Was für ein Tag. Hätte mir jemand gesagt, dass ich heute Nacht in einem Hexenhaus im Wald schlafe, hätte ich denjenigen für verrückt erklärt.
Wir kamen am Nachmittag in Andrawald an. Der hohe Herr zeigte Anzeichen einer herben Erkältung und ich verschrieb ihm einen lindernden Tee. Die Dorfbewohner waren sehr … einfach, aber dennoch lieb. Grade der Herr Waldschrat schien seine Klugheit zu Gunsten seiner Stärke geopfert haben. Lieb aber doof, sagte meine Mutter immer zu diesen Männern. Er wirkte sehr rau, wenn man ihn zu nehmen weiß wird aber schnell klar, dass er ein gutes Herz hat.
So verbrachten wir einen kuriosen aber schönen Abend im Gasthaus. Mitten in der Nacht brach ein Feuer aus. Ich habe nur noch wage Erinnerungen daran. Überall war Feuer, Verletzte und Feuergeister. Ich arbeitete sehr hart und versorgte jeden der bedürftig war. Orestas und Rondrigo waren auch darunter. Doch nun geht es ihnen wieder gut.
Als das Feuer gebannt wurde, fanden wir den hohen Herrn in seinem Zimmer, er malte ein Bild?! Es überschlugen sich dann die Ereignisse. Plötzlich lag Rondrigo beinahe tot am Boden und ich hieb auf den hohen Herren ein. Das Nächste was ich weiß ist, dass ich meinem Geliebten Einbeerensaft gab und ihn rette.
Später erstatte ich Anzeige wegen versuchten Mordes beim Dorfschulzen gegen den hohen Herren. Dann brachen wir zu Travigunde auf. Sie sei eine Hexe, dass stellte sich aber als falsch heraus. Wir bannten dort auch die Geister und sie sagte uns wir sollen zu ihrem Geliebten gehen. Dieser Magus soll wohl mehr wissen. Dann musste nur noch das Dorf beruhigt werden. Damit sie nicht Travigunde verbrennen. Das gelang uns auch.
Nun liege ich hier im Hexenhaus und erhole mich. Was wird wohl der kommende Tag an Abenteuern bringen?
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Auszug aus Maras Tagebuch.