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Gen Heimat

Nach einigen Nächten ist es schließlich soweit, das Ashtarra beschließt aus Al’Anfa aufzubrechen, viel gibt es zu tun, neben der Ehrerbietung einer alten Freundin gegenüber, sollte Sie auch andere alte Bekannte aufsuchen, ganz zu schweigen davon das es auch für ein Gespräch in der Familie mal Zeit wäre.

Die Reiseroute war schnell geplant, mit einem der Schiffe von Lechmin, der Tänzerin, welche gerade, wie es der Zufall so wollte, könnte Sie ersteinmal nach Khunchom reisen und von dort aus weiter nach Rashdul, danach…

Aufgrund Taras Abneigung gegen die Praiosscheibe und Licht, hatte sie, ganz abgesehen davon das Sie eh neuer Kleidung bedurfte, weil ihre alten Gewänder, vermutlich noch in Rashdul waren, sich mit diversen Sachen ausgestattet um sich das Licht erträglicher zu machen, am auffäligsten, also neben der in Schwarz gewandeten Gestalt (was nun in Al’Anfa per se vermutlich nicht so auffällig ist), waren zwei Halterungen, die eine für einen verkleinerten Zauberstab und die andere für einen Sonnenschirm, was ihr erlaubte immer bequem beide dieser nützlichen Gegenstände griffbereit zu haben. Doch über ihren Sonnenschirm hinaus hatte sie natürlich noch andere Vorkehrungen getroffen, da wäre einerseits der sehr breitkremprige Spitzhut zu nennen und andererseits die Kapuze ihres Mantels, mit eingenähtem Schleier, sie konnte nur hoffen das dies ausreichen würde, wenn sie im Schein von Praioslicht wandeln müsste.

Zumindest auf der Tänzerin konnte sie für sich sein, dachte sie, allein mit ihren Gedanken und in ihrem Geist, gab es doch nichts besseres dort zu tun, gut die Aussicht war schön, vor allem, wenn des nächtens die Sterne und das Madamal am Firmament erstrahlten, deren sanftes Licht, welches eher einem Schatten der Praiosscheibe war, war ihr schon seit früher Kindheit weitaus angenehmer gewesen, was auch dazu geführt hatte das sie bint-al-Laila gerufen wurde, blühte Sie doch in den Nächten geradezu auf. Etwas was sich bis heute nicht geändert hat…

schon wider Drachen

Endlich ergab es sich das ich mal etwas Zeit erübrigen konnte um den verschiedenen notwendigen Projekten nachzukommen, dachte sich Nehazet, während er in einem dieser Projekte vertieft war, das aktuelle Thema war, wie sich wider Drachen erwehren, etwas was ihm nur sinnvoll erschien, für den unwahrscheinlichen Fall, dass das erzelementare Drachenei schlüpfen sollte (ganz abgesehen davon das es vermutlich auch so nicht schaden könnte sich über dieses Thema Gedanken zu machen).

 

Drachen, magische Wesen, verfügen über Telepathie und Flugfähigkeit in aller Regel, den Flammenodem kann ich, bei einem Erzdrachen, wohl ersteinmal ausschließen… (Sollte mir darüber später aber auch Gedanken machen), primär sollte das Ausschalten/Unterbinden inhärenter Fahigkeiten sein (Wie Telepathie und Flugfähigkeit), um Kommunikation (Hilferuf?) und Reichweitenvorteil (und Flucht) zu negieren. Idealerweise sollte der Astralleib des Drachen abgebaut werden (was wohl unpraktisch sein wird, aufgrund der temporalen Komponente, der Reichweite und dem Aufwand, theoretisch ließe sich dies umgehen durch diverse [wie groß ist der durchschnittliche Astralleib des durchschnittlichen Drachens eigentlich, vielleicht finde ich in Punin etwas dazu?] Thaumatursome, vermutlich in Pfeilform, zum Abbau des Astralleibs praktisch substituieren.)

Thema Thaumatursome gegen Drachen (und eingeschränkt auch andere magische Wesen):

Bei Drachen (und anderen Wesen, welche sich arkan bewegen) sollte sich ein T. der Contra (Con.) Moventia eignen (andere Wesen bei denen dies auch Wirkung zeigen könnte, Dämonen, Elementare, Geister?, Konstrukte), Einschränkung vorraussichtlich nur auf arkane Fortbewegung (was allerdings alle zuersteinmal auf die gleiche Ebene zwingt)

Weiterhin T. Con. Communicatia, Überlegungen ähnlich wie weiter oben ausgeführt…

Fähigkeiten Elementarer Drachen – unbekannt (es kann allerdings davon ausgegangen werden, das profunde Fähigkeiten der Manipulation desjeweiligen Elementes vorhanden sind, bedeutet dies auch das entsprechende Schwächen vorhanden sind? Ließe sich der erzlementare Drache durch ein dreidimensionales Konstrukt verschiedener Orkanwände einsperren?)

Während Nehazet so nachdachte, schweiften seine Gedanken, wiedermal zu etwas anderem, wiedermal handelte es sich dabei um Tee und von dort aus weiter, ich sollte gleich noch eine Teetransportkiste entwickeln und in Khorestan bestücken, reicht eine Kiste?

Wo war ich, achja Drachen, hmm, für tiefergehende Arbeiten bräuchte ich mehr Informationen, also kann ich mich auch genauso gut dem magischen Schreibapparate Problem und der Kopie der Berichte widmen, so wie vielleicht später auch noch Hosen.

relativ Traviagefällig?

Trotz der Tatsache das ich nicht wirklich weiter an den mannigfaltigen Problemen arbeiten konnte, war es dennoch ein recht gefühlter Tag, das Gespräch mit den beiden hohen Traviageweihten war recht faszinierend und im verhältnis zu anderen Traviageweihten auch weitaus erträglicher. Da ich bislang noch nichts gegenteiliges vernommen habe, kann ich wohl davon ausgehen das ich mich, in den Augen der beiden zumindest relativ traviagefällig benommen habe, ich meine, wenn dem nicht so gewesen wäre, hätten Sie mir das bestimmt mitgeteilt, oder?

Wobei ich wirklich gespannt bin, inwiefern die Idee mit den drei Traviatempeln sich durchsetzten ließe?

Später ergab sich dann auch wieder ein Gespräch mit Jane, bei der Erwähnung des Projektes der fliegenden Burg, wies Sie auf strukturelle Probleme hin, sicherlich bei einer normalen Burg würde ich ihr durchaus recht geben, aber die Idee war ja nie, einfach eine Burg zu nehmen und sie in die Luft zu erheben, das wäre schließlich ziemlich fragwürdig und wenig weise, nein stattdessen würde es sich dabei natürlich um eine entsprechend vorbereitete Burg handeln, hmm ob das Eternium in Skar Zhts Kammer wohl ausreichen würde um eine neue Burg zu gießen? Ach nein, es wäre weitaus praktikaber kleinere Elemente aus dem Eternium zu gießen und diese schließlich, am besten modular, zu einem größeren Element, wie besagter Burg zusammenzufügen, aufgrund der zu erwartenden Eigenschaften des Eterniums könnte die Idee mit der Burg sogar recht einfach funktionieren, hmm, nur in die Stadt von Skar Zht erneut reinzukommen wäre ein anderes Problem.

Vielleicht sollte ich neben der Eterniumflugburg noch andere Pläne für dieses Problem machen.

Jedenfalls gab es neben dem Gespräch zu besagtem Projekt noch die Erwähnung des Gespräches mit der Erzprätorin ter Winkel, also des Gespräches von Jane mit ter Winkel und da diese die von Jane erwähnten Funde geheimhalten wollte und, fand Jane es wäre irgendwie sinnvoll, den einzigen anwesenden Gildenmagier (welche auch, partiell, für Wissenserwerb und Weitergabe bekannt sind) mit einzubeziehen, dem ich nur zustimmen konnte (also nicht unbedingt der Geheimhaltung, notwendigerweise), aber die Einbeziehung meinerseits ergibt durchaus Sinn.

Das Gespräch mit ter Winkel verlief auch recht fruchtreich und wie sich herausstellte teilte ich ein ähnliches Problem wie sie mit dem Höhepunkt mittelreichischer Zivilisation, nur das es bei mir Tee gegenüber Kräuteraufguss war, so war es bei ihr Wein gegenüber Traubensaft. Der Vorschlag von ihr sich für meine weitere akademische Karriere stark zu machen, ist eigentlich recht lachhaft, der Ritus der kleinen Astralemanation in Punin ist klassischerweise eine simple Prüfung in der ein, recht bekannter, Cantus rekonstruiert wird (etwas was ich in meinen Studien der satuarischen Magie schon getan habe, sehr einfach) und der Nachweis der Variabilität der primär gelehrten Canti, da ich diese praktisch laufend modifiziere habe ich besagten Erweis schon desöfteren erbracht, nur nicht vor Spectabilits Garlischgrötz, was wenig verwunderlich ist, da doch Spectabilitas Garlischgrötz auch noch die Convocata Prima der Großen Grauen Gilde des Geistes ist (und dementsprechend, vermutlich ähnlich beschäftigt sein wird wie ich es bin).

Die Erwähnung das die Hesindekirche es anscheinend nicht schafft eine einfache magische Feder zu erschaffen fällt in einen ähnlichen Bereich, ich meine ich habe nur kurz darüber nachgedacht und komme auf ein halbes Dutzend tragbare Varianten, bei Zeiten werde ich ter Winkel wohl ein paar Prototypen schicken…

Wobei ich meinen Ansatz mit dem  Projektionsmedium und der mutltiplen Federkontrolle zur Vervielfältigung als praktikabler ansehe. Aber ich war ja schon in Khunchom von den Analyseversuchen meines Szepters wenig beeindruckt. Manchmal meine ich Magie sollte bei den Magiern bleiben, für die anderen Wissensbereiche mag die Kirche Hesindes wirklich geeignet sein, aber für den Bereich der Magie, hege ich manchmal meine Zweifel, nagut vielleicht lag es bislang nur an den Individuen mit denen ich zutun hatte.

Ich meine ter Winkel, als Absolventen der Herzog-Eolan Universität von Methumis ist eine Kundige der Magica Clarobservantia, somit nicht notwendiger weise eine Expertin der Magica Theoretica, ähnliches mag für die anderen Personen gelten, welche sich mit dem Projekt Magische Feder in der Hesindekirche beschäftigt haben, wobei das natürlich die Frage aufwirft warum dann ausgerechnet diese? Gerade in der Hesindekirche sollte es entsprechende Experten geben, denke ich.

Andere Sache die mir im Gespräch mit ter Winkel aufgefallen ist, ich sollte unbedingt meine Arbeiten in Punin abgeben, es sind doch ein paar weitere Konstruktionsideen hinzu gekommen, naja wenn das alles hier vorbei ist, ich meine die Leihgabe der Sphäre muss ich zur weiteren Untersuchung eh wieder zurückfordern und mit dem toten Dämon sollte ich auch irgendwie in die Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis kommen, das wird auch eine spannende Reise. Vor allem wenn ich dann noch an das Drachenei denke.

Das letzte Mahl?

In solchen Gedanken war Nehazet vertieft als es plötzlich an seiner Zimmertüre klopfte, wie sich herausstellte hatte sich Nehazets Experiment etwas verselbstständigt, leider nicht in einem interessanten rahmen, wie das es beispielsweise plötzlich intelligent geworden und durch die Gegend gekrochen wäre, nein es war wohl dabei gewesen sich aromatisch bemerkbar zu machen, anscheinend, wie sich herausstellte, funktionierte Mathematik nur eingeschränkt in spezifische Richtungen was diesen Bereich betrifft, toll eine weitere Sache, welche in den diversen Büchern nicht erwähnt wurde…

Die Hinweise von Jane waren durchaus hilfreich, aber auch ermüdend, verstärkten sie doch primär Nehazets Wahrnehmung davon, das die Personen, welche für das Einheitenmischmasch verantwortlich waren in kein Alchemistisches Laboratorium gelassen werden sollten.

Wobei der Hinweis das mit Prise nicht die Schiffsladung gemeint war, war schon hilfreich, zumal es nach der Nachfrage, welcher Begriff von den Thorwalern benutzt wurde nun auch dazu führte das er zwei neue Thorwalsche Begriffe kannte, hmm wie viele Worte wohl in der Thorwalschen Sprache existieren?

Nehazets domestisches Experiment, war, trotz allem, erstaunlicherweise genießbar, im weitesten Sinne des Wortes, sicher es war eine fragwürdige Kombination verschiedenster Kulinarischer Quellen, da es den anschein hatte als wäre jede Küche Aventuriens, bis auf die Tulamidische, vertreten gewesen und neben dem Einheitenmissverständnis kamm halt noch das kleine Problem der Kochstelle hinzu, also eine Kombination, welche eigentlich in einer waren Katastrophe hätte enden sollen, es aber nicht tat. Gut es war, etwas, versalzen (ob Travia das mit dem Skeptizismus meinte?, vermutlich nicht es war ja keine Suppe), hatte durch die Kombination der unterschiedlichen Quellen eine faszinierende Konsistenz, aber abgesehen davon, war es genießbar.

Was natürlich zu der frage führte warum? Eventuell wäre es interessant weitere Experimente in der Richtung zu unternehmen um festzustellen, ob dies einfach nur eine Kombination ausgleichender Faktoren war oder ob dies an einer metaphysichen Verknüpfung Travias Domänen und Aspekte mit Nehazetswesen zu tun hatte?

Nur wie, das einfachste wäre vermutlich, wie bei den Messerspitzen für eine entsprechend große Vergleichsmenge zu sorgen, ganz dem Gesetz der großen Zahlen folgen, doch wo das bei den Messerspitzen noch vergleichsweise einfach wäre, in dem beispielsweise bei jedem Schmied in Aventurien 10000 Messer geordert werden, könnte ja nicht so lange dauern, ich meine so ein Messer ist ja nicht sonderlich groß, um diese dann zu vermessen und dadurch das durschnittliche aventurische Messer zu erhalten um von diesem dann auf die Messerspitze des besagten Messers zu schließen. Würde es bei den Kochversuchen bei Nehazet bleiben, um auf eine zufriedenstellende Größe zu kommen würde er wohl nichts mehr anderes machen als vermeintlich katastrophale Kombinationen kochend zuzubereiten.

Wodurch dieses Experiment nicht über die Gedankenphase hinaus kamm und es vorerst wohl bei Nehazets letztem zubereitetem Mahl verbleiben würde, gab es doch noch das eine oder andere Projekt das aktuell, etwas, wichtiger war…

Am nächsten Tag, es war der 13. Phex 1026 (etc), erschien dann auch noch der nächste geladene Gast, welcher noch nicht angekündigt war auf arkanem Wege, es handelte sich dabei um die Erzprätorin ter Winkel (ter, güldenländischer Namenszusatz?), welche nach kurzer arkaner Visitation ihres Ankunftspunktes, im Rabenturm, erstens, wie zu erwarten war, mittels Magie (genauer gesagt einem Gildenmagischen Transversalis Thaumatursom, Signatur X[X = Unbekanntes Individuum]Y[Y = Vorraussichtlich Gegegnwärtige arkane Struktur]Z[Z = Gildenmagischen Ursprungs] 3459 [3459=fortlaufende Nummerierung, welche kompliziert wird durch einen fehlenden gesamt derischen, die diversen Globulen überspannenden nunja Gesamtindex arkaner Wirker und Phänomene, hmm wäre vielleicht auch ein interessantes Gebiet für später], der Cantus Effectionis war ein äußerst gelungen modifizierter Transversalis, unter anderem mit einer stark erweiterten Reichweite, als herausragendstes Merkmal, wobei die Zielort Modifikation ebenfalls faszinierend war), zweitens war sie selbst arkan begabt, der Signatur nach (nach obigen Schlüssel wäre dies dann XYZ 3460) ebenfalls Gildenmagischen Ursprungs.

Als weiteres Projekt zeichnet sich die arkane Aufbesserung (oder Ausbesserung) von Sieghelms Behausung ab, nach dem Licht in der Bibliothek, und der Unzuverlässigkeit des Fallgatters letztens, gäbe es nun auch noch die Tür zum Rabenturm, hmm, was wohl notwendig wäre um die Burg zum fliegen zu bringen? Ich meine es würde viele unserer Probleme lösen und wäre bestimmt auch recht Traviagefällig, wenn wir soetwas wie ein fliegendes Heim hätten (wobei mir die Architektur dafür nicht wirklich gefällt, aber irgendetwas ist ja immer)…

Vielleicht etwas für Skrupellose Magier?

Entnervt schritt Nehazet von seinem „Experimentierareal“, Kochstelle wollte er es nicht nennen und er verbat sich auch das es von anderen so genannt wurde, schon alleine, weil es mit Kochen nicht viel zu tun hatte, also abgesehen von dem erwärmen von Flüssigkeiten über einer Wärmequelle in einem Gefäß, in das andere Ingredenzien getan werden…

Alles begann mit einem, vermutlich, harmlos gemeinten Kommentar von Seiten eines Teiles des Hohen Ehepaares, eins führte zum anderen und hier war er nun, nachdem er sich querbelesen hatte (also eher die Einträge überflogen hatte, aber so kompliziert konnte das ja nicht sein) in diversen Kochbüchern, welche er in der Bibliothek gefunden hatte.

Doch die Probleme begannen schon bei den Mengenangaben, beispielsweise war von Prisen die Rede, was Schiffsladungen damit zutun hatten entzog sich allerdings Nehazet Verständnis, konnte er sich doch dunkel daran erinnern, etwas von Prisen vor Jahrzehnten mal in den Sagen eines Tulamidischen Schifffahrers gelesen zu haben. Auch die Verwendunge von Messerspitzen und diversen Löffeln war nicht schlüssig, zumindest hatte er noch kein Rezept mit Gabeln gefunden.

Er war schon kurz davor zu überlegen ob es nicht sinnvoll wäre Messer und Löffel aus dem gewünschten Material zu formen, wobei dies nur bei den Löffeln wirklich hilfreich wäre, bei den Messern stellte sich nach wie vor die Frage, was eine Messerspitze sei, vielleicht könnte er die durchschnittliche Spitze eines Messers bestimmen?

So mühte sich Nehazet durch ein Feld, mit dem er sich nicht wirklich beschäftigen wollte, zumal nicht zu diesem Zeitpunkt, gab es doch noch so viele andere, wichtigere Dinge zu vollrichten, vorbereiten und umzusetzen…

Wobei, nach all den Schereien, welche sich durch diese unlogischen und unpraktischen Einheiten ergeben hatte, war er doch versucht, auf seine Liste immer weiter wachsender Projekte noch einen Folianten für den Skrupellosen Magus zu setzen – Ein logisches Einheitenvergleichswerk, für Alchimie und andere Häusliche Anwendungen oder dergliechen…

Doch zurück zu dem Auslöser dieses Exkurses in, was auch es war, es begann alles damit das neben erwarteten Gästen auch unerwarteterweise die geladenen Traviageweihten schon eintrafen.

Besagte Traviageweihte hatten ein Artefakt ihrer Kirche dabei einen heiligen Kessel, welcher die hungernden Speisen konnte, interesannterweise auf die gleiche Art, durch ein warmes Mahl, wie von Nehazet schon vorgeschlagen, nur das er dazu die Materie einiger Bäume hatte umwandeln lassen, aber das Prinzip der Sättigung durch Speise war ähnlich genug.

Um dies umzusetzen wurde auf dem Vorplatz begonnen eine Suppe zuzubereiten, wo viele Mithalfen, unter anderem auch Nehazet, nachdem sich da schon einige Probleme bezüglich der unpraktisch benannten Einheiten herausstellten, fand sich schließlich etwas, wozu ein langstudierte und überaus brilianter Magus, Erwählter von Travia und Herr über sein eigenes Land genau die richtigen Qualifikationen besaß, nämlich zum zupfen von Basilikum…

Aber wenigstens zupfte er es perfekt, was auch immer das genau heißen mag…

Die Suppe war schmackhaft und Nehazet konnte eine kleine Pobe zur späteren alchimistischen Analyse beiseite schaffen.

Anschließend half er noch beim wiederaufbau der Zelte, welche für das Kochen auf dem Platz abgebaut werden mussten, es erschien ihm einfach das richtige zu sein, er hatte dabei allerdings auch schon einige Ideen wie solche Bauten effizienteer ab- und aufzubauen wären.

Danach folgte Delias, beinahe quasi nicht wirklich authentischer Tulamidischer Empfang mitsamt entsprechender Atmosphäre für den eigentlich erwarteten Gast…

Es war zum Kopfschütteln, was aber eher an dem Material vor Ort und nicht an Delias Versuchen lag es zu improvisieren ohne das korrekte Handwerkszeug, nunja zur Hand zu haben…

Die Geister die da(zwischen) riefen

Toll, noch ein Problem„, seufzte Nehazet gedanklich, „aber eigentlich war es ja zu erwarten, werde mich wohl etwas tiefer mit den Bereichen der Invocatio und der Heptasphairischer Entitäten auseinandersetzen, wieso läuft es nur immer darauf hinaus das ich an sämtlichen Feldern der Magie arbeite, selbst an denen die gar nicht in dem System liegen? Gut Ganz so schlimm ist Kalkaribs Situation auch nicht, klingt nach einer Untertreibung, wenn seine Situation bedacht wird, aber der Reihe nach…“

Es begann, nicht wirklich, aber irgendwo muss wohl der Anfang stattfinden, beim morgendlichen Mahl, es wurde beredet was zu tun sei. Die Beisetzung Gasparyns von Varnyths war ebenfalls für diesen Tag angedacht und trotz dessen, das eine Person zu Grabe getragen wurde, sollte an diesem Tage auch eine Seele aus den Niederhöllen gezerrt werden. Natürlich nach dem Boronsdienst.

Von den Vorbereitungen der anderen nahm Nehazet nicht viel war, war er doch damit beschäftigt sich auf die Invocation vorzubereiten, er hatte schon früh, genauestens, beschrieben wie ein entsprechendes Gewand zur Invocation, gemäß dem Codex Albyricus, auszusehen hätte und dies konnte auch bereitgestellt werden, wie das hatte er nicht gefragt und war ihm mittlerweile auch ziemlich egal…

Er sichtete seine Vorräte an Zauberkreide und Beschwörungskerzen, beides im örtlichen Perainetempel hergestellt, war erstaunlicherweise nicht das seltsamste Gespräch der letzten Tage war, gleiches galt für den Ingerimmtempel.

Ja, auch den Ingerimmtempel suchte Nehazet zu geeigneter Stunde noch auf, da Kalkarib in der Domäne Widharcals gefangen war, welcher gemeinhin als antidodecarischer Antagonist Ingerimms angesehen wurde, erschien es Nehazet als weise (oder zumindest vernünftig) einige Paraphernalia im Ingerimmtepel zu erwerben…

Und schließlich, nach dem Boronsdienst für Gasparyn war es soweit und Nehazet konnte sich, in Begleitung von Azina und Maednir auf den Weg zum roten Riesen machen, Delia flog nach.

Gemessen an den letzten Tagen war die Reise ereignislos.

Aber der Anblick der sich bot war, nunja das Wort bezaubernd würde einen in den Sinn kommen, traf es jedoch nicht wirklich, vielleicht wunderbar? Aus dem Wasser mit dem Maednir sich und anderen Sklaven einen Weg durch das Gestein des Berges geschaffen hatte, waren beeindruckender eisige Konstruktionen entstanden, einziger Nachteil dabei war, das besagte Eiskonstruktionen es schwerer machten den Berg zu betreten, aber immerhin war es möglich.

Im inneren des Bergs selbst, begab sich die Gruppe zuerst zu der alten Stube von Magister Steinfest, dies erfolgte aus mehreren Gründen, einerseits hoffte Nehazet in der Stube des Elementaristen, welcher über Jahrzehnte in einem dämonisch okkupierten Berg lebte etwas nutzbringendes für die Invokation zu finden, was er nicht tat und andererseits war er neugierig, wie gut die Stube die, partielle, Flutung des Berges überstanden hatte (konnte man doch niewissen, inwiefern eine Kammer, in einem hochmagischen Berg, nichtmal praktisch sein könnte, wobei er vielleicht vorher die Ziffernfolge an der Zwei-Dschinnenbrücke ändern sollte…). Danach begab sich die Gruppe zur Invokationskammer der Angroshim, wobei sich schon vorher ein Geist (wie sich später herausstellte, von einem Angroshim) als störend herausstellte. So trieb er doch sein Schabernack bei der Öffnung der Kammer von Collegus Steinfest, doch viel schlimmer wurde es jedoch nicht.

Doch um die, unwahrscheinliche, Möglichkeit von Komplikationen bei der Invokation durch die Anwesenheit sehr spirituell reger Entitäten zu minimieren, sah es Nehazet als notwendig an, kurz vor der Invokationskammer loszusprinten und an den Zugängen zu der Kammer Bannpulver zu verteilen, ein Plan der durchaus funktionierte, nur das der Geist ihm gefolgt war, letzlich führte dies, vorrübergehend, nur zum einschließen des Geistes in der Beschwörungskammer. Delia konnte schließlich auf ihre, sehr bedenkliche, Art und Weise kontakt zu dem Geist aufnehmen und Grombasch um dessen Geist es sich handelte, quasi, zur Mithilfe überreden (Bedeutend, er würde sich nicht einmischen, wenn die Lebenden gefälligst so schnell wie möglich die Zwergischen Hallen wieder verlassen würden und auch keinen Zwergischen Schnaps trinken würden)…

Während Delia und Maednir mit Grombasch die entsprechenden Verhandlungen führten, wahrscheinlihc in der nähe von besagtem zwergischen Schnaps, bereitete Nehazet schon die Invokationskammer auf die Invokation vor, Azina und Elfenbein blieben in der Kammer.

Also wurde der Raum ersteinmal rituell gereinigt, die Sigillen und anderen Symboliken wurden angebracht, die Kerzen wurden aufgestellt, die Paraphernalia bereitgelegt und die Feuerschale neu bestückt. Nachdem der Raum entsprechend vorbereitet war, begab kleidete sich Nehazet dem Anlass entsprechend in das schwarze Dämonenbeschwörungsgewand (nicht in der Beschwörungskammer).

Als die anderen wieder zurückkammen konnte Nehazet auch endlich mit der Invocatio anfangen, er entzündete die Kerzen und begann um die Feuerschale zu wandeln, den Cantus der Invocation, dem Anlass entsprechend auf Zhayad zu intonieren und nach und nach die Paraphernalia dem Feuer der Schale in der Mitte zu übergeben. Heptasphairische Sekundäreffekte ergaben sich alsbald, welche sich in erhöhter Temperatur und typischer aromatischer Änderungen der Umgebung ergaben. Bis schließlich ein Spalt sich zu öffnen begann, welcher durch Nehazets kundiges handeln, weiter geöffnet wurde um schließlich Kalkarib wieder in diese Sphäre zu holen.

Die Invokation war geglückt, wie zu erwarten war, und Kalkarib war wieder da. Theoretisch ein Anlass zur Freude, bis auf den kleinen (aber wichtigen) Punkt, dass Azzaroth sein Thaumatursom und seine Heptasphairische Pforte in Kalkaribs Körper eingepflanzt hatte, und diese über seinen porfanen Leib hinaus mit ihm verbunden war.

Was schließlich Kalkaribs aktuelles Problem war…

Aber Nehazet hatte schon ein paar ideen, wie dieses Problem, welches Kalkarib doch sehr unter die Haut ging, zu lösen sei.

Nur auf die Frage wie es in den Niederhöllen war, konnte er noch keine abschließende Antwort erhalten.

Gans ein Magier?

Interessant, dachte Nehazet nach einer weile in der Bibliothek, Notizen von Gasparyn hatte er zwar noch nicht gefunden, aber es gab auch noch genügend Schriftwerke, in denen sich relevante Informationen verbergen könnten.

Da er für die aktuellen Probleme nicht hilfreich war, erforderten diese doch kein Verständnis magische mystischer Möglichkeiten, sondern eher eine Vernetzung zu relevanten Personen und die Fähigkeit sich auf dem Gefilde der Individuellen Interaktion hervorragend zu bewegen, etwas in dem er nicht wirklich versiert war. Versuchte er sich in der Bibliothek zu beschäftigen. Aber, so interessant der Bestand auch sein mochte, es war nichts wirklich dabei, was ihn in einer Form ablenkte, welche nun hilfreich war. Den einzigen Beitrag, welchen er bezüglich des kontaktes mit örtlichen Institutionen hätte tätigen können, wäre die örtliche Akademie anzuschreiben, eine Akademie an Kundigen der Magica Clarobservantia, denen diverse Dämonen, Dämoniden, Golems, Städte, limbische Tunnel und anderes entgangen ist, was sicherlich, hätte er einen Brief an diese Akademie geschickt, der Situation nicht hilfreich gewesen wäre, da der Brief wohl eine gewisse Faszination über die zuschaugestellte Inkompetenz enthalten hätte…

Weswegen er die nunmehr leerer wirkende Bibliothek verließ um sich anderer Gedanken und Belange zuzuwenden.

Während er die Stufen zu seinem Gemach erklomm, dachte er über den Orden nach, und der Arbeit die in dieser Richtung bevorstand.

Auf dem Tisch in seinem Gemach lagen diverse Pergamente, welche sich dem, geplanten, Thaumatursom für das erzelementare Drachenei widmeten, nicht in der Ordnung wie sie von ihm abgelegt wurden, aber er erinnerte sich durchaus daran das jemamnd in seinem Gemach gewesen war. Was kurz zu dem Gedankengang führte, das er sich eventuell etwas in der Richtung überlegen sollte…

Aufgrund der ganzen anderen Problemfälle, musste das Thaumatursom für das erzelementare Drachenei  wohl noch warten, natürlich machte der theoretische Unterbau gute Fortschritte, und eventuell würde es sich lohnen nochmals in Skar Zhts Stadt zu gehen, könnte sich dort vorhandenes Material als hilfreich für die Konstruktion erweisen…

Dann ist da nach die Invokation…

Welche aufgrund des temporären Nachteils, der geringen Zeit, wahrlich Tempus Fugit in diesem Fall, Vorrang hat, was sich natürlich auf die Nahrungsmittelversorgung mittels Elementarer Hilfe auswirken würde, ganz zu schweigen von den anderen Notwendigen Vorbereitungen, wie einem Exvocations Thaumatursom und hilfreichen Paraphenalien.

Und später das Gespräch mit den Traviageweihten, was ich davon halten soll weiß ich immer noch nicht, seltsamerweise hatte es mich überrascht das sie mit mir sprechen wollen, was mir eigentlich hätte bewusst sein sollen, vermutlich dachte ich nicht daran, weil es nicht mein Brief war sondern der von Traviahold. Hoffentlich sind es wenigstens vernünftige Personen. Anderes Problem, ich weiß nicht wirklich worüber ich mit ihnen sprechen soll? Über die Nachtodeserfahrung könnte ich nur mit jemanden sprechen, der diese auch erlebt hat, gut ich nehme an ich könnte über das erlebte im Dämon sprechen. Ob es sich lohnt die Zeit als Gans zu erwähnen? Und was ist mit Azzeroth, meiner Interpretation nach war die Handlung sowohl Traviagefällig, als auch Traviaungefällig, möglicherweise sollte ich einfach die gesamte Geschichte mitsamt all ihrer Ereignisse den beiden Erzählen, damit sie sich selbst ein geeignetes Bild machen können, wre durchaus interessant zu erfahren, wie sie es interpretieren würden. Ob etwas davon in den Bereich der Sachen fällt, welche ich laut Traviahold nicht erwähnen sollte, wahrscheinlich nicht, ein vollständiger und ehrlicher Bericht kann in dieser Situation doch nur hilfreich sein, ich meine bei soetwas schwerfassbarem wie dem karmalen, erscheint mir eine verstümmelte Version etwas unpraktisch. Vielleicht können Sie mir wenigstens weitere Literatur zu diesem Thema empfehlen. Gibt es eigentlich relevante Informationen zum Akt der Heiligsprechung?

Zum Thema Gespräche fällt mir noch ein, ich sollte auch Sieghelm in den Meditationstechniken zur Stärkung seines Geistes unterweisen, da er in der Globule noch nicht anwesend war, vielleicht sollte ich die Gelegenheit nutzen und Azina noch einmal in diesem Feld zu unterweisen?

Weiterhin bin ich am überlegen die NLP als Zweig, in ein aufzubauendes Netzwerk zu integrieren, die Problemstellung, wie wir in kontakt bleiben wurde ja schon vor einiger Zeit geäußert, dabei ergeben sich, diverse Probleme. Ich bin aber zuversichtlich, das tiefergehende studien des Transversalis Cantus, bezüglich der Ausdehnung der Maximalreichweite, sich hier als vorteilhaft erweisen werden, für relativ kurze Strecken, werde ich wohl vorerst bei Luftelementaren bleiben, zumindest die Verbindung Khunchom-Khorestan-Mahtab/Baburin-Hochstieg sollte möglich sein Norburg und Thorwal (wo in Thorwal eigentlich, ich sollte mich bezügllich genauer Karten mal erkundigen) stellen ein größeres Problem da. Weitere Studien in der Thaumatursomgenese erscheinen auch sinnig, diese haben wohl ersteinmal priorität, wenn ich an das Dracheneithaumatursom denke. Letzendlich sollte es, idealerweise in einem Netzwerk arkaner Transporte und Reisen münden.

Außerdem wäre nocheinmal die Position, bezüglich der Verwendung von Thaumatursomen zur Selbstverteidigung zu überdenken, wiewohl teilweise der Rückgriff auf die Feuer spendenen Fähigkeiten des Ignisphaero angemessen erscheint, habe ich dahingehend doch einige Zweifel, Sicherer erscheint mir eine weniger, potentiell, lethale Möglichkeit, welche sich aus den Verwendungen unterschiedlicher Canti der Magica Moventia ergeben könnte.  Aber dazu sollte ich mir wirklich ein anderes Mal gedanken machen…

Stabübergabe

Was ich hier mache, ohja, zuersteinmal hätte ich hier Tee und Gebäck, wollt ihr welches? Andere Getränke sind wohl auch noch auf dem Tablett, wenn ich das richtig sehe.“ Begann Lechmin zu erklären weswegen er plötzlich aufgetaucht war…

Tee und Gebäck, typisch„, murmelte Ashtara in einem fast schon kindlichem Tonfall.
Ashtaras Äußerung wurde von Lechmin übergangen und er setzte seine Ausführungen, bezüglich seiner Anwesenheit fort, „wie dem auch sei, dann war da noch dein abhanden gekommener Zauberstab, ich dachte ich bin so frei und bringe ihn dir.
Danke„, war die knappe Antwort Ashtaras während ihr Stab zu ihr flog und sie ihn, beinahe, zaghaft umfasste, „können wir reden?“ Fragte schließlich Ashtara in einem leicht hoffnungsvollen Ton, nachdem Sie von ihrem Stab, welchen sie nun fest umschlossen hielt und dessen nähe Sie zuvervollkommnen schien, oder so fühlte es sich zumindest für Ashtara an, wieder zu Lechmin blickte.
Lechmin ließ das Tablett auf einen nahen Tisch schweben und rief seinen eigenen Stab zu sich, „ich würde dies gerne tun, aber ich habe wichtigeres zutun, später Ashtara.“ Eine gewisse Traurigkeit war in seiner Stimme, eine Traurigkeit, welche Ashtara jedoch nicht bemerkte, für Sie klang es, wie so oft in ihrer Kindheit wiedermal nach einer Situation in der die Gefühle und Bedürfnisse anderer aus, für diese nicht nachvollziehbaren Gründen, von Lechmin sträflichst vernachlässigt wurden.
Es hat aber nichts mit Azzeroth und der ganzen Vortexgeschichte zutun oder?“ Fragte Ashtara, bevor Lechmin verschwand, was ihn dazu bewogte kurz innezuhalten, „davon solltest du eigentlich nichts wissen, später„, sagte er und verschwand.
Worum ging es denn dabei“, füllte Meri das entstandene Gesprächsvakuum, während Tara noch daran war enttäuscht auf Lechmins verhalten zu reagieren.
Achso, ich hab in einem seiner Werke etwas über dieses Thema gefunden, und dann konnte ich hören, wie er sich mit Alyssia mal bezüglich eines alten Freundes, eines Magister Steinfestes, mal über Azzeroth unterhalten hatte. Auch das die Zeit dafür wohl noch nicht reif wäre, was mir seltsam erschien.“ Begann Tara zu erklären, oder eher mit einer Erklärung anzufangen, welche beiden nicht weiterhalf, weswegen sie schließlich das Gespräch wieder auf die Ereignisse der letzten Götterläufe schwenkten, aber darüber hinaus berichtete Tara, auf nachfrage von Meri, auch von ihrer Zeit an der Chamib al’Pandjashtra.

Tulamidischer Teetratsch, Teepause…

Während Alrique und Endora am reden waren, dabei wohl weislich darauf bedacht weit genug von den anderen entfernt zu sein, das diese nichts, oder zumindest nichts was nicht gewollt war, hören.

Wollte Isaria gerade zu dem Stab gehen, welchen „Tara“, bzw. Alrique, wie Isaria wohlweislich wusste, hatte fallen lassen als er so unzeremoniell von Endora am Ohr hintergezogen wurde.

Doch daraus wurde nichts, weil in diesem Moment Alyssia und Lechmin erschienen.

Ich stimme ja zu das deine Methode schneller geht“. war Alyssia noch am sagen, während Lechmin etwas verwundert auf dem Stab vor seinen Füßen blickte auch Alyssia stockte kurz führte dann aber ihren Gedanken zu Ende fort, „aber ich finde das Fliegen durch die Lüfte, nicht unbedingt wie ein Vogel, denn das wäre mir doch etwas zu anstrengend, auf die dauer, wobei es für den Moment natürlich recht interessant sein könnte“, Sie hielt kurz inne, wohl mental merkend das Sie am abschweifen war, um dann fortzufahren, „es ist einfach ein befreienderes Gefühl durch die Aventurische Luft zu fliegen als durch den Limbus „gezogen“ zu werden.“

Lechmin hob den Stab auf und besah ihn sich genau, „ich weiß Alyssia, wir hatten den Punkt schon einige Male, aber wir hätten zulange für den Weg hierher gebraucht, ganz zu schweigen davon das längere Strecken auch Problematisch sein könnten, bezüglich der Orientierung in der Luft, ich weiß zumindest das sich schon Töchter Satuarias in kleineren Gebieten verflogen haben, hmm vielleicht sollten wir über ein neues Orientierungssystem nachdenken, wie wäre es mit dem Namen „Derisch Satuarisches Lokalisationssystem“, natürlich nur als Arbeitstitel“, meinte Lechmin, leicht, geistesabwesend, während er mit den Fingern der einen Hand über den dunklen Stab strich, sein eigener Stab verharrte währenddessen in der Luft, die Zeichen auf den Stab ertastend.

Isaria nutzte diesen Moment um sich in das Gespräch einzumischen und die beiden zu begrüßen, welche den Gruß natürlich erwiderten. Weiterhin berichtete Isaria von „Taras“ überraschtem auftauchen und Alyssia hielt Lechmin sanft zurück, noch ehe er sich in Bewegung setzten wollte um sich in ein gewisses Gespräch einzumischen.

Lechmin sei doch so gut und bring Tara ihren Stab, du weißt doch wie wichtig Magiern diese sind“, wandte sich Isaria an Lechmin, ergänzte aber rasch, „wenn das für euch beide in Ordnung ist?

Lechmin und Alyssia sahen sich kurz an, nur um danach wieder zu Isaria zu schauen, „ist vielleicht auch besser so, ich denke diese Versammlung ist auch eher was für euch, als für mich„, meinte er nur schmunzelnd und verschwand nach einem kurzen Kuss mit Alyssia.

Um an anderer Stelle wieder zu erscheinen, Isarias Heimstatt wich in einem Augenblick einem gut eingerichteten Anwesen in Al’Anfa und er stand vor dem wichtigsten Raum des Gebäudes, der Bibliothek.

Unter dem Türspalt konnte er schwaches Licht hervorquellen sehen, er selbst hätte zum lesen stärkeres Licht bevorzugt, aber das was er von den Stimmen aus der Bibliothek ausmachen konnte, legte nahe das die beiden Damen in der Bibliothek, wahrscheinlich, momentan nicht am lesen waren, es sei denn natürlich sie würden sich unterhalten und zeitgleich lesen, aber auf diesen Gedanken ging Lechmin ersteinmal nicht ein.

Noch ehe er das seufzen hinter sich hörte, wusste Lechmin das jemand hinter ihm stand, wie er vermutet hatte, als er sich umdrehte, stand vor ihm der oberste Domestik des Hauses, mit einem Tablett mit verschiedenen Getränken und kleinerem Naschwerk und anderen leichten Speisen.

Lechmin nahm sich kurzerhand magisch des Tabletts an und entließ dem Domestik wieder seiner anderen Aufgaben, wandte sich erneut um, während der Domestik etwas im Hintergrund über Zauberer murmelte, wahrscheinlich etwas positives, vermutete Lechmin, um die Tür Kraft seines Willen zu öffnen und mit dem Tablett, flankiert von zwei schwebenden Stäben die Bibliothek zu betreten.

Das Gespräch wurde abrupt unterbrochen und kaum das beide sahen wer da eingetreten war, änderte sich die vertraute Art wie beide zusammen saßen und Tara setzte sich gerade hin, während Zephirina im Gegensatz dazu versuchte im Stuhl zu verschwinden.

Oh bei“, setzte Tara an, während sie Lechmin schnell unterbrach, „Ashtara Myredora Bint Al-Laila, du weißt genau, Beschwörungen, Flüche und Schwüre nicht im Haupthaus“, mit verdrehten Augen unterbrach nun ihrerseits Tara wieder Lechmin, „ich weiß, dafür gibt es entsprechend präparierte Räume„, mit relativ monotoner Stimme fand Sie erneut Worte, „was machst du eigentlich hier?“

Was ich hier mache, ohja, zuersteinmal hätte ich hier Tee und Gebäck, wollt ihr welches? Andere Getränke sind wohl auch noch auf dem Tablett, wenn ich das richtig sehe.“ Begann Lechmin zu erklären weswegen er plötzlich aufgetaucht war…