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Reise nach Hammerschlag, Untersuchung von Richter Rahjaweiden

28. Ingerimm.1025 n.B.F.

Nachdem ich den Limbus wieder in der Wildnis verließ, war ich allein. Hätte ich ausreichende Kraftreserven, so würde ich mich mittels eines Dschinns der Lüfte nach Hammerschlag tragen lassen, doch so eie große Menge an Energie konnte ich nicht mehr aufbringen. Zumindest wusste ich wo ich war und konnte dank der Karte den richtigen Weg finden. Als dunkler wurde nutzte ich mein erworbenes Wissen in diversen feldern um mich auf die Nacht vorzubereiten, ein convocierter Diener des Humus war dabei recht hilfreich, das hätte sich alles vermeiden lassen. Nächtens erhielt ich Besuch von einer größeren Anzahl an Wölfen und einer Person in godener Rüstung, welche sogleich ihre Kraft beweisen musste indem sie einen Baum fällte, mit einem Hieb, hätte ich auch gekonnt, ich verstehe diese Faszination für diese metallstücke nicht.

29. Ingerimm.1025n.B.F.

Heute fand ich eines unserer Pferde, gut das heißt mein Vorsprung erhöht sich und vor allem ich komme schneller aus diesem Stück Natur. Leider lief das Pferd vor mir weg, warum auch immer. Nagut es gab ja noch diese Beeren, dachte ich zumindest, aber nein irgendjemand musste dort eine Falle aufbauen, welche mich auch prompt dem Griffe Sumus Entriss. Nach einiger Zeit des herumhängens kam ein Zwerg des Wege äh Waldes daher und befreite mich aus meiner prekären Lage. Der Zwerg Xytarax genannt, erscheint mir ein Unikum, zumindest gemessen an meinen bisherigen Erfahrungen mit Zwergen zu sein, abgesehen von Xenos vielleicht. Er war ausgesprochen hilfsbereit und redegewandt. Er half mir an das Pferd zu gelangen und begleitete mich auf meinem Weg. Aber das er seine Zeit damit verbrachte Fallen von Wilderen einzusammeln, hmm naja wahrscheinlich hat er einfach viel Zeit, ich meine so ein Zwerg wird alt, vielleicht ist das seine Vorstellung von Freizeit? Interessant sind auch seine Kontakte, er kennt sowohl Saria als auch einen hier ansaässigen Hexenzirkel und darüber hinaus ist er ein weiterer Feind Malums, toll noch einer, dabei begnete mir erst gestern dieser Baumspalter in goldener Rüstung, noch nicht einmal vorgestellt hat er sich. Die Nacht verlief ruhig, das Feuer sorgte, zusammen mit den Decken für ausreichend Wärme.

30. Ingerimm. 1025n.B.F.

Xytarax war verschwunden als ich erwachte, aber neben dem Pferd das ich gestern fand war auch meines angebunden, somit hatte ich zumindest ein funktionsfähiges Pferd, meine vormaligen Reisebegleiter haben mich noch nicht eingeholt, also konnte ich meinen Vorsprung wohl halten. Ich wartete eine Weile auf Xytarax, machte mich aber letzlich ohne ihn auf den weiteren Weg, da er immer noch nicht wieder zurückgekommen war.

1.Rahja.1025n.B.F.

Erreichte Hammerschlag, als erster, interessant dabei hatte ich nur zwei Meilen vorsprung, und das bei meinen Wildniskenntnissen. Begab mich sofort zum Vogt und musste natürlich warten, wie so oft. Als ich dabei war meinen Bericht vorzutragen stießen Azina saba Belima und Sieghelm Gilborn von Spichbrecher zu unserer trauten Runde. Und bezichtigten mich erneut der Beherrschung, und einiger weiterer Verstöße oder Verbrechen, sic. Und um mich auf eine eventuelle, natürlich nicht vorliegende, Beherrschung zu überprüfen wurde Collega Fuxfell herangezogen, was kommt als nächstes, eine Travia Geweihte als Einbrecherin? Nunja, die anderen wurden, auf mein anregen, auch untersucht, leider ohne Befund. Um die leidige Angelegenheit mit den Karten kümmerte ich mich mittels Convokation eines Dieners des Humus, Zerstörung wichtiger Beweise, pah Humbug. Nachdem ich erfuhr das von Spichbrecher Xytarax einsperren ließ, wege Wilderei, wie begrenzt kann ein Mensch eigentlich sein, ich bin schon gespannt was mir als nächstes vorgeworfen wird. Ich besprach mich mit Xytarax, die Hexen wollen nichts mit von SPichbrecher zutun haben, kann ich nachvollziehen, wenn er soweiter macht, vergrault er noch alle potentiellen Verbündeten gegen Collegus Malum, auf mein bitten hin, versicherte mir Xytarax das er einen erneuten Kontaktversuch unternehmen würde. Desabends erhielt ich besuch, zuerst von Azina saba Belima, welche sich wiederholt über mein verhalten der letzten Tage beschwerte, was habe ich den falsch gemacht? Und kurze Zeit darauf, nachdem sie aus dem Haus gestürmt war, von dem hiesigen Richter, von Spichbrecher und erneut von Azina saba Belima. Plötzlich wurde meine Expertise in arkanen Belangen also wieder geschätzt, gut das sorgte wenigstens wieder für eine gewise Befriedung der Verhältnisse. Die Residualstrahlung, welche ich bei der arkanen Visitation erblickte ließ auf zwei wirkende Canti schließen, einerseits ein Cantus zur Verhehlung der gewirkten Magie und andererseits ein weiterer, mir nicht bekannter Cantus, welcher aus den Bereichen der Controllaria und der Domäne Amazeroths, letzterer Cantus war definitiv für den Verlust der Erinnerung des Richters verantwortlich. Die Verzauberung aufzuheben dürfte eine Weile dauern, sollte aber interessant werden. Das die Verhehlung zu durchbrechen war, lässt auch darauf schließen das der andere Cantus aufzuheben sein müsste, ich benötige nur mehr Zeit. Bei dem anschließenden Gespräch mit Azina saba Belima und von Spichbrecher erkannte ich das Hjaldar magisch begabt ist, wieso ist mir das nur vorher entgangen, nun wiedem auch sei nachdem ich sicher wahr das wir nicht beobachtet wurden, enthüllte ich meine Absichten und worüber Collegus Malum und ich sprachen.

Welch eine Farce!

Oh Mann!!

Welch eine Farce. Da sieht man zwei Sturköpfe gegen mentale Wände rennen, vermittelt, verhandelt, liebäugelt und tut alles, damit es zu einer Einigung kommt, um dann sehenden Auges den Sieg jedes Einen über den jeweils Anderen als Zeuge mitzuerleben, ohne dass man letztendlich selbst etwas dazu beigetragen hat; beitragen hätte können, denn sie hören ja nicht auf mich! Am liebst hätte ich die beiden auf der Stelle mit den Köpfen zusammengeschlagen. Aber nein, bleibst du mal ruhig, dachte ich mir. Ein fauler Kompromiss ist besser als gar keiner. Sie scheinen mit sich zufrieden und glauben den anderen überlistet … Obwohl, wenn ich es mir recht überlege, unterschätze ich vielleicht Ihr Verständnis für diese Situation. Ein Blitzen in Ihren Augen könnte ihrem Gegenüber verraten haben, was sie tatsächlich denken. Und dennoch spielen sie das Spiel zum Wohle aller mit. Haben sie sich nur zum Schein zum Schein vertragen? Was für ein Spiel wird hier gespielt? Ich dreh noch durch! Was war das? Dummheit? Sturheit? Arroganz? Überlegenheit? Vor allem, war es eine Frechheit! Mir gegenüber! Das wird ein Nachspiel haben. Und Gilbert knöpfe ich mir auch noch vor. Die Schnürsenkel und die Fesseln wird er noch büßen!

Wie dem auch sei, wir sind alle aufeinander angewiesen. Diese schweren intriganten Zeiten zu überstehen, erfordert unseren Zusammenhalt. Als Alternative steht nur noch die Flucht aus der Baronie Hammerschlag zur Verfügung. Nur ist dies unserer Erwählung und Abstammung nicht würdig!

Jetzt heißt es Verbündete um uns scharen, um Magus Malum in die Knie zu zwingen. Die Elfe, dessen Haar wir im Auftrag Malums herbeischaffen sollen, könnte uns helfen, ihr Volk auf unsere Seite zu ziehen. Und es wird wichtig, den Hexenring der hiesigen Wälder, Tamara, Saria und den Druiden zu kontaktieren. Den offiziellen Ämtern dieser Baronie ist leider nicht mehr zu trauen, da sie von Malum beherrscht scheinen. Auch bei Sieghelm selbst besteht die Gefahr der Kontrollübernahme. Auch ihm wurde Haar als Fokus entnommen. Und er ist der einzige der derzeit die Anzeige gegen den Magus aufrechterhält. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch er der magischen Beherrschung unterliegt.

Dazu ist interessant zu wissen, ob die göttlichen Amulette uns vor feindlicher Magie zu schützen vermögen. Ich hoffe es. Aber um sicher zu gehen, werde ich mit Romo und Gilbert besprechen, was zu tun ist, sollte sich Sieghelm anders als üblich verhalten. Ich werde ihn im Auge behalten und jede Veränderung festzustellen wissen. Wir sollten Sieghelm auch keine Wache mehr übernehmen lassen. Zu groß ist die Gefahr, der nächtlichen Meuchelung.

Merkwürdig mutet mir auch dieser Zwerg an. Er sitzt derzeit im Gefängnis von Hammerschlag, scheut aber weder Strick noch Eisen. Spaziert frei umher, um zur rechten Zeit wieder in Haft zu sitzen. So erzählfreudig er ist, gibt er sich stets so unnahbar. Was steckt hinter diesem harmlosen Antlitz eines reisenden Fallensammlers. Ist seine Aussage, dass sich Magus Malum vor ihm verstecke, genau so wahr, wie Blitz und Donner über dem Turm einer Illusion gleichkommen? Zum Feinde möchte ich den mutmaßlichen mit Tieren sprechenden Geoden nicht haben. Er scheint eher amüsiert über unser Vorgehen, als dass er sich ernsthaft Gedanken, um seine Zukunft macht. Ich bat Nehazet, ihn sich einmal genauer anzusehen. Vielleicht kann er etwas herausfinden. Sein getöteter mutmaßlicher Bruder scheint im Rat gesessen zu haben, der Malum dereinst verbannt. Xenos von den Flammen… wir sollten mehr über ihn in Erfahrung bringen.

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Gedanken der Azina

Ende der Illusionen

Kaum aus dem merkwürdig anmutenden Traum erwacht, ruft uns die Pflicht erneut ihr Geheiß ins lädierte Ohr. Das in der Bibliothek, der irdischen und nicht irdischen, Erlebte möge bei den entsprechenden Stellen berichtet werden. Zwar schulde ich persönlich derzeit niemandem Rechenschaft, aber Sieghelm und Nehazet sind vertraglich an Hammerschlag gebunden. Daher führte unser Marsch über von Senfes Anwesen nahezu direkt zu den Lehnsherren nach Hammerschlag. Nachdem alles gesagt wurde, nahm mich Sieghelm offiziell in den Dienste Hammerschlags als Führerin der hiesigen Wälder auf. Zwar unterstehe ich somit teils Sieghelms recht launischen Befehlen, jedoch ist dies ein Übel mit dem man leben kann, wenn man weiß wie die Dinge anzupacken sind. Außerdem werden meine Fähigkeiten hier sinnvoll eingesetzt und die Bezahlung stimmt.

Schon verhältnismäßig lang verweile ich an diesem Ort, wie seit zwei Umläufen an keinem Anderen. Mir fehlt lediglich ein Überblick über die ortsansässige Botanik. Die Fundstellen diverser Kräuter bedürfen meiner fachkundigen Obhut und Ernte. Und die frische Luft wird mir ohnehin gut tun.

Unsere nächste Mission – nach zwei Tagen trautem Müßiggang – führte uns gleich zurück in die Wälder. Ein Banditenring gehört untersucht. Tatsächlich fanden wir eine Höhle mit diversen wertlosen Habseeligkeiten. Das Einzige von Wert waren einige Schriftrollen unter denen sich auch eine Karte der hiesigen Gegend befand. Mit Nehazets Hilfe lernte ich sogar diese Karte zu lesen. Nicht weiter schwer muss ich sagen, denn sie war tatsächlich sehr einfach zu entziffern. Der Autor hat ganze Arbeit geleistet. Warum er sie im angeblich verlassenen Versteck zurück ließ, bleibt mir ein Rätsel. Auf der Karte entdeckten wir ein Symbol in Form eines Turms. Er markiert das eigentliche Ziel unserer Reise. Soweit mir mitgeteilt wurde, ist dieser Turm zu erobern. Berichte von Spähern ließen vermuten, dass dieser Turm magisch geschützt wurde. Daher ist der Adeptus die erste Wahl zur Untersuchung. Und auch die einzige.

Am Turm angekommen offenbarte uns ein gewisser Malum – der seine besten Jahre weit vor den meinigen erlebte – sein Können und ließ Blitz und Donner über uns wüten. Zum Glück fing es nicht an zu regnen. Eine Katastrophe für meine endlich ordentlich frisch gemachten Haare. Mir fiel auf. dass der Boden um den Turm versenkt war. Gerade schickte sich Nehazet an, eine Tür zu schaffen, als der Turm begann, aus seinen „Wasserspeiern“ Feuer sprudeln zu lassen. Ein tödlicher Ring aus geschmolzener Lava schloss sich um den hilflosen Adeptus. Der jedoch schien so vertieft in seine Zauber, dass er dies nicht bemerkte. Also eilte ich ihm zur Hilfe. Er widerstand meinen Bitten. So blieb mir nicht anderes übrig als selbst vor dem Feuer zu weichen. Kurz bevor der Feuerkranz Nehazet erreichte, trat er enttäuscht über das verfehlen seiner Zauber vom Turm zurück und entging somit nur knapp dem sicheren Tod. Wieder ohne es zu merken. Mir blieb beinahe mein Herz stehen und er spaziert da einfach rum.Allein das lässt mich schon an der Vernunft des Magiers zweifeln.

Schlimmer wurde es allerdings, als er mit dem Turm sprach. Ja, er sprach mit dem Turm. Oder besser mit dem Gesicht im Turm, welches die Mimik des Magus Malum projiziert. Zuvor begann bereits Spichbrecher mit dem abtrünnigen, jahrhunderte lang eingesperrten, Magier die Verhandlung zu führen. Jedoch scheint Malum nicht geneigt den Forderungen, die Baronie Hammerschlag zu verlassen, nachkommen zu wollen. Ehe Spichbrecher seine üblichen machtpolitischen Provokationen kundtun konnte, fiel ihm Nehazet ins Wort und verlangte die Verhandlungsführung. So von Magier zu Magier. Zu Recht, wie mir deuchte. Als Spichbrecher dem guten Adeptus jedoch stets unterbrach, verfiel dieser in eine fremde Sprache und unterhielt sich eine ganze Weile mit Malum. Wer weiß, welch anrüchige Worte gewechselt wurden. Tatsache ist, dass es sich bei dem älteren Magier um einen „bösen“ Meister der Beherrschungsmagie handelt. Daher ist die Vermutung -angesichts des merkwürdigem Gebarens Nehazets – dass eine Beherrschung des Adepten vorliegt, nicht unwahrscheinlich. Sprach er doch davon, dass der Magier versicherte, niemandem in der Baronie schaden zu wollen. Tatsache ist, dass er bereits Menschen dieser Baronie Leid zufügte. Weitere Gesprächsinhalte entkamen seinem Munde nicht. Ganz und gar verschlossen war unser vermeintlich abtrünniger Kamerad. Sieghelm ließ ihn unter unauffälliger Beobachtung stellen. Der Zwist eskalierte, als Nehazet die gefundenen Schriftstücke zerstörte. Die Herausgabe des Zauberstabes zu der Gruppe Sicherheit verweigerte der Adeptus, indem er aus unserer Sicht verschwand. Ratlos blieb uns nichts anderes übrig als unverrichteter Dinge nach Hammerschlag zurück zu kehren und Bericht zu erstatten. Der Verrat des Mentalmagiers hing schwer in der Luft.

Wie konnte das passieren? Haben wir uns in Nehazet getäuscht? Greift die Seuche, die einst Nicolo befiel, nun auch auf dem armen Nehazet über? Oder unterliegt er fremder Beherrschung? Irgendwie hoffe ich das für ihn…

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Gedanken der Azina

Zweifel an anerkannten arkanen Experten?

21.Ingerimm
Wir wachten in einem Feenkreis auf, es war jener von Schwesterchen, und gerade jene Fee musste ihrer neckischen Ader nachgeben und ihre magica controllaria auf uns wirken. Sobald wie möglich begaben wir uns nach Schilder, eine lange Wanderung an deren Ende wir in dem Gasthaus Schilders ankammen und dort nächtigten.

22.Ingerimm
Ich fertigte heute einige notwendige Schriftstücke angefertigt, darunter eine Nachricht an den Vogt von Hammerschlag, ihm mitteilend, dass wir am Leben sind, erklärend warum wir uns erst so spät meldeten und ihm versichernd, das alles nach von Spichbrechers Plänen lief. Weiterhin war ich damit beschäftigt, die Erinnerungen der anderen an die Bibliothek festzuhalten.
Später an dem Tag besuchten wir noch von Senfes, und berichteten ihm von unseren neuen Ergebnissen, zumindest jene die für ihm von Interesse sind, außerdem informierte ich ihn über Schwesterchen, unverständlicherweise wurde ich rüde von Azina saba Belima unterbrochen und weggezerrt.
Danach begaben wir uns erneut nach Hammerschlag, auf dem See gab es einen großflächigen Nebel, bei arkaner Visitation stellte sich heraus das jener Nebel arkanen Ursprung war. Wir ließen uns durchfahren, wurden jedoch von einem anderen Schiff aufgehalten. Welches überfallen wurde, was wir schnellstmöglichst änderten, naja annähernd schnellstmöglich, unser Fährman entschied sich zurück zu Schwimmen, aufgrund einer einfachen Illumination der Umgebung. Ich konnte zumindest einen Cantus ausprobieren, Auris Nasus in der Variante der Geräuschsillusion, später untermauerte ich die gewählte Illusion mit einem Cantus der Combattiva, welcher sich des feurigen Elementes bediente. Danach begab ich mich auf das Schiff, auf dem von Spichbrecher und saba Belima, mit denn Combatanten fochten. Ich beschäftigte mich in der Zwischenzeit, mit etwas äh eher geistreichen, ich befreite die Besatzung des Schiffes. Welches sich später als Efferds Woge herausstellte, vorher curierte ich jedoch noch den Kapitän des Schiffes mit einem Balsam Cantus. Es stellte sich heraus, das eine Kiste für Movart entwendet wurde.
In Hammerschlag erstatteten wir dem Vogt bericht, ich erzählte Movart anschließend von seinen verloren gegangenen Waren, er erwähnte mir gegenüber wozu er jene Waren benötigte. Ich bot ihm meine Hilfe, wofür ich jedoch zuerst einen seiner Astraltrünke benötigte, ich entschied mich für die Convokation einer Creatorum Igniselementarum, welcher ich auftrug die vorhandenen Waren auf entspechender Temperatur zu halten.

23.Ingerimm
Da Movart und ich uns auf eine gewisse Zusammenarbeit geeinigt haben, brachte ich ihm die von mir dargebotenen Ingredenzien, drei Tropfen von Schwesterchen und außerdem noch die hälfte der überreste des Gestaltwandlers.

27.Ingerimm
Wir machten uns auf den Weg zu Pesmerga Malums Turm, wobei unsere Prioritäten doch unterschiedlich erschienen. Das Aufspüren eines Banditenversteckes wurde als wichtiger erachtet, als besagten Turm aufzusuchen. Nun ich fande dort wenigstens Acht Pergamentrollen, mit verschiedenen Aufzeichnungen, ich Memorisierte alle, zumindest habe ich jetzt eine Karte der Baronie in meinem Kopf.

28.Ingerimm
Erreichten heute den Turm, ich ging alleine zum Turm, bei allem was ich mittlerweile mit meinen Begleitern erlebte, lies mich doch an ihrem diplomatischen Geschick in dieser Angelegenheit zweifeln. Ich erreichte den Turm auch ohne Schwierigkeiten, meine erste Vermutung über einen mächtigen Cantus der controllaria, welcher den Eingang verhehlte, wurde nicht bewahrheitet. Mein Versuch einer Kontaktaufnahme scheiterte, als nächstes blickte ich durch die Wand mittels Penetrizzel Cantus. Jener gelang zwar, brachte mir jedoch nur die Information, das das Erdgeschoss ein Wohnraum des Turms war. Als nächstes convocierte ich eine Creaturum Archoelementarum, deren Bemühungen einen Zugang zu dem Turm zu schaffen, waren jedoch ohne Erfolg. Das einzige was ich erfuhr, war das der Turm anscheinend eine hohe heptasphärische Präsenz aufwies.

Azina meinte mich stören zu müssen, da meine Möglichkeiten doch stark limitiert war, zog ich mich ersteinmal zurück.
Nachdem ich mich etwas entfernt hatte, entschloss sich Pesmerga Malum sich mit uns zu unterhalten, von Spichbrecher meinte sich einmischen zu müssen. Also ließ ich ihn ersteinmal gewähren, nachdem ich mir seinen Verhandlungsstil angehört habe, und diesen für ungenügend befunden hatte, musste ich mich erneut einmischen. Das Gespräch verlief auch auf einer annehmbaren Collegialen Ebene. Als sich unser Gespräch doch auf Ebenen bewegte, welche ich als problematisch für meine Begleiter einstufte, wechselte ich die Sprache auf Bosparano, ich konnte eine gewisse Bindung zu ihm aufbauen, so groß der Schaden war den Zulipan von Punin angerichtet hat, ich denke er hat in dieser Situation geholfen. Er bat mich ihm eine Kleinigkeit zu besorgen, nun das sollte nicht allzu schwer sein. Nach seinen eigenen Aussagen, werde er sich nicht in die hiesige Politik einmischen und auch keinem Menschen Schaden zufügen.

Nachdem wir in Frieden auseinandergingen, stellten mich von Spichbrecher und saba Belima zur Rede, sie hatten wohl mit dem was sie mitbekammen Probleme, warum auch immer. Und drohten mir, stellten mich unter Beobachtung und wollten keinen meiner Ratschläge annehmen. Auf die Arrogante Erwähnung von Spichbrechers, er würde nicht dem Einfluss der magica controllaria von Pesmerga Malum unterliegen reichte es mir, diese unermessliche Ignoranz, ich überprüfte mittels eines kleinen Experimentes, ich wirkte einen Blick aufs Wesen Cantus auf ihn, direkt vor allen Augen, es fiel niemanden auf, wie zu erwarten war seine Magieressistenz zu vernachlässigen. Da von Spichbrecher seine Handlanger Romo und Gilbert anwies auf mich aufzupassen, entschied ich mich die gefundenen Pergamentrollen zu Vernichten, es entsteht ja kein richtiger Schaden, prägte ich mir diese doch genauestens ein. Da dies dann jedoch wieder auf unverständnis stoß und sie mir nun mein Standessymbol, meinen Zauberstab abnehmen wollten, entschied ich mich zur einzig sinnvollen Möglichkeit aus dieser Situation zu gelangen, ich wandte den Transversalis Cantus an und verschwand. Nun wandere ich also mit meiner Ewigen Flamme durch die Wildnis, äh wie ich diese Ländereien hasse. Solche Ignoranten, verblendeten Sturköpfe sind mir vorher noch nicht untergekommen.

Eine Akademie, eine Traum Bibliothek und verlorene Zeit

7.Ingerimm. 1025 n.B.F.

Heute machten wir uns endlich auf den Weg die verlorene Akademie zu suchen, wir fanden eine Ruine. Einige Kinder hielten es für einen weisen Entschluss diese Anlage zu untersuchen, töricht und gefährlich, ihnen war noch nicht einmal bewusst was sie da untersuchten. Aber bis auf einen Gargyl schien keine Verteidigung mehr in der Akademie vorhanden gewesen zu sein, der Gargyl reichte auch vollkommen aus. Der Gargyl muss wohl schon älter sein, von Spichbrechers, nunmehr geweihte, Klinge erwies sich als erstaunlich ineffektiv. Zumindest gelang es uns an einige Informationen zu gelangen, wie ich befürchtet habe ist Pesmerga Malum aus seinem Kerker entflohen (oder befreit wurden), weiterhin ist er im Besitz von mächtigen Foki der contraria über die Herren von Spichbrecher und de Castellani und er dürfte auch das Archiv von Hammerschlag aufgesucht haben. Durch die Begegnung mit dem Gargyl wurde meinem Vorschlag nachgekommen, die Bibliothek von Pesmerga Malum zu untersuchen. Was für eine Ansammlung an Werken, selbst die Bibliothek der Academia Arcomagica sieht dagegen klein aus, zumindest wenn ich mich korrekt erinnere, es scheint mir zu entgleiten. Aber der Schlüssel, nein die Schlüssel, die Notizen, die beiden Bücher (Sun Tzu, wer auch immer das ist, vielleicht kann von Spichbrecher helfen, die Kunst des Krieges und ein Werk über die Rituale der Ewigen Flamme und des Seiles des Adepten) und die Tatsache das wir außerhalb unserer Zeit am Feenkreis von Schwesterchen zu bewusstsein kammen. Ich gehe bis aufweiteres davon aus das es kein Traum war, diese Bibliothek existiert, sie muss existieren, es finden sich einige Namen in meinen Notizen, ich hoffe das mir die Collegii Menami, Malum und Atherion weiterhelfen können. Außerdem werde ich den Feenkreis von Schwesterchen einer genaueren Examinatio unterziehen, wir sind durch ihn nach Dere gelangt, also müssten wir auch in Bibliothek zurück gelangen, es erscheint so unwirklich, ich sollte einige Studien bezüglich der Möglichkeit verlorene Erinnerungen zurückzuerlangen durchführen.

Die Bibliothek erfüllte mich mit tiefem Verlangen, ich habe das Gefühl wir wären nicht lange genug dagewesen, das Wissen der Äonen und doch waren meine Gefährten bemüht so schnell wie möglich nach Dere zurückzukehren, wieso konnten sie es nicht verstehen, wir hätten Fragen auf unsere Antworten finden können.

Wir erwachten im Feenkreis von Schwesterchen, mein Sein konzentrierte sich um Azina saba Belima, selbst die Dunkelheit der Nacht bereitete mir kaum Furcht, als die magica contraria verblich fiel es mir ein, es gab nur eine logische Erklärung, Schwesterchen wob ihre Magie um uns.

Zu der Bibliothek werde ich mich genauer Beschäftigen,wenn ich einige Nachforschungen angestellt habe, in der Zwischenzeit werde ich meinen Schlüssel gut aufbewahren und versuchen mein Buch von Azina saba Belima zurückzuerlangen, die Ewige Flamme erhellte doch mein interesse.

Was für eine phantastische Reise

Meiner Treu, was war das denn? Ein wahrlich merkwürdig anmutender Traum spukt in meinem Geiste herum. Darin befanden wir uns in einer riesigen abnormen Bibliothek. Es stapelten sich eine Unzahl von Büchern unbestimmter Herkunft und unterschiedlicher Machart. Ich wette Nehazet war ganz in seinem Element und wollte nichts sehnlicher als die Zeit selbst bitten ihm zusätzliche Äonen des Studiums zu schenken.

So hat das Portal unter der alten Akademie tatsächlich funktioniert. Ein Glück, denn sonst hätten wir dem Schicksal erlegen, das uns nach Meinung des  Beherrschers des Gargoyles zugestanden hätte. Ein unwürdiges frühzeitiges Ende für Auserwählte der Götter. Nicht einmal Sieghelms – gekonnt geführte – geweihte Klinge konnte irgendetwas ausrichten, so heldenhaft er sich dem Monstrum auch entgegen warf. Kaum einen Kratzer nahm das steinerne Ungetüm. Zwar blieb Sieghelm seinerseits unverletzt, aber es sah nicht gut für ihn aus. Erst im letzten Moment wählten wir den Sprung ins Ungewisse. Aber woher stammt dann die Verletzung an Sieghelms Bein? Er scheint einen erbarmungslosen Streich erlitten zu haben. Eine steinerne Faust ist dazu nicht in Stande.

Überhaupt, was mag uns am anderen Ende des Portals alles passiert sein? Die Erinnerungen beginnen schon zu verblassen. Ist das Erlebte vergleichbar mit der Vision von einst, als wir unsere Amulette erlangten? Auch hier erhielt ein jeder von uns einen Gegenstand. Nur handelt es sich diesmal um einen einfachen Schlüssel mit identischem Muster. Deren Sinn erschließt sich mir noch nicht. Vielleicht kann Nehazet etwas herausfinden, wenn er seine übrigen Projekte hinten anstellt. Zur Sicherheit werde ich ihn auf meiner Brust neben dem Firunamulett tragen. Wer weiß, wozu er in Zukunft noch nützlich sein wird.

Ach, welche Zeit schreiben wir eigentlich? Es ist Vollmond, letzte Nacht war es noch leicht zunehmender Mond. Wir scheinen einige Tage dort unten … ähm… oben … ähm … zwischen … wo auch immer … verbracht zu haben, ohne dass wir es merkten. Da fällt mir ein: Ich hab Hunger! Die nächste Gelegenheit zur Jagd ist mein! So ein Rehbraten über einem prasselnden offenen Feuer käme mir jetzt gerade recht. Schade, dass Bakkus nicht hier ist…BAKKUS! Er muss noch bei Romo und Gilbert sein. Ich hoffe die beiden nehmen ihn mit und kümmern sich gut um ihn.

Bald – mein kleiner – werden wir uns wieder sehen und unsere Reise fortsetzen.

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Gedanken der Azina

Aufzeichnungen, Gedanken und Theorien Nehazets

Das ich zwischen alldem Trubel der letzten Zeit überhaupt ab und zu mal einige klare Gedanken fassen konnte ist schon erstaunlich, bei einem durchforsten meiner Aufzeichnungen fiel mir jedoch auf, dass meine Forschungen, Berichte und Theorien nicht allzu weit gediehen sind. Ein Zustand den ich umgehend ändern muss, schließlich habe ich nicht vor Zeit meines Lebens als Adeptus in Hammerschlag zu verweilen.

Nun ersteinmal zu den Aufzeichnungen, diese sind bezüglich der erlebten Ereignisse akzeptabel, einige wenige Erlebnisse werde ich noch nachtragen müssen, aber die Aufzeichnungen dürften am weitesten sein.

Theorien, das ist schon schwieriger, an seine Magnifizienz Meister Robak von Punin habe ich eine kurze Beschreibung zweier Theorien zur Beschreibung des Phänomens der dunklen fibrillis arcana geschickt. Die Vorarbeiten zu meinem eigenen Projekt sind auch fertig, doch für die Berechnungen muss ich noch weitere Studien abhalten.

Meine Berichte für die Academia Arcomagica müssen auch demnächst verschickt werden, ich werde sie zusammen mit meinen Brief an Collegus Biscarat Manzanares versenden.

Wieder zu den wichtigeren dingen, irgendwie sollte ich jemand dazu bekommen, diese lästigen profanen Angelegenheiten zu regeln, ob ein Dschinn dafür geeignet wäre?

Erklärung bezüglich des Phänomens der dunklen fibrillis arcana (siehe Vorfall Blutmagier), wie ich schon in meinen Brief an seine Magnifizienz Meister Robak von Punin deutlich machte, ergeben sich für mich mindestens zwei Theorien. Aufgrund meines, für diesen fall, unzureichenden Wissens über die Theoretica Sphairologica äußerer Systeme, handelt es sich nur um eine grobe Ansammlung. Durch die gleichartige Ausrichtung der Astralteilchen im übergeordneten Astralfeld erscheint für uns arkanes Wirken in aller Regel, unter Betrachtung der klassischen Canti, als stark illuminiert, wie würde sich das Erscheinen der Astralteilchen jedoch ändern, wenn die gebundenen Astralteilchen eines arkanbegabten, nicht der gleichartigen Ausrichtung des übrigen Astralfeldes folgen? Es würde sich eine Anomalie ergeben, wahrscheinlich in begrenztem Umfelde, mindestens jedoch im Bereich der von ihm gewirkten Canti. Woher ein arkan Kundiger stammt ist normalerweise nicht so wichtig, Zauber benötigen Energie, und anscheinend ist Kraft = Kraft (was uns einiges an Ärger ersparren sollte, sollten wir in Nebenwelten wandeln). Allerdings halte ich eine Einstimmung auf das umgebende Feld für schwerer, da der arkan begabte an ein anderes Feld gewohnt ist (und somit an andere Schwingungen).

Nun zu meinem persönlichen Forschungsinteresse. Die Canti Odem Arcanum, Analys Arcanstructur und Oculus Astralis sind weit verbreitet und bekannt, sie dienen zur Anschauung der vis arcana, welche gemeinhin als Bestandteil des Sikaryans angesehen wird. Ein weiterer Cantus weist eine ähnliche Funktion auf, der Exposami Cantus, ob dieser nun die Lebenskraft (vis vita) oder das Sikaryan (vis arcana und vis vita) sichtbar macht ist allgemeinhin umstritten. Doch wenn der Exposami Cantus das Sikaryan sichtbar machen sollten, wovon ich im folgenden nicht ausgehe, müsste zumindest eine bedingte arkane Analyse möglich sein, da die vis arcana ein teil des Sikaryans ist. Da jedoch rein arkane Wesen nicht mittels Exposami Cantus aufzuspüren sind, erscheint es mir unlogisch davon auszugehen das der Exposami Cantus das Sikaryan in seiner gänze sichtbar macht, nein ich denke als Schlussfolgerung bleibt nur die Sichtbarmachung der vis vita. Ein verfeinerter Exposami Cantus, im Prinzip ein Analys Vitalstructur könnte für die magica curativa praktisch sein. Als Schritt danach ergibt sich logischerweise die Kombination des Analys Arcanstructur mit dem, bislang, theoretischen, Analys Vitalstructur um einen weiteren neuen Cantus zu formen, einen, ebenfalls theoretischen, Analys Sikaryanstructur. Theoretisch wäre es so denkbar, falls die vorhergehenden Überlegungen korrekt waren, müsste sich mittels Modifikationen von Oculus Astralis, zu theoretischen Oculi Vitalis und Sikaryanis, neben der Sichtbarmachung des übergeordneten Astralfeldes auch die übergeordneten Vital- und Sikaryanfelder nicht mehr der Forschung entziehen. Nicht zu vergessen das solche Canti auch notwendig wären um präziser bestimmen zu können, in wiefern die gläsernen Sphären einen Einfluss auf den Corpus des betroffenen ausüben.

Kraftlinien, ich habe in Hammerschlag mehrere Orte Elementarer Affinität vorgefunden, eine Burg mit den Zeichen der Luft und des Eises, einen Steinkreis mit den Symbolen des Feuers, des Erzes und des Humus, eine magische Quelle (dem Elemente Wasser affin) und eine alte Akademie, den Elementen Luft und Erz zugeordnet. Weitere Untersuchungen sollten zeigen ob diese Orte untereinander verbunden sind, das auftauchen eines Elementaren Trigramms wäre von Bedeutung, würde es doch neben dem Elementaren Hexagramm eine weitere Ansammlung an Elementar affinen Kraftlinien darstellen.

Ferner verbleiben noch die Überreste des unbekannten Anwenders arkaner Macht, unter diesen fällt vor allem die gläserne Sphäre auf, ich sollte sie als befristete Leihgabe an eine der Institutionen geben, welche für das Gebiet geeignet erscheint, darunter würden die Academia Arcomagica fallen, die Schule der Hellsicht zu Thorwal und das Drachenei zu Yash-Hualay, mögliche andere Kandidaten wären die Halle des Quecksilbers zu Festum und das Institut der arkanen Analysen zu Kuslik. Wahrscheinlich wäre es das sinnvollste alle aufgelisteten Akademien schriftlich zu informieren und eine entsprechende Antwort abzuwarten.

So viel zu tun und so wenig Zeit, wieder nimmt mich ein anderes Projekt in Beschlag.

Vögel, Skulpturen und Vogelskulpturen

Kurz nach dem Ball der Frau Tamerlein wurde Sieghelm nach Hammerschlag geordert um seiner Tätigkeit als Hauptmann der Infanterie der Wache – oder so etwas in der Art – gerecht zu werden.

Nun sind zwei Personen einer davon ein träumerischer Magier nicht gerade dazu prädestiniert, sich in irgendeine Versteckte Magierakademie zu begeben und dort nach verborgenen – und möglicher Weise gefährlichen – Geheimnissen zu forschen. Noch dazu, wo Nicolo uns auf mysteriöse Weise verlassen hat. Bis die Angelegenheiten über Nicolos Verbleib geklärt und vor allem meine Verhältnisse in Hammerschlag geordnet sind, wendete Nehazet sich gen Gratenfels, um einen Magier aufzusuchen. Ich begleitete ihn. Meine Bezahlung für diese Begleitung scheint ebenso unter den Tisch zu fallen, wie die Bezahlung des Magiers für seine zauberischen Dienste. Nicht dass mein bescheidener Lohn mit dem des Adeptus’ vergleichbar wäre…

Ich stellte mich also auf eine gemütliche Reise ein. Wer konnte denn schon ahnen, dass wir uns im Zentrum einer Belagerungsarmee befinden werden?

Alles Begann mit einem ohnmächtigen Halbelfen vor uns zusammenbrach. In der Hand hielt er eine merkwürdige Statue in Form eines Paradiesvogels. Er stammelte irgendetwas von: „Er kommt! Seht ihr es nicht? NEEEIIIINN.“ Dies wiederholte er oft und brach jedes Mal ohnmächtig zusammen. Da inzwischen heftiger Regen einsetzte blieb uns nur die Möglichkeit, DAS Gasthaus aufzusuchen. Das Gasthaus als Zentrum gegenwärtiger und vergangener Tragödien. Im Gasthaus trafen wir auf einige bemerkenswerte Personen. Unter ihnen befand sich auch ein gewisser sehr hilfreicher Magister Tsukasa. Schon kurz nach unserer Ankunft trug es sich zu, dass hunderte Vögel einem dämonischen Befehl gehorchend uns und das Gasthaus angriffen. Tapfer verteidigten wir unsere Zuflucht gegen das pervertierte Geflügel. Auch wenn ich unerwartete Schwierigkeiten mit ein Paar Gänsen hatte. Travia sei mir gnädig. Aber diese Vögel sind nicht zu bändigen. Selbst halb tot greifen sie wild an.

Immerhin war kein Papagei dabei…

Der Schlüssel zu des Rätsels Lösung lag wörtlich unter der Türschwelle! Eine Gläserne geflügelte Schlangenstatue enthielt ein feines Pulver. Der Rauch des verbrannten Pulvers gab die Runen an den Wänden des Kellers und somit den Eingang zu einem Labyrinth preis. Aus Erfahrungsberichten lasen wir zuvor von den tödlichen Fallen der Katakomben und einem Ausgang in erreichbarer Nähe. Dank dir, Firun, für die Kraft, den tödlichen gewundenen Tunnel zu erschließen.

Unweit vom Gasthaus entfernt, trafen wir unterirdisch auf die Quelle der dämonischen Präsens. Ein Gefäß umringt von Vogelstatuen. Nur eine Statue fehlte. Die Vögel erreichten ebenfalls diesen Ort und zwangen uns schnell zu handeln. Dazu schickten wir uns an, die Statue des Paradiesvogels an seinen vorgesehenen Platz zu stellen. Die Stimme des Dämons befahl uns jedoch das Gegenteil. Wir kämpften uns Schritt für Schritt unter Einsatz sämtlicher körperlichen und mentalen Kräfte näher an das Zentrum des Bösen heran. Schließlich gelang es uns gemeinsam die Statue des Paradiesvogels an die rechte Stelle zu platzieren und dem Koschammerkönig den alten angebrochenen Schutzzauber wieder aufzuerlegen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, hätten wir versagt.

Mit graust es heute noch. Manchmal denke ich, Nehazet hat Recht. Der Ärger zieht uns gerade zu an oder ziehen wir den Ärger an? Ich weiß nicht, ob ich die richtige Begleitung für ihn bin. Er scheint mehr das Innenleben eines sicheren Hauses zu lieben als das Gefahren der Außenwelt. Vielleicht ist Travia doch die richtige Wahl für den Guten.

In meinen Fall kann ich nur sagen:

Was mich nicht umbringt macht uns nur stärker.

Nicht wahr Firun?

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Gedanken der Azina

Die (Wieder-)Entdeckung und der Verlust eines der legendären Gefäße Rohals

Azina und ich begaben uns auf den, mühsamen, Weg nach Gratenfels, dort wollten wir einen Collegus aufsuchen. Doch bevor wir unser Ziel erreichten gerieten wir, zuerst in strömenden Regen und an einen Händler der uns Küchenutensile verkaufen wollte, sollte das ein Zeichen sein (?), und anschließend (eine Stunde später oder so nehme ich an, ich sollte mir ein Vinsalter Ei zulegen) trafen wir auf einen (leicht bis deutlich) verwirrten Halbelf, welcher eine interesannte Statue bei sich trug (ein Paradiesvogel aus Lapislazuli, Symbol des Aves, die Staue hätte Zafir bestimmt gefallen). Da wir in der nähe eines Gasthauses waren, welches einen recht interesannten Namen trug, “zum schwarzen Keiler”, und da es bei diesem Wetter einem Todesurteil gleich käme ihn liegen zu lassen, schleiften wir ihn in dieses Gasthaus. Natürlich wären wir auch so in diesem Gasthaus geblieben, doch aufgrund der kommenden Ereignisse mussten wir länger in diesem Gasthaus verweilen. In dem Gasthaus traf ich einen, alten (der begriff erscheint mir nicht ganz korrekt in diesem Zusammenhang), bekannten Magister Tsukasa aus Belhanka, welch ein Zufall oder doch nicht? Weitere interessante Gäste waren Collegus Magister Eulertin aus Brabak, eine Tochter Satuarias Teke Simmerkerch, ein Zwerg namens Meister Greifax und eine Tulamidin namens Phecaria aus Tannendohl. Collegus Magister Eulertin war vor Ort um sich mit einem magischen Experiment zu beschäftigen, welches nicht ganz so verlief wie er es sich vorstellte. Sein Experiment endete in einer Katastrophe, zuerst vermutete ich einen Kontrollverlust bei Wirkung der Invokativen Magie oder einer mangelnden Genauigkeit bezüglich der Instruktionen an die heptashährische Wesenheit, später gesellte sich noch eine weitere Erklärungsmöglichkeit dazu. Warum er tödliche Pfeile herstellen wollte, teilte er uns leider nicht mit. Auch gefiel es ihm wohl nicht das Collegus Tsukasa und ich uns mit ihm, etwas, intensiver auseinander setzten. Das erste mal das mir auffiel, das etwas in dem Bereich des Gasthauses, ungewöhnlich war, bei erster Untersuchung des Zimmers von Collegus Eulertin mittels modifiziertem Odem Arcanum Cantus. Bei späterer und genauerer Analyse mittels Oculus Astralis Cantus erkannte ich deutlich eine machtvolle dämonische Aura, welche Merkmale der Agrimothschen Domäne aufwiesen. Collegus Eulertin bestätigte meine Erkenntnisse, als ich ihm das astrale Geflecht mittels Auris Nasus Oculus Cantus, beschränkt auf Visuelle Information, darstellte und verfeinerte seine Aussage dahingehend, dass es sich um einen mehrgehörnten Dämonen mindesten sechgehörnt, vielleicht acht- bis neungehörnt handelt, auch die Möglichkeit einer Einflussnahme (und somit der Implementation eines nicht einkalkulierten Risikofaktors) in seinem Experiment. Weiterhin erkannte ich einen ausgebildeten Astralcorpus bei Teke Simmerkerch, Raxan Schattenschwinge kannte sie nicht. Außerdem erkannte ich ein aktives Thaumatursom der magica mutanda, nachdem das Thaumatursom von seinem Zielobjekt entfernt wurde, verwandelte sich der Praiossänger in eine tulamidische Dame, was mir aufgrund meines inaktiven profanen visuellen Sinnes erst später auffiel, ich war sowieso eher mit dem Thaumatursom beschäftigt. Nachdem mein profaner visueller Sinn wieder aktiv wurde und wir uns mit der Dame unterhielten, erfuhren wir das sie Phecaria aus Tannendohl hieß und wohl schon länger unter der Auswirkung dieses Thaumatursoms litt, interessanter war in dem Zusammenhang unseres dämonenproblems die Erwähnung das sie eine Stimme in ihrem Kopf vernahm. Das interessierte mich doch sehr, und da ich mir sicher war, dass von dem Thaumatursom keine Gefahr ausginge, streifte ich den Ring um. Ich verwandelte mich in situ in einen Vogel, ausgerechnet in eine Gans, doch eine Stimme vernahm ich nicht. Leugnen will ich nicht das eine fremde Entität versuchte sich meines Geistes zu bemächtigen, doch dies gelang ihr natürlich nicht. Nachdem ich alles erfuhr, was ich für wichtig erachtete, streifte ich mit meiner Kralle den Ring ab. Ich verwandelte mich zurück, das Thaumatursom ist leider erschöpft, ich werde es nach Punin schicken. Zumindest erklärte dies das absonderliche Verhalten der Vögel. Collegus Tsukasa untersuchte die entwandelte Dame und die Paradiesvogel Statuette, die entwandelte Dame war nicht arkan begabt, die Statuette war jedoch höchst interessant. Sie wies Sprüche der magica communicatia, der magica contraria, der magica transformatrica, magica vis und der magica theoretica jeweils gebunden mittels Arcanovi Cantus. Die Stautette wies eine Inschrift in Nanduria auf ihrem Sockel auf, “Sein Horizont (ist) Hoffnung, Sein Gefieder Kühnheit, Sein Blick ruht auf dir, R.” (nachträglich ist zu vermuten, dass R. für Rohal selbst steht). Der ehemalige Wirt Gimbel erzählte uns, das diese Statue und eine andere vor der Gründung dieses Gasthauses gefunden wurden. Bei der anderen Statue handelte es sich um eine Glasstatue welche eine geflügelte Schlange darstellte, je nach Ausarbeitung entweder ein Diener Lolgramoths oder ein Symbol der Alchimisten. Es stellte sich als alchimisten Symbol heraus, mit einer weiteren Inschrift in Nanduria, “Nicht Besitz verleiht Erkenntnis, sondern Aufgabe und Opferung”. Bevor wir diese Statue fanden, gab unser von Noiona überschütteter unter Wirkung eines Psychostabilis Cantus, etwas von sich das endlich mal nach etwas halbwegssinnvollen klang, grob gesagt, “Finde die Gläserne die Schlüssel und verschlossen ist und schau die Schlange die kunstvoll und kunstreich ist und entzünde mit dem Pulver ein Feuer damit sichtbar wird was nicht sichtbar ist streut Opfer damit die Wand verwandelt”. Das einfachste wäre die Schlange zu zerbrechen, doch mir erschien es als zu ungesichert, könnte doch der Hinweis, falls er überhaupt korrekt sein sollte, auch so zu deuten sein, das neben der Schlange noch ein anderes Gläsernes Gefäß existieren könnte, doch der Spruch auf der Schlange legte den Schluss nahe das sie zerbrochen werden sollte. Kurzum sie wurde zerstört und ein gelbes Pulver kamm zum vorschein, Collegus Tsukasa verbrannte dieses mittels der Ewigen Flamme und es kamm in sieben Sprachen eine Botschaft, nun zumindest bezüglich sechs der sieben Sprachen bin ich mir sicher das es sich um die gleiche Botschaft handelte womit der Schluss nahe lag das auch die siebte Botschaft den vorhergehenden glich. Die Botschaft war in Tulamidya, Garethi, Rogolan, Isdira, Bosparano, Aureliani und in einer mir unbekannten Sprache/Schrift verfasst. Es war jedoch erkenntlich das es sich um eine Nachricht Rohals des Weisen handelte, es deutete alles darauf das er einen Hinweis auf seine Gefäße, jene legendären Thaumatursome in die er hoch potente Dämonen bannte um diesen den Zugriff ruchloser Dämonologen zu entziehen. Wir fanden auch den Zugang zu den Ruheort des letzten der hiesigen Gefäße, es war eine manshohe Statue eines Greifen, umgeben von sieben Sockeln mit sechs Vogelstatuen, die siebte trugen wir bei uns. Azina begab sich zu der Stelle auf die die Paradiesvogelstatue gehörte, hielt jedoch plötzlich inne und brach zusammen, Collegus Tsukasa und ich begaben uns zu ihr, wobei ich zuerst aufschloss und mich ungefähr einen halben Schritt weiterbewegte, danach musste ich ersteinmal innehalten und meine Kräfte sammeln. Collegus Tsukasa dachte an seine kenntnisse in der magica moventia und hielt mich an die Statue nach oben zu halten, ich tat dies und Collegus Tsukasa wirkte einen Motoricus Cantus. Damit hiefte er die Statue zwar auf den Sockel, jedoch plazierte er die Statue nicht präzise genug. Als weiterer Störfaktor kammen die Vögel hinzu, dieses vermaledeite Gefieder setzte sich doch tatsächlich auf den Sockel und versuchte die Statue wegzudrücken, das lies ich mir nicht gefallen ich überlegte und kamm zu der Entscheidung, dass ein Flim Flam Cantus in der Modifikation einer raschen und kurzfristigen Illumination zu wirken das sinnvollste wäre, leider kalkulierte ich einige der Störfaktoren in der Hektik nur ungenügend ein und der Cantus misslang. Der Dämon versuchte mich, die anderen wahrscheinlich auch, zu überreden ihn doch zu befreien, ich kann nicht glauben das irgendjemand mit gesunden Verstand auf seinen Vorschlag eingehen würde. Als ich seinen Namen wissen wollte antwortete er nicht, ich bezweifle das es an meiner vorherigen etwas unwirrschen Äußerung lag ruhig zu sein. Nach einiger Zeit gelang es mir den Sockel zuerreichen, die Vögel probierte ich prinzipiel zu ignorieren, aus zwei Gründen erstens ging ich davon aus, dass das Verhalten der Vögel sich rasch ändern (normalisieren) würde, und zweitens verfügte ich noch über ein Heilwasser das die entstandenen Verletzungen zu heilen vermögen sollte. Ich rückte die Statue so das sie ihre Wirkung wieder in gänze entfalten könne und die Vögel ließen von uns ab. Meinem Vorschlag alle acht Statuen in die Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis zu schaffen wurde jäh gestört da einige Tage später eine Abordnung jener extremst fanatischen Angehörigen des Sonnengottes gehießen Bannstrahler erschien. Da die es einfach wagen ein so bedeutendes Artefakt Rohals zu entwenden, was denken die sich, auf Praiosgeweihten Boden herrschen doch Arcanae Interdictae, die Thaumatursome müssten folglich ihre gebundene Magie verlieren, resultatio wäre die Befreiung des Dämons, welcher im besten falle vergehen mag, im schlimmsten falle von dem Tempelgrund zu entschwinden mag, jedoch wird eines der Vermächtnisse Rohals mit den Füßen getreten. Es wäre Nandus und Hesinde gefälliger diese Thaumatursome nach Punin zu senden und diese dort untersuchen zu lassen. Ach und ein Botenreiter Dienst schuldet mir noch 494 Silbertaler, durch die tatsache der aufgefundenen Leiche des Botenreiters, bezweifle ich jedoch das ich das Silber erhalten werde. Der Narr ist doch tatsächlich einfach hinausgerannt, als wir von den Vögeln belagert wurden, gut es mag sich um eine wichtige Nachricht gehandelt haben, bzw. es war eine wichtige Nachricht von Collega A’Tall an die Magisterin der Magister Haldana von Ilmenstein. Den eigentlichen Grund meiner Reise konnte ich damit noch nicht erreichen. Collegus Tsukasa ernahm noch eine Kopie meines Briefes an Archomagus Robak von Punin mit.

Briefe und Gedanken Nehazets

6. Ingerimm.1025 n.B.F.

Nachdem wir also, heute, jenen gefährlichen Gestaltwandler besiegt hatten, welcher interessanter weise in der Lage war seine Größenordnung zu verändern, entgegen den Informationen des Praiosgeweihten, entschied ich mich einige, überfällige, Briefe aufzugeben.

Zu Händen an Magister Tsukasa in den Conventus und Schule der Fremd- und Selbst-Bewegung durch die Kraft des Geistes zu Belhanka

Geschätzter Collegus,

Ich hoffe Ihr mögt euch noch an mich erinnern, wir trafen uns in einer kleinen Herberge gelegen zwischen Punin und dem Bornland, eher in der nähe Punins als dem Bornlandes. Wir verbrachten dort eine kurze Zeit zusammen, aufgrund des schlechten Wetters, welches zum übertreten eines Flusses führte, anschließend geschahen einige Morde. Nun ich denke ich muss nicht näher ins Detail gehen. Ich lasse euch diesen Brief zukommen, da ihr gewisse Erfahrungen gemacht habt die für mich, unter Umständen wichtig sein könnten. Da ich aufgrund diverser arkaner Angelegenheiten momentan außerhalb der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puninniensis weile, und ihr vielleicht wisst, dass die Ausbildung bezüglich von Feldstudien nur sehr ausgeprägt ist was die studien betrifft und jeder weitere Aspekt vernachlässigt wird, hatte ich einige äh Probleme bezüglich des Aufenthaltes in der Natur. Da ihr anscheinend schon weit gereist seit und als angehender Magus über eine gewisse kompetenz verfügen werdet, hoffte ich ihr könntet mir einige hinweise zukommen lassen. Konntet ihr den schon ein Thema für eure Magusarbeit, bzw. die entsprechende Prüfung finden? Ach eine andere frage ergibt sich mir noch, genau genommen sind es zwei, vor nicht allzu langer Zeit traf ich auf zwei arkan begabte, erstens einen gewissen Magister Magnus Marius Minani Mikador Mirior und zweitens eine gewisse Nahema ai Tamerlain (einen eventuellen arkanen Titel hat sie leider nicht genannt, doch ein Begleiter von mir, ein gewisser Comto Nicolo de Castellani, meinte von ihr in Kuslik gehört zu haben), hättet ihr weitergehende Informationen (oder Informationen bezüglich eventueller Informationen)?

Gezeichnet mit Collegialem Gruße, Adeptus M. Nehazet ay Yash-Hualay von Punin alam el Ketab Rohaldor ibn Tulachim Absolvent der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puninniensis

Ich warte alsbaldig auf eine Antwort, solltet Ihr fragen haben oder wenn ich euch mit meiner Expertise helfen kann, so zögert nicht euer anliegen zu unterbreiten. Eine entsprechende Antwort bitte ich zu adressieren an die Baronie Hammerschlag, Stadt Hammerschlag, oder an die Academia Arcomagica.

So damit hätte ich den ersten Brief verfasst, worum muss ich mich noch kümmern …ach ja, mein anliegn an Archomagus Robak von Punin sollte ich noch von hier verschicken, wenn mir jemand helfen kann bezüglich meiner Fragestellung dann ist er es, ich erinnere mich noch an den Allaventurischen Konvent 1020 BF, dort sah ich ihn selbst, ob ich mein gewähltes Ziel erreichen werde?

Zuhänden an seine Magnifizienz Spectabilis Robak von Punin in dem Institut der Arkanen Analysen zu Kuslik

Eure Magnifizienz und Spectabilis Meister Robak von Punin,

ich schreibe an euch in einer, wie ich denke wichtigen Angelegenheit, vor einiger Zeit wurde ich eines interessanten Phänomens ansichtig, unter Wirkung eines, gelungenen, Analys Cantus beobachtete ich die Residualstrahlung einer invocierten Entität, das bemerkenswerte an dieser Residualstrahlung war die Farbgebung welche sich unter Betrachtung mittes Analys Cantus ergab. Anstatt hell aufzuleuchten, wie es sonst der fall ist, leuchtete die Residualstrahlung schwarz auf. Unter dem Besitz des arkan begabten der für die Invokation verantwortlich war befanden sich nur zwei Gegenstände die von weiteren Interesse zu sein scheinen, erstens eine Ritualklinge in der eine Gravur aus Imperialen Zeichen auffällt, die Inschrift lässt sich als “Ehre den Blutkaiser” übersetzen, und zweitens eine gläserne Spähre, es handelt sich dabei um ein Thaumatursom, welches direkt mit dem Astralcorpus, wenn nicht gar mit dem Sykariancorpus, zu verschmelzen scheint. Mir stellen sich jetzt verschiedene Fragen, erstens, wie kann die leuchtend schwarze Residualstrahlung erklärt werden (zwei verschiedene Theorien führe ich später auf, auf eine Einschätzung bezüglich der Plausibilität dieser Theorien wäre ich dankbar) und zweitens wer ist der “Blutkaiser” ich konnte keine Übereinstimmung finden, könnte es sich dabei um ein Wesen/eine Entität einer anderen Globule handeln? Nun zu meinen Theorien, sie haben leider den mangel, dass ich davon ausgehe das jener arkan begabter aus einer Globule stammt. Ist es möglich, dass die sich im Astralfeld bewegenden Astralquanten sich beim durchqueren einer Globule, die entsprechend weit entfernt ist, durch den Limbus in unsere Welt so drehen/ausrichten das sie als schwarz für den Analys Cantus erscheinen mögen? Eine andere Idee von mir bezieht sich auf die gebundene Astralkraft des arkan begabten, wäre es möglich das diese, z.B. durch Gewöhnung an das Astralfeld der eigenen Globule, in einer (für ihn) fremden Globule (und dementsprechend einem fremden, also anders ausgerichteten Astralfeld) eine Veränderung der Ausrichtung, oder Auslöschung (vielleicht eine Interferenzerscheinung, mit nachleuchten der Energie), der Astralquanten erfahre?

Solltet Ihr die Zeit finden euch mit diesem Problem auseinanderzusetzen und zu einem Ergebnis diesbezüglich kommen, so wäre ich über eine Nachricht euerseits sehr erfreut.

Mit untergebenden Gruße,

Adeptus Minor Nehazet ay Yash-Hualay von Punin Absolvent der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puninniensis

So damit wäre auch der Brief an Archomagus Robak von Punin fertig, ich hoffe ich habe nichts vergessen. Ich werde am besten das Kontor dieser Federbergs aufsuchen, Comto Nicolo de Castellani schien mit ihnen zufrieden zu sein.