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Auswertung & Neues Interludium

Liebe Gruppe Andergast …

Ich habe das letzte Interludium ausgewertet und das neue bereits erstellt, welches dazu dienen soll gemeinsam zu überwintern. Ich wünsche euch viel Spaß beim spielen und hoffe auf rege Beteiligung! Bis dahin wünsche ich euch allen Frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage!

Hier der Link zum neuem Interludium: -Klick mich-

 

Euer Schicksal

Tsatag

Heute war mein Tsatag. Es waren alle so nett zu mir. Ich hätte nicht gedacht, dass die hohen Herren sich solche Mühe für mich machen würden. Es war schön. Gerade die Torte von Rondrigo. Ich liebe meine Freunde und nun bin ich mit ihnen auf Reisen. Ich hoffe das wird noch lange so bleiben.

Ach und in den frühen Morgenstunden wurden wir wieder Opfer dieser Feuerwesen. Doch der Eichkönig kam hinzu und rettete uns. Das ist doch ein gutes Zeichen für meinen Tsatag oder?

Diese neuen Leute die wir trafen sind erfrischend aber merkwürdig. Dieser Herr Ochsenbrecht scheint mir ein Jammerlappen zu sein der denkt mit seinem Geld alles und jeden kaufen zu können. Der Herr Stanislaus ist lustig und Aimos ist so… reserviert, dass er für mich herausfordernd scheint. Er ist so sehr anders aber interessant. Ich mag ihn. Er ist diszipliniert und daher irgendwie bewundernswert. Ich fand bin gespannt was er noch über Kor zu berichten hat.

Dann ist da noch der Bruder von Orestas. Was das Abentuerleben so alles an Überraschungen zu bieten hat. Ich hoffe sein Bruder wird bald wieder gesund.

Nun gehe ich zu meiner Feier.

Erwartung – Realität

Nachdem Tarsus und Galwina, ein Ehepaar aus einer alteingesessenen Garether Schreinerfamilie, sich durch plötzlich massiv ausbleibende Kundschaft von Phexens Segen verlassen sahen, beschlossen sie schweren Herzens nach Beratung mit einem Ingerimm­geweihten ihr Geschäft zu schließen, ihre tragbaren Habseligkeiten mitzunehmen und ihr Glück in einer anderen Stadt zu suchen. Geschichten von einer Stadt weit im Süden trug der Wind zu ihnen. Jeder hätte dort die Chance, sein Schicksal durch Phexens Segen und harte Arbeit selbst in die Hand zu nehmen und sogar in Adelsgefilde aufzusteigen. Ein Schmelztiegel aus Kulturen aller Herren Länder befände sich dort und würde jeden, egal woher, mit offenen Armen empfangen.

Also sammelten sie ihr letztes Erspartes zusammen und so machten sich Tarsus samt Frau und seinen drei Kindern Orestas, Drenor und Bregor auf den langen und beschwerlichen Weg in die reichste Stadt Aventuriens, die Perle des Südens – genannt Al’Anfa.

Vielerlei Gefahren begegneten sie auf dem Weg dorthin; doch diese sollen hier nicht erzählt werden, schließlich kamen sie alle nach zwei Monden wohlbehalten dort an. Bei ihrer Ankunft, erschöpft und ausge­mergelt von der langen Reise, bot sich ihnen ein ganz anderes Bild. Die Straßen seien aus Gold, selbst der armste Bettler trüge noch ein Diamantenring, so die Geschichten. Doch ihnen wurde nur recht unsanft von der Stadtgarde erklärt, sie könnten in der Gosse schlafen. Desillusioniert verbrachten sie ihre ersten Nacht in der Stadt des Geldes auf hartem, feuchten Pflasterboden.

Die nächsten Jahre waren nicht leicht für die Familie. Sie konnten sich jedoch trotz aller Widrigkeiten mit kleineren Reparaturarbeiten in den Slums der Brabaker Baracken über Wasser halten, wo sie die Arbeit gegen Nahrung und Gegenstände des alltäglichen Bedarfs eintauschten. Sie konnten sich sogar eine kleine Hütte mit auf diese Art und Weise zusammengekauften Brettern bauen und im Elend eine kleine Oase beschedenen Luxus‘ schaffen. Ein Jahr nach ihrer Ankunft wurde Galwina sogar schwanger und brachte im Jahr 1009 B.F. einen kleinen Sohn zur Welt, den sie auf den Namen Vard’Han tauften.

Als Vard’Han fünf Götterläufe zählte, wurde das Glück der Familie noch einmal auf eine harte Probe gestellt, denn seine Mutter erkrankte an einer schweren unbekannten Krankheit; und der einzige Quacksalber, den sie sich leisten konnten, war nicht imstande, sie zu retten, sodass sich durch ihren Tod ein finsterer Schleier über die Familie Vard’Hans legte. Fortan erzog Tarsus seine Kinder mit harter aber liebender Hand, und sie wuchsen zu stattlichen Recken heran.

So wuchs Vard’Han unter ärmlichen Verhältnissen in den Slums Al’Anfas auf. Er half zuhause mit seinen Brüdern aus, wo er konnte, doch trotz aller Bemühungen konnte er nicht den tragischen Schicksalsschlag verhindern, den seine Familie an einem heißen Rahjatag im Jahre 1021 B.F. ereilte.

Vard’Han war gerade am Hafen auf der Suche nach Nahrung, als sein Heim von Bluthunden Zornbrechts [skrupellose Sklavenjäger Anm. d. Verf.] überfallen wurde. Als er an diesem Abend nach Hause kam, sah er schon von weitem eine Rauchsäule aufsteigen, die von seinem lichterloh brennenden Heim, seinem Zuhause stammte. Er rannte so schnell er konnte, doch er kam zu spät; Seinen Vater konnte er noch gerade so retten, doch später verstarb er, da er zu viel Rauch einatmete. Die Hütte zu Asche verbrannt, machte er nur drei verkohlte Leichen aus, nicht wissend, dass es drei Sklavenjäger waren; seine Brüder befanden sich bereits in den Händen der Zornbrechts.

Ohne Kenntnis, wer für diese Katastrophe verantwortlich war [nämlich sein Bruder Orestas, der einen ersten unkontrollierten Ausbruch seiner arkanen Kräfte erlebte; Anm. d. Verf.], rannte er den ganzen Abend weinend und verzweifelt durch die Straßen Al’Anfas. Die Umgebung verschwamm unter den Tränen während er durch die Straßen stürmte. Und er rannte und rannte, bis das Licht des Tages sich in die Dämmerung zum Dunkel der Nacht verkehrte und seine Lungen brannten, wie mit Glut gefüllt und er keuchend und schluchzend auf die Knie fiel. Er hockte noch lange im Halbdunkel, bis seine Augen trockneten. Als er sich umsah, wohin er denn in seinem Wahn gerannt war, vernahm er nur ihm unbekannte Strukturen; in diesem Teil der Stadt war er noch nie gewesen.

Im fahlen Licht des Madamals, das gerade aufging, vernahm er die Strukturen reich geschmückter Häuser; Marmor wechselte sich mit silbrig glänzenden Kuppeln ab. Die großen Villen schienen sich gegenseitig in ihrer Detailtreue überbieten zu wollen, denn eines war prächtiger ausgestattet als das andere. Der junge Al’Anfaner bemerkte, dass er an einer Kreuzung kniete, die von einem rautenförmig konstruierten runden Holzgestell umrundet war, das von Rosen umrankt wurde. Als er seinen Blick weiter schweifen ließ, sah er, dass in den Viertelkreisen, die von mit feinem Mosaik gepflastertem Weg und dem Rosengatter geformt wurden, leicht angerundete Marmorbänke standen.

Plötzlich durchfuhr in ein eiskalter Schauder, als er realisierte, dass auf einer dieser Bänke eine Gestalt saß. Es war offenbar ein junger Mann mit langer schwarzer Kutte, sein Gesicht teils von einer Kapuze verhüllt. Am Rand der Kapuze schauten ein paar lange dunkle Haarsträhnen heraus. Die Augen hatten einen ernsten Blick und seine Haut war bleich. Doch irgendwie fühlte Vard’Han, dass ihm von dieser Person keine Gefahr drohte, sie wirkte wie ein alter vertrauter, auch wenn er ihm noch nie begegnet war. Die gestalt musterte ihn noch kurz, dann erhob er sich und sprach mit tiefer sanfter Stimme: „Ich denke, wir haben einander genug gemustert, nicht wahr? Eigentlich sollte hier niemand unbefugtes herumwandern, aber wenn die Garde dich bisher nicht bemerkt hat, bringt es wohl auch nichts, sie nun zu rufen, findest du nicht auch?“ Vard’Han nickte nur verstört und nach einigem Zögern. „Die Höflichkeit gebietet es wohl, dass wir einander vorstellen. Du kannst mich Amir nennen.“ Dabei schritt Amir lächelnd auf ihn zu und reichte dem immernoch auf dem Boden knienden Vard’Han die Hand. Hastig rieb er sich seine dreckigen Handflächen an seinem nicht unbedingt saubereren Lumpen ab und reichte der schmächtigen Gestalt die rechte Hand, die ihm mit einem erstaunlich kräftigen Zug hinaufhalf.

Du hast mir immernoch nicht deinen Namen verraten.“

V-v-v-vard’han“ stammelte ebendieser.

Nun, Vard’Han, ich denke, du solltest mir erzählen, was dich hierherbringt. Lass uns doch dabei ein wenig spazieren gehen. Ich genieße meine freie Zeit immer sehr, und ein kleiner Spaziergang an lauen Sommerabenden lässt einen die eigenen Sorgen immer ein wenig vergessen, findest du nicht?“

Feuer in Anderwald

Was für ein Tag. Hätte mir jemand gesagt, dass ich heute Nacht in einem Hexenhaus im Wald schlafe, hätte ich denjenigen für verrückt erklärt.

Wir kamen am Nachmittag in Andrawald an. Der hohe Herr zeigte Anzeichen einer herben Erkältung und ich verschrieb ihm einen lindernden Tee. Die Dorfbewohner waren sehr … einfach, aber dennoch lieb. Grade der Herr Waldschrat schien seine Klugheit zu Gunsten seiner Stärke geopfert haben. Lieb aber doof, sagte meine Mutter immer zu diesen Männern. Er wirkte sehr rau, wenn man ihn zu nehmen weiß wird aber schnell klar, dass er ein gutes Herz hat.

So verbrachten wir einen kuriosen aber schönen Abend im Gasthaus. Mitten in der Nacht brach ein Feuer aus. Ich habe nur noch wage Erinnerungen daran. Überall war Feuer, Verletzte und Feuergeister. Ich arbeitete sehr hart und versorgte jeden der bedürftig war. Orestas und Rondrigo waren auch darunter. Doch nun geht es ihnen wieder gut.

Als das Feuer gebannt wurde, fanden wir den hohen Herrn in seinem Zimmer, er malte ein Bild?! Es überschlugen sich dann die Ereignisse. Plötzlich lag Rondrigo beinahe tot am Boden und ich hieb auf den hohen Herren ein. Das Nächste was ich weiß ist, dass ich meinem Geliebten Einbeerensaft gab und ihn rette.

Später erstatte ich Anzeige wegen versuchten Mordes beim Dorfschulzen gegen den hohen Herren. Dann brachen wir zu Travigunde auf. Sie sei eine Hexe, dass stellte sich aber als falsch heraus. Wir bannten dort auch die Geister und sie sagte uns wir sollen zu ihrem Geliebten gehen. Dieser Magus soll wohl mehr wissen. Dann musste nur noch das Dorf beruhigt werden. Damit sie nicht Travigunde verbrennen. Das gelang uns auch.

Nun liege ich hier im Hexenhaus und erhole mich. Was wird wohl der kommende Tag an Abenteuern bringen?

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Auszug aus Maras Tagebuch.

Das Abenteuer

Es ist so schade, dass die Festspiele schon zu ende sind und wir nur einen Tag dort hatten. Doch es hatte sich gelohnt. Mir wurde aus der Hand gelesen, ich kaufte Edles ein und war sogar Teil einer Darbietung von Schauspielern! Jeder auf dem Fest hat mich sehen können. Unglaublich! Vor allem aber tat mir Rondrigos Gesellschaft sehr gut. Dieser edle Mann ist eine sehr angenehme Begleitung. Doch ich weis noch nicht genau wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll. In der letzten Nacht kamen wir uns sehr nahe… es war sehr schön. Ich hatte immer gedacht, dass es weh tun würde seine Unschuld zu verlieren. Wird er mich nun fallen lassen, jetzt wo er bekam was die meisten Männer wollen? Nein! So ein Mann ist er nicht.
Er machte mir sogar neue Kleider zum Geschenk. Obwohl ich bezweifele, dass meine neue und sehr aufreizende Unterkleidung wirklich vor den strengen Temperaturen schützen mag.

Am Abend der Thuranseefestspiele wurden wir sogar an die Tafel der hohen Herren eingeladen. Das Essen war köstlich und die magische Darbietung und Darstellung der Schlacht vom Thuransee war überwältigend. Die anderen Anwesenden hohen Herren wohl eher verstörend. Mit Ausnahme von Orestas und dem hohen Herren Bervin… ich hoffe er schreibt sich auch so.

Nun sitzten wir wieder hoch zu Ross und reiten Richtung Anderwald. Orestas und Bervin wollten uns wohl folgen. Ich hoffe daruf und bin gespannt, vielleicht ist es mir ja erlaubt den herrn Magus zaubern zu sehen und vielleicht zeichnet mich der hohe Herr Bervin auch einmal… So wie ich hörte gilt es dort in Anderwald ein Abenteuer zu bestehen. Ich bin so neugierig darauf und was soll mir an Rondrigos Seite schon widerfahren?

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Eintrag aus Maras Tagebuch

Festspiele

Wie wundervoll! Endlich habe ich es geschafft. Die Thuranafestspiele! Und nicht nur das Rondrigo ist auch bei mir… immer noch. Es ist einfach wunderbar hier. Zwar etwas kühl, aber dennoch wundervoll.

Am letzten Abend passierte etwas seltsames. Ein edler Herr und ein schweigsamer Magus kamen in die Taverne und machten uns das Zimmer streitig. Ich weiß nicht wieso doch wird es wohl Recht sein. Rondrigo war außer sich. Ich bin dennoch froh, dass die Situation nicht ausartete. Wir beide bekamen das alte Zimmer des verstorbenen Ehemannes der Wirtin. Es waren nur zwei kleine Betten darin. Eines für Rondrigos Habe und eines für uns. Eine angenehme und warme Nacht erwartete mich. Beschützt und sicher lag ich in seinen Armen.

Ich tat kaum ein Auge zu in jener Nacht, war ich doch so sehr damit beschäftigt in zu spüren und seine Nähe zu genießen. Nun wandern wir gerade über die Festspiele. Wohin es danach geht? Ich weiß es nicht. Vielleicht zu Rondrigos Heim? Ich würde es gerne sehen.

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Maras Gedanken.

In der Stadt

Diese Menschen waren sehr komische Wesen. Mit Mühe und Not konnte sich Danae überwinden in diese stinkende und überfüllte Taverne zu gehen und kaum einen Lidschlag später befand sie sich mitten in einem Kampf. Als sie dann ihre Waffen zog, um sich zu verteidigen wurde auch noch dieser Wirt aggressiv und wollte auf sie schießen. Zum Glück war sie schnell und konnte entkommen.
Nach einigen Stunden kam sie zurück und legte sich auf das Dach der Taverne. Sie konnte ihre neue Sippe einfach nicht alleine lassen. Sie würde Wache halten. Gespannt was die kommenden Tage mit sich bringen würden vertiefte sie sich in ihre Gedanken. Sie waren sehr merkwürdig diese Menschen doch auch sehr faszinierend.

Charakterbeschreibungen der Gruppe Andergast

Den Zwölfen zum Gruße,

liebe Andergast-Gruppe. Viel Zeit ist inzwischen ins Land gegangen, und es ist nun langsam an der Zeit die Charakterbeschreibungen für die aktuellen Charaktere zu erstellen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass gesagt wurde: „Ja mache ich, wenn ich Semesterferien habe.“ – und damit zitiere ich nicht nur eine Person 🙂

Die Semesterferien sind im vollen Gange und ich wäre höchst erfreut, die Charakterbeschreibungen alsbald lesen zu dürfen. Immerhin bieten diese Beschreibungen nicht nur die Möglichkeit sich mehr mit seinem Charakter zu beschäftigen, sondern auch die Gelegenheit für die Spielleiter (also mich) darauf eingehen zu können, um in den Abenteuern etwas davon einfließen zu lassen. Darüber hinaus, würden sich die anderen Spieler auch darüber freuen, mehr über die Charaktere mit denen sie spielen erfahren zu können.

Wie eine Charakterbeschreibung aussehen, und was sie beinhalten sollte, könnt ihr bei folgenden Beispielen nachsehen:

Wenn es möglich ist, würde ich euch auch bitten, ein gutes Bild einzufügen, dass zum Charakter passt – oder es bei der HeroMachine 3 einfach selbst zu erstellen.

Darüber hinaus, wären einige weitere Details ganz hilfreich:

  • Ein Tabellarischer Lebenslauf mit den wichtigsten Eckdaten
  • Eine Beziehungsskala mit Erwähnungen der anderen Chars und wie ihr zu ihnen steht.
  • Eine Textliche Darstellung des bisherigen Lebensverlaufs bis zum ersten Abenteuer
  • Charakterliche Ecken, Vorlieben, Abneigungen — Begründungen für besondere Vor- und Nachteile etc.

Also meine lieben … frohes Schreiben und viel Spaß!

Euer Schicksal aka Der Jörn

Sanya bha talar

Wie seltsam sie sind… So schnell… so ungeduldig… Gleichzeitig stark von Nutri aber auch viel Zerza erfüllt. Obwohl das Zerza mit jedem Herzschlag stärker wird und das Nutri mit jedem Atemzug sie verlässt. Wie muss sich das anfühlen in jedem Moment des Seins… der Wirklichkeit … zu vergehen… am lebendigem Leib UND sich dessen fast schon bewusst… Bewundernswert… oder… bedauerlich?

Dennoch bauen sie sich aus sich selbst heraus eine Gemeinschaft auf. Ich habe mich entschlossen sie, für eine Weile zu begleiten. Sie sind es die das Leben meines Sohnes im Herzen tragen. Sie können mir von seinem Licht erzählen.

Ich nenne sie:

Dranodan mit-dem-Elfenblut
Rabagasch der-als-Baum-ruht
Harrika mit-dem-Haar-aus-Sonnenlicht
Var’Dan der-über-die-Toten-wacht.

Ich bin Danae aus-den-Wipfeln-der-Wacht

Mein Sohn… den ich nie kannte… ich erinnere mich an Dich.

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Auszug aus dem nächtlichen Gesang von Danae A’selava. (frei übersetzt aus dem Isdira)

 

Zwischen den Eichen

(Gepostet für Christoph) Dranodan war kaum fünf Schritt dem Goblinpfad gefolgt, als er ein nur allzu bekanntes kurzes Kläffen hörte. Mit einem Lächeln auf den Lippen drehte er sich um. Hinter ihm stand schwanzwedelnd Firwulf. “Firwi mein lieber! Ach wie schön dich hier zu sehen”, sagte Danodan halblaut, hockte sich hin und nahm Firwulf in den Arm. “Du machst das immer richtig, sobald Gefahr droht verkriechst du dich in dem nächstbesten Buschen”, dabei kraulte er dem Hund hinter den Ohren. “Nur, wie soll aus dir nochmal der Jadthund werden, der du Vatern warst, wenn du die Gefahr scheust?” Nach der Frage steht Dranodan auf und macht sich, von Firwulf begleitet, auf den Weg. “Du glaubst nicht, was geschehen ist Firwi. Ich erinner mich nur noch an den Rotpelzpfeil, der mich am Hals traf, danach war nur noch Dunkelheit um mich. Ich meinte schon die Schwingen des Raben zu hören. Aber dem war nicht so! Stell dir vor, als ich die Augen aufschlug sah ich das Gesicht eines Rehes vor mir. Eines Rehes Firwi! Kannst du dir das vorstellen? Es berührte mit seiner Schnauze mein Hals an der Stelle, an der ich verletzt war. Sofort spürte ich Wärme sich ausbreiten, der Schmerz ließ nach und sieh nun, ich konnte aufstehen und laufe wieder! Ich frag mich nur, wie ich in der Grube landete. Vermutlich hielten mich die Rotpelze für tod. Ein Reh Firwi! Ich kann es noch immer nicht glauben. Erinnerst du dich noch an das Einhorn Firwi? Ich musste dich damals bei ihm lassen, aber ich habe dir doch von dem Reh erzählt, das mit dem Baum verwachsen war, dieser Ausgeburt des Dämons. Damals verhalf mir Firun ein Reh zu töten und nun schickt er ein Reh um mir das Leben zu schenken. Die Wege der Götter sind unergründlich. Oh Friwi, ich muss unbedingt zu den Rotpelzen. Sie haben meinen Armreif mit den Hauern, die Vater von uns nahmen und das Amulett, dass ich vom Priester Eulrich bekam. Und meinen Bogen! Firwi, was soll ich denn ohne meinen Bogen machen? Weißt du Firwi, ich schwöre hiermit bei Firun, dass ich niemals mehr ein Reh erlegen werde, noch die Schändung eines Rehes gutheißen werde! Jawohl! Ich kann seit dem Tag an der Schwarzen Eiche schon keine gequälten Tiere mehr sehen. Daher überkam mich es auch, als ich diese Rotpelzstandarte vorhin sah. Oder war es gestern? Wieviel Zeit ist seit dem Kampf eigentlich vergangen Firwi? Hm, viel kann es nicht sein, verspür ich doch kaum Hunger. Nicht mal unser Essen haben sie uns gelassen, diese diebischen Rotpelze! Wenn wir die in die Hände bekommen Firwi, dann werden die was erleben! Aber niemehr Rehe werde ich jagen Firwi, ich sage es dir. Rehe sind ab nun heilige Tiere in meinen Augen. Von nunan werde ich ein Jäger sein, wie sich Firun keinen gefälligeren vorstellen kann!”