Trotz der Tatsache das ich nicht wirklich weiter an den mannigfaltigen Problemen arbeiten konnte, war es dennoch ein recht gefühlter Tag, das Gespräch mit den beiden hohen Traviageweihten war recht faszinierend und im verhältnis zu anderen Traviageweihten auch weitaus erträglicher. Da ich bislang noch nichts gegenteiliges vernommen habe, kann ich wohl davon ausgehen das ich mich, in den Augen der beiden zumindest relativ traviagefällig benommen habe, ich meine, wenn dem nicht so gewesen wäre, hätten Sie mir das bestimmt mitgeteilt, oder?
Wobei ich wirklich gespannt bin, inwiefern die Idee mit den drei Traviatempeln sich durchsetzten ließe?
Später ergab sich dann auch wieder ein Gespräch mit Jane, bei der Erwähnung des Projektes der fliegenden Burg, wies Sie auf strukturelle Probleme hin, sicherlich bei einer normalen Burg würde ich ihr durchaus recht geben, aber die Idee war ja nie, einfach eine Burg zu nehmen und sie in die Luft zu erheben, das wäre schließlich ziemlich fragwürdig und wenig weise, nein stattdessen würde es sich dabei natürlich um eine entsprechend vorbereitete Burg handeln, hmm ob das Eternium in Skar Zhts Kammer wohl ausreichen würde um eine neue Burg zu gießen? Ach nein, es wäre weitaus praktikaber kleinere Elemente aus dem Eternium zu gießen und diese schließlich, am besten modular, zu einem größeren Element, wie besagter Burg zusammenzufügen, aufgrund der zu erwartenden Eigenschaften des Eterniums könnte die Idee mit der Burg sogar recht einfach funktionieren, hmm, nur in die Stadt von Skar Zht erneut reinzukommen wäre ein anderes Problem.
Vielleicht sollte ich neben der Eterniumflugburg noch andere Pläne für dieses Problem machen.
Jedenfalls gab es neben dem Gespräch zu besagtem Projekt noch die Erwähnung des Gespräches mit der Erzprätorin ter Winkel, also des Gespräches von Jane mit ter Winkel und da diese die von Jane erwähnten Funde geheimhalten wollte und, fand Jane es wäre irgendwie sinnvoll, den einzigen anwesenden Gildenmagier (welche auch, partiell, für Wissenserwerb und Weitergabe bekannt sind) mit einzubeziehen, dem ich nur zustimmen konnte (also nicht unbedingt der Geheimhaltung, notwendigerweise), aber die Einbeziehung meinerseits ergibt durchaus Sinn.
Das Gespräch mit ter Winkel verlief auch recht fruchtreich und wie sich herausstellte teilte ich ein ähnliches Problem wie sie mit dem Höhepunkt mittelreichischer Zivilisation, nur das es bei mir Tee gegenüber Kräuteraufguss war, so war es bei ihr Wein gegenüber Traubensaft. Der Vorschlag von ihr sich für meine weitere akademische Karriere stark zu machen, ist eigentlich recht lachhaft, der Ritus der kleinen Astralemanation in Punin ist klassischerweise eine simple Prüfung in der ein, recht bekannter, Cantus rekonstruiert wird (etwas was ich in meinen Studien der satuarischen Magie schon getan habe, sehr einfach) und der Nachweis der Variabilität der primär gelehrten Canti, da ich diese praktisch laufend modifiziere habe ich besagten Erweis schon desöfteren erbracht, nur nicht vor Spectabilits Garlischgrötz, was wenig verwunderlich ist, da doch Spectabilitas Garlischgrötz auch noch die Convocata Prima der Großen Grauen Gilde des Geistes ist (und dementsprechend, vermutlich ähnlich beschäftigt sein wird wie ich es bin).
Die Erwähnung das die Hesindekirche es anscheinend nicht schafft eine einfache magische Feder zu erschaffen fällt in einen ähnlichen Bereich, ich meine ich habe nur kurz darüber nachgedacht und komme auf ein halbes Dutzend tragbare Varianten, bei Zeiten werde ich ter Winkel wohl ein paar Prototypen schicken…
Wobei ich meinen Ansatz mit dem Projektionsmedium und der mutltiplen Federkontrolle zur Vervielfältigung als praktikabler ansehe. Aber ich war ja schon in Khunchom von den Analyseversuchen meines Szepters wenig beeindruckt. Manchmal meine ich Magie sollte bei den Magiern bleiben, für die anderen Wissensbereiche mag die Kirche Hesindes wirklich geeignet sein, aber für den Bereich der Magie, hege ich manchmal meine Zweifel, nagut vielleicht lag es bislang nur an den Individuen mit denen ich zutun hatte.
Ich meine ter Winkel, als Absolventen der Herzog-Eolan Universität von Methumis ist eine Kundige der Magica Clarobservantia, somit nicht notwendiger weise eine Expertin der Magica Theoretica, ähnliches mag für die anderen Personen gelten, welche sich mit dem Projekt Magische Feder in der Hesindekirche beschäftigt haben, wobei das natürlich die Frage aufwirft warum dann ausgerechnet diese? Gerade in der Hesindekirche sollte es entsprechende Experten geben, denke ich.
Andere Sache die mir im Gespräch mit ter Winkel aufgefallen ist, ich sollte unbedingt meine Arbeiten in Punin abgeben, es sind doch ein paar weitere Konstruktionsideen hinzu gekommen, naja wenn das alles hier vorbei ist, ich meine die Leihgabe der Sphäre muss ich zur weiteren Untersuchung eh wieder zurückfordern und mit dem toten Dämon sollte ich auch irgendwie in die Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis kommen, das wird auch eine spannende Reise. Vor allem wenn ich dann noch an das Drachenei denke.