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vergangene Zeichen

In einem Teehaus

Lyssia und Lechmin sitzen an einem Tisch und unterhalten sich über etwas Tee und Gebäck, während Rohaldor sich in der nähe herum schlängelt.

Lyssia:“Bin ich froh, das ich dein Gesicht alsbald wiedersehen werde und mehr ich verstehe immer noch nicht, wozu diese ganze Charade notwendig war, aber du liebtest ja immer schon deine spielchen mein lieber, das ist auch so eine Sache, bei der ich mich freue, wenn das endlich vorbei ist, wann sprichst du mit Ashtara, Sie braucht ihre Eltern, allen voran ihre Mutter?“

Lechmin: „Ich kann dir nur beipflichten, nach all der Zeit, ist dies hier wirklich eine Qual, aber es ist eine Rolle die gespielt gehört, es war leider notwendig, wenn ich die Zeit habe, was absurd ist, ich weiß, ich weiß – aber es ist immer so viel los, tempus fugit, es frustriert mich selbst zutiefst, natürlich will ich für meine Tochter da sein, aber du weißt selbst, wie schwer dies teilweise ist mit unseren Verpflichtungen“ spricht Lechmin, während eines gedankenverlorenen Blicks in die Teetasse, die tiefen alten grauen Augen, geistig in die ferne schauend, bedenken, was hätte sein können.

Lyssia streckt ihre Hand aus und ergreift Lechmins Hands, diese fest aber zärtlich drückend:

Meine Sternschnuppe, ich bin mir bewusst, wie es an dir zehrt, aber das trifft auch auf deine Tochter zu, nach allem was passiert ist, verstehe ich zumindest warum, aber ihr beide müsst euch wirklich aussprechen, ich weiß wie sehr die Enttäuschung einer Mutter kränken kann, auch wenn Endora anders ist, ich kann Ashtara’s leiden nur zu gut nachvollziehen und ich weiß auch, das du Sie nicht verlieren willst, also sei bitte so lieb und höre auf deine Frau und nimm dir die Zeit.“

Lechmins Augen benetzen sich mit tränen, wie Lyssia sehen kann, nachdem Lechmin den Blick anhob: „Es zerreißt mich innerlich, aber mir mangelte es an Weisheit und vermutlich tut es dies immer noch meint Lechmin schmunzelnd in meiner Jugend, die Arroganz der Jugend, das zu sehen tut weh, die Steine sind nun ausreichend platziert, Sie sollte sich bald ihrer selbst Bewusstsein und dann haben wir Zeit für anderes meine Liebe. Zeit für das was wichtig ist, unsere Familie.“ endet Lechmin, sich die Tränen wegwischend.

„Willst du über diese Zeit der Torheit sprechen mein Madaschein, es scheint dich immer noch stark zu bedrücken, auch nach all dieser Zeit?“ Erklang besorgt Lyssias Stimme, diese Phasen Lechmins waren seltener geworden, aber während Charaden wie diesen brachen sie öfter an die Öberfläche, beide hatten schon oft darüber gesprochen, wie unbarmherzig der Fluss Satinavs sein könnte, wie oft es sich anfühlte egal an welchem Zeitpunkt, das es zu spät ist, wie die Verzweiflung gefangen, gebunden an ein Gefäß, ein Gefäß, welches sich dem eigenen Willen entzieht, tiefe Wurzeln schlagen und die Seele in ihrem griff halten kann, wie die Spuren der Vergangenheit die Gegenwart beeinflussen und die Zukunft prägen.

„Du kennst einige meiner Verwandten und Vorfahren meine Schlange“ lacht Lechmin, „der Schmerz der entsteht, wenn man nicht, sich selbst sein darf, als Spielball höherer Kräfte und anderer Intrigen, die Entwurzelung, welche einen wegreißt und der Familie beraubt und dann diese für andere sein soll, es versucht und daran verbittert, neidisch schaut, wie andere Ihr Leben leben können, während dem eigenen dahinvegetieren und wie das dazuführen kann, sich zu verstecken und um keinen Schmerz zu spüren, nach außen geschlagen wird“ Lechmin schüttelt seine Kopf „eine wahre Torheit, wie schon erwähnt, umso mehr noch, wenn einem noch nicht einmal bewusst ist warum, unterbewusst die Einsamkeit, das fehlende Gefühl von Gemeinschaft, das Gefühl das irgendetwas falsch ist, aber das es nicht einordbar ist, Flucht kann die Folge sein, war die Folge für mich, was zu einem Schild vor meinen Gefühlen wurde, nicht das diese nicht immer mal wieder durchbrachen, aber das muss ich einer Tochter Satus nun wirklich nicht erzählen“

Lechmin rührte Gedankenversunken den Löffel in der Teetasse, „wie das zu Neid führen kann und Gemeinschaften daran zerbrechen können, diesen Schmerz hätte ich mir gerne erspart, ich kann es aber nicht, somit bleibt mir nur zu versuchen es anderen zu ersparen, mit deutlich gemischten Erfolgen, wie zu berichten ist.

Wie die eigenen Gedanken gerechtfertigt und die zugrundeliegenden Gefühle kaschiert, versiegelt und vergraben werden, nur um sich nicht mit diesen auseinanderzusetzen.

Und während all dem, das Gefühl es ist zu spät, umso mehr noch, nachdem es einem auffällt, aber das ganze ist müßig, du kennst die Geschichte

Lyssia denkt kurz nach, Rohaldor ist in der Zwischenzeit zu ihr geschlängelt und beobachtet das ganze weiter, „Nur das es da einen wichtigen, entscheidenden Punkt gibt mein theorem, korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber die Gemeinschaft an die du denkst ist nicht zerbrochen, oder?“

Lechmin, fährt mit der Hand durch den langen grauen bart, nachdenklich blickend, „Sie war oft nahe daran, in den Gebieten der Angroshim, in der ersten Stadt, im Land der Stiere, aber du hast natürlich recht meine Blüte Sumus„, Lechmin fast schon irritiert scheint jetzt erst den Automatismus des durch den Bart ziehens zu merken, „ich dachte, ich hätte dies nach all den Götterläufen unter Kontrolle, apropro all die Götterläufe, ich war am überlegen, wir müssten nun genügend Spitznamen für eine eigene linguistische iteration haben, das könnte ein kurzweiliges amüsantes Projekt für uns sein, Erbin der Alten“ schmunzelt, nein grinst Lechmin unter dem Bart.

„Alte Gewohnheiten, ich pflichte dir bei Nachtschatten, es wird gut, wenn du den wieder verlierst – dann kannst du dich, nicht wie vor all diesen Götterläufen die ganze Zeit hinter deinem follikel vorhang verstecken“ erwidert Lyssia gespielt genervt.

„Follikel vorhang, der ist neu“ kichert Lechmin, „ja es ist so leicht, sich hinter diesem zu verstecken, werde ich froh sein, wenn dies nicht mehr notwendig sein wird.“

„Gut zu wissen, das ich dich nach all dieser Zeit noch überraschen kann, um deine Frage zu beantworten, ich stimme zu, es könnte ein kurzweilig erheiterndes Nebenprojekt sein, nachdem du dich mit Ashtara ausgesprochen hast, ich kann es nicht ausstehen euch beide so zu sehen“, wie um Lyssia beizupflichten richtet sich Rohaldor auf und zischelt in Lechmins Richtung.

Lechmin gespielt betroffen, hebt beschwichtigend die Arme, „Wie könnte ich meinen beiden Lieblingssquamata das verweigern“.

Kurz innehaltend und, vermutlich, nachdenkend „Sie müssten bald wieder zusammen sein, das sollte einiges erleichtern, sicher da ist noch die Sache mit der vierten, aber abseits davon, insofern Sie sich nicht gerade mit anderen dingen verzetteln, was ja nicht unüblich ist für diese Truppe, der temporale fluss hier ist etwas diffizil einzuschätzen, mit den Auswirkungen der diversen Ebenen, insbesondere derer, welche keine ist“.

„So ein Stück weit, kann ich erahnen, warum andere manchmal Schwierigkeiten haben uns zu verstehen, mein sternchen„, musste nun Lyssia kichern, „die richtigen Worte sind nicht immer leicht, aber zumindest bist du besser darin geworden in der gleichen Sprache zu bleiben“ schmunzelte Sie in ihre Teetasse hinein.

„Ich belasse es dabei, ich kenne mich mittlerweile gut genug – wir könnten ohne Schwierigkeiten Götterläufe lang weiter disputieren und wie schon erwähnt tempus fugit meine liebste, ich nehme an du besuchst Endora in kürze wieder?“

„Es ist wieder einmal so weit, wenn ich das nicht mache, wer weiß was Sie aus Langeweile ansonsten so anstellt, du weißt wie unstet Sie ist, zumal solange Sie den Kelch noch hat und was ist mir, gedenkst du wieder im Grauen zu verschwinden?“

„Nein, dieses mal nicht, ich spüre die Auswirkungen der letzen Zeit immer noch in meinen Knochen, selbst wenn es so lange her war, temporale sympathetik, vielleicht? Ich denke, ich werde mich stattdessen kurz mit einem alten Freund in seinem Turm treffen und danach suche ich Ashtara auf, auch wenn es nicht leicht wird und uns beiden schmerzen wird, du hast natürlich recht meine geliebte naja naja, wir sind uns zu ähnlich ist die große Herausforderung für uns denke ich, etwas mehr abwechslung bei Tsa ja na, das hätte uns vermutlich gut getan.“

„Oh bevor sich unsere Wege für den Tag trennen madaschein, sicher Satinavsstrukturen sind gerade schwammiger, als sonst, aber das trifft doch bestimmt nicht auf alles zu?“

Meine weise naja, es ist, wie du vermutet hast, einiges ist leichter zu sehen, einige unserer Freunde schlagen sich gerade mit der Vergangenheit herum, da es an frieden in den dortigen steinernen gefilden zu vermissen lässt, apropro vermissen, ich vermisse dich schon bei dem Gedanken allein von dir getrennt zu sein meine geliebte„, spricht Lechmin, während des zugehens auf Lyssia und küsst Sie kurz, bevor dem plötzlichen verschwinden.

Seufz, „das war wirklich nicht fair von dir, meine Sternschnuppe, dafür werde ich mich noch revanchieren, nicht wahr Rohaldor“, zustimmend zischt die große Schlange Rohaldor, während Sie sich liebkosend um Lyssia wickelt, wie als würde Sie, sie trösten wollen, „vor allem wegen dem Bart“.

Anderswo oder so:

„Ich muss etwas anderes finden um mich zu beschäftigen, meine Gedanken fangen schon wieder an mich zu alten Themen zu drängen, mit denen ich mich nun wirklich nicht auseinandersetzen will, weder ist die Zeit dafür da, noch ist es erfreulich, wie immer es gibt so viel zu tun, viel wichtigeres als sich um die Meinungen anderer, bezüglich Roben zu stören.“

wandernde Gedanken

(N)irgendwo/(N)irgendwann

Was gibt es noch zu tun, Vorbereitungen, vorbereitungen – die Zeit sie fließt und vergeht, naja in gewisser Weise, der Fluss ist nicht überall der gleiche.

Was vorteilhaft ist, so kann ich mich weiteren Vorbereitungen widmen, verschiedene Canti erfordern weiteres Studium, der Cantus der Contra Moventia beispielsweise, Contra Transformatorica ebenfalls, der Cantus der Transformatorica et Temporalis, genannt Objectofixo erfordert weitere Studien ebenso, bietet dieser doch die beste Möglichkeit ein Objekt vor temporärer Zerstörung zu schützen, findet doch eine fixierung des Objektes im Zeitfluss statt, noch weiter vertiefende Studien die über das notwendige Verständnis der Limbologica hinausgehen im Transversalis, damit endlich dieses vermaledeite Reichweiten Problem mitigiert werden kann, ich sah die Möglichkeit in ter Winkels Thaumatursom und habe wieder und wieder diese Idee durchdacht, wenn nicht hier, wo dann, sollte ich in der Lage sein das dafür notwendige zu lernen, eine Kombination dieser Canti mit eventuell verhehlender Magie, sollte es uns erlauben dem Drachen seine Bewegung zu erschweren, eventuell sogar diesen an den boden derischer Tatsachen zu binden.

Delia hat vermutlich noch nicht gelernt Bann- oder Schutzkreise zu errichten, das ist etwas, was wir eventuell beheben sollten, hmm ob ein Kraftspeicher genutzt werden könnte, um den Akt des erfüllens der Arkanoglyphen mittels vis arcana auch einem Individuum, welches keinerlei arkane Begabung besitzt zu ermöglichen, der Geist müsste natürlich geschult werden, das bedarf weiterer Forschung.

Schutz vor Untoten, ist Erwartendswerterweise relevant, aufgrund der gegebenen Umstände.

Thaumatursome für die anderen, belegt mit Auarcania Deleatur als Cantus Effectionis, sollten ebenfalls hilfreich sein, vermutlich werden diese weder für Delia, noch mich selbst relevant sein, wobei ich mich vermutlich auch im Diesseits darum bemühen kann, sind die gegebenen Umstände vermutlich ausreichend dafür, womit das Studium des arkanen weiterhin vorzuziehen ist.

Der Accuratum Cantus ist eine Überlegung wert, würde dieser doch verzauberte Gewandung zu einem gewissen Grade vor anderen Canti der Transformatorica schützen, zugegebenermaßen eine Spielerei, welche ich nicht gedacht hatte mich mit dieser auseinanderzusetzen.

Schutz vor Untoten, hmm, das einfachste wäre eine Kugel zu verzaubern mit dem entsprechenden Ritus, ich sollte eine Kugel vorbereiten lassen,

Ambareth kann bestimmt eine Nachricht für mich weiterleiten an eine geeignete Akademie, Punin, Rashdul oder Mherwed kommen in Frage um eine von Dschinnenhand gefertigte Kristallkugel zu erschaffen, eine natürlich gewachsene Kugel aus Bergkristall, wäre vorzuziehen, aber es ist unwahrscheinlich das eine solche kurzfristig aufzutreiben wäre, wenn ich schon dabei bin, sollte ich mir weitere Gedanken machen, die Kugel die ganze Zeit in der Hand zu halten, ist doch partiell einschränkend und vermutlich ermüdend auf die Dauer,

der zerstörte Zauberstab bietet hier tatsächlich eine Gelegenheit, ein kombiniertes Traditionsartefakt bestehend aus Kugel und Stab ist naheliegend, was zu den weiteren Überlegungen bezüglich des Stabes führt,

hmm, aufgrund der Beschäftigung mit Thaumatursomen, habe ich verschiedenste geeignete Materialien zur Verfügung,

das Holz, insofern mir nichts besseres einfällt sollte Rashtulszeder oder vom Baum des Reisenden sein,

die Metallkappen, Eternium ist vermutlich zu unpraktisch, wobei es durchaus fasznierend wäre herauszufinden was für Auswirkungen Eternium auf einen Zauberstab hat, das nächste probate und definitiv in ausreichenden Mengen vorliegende Metall, wäre Arkanium, damit wäre das Material für die obere Kappe, wobei Kappe eventuell nicht ganz zutreffend ist in diesem fall, gefunden, die untere das arkane abschirmende ist traditionellerweise aus Eisen, das erscheint mir ungenügend, in diesem Fall, Gold oder eventuell Toshkril oder Zwergenstahl, sollte zur Kompensation des veränderten Flusses der vis arcana besser geeignet sein, das Metall sollte in Khunchom verarbeitbar sein, sollte also auch kein Problem dastellen,

einen der Gwen Petryl Steine einzulassen in das Holz erscheint mir eine gute Idee, in der Thaumaturgie verringert es den Kraftaufwand der Impensation, ähnliches sollte sich auf den Stab auswirken, zumal ein Orange leuchtender Gwen Petryl Stein aufgrund der Umstände auch passend erscheint.

Das Leder ist ein Problem, idealerweise wäre es ebenfalls von arkaner Natur, aber es erscheint mir unwahrscheinlich entsprechendes zu finden,

hmm, die Tsa Kirche, kennt doch diesen Ritus des jungen Aussehens, wenn ich mich recht erinnere häutet sich die Person dabei, ob wenn ich mich dem Ritus unterziehe, ich meine Haut als Leder für den Zauberstab verwenden könnte, diese sollte arkan probat sein, ich denke ich sollte in Punin oder Khunchom nachfragen, vermutlich dürfte dies etwas neues für die betreffenden Diener Tsas sein und das könnte ihre Aufmerksamkeit wecken.

Wobei ein verjüngtes aussehen, eventuell ungünstig ist für mich, ob mich dann überhaupt noch jemand erkennt?

Ich nehme an der Bart müsste neu wachsen, bedeutet das die restlichen Haare auch oder bleiben die erhalten?

Weitere Frage für die Diener Tsas.

Gehen wir ersteinmal davon aus, dass dies nicht funktioniert, Schlangen- oder Echsenleder, wäre vermutlich die nächste Wahl.

Das schnitzen der Zeichen des arkanen, wenn ich die Zeit habe, sollte ich dies übernehmen, da ich aber nicht davon ausgehen kann die Zeit zu haben (basierend auf Erfahrungen), sollte ich dies jemand anderen überlassen, ich kann genaue Angaben über die zu verwendenden Zeichen niederschreiben, kundige dafür sind zu finden in der Academia Arcomagica, womit die Einzelteile geklärt wären, hmm das Holz lässt sich einzeln verarbeiten, für die obere Metallkappe, sollte die Kristallkugel vorliegen, denke ich, vermutlich wäre es sinnvoll diese in ein Geflecht des Arkaniums einzubetten, die untere Kappe sollte einzeln erstellbar sein, vermutlich könnten sich zwei unterschiedliche Schmiede darum kümmern, besser wäre natürlich, wenn der hölzerne Corpus des Stabes schon vorliegen würde und die metallenen Kappen an diesem sogleich befestigt werden würden, das sollte ich ebenfalls niederschreiben, wobei der Gwen Petryl Stein, ebenso schon eingelassen sein sollte in dem Stab, vermutlich lokalisiert unter der oberen Kappe, gäbe es noch andere zu beachtende Materialien, Materialien, welche die vis arcana halten können, wären eine Überlegung wert, Perlen und Diamanten vermutlich, Sangurit sheidet aus und Kashrasteine sind zu selten.

Ja, ich denke damit hätte ich schon eine grobe Idee von dem neuen Stab, Rashtulszeder, Arkanium, Gold und ein Gwen Petryl Stein liegen vor, blieben eventuell Holz des Baumes des Reisenden, Toshkril oder Zwergenstahl, das Leder aller Wahrscheinlichkeit, gut Schlangen- oder Echsenleder ließe sich in Khorestan auftreiben, idealerweise sollte das Leder aber nicht von irgendeinem Getier sein, sowie natürlich die Kristallkugel, ich sollte genügend Bergkristall herumliegen haben (für die Clarobservantia affine Steine, natürlich habe ich welche davon auf Vorrat), ich kann Rashim oder Zuhal um die Weiterleitung an eine entsprechend qualifizierte Person bitten.

Eventuell sollte sich noch einen Sapphir, den Stein Travias in den Stab einlassen, würden weitere Sympathethische Steine sinn machen?

Alles in Allem sollte das nicht allzu lange dauern, die meisten Schritte wären in Punin und Khunchom zu verrichten, die meisten Resourcen sind in Shirdar, alles simpelst verbunden via meiner NLP.

Ja – ich werde ein paar Schreiben aufsetzen, hoffentlich kann Ambareth diese ebenfalls weiterleiten, es zeigt sich wiedermal, es war eine Weise Entscheidung an den Hesinde Disputen teilzunehmen, ohne diese wäre das alles viel komplizierter.

Schade das, die Sache mit Yal’Burudh, damals nicht funktionierte, aufgrund der zur Verfügung stehenden Zeit (wiedermal Zeit), zugegebenermaßen ergibt es für mich nachwievor keinen Sinn, die Bedingungen, welche es stellte um überhaupt den Versuch zu starten Yal’Burudh unter den eigenen Willen zu zwingen, diese sollten erfüllt sein, dennoch weigerte es sich, „Der erbe Aslabans, ein Sohn Tulams, kein Mudramul“, all dies trifft auf mich zu, dennoch verweigerte es sich, ich gebe ja zu, das ich darüber verbittert bin und dies, wie ich im Nachhineinerkennen kann, zu unrecht ausgelassen hatte an anderen, ich denke zwar immer noch, das Yal’Burudh mein ist und dementsprechend bei mir sein sollte, aber aufgrund des Eigensinns, ist es für mich effektiv ziemlich bedeutungslos.

Ich sollte vermutlich mit Delia über Emotionen reden, ich habe zwar keine Ahnung wie, aber ich denke, das es sein könnte, dass das im Studium nahegelegte verfahren mit Emotionen, einige Nachteile haben könnte, eine Person, wie Delia, welche weitaus geübter darin ist mit ihren Gefühlen zu leben und zu funktionieren, könnte da wahrscheinlich hilfreich sein.

Vielleicht bin ich zu, äh zugeknöpft und bestrebt nach zu viel kontrolle, wenn ich so darüber nachdenke, die Möglichkeit des Kontrollverlustes hat auch dafür gesorgt, das die Auseinandersetzung mit erheiternden Geistern nichts für mich ist, woher dieses Gefühl kommt sich kontrollieren zu müssen?

Was Geschah

Ich sollte meine Gedanken sammeln, zumindest wäre das irgendwann einmal gut nehme ich an.

Nun da die Forschung akzeptable Ergebnisse erreicht (oder kurz davor ist, theoretisch ist die Thesis ja schon erstellt), kann ich mich kurz dem hier widmen, was geschah:

Von Punin aus ging es, wie geplant weiter nach Gareth. Ich wäre gerne in der Arcomagica Scholaque Puniensis geblieben um weiter an dem Vortexhandschuh und den entsprechenden Vorbereitungen zu arbeiten, naja ich dachte in Gareth hätte ich dazu auch noch Zeit und dann kammen ein paar Sachen dazwischen.

Okay es ein paar Sachen zu nennen, ist vermutlich auch für mich eine leichte Untertreibung.

In Gareth kümmerte ich mich erst einmal um eine Unterkunft für uns, dazu war die Stadtbürgerschaft notwendig, die wievielte ist dies nun?

(Khunchom, Punin, Donnerbach zählt vermutlich nicht, für Lowangen, Andergast und Thorwal kann ich mich auch nicht an einen relevanten bürokratischen Akt dahingehend erinnern – die Traviakirche und andere relevante interessensgruppen waren da durchaus hilfreich)

Über Janes Verbindungen zu einem Händler namens Storrebrandt, irgendwo habe ich den Namen schon einmal gehört, vielleicht von Tulachim er erzählte ja ab und zu mal von anderen Händlern, wurde dann auch erst einmal der finanzielle teil gedeckt (wieder etwas das über Zeit abgearbeitet werden muss, aber glücklicherweise gibt es ja die Laboratorien, die Geschäfte mit Tulachim, die Einnahmen Khorestans, der Handel [generell – eventuell sollte ich mit Bienenwachs handeln, das ist wohl leidlich erträglich, ich kann mir zwar nicht vorstellen warum, aber Bienenwachs war auch nie von gesonderten interesse für mich], die Schule, das Hospiz, die Post – was halt so anfällt), wenig relevante Kleinigkeiten.

Ich fand auch schnell eine Unterkunft in erstaunlich guter Lage, welche recht preiswert war, irgendwelche Geschichten davon das es dort Spukt oder so, also sollte ich mir das ganze mal arkan ansehen.

Das Turnier, war halt ein Turnier – abgesehen von den paar unerwarteten Ereignissen,

  • wie dem entwenden von Finsterfang (einem zwergischen Geschenk an den damaligen Reichsbehüter Brin),
  • dem Gurgulum,
  • Onkel Dschelefs zusammentreffen mit Bannstrahlern,
  • dem Greif (welcher ein Greif war/ist, ich muss zugeben etwas neidisch bin ich auf Azinas zweite Sicht schon, da studiere ich Jahre lang Canti der arkanen Analyse und Sie kann sich das einfach so [verhältnismäßig betrachtet] ansehen, es scheint auch keine impensation notwendig zu sein und dann kommt noch hinzu, das es ihr möglich ist Dinge wahrzunehmen, welche sich bislang meinen Möglichkeiten entziehen [gut die vis vortex ist mittlerweile recht einfach wahrzunehmen] – würde Sie sich doch nur Sachen desöfteren ansehen),

    gab es in der Zeit für mich auch nicht viel zu tun, da es dem Turnier an arkanen disziplinen fehlte, also wettete ich etwas, zum schluss hin wurde es dezent absurd, dadurch das meine Freunde praktisch alle Disziplinen gewonnen hatten oder nur sich selbst [also anderen Freunden unterlagen], Ende des ganzen war, das aus irgendeinem grund niemand hier neue Wetten mit mir abschließen will und das ich etwas Siedlungsgrund gewinnen konnte, ich denke ich werde die mich begleitenden Travia Geweihten bitten, sich um die Angelegenheit mit dem Dorf vorerst zu kümmern, (basierend auf den verschiedenen Prophezeiungen und anderen Berichten, dürfte das etwas sicherer sein, als sich in meiner Umgebung aufzuhalten, dachte ich mir und war auch korrekt).

Zwischen durch holte ich irgendwann, die bei Collegus Syronius die für Bothor in auftrag gegebenen Thaumatursome ab, wenn mehr Zeit dagewesen wäre, hätte ich mich auch darum kümmern können, aber diese war halt nicht gegeben, gut das ich ihn schon frühzeitig informiert hatte.

Sieghelm wurde zum Ritter geschlagen

(was verständlicherweise etwas wie ein wunder Punkt für ihn bislang war, vermutlich ähnlich zu dem Adeptus [füllte sich irgendwie immer seltsam an, nun ist es Magus oder Magister {wobei ich nicht verstehe warum Magister – sicher die fachliche Kompetenz ist unumstritten da, nur eine akademische Festanstellung ist etwas unwahrscheinlich für mich} was sich etwas besser anfühlt, vermutlich habe ich mich noch nicht daran gewöhnt, wenigstens ist es nicht mehr Adeptus, das weitere neun Götterlöufe zu ertragen wäre eine Herausforderung gewesen] für mich, freut mich also für ihn),

wir waren bei dem Bankett, vorher noch in einer der Thermen hier, was ich primär eingehüllt in ein Badetuch verwickelt erlebte, Jane wurde Gunstbandträgerin des zwergischen Hochkönigs Albrax (welcher wollte das ich mit ihm ein Wettdrinken veranstalte, was vermutlich recht einseitig sein wird, aber wenn es ihm eine freude bereitet), Bothors Kampf gegen Rohaja, die Sache mit dem schwarzen Ritter [und dem daranhängenden Gurgulum – wirklich seltsam, was da herumdisktutiert wude, nachdem diese Offensichtlichkeit bekannt wurde, wenigstens Reichsgroßgeheimrat Dexter Nemrod war vernünftig und ich konnte den Dämon zurück schicken], Reichsbehüterin Emers Alpträume, den Informationen der K.G.I.A. Und dem sich daraus ergebenden befristeten aushelfen dieser

(ich hätte nicht gedacht das ich einmal Inquisitor sein würde, Delia hätte sich über den Sachverhalt entweder köstlich amüsiert oder ungläubig geschockt darauf reagiert, vor allem, wenn Sie selbst zur Inquisitorin ernant worden wäre, was vermutlich geschehen wäre, wäre Sie dort gewesen), vereinzelte Besprechungen erfolgten, schlussendlich gingen wir jedoch wieder auf Reise (womit meine Vorbereitungen für den Vortrag auf dem Konvent unterbrochen waren, gut der Vortrag selbst war schon seit erreichen Gareths fertig, sollte also nicht so schlimm sein, vermutlich sind wir vor dem Konvent wieder in Gareth, dachte ich mir), dank Onkel Dschelefs Unterstützung ging dies auch recht rasch.

Oh und dann, war noch ein hilfreiches Buch von Dexter – welches für Khorestan von Vorteil sein sollte (was eine Person alles zu lernen hat, naja es heißt ja „ziehe aus um dein Wissen zu mehren“, ich denke das funktioniert einigermaßen – zumal Lesen ja auch nicht solange dauert, danach kann ich die Werke ja meistens sowieso ins Regal zurückstellen) und die Gespräche mit Sarthassa, die Angelegenheit mit der NLP Niederlassung ist momentan irgendwo octtär oder so, also „später“.

Nachfolgende Ereignisse waren auch wieder gemischt, zugegebenermaßen die Sache mit den Incognito namen war etwas amüsant „Alam Bey“ (zutreffende und dennoch praktisch nichts sagende Beschreibung, wenn auch sich etwas seltsam anfühlend, im Rückblick), ich lernte eine weitere Tochter Satuarias kennen (ich begegne erstaunlich vielen Töchtern Satuarias, warum wohl), eine Untersuchung eines Klosters, etwas experiementieren, ein verrückter Greif (ich wusste vorher nicht, das diese dazu neigen zu explodieren – ich riet Azina einige der Federn und so an sich zu nehmen, arkan inhibierende elemente sollten vorteilhaft sein bei den ganzen vorkommnissen, was noch achja die Kisten gen Gareth mit den Greifenüberresten, die können dort besser versorgt werden als hier), eine Burg, dessen Burgherr sich als Paktierer (ich sollte vermutlich mehr Leute arkan analysieren in Zukunft, einfach um sicher zu gehen), rückblickend hat Sieghelm erstaunlich schnell reagiert, was die Sache mit dem Paktierer ziemlich kurz gehalten hat, was zu unserem Vorteil war (erfreulich das meiner expertise nun deutlicher vertraut wird als damals in Hammerschlag), denke ich, die verzauberte/unter den Willen gezwungene Sphinx (bin ich froh, das Serania nicht gestorben ist, das hätte sie nachdem, was ihr angetan wurde nicht verdient, gut das sie sich jetzt ersteinmal in Khorestan ausruhen kann) und einem alten Puniner Archomagus (einem sehr alten Puniner Archomagus – wir können glücklich sein, das sein Herz [oder Geist/Verstand?] nicht wirklich an der Sache zu hängen schien, denn wäre dem so gewesen, ich bin mir recht sicher das ich es noch nicht mit einem Meister der arkanen Kunst aus meiner Akademie aufnehmen kann, welcher mehr als tausend Götterläufe Erfahrung gegenüber mir hat [nur eine Vermutung, aber Puniner Archomagi sind in der Regel recht beeindruckend – es leben immerhin mindestens drei Puniner Archomagi, keine andere Akademie hat so viele lebende Archomagi oder selbst zur gleichen Zeit agierenden Archomagi und es sind auch mehr Archomagi als die Bruderschaft des Wissens insgesamt hat], das Ritual konnte dementsprechend gestört werden und der vorher schon erwähnte Greif (welcher wie erwähnt ein Greif war/ist) konnte gerettet werden.

Danach ging es mit Seranias Unterstützung nach Wehrheim (Sieghelm kümmerte sich noch um die Sicherung der Burg, was vermutlich auch keine schlechte Idee war, die Burg ist vermutlich sicherer [war definitiv sicherer] als das nächste Schlachtfeld), unterwegs lernte ich noch ein Ritual um einen Limbus zugang zu erschaffen (benötige ich dafür einen Dispens, eigentlich ist ja nur der Planastrale „verboten“?), in Wehrheim gab es dann noch einige denkwürdige Ereignisse.

Mit Travias hilfe konnte ich Wehrheim etwas schützen (aber wenn ich an das Ausmaß des Magnum Opus denke, zweifle ich daran, wie viel das geholfen hat – unbedingt bei nächster sich bietender Gelegenheit nachforschen), die Schlacht selbst war, ich bin mir nicht sicher, jemand der sich mehr mit dieser Thematik auskennt kann darüber genauer schreiben, also belasse ich es dabei,

das meine Freunde beeindruckend waren,

Sieghelm stritt gegen den König der Untoten (Amagomer, dessen Krone als Phylacterion fungierte), vier untote Oger wurden in bruchteilen, zu äh bruchteilen durch Bother, Azina, Jane und Sieghelm, Tsatan der junge Begleiter von Bothor konnte Rhazzazor vertreiben mit einem artefakt des Boron, während ich lediglich das Plagenknäuel untersuchte, während es von einer Prozession Geweihter (da ich etwas abgelenkt war mit meiner Analyse – so irgendetwas um 8 Rondra, 1 Efferd, 2 Peraine, 4 Hesinde, und 6 Praiosgeweihte, sowie ein Erzmagister und ihre Magnifizienz Racalla von Horsen-Rabenmund und ein paar weitere, 2 Boron und 2 Travia Geweihte, wenn ich das aus den Augenwinkeln richtig mitbekommen habe, schon ein beachtliches Aufgebot aber Rahastes, ist Rahastes) zu einem für den Exorzismus geeingeten Ort gebracht wurde um diesen in einen großen Ritus durchzuführen (Azina, hatte ja dankenswerter weise bestätigen können um welche heptasphärische Entität es sich handelte – was mir auch einen Anhaltspunkt auf den wahren Namen dieser Entität bei der laufenden Vorbereitung gab, denke ich), eventuell war ich etwas tollkühn und voreillig (definitiv tollkühn rückblickend – ich sollte die Exorziven Canti tiefgehender studieren, denke ich, da diese ja nicht in meine Expertise fallen [theoretisch]), aber nachdem ich auf diese art und weise den wahren namen eruiert hatte, bannte ich Rahastes (das mitgeführte Pentagramm auf meinen Mantel erwies sich dabei wieder als hilfreich – okay das bannen war eine Herausforderung, was allerdings zu erwarten war, sind Exorzismen doch nicht mein Feld, aber den Göttern, Los und dem Schicksal sei dank gelang es mir Rahastes zu bannen, während die Geweihten noch dabei waren sich vorzubereiten – ich werde mir vermutlich einiges deswegen anhören müssen, wenn ich wieder im Diesseits bin),

mit bannen Rahastes brach die Welt über uns ein (nicht ganz, ein Widharcalisches Magnum Opus, welches die konzentrierten Mächte der vier Unelemente die unter der Herrschaft dieses Erzdämonen standen, wurde ausgeführt – Zeit für eine genaue Untersuchung dessen, hatte ich leider nicht), anschließend flogen Gargyle über das Feld und entführten Leute, wie sich später herausstellte um diese als Kraftspeicher einmaliger Verwendung, basierend auf ihrem Sikaryan zu nutzen, da muss es doch eine bessere Lösung für geben.

Wir gelangten mit der Unterstützung des guten, alten Leonarda in den Thronsaal Kolak-Kais, hier befanden sich Gaius Cordovan Galotta und viel wichtiger unsere Freunde Delia und Kalkarib.

Über das Ende Gaius Cordovan Galottas bin ich nicht ganz froh, also schon das es ein Ende gab, aber nicht das wie – aber auch in diesem Fall wäre ein Magierduell, nach den Ereignissen des Tages (und vermutlich auch ohne diese – einen Tiefen Paktierer des Tyakra’man und träger des Splitters Widharcals, welcher dazu noch die magica controllaria meisterlich beherscht, wenn nicht besser – das wäre nicht einfach gewesen, mit genügend Vorbereitung eventuell machbar) keine weise Entscheidung gewesen, ich nehme an streng genommen, habe ich gegen die Gebote der Gastfreundschaft verstoßen, darüber lässt sich aber auch streiten (dennoch fühlt es sich nicht gut an), wie dem auch sei – ich trank Tee mit Galotta, das ich dabei die gleiche Komponente des Zwei-Komponenten Giftes getrunken habe, war eine bewusste Entscheidung, für den sehr unwahrscheinlichen Fall, das es für meine Freunde hilfreich/notwendig sein sollte.

Ich hätte gerne Galottas Zauberstab mitgenommen um diesen zu untersuchen (und weil dies, vermutlich Ritualgegenstand nummer drei gewesen wäre, welches mir vorenthalten würde, würde ich danach fragen dieses zu nutzen), rankten sich doch einige Gerüchte um diesen, aber der Splitter war relevanter und da ich den gefestigsten Geist gegenüber arkanen Einflüssen habe [und aufgrund der Erschöpfung meiner vis arcana keine erhöhte Bedrohung für meine Freunde darstellte] hatte ich diesen kurzfristig an mich genommen um ihn aus Kolak-Kai zu transportieren, aufgrund der Konzentration auf den Splitter bekam ich nicht allzu viel mit, von dem was um mich geschah, irgendwann sind wir irgendwo angekommen, war auch nicht so wichtig.

Viel relevanter war die Verwahrung des Splitters, an dem ich mit Leonardo begann zu arbeiten, was die anderen in der Zwischenzeit getan haben, entzieht sich meinem Kenntnisstand, hoffentlich konnten sich die Guten etwas ausruhen und erholen, nach all dem was vorgefallen war, ich war anscheinend kein Inquisitor mehr, vielleicht auch besser so, Dexter nahm den Ring zurück (und wie erwähnt wichtigeres zu tun – was zumindest dieses mal auch nicht in frage gestellt wurde).

Zuerst erfolgte eine genaue (so genau, wie es möglich war, in einem für mich vernünftigen Rahmen unter dem Zeitdruck) arkane Analyse des Splitters um die entsprechenden Randparameter herauszufinden um eine Möglichkeit der Verwahrung zu erschaffen (die Analyse des rohalschen Gefässes damals, wäre hier bestimmt hilfreich gewesen, wurde mir ja aber verwehrt).

Irgendwann, erfuhr ich das mein Großvater entführt wurde, rückblickend reagierte ich (ich will nicht schreiben überreagierte ich, es handelt sich schließlich um Familie) voreillig (der Splitter mag da seinen Einfluss gehabt haben, was hatte Leonardo gemeint, „er ist nicht gut für die Seele“) und wirkte den Transversalis cantus um diesen Sachverhalt sofort aufzuklären und meinen Großvater zu retten (das ich ohne meinen Stab aufgebrochen bin, spricht definitiv dafür, das ich nicht ganz klar gedacht habe), nur das aufgrund der Geschehnisse um Gareth, etwas gänzlich anderes geschah als ich erwartet hätte.

Ich landete im Limbus und musste mich schleunigst (auf die Problematiken von Raum und Zeit für die Astralebene, gehe ich aus gründen der einfachen Verständlichkeit hier nicht näher ein) mit meinem Willen fortbewegen, während ich den Auarcania Deleatur wirkte um meine Präsenz zu verhehlen und anschließen den Gardianum um mich zu schützen, erst im Anschluss hatte ich die Möglichkeit einen Oculus Astralis cantus zu wirken und mich zu orientieren (ich sollte daran arbeiten, mehrere Canti besser zu synergieren – später, wenn die Zeit dafür da ist), ich befand mich abseits der Kraftlinien die durch Gareth flossen (und auch anderer mir bekannter Kraftlinien), so das ich etwas herumirrte, irgendwann wurde ich von Menacoriten gefunden (das wie, überlasse ich diesen).

Und diesmal halfen sie auch, gut ich habe ihnen meine expertise zur Verfügung gestellt, da ebensolche in den Bereichen der theoretica gesucht waren um an der Forschung eines Cantus zur Versiegelung limbologischer Effekte zu helfen, der gute Magister Ambareth, hat da wohl vermittelnd eingegriffen.

Oh, ich hatte erwähnt das es drei lebende Puniner Erzmagier gibt, ich traf einen weiteren Taphîrel ar’Ralahan (rekonstrukteur des Auge des Limbus cantus), mit beiden zusammen fiel die Vermittlung und der Wissensaustausch auch weitaus einfacher, selbstredend habe ich im Zuge der Forschung und nebenbei einiges über die magica Limbologica gelernt (es wäre schwer und albern gewesen, dies nicht zu tun).

„Irgendwann erfuhr ich das mein Zauberstab zerstört sei, seltsamerweise hinterließ dies nicht viel von einem Eindruck bei mir, vermutlich aufgrund der Situation, dies erfuhr ich von einigen neuen Freunden über meine anderen Freunde, im Zusamenhang mit der Übergabe etwas hilfreichen, an dem ich ebenfalls gearbeitet hatte (die weitere Vertiefung in Thaumatursome, erschien mir hilfreich als Nebenprodukt der Matrizenforschung, beschäftigt sich diese doch eindrucksvoll mit der tieferen Einbindung in Objekte und bietet somit einen guten praktischen Anteil für die Forschung da die entsprechenden protomatrizen einfacher zu erhalten sind auf diesen Weg)“

Was nun? Eigentlich sollte ich an dem Cantus weiterforschen, aber wie erwähnt es liegen akzeptable Ereignisse vor und ich habe ebenfalls Verantwortungen an anderer Stelle, das ich „so lange“ hiergeblieben bin, ist der Tatsache der Wichtigkeit dieses Cantus geschuldet (neben den Sphärenstabilisierenden Aspekt, der sich ergeben sollte – ist der Cantus auch ein guter Ausgangspunkt für das weitere vorgehen gegen den Vortex, naheliegenderweise).

Und zugegebermaßen die Astralebene ist unangenehm, die Kälte die ich in meinen Knochen spüre, das zehren an meinen Corpus, das ständige Rauschen, der mangel an verbalisierter sprache (hätte nicht gedacht, das mir dies mal fehlen würde), die Tatsache das sich kein vernünftiger Tee hier zubereiten lässt, geschweige den genießen lässt, die Trennung von meinen Freunden und den Kindern, für die ich die Verantwortung übernommen habe (gut da helfen die Travia Geweihten und auch andere Leute aus, dennoch – ich sollte mehr Zeit mit ihnen verbringen, da gebe ich ihnen schon eine Chance und schaffe es dennoch nicht für Sie dazu sein, ich hoffe das wird nicht der Fall sein, sollte ich irgendwann einmal eigene Kinder haben [ich vermute das wird erwartet, mit Travia und natürlich auch von der Familie]), das ständige Gefühl des Fallens und so weiter darüberhinaus gibt es noch so viel anderes zu tun, zu viel wie mir manchmal scheint.

Und anscheinend muss ich mich um einen neuen Zauberstab kümmern, abgesehen davon das es ein relevanter Standesgegenstand ist – bin ich seltsamerweise ziemlich wenig fokussiert darauf, die Schale und Kugel wären von interesse, sind aber in nächster Zeit nicht sonderlich hilfreich, abgesehen von der Kugel eventuell, es wird unpraktisch sein, diese die ganze Zeit zu halten, vielleicht sollte ich die Kugel (okay zuerst benötige ich eine Kugel, das ist ein kleines wichtiges Detail, aber eine geeignete Kugel sollte zu bekommen sein) in den neuen Stab integrieren, einige Collegae tun dies ja auch, dann muss ich die Kugel wenigstens nicht die ganze Zeit tragen, wenn ich diese nutzen will.

Das meiste für einen passablen Stab sollte ich zuhause haben, wobei etwas besseres als ein passabler Stab natürlich nett wäre, nehme ich an (ob man mir glauben schenken mag, das ich ein Magus bin [klingt irgendwie seltsam, besser als Adeptus, aber irgendetwas daran – naja, wie auch immer] ohne Stab, das wäre definitiv noch so ein Punkt, wo der Stab als entsprechend notwendiges Standessymbol hilfreich wäre, nicht das mich jemand für einen Scharlatan oder so hält).

Wie es den anderen wohl geht?

Das letze was ich gehört habe war das diese auf einer Reise sind, vermutlich um sich zu erholen, gut für Sie, Rhazzazor wird ja einige Zeit benötigen um wieder aktiv handeln zu können, nachdem was vorgefallen ist, dementsprechend gut, wenn Sie die Zeit dafür nutzen.

Und wo ich nun nicht mehr vollends mit Forschung beschäftigt bin, fällt mir ein das ich wohl unter geistiger Umnachtung leide, Collegus Ambareth oder Magnifizienz ar’Ralahan hätten bestimmt Nachrichten weiterleiten können, wenn ich Sie darum gebeten hätte.

Irgendwie scheine ich etwas in meinem Kopf zu verschwinden, wenn ich mit einem Problem konfrontiert bin, ob das schon irgendjemanden aufgefallen ist.

Was wohl aus dem Konvent und dem Vortrag geworden ist, auch zu den Gesprächen mit den zahlreichen Collegae denen ich Depeschen geschrieben hatte ist es nicht gekommen, da hätte ich endlich mal ein paar meiner Forschungsergebnisse präsentieren können und mehr Aufmerksamkeit auf die vortex basierten umtriebe lenken können und dann so was, der nächste Konvent ist zu lange entfernt, also eventuell die Hesinde Dispute oder ähnliches, was nicht das gleiche ist, aber immerhin noch ein paar Collegae erreichen sollte.

Was noch, ach so Unterstützung für meine befreundeten Menacoriten, da sollte sich auch etwas einleiten lassen Elixiere dürften, von dem was ich mitbekommen habe hilfreich sein.