29. Tsa Punin
Der morgen verlief, geordnet, oder zumindest so geordnet wie möglich, ich konnte mich der Lektüre diverser Zeitungen widmen, sowie dem verfassen weiterer Depeschen. Was ist nur aus meinem Leben geworden, ich wollte mich doch eigentlich nur der hehren Beschäftigung des Verständnisses des Kosmos über die intelektuelle Auseinandersetzung mittels der Magietheorie widmen, doch nun hier bin ich, irgendwie mache ich etwas falsch mit meinem Leben denke ich.
Azina war nicht aufzufinden, sprich Sie lief vermutlich irgendwo draußen herum, vermutlich gut für Sie und auch einer der Vorteile des Aufenthaltes im Pendulum, nicht das ich davon ausgegangen wäre das die Stadtmauern ein unüberwindbares Hindernis für Sie dargestellt hätten, aber sofern es nicht notwendig ist ein weiteres Problem zu erzeugen, so ist dies zur Abwechslung doch auch einmal erfreulich.
Sieghelm, Bothor und Perainius begaben sich zu einer Veranstaltung um den heiligen Gilborn, interesse bezüglich der Teilnahme an Schauspielen wurde auch groß beworben in einigen der Zeitungen.
Sieghelm hatte erneut eine Schriftrolle, diesesmal ein Sprcuh von St. Gilborn, warum landen alle Schriftrollen eigentlich bei ihm?
Während die anderen also unterwegs waren um sich St. Gilborn zu widmen, erledigten Ingrasdotter und ich einige notwendige Besorgungen, etwas Kleidung, ein bischen Spielzeug, ein paar Pferde, eine Kutsche, etwas Ausstattung für die Kutsche, was halt zu erwarten wäre in so einer Situation. Hmm, mit der Ordensniederlassung in Hammerschlag und unserem baldigen aufbruch gen Gareth, wo ich mich wohl ebenfalls um eine angemessene Residenz bemühen sollte, wäre es vermutlich auch sinnvoll mir Gedanken zu machen über den Aufbau eines Transportnetzwerkes um Waren aus der Heimat zu senden und in diese, zumal mit Bothors Anwesenheit wäre ein Ausbau der NLP in das Horasreich und die Zyklopeninseln naheliegend, hmm ich sollte mich nocheinmal über Schiffe informieren. Tulachim wird sich vermutlich über den Ausbau möglicher Handelsbeziehungen für AwB freuen.
Am Abend waren wir wieder um die gemeinsame Tafel versammelt, das Travianische Tischgebet, selbstverständlich in Aureliani, oblag aus diversen Gründen mir, sollte die Zeit reichen, wäre es eventuell interessant, wenn Thordis mein Repertoire um Thorwalsche Tischgebete erweitern würde.
Als der Rabe uns höchstselbst, natürlich bot ich ihm einen Tee an, einen Besuch abstattete.
Irgendwie denke ich nicht, das ich die nächste Tage in Pendulum sein will, erst nutzt Sieghelm eine Veranstaltung der Bannstrahler um interessenten zu meiner Residenz zu schicken (wenn auch unter, zumindest zu erwartender weise, erfreulicheren Umständen als dies normalerweise für von Veranstaltungen der Bannstrahler ausgehenden Individuen, welche gen Behausungen von nutzern arkaner Kräfte gesandt werden) und nun der Rabe samt Entourage.