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Gen Heimat

Nach einigen Nächten ist es schließlich soweit, das Ashtarra beschließt aus Al’Anfa aufzubrechen, viel gibt es zu tun, neben der Ehrerbietung einer alten Freundin gegenüber, sollte Sie auch andere alte Bekannte aufsuchen, ganz zu schweigen davon das es auch für ein Gespräch in der Familie mal Zeit wäre.

Die Reiseroute war schnell geplant, mit einem der Schiffe von Lechmin, der Tänzerin, welche gerade, wie es der Zufall so wollte, könnte Sie ersteinmal nach Khunchom reisen und von dort aus weiter nach Rashdul, danach…

Aufgrund Taras Abneigung gegen die Praiosscheibe und Licht, hatte sie, ganz abgesehen davon das Sie eh neuer Kleidung bedurfte, weil ihre alten Gewänder, vermutlich noch in Rashdul waren, sich mit diversen Sachen ausgestattet um sich das Licht erträglicher zu machen, am auffäligsten, also neben der in Schwarz gewandeten Gestalt (was nun in Al’Anfa per se vermutlich nicht so auffällig ist), waren zwei Halterungen, die eine für einen verkleinerten Zauberstab und die andere für einen Sonnenschirm, was ihr erlaubte immer bequem beide dieser nützlichen Gegenstände griffbereit zu haben. Doch über ihren Sonnenschirm hinaus hatte sie natürlich noch andere Vorkehrungen getroffen, da wäre einerseits der sehr breitkremprige Spitzhut zu nennen und andererseits die Kapuze ihres Mantels, mit eingenähtem Schleier, sie konnte nur hoffen das dies ausreichen würde, wenn sie im Schein von Praioslicht wandeln müsste.

Zumindest auf der Tänzerin konnte sie für sich sein, dachte sie, allein mit ihren Gedanken und in ihrem Geist, gab es doch nichts besseres dort zu tun, gut die Aussicht war schön, vor allem, wenn des nächtens die Sterne und das Madamal am Firmament erstrahlten, deren sanftes Licht, welches eher einem Schatten der Praiosscheibe war, war ihr schon seit früher Kindheit weitaus angenehmer gewesen, was auch dazu geführt hatte das sie bint-al-Laila gerufen wurde, blühte Sie doch in den Nächten geradezu auf. Etwas was sich bis heute nicht geändert hat…

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