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Ein Lebendiger Traum

Ich erwachte, auch wenn das irgendwie der falsche Begriff für den gegebenen Sachverhalt ist, mit den anderen in der Höhle. Draußen gingen tatsächlich gerade mehrere Sonnen auf, ein wahrlich beeindruckendes Schauspiel, deswegen kamm ich zwar erst etwas später zum essen, aber dafür gelang es mir relativ einfach, durch ein geöffnetes drittes Auge, den anderen zu demonstrieren, das wir hier nicht den uns gewohnten Gesetzen unterliegen. Ich erklärte es den anderen auch, aber selbst nachdem ich ihnen entgegen kamm und es anhand mehrerer ineinander liegender Kugeln erläuterte, war ich mir nicht sicher, ob ich verstanden wurde, gut mir ist es mittlerweile eh egal, ich meine da will ich Zafia verarbeiten und lande als nächstes im Kopf einer anderen Hexe, die ironie daran ist wohl kaum zu übersehen. Collega Peddersen hat, wie gewöhnlich recht schnell, begriffen worum es ging und auch ein erstaunliches Geschick beim mani-, eigentlich wäre psychopulieren irgendwie treffender, bewiesen und verschiedenste Kreationen hervorgerufen, beispielsweise ein Stein der Wasser sprudeln ließ, nur leider war dies nicht genießbar, es handelte sich um Salzwasser, als könnte das jemand gefahrlos zu sich nehmen, weiterhin einen Sonnenschirm, später noch eine Oase, ein paar Pferde und eine Tür. Wir begaben uns in die Wüste, welche sich vor der Höhle erstreckte, Collega Peddersen mutmaßte das sich dabei um ein Zeichen von Delias Trauer handeln könne, am Anfang der Wüste fanden wir auch die Überreste eines verblichenen Tulamiden, nun ja wenn wir bedenken wo wir gerade sind, war er natürlich nicht wirklich verblichen, zumindest nicht dieser hier jetzt, Collega Peddersen stellte ihn sich so vor, wie er wohl vor seinem Ableben aussah und ein Tulamide, stand kurz danach vor uns, er stellte sich als ein gewisser Jallal vor, wohl ein alter Freund Delias, der nachdem ich ihn daraufhingewiesen habe, das er nicht wirklich existiert, unter meiner Anleitung in der Lage war etwas über sein Ableben, wahrscheinlich aus Delias Perspektive, zu erzählen. Jener wies uns dann auch darauf, das wohl im Zentrum der Wüste eine Aufgabe auf uns wartete, Collega Peddersen wollte wohl unsere Position ändern, doch es entstand ein Sandsturm, wir begaben uns also zurück zur Höhle, Collega Peddersen versuchte einen durchsichtigen Verschluss des Höhleneinganges zu erzeugen, nachdem ich dies angeraten hatte, dies gelang ihr jedoch nicht, noch während uns der Sandsturm erreichte, gelang es Collega Peddersen endlich den Sandsturm abzustellen, natürlich mussten wir denoch Dreck abbekommen. Wir begaben uns wieder in die Wüste, nachdem wir uns des Staubes entledigt hatten. Und wanderten unter den Sonnen entlang, die vorhin erwähnte Oase wurde von Collega Peddersen erschaffen und in dieser ruhten wir uns ersteinmal etwas aus, ich veränderte die Welt um uns herum in dem ich die Temperatur etwas regulierte und die Uhr leicht zurückstellte, was mir natürlich gelang. Das ungewohnte dritte Auge, konnte ich mittlerweile eingewöhnen und ich entschied mich im folgenden ein paar Wahrnehmungsexperimente mit meinem neuen Auge zu machen. Wir begabgen uns nach unserer Rast wieder auf unseren Weg, nun in angenehmerer Temperatur und zumindest Azina war nun beritten, wahrscheinlich sehr firungefällig, ich änderte die Welt noch einmal in dem ich einen ordentlichen gelben Ziegelweg von der Höhle zu unserem Ziel in der Wüste erschuf, und diesen aus dem Boden unter unseren Füßen herauswachsen ließ. Nun war das laufen auch wieder angenehmer, nach einiger Zeit erreichten wir das Zentrum der Wüste, einige Gebäude Khunchoms, teilweise allerdings nur halbiert, standen hier herum, ich änderte das in dem ich das halbierte Gebäude in dem ein Abbild Delias war, welches von Kalkarib verlassen wurde, so wandelte das Kalkarib in das Zimmer ging, welches ich vervollständigte, unter der Annahme das eine Symmetrie zugrunde lag, die Szene vervollständigte sich selbst und beendete sich dann auch selbst, womit sie anschließend verstand, die Wüste wurde dadurch merklich kleiner, die andere Trauerszene, Delia die vor einem Grab stand wollte ich durch Jallal lösen, der uns immerhin begleitet hatte, doch dieser lösste sich auf als er sich zu Delia begab. Collega Peddersen ließ das Grab schließen und dem Abbild Delias ein Bild von Jallal geben, womit auch diese Szene sich löste und wir nun am Eingang eines Waldes standen. Wir begaben uns in diesen Wald, der wohl ein Symbol für Delias Unterbewusstsein war, in diesem nächtigten wir auch. In der Nacht passierte nichts von dem wir aufwachten, aber Azina die Wache hielt schleppte eine Tote Tulamidin an, was uns am „Morgen“ auffiel als sich eine, recht, laute Boronprozession zu uns begab, ich nutzte die Möglichkeiten die uns hier gegeben waren und holte sie einfach ins Leben zurück, wohl irgendeine Sefira, na wenn interessierts, die Prozession kehrte um und alle Mitglieder derselbigen und Sefira verschwanden. Wir wandelten weiter durch den Wald, Collega Peddersen erschuf noch einen Vogel aus einem Stein, der sich nicht lange seiner neuen Mobilität erfreute, und erzeugte noch einen Südweiser, wobei in diesem fall wohl Questenweise korrekter wäre, der uns den Weg zu den vor uns liegenden Aufgaben, was wohl wörtlich zu verstehen ist, denn bislang lagen sie alle auf einer gedachten Geraden, wahrscheinlich eine Strecke die sich vom Eingang der Welt in der Höhle bis zu Delia erstreckt. So fanden wir auch ein halbes Dorf und eine Schänke, in dieser Unterhielten wir uns mit den vorhandenen Gestalten, es ergaben sich auch, eventuell ein paar Hinweise auf die folgenden Aufgaben durch eine Bardin, namens Selinde, wohl ein Fest in dem Leute glücklich gemacht werden mussten, ich hoffte ja das es sich dabei nicht um diese Schänke handelte, ehrlich gesagt hoffte ich eher das dieses ganze Fest sich vermieden liesse, weiterhin um etwas im Schnee mit einem Herrenhaus wo wohl auch ein Magier eine Rolle spielte, normalerweise freue ich mich ja auf meine Collegen, aber da ich weiß wo ich hier bin, zweifle ich doch stark an der Kompetenz des guten Herren, falls er denn gut sein sollte, Schnee und Herrenhaus läst auch einige interessante Interpretationen zu, von wegen kühler Rationälität, was die Töchter Satuarias ja nicht wirklich toll finden und entsprechende Herrschaftstrukturen, und anschließend noch von einem Schatz der von ein paar Abenteueren gefunden wurde, welchen diesen dorthin brachten wo sie es sollten, das wird wohl eine Anspielung auf die Träne Tsas sein. Die anderen entschieden sich einen Badezuber zu nehmen, gut wäre dies hier real, hätte ich mich auch schnell dazu entschieden, aber da dem nicht so war, hielt ich es ersteinmal für eine Zeitverschwendung, doch dann stellte sich heraus das die Sänger der Schänke meinten ihre Lieder herausdonnern zu müssen und in diesem Zusammenhang erfuhr ich von der stille im Raum mit dem Badezuber, so dass ich das unnötige Bad dann doch noch nahm. Die Nacht, in der ich nicht schlief, weil es hier nicht notwendig war, verbrachte ich damit mich komplett auf die Welt hier, und somit auf Delias Geist, einzustimmen, was mir auch gelang. Als wir am „Morgen“ darauf aufbrechen wollten, meinten diese Vorwitzigen Gestalten aus Delias Gedankenwelt uns aufhalten zu müssen, nun ja einige verschwanden einfach vom Erdboden, oder Geistesboden(?), und die anderen waren so tumb und haben sich selbst angegriffen, nachdem diese unser Aussehen erhielten, gut vorher wurden sie noch von mir verdoppelt, was so nicht geplant war, aber letztendlich dem nachfolgenden Veränderungen durch mich zu gute kamm. Collega Peddersen erschuf nach dem Loch im Boden eine Öffnung in Form einer Tür hinter uns, durch welche wir das Etablissement verließen. Wir verließen reitend den Wald und fanden uns nach einer Stunde zwischen Feldern wieder.

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