Button

Die Flüche kommen und das Leben geht weiter

weitere Flüche:

Nachdem Zafia sich erholt hatte, begann Sie mit neuem Eifer ihre Flüche zu wirken nachdem Sie Goswin ein paar Flüche auf den Hals geschleudert hat, die zwar nicht in den Paraphernalia resultieren werden, die Sie braucht um sich an Sieghelm zu rächen, aber immerhin dazu führen werden das etwas Zwietracht gesät wird, und mit diesem Gift könne Sie auch leben, wendete Sie sich nun Delia zu. Wiedermal stand der Kessel bereit, eine tote und sehr unansehnliche Kröte wurde von ihr in den Kessel gelegt, etwas Extrakt vom Stinktier wurde beigemischt, es stank bestialisch aber für die eigene Rache müssen manchmal Opfer gebracht werden, dachte sich Zafia, Sie verdünnte das ganze mit etwas schlammigen Mhanadiwasser und entzündete das Feuerholz unter dem Kessel. Fischaugen, Fledermausflügel, und teile eines Tieres, das an Tollwut gelitten hatte folgten als nächstes. Unter ständigem rühren und rezitieren ihrer Verwünschungen erschuf Sie so eine sehr unappetitliche zähflüssige dunkle Masse, danach folgte noch etwas Belladonna und zum krönenden Abschluss führte Sie nun noch etwas Galle hinzu und mischte etwas Stierblut hinein, eine Alraune und das Haar Delias folgten als letztes. Oh meine Schwester im Geiste, gestraft sollst du sein mit der Erkenntnis das gutes Aussehen, normalerweise, nur von kurzer Dauer ist, kein Wesen wird dich mehr mit einem warmen Blick begrüßen und sich nach dir als Bettgefährtin verzehren, es sei denn du entschwörst dich deines Liebsten. Aber das ist noch nicht alles, dein Blut möge leicht in Wallung geraten, die geringste Kleinigkeit möge dich dazu zubringen Genugtuung zu fordern, ein jäher Zorn soll dich ergreifen, wenn du geschmälert bist, mit genügendem Auslauf, sollst auch du dich jedoch wieder beruhigen, wenn du die Städte Mengbilla, Fasar und Al’Anfa aufgesucht hast und dort lautstark im Borontempel gebetet hast, mag die Ruhe Borons sich deines heißblütigem Temperamentes erbarmen.

Irgendwo in Khunchom:

Einer der „armen“ Entführer Tulachims und seiner Bediensteten, erwacht aus einem seltsamen Traum, in diesem wurde ihm gesagt das er einen gewissen Sieghelm aufsuchen und sich einer seiner Sachen bekräftigen müsste, der einzige Sieghelm von dem er wüsste, war der der ihn zu den Gardisten brachte, noch einmal würde er sich nicht mit ihm anlegen wollen, er ist doch nicht Lebensmüde. Er griff gerade nach seinem Teller, mit dem hießigen schlechten Essen und wollte sich auf seine Pritsche setzten um die reste des Mahles zu verspeisen, als er über eine Unebenheit im Boden stolperte, den Teller in die Luft schleuderte, über die Pritsche fiel und mit dem Hinterkopf auf dem Boden aufschlug, der Teller schlug auf sein Gesicht auf und nachdem er diesen zur Seite geräumt hatte viel das schleimige Essen, das sich ursprünglich auf dem Teller befand direkt auf sein Gesicht. Als er sich die Reste weggewischt hatte, sah er an der Decke noch ein paar vereinzelte Spuren des Breis. Auf den Schreck griff er nachdem Wassergefäß, welches ihm jedoch aus der Hand entglitt und seinen Inhalt dabei über seine Beinkleider und den Boden ergoss. Toll dachte sich der Schurke, dabei sickerte das Wasser gerade in den Boden ein und sorgte für weitere leichte Unebenheiten am Boden, die ihn beim versuch von der nassen Stelle wegzukommen, abermals Stolpern ließen, wobei er erneut in sein ehemaliges Mahl fiel, was ist nur los, nicht nur das ich meine Finger nicht mehr spüren kann, nein auch alles was ich anpacke scheint mir zu entgleiten, hat Phex mich etwa verlassen fragte sich der Schurke.

Bei Batuhzens:

Ich denke langsam wird es Zeit für die zweite Nachricht an den Phexensjünger, immerhin wollen wir doch die Foki so schnell wie möglich aus dem Verkehr ziehen, Zafia hat ja schon damit angefangen ihre Rache zu vollziehen.“ Meinte die junge Dame, welche auf den Namen Lyssia hörte zu ihrem älteren Gefährten, „dem stimme ich zu, würdest du dich darum kümmern, ich muss bald los, ein wichtiges Gespräch führen um das zusammenfügen, etwas lange entzweiten in die Wege zu leiten.“ Stimmte dieser ihr, in seiner verschrobenen Weise zu, „Das dachte ich mir schon, während du hinausziehst in die Welt um dich zu amüsieren, werde ich hier mit all diesen Büchern alleine gelassen“, meinte Sie gespielt enttäuscht, „ich werde wohl weiter lesen müssen, naja wenigstens hält mir der treue Rohaldor die Stellung, der verkriecht sich nicht so schnell wie du„, führte Sie weiter in ihrem gespielten Ton aus, wobei Sie je länger Sie es hinauszog immer mehr Probleme hatte, dabei ernsthaft in ihrem Ton zu bleiben, ihr Gatte erwiederte in einem ebenfalls gespielten mitleidigen Ton, „Ja du ärmste, während ich in die kalte und dunkle Natur hinaus muss, darfst du dich weiterhin dem Studium widmen, während ich alleine eine weite Reise unternehme, hast du Rohaldor hier, der dir Gesellschaft leistet, ganz abgesehen von den Anehmlichkeiten dieses Anwesen, ja ich bin wirklich und wahrhaftig der schlechteste Gatten, den Dere je gesehen hat“, meinte er mit einem schmunzeln ehe er sich verabschiedete und nach oben ging. Lyssia wusste er würde das Haus nicht über die Vordertür oder eine der anderen nach außen führenden Türen verlassen, nein er hatte vor langer Zeit für andere Reisewege gesorgt.

Lyssia begann damit ihre Nachricht anzufertigen, „Sehr geehrter Herr Hanert Groti, ich hörte von eurem Erfolg bei meinem Auftrag, wie versichert sollt ihr euren Ausstehenden Lohn für die vertauschten Objekte erhalten. Ihr findet euren Lohn im Drachentöter, dort wird ein Bote von mir warten und euch im Austausch für die Objekte das restliche Gold übergeben. Trefft ihn dort am nächsten Rohalstag zwischen der Efferds- und Boronsstunde.

Die nunmehr dunkelhaarige Schönheit war zufrieden mit ihrem kurzem Schreiben, über das Sie noch einmal mit ihren tiefen grauen Augen fuhr, während Sie sich eine vereinzelte Strähne roten Haares um ihren Finger wickelte und diese unbändige Strähne, die ihr schon das ein oder andere Mal über ihre Brille fiel hinter das Ohr zu legen.

Tulachims Anwesen:

Sulibeht und Nehazet saßen gerade zusammen in der Bibliothek, während Nehazet an einigen seiner Ideen werkelte, mit Zahlen und Gleichungen jonglierte, widmete sich Sulibeth einigen der Bücher aus der Bibliothek, heute galt ihr interesse großen Zauberkundigen der Vergangenheit, Leuten wie Rohal, Tharsonius von Bethana, besser bekannt als Borbarad, Basilius der Große, Jandora, Mondrazar, Durthan von Erkenstein, Assarbad, Sulman Al’Nassori, Raschtul al’Sheik, Bastrabun ibn Rashtul, Fran-Horas, Gandolf von Gareth, Drakhard der Geisterschmied und anderen großen der Zauberkunst. Leider gab es keine Bilder aus dieser Zeit, die Porträits in den Büchern waren so schlecht, man hätte beinahe auf den Gedanken kommen können, das Gandolf von Gareth und Nehazet ein und dieselbe Person seien, also zumindest äußerlich, dachte sich Sulibeth kopfschüttelnd, als sie sich vorstellte, wie dieser theoretisierende Stubenhocker ein Held in den Magierkriegen hätte sein sollen, er wäre wahrscheinlich die ganze Zeit in seiner Studierstube geblieben und hätte die Kriege verpasst, weil er über irgendeinem mathematischen Problem in seinen Theorien nachgrübelte, so wie jetzt.

Tage später, die letzten Flüche Zafias?

Zafia konnte nun endlich das über die Tage und Wochen hinweg gepflegte Gefühl der kalten Wut, freudig auskosten und ihre Rache ausleben, Sie würde ihm das Augenlicht nehmen, so dass er für ewig in der Dunkelheit schmoren würde, was ziemlich perfide war, da Sie um seine Dunkelangst wusste, weiterhin würde Sie seine Ängste vor dem arkanen mehren, damit würde seine innigste Leidenschaft für ihn zur größten Qual werden. Zafia setzte Wasser in ihrem Kessel auf und begann mit etwas in scheiben geschnittenen Kairanrohr, sie fügte eine Träne einer Fee, auf der Flasche stand Schwesterchen drauf, der alte Battuhzen wollte dazu nichts aussagen, es interessierte Sie auch nicht wirklich, etwas Diamantstaub, das Herz eines Hasen, eine Alraune und der Spruch des Horriphobus, dazu kammen noch die Augen eines Maulwurfes, Haar eines Blinden, Vampirblut, und weitere Zutaten, zum schluß wurde eine weitere Alraune mit dem Blut, dem Haar und den Zehen Nehazets hinzugefügt. Zafia rührte die Brühe gewissenhaft um und musste dabei immer an ihre baldige Rache denken, die anderen waren schon abgereist, aber an Nehazets leiden könnte Sie sich, wenn auch nur kurz erfreuen, dachte Sie hämisch. Sie würde am Tag darauf, dem Anwesen Tulachims, in einer anderen Gestalt, einen Besuch abstatten und sehen wie es ihrem ehemaligen beinahe Geliebten und Gatten erging. Sie sprach noch über den Trank „Auf ewig sollst du in Dunkelheit leben, es sei denn du findest zum immerwährenden Licht im Zentrum Aventuriens und kannst etwas davon für dich gewinnen. Deine Furcht vor der geheimen Kunst der Zauberei, die dich plagt soll erst erlahmen, wenn du ein magisches Wesen gefunden hast dem du drei Wünsche aus freiem Willen erfüllt hast.Wie passend dachte sich Zafia, das der vor der Dunkelheit sich ängstigende zur Stadt des Lichtes aufbrechen muss und um seine Furcht zu besiegen zu einem Drachen oder dergleichen sich begeben muss.

Anwesen Tulachims am darauffolgenden Tag:

Nehazet war gerade dabei ein frühes Mahl mit Tulachim und Rashim einzunehmen und auch eine alte Freundin der Familie, so alt sah sie gar nicht aus dachte sich Nehazet, nach einem kurzen Seitenblick, auf die Schönheit, aber so etwas interessierte ihn im moment nicht, nicht nach Zafia, da gab es wichtigeres zutun, wie sein  nächster Artikel für den aventurischen Boten. Lyssia, denn um diese handelte es sich bei der jungen Frau, bedachte Nehazet ebenfalls mit einem kurzen Seitenblick und musste leicht schmunzeln, ach Lechmin, schade das er nicht da ist um dies zu beobachten, das wäre bestimmt interessant für ihn, dachte sich Lyssia. Gerade als sich ein Gespräch über die Geschichte der Tulamidenlande zu entwickeln war, wurde die Gesellschaft von einem Diener gestört, am Eingang stünde ein alter Mann, der gekommen sei um Rat vom weisen und gütigen Herrscher Nehazet, dem Heren über Khorestan zu erbeten, da es in seinem Dorf ein Wasserproblem gäbe. Nehazet wollte gerade aufstehen und sich aus dem Raum begeben, als auch Lyssia sich erheben wollte und mit ihm zusammenstoß, dabei schob sie ihm eine kleine Münze in eine seiner Gewandstaschen, das war knapp dachte sie sich, Nehazet der nun auch noch leicht säuerlich war, begab sich schnellen Schrittes zum Empfangsraum in dem der alte Herr wartete. Kaum das er den Speisesaal verließ, versagte seine Sicht und er lief gegen eine Säule, Lyssia die dies aus den Augenwinkel beobachtet hatte, lief ihm hinterher und führte den verstörten Nehazet in das Empfangszimmer, wo ein alter Herr wartete, auf dessen Gesicht sich ein lächeln zeigte, beim anblick Nehazets.

Schreibe einen Kommentar