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So funktioniert das also…

Die „Gegenseite“ sollte ihre Strategie definitiv nocheinmal überdenken, und das auf mehr als einer Ebene, also wirklich noch nichteinmal ein normaler Wortaustausch war möglich, dabei, rein logisch betrachtet, hätte ihnen ein Gespräch nicht geschadet und sie hätten ihren Standpunkt mit Argumenten untermauern und damit den Glauben erschüttern, mit ihrer Vorgehensweise haben sie es lediglich geschafft uns in eine metaphorische Ecke zu drängen, was eher ungünstig ist. Ein weiterer Fehler war es einen Krieger auszuschicken, streng genommen zwei, wo es sich doch um eine Welt der Magie handelt, jemand mit ursprünglichem arkanen Potential wäre in der Lage den Vortex viel besser zu nutzen und würde somit eine höhere Bedrohung darstellen. Nicht das ich mich über Fehler des Gegners beschweren würde…

Ich meine nur, so wirklich durchdacht ist dies nicht…

Aber zurück zum eigentlichen Thema Turnak’riin und Irk’raan erschienen, nachdem sie die Landschaft verunstaltet hatten, wie schon erwähnt waren sie nicht daran interessiert zu reden, wiedermal, stattdessen wollten sie ihre Klingen sprechen lassen, metaphorisch zu verstehen, Collega Peddersen nutzte ihr Buch um erneut dessen „Geist“ zu rufen, die Erwählten Efferds und Firun gaben mit den Effekten ihrer Gottgefälligkeit an, wirklich Muscheln und Perlmut oder Schnee und Eis…

Ob es ähnliches auch für die anderen geben wird und vor allem was soll das dann sein, ist von Spichbrecher dann von Blitzen umgeben? Collega Peddersen von Schuppen? Collega Isariasunny von Rosenblättern? Bei meinem Glück bin ich dann wahrscheinlich von kochendem Kräuterabsud, oder was hier unter Tee verstanden wird umgeben (Notiz an mich, echten, Tee hier verkaufen…)?

Aber ich schweife ab, während sich jene, die in der lage waren sich physich zur wehr zu setzten auszogen sich den beiden Gestalten zu nähern und diese zu bekämpfen, observierte ich die Situation, eigentlich wollte ich es nicht zu diesem Zeitpunkt tun, aber besondere Situationen und all das, dachte ich mir, also begann ich mich der Möglichkeiten des Vortex zu bedienen, dafür das es eine komplett andersartige Magieart ist, welche sich mit nichts, aventurisch oder derisch (wobei es schwer ist derisch komplett auszuschließen) bekannten vergleichen lässt, bin ich doch mittlerweile recht weit im Verständnis dieser Magieart vorgestoßen.

Interessant wurde es dann auch, als mein Gardianum Cantus keinerlei Reaktion auf die Vortexmagie von Turnak’riin zeigte. Alsbald stellte sich dann auch heraus, warum es ungünstig war uns einfach so anzugreifen, nach und nach verstand ich immer mehr von Turnak’riins zaubern, in einigen konnte ich ihn auch schön behindern, leider konnten wir sein Gesicht unter all dem „Eisenzeug“ (oder woraus auch immer seine Rüstung gemacht ist) nicht sehen, hätte aufschlussreich sein können, seine Reaktionen zu beobachten…

Leider hatte er wohl irgendwann verstanden, dass ich, eventuell, ein Problem darstellen könnte und beschlossen zu beweisen warum er Seelenfresser genannt wurde, indem er anfing mir mein Sykarian zu rauben (was wohl passieren würde, wenn er all mein Sykarian rauben würde?), was mich, naturgemäß, schwächte, aber nicht aufhielt (noch nicht, ich konnte zwar merken wie mein Körper schwächer wurde, aber davon konnte ich mich nun wirklich nicht ablenken lassen, solange ich noch in der lage bin einen Gedanken zufassen, werde ich Turnak’riin Schwierigkeiten bereiten (das haben die davon, wenn sie nicht reden wollen, zumal das mit dem Sykarianraub nehme ich ein Stückweit persönlich), wahrscheinlich sogar mit der Magie der „Gegenseite“.

Später tauchte noch die Vettel Kohlhütten auf und, wenn ich das richtig gesehen habe, der Kristall in dem Skar Zhts Seele gebannt ist.

Turnak’riin wandte sich der Vettel zu, jene verlor gegen ihn und starb, eventuel auch (ein abgetrennter Kopf ist kein eineindeutiger Beweis, zumal es auch Leute gibt, welche vom Tot nicht aufgehalten werden, obwohl vielleicht ist das dann auch nur definitionssache, mal sehen, ich weiß zumindest, welche Kopf ich mir demnächst anschauen werde…)

Irk’raan wurde von Igan bezwungen.

Turnak’riin wandte sich nach der Vettel wieder uns zu, ach und von Spichbrecher kam, halbwegs zur Besinngung, eventuell wäre es langsam an der Zeit für ein wenig Zauberei…

 

-sehr knappe Gedanken Nehazets

Gelten Travias Gebote?

Argh, wie immer wäre mehr Zeit zur Verfügung zu haben zu favorisieren, tempus fugit, wahrlich.

Außerdem scheine ich mich noch nicht ganz an meinen alten Körper gewöhnt zu haben, zumal ich mich auch nicht erinnern kann kitzlig gewesen zu sein, was eventuell daran lag das ich eher selten in entsprechende Situationen gelangte wo es relevant gewesen wäre. Ob es eventuell an den letzten Erfahrungen lag, wahrscheinlich schon, durchaus möglich das die Sensationen des Körpers einfach ungewohnt waren, nach der Körperlosigkeit, was wohl auch heißt, das es nicht gänzlich auszuschließen ist, das dies nicht zu einem dauerzustand wird. Was ziemlich unangenehm wäre, würde sich doch die frage stellen, ob ich neben Stellen an meinem Rücken, eventuell dem ganzen Rücken(?), ob nicht noch andere Stellen unkontrolliertes Lachen hervorrufen könnten, grauenhafte Möglichkeit.

Aber zurück zu wichtigeren Sachverhalten, endlich ist alles zusammengetragen um von Spichbrecher (den nicht anwesenden, der „gute“ Bruder begleitet uns immer noch) zu befreien, weswegen dies demnächst auch getan wird. Nur wäre über ein dutzend Pläne und Notfallpläne für das aktuelle Vortexproblem ganz nett, aber Pläne zu erdenken ohne die notwendigen Inforamtionen zu haben ist, unprkatisch. Es wäre wie der Versuch eine unbekannte Gleichung, mt einer unbekannten anzahl von Variablen zu lösen, ohne das wirklich bekannt wäre in welchem Zahlensystem die Gleichung zu lesen wäre. Kurzum es ist mehr als unweise sich in dieser Situation auf eine konfrontation einzulassen, zumal noch nicht mal alle „Erwählten“ wissen was Sie können, ihre, nennen wir sie mal, „Geschenke“haben oder was der Gegenspieler kann. Schon alleine diese ganze Vortexsituation würde weiterer Erforschung bedürfen, eventuell, wenn die Signatur des Vortex verstanden würde, ließe sich, theoretisch gezielte Contramagica gegen diese entwickeln. Doch da es sich dabei um eine gänzlich unbekannte Art der Magie handelt, entsprechende Canti erst enwickelt werden müssten, wären dies erst Möglichkeiten, welche sich nach dieser Konfrontation in einer nachfolgenden Konfrontation als nützlich erweisen könnten.

Sicher, etwas eingrenzen lässt es sich schon, die Anfälligkeit gegenüber karmalen wirken beispielsweise, theoretisch die Abhängigkeit von Magie (welche erst nachzuweisen wäre, gut deswegen ja der Terminus „theoretisch“, also ist diese Anmerkung redundant), schließlich wäre dann noch die frage, wenn das fallen der „Erwählten“/Anker unser Sphärensystem gefährdet, was passiert, wenn „Erwählte“/Anker (welche vorherige „Erwählte“/Anker des derischen Sphärensystems waren) der Gegenseite „fallen“, also auf „unsere“ Seite kommen/“fallen“, inwiefern dies strukturelle Auswirkungen auf den Vortex hätte oder nicht, wäre durchaus interessant zu wissen. Und ob in diesem Zusammenhang das „Memorabianotfallthaumatursom zur Glaubensstärkung“ eventuell eine gangbare Möglichkeit wäre, abgesehen davon das ich weder die Zeit noch die Kraft oder die Materialien (gut eines von drei würde ausreichen, wenn ich die Kraft hätte, ließe sich Zeit und Materialien „improvisieren“, ähnliches würde für Zeit und Materialien gelten) hier habe. Und schließlich, da es sich „nur“ um eine Möglichkeit handelt, bedeutet dies, das es letzlich nicht erfolgreich sein müsste.

Nein eine gezielte Störung der Vortexmagie, eventuell mit Verstärkender Wirkung, dank derisch/karmalen Wirken erscheint am vielversprechendsten, was nicht viel bedeutet in dieser Situation.

Selbst die Observierung der arkanen Residualstrahlung an Igans Astralleib, brachte mich nur marginal weiter. Tempus fugit (selbst in zeitlosen Globulen, wie es scheint, vor allem wenn diese auseinander fallen).

Definitiv interessant, zumindest für die ersten paar Momente, war die Verschiebung der visuellen informationen, durch die Störung meiner Konzentration, leider habe ich diese Situation nicht genutzt und mir die Umgebung in den naheliegenden Canti der magica clarobservantia angesehen.

Nicht nur die Globule sondern auch die limbischen Durchgänge verloren ihre strukturelle Integrität, es war offensichtlich, das die arkanen wirkmatricen zerfielen, mein versuch diese „notdürftig zu flicken“ (etwas was ich nicht erwartet hätte je zu tun, argh, magische Phänomene gehören ordnungsgemäß untersucht, evaluiert, verstanden, reproduziert und anschließend abgewandelt. Aber nicht diese Art des blindlings hineingreifen und, in Ermangelung eines besseren Wortes, auf gut Glück zu manipulieren) in dem ich einen einzelnen gerissenen Portalstrang „erfasste“ und in Rchtung des Ifirnheiligtums lenkte, zumindest war dies die Idee, aufgrund der fehlenden Zeit. Wäre es wohl eher korrekter den Versuch mit einem werfen in die halbwegs richtige Richtung zu vergleichen. (Eventuell kann ich aus den hier gesammelten Erfahrungen wenigstens genügend Wissen extrahieren um eigene Experimente in diesem Bereich fortzuführen, eventuell gar den Planastrale Cantus zu rekonstruieren, alleine die Forschung wird zeigen in welche Richtung mich das hier gefundene Wissen führen wird.)

In folge der Unsicherheit des Portalsystem Zerfalls (eigentlich könnten diese wohl als Astria Porta bezeichnet werden, der Name gefällt mir, ich denke, wenn ich je, so ein System aufbauen sollte, werde ich diese wohl Nehazets Astria Porta, oder kurz NAP, nennen) begaben wir uns auch nicht zu dem Ifirnheiligtum, was zumindest meine Möglichkeiten stark einschränkt.

Die Höhle Xindans hatte sich nicht merklich verändert in unserer Abwesenheit, natürlich funktionierte das zusammengebastelte Wappen und der gute Bruder Spichbrecher konnte die Pforte öffnen, welche natürlich ähnlich unpraktisch war, wie die ganze Konstruktion hier, was für ein Problem hatte dieser Magus nur, so unpraktische Thaumatursome zu entwerfen, bevor das alles vorbei ist, sollte ich noch mal einen genauen Blick auf die arkane Signatur werfen, vielleicht finde ich ihn ja noch und kann ihn dann selbst fragen.

Die Schatzkammer war, nun ja eine Schatzkammer, viel Gold lag herum, aber auch das eine oder andere Buch, das erste was ich sah habe ich, vorläufig, eingesteckt, vielleicht (wie wahrscheinlich ist das schon?) ist es etwas interessantes.

Sieghelm hing eine Kammer weiter, schade dass ich nicht über die arkanen Ressourcen zu diesem Moment verfüge, ich hätte schon die eine oder andere Idee, was ihn auf die Beine bringen könnte. Da ich diese nicht hatte versuchte ich es stattdessen mit dem Willenstrunk, nachdem die anderen ihn aus seiner, ähnlich unpraktischen, Thaumaturgischen Falle befreiten.

Und nun stehen wir also draußen im Schnee und warten auf das unvermeidliche, ohne das wir einen Plan, weitere Unterstützung oder dergleichen hätten, toll, wirklich toll.

Die einzige Idee der anderen darauf war, sich vorzustellen, wirklich hilfreich…

Nun, so wie ich das sehe ist das einzige was ich wirklich tun kann, die Situation zu observieren. Und eventuell den anderen etwas Zeit zu verschaffen in dem ich, versuche (das hatte bei Skar Zht ja schon so wunderbar geklappt) mit ihm zu Reden und außerdem würde ich unserem Gegenspieler gerne etwas zu trinken anbieten, leider haben wir keinen Tee mehr, aber ich habe schon eine Idee, welches Getränk interessante Wirkungen haben könnte…

Geistesgröße

Wo soll ich nur anfangen, mein Geist ist wieder geordnet und diese Erfahrung hat mir definitiv einiges in Erinnerung gerufen und mich teilweise auch sehr verwundert.

Nehmen wir mal das traumatische Erlebnis in den Kanälen Khunchoms in meiner Kindheit, genauer Boron 1009 BF, meine Erinnerung an die Erlebnisse, war irgendwie anders, als das was sich in meinem Geist fand, dies als seltsam zu bezeichnen wäre wohl eine Untertreibung aber gleichsam ist es höchst fasznierend.

Die Version an die ich mich bislang erinnerte war eine in der ich, aus gründen über die ich besser nicht nachdenken will in den Feggagir Khunchoms war, den Weg nicht mehr herausfand, Hinweisschilder wären vielleicht hilfreich, und es mir zum ersten Mal gelang meinen Blick zu erweitern und die astralen und vitalen Kräfte zu sehen, welchen ich nach draußen folgen konnte. Als Reaktion auf diese Offenbarung, welche dann auch alsbald durch Rashim und Biscarat bestätigt wurde, ging ich im Götterlauf darauf nach Punin.

Aber die Version, welcher ich in meinem Geiste angesichtig wurde, nunja diese besagte eher das ich von einigen halbstarken mittelreichischstämmigen idioten, kein wunder das ich meine Probleme mit Collegus Drakkenberg hatte, unterbewusst erinnerte er mich vielleicht etwas an diese, schade eigentlich, brillianter Verstand, hätten ansonsten vielleicht Freunde werden können, aber in anbetrachte dessen was alles vorgefallen ist, bin ich unsicher inwiefern dies wirklich noch eine Option darstellt. Ich schweife wieder ab, wo war ich, achja bei idioten. Bei angreifenden, überzähligen, weitaus älteren idioten, welche mich mit derographisch unkorrekten Metaphern umbringen wollten, der Yaquir, wirklich? Ich meine der Gadang oder den Mhanadi könnte ich noch nachvollziehen, der Barun-Ulah wäre die logischste wahl, aber der Yaquir, argh idioten…

Aber, wenn es nach Travia geht, sollte ich wahrscheinlich vergeben und vergangenes ruhen lassen. Vermutlich sollte ich sie sogar bemitleiden, fürchteten Sie sich doch wahrscheinlich vor meinem überlegenen Verstand (und wenn nicht, so lässt sich dies schnell korrigieren, ich denke ich werde Khunchom später nochmal besuchen).

Jedenfalls diese idioten, wieso verzettele ich mich eigentlich immer wieder? hatten mich angegriffen und wichtige Schriftstücke ruiniert und dann in den Feggagir zurückgelassen. Aber und das war das interessante, in dieser Erinnerung hatte ich schon zugriff auf meine magischen Fähigkeiten, zugegebenermaßen, sehr eingeschränkte magische Fähigkeiten, konnte ich doch gerademal so einen der einfachsten Canti der Zauberei, den Flim Flam Cantus, aber immerhin, normalerweise dauert das erwachen oder genauer gesagt, das bewusst werden arkaner Energien und die kanalisation der gleichen weitaus länger, ganz zu schweigen davon dann auch noch die Zauberei wirklich einsetzen und, in ansätzen, zu verstehen. Was folgte war ein trauerspiel, die Interaktionsfähigkeit meines Erinnerungsfragmentes (Dafür brauche ich definitiv eine bessere Bezeichnung, hmm Erscheinung magischer Herkunft, nein das würde für andere Bereiche weitaus besser passen, wird sich schon etwas finden, wenn ich es schriftlich niederlege) ging, wiedermal gegen null (was nicht geholfen wurde, durch die tatsache das auch mein Wissen frakturiert war, teilweise war es wie, wenn man durch stark vernebelte Straßen läuft, nur um unweigerlich gegen eine Wand zu renne, wo sonst keine war nehm ich jedenfalls an), also lotsten die anderen den jüngeren Wesensteil durch ein, hoffentlich verzerrtes Abbild der Khunchomer Feggagir.

Ich sollte dahingehend tatsächlich nochmal Nachforschungen anstellen, Biscarat und Rashim erscheinen sinnvolle Individuen dafür zu sein, vielleicht auch Alrique, obwohl ich denke Alrique habe ich erst später kennengelernt, aber vielleicht sollte ich mir einen ihrer Ratschläge zu nutzen machen und tatsächlich an meinem, äh, „unwohlsein“ in der Dunkelheit arbeiten? Was war es was sie desöfteren geäußert hatte, werde nicht ängstlich sondern wütend, hmm ob sie deswegen zu schwarzen Gewandungen tendierte, um mich mit der Dunkelangst zu konfrontieren (was nicht wirklich funktioniert hatte), obwohl ich das für mich abwandeln sollte, ich bezweifle das Wut mir sonderlich hilfreich wäre, ich denke ich werde für mich eher den Wahlspruch nutzen, werde nicht ängstlich sondern bewahre einen rationalen Kopf (oder etwas dergleichen, die genauere Formulierung wird wohl auch warten).

Was war noch, achja die Scholares Rohales, ich frage mich ja immer noch, welche Arroganz gemeint sein könnte, inwiefern kann es Arroganz sein, zu den besten (Gildenmagier) der besten (die Große Graue Gilde des Geistes) der besten (Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis) der besten (Jahrgangsbester, mit Rohalsmal) zu gehören, je nach präferenz könnten da sogar noch ein paar bessere hinein kommen (wenn man beispielsweise die Magie den profanen Methoden als überlegen sieht, oder die Tulamiden den Güldenlandstämmigen, naja und soweiter, aber ich halte die bisherige Aufzählung für akzetabel, beinahe sogar bescheiden, ich meine in anbetracht der tatsache, dass ein wirklich arrogantes individuum wie erwähnt noch ein paar beste integrieren könnte), also logisch betrachtet muss ich die Arroganz wohl von mir weisen.

Jedenfalls wurde das Problem dann auch durch Vandalismus gelöst…

Danach ging es zurück in meinen Körper, hmm, zähle ich eigentlich noch als lebend, ich meine, wenn meine Seele an einen Gegenstand gebunden war, war ich ja wohl so etwas wie ein Geist, heißt das ich habe meinen Körper nur bessesen, hmm ich sollte die Bindung zwischen Seele/Astralleib/Geist und Körper stärker erforschen, arrgh, ich brauche definitiv mehr Zeit, warum kann es nicht mehr von mir geben, was alles zu erreichen wäre.

In meinem Körper, mehr oder minder, das ganze ist ja doch eher metaphysich, hatte sich Skar Zht niedergelassen, in einer Kammer, welche seinem Sanctum ähnelte standen wir ihm gegenüber, er wollte weiterhin die Kontrolle über meinen Körper behalten, anscheinend war ich das geeignetste Gefäß (vielleicht das einzige, hmm wie viele können schon behaupten das Gefäß eines „Gottes“ gewesen zu sein, macht mich das zu einem Avatar?), seltsam rein intuitiv hätte ich gedacht, das wäre eher eine Aufgabe für Collega Peddersen (Gefäß der Allweisen) und nicht für mich (Seelensammler, und dabei habe ich doch noch gar keine gesammelt, wie soll ich die eigentlich sammeln?), aber ich schweife wieder ab.

Er wollte unbedingt seiner Aufgabe folgen, einen Erben des Zorns auf Dere loszulassen, genau das was Hochstieg noch fehlte, neben Risso, alten Zwergenstädten, satuarischen limbischen Portalen und Globulen, Feenwelten, Kraftlinien, einem Ifirnheiligtum, einer alten echsichen Stadt, Dämonen, Daemonoiden, Golems und dergleichen (die Liste wird langsam wirklich absurd, ich meine alleine die hälfte dieser Ergebnisse sollte ausreichen den „Collegae“ aus der hiesigen Akademie die Schamesröte in ihr Gesicht steigen zu lassen, ich denke nach dem die Alma Mater oder wäre es Pater, immerhin gegründet von Fran-Horas und ich stamme aus einer patriarchalischen Kultur, sowie die Bezeichnungen sollten austauschbar sein, bei der größer zu beachtenden Gleichheit, und schon wieder schweife ich ab, jedenfalls nachdem diese informiert ist, sollte ich auch die „Collegae“ aus Rommylis eine Nachricht zukommen lassen, eventuell kann ich mir dabei den dortigen Tempel der Travia ansehen…).

Ich bot ihm, zuvorkommend, wie ich war, an seinen Geist, seine Erinnerungen in meinen zu integrieren (bei Delia hat es ja auch funktioniert, außerdem soll ich doch ein Seelensammler sein, das wäre immerhin die erste Seele gewesen, welche ich hätte sammeln können, ganz zu schweigen davon, das es wahrscheinlich vorzuziehen gewesen wäre, wenn er bei mir geblieben wäre und nicht bei Vettel Kohlhütten gefangen blieb, aber anders als bei den Ferkinas war ich hier noch unfähiger größeren Schaden zu verhindern und einem Teil von mir ist es auch nicht so wichtig, ich neige zwar, meistens, nicht zu Rachsucht, aber nach dem mein Geist frakturiert wurde bin ich auch nicht sogut auf Skar Zht zu sprechen, ganz zu schweigen, das ich es immer noch eine Frechheit finde mich zu attackieren, nur weil ich es wagte, ihn zu hinterfragen. Er bot im Prinzip das „übliche“ an, Macht, Wissen und dergleichen, sicher verlockend, aber wenn ich als gerade mal 22 Götterläufe altes Individuum über das Potential verfüge ihn zu halten, wie sieht es erst aus, wenn ich in seinem Alter bin, gut daran muss ich noch arbeiten, aber der halbe Spaß an dem Wissenserwerb ist doch das Wissen zu erwerben und es nicht einfach so gereicht zu bekommen. Nichtsdestotrotz versuchte ich noch Informationen aus seinem echsichen Dickschädel zu extrahieren, unteranderem eine temporale invokation, um Kalkarib aus der Vergangenheit geholt werden zu haben (kann es wirklich kein Standardwerk zur temporalen Grammatik in der Alma Pater geben?)…

Aber sowirklich gelang es mir nicht, ich werde wohl an weiteren Methoden dahingehend arbeiten müssen, für den Fall das dies nocheinmal passiert, naja nicht ganz nochmal, ich meine allzuviele echsiche Gottkaiser wird es wohl nicht mehr geben.

Ich denke, in Erinnerung an der geistigen Szenerie vor dem dies stattfand, werde ich das Projekt wohl vulkanische Gedankenverschmelzung nennen.

Und nun sind wir wieder aus meinem Geist und mein Geist hat seinen Körper für sich, während wir hier in der Globule warten und ruhen, anscheinend war Skar Zht nicht untätig zu Zeiten meiner indisponiertheit, nun muss ich nur noch herausfinden, was er da zusammengebaut hat, vielleicht hilft mir etwas davon ja bezüglich der temporalen invokation, obwohl mir das als unwahrscheinlich erscheint, nun gut die Kristalle habe ich immer noch und ich vermute mal das ich nun das Szepter in meine Obhut nehmen kann, wenn Zeit dafür ist.

Wieso lande ich immer wieder bei der Zeit?

Vergeistigt

Was ist psiraset, irdgwniee flhet mir eawts, wrachselhincih haelndt es scih deabi um Tee, ja der Tee gnig zur Ngiee. Wo bin ich etielcngih, hmm sheit wie die, wie heiß sie dcoh, ajhca Aacmeida Armicoacga igewrndas, gnaeu Sochqlaue Arncaia Puinnnieiss, dekne ich, aus. Stelasm, ich mneie mcih zu ereninrn, mcih bsseer draan einrnern zu knneön, wnen ich shocn mal heir bin knan ich gnaeuosgut acuh in der Bbtilihoek ncah hlifericehn Ifonraetmionn shucen, beiieeisplswse, bleüzgich mneeis, asheiencnnd nciht gnaz dar zu senedinem Gecädhnits. Aebr wo war ich zusret, ach ja der Tee.

Wo war nur die Melshseale, oedr war es enie Katinne oedr nnaentn Wir sie gar enie Seilspeahle, wrid scih whol shocn wideer fidenn lssaen, hmm ich nmhee das rceht glasesen, ecernshit mir aebr nchit sinlderoch simtmig irdeingwe slotle mcih das whol steäkrr mihtnmeen, dnkee ich.

Ach da ist die, nennen wir sie mal Knainte, bis ich mcih wideer gnaeuer draan eiernnre, wie sie gnenant wrdue. Aebr eagl wie sie geannnt wrude, heir gbit es Tee, etchen Tee und nciht nur desie Krubtäerasude.

Einen Tee später…

Das war setslam, was nun, achja die Bilitboehk…

Ich weiß das heir irgendwo enie ist, ich kann mcih daran eienrnrn dort veil Zeit vebarrcht zu haben, oedr war das jemand anreds? Warum knan ich mich nciht erinnern wo Sie ist?

Vileecliht würde ein Tee hfeeln?

Einen Tee später…

Nicht wirklich, wruam gibt es hier eilentgich keine Pläne, ich menie es wäre irgendwie hiflerich. Naja so groß knan das hier ja auch nciht sein, obwohl irdegnaws mit der Stadt, Punin war das gneau, etwas mit Punin, wiet verzweigt mit Punin. Na tlol, also doch rceht groß.

Ach es hilft alels nichts, ich werde whol oder übel nach eneim großen Saal mit Bürhecn, oder sah die Bibliothek hier adnres aus? suchen.

War ich hier scohn, nun wahrscheinlich schon, imrehmin war das hier meine Shucle.

Ah da ist ja die Bibliothek.

Nach gefühlten mehreren Stunden, mit diversen Pausen für weitere Tees…

Nein das ist eine selten dämmliche iede, das was hier steht, kann wohl nciht zutreffen. Und das hier klingt eher nach eienr Abenteuerromanserie als nach Büchern, welcher heir her gehören, ganz zu schweigen von diesen, ich wieß gar nicht, wie ich das beschreiben soll.

Also dcoh wieder zurück in die Kantine, dort wrid sich wohl was finden oder ziudmnest jemand finden, hmm jetzt wo ich so drüber nadcehnke, waren hier nicht mehr, nnjua, Menschen?

Während eines Tees in einer nunmehr gefüllteren Kantine…

Ja das entspricht schon mehr meinen Erinnerungen, denke ich, seltsam ich hätte gedacht das mcih sowas mehr aufregen würde, hmm, man lernt nie aus. Es ist immer so, wie als würde man Ordnung ins Chaos brigenn, indem kleinere Teile zu einem größeren ganzen zusammengefügt werden. Ordnung ins Caohs, das war ein Teil in der Bibliothek, ich war in der Bibliothek, war ich es nicht, ja war ich…

Später…

Ah das erklärt einiges, meine Seele ist also zersplittert, das erklärt, denke ich, warum ich solche Probleme habe mich an Einzelheiten, Details und größere Zusammenhänge zu erinnern, diese zu fokussieren und mir nutzbar zu machen, hmm, eventuel sind diese in Bewegung und der, wie soll ich es nennen, Bewusstseinsseelensplitter, welcher mich beherbergt, scheint mit diesen anderen immermal wieder sich zu überschneiden und aus der neuen Teilmenge ergeben sich „neue“ Informationen.

Jetzt sind andere also in meinem Kopf, woran erinnert mich das nur, später, nun wandeln wir hier durch diese Hallen auf der Suche nach mir, oder anderen Teilen von mir.

Ahja das Alchimielabor, kommt mir bekannt vor…

Oh sie an ein Disput, die Argumente erscheinen mir etwas unstimmig, wenn ich nur wüsste warum…

Seltsames Spiel, hatte ich auch anders in Erinnerung.

Aber zumindest zum Thema Erinnerung kann ich feststellen, das ich mich nun wohl, wieder an weiteres erinnere, denke ich zumindest, ich meine woran habe ich mich wohl schon alles erinnert und es dann nicht mehr getan…

 

Gedanken Nehazets (partiell)

Ah, da ist Nehazet

Lechmin war schon weiter gegangen und sah darum nicht mehr was sich in dem Thaumatursom abspielte, aber Alyssia wurde noch den versuchen mit der echsichen Krone ansichtig, welche da waren, das diese auf die Häupter der verschiedenen Mitglieder der Gemeinschaft der Gänsefeder gesetzt wurde.

Sie kamm nicht umhin zu denken, was für eine selten dämmliche Idee dies wäre, wenn es nicht Nehazets Geist in dieser Krone sein sollte, würden Sie sich in unnötige Gefahren, untertrieben ausgedrückt stürzen, vor allem für die junge Delia galt dies, aber auch die anderen waren in ihrer Verteidigung gegenüber arkanem Wirken doch sehr schlecht trainiert.

Selbst wenn es sich in der Krone um Nehazets Geist handeln sollte, stellt sich die frage, inwiefern er Zurechnungsfähig oder zumindest so Zurechnungsfähig wie sonst so sein söllte oder überhaupt könnte. Und wie sich dies auswirken möge, Kopfschmerzen wären da wohl noch das geringste mögliche Übel.

Alyssia rief Lechmin zurück um sich mit ihm zu besehen wie Sie denn nun gedachten weiter voranzugehen, nach einiger Zeit beschlossen Sie wohl die Hexenpforte zu öffnen und danach wurde es seltsam.

Aus irgendeinem Grund war eine arkane Wand im inneren des Portals errichtet wurden, welche außerhalb war, danach wurde das Portal geschlossen und nachdem Ablauf der arkanen Wand erneut geöffnet, vorneweg stürmte der gewaltige Thorwaler und rannte, festgefahren in eine andere Art des nichts, diesesmal wollte sein Körper nicht so ganz gegen eine unsichtbare Gegenkraft wirken, auch der Fluch auf Dellias Lippen verließ diese nicht, nachdem das Wesen in Nehazets Körper ein schnelles, „Lass das„, geäußert hatte, Alyssia und Lechmin sahen sich gegenseitig an und schüttelten nur die Köpfe. Das Trauerspiel ging weiter, der Geist von Fräulein Peddersen griff den Körper das eine oder andere mal an, ihre Sicht wurde in folge dessen von Dunkelheit eingeschränkt, aber auch Sie fiel schnell einem weiteren Zauber zum Opfer, dieser ließ sie zusammenbrechen und dadurch war auch der Geist kein Problem mehr. Igan verfing sich irgendwann dann noch in dem Unsichtbaren Feld in dem es sich schon Maednir ungemütlich gemacht hatte. Delia flog von dannen, Traviahold, Vitus und Azina rannten weg oder versteckten sich.

Die Gestalt im Körper Nehazets schritt durch das Portal und das unsichtbare Feld, welches ihn nicht behinderte, im vorbeigehen hinterließ er noch einen Zauber für die beiden Kämpfer, welcher ihnen half ihre Fähigkeit des Atem haltens zu trainieren.

Dem Ohnmächtigen Fräulein Peddersen gab er noch schnell im tausche gegen das Buch der Hesinde eine zauberhafte Kette. Ehe er sich weiter begab, dem Traviageweihten auf dem Fuße zu folgen.

Jener schwamm zur Feeninsel, wäre es das Wesen im Körper Nehazets vorzug zu schweben und schließlich von oben herab den Geweihten zur Mitarbeit zum öffnen von Xindans Schatzkammer zu drängen.Schnell wurden aus dem Wind noch zwei Diener gerufen, welchen ihn tragen sollten.

Doch danach geschah etwas, mit dem Lechmin und Alyssia nicht gerechnet hatten, während der Körper Nehazets und der Geweihte flogen, flog ein Rabe heran, welcher den Körper Nehazets kurz pieckte.

Resultat war das zusammenfallen des selbigen, wodurch auch seine Magie, warum auch immer, gubt bei der schwebenden Wand war es für Alyssia und Lechmin nachvollziehbar, zum erliegen kamm.

Beide Körper fielen in das eiskalte Wasser des Flusses. Der Geweihte rettete den Körper und schlug ihn danach, erneut, bewusstlos.

Als nächstes wurde der Körper von Maednir verschnürt, sehr sorgfältig verschnürt. Nachdem jener den Körper dann auch wieder auf die andere Seite des Ufers gebracht hatte, ging es wiedermal darum zu entscheiden, wie denn nun vorzugehen sei.

Delia kamm alsbald auch zurück geflogen. Und die Gruppe beschloss die Hütte der Vettel Kohlhütten aufzusuchen, welche in einer seperaten Globule, aller Wahrscheinlichkeit, nach, wie Lechmin zu Alyssia anmerkte, lag.

Schade das unser Thaumatursom nicht ausreicht um in den Kopf/“die Geisterwelt“ von Nehazets zersplitterter Seele zu sehen, mich würde schon interessieren, was Sie da sehen, was meinst du Lechmin?“ Fragte Alyssia ihren alten Gatten, „Wer weiß das schon, vielleicht erfahren wir es später?

Wo ist Nehazet?

Ist eine frage, welche über die Jahrzehnte wahrscheinlich schon öfter gestellt wurde, meistens war die Antwort einfach, hatte Sie doch etwas mit Magie oder schriftlichen Quellen zutun, oft auch beidem, aber heute?

Option 1: In einem Raum, ohne Raum und Zeit, zwischen den Welten, wahrscheinlich, fleißig an etwas herumwerkelnd.

Option 2: Zwar verwoben mit der Wirklichkeit, aber von einem Raum kann auch nur im entferntesten Sinne gesprochen werden.

Fasste Lechmin die beiden Möglichkeiten gegenüber Alyssia zusammen, beide besahen sich die Situation aus weiter Entfernung, bei dem Test eines neuen Thaumatursoms, ach wie ineffektiv doch die magica communicativa ist, etwas worüber sich beide schon seit, gefühlten, Jahrhunderten störten.

Wenn du jetzt noch eine dritte Option hättest, könnte daraus ein Hütchenspiel gemacht werden„, meinte Alyssia beim betrachten der dargestellten Szenerie, „Eins verstehe ich aber nicht, warum haben Sie nicht einfach Nehazet gefragt seinen Stab zu entzünden, ich meine jener ist an ihn und nur ihn gebunden, gut nicht jeder wird darüber bescheid wissen, das nur die Person an der das Objekt gebunden ist nutzen kann, zumindest was die deutlich magischeren Effekte betrifft, die physiche nahezu Unzerstörbarkeit ist ja eher ein passiver quasi Nebeneffekt, ich meine nur, dann hätten Sie es schon viel früher erfahren“, dachte Alyssia laut.

Lechmin hörte ihr aufmerksam zu während er sich etwas Tee in eine Tasse eingoß, „das ist schon zutreffend, aber manche wird im Eifer der aktion nicht bedacht, wie Thaumatursome, welche zur Verfügung stehen und gefährliche Situationen mindern oder gar auflösen könnten, außerdem sollte auch nicht vergessen werden, das Sie nun in den letzten Tagen doch einiges erlebt haben, ich meine da waren Daemoniden, Golems, Dämonen, eine alte Zwergenstadt, das Hesindeheiligtum, die Limbusportale, das Ifirnheiligtum, die Rissostadt, die Achazstadt, die heiligen Quellen, Xindans Höhle und soweiter, es überrascht mich wirklich, wie das alles einer Akademie voller Nutzer der magica Clarobservantia entgehen kann„, verteidigte Lechmin die jungen Helden.

Wahrscheinlich hast du recht, wobei du noch Magister Flachkiesel, eh Steinfest vergessen hast, aber ja es ist seltsam das dies alles vorher nicht aufgefallen war, fast so als wäre es alles verschleiert gewesen„, stimmt Alyssia ihm zu um schließlich noch eine kleine frage unterzubringen.

Auf diese antwortet Lechmin nur, „verschleiert, ja das wäre wohl eine Möglichkeit, aber genug davon lass uns lieber nachsehen was die anderen machen, ich denke wir sollten mit Option 1 anfangen„.

Kaum sprach er dies wandelte sich die Szenerie vor ihren Augen auch schon zu dem eines Korridors in dem zwischen vielen Türen Nehazet saß, umringt von diversen Raben an den Wänden dieses Nichtraumes, in seiner Arbeit vertieft. Mit viel Zauberwerk ging er zu Werke und nutzte die ihm gebotenen Möglichkeiten sich vorzubereiten, das Amulett war vollendet aber er war noch lange nicht fertig, so wie es aussah, er war anscheinend fleißig gewesen und hatte verschiedene Träger für unterschiedliche Zauber vorbereitet, nun stellte sich nur die Frage ob die Zeit ausreichen würde.

Arbeitssam ist er aufjedenfall„, kommentierte Alyssia die dargebotene Szene. Lechmin stimmte ihr zu und bot ihr ebenfalls eine neue Tasse Tee an.

Beide beschauten sich das treiben Nehazets noch etwas, ehe diesmal Alyssia mittels sprachlicher komponente einen wandel der Szenerie gebietete, vor ihren Augen entfaltete sich ein Bild der realen Welt, in dessem Zentrum eine altechsiche Krone zu bestaunen war, an den Rändern des Blickfeldes waren die verschiedenen anderen jungen Helden vertreten.

Da wird nicht viel zusehen sein, immerhin befindet sich der Geist in der Krone, ich denke das einzige was sich dabei anbietet, wäre darüber zu philosphieren, ob dies als Fortschritt in der Forschung der Unsterblichkeit gelten kann oder nicht, in diesem fall wäre der Verlust des Körpers wohl eine kleine Nebensächlichkeit, was meinst du Alyssia?“ Fragte Lechmin, während er an seinem Tee nippte.

Das halte ich für eine gewagte Schlussfolgerung, zumal ich finde das einem ohne Körper auch etwas fehlen würde, so auf die Dauer, aber unter der Definition das der Geist/die Seele unsterblich ist, ja könnte als Fortschritt zählen, würde ich aber definitiv nicht wählen, sofern es andere Alternativen gäbe.

Dann bleibt schlussendlich nur noch aufzuklären, wo denn nun Nehazet ist, das Thaumatursom zumindest, funktioniert halbwegs. Um das andere Problem kann sich der Haufen wandelnder karmatischer Kausalknoten kümmern.

Sehe ich ähnlich, wir sollten uns anderen Sachverhalten zuwenden, ich war am überlegen ob wir morgen nicht wieder mal nach Kuslik gehen könnten oder vielleicht zu Altanans Hain?“ Überlegte Alyssia schon was denn als nächstes getan werden könnte.

Ein einfacher Adept

Soviel ist zu erledigen bevor Xindans Kammer geöffnet werden kann, zumindest die Bestandteile für den Schlüssel sind nun alle vertreten, aber wenn ich so darüber nachdenke, eigentlich wäre es sinnvoller gewesen in der altechsichen Stadt zu verbleiben, wenn dort Eternium gefördert wird, sollte es doch auch die notwendigen Gerätschaften geben um dieses zu verarbeiten, gerade in hinblick auf die kommenden Bedrohungen, wäre es gut gewesen sich die Stadt genauer anzusehen, wir können immerhin alles an Hilfe gebrauchen was wir finden könnten, das schließt auch die Kristallomantisch gebundenen Edelsteine und Thaumatursome ein, sowie natürlich ein gewisses Szepter, aber anscheinend ist ein Szepter etwas was mir nie zustehen wird, obwohl, hmm, das erste Szepter war aus den dunklen Zeiten, von wann dieses Szepter ist, wahrscheinlich aus dem zehnten Zeitalter, ich bin auf das nächste Szepter, welches mir wahrscheinlich auch nicht gebilligt wird, gespannt…

Aber zurück zu den Erlebnissen wir „erforschten“ (der Terminus ist eigentlich nicht zutreffend, wir haben uns mehr Zeit für die alte Zwergenstadt genommen als für diese Stätte, dabei hätten wir in der altechsichen Stadt eher hilfreiches gefunden) die echsiche Stadt und folgten den Spuren, welche Delia anhand von „geistigen Echos“ der letzten hier anwesenden Menschen spüren konnte.

Dabei liefen wir an einer alten Karte vorbei, welche von einer fasznierenden Mechanik umgeben war, für welche keine Zeit war um sich mit dieser näher auseinander zu setzen.

Jene Karte war über einem Abgrund, dessen endgültige Tiefe ich auf die schnelle nicht zufriedenstellend bestimmen konnte, hmm obwohl „endlose“ Abgründe zu eine Vorraussetzung für alten Stätten sind, ich meine bei den Zwergen gab es auch eine, vielleicht sollte ich in Khorestan mal einen anlegen?

Weiter ging es durch die Gänge, wir kammen an Versorgungskammern mit Edelsteinen und anderen Gesteinen vorbei, an Ersatzteilen für das hiesige Rohrheizungssystem und an Wächtermumien, welche auf Individuen reagierten, welche sich an Rohren weh taten…

Schließlich führte uns dies in eine Kammer mit einem größeren Tor, und einer relativ ansehnlichen Sammlung von Statuen (erneut), der Schlüssel zum öffnen des Tores war die Lösung eines „Rätsels“ (? ich bin unsicher ob es wirklich als Rätsel tituliert werden kann, für uns war es vor allem ein Rätsel, weil unser wissen über altechsiche Kulturen relativ eingeschränkt war), bei dem es um die reihenfolge verschiedener Gottheiten ging.

Offensichtlich gelang es uns dieses Rätsel zu lösen, während die anderen noch beschäftigt waren schnappte ich mir ein paar Edelsteine von einigen der versteinerten Kristallomanten, hoffentlich erlauben mir diese später etwas mehr über die zugrundelegenden Strukturen der kristallomantischen Magie zu erfahren.

Nachdem das Tor zum allerheiligsten geöffnet wurde schritten wir hindurch und begaben uns in eine Audienz mit dem hiesigen Gottkönig Zara’oz Skar Zht, welcher uns eine Aufgabe stellte in dem er die anderen von Achazmumien angreifen ließ, auf meine frage hin ob es nicht einen besseren Weg gäbe, verlor ich, durch einen seiner Canti, das Bewusstsein und erwachte erst wieder nachdem alles vorbei.

Er stellte noch ein paar anschließend und gewährte uns zugriff auf das „güldene Gold“, welches sich als Eternium herausstellte, ich kann gar nicht abwarten damit zu experimentieren, die einzigen anderen Spuren von Eternium sind so gering, das die sinnigste Möglichkeit an etwas zum experimentieren zu gelangen, wahrscheinlich das gewinnen des Donnersturmrennens wäre, hmm vielleicht, sollte ich mal bei den Alchimistengilden oder der Dracheneiakademie oder bei anderen interessierten Stellen nachfragen?

Skar Zhts körperliche Hülle zerfiel nach einem kurzen geistigen Austausch mit mir, weswegen die anderen nun natürlich befürchten ich wäre nicht ich, doch wie beweise ich ich zu sein, ein wirkliches dilemma, zumal es genügend Bedrohung von außen gibt.

Beim verlassen der Stadt begegneten wir erneut seiner Magnifizienz Rakorium Muntagonus, welcher so freundlich war uns aus der Höhle hinaus zu den Quellen zu transversalieren.

Später begaben Delia und ich mich noch zu der Ifirnschen Kristallstruktur um unsere angeschlagenen Kräfte zu erneuern.

Auf den Rückweg durch das satuarische Hexenportal, fragte ich mich erneut ob die Lokalisation im Limbus nicht zu unseren Vorteil genutzt werden könnte.

Ach es ist immer noch soviel zu tun und dabei bin ich doch nur ein einfacher Adept…

Ganz normal

Während die anderen beschäftigt waren, mit was auch immer beschäftigt zu sein, ich denke einige waren jagen, der werte Bruder kochte wiedermal und Delia spielte mit Jane und Igan, oder so ähnlich, nein ganz korrekt ist das auch nicht, Collega Peddersen übersetzte auch. Übersetzte und studierte ich die Inschriften und analysierte später noch die Thaumatursome, nur das ich in meinem Forschungseifer, wiedermal, unterbrochen wurde, also wirklich in Punin gab es nie solche Probleme, sicher es gab feste Speisezeiten, aber gerade für die höheren Klassenstufen und die Forscher waren dies mehr Vorschläge als richte Regularien, verstanden Sie doch, das der Verstand ein faszinierendes Problem nicht einfach loslassen kann.

Aber nein, essen in der Gemeinschaft ist soviel wichtiger, vor allem in einem potentiell feindlich gesinnten Gebiet, ist es geradezu Notwendig, weil Travias Gebote, das alle Individuen zur gleichen Zeit Essen, nicht das, ich weiß nicht, so Sachen wie der Schutz der Gruppe oder Wissensgewinn genauso wichtig wäre wie ein gemeinsames Mahl.

Ich sollte wohl nicht so streng sein, jeder stellt sich Problemen auf seine Art und so dämlich wie ich ursprünglich dachte sind die Travia zugeschriebenen Aspekte und Gebote, meistens, auch nicht, so wenn ich zurückblicke, komme ich doch nicht umher so etwas wie eine gewisse Wärem und Zufriedenheit gespürt zu haben, als ich noch unter der Wirkung meines Memorabia Cantus stand, was mich beunruhigt, zu einem gewissen Rahmen.

Dies entschuldigt allerdings nicht, das meine Nachricht nicht verstanden wird, da werde ich die geschätzten Collegae bei nächster Gelegenheit noch einmal drauf ansprechen müssen.

Nach der Untersuchung der Thaumatursome wurde das ursprüngliche Vorhaben der anderen zerschlagen, weil die Konzipation der Thaumatursome ihren Plänen einen Strich durch die Rechnung machte.

Die Lösung war einfach, ich lernte schnell echsich, sher stark auf zischen basierende Sprache, naja war zu erwarten gewesen. Und wirkte eine simple Phantasmagorie und stellte einen echsichen Hohepriester dar, war gar nicht so schwer, aber auf Dauer wäre das Geweihtentum nichts für mich, viel zu abhängig von anderen Wesenheiten.

Nach kurzen Verhandlungen, welche relativ einfach waren, mehr oder minder, übergaben uns die Risso auch die notwendigen Schlüssel, ich trug ihnen noch auf den Tempel wieder herzurichten und das alle Glatthäute, welche eine Gänsefeder tragen, wobei ich mir keine Gedanken darum gemacht habe ihnen zu erklären was eine Gänsefeder ist, naja was solls, Sie können ja beim nächsten mal nachfragen, zu der Gefolgschaft ihres echsichen Gottkaisers gehören.

Archomagus Rakorium Muntagonus war allerdings schon verschwunden, als die Verhandlungen vorbei waren, schade, naja er wird uns schon finden, wenn er will, denke ich.

Ich denke auch, dass ich, wenn das alles vorbei ist, die Schlüssel an mich nehmen sollte und den Zugang verschließen sollte, es erscheint mir einfach nicht richtig, das die Risso von anderen gestört werden sollten oder das andere die Risso stören und wenn diese goldene Stadt tatsächlich ein Heiligtum ist, dann sollte es in ruhe gelassen werden, also abgesehen von dem Wissensgewinn, aber das wäre ja kein wirkliches stören der Ruhe.

Hmm, wenn die Stadt verlassen ist, ist diese dann eine Exechsenstadt, oder eine entechste Stadt, zumindest eine Verhexteechsenstadt, könnte Sie wohl genannt werden, wenn alleine die gebundene Magie in der Pforte berücksichtigt wird. Ich denke darüber muss ich noch weiter nachdenken.

Wir machten uns danach auf den Weg zu besagter, wie auch immer nun genau zu bezeichnenden, Stadt, also die anderen gingen vor und ich kamm nach, weil ich noch nach Archomagus Muntagonus schaute.

Die Schlüssel funktionierten, erwartungsgemäß, wie ich unter dem schutze eines, vorsorglich, gewirkten Gardianum Cantus feststellen konnte.

Die wichtigste Frage, welche sich nun im inneren dieser goldenen Stadt natürlich stellt ist, wo ist die Bibliothek.

Atemberaubende Erkenntnisse

Während die anderen in der Höhle herumliefen habe ich mich mit Collegus Muntagonus unterhalten, gerade als diese wiederkammen fragte er mich beiläufig nachdem Memorabia Cantus, welcher auf mir lag.

Nun, naturgemäß, konnte ich mich nicht an diesen erinnern, die anderen waren auch kurz darauf wieder weg, habe nicht wirklich auf sie geachtet, warum auch, ich meine wenn etwas sein sollte, würden sie wahrscheinlich schon eine Methode finden auf ihre Problematik hinzuweisen, unser Gesopräch wurde von Klängen aus der Ferne unterbrochen und wir begaben uns auf den Weg herauszufinden, was die Ursache des fernen tumults war.

Nach einem kurzen Teleport standen wir auch in einem Bereich, von dem aus wir einen guten Blick auf den alten Tempel hatten. In jenem begaben sich die verschiedenen Risso, reih um reih trat aus dem Wasser.

Ich kann mich nicht mehr so genau daran erinnern, aber irgendwann in diesem Zusammenhang, vielleicht war es auch schon vor dem Sprung durch den Limbus, hob Collegus Muntagonus den Memorabia Cantus auf, welchen ich auf mich selbst gesprochen hatte, um einen ausgleich, für eine eventuelle aussichtslose Situation zu haben, dem ganzen lagen einige Metaphysiche Überlegungen zu grunde, wobei ich keine Ahnung habe ob es funktioniert hat oder hätte, den Erinnerungen der letzten Tage gegenüber bin ich dementsprechend ambivalent gegenüber eingestellt. Nachdem ich schnell gegenüber Collegus Muntagonus den Grund meiner Bezauberung erläutert hatte verwandelte er uns beide auch alsbald danach in Karpfen, damit wir uns Unterwasser umschauen konnten.

Dabei schwommen eine weitere Vielzahl an Risso an die Oberfläche um zum Tempel zu gelangen. Das Erlebnis als Fisch war, seltsam, etwas woran ich mich in dieser kurzen Zeit nicht so wirklich gewöhnt hatte, naja vielleicht beim nächstenmal.

Am Grund des Unterderischenwassers fand sich auch eine Stadt der Risso, zumindest schienen diese dort zu wohnen, da ich mich aber ncht allzu sehr mit Rissoarchtitektur auskenne, konnte ich nicht beurteilen ob diese Stadt ursprünglich eine Rissostadt war oder nicht, bei der Ansammlung an Seltsamkeiten hier, würde es mich nicht wundern, wenn es sich dabei ursprünglich um eine Siedlung der Hochelfen gehandelt hätte.

Wirklich Atemberaubend war der Sprung aus dem Wasser, welcher in einem unsanften Kontakt mit der Erde endetete und mich sprichwörtlich in die Situation drängte, mich wie ein Fisch an Land zu fühlen, weil der werte Collegus Muntagonus doch vergaß, wie er den Cantus aufheben konnte, naja, nicht wirklich vergaß, eher mental verlegte.

Offentsichtlich bin ich nicht erstickt, sonst könnte ich die Erlebnisse schlecht niederschreiben…

Danach wurden wir zu Tauben, irgendwie konnte ich mit diesem Tier besser umgehen, als mit dem Karpfen, es gelang mir sogar zu fliegen, wir flogen zu dem Tempel und sahen uns die Predigt an, bzw. hörten Sie auch.

Zuerst verstand ich nicht wovon die Risso redeten, war ich ihrer Sprache doch nicht mächtig, doch Collegus Muntagonus kannte dafür einen Cantus und übermittelte mir mittels arkaner Methodiken, ähnlich einiger Überlegungen, welche ich selbst schon angestellt hatte, einen entsprechenden Cantus zum Verständnis der fremden Sprache. Dabei handelte es sich um einen, nun vereinfacht könnte man es wohl als Xenographus für verbales Verständnis betrachten, ein Xenolingua, wenn man so will.

Jenen wirkte ich dann auch als Taube und es gelang mir die Äußerungen des silbergeschuppten sprechenden Risso, wahrscheinlich ein Priester, zu verstehen und ihnen zu folgen. Er oder Sie, vielleich auch Es, keine Ahnung, sprach von der Rückkehr ihres Königs, ihres Gottkönigs, naja warum auch nicht, für den ist hier bestimmt auch noch Platz…

Collegus Muntagonus wurde dadurch auf eine Idee gebracht und er wollte sich jene schnell notieren und verschwand durch den Limbus, ich beobachtete die Risso, bis diese den Tempel verließen, wartete noch etwas und als Collegus Muntagonus immer noch nicht zurückkehrte, breitete ich meine Schwingen aus und flog zurück. Irgendwie war es nicht das gleiche wie mit einem Stab zu fliegen.

Dort las ich in einem der Bücher und machte mich mit den altechsichen Zeichen des Chrmmk vertrauter, lessen als Vogel, vor allem als Taube, gut als kleinerer Vogel wäre es wahrscheinlich noch schwieriger gewesen, stellte mich vor ganz eigene Probleme. Fehlten mir doch irgendwie die Hände zum wenden der Seiten, weshalb ich mit dem Schnabel vorlieb nehmen musste.

Ich habe keine Ahnung wieviel Zeit verging, bis die anderen zurückkehrten, zuerst wollte mich der werte Bruder verscheuchen, ja sehr Traviagefällig, nicht wahr? Aber schließlich wurde er doch darauf hingewiesen, das davon auszugehen sei, das die Taube, welche dort liest, wahrscheinlich keine gewöhnliche Taube sei, was auch schnell bestätigt wurde, nachdem Collega Peddersen mich schriftlich fragte ob ich es sei, was ich schriftlich bejahte.

Danach dauerte es auch nicht lange bis Collegus Muntagonus daran erinnert wurde, den Cantus aufzuheben und flugs hockte ich vor dem Buch, mit einem Stück Kohle im Mund.

Zuerst entnahm ich jenes meinem Mund, danach berichteten Sie von ihrem Fund des roten Kristallsteins, für den Ruf der Risso, nur das jener zerstört war, in diesem fall zweigeteilt, es wurden noch Amulette erwähnt in einer gefundenen Aufzeichnung, ich erwähnte dann auch, das ich besagte Amulette, wahrscheinlich, um den Hals zweier der silbergeschuppten Risso gesehen habe, sowie das diese jene aus den Händen der Menschen entrissen hatten. Ein schneller Blick auf den roten Kristall enthüllte, dass dessen arkane Matrix am zerfallen war, was nicht verwunderlich ist. Ich brachte jenen zu Collegus Muntagonus, wobei ich dank eines Fortifex Cantus, seiner seits, für einen sehr kurzen Abstand durch den Limbus springen musste. Ich zeigte ihm den Kristall und erwähnte auch, dass dieser uns helfen könnte über den Umweg der Risso in die alte Achaz Stadt zu gelangen, zweifelte ich doch mittlerweile sehr an der Teeidee, obwohl jene natürlich nett gewesen wäre, nehme ich an. Während Collegus Muntagonus mit der Wiederherstellung der Zauberkräfte des Kristalls beschäftigt war, besah ich mir seine Ideen bezüglich der echsichen Kabale, von der er immer wieder berichtete, da ich noch unter der Wirkung eines Memorans Cnatus stand werde ich jene wohl nicht allzu bald vergessen. Ich ergänzte noch ein paar eigene Ideen, welche sich hauptsächlich um die Verknüpfung der Lebensräume Dschungel–>Sumpf–>Wasser drehten.

Mit dem zusammengesetzten Kristall begab ich mich zu den anderen und überließ Collegus Muntagonus wieder seinen Ideen und Theorien, ist doch schön das wenigstens einer seinen Forschungen nachgehen kann, obwohl Collegus Steinfest konnte dies auch, vielleicht sollte ich mir ebenfalls den ein oder anderen Nottel zulegen, ihm scheint es ja etwas geholfen zu haben, oder?

Den anderen erwähnte ich kurz gegenüber noch, wozu der rote Stein wichtig sei, etwas was mir Collegus Muntagonus vorher noch gesagt hatte, wären meine arkanen Ressourcen nicht immer so erschöpft, so hätte ich dies auch als bald festgestellt.

Während die anderen üben, jagen und inneneinrichter spielen, beschloss ich mich mit den Schriften an den Wänden auseinanderzusetzen. Dachte ich doch, das jene für den Ruf der Risso interessante Informationen enthalten könnte.

Mittlerweile hatten wir ja auch alle notwendigen Kristalle, Collegus Muntagonus hatte noch einen gefunden, ich frage mich ob ich auch mal soleicht ablenkbar und etwas verwirrt oder vergesslich werde wie er es jetzt ist, wobei es mir auch schwer fällt dies genauer einzuschätzen, weiß ich doch aus eigenen Erfahrungen und Gedanken, welche nur im weitesten Sinne als eigene einzuschätzen wären, wie ein Geist aus unterschiedlichen Perspektiven wahrgenommen werden kann.

Zivilisation, endlich…

Es ist seltsam, ich kann über die hiesigen Gefilde wirklich nur meinen Kopf schütteln, bei der Dichte an arkanen Begebenheiten, welche dazu auch noch in der Nähe einer Akademie für Hellsichtsmagie liegt, wenn auch eine vom Bund des weißen Pentagrammes, ohne das diese auffallen, das ist doch mehr als abwegig, gehen wir doch einfach mal durch, was einem einfachen Adepten einer grauen Akademie auffällt, wen er durch die hiesigen Länder wandelt, da war zuerst einmal die Brücke errichtet von Collegus Alrikorion Notelian Steinfest (oder auch Alrok Nottel Flachkiesel, in sich selbst war die Brücke nicht magisch, aber es war eine magische Dienstleistung zu einer Zeit, wo dessen Akademie nicht zu einer der drei Gilden gehörte), eine Reihe an limbischen Portalen, welche hexische, druidische und gildenmagische Spuren aufweisen, das Tor zu Xindans Schatzkammer, das Laboratorium von Collegus Steinfest im Berge, die beiden dortigen Dämonen, deren Golems und Daemonoiden, die beiden Kraftlinien, ein Heiligtum Ifirns, welches unmengen an arkaner Energie ausstrahlt, die arkane Aktivität an den heißen Quellen (ich meine ein Haufen Mindergeister) und darunter, natürlich, noch Überbleibsel der Kristallomantischen Zauberkunst, eventuell sogar mit echten Kristallomanten.

Ich sollte mal durch meine Ländereien laufen, immerhin ist Mhanadistan eine viel ältere Kulturgegend…

Aber jeder nach seinen Fähigkeiten und das eine Akademie, welche zu einer Gilde gehört, die den Einsatz des Ignifaxius als den Höhepunkt sinnvollen arkanen Einsatzes im Schlachtgetümmel sieht und über keine ernstzunehmende Forschung verfügt, das sollte mich wohl nicht verwundern, die armen jungen Geister die dort geformt werden, in der Bruderschaft der Wissenden, würden sie sich wenigstens, etwas, mehr mit der arkanen Forschung beschäftigen, wobei die dort genutzten Mittel vielleicht auch nicht die sinnvollsten sind, aber ich schweife ab.

Ursprünglich war ich noch an der Stelle, welche zum Loch im Becken führte, außerhalb desselbigen versteht sich, und unterhielt mich mit Vitus über die Feinheiten der Magietheorie, ein interessierter Kopf wie mir schien, vielleicht sollte ich ihm mehr über das Thema erzählen, wenn sich das nächste mal die Gelegenheit bietet. Mit der Zeit wurde es jedoch dunkler und wir beschlossen zu den anderen, also den beiden älteren Handwerkern zu gehen, vorher war noch die Überlegung im Raum den anderen eine Nachricht zu hinterlassen, aber es bot sich auf die Schnelle nichts sinnvolles an, naja später dachten wir uns und begaben uns ersteinmal zu den anderen.

Besagte Handwerker waren noch am Baden, ich sollte hier bei Gelegenheit zurückkehren, ein echtes Tulamidisches Badehaus hier, wäre doch genau das richtige für die Gegend, ich sehe es schon vor mir mit Tee, nennen könnten wir es die Nehazet Badeanstalt oder so etwas in der Art. Nachdem wir überlegten, das es eigentlich sinnvoll wäre auf das geheime Loch hinzuweisen, könnte doch jemand dort ertrinken oder anderweitig verschwinden, begaben wir uns zu der Höhle um etwas zu essen und uns zu unterhalten. Vitus und ich wurden zu einem alten Familienrezept mit Huhn bewirtet, es war sehr gastlich, bei nächster Gelegenheit werde ich ihnen wohl das alte Familienrezept für die Sauce geben, es könnte sie freuen denke ich, und es erscheint mir als sehr Traviagefällig, die anderen begaben sich kurz danach zur Ruhe.

Doch ich konnte dies noch nicht tun, zuerst warf ich noch einen Blick auf meine Freunde, mehr oder minder, eigentlich war es ein Blick auf die arkane Umgebung, massiv modifiziert, ich muss den entsprechenden Zauber wirklich noch üben, immerhin war es mir möglich Delias arkane Austrahlung durch das Gestein hindurch noch wahrzunehmen, und das war nicht alles was ich erblickte. Aufgrund der Reichweiten Modifizierung nahm ich die arkane Ausstrahlung nicht sehr lange war, aber die Intensität war unverhältnismäßig hoch, ich muss definitiv an einer Ergänzung zur Okharim Skala arbeiten, sowie an Filterelementen, eventuell Vordefinierte Auarcania Deleatur Zaubersprüche könnten hilfreich sein? Sollte ich einmal ausprobieren…

Ohne meine arkanen Kräfte bin ich den anderen keine Hilfe, deswegen sammelte ich Material, welches zum Elemente Humus zugehörig war zusammen und rief zwei Diener des Humus herbei, welche ich erstmal sich selbst überließ um danach meine Lebensenergie in Astralenergie umzuwandeln, unterbrochen nur von der Heilung durch die Diener des Humus erlaubte mir dieser kraftraubende Prozess doch meine arkanen Kräfte wieder auf Nominalniveau anzuheben.

Danach hinterließ ich eine Nachricht in der ich kurz umriß, dass ich zum Becken mit dem Loch zurückgekehrt wäre um nach meinen Freunden ausschau zu halten und das sie sich keine Sorgen machen müssten, etc…

Ich begab mich also zum Becken und schaute mir noch einmal die Umgebung an, war aber in einer eher ungünstigen Position und begab mich wieder zu der Höhle, veränderte dort, folgerichtig, noch einmal meine Botschaft und betrachtete von mir nochmal meine Umgebung, wie zu erwarten war, fand sich Delias Signatur recht schnell, ich muss wirklich besser werden in dem Zauber, das ist ja erschreckend ineffezient. Sammelte noch etwas Ausrüstung ein, kleidete mich, leicht, aber eines Magus angemessen, änderte nochmal die Nachricht ab und ging die Astrale Signatur des Ortes durch an dem Delia war, ich berücksichtige die Verzerrungen der arkanen Umgebung durch die Einflüsse der Kristallomantischen Zauberei und sprang durch den Limbus, auch ein Zauber in dem ich besser werden muss.

Und erschien in einer Kammer hinter Delia und Jane, welche gerade mit dem betrachten eines recht ansehnlichen Kristalls beschäftigt waren, Jane hiel tmir ein Buch hin, mit deren ersten Seiten ich mich gerade beschäftigte und begann einen Eternia Memorabilis zu wirken, als ich erfuhr das ein gewisser Magus namens Rakorium anwesend sei, noch mit dem weben des Zaubers beschäftigt fragte ich,“ aber es handelt sich nicht um Muntagonus, oder?“ Das wurde bejaht und folgerichtig gab ich das Buch zurück und wandte mich aus der Kammer hinaus um mich zu Archomagus Rakorium Muntagonus zu begeben, selbst ich habe ja nicht die Gelegenheit mich jeden Tag mit einem der wenigen Erzmagier zu unterhalten, wird es doch wohl noch ein paar Götterläufe dauern bis ich diesem illustren Zirkel angehören werde, nehme ich mal an, dieser Vorkämpfer gegen den Erzfeind der Urtulamiden war genau so, wie aus seinen Schriften zu erwarten war, ein geistig wendiger, aufs wesentliche konzentrierte, zuvorkommender Magus mit entsprechenden Fähigkeiten, welche seinem Stande angemessen sind, oh wie angenehm es war mit ihm von Idee zu Hypothese, zu Theorie und wieder zurück zuspringen, es war wie ein Spiel zwischen zwei großen Meistern der Kamele. Bei etwas Tee unterhielten wir uns weiter und kammen schließlich auf die Idee das es nicht schaden könnte die Echsen zum Tee einzuladen, dafür müssten sie ja immerhin ihre Tore öffnen und uns allen wäre geholfen, ein wirklich fasznierender Mann, seine Magnifizienz Rakorium Muntagonus, hoffentlich ergibt sich noch die Möglichkeit ihn nach Rashim und Zuhal zu befragen, da beide Magister des Dracheneis zu Yash-Hualay sind, könnte ich mir vorstellen das sie sich durchaus kennen könnten, vielleicht kann er mir ja sogar etwas beibringen oder mich auf einige seiner Monographien verweisen, ein paar Traktate habe ich ja in der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis schon gelesen, da fällt mir ein, ich sollte ihn nach der Bibliothek von Avalon befragen, könnte immerhin gut sein das er einen Zugang zu dieser kennt, und sollte er diese noch nicht kennen, so könnte sie ihm eventuell bei den Recherchen zu seiner Theorie behilfreich sein, was durchaus dazu führen könnte das ich genügend mitbekomme um das eine oder andere von ihm zu lernen, vielleicht ist er ja auch so freundlich und schreibt mir ein Empfehlungsschreiben, wäre bestimmt hilfreich in Gildenmagischen Kreisen.