niederhöllen zurück, hmm ob ich wohl irgendwie noch an den wahren Namen von Liv heran kommen könnte?

Danach half ich bei den Vorbereitungen des Hexenfestes, nun mir war nicht nach feiern zumute, aber zumindest konnte ich genügend aus den mir dagereichten Informationsbrocken destillieren, vor allem im Zusammenhang mit meinen anderen Informationsquellen, um einige erkenntnisse zu gewinnen. Zuerst wurde die große Feuerstelle dreimal umrundet, dabei wurde gesungen, der Kreis wurde geschlossen, die Himmelsrichtungen wurden angerufen, die Ahnen wurden gerufen und auch Sumu wurde angerufen. Danach verbrannten die Hexen verschiedenste Kräuter, darunter Beifuß, Myrrhe, Weihrauch und anderes, anschließend sprach Isaria und erzählte etwas über Feuer und Eis, was mir dank einiger Erinnerungen und meines Wissens vertraut war, dabei minderte sich die Leuchtkraft des Feuers um anschließend wieder zuzunehmen. Danach wurden Zettel mit Wünschen und anderem verbrannt, ich schloß mich diesem Brauch an, aus verschiedenen Gründen, erstens könnte es meine Beziehungen zu den Hexen bessern, wenn ich an ihrem Brauchtum teilnehme und ihnen somit meinen Respekt gegenüber ihrer Tradition zeige und zweitens, kann ja sein das es funktionierte, ich kritzelte ein paar kleine wünsche schnell auf ein paar Seiten Pergament, das übliche halt, magische Macht, mehr Wissen, Alterlosigkeit, eine Seelenverwandte, das geöffnete Ea’Myr, ein vollständiger Familienstammbaum, das aufblühen meines Reiches, ruhe bei meinen Studien und dergleichen, neben den Zetteln warf ich auch noch mein Traviaamulett in die Flammen, bisherige Experimente zeigten keine Spuren einer Zerstörung durch Feuer, dementsprechend erwarte ich auch hier kein anderes Ergebnis, aber alle anderen Experimente erfolgten in einem kleineren Rahmen, es dürfte wohl noch bis morgen dauern, bis ich das Amulett zurück holen kann. Kalkarib zerbrach Delias Wanderstab, er weiß bestimmt nicht das der Stecken keinerlei Macht hatte. Danach ging der Gesang und Tanz weiter, auch wir, die wir bislang außen saßen und uns mit einigen anderen unterhielten wurden dazu gebeten, wiedermal zeigte ich meinen Respekt gegenüber ihren Traditionen und partizipierte. Wir tanzten und der Kreis wurde erneut geschlossen, zwischen durch verschwanden immer mal wieder einzelne Hexen in Paaren oder kleineren Gruppen in den Wald, ohne Delias Erinnerungen hätte ich vermutet um Wissen auszutauschen, aber so scheinen sie sich nur belangloser Wollust hingegeben zuhaben. Bald darauf endete das Fest und Ritual, wir begaben uns in das Dorf zurück, wobei Azina im Wald blieb.

Im Gasthaus angekommen begab ich mich auf mein Zimmer, wo ich einen Brief fand, der an mich adressiert war, in dem Brief fand ich dann auch mein Traviaamulett, was mich verwunderte, das Amulett hatte ich erst vor einigen Stunden in das Feuer geworfen, was noch ziemlich heiß brennen sollte, der Brief erwischte genau den richtigen Ton, um meine Gefühle, die durch Delias Erinnerungen, eher noch schlimmer den besser geworden waren, um mich etwas zu besänftigen, ja gar etwas aufzuheitern, wenn man so sagen will, der Brief wurde von jemand geschrieben der mich zu verstehen schien. Gezeichnet war er mit einem L.a.B.sâl Al’Aschtrani, der mit den Worten endete ich werde die richtige schon im Zentrum des Kontinents gefunden haben werden. Der Brief berührte mich sosehr, das sich Tränen den Weg über meine Lieder freibrach, es dauerte eine Zeit bis ich mich soweit fassen konnte um das sinnigste aus der Situation zu machen und die verbliebenen Tränen in einem Gefäß für alchimistische Studien sammeln zu können.

 

Zur gleichen Zeit in Khunchom, im Anwesen von Lechmin ai Battuzhen:

Lechmin der vor kurzem wieder nach hause kamm, blickte in ein silbernes Bassin in dem sich im Wasser das Madamal spiegelte, im nächsten Augenblick verblasste das Madamal und etwas anderes erschien in dem Wasser, ein Mensch war zusehen, so als blicke jemand in eine stille Wasserfläche und man könnte sein Spiegelbild erhaschen. Es handelte sich um einen jungen Tulamiden mit vereinzelten weißen Strähnen der gerade eine Nachricht, mit seinen tiefen grauen Augen, las, Lechmin konnte nicht nur spüren das dieser sehr aufgewühlt war, er wusste es auch ohne den Zauber, nur allzu gut, auch wenn es in der Vergangenheit lag. Lechmin setzte mittels seiner selbstschreibenden Feder, die er vor, naja beinahe Jahrhunderten, könnte man beinahe sagen, erhalten hatte, für einen kleinen Spazier- und Botengang, einen Brief an eine alte Bekannte, die im Prinzip soetwas wie ein Familienmitglied mittlerweile war, auf, der Brief war an eine gewisse I. gerichtet, es ging um das übersenden eines Anhängers aus Holz den Lechmin wohl vergessen hätte, auf einem großen Platz.

Ein Lebendiger Traum

Ich erwachte, auch wenn das irgendwie der falsche Begriff für den gegebenen Sachverhalt ist, mit den anderen in der Höhle. Draußen gingen tatsächlich gerade mehrere Sonnen auf, ein wahrlich beeindruckendes Schauspiel, deswegen kamm ich zwar erst etwas später zum essen, aber dafür gelang es mir relativ einfach, durch ein geöffnetes drittes Auge, den anderen zu demonstrieren, das wir hier nicht den uns gewohnten Gesetzen unterliegen. Ich erklärte es den anderen auch, aber selbst nachdem ich ihnen entgegen kamm und es anhand mehrerer ineinander liegender Kugeln erläuterte, war ich mir nicht sicher, ob ich verstanden wurde, gut mir ist es mittlerweile eh egal, ich meine da will ich Zafia verarbeiten und lande als nächstes im Kopf einer anderen Hexe, die ironie daran ist wohl kaum zu übersehen. Collega Peddersen hat, wie gewöhnlich recht schnell, begriffen worum es ging und auch ein erstaunliches Geschick beim mani-, eigentlich wäre psychopulieren irgendwie treffender, bewiesen und verschiedenste Kreationen hervorgerufen, beispielsweise ein Stein der Wasser sprudeln ließ, nur leider war dies nicht genießbar, es handelte sich um Salzwasser, als könnte das jemand gefahrlos zu sich nehmen, weiterhin einen Sonnenschirm, später noch eine Oase, ein paar Pferde und eine Tür. Wir begaben uns in die Wüste, welche sich vor der Höhle erstreckte, Collega Peddersen mutmaßte das sich dabei um ein Zeichen von Delias Trauer handeln könne, am Anfang der Wüste fanden wir auch die Überreste eines verblichenen Tulamiden, nun ja wenn wir bedenken wo wir gerade sind, war er natürlich nicht wirklich verblichen, zumindest nicht dieser hier jetzt, Collega Peddersen stellte ihn sich so vor, wie er wohl vor seinem Ableben aussah und ein Tulamide, stand kurz danach vor uns, er stellte sich als ein gewisser Jallal vor, wohl ein alter Freund Delias, der nachdem ich ihn daraufhingewiesen habe, das er nicht wirklich existiert, unter meiner Anleitung in der Lage war etwas über sein Ableben, wahrscheinlich aus Delias Perspektive, zu erzählen. Jener wies uns dann auch darauf, das wohl im Zentrum der Wüste eine Aufgabe auf uns wartete, Collega Peddersen wollte wohl unsere Position ändern, doch es entstand ein Sandsturm, wir begaben uns also zurück zur Höhle, Collega Peddersen versuchte einen durchsichtigen Verschluss des Höhleneinganges zu erzeugen, nachdem ich dies angeraten hatte, dies gelang ihr jedoch nicht, noch während uns der Sandsturm erreichte, gelang es Collega Peddersen endlich den Sandsturm abzustellen, natürlich mussten wir denoch Dreck abbekommen. Wir begaben uns wieder in die Wüste, nachdem wir uns des Staubes entledigt hatten. Und wanderten unter den Sonnen entlang, die vorhin erwähnte Oase wurde von Collega Peddersen erschaffen und in dieser ruhten wir uns ersteinmal etwas aus, ich veränderte die Welt um uns herum in dem ich die Temperatur etwas regulierte und die Uhr leicht zurückstellte, was mir natürlich gelang. Das ungewohnte dritte Auge, konnte ich mittlerweile eingewöhnen und ich entschied mich im folgenden ein paar Wahrnehmungsexperimente mit meinem neuen Auge zu machen. Wir begabgen uns nach unserer Rast wieder auf unseren Weg, nun in angenehmerer Temperatur und zumindest Azina war nun beritten, wahrscheinlich sehr firungefällig, ich änderte die Welt noch einmal in dem ich einen ordentlichen gelben Ziegelweg von der Höhle zu unserem Ziel in der Wüste erschuf, und diesen aus dem Boden unter unseren Füßen herauswachsen ließ. Nun war das laufen auch wieder angenehmer, nach einiger Zeit erreichten wir das Zentrum der Wüste, einige Gebäude Khunchoms, teilweise allerdings nur halbiert, standen hier herum, ich änderte das in dem ich das halbierte Gebäude in dem ein Abbild Delias war, welches von Kalkarib verlassen wurde, so wandelte das Kalkarib in das Zimmer ging, welches ich vervollständigte, unter der Annahme das eine Symmetrie zugrunde lag, die Szene vervollständigte sich selbst und beendete sich dann auch selbst, womit sie anschließend verstand, die Wüste wurde dadurch merklich kleiner, die andere Trauerszene, Delia die vor einem Grab stand wollte ich durch Jallal lösen, der uns immerhin begleitet hatte, doch dieser lösste sich auf als er sich zu Delia begab. Collega Peddersen ließ das Grab schließen und dem Abbild Delias ein Bild von Jallal geben, womit auch diese Szene sich löste und wir nun am Eingang eines Waldes standen. Wir begaben uns in diesen Wald, der wohl ein Symbol für Delias Unterbewusstsein war, in diesem nächtigten wir auch. In der Nacht passierte nichts von dem wir aufwachten, aber Azina die Wache hielt schleppte eine Tote Tulamidin an, was uns am „Morgen“ auffiel als sich eine, recht, laute Boronprozession zu uns begab, ich nutzte die Möglichkeiten die uns hier gegeben waren und holte sie einfach ins Leben zurück, wohl irgendeine Sefira, na wenn interessierts, die Prozession kehrte um und alle Mitglieder derselbigen und Sefira verschwanden. Wir wandelten weiter durch den Wald, Collega Peddersen erschuf noch einen Vogel aus einem Stein, der sich nicht lange seiner neuen Mobilität erfreute, und erzeugte noch einen Südweiser, wobei in diesem fall wohl Questenweise korrekter wäre, der uns den Weg zu den vor uns liegenden Aufgaben, was wohl wörtlich zu verstehen ist, denn bislang lagen sie alle auf einer gedachten Geraden, wahrscheinlich eine Strecke die sich vom Eingang der Welt in der Höhle bis zu Delia erstreckt. So fanden wir auch ein halbes Dorf und eine Schänke, in dieser Unterhielten wir uns mit den vorhandenen Gestalten, es ergaben sich auch, eventuell ein paar Hinweise auf die folgenden Aufgaben durch eine Bardin, namens Selinde, wohl ein Fest in dem Leute glücklich gemacht werden mussten, ich hoffte ja das es sich dabei nicht um diese Schänke handelte, ehrlich gesagt hoffte ich eher das dieses ganze Fest sich vermieden liesse, weiterhin um etwas im Schnee mit einem Herrenhaus wo wohl auch ein Magier eine Rolle spielte, normalerweise freue ich mich ja auf meine Collegen, aber da ich weiß wo ich hier bin, zweifle ich doch stark an der Kompetenz des guten Herren, falls er denn gut sein sollte, Schnee und Herrenhaus läst auch einige interessante Interpretationen zu, von wegen kühler Rationälität, was die Töchter Satuarias ja nicht wirklich toll finden und entsprechende Herrschaftstrukturen, und anschließend noch von einem Schatz der von ein paar Abenteueren gefunden wurde, welchen diesen dorthin brachten wo sie es sollten, das wird wohl eine Anspielung auf die Träne Tsas sein. Die anderen entschieden sich einen Badezuber zu nehmen, gut wäre dies hier real, hätte ich mich auch schnell dazu entschieden, aber da dem nicht so war, hielt ich es ersteinmal für eine Zeitverschwendung, doch dann stellte sich heraus das die Sänger der Schänke meinten ihre Lieder herausdonnern zu müssen und in diesem Zusammenhang erfuhr ich von der stille im Raum mit dem Badezuber, so dass ich das unnötige Bad dann doch noch nahm. Die Nacht, in der ich nicht schlief, weil es hier nicht notwendig war, verbrachte ich damit mich komplett auf die Welt hier, und somit auf Delias Geist, einzustimmen, was mir auch gelang. Als wir am „Morgen“ darauf aufbrechen wollten, meinten diese Vorwitzigen Gestalten aus Delias Gedankenwelt uns aufhalten zu müssen, nun ja einige verschwanden einfach vom Erdboden, oder Geistesboden(?), und die anderen waren so tumb und haben sich selbst angegriffen, nachdem diese unser Aussehen erhielten, gut vorher wurden sie noch von mir verdoppelt, was so nicht geplant war, aber letztendlich dem nachfolgenden Veränderungen durch mich zu gute kamm. Collega Peddersen erschuf nach dem Loch im Boden eine Öffnung in Form einer Tür hinter uns, durch welche wir das Etablissement verließen. Wir verließen reitend den Wald und fanden uns nach einer Stunde zwischen Feldern wieder.

Den Fluss hinab

Nun ist es also soweit, ich verlasse die Menschen die ich in den letzten Wochen näher kennengelernt habe um den Magier zu finden, von dem mir Lotte bereichtete, welche ein Freund des Kriegers Sieghelms und der Tierbändigerin Azina, sowie der Gelehrten Jane und nicht zu vergessen der Hexe Delia ist, ich verlasse diese mir ans Herzen gewachsene Gruppe um in Khunchom nach Nehazet zu suchen, jemand der mir helfen kann meine Mutter zu finden, das dachte ich zumindest, doch dann wurde mir von den Hexen des Zirkels eine Weissagung gemacht, „In der Perle am Meer, der Ansammlung von Reichtum und Siechtum, werden Verbündete und Feinde in den Schatten lauern, doch der Fuchs, mag dem Delphin helfen das bläulich schimmernde Juwel zu retten, welches im geheimen liegt, wenn auf alte Freunde vertraut wird…„, ich wollte mich also den Fluss hinab begeben und nach einer Perle suchen, nur woran sollte ich die richtige Perle erkennen? Und ein Fuchs, der einem Delphin hilft? Fragen über Fragen, aber es handelte sich um eine wahrhafte Prophezeiung, eine weitere Spur, nachdem Hinweis des Dieners des Efferds in Havena. Gerade als ich mich zum Barun-Ulah begeben wollte, hielten mich die Hexen auf und meinten nur das ein alter Freund, etwas hinterlassen habe, welches meine Reise beschleunigen würde und mich auf den richtigen Weg bringen würde, etwas mit Luftpost hätte er vor einigen Götterläufen gesagt, als er die Idee vorgeschlagen habe und im letzten Mond habe er dann eine seltsame Flasche angeschleppt, welche mir nun dargereicht wurde. Dabei handelte es sich um eine kunstvolle Flasche aus Glas, die mit einem feinem Lapislazuli, wurde mir jedenfalls gesagt, ich habe nur gesehen das es sich um einen schönen Stein handelte, verschlossen war, in ihrem inneren war ein farbiger Stoff. Neugierig öffnete ich die Flasche und aus der Wolke die sich aus der Flasche ergoss bildete sich eine Djinni der Luft, diese schaute mich freundlich an und fragte mich geduldig ob ich bereit sei die Reise gen Praios anzutreten? Ich bejahte dies und sie lächelte glücklich und umfing mich mit ihren grazilen Armen, festgeklammert an diese luftige Gestalt, die den Oberkörper einer menschlichen Frau hatte, wurde ich in die höhe getragen, auf dem Flug unterhielten wir uns noch etwas, es schien als wäre der Herbeirufer der Djinni jemand gewesen, der sehr geduldig und nunja schon beinahe als ehern stur zu bezeichnen war, sie war zumindest froh mit mir jemand zu haben, der ihrem Element näher war, als ihr Herbeirufer sie nannte sich selbst Aerisyllae und erzählte mir offenkundig von ihrem Herbeirufer, wobei ich vieles nur für Spekulation ihrerseits hielt.

Am Abend erreichten wir eine große Stadt, anscheinend handelte es sich um Khunchom, das meinte zumindest Aerisyllae, und ich glaubte ihr dies. Nun muss ich also einen Fuchs finden, oder einen Delphin oder ein Juwel oder eine Perle, ach ich bin verwirrt, ich denke das ganze am besten im nächsten schönen Brunnen durch.

Ein anderer Blick auf die Dinge

Nehazet war tief in seinen Gedanken versunken, die Möglichkeiten abwägend wo Sie sein konnten, eine Globule, nein dagegen spräche die hohe Anwesenheit an Phantasmagorien, dafür spräche allerdings die Anwesenheit der Orken, eine Traumwelt, dafür spräche die hohe Anzahl an Phantasmagorien, dagegen spräche allerdings die Anwesenheit der Orken. Hmm interessant und wie steht es mit einer kombination aus Traumwelt und Globule, ein Übergang zwischen erschaffner Welt im Limbus, fixiert an einem Punkt im Weltengefüge um über Delias Seelenfetzen wachen zu können und der Freiheit eines Traumes? Sollte es sich um einen Traum handeln, um wessen Traum handelt es sich dann? Isarias? Sie hat die Welt vorgeblich erschaffen um Delias Seelenfetzen zu behüten. Um Livs, Sie lechzt nach Delias Seele und könnte auf diese Weise versuchen sich den Rest anzueignen? Oder doch um Delias eigene Welt? Letzteres erscheint am wahrscheinlichsten, gehe ich doch nicht davon aus das Isaria ihrer eigenen Tochter, wirklich ein Stück ihrer Seele entfernt hat, eher ist davon auszugehen das ein Stück der Seele an einem anderen Ort in Delias Geist verhüllt wurde und der Übergang nur die Pforte zu diesem Reich war. Sollte es sich tatsächlich um Delias Traum handeln, so könnte es sich als recht nutzbringend herausstellen das ich ihren wahren Namen kenne. Das geschehen um sich herum nimmt er kaum wahr, wie aus weiter ferne hört er die vereinzelten Stimmen seiner Weggefährten als er beschließt einen weiteren Blick auf das Geflecht dieser Welt zu werfen, er beginnt den Cantus des Odem Arcanums, wobei er sich die Zeit lässt die ihm wohlbekannte Formel mit der ihm gegebenen Perfektion zu sprechen (4/14/4, doppelte Zauberdauer (-4) und das leichte Gewand (-1) resultieren in einer Erleichterung von -5, da die Umgebung um ihn herum recht magisch ist ist noch von anderen Erleichterungen auszugehen, so dass seine 15 ZfP* übrig bleiben, -4 AsP/18) Als er die Augen öffnet ist die Welt um ihn herum rot erleuchtet, der ihm wohlbekannte Odem des Arcanen, er sah Magie überall um ihn herum, wie als wäre er im Zentrum eines magischen Feldes, die Ansammlung war wenig strukturiert und im wandel, gut der erste Schritt ist getan, nun ein genauerer Blick auf das mir deine Geheimnisse offenbar werden, denkt sich Nehazet als er den nächsten Schritt der Untersuchung vorbereitet und beginnt einen Analys Arcanstruktur vorzubereiten (15/11/3, das leichte Gewand (-1), Nehazets wissen über die Magiekunde 2/8/14 14 TaP* (-4) und das Ergebnis seiner vorherigen Odem Untersuchung 15 ZfP* (-8) resultieren in einer Erleichterung von -13, es verbleiben im ersten Intervall 16 ZfP* übrig, Selbstbeherrschung 18/13/12 +0 0 TaP*, zweites Analys Intervall 1/8/15 16 ZfP* (also insgesamt 32 ZfP*, die Tabelle endet bei 19 ZfP*, ich denke das sollte reichen) -12 AsP/06ach so ist das also, wie ich es mir gedacht habe, dachte sich Nehazet als er die astralen Energien um sich herum genauer untersuchte, die Muster offenbarten die tiefen Wurzeln satuarischer Magie, die Signatur Delias, war deutlich zu erkennen, das ganze um sie herum war, ohne zu sein, ein sein im Traum, mehr ein schein, denn sein, nachdem sich Nehazet über die Welt um ihn herum Klarheit verschafft hatte, begann er mit der Umwandlung seiner Vitalkraft zur vis arcana (5/4/5 -1AsP/05, -10 LeP/17, +10AsP/15, -1LeP/16) Danach versuchte er zu ruhen, was ihm in anderen Situationen definitiv besser gelang, stürzte doch in diesem Moment alles was er in den letzten Monden verdrängte auf ihn ein, insbesondere Zafia und der gescheiterte Bund.

Was wohl der morgige Tag, auch wenn die Verwwendung des Wortes Tag irgendwie, leicht deplatziert wirkt bringen mag? Und wie kann man im Traum überhaupt schlafen? Fragte sich Nehazet nach dem er nun knapp zwei Stunden über die hiesige Welt sinnierte und seine Kräfte verteilt hatte. (Philosophie 8/6/14 8 TaP*)

Wiedersehen

Das Problem mit den Ferkinas war gelöst, und ich war gerade dabei einige Berechnungen anzustellen um ein neues gedankenkonstrukt von mir zu verifizieren, als ich von Assaf unterbrochen wurde, er berichtete mir das eine Frau namens Rashpatane mich zu sprechen wünschte, selbst in seinem eigenem Reich wird das Genie mit Nichtigkeiten gestört, dachte ich mir. Ich begab mich zum Audienzsaal, wo ich mich mit besagter Rashpatane unterhielt, Sie berichtete mir das Delia und Ihre Mutter Isaria ein Problem hätten, das ich lösen söllte. Ich stimmte schnell zu, würde es mir doch die Möglichkeit geben weitere Informationen über die Töchter Satuarias zu sammeln, weiterhin könnte sich meine Hilfe als notwendiges Element entpuppen, welches ich bedarf um das Vertrauen dieser labilen Gemeinschaft soweit zugewinnen, dass ich mehr über ihr Magiewirken lernen kann. Ich bat mir noch aus, dass ich meinen Bediensteten bescheid geben müsste und ein paar Dinge zupacken seien. Ich gab Assaf die notwendigen Anweiseungen und informierte ihn von meinen Reiseplänen, ich packte die Truhe, welche ich ihn Khunchom erworben hatte mit den verschiedensten, mir als nützlich erschienen Gegenständen. Wir hatten vor mit einer fliegenden pferdelosen Kutsche zu reisen, wahrlich ein Gefährt, welches meiner würdig wahr, viel praktikabler als ein fliegender Teppich, ich werde mir wohl auch so eins bauen, auch wenn ich das Problem wohl etwas anders lösen muss, zumindest bis ich die Flugsalbe, vollständig entschlüsselt habe. Um Miri, das Pferd von Collega Peddersen haben wir uns auch hgekümmert, es wurde kurzerhand mittels der Mutanda in einen Hasen verwandelt und mitgenommen. In der Luft unterhielten wir uns über die verschiedensten Themen, nur nicht über die Flugsalbe. Nach einigen Stunden hatten wir unser Ziel erreicht und dort auf einer Lichtung stehend traf ich auf meine alten Weggefährten Sieghelm, Jane und Azina, jene berichteten mir auch das ich knapp eine Neckerin mit der Sie gereist waren, verpasst hätte, das Gespräch mit ihr wäre bestimmt interessant gewesen. Wir begaben uns zu Isaria, Delia lag besinnungslos auf dem Boden, Kalkarib war pber Sie gebeugt. Isaria, war so freundlich uns kurz in schlichten Worten, so dass auch die anderen Sie verstanden, zu erklären weshalb wir hier seien, dabei meinte Sie natürlich den Advocatus Destinus spielen zu dürfen, indem Sie äußerte, dass es eigentlich nicht gedacht wahr, das sich unsere Pfade trennen würden, pah solange das Mysterium von Kha besteht, habe ich immer noch meinen freien Willen und da mich Travia in Khunchom verriet sah ich es nur als gerechtfertigt an, mich meiner Wege zuzuwenden, ich war nur hier, weil Delia soetwas wie ein Stück Familie für mich ist, was selbst schon etwas ironisch klingen mag, wenn ich bedenke das die kontakte zu meiner Familie sich vor allem auf Tulachim und Rashim beschränken, die anderen wollen entweder mit mir nichts zu tun haben, das wären dann vor allem meine Verwandten aus dem Yalaiad, oder sind für mich uninteressant oder wir wissen nichts voneinander. Jedenfalls ist Delia ein Stück ihrer Seele abhanden gekommen, ein Dämon namens „Liv“ erhob Anspruch auf diese, und wir sollten jetzt also Seelenstückchenjäger spielen, was auch immer von uns erwartet wird, ist doch nicht so als wäre ich ein Seelensammler, also ehrlich. Isaria hatte eine Welt erschaffen und dort den Teil von Delias Seele versteckt, den wir suchen sollten, diese Welt war durch Magie geformt und geschaffen, sollte ich jene verstehen, dürfte das, nunja interessant werden. Ich gab Sieghelm einen der Heiltränke, und befestigte mein Geschenk für Jane in ihrer Laterne, denn so wie Isaria von Prüfungen sprach erschien es mir naheliegend, davon auszugehen, dass Sieghelm einen Heiltrank und Jane eine zuverlässige Lichtquelle benötigen würde, um Azina müsste ich mir keine Gedanken machen. Ich sprach Isaria noch auf verschiedene Dinge zur Unterstützung unserer Aufgabe an, unter anderem erhielt ich daraufhin einen Zaubertrank, weiterhin wurden die Ängste der anderen gelindert, ich ließ er meine Willenskraft stählen. Weiterhin fertigte ich noch die notwendigen Sigillen an der Pforte an um „Liv“ draußen zu halten. Kalkarib bestand noch auf Schwur und Opfer von Blut, ich wieß ihn daraufhin das dies eher unklug sei, würde eine Gabe von unserem Blut uns doch nur schwächen, aber da es schneller ging, seinem Wunsch zu folgen schnitt ich mich, wobei ich zuerst mein eigenes Messer nehmen wollte, er bestand aber auf seine Klinge, nun gut also nahm ich ihm diese ab, schnitt mich und verbrannte das Blut auch Sieghelm opferte etwas, aber so wirklich habe ich nicht darauf geachtet, auch nicht ob die anderen geopfert haben, ich war mit wichtigerem beschäftigt. Nachdem wir uns vorbereitet haben wollten wir gerade durch das Tor schreiten, als Sieghelm noch meinte eine Rede halten zu müssen, und das obwohl ich schon im Ereignishorizont des Überganges stand, nachdem er geendet hatte rief ich Isaria noch zu Sie solle ein Pentagramm anfertigen. Auf der anderen Seite fanden wir uns in einer Höhle wieder, außerhalb der Höhle lauerten ungefähr 250 Orks, grob überschlagen, welche uns übles wollten, warum auch immer. Der elementare Diener der Luft aus meinem Thaumatursom hielt diese mittels einer Wand aus Luft ab, welche den Eingang verschloss, nur hielten es sowohl Sieghelm als auch Azina für eine gute Idee draußen zu stehen. Beide kämpften eine Weile, ich warf meine Turbanbrosche in die Luftwand und sprach die Worte der Macht, welche jene Brosche öffneten, während ich mich an das Gespräch mit Isaria unterhielt und einen genaueren Blick auf diese Welt war, und zwar einen Blick auf den Odem des Arcanen, wie zu erwarten war sah ich viel Magie, darunter um uns herum auch die gängigen Strukturen der Phantasmagorica, nachdem mir das bewusst war tippte ich Sieghelm mittels meines Stabes durch die Wand an und wies ihn daraufhin zurück zu kommen, durch die Wand. Die Orks hatten noch nicht bemerkt das es sich um eine Illusion handelten oder sie waren zu dumm oder willensschwach um damit richtig umgehen zu können, der einzige Ork der uns einen Besuch abstattete war ein großes Exemplar, auf das sich auch sogleich Sieghelm stürzte und ihn im Kampf bezwang, da er alleine streiten wollte, vertiefte ich mich in die Welt um durch die Illusionen hindurchzusehen, als nächstes werde ich mich auf die astralen Schwingungen der Welt konzentrieren. Es wäre doch gelacht, wenn ich nicht etwas von der Macht dieses Ortes für die kommenden Prüfungen abzuzweigen in der Lage wäre. Immerhin handelt es sich um einen Ort hoher Macht und ich muss nur beobachten und verstehen, wie sagte schon Rashman Ali, dein Wille ist die Grenze und da ich zu den Observatoren der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis gehöre, sollte das kein Problem für mich darstellen.

Die Flüche kommen und das Leben geht weiter

weitere Flüche:

Nachdem Zafia sich erholt hatte, begann Sie mit neuem Eifer ihre Flüche zu wirken nachdem Sie Goswin ein paar Flüche auf den Hals geschleudert hat, die zwar nicht in den Paraphernalia resultieren werden, die Sie braucht um sich an Sieghelm zu rächen, aber immerhin dazu führen werden das etwas Zwietracht gesät wird, und mit diesem Gift könne Sie auch leben, wendete Sie sich nun Delia zu. Wiedermal stand der Kessel bereit, eine tote und sehr unansehnliche Kröte wurde von ihr in den Kessel gelegt, etwas Extrakt vom Stinktier wurde beigemischt, es stank bestialisch aber für die eigene Rache müssen manchmal Opfer gebracht werden, dachte sich Zafia, Sie verdünnte das ganze mit etwas schlammigen Mhanadiwasser und entzündete das Feuerholz unter dem Kessel. Fischaugen, Fledermausflügel, und teile eines Tieres, das an Tollwut gelitten hatte folgten als nächstes. Unter ständigem rühren und rezitieren ihrer Verwünschungen erschuf Sie so eine sehr unappetitliche zähflüssige dunkle Masse, danach folgte noch etwas Belladonna und zum krönenden Abschluss führte Sie nun noch etwas Galle hinzu und mischte etwas Stierblut hinein, eine Alraune und das Haar Delias folgten als letztes. Oh meine Schwester im Geiste, gestraft sollst du sein mit der Erkenntnis das gutes Aussehen, normalerweise, nur von kurzer Dauer ist, kein Wesen wird dich mehr mit einem warmen Blick begrüßen und sich nach dir als Bettgefährtin verzehren, es sei denn du entschwörst dich deines Liebsten. Aber das ist noch nicht alles, dein Blut möge leicht in Wallung geraten, die geringste Kleinigkeit möge dich dazu zubringen Genugtuung zu fordern, ein jäher Zorn soll dich ergreifen, wenn du geschmälert bist, mit genügendem Auslauf, sollst auch du dich jedoch wieder beruhigen, wenn du die Städte Mengbilla, Fasar und Al’Anfa aufgesucht hast und dort lautstark im Borontempel gebetet hast, mag die Ruhe Borons sich deines heißblütigem Temperamentes erbarmen.

Irgendwo in Khunchom:

Einer der „armen“ Entführer Tulachims und seiner Bediensteten, erwacht aus einem seltsamen Traum, in diesem wurde ihm gesagt das er einen gewissen Sieghelm aufsuchen und sich einer seiner Sachen bekräftigen müsste, der einzige Sieghelm von dem er wüsste, war der der ihn zu den Gardisten brachte, noch einmal würde er sich nicht mit ihm anlegen wollen, er ist doch nicht Lebensmüde. Er griff gerade nach seinem Teller, mit dem hießigen schlechten Essen und wollte sich auf seine Pritsche setzten um die reste des Mahles zu verspeisen, als er über eine Unebenheit im Boden stolperte, den Teller in die Luft schleuderte, über die Pritsche fiel und mit dem Hinterkopf auf dem Boden aufschlug, der Teller schlug auf sein Gesicht auf und nachdem er diesen zur Seite geräumt hatte viel das schleimige Essen, das sich ursprünglich auf dem Teller befand direkt auf sein Gesicht. Als er sich die Reste weggewischt hatte, sah er an der Decke noch ein paar vereinzelte Spuren des Breis. Auf den Schreck griff er nachdem Wassergefäß, welches ihm jedoch aus der Hand entglitt und seinen Inhalt dabei über seine Beinkleider und den Boden ergoss. Toll dachte sich der Schurke, dabei sickerte das Wasser gerade in den Boden ein und sorgte für weitere leichte Unebenheiten am Boden, die ihn beim versuch von der nassen Stelle wegzukommen, abermals Stolpern ließen, wobei er erneut in sein ehemaliges Mahl fiel, was ist nur los, nicht nur das ich meine Finger nicht mehr spüren kann, nein auch alles was ich anpacke scheint mir zu entgleiten, hat Phex mich etwa verlassen fragte sich der Schurke.

Bei Batuhzens:

Ich denke langsam wird es Zeit für die zweite Nachricht an den Phexensjünger, immerhin wollen wir doch die Foki so schnell wie möglich aus dem Verkehr ziehen, Zafia hat ja schon damit angefangen ihre Rache zu vollziehen.“ Meinte die junge Dame, welche auf den Namen Lyssia hörte zu ihrem älteren Gefährten, „dem stimme ich zu, würdest du dich darum kümmern, ich muss bald los, ein wichtiges Gespräch führen um das zusammenfügen, etwas lange entzweiten in die Wege zu leiten.“ Stimmte dieser ihr, in seiner verschrobenen Weise zu, „Das dachte ich mir schon, während du hinausziehst in die Welt um dich zu amüsieren, werde ich hier mit all diesen Büchern alleine gelassen“, meinte Sie gespielt enttäuscht, „ich werde wohl weiter lesen müssen, naja wenigstens hält mir der treue Rohaldor die Stellung, der verkriecht sich nicht so schnell wie du„, führte Sie weiter in ihrem gespielten Ton aus, wobei Sie je länger Sie es hinauszog immer mehr Probleme hatte, dabei ernsthaft in ihrem Ton zu bleiben, ihr Gatte erwiederte in einem ebenfalls gespielten mitleidigen Ton, „Ja du ärmste, während ich in die kalte und dunkle Natur hinaus muss, darfst du dich weiterhin dem Studium widmen, während ich alleine eine weite Reise unternehme, hast du Rohaldor hier, der dir Gesellschaft leistet, ganz abgesehen von den Anehmlichkeiten dieses Anwesen, ja ich bin wirklich und wahrhaftig der schlechteste Gatten, den Dere je gesehen hat“, meinte er mit einem schmunzeln ehe er sich verabschiedete und nach oben ging. Lyssia wusste er würde das Haus nicht über die Vordertür oder eine der anderen nach außen führenden Türen verlassen, nein er hatte vor langer Zeit für andere Reisewege gesorgt.

Lyssia begann damit ihre Nachricht anzufertigen, „Sehr geehrter Herr Hanert Groti, ich hörte von eurem Erfolg bei meinem Auftrag, wie versichert sollt ihr euren Ausstehenden Lohn für die vertauschten Objekte erhalten. Ihr findet euren Lohn im Drachentöter, dort wird ein Bote von mir warten und euch im Austausch für die Objekte das restliche Gold übergeben. Trefft ihn dort am nächsten Rohalstag zwischen der Efferds- und Boronsstunde.

Die nunmehr dunkelhaarige Schönheit war zufrieden mit ihrem kurzem Schreiben, über das Sie noch einmal mit ihren tiefen grauen Augen fuhr, während Sie sich eine vereinzelte Strähne roten Haares um ihren Finger wickelte und diese unbändige Strähne, die ihr schon das ein oder andere Mal über ihre Brille fiel hinter das Ohr zu legen.

Tulachims Anwesen:

Sulibeht und Nehazet saßen gerade zusammen in der Bibliothek, während Nehazet an einigen seiner Ideen werkelte, mit Zahlen und Gleichungen jonglierte, widmete sich Sulibeth einigen der Bücher aus der Bibliothek, heute galt ihr interesse großen Zauberkundigen der Vergangenheit, Leuten wie Rohal, Tharsonius von Bethana, besser bekannt als Borbarad, Basilius der Große, Jandora, Mondrazar, Durthan von Erkenstein, Assarbad, Sulman Al’Nassori, Raschtul al’Sheik, Bastrabun ibn Rashtul, Fran-Horas, Gandolf von Gareth, Drakhard der Geisterschmied und anderen großen der Zauberkunst. Leider gab es keine Bilder aus dieser Zeit, die Porträits in den Büchern waren so schlecht, man hätte beinahe auf den Gedanken kommen können, das Gandolf von Gareth und Nehazet ein und dieselbe Person seien, also zumindest äußerlich, dachte sich Sulibeth kopfschüttelnd, als sie sich vorstellte, wie dieser theoretisierende Stubenhocker ein Held in den Magierkriegen hätte sein sollen, er wäre wahrscheinlich die ganze Zeit in seiner Studierstube geblieben und hätte die Kriege verpasst, weil er über irgendeinem mathematischen Problem in seinen Theorien nachgrübelte, so wie jetzt.

Tage später, die letzten Flüche Zafias?

Zafia konnte nun endlich das über die Tage und Wochen hinweg gepflegte Gefühl der kalten Wut, freudig auskosten und ihre Rache ausleben, Sie würde ihm das Augenlicht nehmen, so dass er für ewig in der Dunkelheit schmoren würde, was ziemlich perfide war, da Sie um seine Dunkelangst wusste, weiterhin würde Sie seine Ängste vor dem arkanen mehren, damit würde seine innigste Leidenschaft für ihn zur größten Qual werden. Zafia setzte Wasser in ihrem Kessel auf und begann mit etwas in scheiben geschnittenen Kairanrohr, sie fügte eine Träne einer Fee, auf der Flasche stand Schwesterchen drauf, der alte Battuhzen wollte dazu nichts aussagen, es interessierte Sie auch nicht wirklich, etwas Diamantstaub, das Herz eines Hasen, eine Alraune und der Spruch des Horriphobus, dazu kammen noch die Augen eines Maulwurfes, Haar eines Blinden, Vampirblut, und weitere Zutaten, zum schluß wurde eine weitere Alraune mit dem Blut, dem Haar und den Zehen Nehazets hinzugefügt. Zafia rührte die Brühe gewissenhaft um und musste dabei immer an ihre baldige Rache denken, die anderen waren schon abgereist, aber an Nehazets leiden könnte Sie sich, wenn auch nur kurz erfreuen, dachte Sie hämisch. Sie würde am Tag darauf, dem Anwesen Tulachims, in einer anderen Gestalt, einen Besuch abstatten und sehen wie es ihrem ehemaligen beinahe Geliebten und Gatten erging. Sie sprach noch über den Trank „Auf ewig sollst du in Dunkelheit leben, es sei denn du findest zum immerwährenden Licht im Zentrum Aventuriens und kannst etwas davon für dich gewinnen. Deine Furcht vor der geheimen Kunst der Zauberei, die dich plagt soll erst erlahmen, wenn du ein magisches Wesen gefunden hast dem du drei Wünsche aus freiem Willen erfüllt hast.Wie passend dachte sich Zafia, das der vor der Dunkelheit sich ängstigende zur Stadt des Lichtes aufbrechen muss und um seine Furcht zu besiegen zu einem Drachen oder dergleichen sich begeben muss.

Anwesen Tulachims am darauffolgenden Tag:

Nehazet war gerade dabei ein frühes Mahl mit Tulachim und Rashim einzunehmen und auch eine alte Freundin der Familie, so alt sah sie gar nicht aus dachte sich Nehazet, nach einem kurzen Seitenblick, auf die Schönheit, aber so etwas interessierte ihn im moment nicht, nicht nach Zafia, da gab es wichtigeres zutun, wie sein  nächster Artikel für den aventurischen Boten. Lyssia, denn um diese handelte es sich bei der jungen Frau, bedachte Nehazet ebenfalls mit einem kurzen Seitenblick und musste leicht schmunzeln, ach Lechmin, schade das er nicht da ist um dies zu beobachten, das wäre bestimmt interessant für ihn, dachte sich Lyssia. Gerade als sich ein Gespräch über die Geschichte der Tulamidenlande zu entwickeln war, wurde die Gesellschaft von einem Diener gestört, am Eingang stünde ein alter Mann, der gekommen sei um Rat vom weisen und gütigen Herrscher Nehazet, dem Heren über Khorestan zu erbeten, da es in seinem Dorf ein Wasserproblem gäbe. Nehazet wollte gerade aufstehen und sich aus dem Raum begeben, als auch Lyssia sich erheben wollte und mit ihm zusammenstoß, dabei schob sie ihm eine kleine Münze in eine seiner Gewandstaschen, das war knapp dachte sie sich, Nehazet der nun auch noch leicht säuerlich war, begab sich schnellen Schrittes zum Empfangsraum in dem der alte Herr wartete. Kaum das er den Speisesaal verließ, versagte seine Sicht und er lief gegen eine Säule, Lyssia die dies aus den Augenwinkel beobachtet hatte, lief ihm hinterher und führte den verstörten Nehazet in das Empfangszimmer, wo ein alter Herr wartete, auf dessen Gesicht sich ein lächeln zeigte, beim anblick Nehazets.

Flüche und anderes neues von der Perle am Mhanadi

Flüche und deren Auswirkungen:

Zafia konnte es kaum erwarten, heute würde Sie die letzten Zutaten aus dem Laden des allten Battuhzen erwerben und endlich damit anfangen können, ihre Rache zu bekommen, danach könnte Sie sich wieder neuem zuwenden, sobald ihre kalte Wut abgeklungen wäre. Die Ingredenzien die sie vor ein paar Tagen schon erworben hatte, waren schon vorbereitet. Nun war es an der Zeit die letzen Bestandteile zu erwerben, Zafia begab sich zum Dracheneiplatz und wendete sich schnurstracks dem ihr schon bekannten Laden zu, Sie hatte fieberhaft in den letzten Nächten überlegt welche Flüche Sie sprechen sollte, und nun dachte Sie etwas passendes gefunden zu haben. Der kleine Laden sah noch genauso aus wie vor ein paar Tagen, außen über dem Eingang hing ein altes Schild aus Holz in dem filigran in mehreren Sprachen der Name des Geschäftes stand, umsäumt wurde die Schrift von kunstvollen Darstellungen von Pflanzen- und Tierteilen auf beiden Seiten, darüber war das Madamal und einzelne Sterne, welche die Schriftrolle darstellen sollten, zu sehen und nach unten hin wurde das ganze durch die Darstellung von alchmistischen Apparaturen vollendet. Im Laden selbst standen mehrere Regale nebeneinander, in dem sich die verschiedensten Zutaten fanden, verschiedenste Pflanzen und Gesteine, einige Metalle, verschiedene Lösungen die in der Alchimie von nöten waren, auch unterschiedliche in Alkohol eingelegte Präparate und konservierte Ingredenzien waren zu erblicken. Der Raum war erleuchtet durch ein Zeichen an der Decke, welches weißes Licht ausstrahlte. Wenn man an der Theke stand, war noch ein weiterer Raum dahinter zusehen, in dem die wohl wichtigeren und wertvolleren Ingredenzien lagern mussten, das vermutete zumindest Zafia. „Ich hoffe die Alraunen um die ich sie gebeten habe sind immer noch zu haben?“ Fragte Zafia den alten Mann, welcher gerade über eine Zeitschrift schweifte, „Natürlich sind Sie noch da, auch die anderen Ingredenzien sind mittlerweile eingetroffen, Vampirblut, Molchaugen, Adlerkrallen, eine Unke, der Stachel einer Maraske und alles andere habe ich hier, moment ich hole es werte Dame„, damit ging der alte Mann kurz in sein Lager um ein paar Sachen zusammen zusuchen und kehrte dann beladen mit den genannten und mehr Ingredenzien zurück, „So dass sollte alles sein, denke ich.“ Zafia besah sich die noch fehlenden Zutaten für ihre Rache und nickte, „Ja es ist alles vollzählig, hier das sollte alle Schuldigkeiten begleichen“, damit übergab Zafia den Beutel mit dem ausstehenden Lohn für die erbrachte Leistung. Anschließend verließ Sie den Laden schnell wieder um sich einer Sache zuzuwenden, die ihr mehr Befriedigung verschaffen würde.

Nachdem Zafia den Laden verlassen hatte, ging auch der alte Tulamide abermals nach Hause, die Angestellten des Ladens waren es schon gewohnt, immer mal wieder von dem alten Meister alleine gelassen zu werden, insofern war es nichts ungewöhnliches. Der grauhaarige Tulamide wanderte gemütlich über den Dracheneiplatz und wandte sich von dort aus über die Brücke, welche ihn zur Diamantenen Allee führen würde, von dort aus schlenderte er die Khunchomer Prachtallee entlang und kamm schließlich zu einem alten Gebäude, mit gut gepflegtem Garten. In dem Anwesen fand er seine Gattin abermals in der Bibliothek vor, die Dame des Hauses schätzte das geschriebene Wort sehr, dass war eine Liebe die beide teilten, es war nicht die einzige, aber dennoch keine unbedeutende, führte dies doch zu einer recht ansehnlichen Sammlungen an Schriftstücken. „Gehe ich recht in der Annahme, Liebling, das Zafia die letzten Zutaten heute erworben hat?“ Fragte Lyssia, die gerade noch dabei war eine Seite in einem Buch zu beenden, ehe Sie aufblickte und in sein antlitz sah. „Ja die letzten Ingredenzien hat Sie gerade eben erworben, die Flüche wird Sie wohl in der Nacht sprechen, während das Madamal hoch am Himmel steht.“ Antwortete Ihr der alte Mann, während er sich eine Tasse Tee und etwas Gebäck bringen ließ. „Aus reiner Neugier, von wem stammen eigentlich die Alternativ Foki, die ich dem phexensjünger geschickt habe?“ Wollte seine Gattin wissen, während Sie das Buch zur Seite legte und sich ebenfalls um eine Tasse Tee bemühte. „Och die, lass mich mal überlegen, das Blut Nehazets habe ich durch Blut von einem gewissen Azad ersetzt, er ist auch Zauberkundig, der Unterschied dürfte Ihr also nicht auffallen, die Haare stammen ebenfalls von Azad, die Zehennägel stammen zwar von einer arkan begabten Person, aber die Probe war so alt, ich zweifle daran, dass diese noch lebt. Das Blut des Phexensjüngers habe ich ersetzt durch das Blut eines der Entführer Tulachims und die Haare von Delia habe ich gegen Haare von Sefira ausgetauscht, auch wenn ich jene erst färben musste, ich denke das müssten alle gewesen sein.“ Zählte Ihr Gatte auf, wessen Körperteile im austausch platziert wurden. „Warum ausgerechnet diese Personen?“ Brannte Lyssia darauf zu erfahren, schnell wurde Ihr geantwortet. „Sie alle haben anderen geschadet, Sefira zog sich durch ihr handeln den Zorn Delias und Azinas zu, der Entführer Tulachims war so töricht, nunja seine Tat zu begehen, und Azad raubte verschiedene Frauen aus Khorestan, wenn hättest du denn genommen, ich war ja am überlegen ob ich Proben von lange verstorbenen nehmen sollte, aber da war ich unsicher bezüglich der Möglichkeit des Anknüpfens der Matrix des Rituals, und es wäre halt ungünstig gewesen, wenn Zafia auf die schnelle darauf gekommen wäre, dass ihre Rituale nicht gewirkt haben.“ Lyssia nickte verständnisvoll, „Ich kann deine Entscheidung nachvollziehen, ich denke aber wir sollten bei dem nächsten Kontakt mit dem phexensjünger, diesen wissen lassen das es keine Unschuldigen traf.“ Nachdem er kurz überlegt hatte und dabei die Zeit mit einem Schluck Tee überbrückte, „Sollte er nachfragen, so stimme ich dir zu, es wird auch bald Zeit für ein persönliches Treffen, naht doch eine wichtige Angelegenheit.“ Meint er geheimnisvoll, „Du meinst wegen den Geschehnissen vor knapp einem dutzend Götterläufen?“ Erwiederte Sie kryptisch aber sicher. „Genaue deswegen, die Suche sollte sich langsam einem Ende neigen, ohne die bindenen Gesetze hätte ich schon eher eingegriffen, aber das wäre ein Frevel, und könnte unsere Zukunft gefährden, ansonsten hätte ich schon vor langer Zeit eingegriffen.“ Nickend und mit der freien Hand über das ergraute Haupthaar fahrend, wobei Sie mit den einzelnen schon weißen Haarsträhnen ihres Mannes spielt, spricht Sie nur verständnisvoll: „Das hatten wir doch schon vor langer Zeit besprochen, du kannst indirekt eingreifen, andere gestalten lassen und somit helfen, aber ein direktes eingreifen das steht erst noch aus in einiger Zukunft, das es dir nicht gefällt über diese lange Zeit daneben stehen zu müssen, das ist mir bewusst und du gehst gut mit der Situation um, außerdem lass ruhig andere Personen mal die Helden spielen, die letzten Dekaden mit dir waren dadurch viel angenehmer, als die stürmische Zeit in der wir uns kennenlernten.“ Der alte Mann ergreift die Hand seiner Gattin sanft und spürt die Wärme des Lebens durch diese pulsieren, „Ich weiß und es ist nicht so, dass ich nicht auch jeden Augenblick mit dir geliebt habe Lyssia, aber das Leid das ich hätte beenden können, zumindest kann ich schaden begrenzen in dem ich die Regeln beuge.“ Sie saßen noch lange in dem Raum und redeten gemeinsam bis tief in die Nacht.

Am Drachenei:

Hastig eilt ein junger Adept mit einigen Notizen über den Platz zu der Akademie, er hatte eine Idee, welche er unbedingt überprüfen musste, zuhause konnte er nicht nachdenken, nicht wo ihn alles noch an Zafia erinnerte, aber in der Stille der Bibliothek, zu der er sowieso musste um ein paar Quellen zusammen zutragen, würde er zur Besinnung kommen und endlich Licht ins Dunkel bringen.

Zur gleichen Zeit, saß eine junge Tulamidin mit anderen Kindern ihres Alters im Vorlesungssaal des Dracheneis zu Yash-Hualay, der alte Magister Rashim hielt einen Vortrag über die Möglichkeiten der Magica Moventia, Geist über Materie war der klangvolle Name der Vorlesung, aber was folgte war ein warten auf den alten Zausel, der in seinem Labor wohl eingenickt war, oder so, Sulibeth sehnte sich nach ihrer Lehrerin Jane zurück, nach einigen Minuten war eine andere Lehrkraft aufgetrieben, welche für Rashim einsprang, er hatte wohl gerade wichtigeres zu tun. Bei der neuen Lehrkraft handelte es sich um Nehazet, der mit einigen Folianten und Schriftrollen, im Prinzip war von seinem Oberkörper eigentlich nichts mehr zu sehen, den Saal betrat. Nein, bloss nicht Nehazet, er ist ja noch schlimmer als sein Großvater als Lehrer, seine Vorlesungen sind so trocken, da gegen könnte man in der Khom schwimmen gehen, dachte sich Sulibeth als sie sah was ihr und ihren Mitschülern dort drohte und ihr anlass genug war ihre braunen Augen zu verdrehen. Nehazet der erst nach einiger Zeit das Pult erreichte und die Schriftstücke so sanft es ihm möglich war, trotz der gewaltigen Last, niederlegte und sich nun erst umblickte um den Kurs zu betrachten, der aus einem Gutteil der hießigen Schüler bestand, das erinnert mich an die Vorträge in der Academia Arcomagica, dachte sich Nehazet. Er warf einen Blick auf das Vorlesungsverzeichnis, ah Magica Moventia, Geist pber Materie, den Vortrag habe ich zuletzt als Kind gehört, Rashim hatte ihn mir vorgetragen, da war ich fünf Götterläufe alt, den werde ich wohl nicht mehr komplett aus dem Gedächtnis zusammen bekommen, nun gut. „Schüler, die heutige Vorlesung trägt den Titel Magica Moventia, Geist über Materie, aber ich will euch nicht langweilen„, Sulibeth stütze sich auf ihre Elbogen und dachte sich, was bedeutet das er genauuu das jetzt tun wird… Aber bevor wir anfangen über die Magica Moventia zu reden. Ist es notwendig ein paar grundlegende Definitionen aufzustellen, diese Definitionen helfen uns dann mittels eines kleinen Exkurses zur Magica Theoretica, die Wirkweise der Canti der Magica Moventia zu verstehen und zu erklären, so dass der Geist tatsächlich über die Materie, der Magica Moventia zu obsiegen in der Lage ist, also ich notiere mal schnell ein paar Grundlegende einfache Gleichungen die zwar schon etwas vorweggreifen, aber die höheren Jahrgänge sollte eigentlich über das notwendige Wissen verfügen, so dass sich jene schon den Aufgaben die ich anschreibe zu wenden können, anschließend erläutere ich ein paar der gängigen Definitionen und dann können auch die niedrigeren Jahrgänge mit diesen einfachen fünfdimensionalen Kraftvektorgleichungssystemen beginnen. Nehazet schrieb eine ganze Weile, alls er fertig war, war kaum noch ein Stück der Tafel unbeschrieben. Die Schüler hinter ihm ächzten und seufzten leicht auf, was aber dem in seine Arbeit vertieften Nehazet nicht auffiel, es schien als hätte er für den Moment nur Augen und Ohren für seine Formeln, die er trotz hoher Komplexität geschwind an die Tafel brachte. Danach wandte er sich um und begann, „Also fangen wir mit etwas einfachen an, mit den Astralquanten, jene wurden erstmals von seiner Magnifizienz Robak von Punin als theoretisches Modell postuliert um die Wirkweise der vis arcana zu erklären, die Arbeit von ihm kann ich nur empfehlen, sie bescherte mir viele freudige Stunden an der Akademie, die ersten Ansätze der Quantifizierung der vis arcana finden sich allerdings schon früher, beispielsweise in der Basilius Skala oder der von dieser Akademie entwickelten Okharim Skala, die eine Skala wird genutzt zur Bestimmung der ungefähren Permanenten Impensation in der hohen Alchimie, was hier wohl hinreichend bekannt sein sollte… Die Vorlesung dauerte noch viele Stunden an in denen die armen Schüler des Dracheneis wohl mehr über die theoretische magica theoretica erfahren haben alls in ihrer ganzen akademischen Laufbahn davor.

Der erste Fluch:

Das Madamal stand hoch am Himmel, der Kessel war erhitzt und ihm loderte ein knisterndes Feuer, Zafia stand mit ihren Zutaten bereit, ein lächeln zierte ihre dunkle Haut, nun wäre es soweit das Ritual kann beginnen. Im Lichte des Vollmondes mit ihrem Vertrauten an der Seite begann Sie unheil zu wünschen, „Shabra, nur an wem soll ich mich zuerst rächen, ah ich weiß, ich werde es auskosten, zuerst kommt der Mundschenk dran, danach meine Schwester Delia und schließlich mein geliebter Nehazet, so kann ich es vollkommen genießen.“ Die Vogelspinne signalisierte ihre Zustimmung auf eine weise die wohl nur Zafia zu deuten wusste. Sie begann damit eine Fledermaus zu köpfen und deren Blut in den Kessel zu gießen, als nächstes kammen die Molchaugen dran, gefolgt von etwas Pech und Galle, etwas schwefelsäure fand auch noch ihren Weg in den Kessel, zuletzt gelangten noch die Tatzen eines Bären, die Alraune und das Blute Goswins in den Kessel, Zafia rührte im Kessel herum und über düsteren Verwünschungen sprach Sie noch: „Auf das ihn das Glück verlassen, möge sich das Pech seiner bemächtigen, sodass die Strafe für ihn sei, für immerdar oder aber bis er mir vom Blute oder Haare des Kriegers Sieghelms bringen möge, solle Phexens Gunst ihn verlassen, darüber hinaus soll er des Gefühls in seinen Fingerspitzen verlustig werden, ehe er mir nicht das Szepter Nehazets bränge.“ Zafia lachte dabei hämisch auf, das sollte ihm eine Lehre sein, nun muss ich noch abwarten bis die Konstellationen richtig sind und ich mich erholt habe und meine wahre Rache kann beginnen, oh was werden die anderen leiden und wie wird mich das befreien.

Im Anwesen der Battuhzen:

Im Salon saßen einige Kollegen und alte Freunde von Lechmin, anwesend waren Magister Zuhal ibn Khorim, Magister Rashid ibn Reshim, Spectabilitas Khadil Okharim und seine Magnifizienz Rakorium Muntagonus, wegen letzterem hatte Lechmin seine Gattin gebeten doch bitte sicherzugehen das sich Rohaldor nicht durch besagten Salon schlängeln söllte. Lyssia die von Archomagus Muntagonus schon viel gehört hatte, akzeptierte dies, aus Sorge vor Rohalsdors Sicherheit, wenn sich die prächtige Königskobra in Anwesenheit eines alten Verschwörungstheoretikers, der hinter so gut wie allem das Werk von Echsen sieht, durch den Salon kriechen sollte, könnte das zu einer nicht gewünschten Reaktion von Seitens Muntagonus führen. Sie berieten die Erlebnisse der letzten  Tage und die neuesten Forschungsergebnisse, bis spät in die Nacht.

Wachsame Augen in der niemals schlafenden

Traviabundsfeier, Nehazet und Zafia in Khunchom:

So langsam nähern wir uns dem ersehnten Zustand an, dachte sich eine schlanke Gestalt die in einem langen verhüllenden Gewand gekleidet war, ich muss vorsichtig mit dem ablauf der Dinge sein, noch dürfen Sie keine Verbindungen ziehen, besagte Gestalt näherte sich der feiernden Gemeinschaft, die zusammen gekommen war um den Traviabund zwischen Nehazet und Zafia zu feiern, welcher aus mysteriösen Gründen nicht gewährt wurde. Eine weitere verhüllte Gestalt stößt zu der ersten, diese ist älter und gebrechlicher, graue Haare lugen unter der Kapuze hervor, „Ich habe alles erledigt, ich denke nicht das mich jemand wahrgenommen hat, das wird eine Überraschung, wenn es denn an der Zeit ist, wie gefällt es dir bislang?“ Die erste Gestalt, wohl eine Frau schmiegt sich an den älteren Herren, „ich habe schon bessere Bundschlüsse gesehen, bist du dir sicher, mit deinem Plan Liebling?“ fragt die verhüllte Frau leicht unsicher ihren Begleiter. Ohne lange nachzudenken antwortet dieser, dabei das Geschehen auf dem Platz nicht aus den Augen verlierend, “ Ja das bin ich, es ist wichtig, auch wenn es zu diesem Zeitpunkt noch niemandem bewusst ist, es ist Notwendig diesen Zug durchzuführen, auch wenn er uns alle schmerzt, mich in doppelter weise, aber es muss getan werden.“ Mit diesen kryptischen Worten, die dennoch von  seiner Begleiterin verstanden wurden, zumindest nickte sie kaum merklich, schien das Gespräch zwischen den beiden vorerst beendet.

Die junge Frau die nun schon länger dem treiben mit wachsamen Augen zugeschaut hatte, reichte ihrem Begleiter unvermittelt ihren Kapuzenumhang, unter dem festlichere Kleidung bis gerade eben versteckt war. Dieser nahm den Umhang entgegen und beobachtete stumm wie seine Begleiterin sich unter die Feiernden mischte und sich zu einer gerüsteten Gestalt begab. Es dauerte nicht lange und die Frau hatte den gesuchten gefunden, war er doch der einzige mittelländische Krieger unter den Gästen, nachdem es ihr gelang auf sich aufmerksam zu machen, verwickelte sie den Krieger in ein gespräch in dessen Verlauf sie sich als eine gewisse „Deleya“ vorstellte und mit ihm tanzte. Die erwartete Reaktion setzte sich in gang, kurz darauf kamm eine rothaarige Frau dazugestoßen und mischte sich ein „Deleya“ gestand die Niederlage ein und verschwand wieder unter den feiernden, während der Krieger von einem Freund gestützt das Fest verließ, auch die rothaarige Frau war nicht mehr unter den feiernden. Der Begleiter der jungen Frau hatte sich in der Zwischenzeit auch unter die feiernden Menschen gemischt und unterhielt sich mit einigen der anwesenden Gelehrten über die verschiedensten Themen. Kurz darauf war Nehazet wieder auf dem Fest und tanzte dort auch mit verschiedenen Personen unter anderem auch der besagten „Deleya“, zu sehr noch unter Schock und in Trauer, wegen dem was erst vor kurzem geschah, und doch hätte es jahrhunderte zurückliegen können, es hätte keinen Unterschied gemacht, bemerkte er den Neuänkömmling unter den Collegen nicht als er „Deleya“ diesen vorstellte. Es dauerte nicht lange und er war, wieder alleine da sich seine Kollegen mehr für „Deleya“ als für ihn zu interessieren schienen, ihm war es recht, er wandte sich nun schlußendlich vollends von seiner geplatzten Feier ab um sich ins Anwesen von Tulachim zu begeben. Auch Deleya und der ältere Collegus verabschiedeten sich kurz darauf von den anderen gelehrten Herren. „Und du bist dir sicher, das es der richtige Weg war? Ich meine Delia darf sich jetzt als Tochter Satuarias gegenüber der Familie ihres Liebsten vorstellen, Nehazet leidet unter seinen Gefühlen, Sieghelm nunja ist Sieghelm und Zafia ist alleine in der Nacht verschwunden?“ Fragt ihn seine Begleiterin mit einem leicht zweifelnden Unterton, nachdem Sie schon einige Straßen weiter  weg waren. „Ja, es war der einzige Weg, Delia musste sich offenbaren, umso länger Sie gewartet hätte umso schwieriger wäre es geworden, was Nehazet betrifft, so gibt ihm dieses Erlebnis die notwendige Orientierung sich um seine Leute zu kümmern und weckt einen notwendigen Funken für die Vervollkommnung seiner Magie und auch Sieghelm wurde dadurch dazu getrieben sich seiner Gefühle für seine Freunde bewusst zu werden und sich dieser zu stellen und Zafia aufzuspüren ist ein leichtes, immerhin müssen Wir Sie noch eine weile beobachten um ganz sicher sein zu können, oder dachtest du ich hätte diesen wichtigen Punkt dabei streicht er sich über ein unter seiner Gewandung verborgenes Objekt vergessen mein Liebling?“.

Nach der Feier:

Zafia in dessen begab sich verbittert, nachdem offenbar war, das der Bund nicht zustande kommen würde vom Platze und eilte in das Anwesen Tulachims. Dabei stieß Sie mit verschiedenen anderen Personen zusammen, schenkte diesen allerdings keine Aufmerksamkeit, nein für Sie war nur wichtig dem Zentrum dieser Schmach zu entkommen, Sie würde schon eine Möglichkeit finden Sich ihre Gerechtigkeit einzufordern, immerhin verdiente Sie doch diesen Traviabund, oder? Nehazet liebte Sie, dafür hatte Sie ja gesorgt und auch Delia war auf ihrer Seite, nur dieser sture Krieger, hatte ihre Pläne gestört, aber selbst er konnte wohl nicht dafür verantwortlich gemacht werden was passierte, ach wäre es nur so leicht den Schuldigen ausfindig zu machen, dann könnte Sie ihre Kräfte auf etwas positives konzentrieren und ihre Rache bekommen, dachte sich eine immer wütender und verbitterter werdende Zafia. Kaum das Sie im Anwesen Tulachims angekommen war, raffte Sie ihre Sachen zusammen, sah noch einmal nach ihren Foki, die ihr noch gute Dienste leisten würden und begab sich mit ihrem Besitz wieder nach draußen. Sie müsste wohl eine Bleibe für die Nacht in einem Gasthaus finden, was Sie auch tat, auf ihrem Zimmer angekommen brachen sich ihre aufgestauten Gefühle erstmals den Weg an die Oberfläche ihres Bewusstseins frei, sie weinte und tobte auf ihrer Schlafstatt nur um sich, nachdem Sie sich anfing zu beruhigen zu ihrer Spinne wandte:“ Ach meine liebe Shabra, was soll ich nur tun, jemand muss dafür bezahlen, aber wer Shabra kroch zu ihren Sachen und bewegte sich auf der Tasche mit Zafias Foki herum Du meinst Sie alle müssen büßen?“ fragte Zafia, deren Stimme von einem schwach verbitterten Ton sich gewandelt hatte über einen kurzen Moment der Verwunderung zu einem leicht getriebenen Rachsüchtigen Unterton, welcher nichts gutes verheißen würde. “ Dafür muss ich mich jedoch gründlich vorbereiten, ich brauche soviele Gegenstände dafür, meinen Kessel habe ich ja dabei und auch die notwendigen Foki sind in meinem Besitz, wo finde ich jetzt nur die restlichen Zutaten, ich werde mich in den nächsten Tagen in dieser Stadt mal umsehen müssen„. So begab sich die aufgebrachte Zafia spät in der Nacht zur Ruhe, noch lange brütend wie am besten ihre Gefühle zu besänftigen wären.

Vorbereitungen:

Am nächsten Tag wanderte die Hexe durch die Straßen Khunchoms auf der Suche nach einem geeigneten Laden, der das besaß, was Sie benötigte, Sie fand am Dracheneiplatz auch einen solchen Laden mit dem vielversprechenden Namen „Arkanes bei Battuhzen und Chymisches Allerlei„, geführt wurde er von einem alten Tulamiden mit langen grauem Bart und tiefen grauen Augen. Nachdem Sie sich etwas umgesehen hatte in dem Laden des alten Tulamiden fand Sie schließlich auch die meisten Sachen die Sie benötigte. Das was Sie noch brauchte könnte er auch in kürzester Zeit liefern, Sie müsste sich nur einige Tage gedulden. Widerwillig stimmte Sie dem zu, stellte er doch keine unnötigen weiteren Fragen, er bot sogar an es von einem Boten zu ihr liefern zu lassen, was Sie aber ablehnte, nein Sie würde in einigen Tagen für die letzten Zutaten noch einmal den Laden aufsuchen. Zufriedener begab sich Zafia wieder nach draußen mit einem Korb voller verschiedener alchmistischer Zutaten, Sie könnte Ihr Werk zwar nicht beenden aber schon einmal damit anfangen, die Zutaten könnten schon zubereitet und angerichtet werden, einig die Foki müssten später hinzugefügt werden, um ihre Wirkung entfalten zu können.

Kaum das Zafia den Laden verlassen hatte, übergab der alte Tulamide das Geschäft an einen Angestellten er müsse dringend etwas erledigen. Er eilte, so schnell es sein Körper aushielt zu seinem Anwesen um sich mit seiner Gattin zu beraten, jene Dame war gerade in der Bibliothek und las in einem der vielen Bücher, die der alte Tulamide über die Jahre angesammelt hatte. „Lyssia, wir müssen uns beeilen, wir müssen ihn einschalten für die nächste Phase, Sie war heute im Laden, und hat, ganz wie du vermutet hast wichtige Ingredenzien für ein Ritual erworben, einige Tage haben wir noch, bis dahin muss es geschehen sein.“ Die Frau blickte von dem Buch auf und erwiderte nur kühl, „ Du und deine Pläne, du solltest doch mittlerweile wissen das Gefühle sich nicht kalkulieren lassen, zumindest nicht ohne ein großes Fehlerintervall zu berücksichtigen, zu deinem Glück weiß ich schon wo sich die gesuchte Person befindet, ich setzte gleich ein entsprechendes Schreiben auf.“ Und so begann Sie auf einer Schriftrolle einen Brief zu verfassen.

Eure Kunstfertigkeit in den Disziplinen des Fuchses beobachte ich nun schon länger, Herr Hanert Groti, ich habe einen Auftrag höchster Eile für euch, der auch in eurem interesse sein wird, es geht um den phexgefälligen Tausch einiger Gegenstände, die Adresse und besagte Gegenstände liegen bei, sowie auch die hälfte eures Honorars in blinkender Münze, wenn ihr die Gegenstände erfolgreich vertauscht habt, so werdet ihr für besagte Gegenstände den Rest  eures Lohnes erhalten. Der Nachricht wurden noch einige Phiolen Blut, etwas Haare und Nägel und andere Gegenstände beigelegt, sowie der versprochene Teil des Honorars. „So das dürfte alles sein, ich verstehe ja nicht, warum du dir diesen Umstand machst, ich hätte eigentlich erwartet das du die Foki schon ausgetauscht hast, ich meine es war doch vorhersehbar? Und nun willst du einen Dieb mit soetwas wichtigem betrauen?“ Führte Lyssia besorgt ihre Gedanken aus, der wohl unwohl war, bei dem Plan, „ ich kenne und liebe dich lange genug umzu wissen, das da mehr dahinter steckt als du mir mitteilst, oder?“ Wandelte sich die besorgte Stimme in eine Neugierige Stimme um, ihr Gatte, der mittlerweile wieder zu Atem gekommen war ergriff nun das Wort, „ Du hast Recht es steckt mehr dahinter, aber wir müssen die richtigen Leute finden, und dafür lohnt sich der Aufwand meine Liebe, ich werde, wie versprochen alles zu seiner Zeit erklären,“ erklärte der ältere Herr ruhig.

Gut ganz wie du meinst, ich schicke einen Boten los um die Nachricht zu überbringen und danach werde ich mich etwas ausruhen,“ Der alte Tulamide nahm dies entgegen und begab sich in den Salon um eine Tasse Tee zu trinken, wäre die junge Dame einem Dienstboten die Nachricht übergab mit strikten Anwesiungen wo er diese zu deponieren hätte und das es, wenn überhaupt nur eine Person gäbe der er die Nachricht direkt übergeben dürfte. Damit wurde der Dienstbote auch schon in den Trubel der niemals schlafenden Entlassen um einen bestimmten Phexensjünger aufzusuchen.

Lyssia in dessen ging auf ihr Zimmer, wo eine prächtige Königskobra in einem Korb nahe ihres Bettes schlummerte, Sie legte sich auf das Bett und wandte sich an die Schlange die ihre Nähe gespürt hatte und auf das Bett kroch, “ Ach Rohaldor, mein Liebling mag zwar klug sein, aber manchmal denke ich übersieht er die naheliegendsten Dinge, das mag daran liegen, das sich unsere Zeit, wo nur wir zu Zweit waren sich bald dem Ende neigt, wie viel haben wir nur erlebt.“ Dabei schmiegt sie sich näher an die Schlange heran und versinkt in einem leichten Schlummer. Rohaldor bleibt bei mit ihr umschlungen, die Körperwärme Lyssias genießend.

Unterdessen im Salon des alten Tulamiden: „Trotz einer solangen Zeit der Vorbereitung habe ich kaum neue Erkenntnisse vorzuweisen, meine Beobachtungen waren nicht genug um deultiche und geplante Bewegungen und Beobachtungen anderer zu vernehmen.“ Seine wachsamen Augen blicken zu dem nächsten Fenster und werfen von dort aus ihren Blick auf die niemals schlafende Metropole.

Eine ungewöhnliche Begegnung

Es war schon seit einigen Stunden dunkel als Lunaluo endlich ihren Entschluß gefasst hatte, Sie werde die Nacht draußen im Barun-Ulah verbringen und nicht in diesem kleinen Zuber, es war wie als würde der Fluss nach Ihr rufen, Ihr ganzer Leib und ihr Geist sehnte sich nach dem kühlen dem befreienden Nass des mächtigen Stromes der sich durch Aranien ergoss. Sie war ein Wesen des Meeres und obwohl es ihr möglich war hier zu ruhen, so gab es doch angenehmere Quellen der Erholung für Sie, was musste Sie nicht alles bislang auf ihrer Queste, ihre geliebte Mutter zu finden erdulden, Fässer, Brunnen, Feldtümpel und mehr, wie verlockend erschien Ihr da der Barun-Ulah. So begab es sich das Sie ihre Sachen packte und den Zuber verließ um sich nach draußen zu begeben, Sie fand ihren Weg, wie der Fluss sich den seinen sucht. Dabei streifte Luna durch den Wald am Rande des Dorfes bis Sie am Ziel ihrer kleinen Reise angekommen war. Schnell entledigte Sich die junge Neckerin ihres Gewandes und sprang in die Fluten. Das belebende Wasser in jeder Pore ihres Körpers spürend tauchte Sie nach einiger Zeit wieder auf um ihr Gewand ebenfalls im Wasser zu tränken, denn Sie würde nur bis zur Dämmerung hier bleiben, wollte Sie doch nicht ihre Freunde in Angst ob ihrer plötzlichen Abwesenheit versetzen. Luna ließ sich in dem Strom eine Weile treiben und schwamm dann wieder zurück. Sie Schwamm schließlich etwas weiter und ließ sich von dort aus zurück treiben. Als nach oben aufblickte ins Firmament wurde Sie der Sterne gewahr und Sie begann ein altes Lied, das Sie in ihrer Kindheit gehört hatte, was sich irgendwo in den tiefen ihrer Erinnerungen versteckt hatte zu singen, nachdem Sie ihr Lied beendet hatte rann ihr eine Träne das Gesicht hinunter, ob der alten Erinnerungen. Erst jetzt wurde Sie der Geräusche die aus dem Wald kammen gewahr, ein einzelner alter Tulamide im Schein eines kleinen Lichtes trat aus dem Wald. Gehüllt in schlichten Gewändern, auf einen Stab gestützt, mit einer ledernen Umhängetasche die von Kräutern gefüllt war trat er an das Ufer zu der jungen Neckerin und sprach mit ruhiger Stimme. „Wahrlich eine schöne Nacht, oder Geschöpf Efferds? Ah wo sind meine Manieren, oh Ihr wunderschönste aller Seerosen, mein Name ist Lechmin ai Battuhzen, ein Kräuterkundiger und Reisender, ich komme schon seit Jahren in diese und andere Wälder um das Wachstum von Sumus Gaben zu beobachten und nutzbringend anzuwenden.“

Luna war schlicht überrascht von dieser nächtlichen Begegnung und erwiederte zögernd nach einiger Zeit:“ Freut mich euch kennen zu lernen Lechmin, ich bin Lunaluo Saari Tuadh Gwenlian von Quell und ja es ist wahrlich eine schöne Nacht, das widerspiegeln der Sterne am Firmament auf der fließenden Oberfläche des Barun-Ulah bildet einen schönen Kontrast zu der dunklen Umgebung.“

Lechmin der sich mittlerweile hingesetzt hatte und seine Lichtquelle, ein kleines Stück Holz mit verschiedenen sehr komplexen Schriftzeichen, die an das Tulamidische erinnerten aber unlängst komplizierter waren, dessen Linien in einem warmen Orange leuchteten. „Lunaluo, ein ungewöhnlicher Name, für ein ungewöhnliches Individuum“, merkte der alte Tulamide aus seinen grauen Augen an, während ein lächeln unter seinem grauen Bart erkenntlich war.

„Nun Lechmin, klingt aber auch nicht sehr tulamidisch, oder?“ Fragte die junge Druidin, aus dem Wasser. „Nein, nicht wirklich, aber das hängt vielleicht damit zusammen, das es kein tulamidischer Name ist? Nun was ist von einem Kind das zwischen den Welten verschiedener Kulturen aufwuchs auch zu erwarten, da passt kein gewöhnlicher Name mehr, so wie das auch bei euch der Fall ist. Denn wenn ich mich recht erinnere, befinden sich Namen aus drei verschiedenen Kulturen in eurem Namen, oder?“ Erklang, freundlich aber doch etwas heiter die Erwiderung Lechmins auf Lunas Frage.

„Damit habt Ihr schon recht, als jemand der weit gereist ist könnt ihr mir eventuell helfen?“ Fragte nun tapfer die junge Druidin, den alten Herren. „Ihr sucht nach jemanden, oder, eure Mutter würde ich vermuten?“

Wieder überrascht und doch davon überzeugt nun endlich etwas zum verbleib ihrer Mutter zu erfahren, bejahte Sie es beinahe schon stürmisch, während der alte Tulamide gelassen wie ein Stein blieb, „ja, aber woher wisst ihr das“, wollte die junge Druidin überschwenglich wissen? „Nun wie ich schon sagte, ich reise viel und erfahre dabei auch viel über Sumus Geschöpfe, unter anderem hörte ich von einem Wesen aus dem Volke der Necker das nach seiner Mutter suchte, da ich hier noch nie auf einen aus eurem Volke gestoßen bin, ging ich davon aus, als ih euer Lied hörte, das Ihr ein und dieselbe Person seit, was ja nun bewiesen wäre. Was nun eure Mutter betrifft, so kann ich euch leider nicht allzu viel mitteilen, außer das ihr in Khunchom hilfe finden werdet, auch wenn es andere hilfe ist als die Ihr euch erhofft habt und auch das Gespräch mit Isaria solltet Ihr abwarten.“

Sie redeten noch lange und tranken dabei auch den ein oder anderen Tee und tauschten Geschichten miteinander aus, kurz bevor es anfing zu dämmern verabschiedete sich Lechmin von Luna und murmelte bei erblicken der ersten Anzeichen der Dämmerung, was für Luna kaum noch zu hören war, „Endlich geht die Sonne auf, die Finsternis lässt mir immer noch, nach all den Götterläufen, einen kalten Schauer über den Rücken laufen, dankenswerter Weise habe ich mehr als eine Methode um Licht zu machen.“

Nachdem Lechmin nicht mehr zu sehen und zu hören war, stieg Luna aus dem kalten Nass und fing an sich anzukleiden. Im Schein der ersten Lichtstrahlen fand Sie schnell den Weg zurück ins Dorf.