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In Punin – vergangene Schatten

29. Tsa

Der Rabe von Punin berichtete uns von einem geheimen Tempel Borons, welcher dem al’anfanischen Zweig angehörte, jener befand sich unter dem Hotel Boronsruh, weiterhin war natürlich Matral/Tramal oder was auch immer der tatsächliche Name des vormaligen Erwählten Borons war, betroffen. Aufgrund dieser Tatsache, wandte er sich zuerst an uns und gab uns einen Tag Zeit um dieses Problem zu lösen, ansonsten würde er das Haus niederbrennen lassen. Ehe wir aufbrachen entsandte ich einen meiner Boten zur Akademie um weitere Kollegen zu holen, könnte dies doch gewisse, nicht näher nötige zu erwähnende Vorteile nachsichziehen. Schließlich brachen wir ohne meine Kollegen auf, seltsam, vielleicht war Lanvolo Desiderado Taladueira noch damit beschäftigt näher zu erörtern warum die Anwesenheit der geehrten Kollegen erwünscht war? Wie zu erwarten war, war der Weg zu dem Hotel gesäumt von Dienern des schweigsamen Gottes. Das Hotel selbst war verlassen, es war annehmbar ausgestattet, in den Unterlagen des Hotels suchte ich nach einem Indiz für Tramal/Matrals Aufenthaltsort, sein Name tauchte natürlich nicht auf, was auch zu leicht gewesen wäre, weitere Anagramme konnte ich ebenfalls nicht finden, dafür stieß ich bei der Suche auf einen vielversprechenden Namen und informierte die anderen dahingehend auch. Leider ergab dies bis auf ein Rezept für Hühnersuppe niedergeschrieben in Zhayad, kaum interessantes. Gut eine unindentifizierte Substanz der Al’Cymia, welche als Falle für den Raum genutzt wurde, war noch zu finden.

Der geheime Kultraum war entweiht und wurde für eine der dilletantischsten Invocationen genutzt, welche ich je gesehen habe, die Diener Borons waren tot, dafür fand sich ein Objekt mit gebundener Vortexenergie, ein Handschuh, geschaffen als Waffe gegen uns, naheliegende Idee, die Umsetzung lässt wie immer zu wünschen übrig. Zumal sich diverse Positive Entwicklungen aus diesem Vortexfiasko ziehen lassen dürften, ein Beweisstück, welches bei dem nächsten Konvent der Gilden gut vorgestellt werden könnte um auf das Problem Vortex hinzuweisen, ein Studienobjekt um mehr über den Vortex in Erfahrung zu bringen, die Strukturen Invokativer Magie, welche unter Anwendung der Magica Theoretica, simpel, umgewandelt werden können in die Strukturen der Contraria, Bindende Strukturen, können ebenfalls vielfältig genutzt werden, mittels Magie Waffen gegen uns zu erschaffen, könnte mit das dümmste gewesen sein, was die Gegenseite bislang getan hat (auf einer großen Liste an Idiotie), dürfte, genügend Zeit voraussgesetzt, dies doch auch arkane Waffen gegen den Vortex erlauben.

Ein Wehmutstropfen gab es leider, die Sturkturen des Vortex waren nicht mehr präsent genug um deren fremde Energie in mein Gefäß aufzunehmen, hätte ich doch gerne weiter experimentiert mit den vielfältig variablen Möglichkeiten, welche diese Art der Magie bot.

Etwas was mich ebenfalls pikierte, war die Tatsache, das ich mich nicht mehr an einen Ausgang aus dem Kultraum erinnern konnte, da ich nicht vergesse, da habe ich mein Gedächtnis nichteinmal einen Götterlauf wieder und dann dies. Kein Wunder das ich mich derartig für den Memorabia und andere mentale Manipulationen interessiere, war ich doch oft genug Opfer von diesen. Insofern schulde ich Skar Zht wohl marginal Dank, das mich das Trauma durch seine Taten wieder erinnern ließ.

Außerhalb des Hotels konnte ich auch endlich herausfinden warum der von mir gesandte Bote zur Akademie, der junge Lanvolo, selbige nicht erreichte und meine Kollegen nicht informierte, er wurde bezaubert (natürlich wurde er das). Er wurde Opfer eines per Thaumatursom ausgelösten und modifizierten originär Borbaradianischen Cantus zur mentalen Manipulation (natürlich wurde er das), glücklicherweise kannte ich selbigen Cantus ebenfalls so dass ihm schnell geholfen werden konnte. Nachdem er berichtete was ihm zugestoßen war, und einem kurzen gespräch mit Sieghelm, nutzte ich den Transversalis um mich mitsamt dem Vortexthaumatursom in die Akademie zu begeben, stand uns doch viel Arbeit bevor.

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