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Eindringlinge

— als Geist von Grombasch Sohn des Dramosch —

Ruhelos gleitet der Geist des Zwergen, den man einst Grombasch nannte, durch die großen Hallen der alten ehrwürdigen Zwergenstadt unter dem roten Riesen. Wachsamkeit ist seine Aufgabe. Die Ruhe der Stätte darf nicht gestört werden, bis wieder Zwerge in ihr leben.

„Dam, Dam, hier unterm Berg,

Dam, Dam, hier lebt ein Zwerg,

Dam, Dam, der aufpasst hier,

Dam, Dam, dass hier keinerlei Getier

Dam, Dam, kein Eindringen gelingt mit mir!!“

 

So singt die arme verlorene Seele zeitlos vor sich hin. Als auf einmal Lebende die Höhle betreten. Der Geist kann es kaum glauben! Wer stört hier diese Stadt? Sind es Zwerge, haben sie ihn gefunden? Oder sind es EINDRINGLINGE?

„Hey da, was ist euer Begehr?“ Stellt er sind ihnen entgegen. Doch sie laufen alle durch ihn hindurch. „Hey! Antwortet gefälligst!! Hier geblieben. Ihr dürft hier nicht rein! Gebt euch zu erkennen!!!“

Doch die flimmernden Lichter gehen einfach weiter. Unterschiedlicher Art und Form sind sie. Sie ignorieren ihn, fassen eine Statue an und betreten einen Raum. Der Geist versucht mehrfach sie aufzuhalten. Am Ende prügelt und schlägt er mit seinem Rabenschnabel wild auf sie ein. Bis er sich selbst dabei verletzt, denn der Eine führt Geisterbann mit sich. Der Geist ist nun vorsichtiger, brüllt die Lichter jedoch unentwegt an, sie mögen verschwinden.

Weitere Lichter kommen hinzu. Auch sie reagieren nicht auf ihn. Dabei ist er hier doch dafür zuständig, dass keine Unbefugten diese Höhle betreten!

Eines der Wesen versperrt plötzlich seine Sicht und schließt ihn schließlich in eine Kammer ein. Versucht er zu entkommen, löst er sich auf.

„Schrecklich, so ein Hexenwerk! Was tun sie denn hier? Sie sollen verschwinden! So langsam werde ich richtig WÜTEND!!“

Es öffnet sich ein Spalt und er beginnt erneut auf die Gestalten einzudreschen, doch wieder ohne Wirkung. Im Gegenteil. Eines der Lichter greift ihn an, nachdem er zuvor ein Knurren vernahm. Grauselig. Der Geist beschränkt sich nun abermals auf lautes Brüllen und Rufen. Immer wieder schreit er die Gestalten an.

„Verschwindet! Macht, dass ihr wegkommt!! Bei Angroschs heißer Esse! Ich werde euch alle vernichten!! VERSCHWINDÄÄÄT!!!“

Irgendwann beginnt eines der Wesen mit ihm Kontakt aufzunehmen, versucht mit ihm zu sprechen. Kurzzeitig sieht er sie. Eine junge Frau mit roten Haaren, sitzt auf dem Boden und redet mit ihm. Er hält dies für einen Trick und greift die Frau an. Doch ein doppeltes Bellen wirft ihn zurück. Dabei stößt er einen alten Krug um. Untröstlich, etwas aus diesen Hallen zerstört zu haben, versucht er es zu reparieren. Doch es gelingt ihm nicht. Verzweifelt versucht er die Scherben zu greifen, doch seine Hände gleiten einfach hindurch. Da setzt sich die Frau zu ihm und setzt die Scherben zusammen. Ihre Hände vereinen sich und gemeinsam schaffen sie es. Als sie von ihrer fertigen Arbeit aufblicken, sehen sie sich zum ersten Mal in die Augen.

Der Geist ist verwirrt. „Was, bei allem Hexenwerk, ist denn nun passiert? Und wer bist du?“

Delia hat Grombasch natürlich sofort erkannt und redet behutsam auf ihn ein: Sie sagt, sie wollen nur ihren Mann befreien und dann gehen sie wieder. Doch der Geist glaubt ihr nicht, sagt, sie sollen sofort von hier verschwinden. Delia meint nur, sie waren schon einmal hier gewesen, gemeinsam. Er fordert einen Beweis. Delia sagt, wie weiß, wo sich der Schnaps befindet und fliegt hin, um es ihm zu beweisen. Der Geist folgt ihr.

Dort muss er feststellen, dass sie die Wahrheit sagt. Überdies überfällt ihn Schwermütigkeit, weil er nichts von dem Schnaps trinken zu trinken vermag. Beruhigt, aber traurig, machen sie sich auf den Rückweg zur Ritualkammer.

„Nun gut, befreie nur deinen Mann … aber dann verschwindet ihr!“

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Gedanken eines verwirrten Geistes

 

Die Geister die da(zwischen) riefen

Toll, noch ein Problem„, seufzte Nehazet gedanklich, „aber eigentlich war es ja zu erwarten, werde mich wohl etwas tiefer mit den Bereichen der Invocatio und der Heptasphairischer Entitäten auseinandersetzen, wieso läuft es nur immer darauf hinaus das ich an sämtlichen Feldern der Magie arbeite, selbst an denen die gar nicht in dem System liegen? Gut Ganz so schlimm ist Kalkaribs Situation auch nicht, klingt nach einer Untertreibung, wenn seine Situation bedacht wird, aber der Reihe nach…“

Es begann, nicht wirklich, aber irgendwo muss wohl der Anfang stattfinden, beim morgendlichen Mahl, es wurde beredet was zu tun sei. Die Beisetzung Gasparyns von Varnyths war ebenfalls für diesen Tag angedacht und trotz dessen, das eine Person zu Grabe getragen wurde, sollte an diesem Tage auch eine Seele aus den Niederhöllen gezerrt werden. Natürlich nach dem Boronsdienst.

Von den Vorbereitungen der anderen nahm Nehazet nicht viel war, war er doch damit beschäftigt sich auf die Invocation vorzubereiten, er hatte schon früh, genauestens, beschrieben wie ein entsprechendes Gewand zur Invocation, gemäß dem Codex Albyricus, auszusehen hätte und dies konnte auch bereitgestellt werden, wie das hatte er nicht gefragt und war ihm mittlerweile auch ziemlich egal…

Er sichtete seine Vorräte an Zauberkreide und Beschwörungskerzen, beides im örtlichen Perainetempel hergestellt, war erstaunlicherweise nicht das seltsamste Gespräch der letzten Tage war, gleiches galt für den Ingerimmtempel.

Ja, auch den Ingerimmtempel suchte Nehazet zu geeigneter Stunde noch auf, da Kalkarib in der Domäne Widharcals gefangen war, welcher gemeinhin als antidodecarischer Antagonist Ingerimms angesehen wurde, erschien es Nehazet als weise (oder zumindest vernünftig) einige Paraphernalia im Ingerimmtepel zu erwerben…

Und schließlich, nach dem Boronsdienst für Gasparyn war es soweit und Nehazet konnte sich, in Begleitung von Azina und Maednir auf den Weg zum roten Riesen machen, Delia flog nach.

Gemessen an den letzten Tagen war die Reise ereignislos.

Aber der Anblick der sich bot war, nunja das Wort bezaubernd würde einen in den Sinn kommen, traf es jedoch nicht wirklich, vielleicht wunderbar? Aus dem Wasser mit dem Maednir sich und anderen Sklaven einen Weg durch das Gestein des Berges geschaffen hatte, waren beeindruckender eisige Konstruktionen entstanden, einziger Nachteil dabei war, das besagte Eiskonstruktionen es schwerer machten den Berg zu betreten, aber immerhin war es möglich.

Im inneren des Bergs selbst, begab sich die Gruppe zuerst zu der alten Stube von Magister Steinfest, dies erfolgte aus mehreren Gründen, einerseits hoffte Nehazet in der Stube des Elementaristen, welcher über Jahrzehnte in einem dämonisch okkupierten Berg lebte etwas nutzbringendes für die Invokation zu finden, was er nicht tat und andererseits war er neugierig, wie gut die Stube die, partielle, Flutung des Berges überstanden hatte (konnte man doch niewissen, inwiefern eine Kammer, in einem hochmagischen Berg, nichtmal praktisch sein könnte, wobei er vielleicht vorher die Ziffernfolge an der Zwei-Dschinnenbrücke ändern sollte…). Danach begab sich die Gruppe zur Invokationskammer der Angroshim, wobei sich schon vorher ein Geist (wie sich später herausstellte, von einem Angroshim) als störend herausstellte. So trieb er doch sein Schabernack bei der Öffnung der Kammer von Collegus Steinfest, doch viel schlimmer wurde es jedoch nicht.

Doch um die, unwahrscheinliche, Möglichkeit von Komplikationen bei der Invokation durch die Anwesenheit sehr spirituell reger Entitäten zu minimieren, sah es Nehazet als notwendig an, kurz vor der Invokationskammer loszusprinten und an den Zugängen zu der Kammer Bannpulver zu verteilen, ein Plan der durchaus funktionierte, nur das der Geist ihm gefolgt war, letzlich führte dies, vorrübergehend, nur zum einschließen des Geistes in der Beschwörungskammer. Delia konnte schließlich auf ihre, sehr bedenkliche, Art und Weise kontakt zu dem Geist aufnehmen und Grombasch um dessen Geist es sich handelte, quasi, zur Mithilfe überreden (Bedeutend, er würde sich nicht einmischen, wenn die Lebenden gefälligst so schnell wie möglich die Zwergischen Hallen wieder verlassen würden und auch keinen Zwergischen Schnaps trinken würden)…

Während Delia und Maednir mit Grombasch die entsprechenden Verhandlungen führten, wahrscheinlihc in der nähe von besagtem zwergischen Schnaps, bereitete Nehazet schon die Invokationskammer auf die Invokation vor, Azina und Elfenbein blieben in der Kammer.

Also wurde der Raum ersteinmal rituell gereinigt, die Sigillen und anderen Symboliken wurden angebracht, die Kerzen wurden aufgestellt, die Paraphernalia bereitgelegt und die Feuerschale neu bestückt. Nachdem der Raum entsprechend vorbereitet war, begab kleidete sich Nehazet dem Anlass entsprechend in das schwarze Dämonenbeschwörungsgewand (nicht in der Beschwörungskammer).

Als die anderen wieder zurückkammen konnte Nehazet auch endlich mit der Invocatio anfangen, er entzündete die Kerzen und begann um die Feuerschale zu wandeln, den Cantus der Invocation, dem Anlass entsprechend auf Zhayad zu intonieren und nach und nach die Paraphernalia dem Feuer der Schale in der Mitte zu übergeben. Heptasphairische Sekundäreffekte ergaben sich alsbald, welche sich in erhöhter Temperatur und typischer aromatischer Änderungen der Umgebung ergaben. Bis schließlich ein Spalt sich zu öffnen begann, welcher durch Nehazets kundiges handeln, weiter geöffnet wurde um schließlich Kalkarib wieder in diese Sphäre zu holen.

Die Invokation war geglückt, wie zu erwarten war, und Kalkarib war wieder da. Theoretisch ein Anlass zur Freude, bis auf den kleinen (aber wichtigen) Punkt, dass Azzaroth sein Thaumatursom und seine Heptasphairische Pforte in Kalkaribs Körper eingepflanzt hatte, und diese über seinen porfanen Leib hinaus mit ihm verbunden war.

Was schließlich Kalkaribs aktuelles Problem war…

Aber Nehazet hatte schon ein paar ideen, wie dieses Problem, welches Kalkarib doch sehr unter die Haut ging, zu lösen sei.

Nur auf die Frage wie es in den Niederhöllen war, konnte er noch keine abschließende Antwort erhalten.

Gans ein Magier?

Interessant, dachte Nehazet nach einer weile in der Bibliothek, Notizen von Gasparyn hatte er zwar noch nicht gefunden, aber es gab auch noch genügend Schriftwerke, in denen sich relevante Informationen verbergen könnten.

Da er für die aktuellen Probleme nicht hilfreich war, erforderten diese doch kein Verständnis magische mystischer Möglichkeiten, sondern eher eine Vernetzung zu relevanten Personen und die Fähigkeit sich auf dem Gefilde der Individuellen Interaktion hervorragend zu bewegen, etwas in dem er nicht wirklich versiert war. Versuchte er sich in der Bibliothek zu beschäftigen. Aber, so interessant der Bestand auch sein mochte, es war nichts wirklich dabei, was ihn in einer Form ablenkte, welche nun hilfreich war. Den einzigen Beitrag, welchen er bezüglich des kontaktes mit örtlichen Institutionen hätte tätigen können, wäre die örtliche Akademie anzuschreiben, eine Akademie an Kundigen der Magica Clarobservantia, denen diverse Dämonen, Dämoniden, Golems, Städte, limbische Tunnel und anderes entgangen ist, was sicherlich, hätte er einen Brief an diese Akademie geschickt, der Situation nicht hilfreich gewesen wäre, da der Brief wohl eine gewisse Faszination über die zuschaugestellte Inkompetenz enthalten hätte…

Weswegen er die nunmehr leerer wirkende Bibliothek verließ um sich anderer Gedanken und Belange zuzuwenden.

Während er die Stufen zu seinem Gemach erklomm, dachte er über den Orden nach, und der Arbeit die in dieser Richtung bevorstand.

Auf dem Tisch in seinem Gemach lagen diverse Pergamente, welche sich dem, geplanten, Thaumatursom für das erzelementare Drachenei widmeten, nicht in der Ordnung wie sie von ihm abgelegt wurden, aber er erinnerte sich durchaus daran das jemamnd in seinem Gemach gewesen war. Was kurz zu dem Gedankengang führte, das er sich eventuell etwas in der Richtung überlegen sollte…

Aufgrund der ganzen anderen Problemfälle, musste das Thaumatursom für das erzelementare Drachenei  wohl noch warten, natürlich machte der theoretische Unterbau gute Fortschritte, und eventuell würde es sich lohnen nochmals in Skar Zhts Stadt zu gehen, könnte sich dort vorhandenes Material als hilfreich für die Konstruktion erweisen…

Dann ist da nach die Invokation…

Welche aufgrund des temporären Nachteils, der geringen Zeit, wahrlich Tempus Fugit in diesem Fall, Vorrang hat, was sich natürlich auf die Nahrungsmittelversorgung mittels Elementarer Hilfe auswirken würde, ganz zu schweigen von den anderen Notwendigen Vorbereitungen, wie einem Exvocations Thaumatursom und hilfreichen Paraphenalien.

Und später das Gespräch mit den Traviageweihten, was ich davon halten soll weiß ich immer noch nicht, seltsamerweise hatte es mich überrascht das sie mit mir sprechen wollen, was mir eigentlich hätte bewusst sein sollen, vermutlich dachte ich nicht daran, weil es nicht mein Brief war sondern der von Traviahold. Hoffentlich sind es wenigstens vernünftige Personen. Anderes Problem, ich weiß nicht wirklich worüber ich mit ihnen sprechen soll? Über die Nachtodeserfahrung könnte ich nur mit jemanden sprechen, der diese auch erlebt hat, gut ich nehme an ich könnte über das erlebte im Dämon sprechen. Ob es sich lohnt die Zeit als Gans zu erwähnen? Und was ist mit Azzeroth, meiner Interpretation nach war die Handlung sowohl Traviagefällig, als auch Traviaungefällig, möglicherweise sollte ich einfach die gesamte Geschichte mitsamt all ihrer Ereignisse den beiden Erzählen, damit sie sich selbst ein geeignetes Bild machen können, wre durchaus interessant zu erfahren, wie sie es interpretieren würden. Ob etwas davon in den Bereich der Sachen fällt, welche ich laut Traviahold nicht erwähnen sollte, wahrscheinlich nicht, ein vollständiger und ehrlicher Bericht kann in dieser Situation doch nur hilfreich sein, ich meine bei soetwas schwerfassbarem wie dem karmalen, erscheint mir eine verstümmelte Version etwas unpraktisch. Vielleicht können Sie mir wenigstens weitere Literatur zu diesem Thema empfehlen. Gibt es eigentlich relevante Informationen zum Akt der Heiligsprechung?

Zum Thema Gespräche fällt mir noch ein, ich sollte auch Sieghelm in den Meditationstechniken zur Stärkung seines Geistes unterweisen, da er in der Globule noch nicht anwesend war, vielleicht sollte ich die Gelegenheit nutzen und Azina noch einmal in diesem Feld zu unterweisen?

Weiterhin bin ich am überlegen die NLP als Zweig, in ein aufzubauendes Netzwerk zu integrieren, die Problemstellung, wie wir in kontakt bleiben wurde ja schon vor einiger Zeit geäußert, dabei ergeben sich, diverse Probleme. Ich bin aber zuversichtlich, das tiefergehende studien des Transversalis Cantus, bezüglich der Ausdehnung der Maximalreichweite, sich hier als vorteilhaft erweisen werden, für relativ kurze Strecken, werde ich wohl vorerst bei Luftelementaren bleiben, zumindest die Verbindung Khunchom-Khorestan-Mahtab/Baburin-Hochstieg sollte möglich sein Norburg und Thorwal (wo in Thorwal eigentlich, ich sollte mich bezügllich genauer Karten mal erkundigen) stellen ein größeres Problem da. Weitere Studien in der Thaumatursomgenese erscheinen auch sinnig, diese haben wohl ersteinmal priorität, wenn ich an das Dracheneithaumatursom denke. Letzendlich sollte es, idealerweise in einem Netzwerk arkaner Transporte und Reisen münden.

Außerdem wäre nocheinmal die Position, bezüglich der Verwendung von Thaumatursomen zur Selbstverteidigung zu überdenken, wiewohl teilweise der Rückgriff auf die Feuer spendenen Fähigkeiten des Ignisphaero angemessen erscheint, habe ich dahingehend doch einige Zweifel, Sicherer erscheint mir eine weniger, potentiell, lethale Möglichkeit, welche sich aus den Verwendungen unterschiedlicher Canti der Magica Moventia ergeben könnte.  Aber dazu sollte ich mir wirklich ein anderes Mal gedanken machen…

Wartezeit

Gemütlich sitzt Azina in ihrem schäumenden Badewasser. Spielerisch pustet sie ein wenig von dem Schaum von ihren ausgebreiteten Handflächen.

„Ich frage mich, wie lange ich hier noch verweilen muss. Mich dürstet es durch die Lande zu ziehen. Dämonen wollen gejagt werden. Vortexdiener gehören vernichtet. Und Menschen sollten für unsere – und für ihre – Sache eingebunden werden. Doch ich liege hier gemütlich im Wasser und lasse meine Füße mit Seife umspülen. Ist das nicht lächerlich Elfenbein?“

Sie schaut zu dem weißen Wolf hinüber. Er hat es sich vor der Tür bequem gemacht und schaut gelangweilt drein. Das Leben auf der Burg ist nichts für ihn. Frei muss er sein. Herumtollen auf Wiesen und zwischen den Bäumen. Es ist zwar ganz amüsant, dass sich die Leute immerzu vor ihm erschrecken. Aber das ist nur ein kleiner Trost in der steinigen Ödnis hier.

„Ja, ich weiß, dir geht es ebenso! Nun guck mich nicht so vorwurfsvoll an! Noch können wir nicht weg. Nicht solange die Gefahr eines Krieges besteht. Die Diplomaten im Thronsaal müssen erst die Weichen für unsere Basis stellen. Für die Ordensburg der SOS. Des Schutzordens der Schöpfung. Das war bisher das Beste was ich gehört habe. Natürlich kam es von Nehazet. Und es umgeht auch alle lästigen diplomatischen Windungen und Fallstricke von denen die anderen gesprochen haben. Das klingt ja auch alles durchaus sinnvoll. Ach, wenn nur nicht immer so viel Gewese darum gemacht würde, wer wem wann was wie sagt. Die Menschen sind sehr kleinlich und eitel. Das nervt total. Ich weiß schon, warum ich das alles hinter mich gelassen habe. Weißt du, Elfenbein, ich war früher genauso. Ich wurde dazu erzogen so zu handeln und mich einzufügen. Aber ein einziger kleiner Fehler … na gut, es war ein sehr großer Fehler … und schon ist man gesellschaftlich am Ende. Heute ist mir das gleich. Sollen sie Leute von mir denken, was sie wollen. Ist mir egal. Ich schulde nur einem Rechenschaft. Und das ist der Alte vom Berg höchstpersönlich.“

„Wenn das hier ausgestanden ist und hoffentlich kein Krieg über das beschauliche Hochstieg hereinbricht, werden wir zurück zu Garnan gehen. Das habe ich versprochen. Auch muss ich noch viel lernen und trainieren. Ich bin zu schwach. Zu schwach um nützlich zu sein.“

„Und wenn Garnan uns entlässt, werden wir Aventurien bereisen und von allem üblen Einfluss befreien, der uns begegnet! Ja, das machen wir.“

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Azinas Gedanken

Ob es wohl jemals normal wird?

Das war, interessant, ob es wohl mal normal für uns werden wird, und ob dies etwas gutes wäre?

Nachdem Sieghelm und Traviahold miteinander geredet hatten, Delia und ich saßen die ganze Zeit über vor dem Speisesaal, was wirklich amüsant war, wussten wir doch beide das, wenn wir wissen wöllten worüber Sieghelm und Traviahold sprechen, so gebe es mehr als genug Möglichkeiten derer wir uns bedienen könnten. Jane war in der Zwischenzeit, begleitet von Igan, aufgebrochen um Leutnant Hagen aufzusuchen, was sich als nicht sonderlich erfolgreich herausstellte. Der gute Leutnant war mitsamt eines der Ritter des Baronets ausgeritten, hinzu kamm das sich eine fragwürdige Stimmung verbreitete.

Uns war die Lage nicht geheuer und wir beschlossen, vorsicht walten lassen, unsere Pläne zu axxelerieren…

Unerwarteter Weise gab es jedoch noch eine Mitspielerin, wie wir, nachdem wir auf unseren Zimmern waren (die vorher von anderen durchsucht wurden, eine Frechheit, zumal noch nichteinmal die Bücher richtig zurückgestellt wurden, solche Dilettanten, ich werde mein Zimmer demnächst wohl wieder absichern müssen, ob Sieghelm etwas gegen eine Ignisphaero Falle einzuwenden hätte?) und das notwendigste eingepackt hatten, herausfanden. Der Körper der Magd Borianne Ackerknecht beherbergte nun den Geist der Vettel Kohlhütten (wie heißt es doch so schön gute Magier sind nicht umzubringen, wiewohl es wohl korrekter wäre zu sagen Herausragende Zauberkundige, jedweden Geschlechtes, sind nur mit entsprechenden Mehraufwand zu töten und selbst dann bleiben sie nicht, notwendigerweise, tot)  und Sie erkaufte ihren geliebten Räblein (und uns) etwas zusätzliche Zeit.

Der Wächter Torions, welcher den Auftrag erhielt die Raben umzubringen (wäre dies eigentlich ein Boronfrevel? Ich vermute es ließe sich sowohl als Frevel als auch als Nicht Frevel auslegen, immerhin gehört der Tod ja zu den Aspekten Borons und somit könnte das Töten der Tiere des Gottes des Todes als Gottesdienst interpretiert werden, auf der anderen Seite wird das töten der Tiere eines Gottes als Frevel betrachtet, hmm ob der Puniner und der Al’Anfaner Ritus dies wohl unterschiedlich betrachten? Notiz an mich, später nachschlagen), wurde von mir mit einer der Ketten, welche Skar Zht erschaffen hatte, bedacht, was primär zum austesten besagter Kette diente, sich aber später noch als recht nützlich erwies…

Am Palas floss die Zeit weiter und Torion konfrontierte uns, was sich als Fehler herausstellte. Jane wollte ihren Geist nutzen, Delia fluchte vor sich hin, Sieghelm, Igan und Traviahold tendierten zu ihren schärfsten Argumenten und ich wollte meine „Vermutung“ über einen von Skar Zhts „Quasithaumatursome“ „überprüfen“ (normalerweise favorisiere ich dahingehend ja andere Vorgehensweisen und hätte ich gewusst wie schnell sich das Problem auflöst hätte ich auch eher zu einem Tässchen Tee tendiert als zu einem minimal erforschten Thaumatursom, zumindest bot mir dies die Gelegenheit für einen kleinen Seitenhieb auf die ungetestete Thaumatursom Nutzung, mit den Worten: „Ach das macht es also“, wäre bestimmt interessant gewesen, wenn es etwas anderes gewesen wäre, wie ein Riss in der Sphärenwand…), welcher sich als Dunkelheitszauber herausstellte.

Nachdem die Dunkelheit sich ausgebreitet hatte, schoßen die Schützen auf der Mauer, allerdings nicht auf uns sondern auf Torion und sein Gefolge, Delia fluchte, Jane klappte ihr Buch zu und die anderen verließen die Dunkelheit…

Torion beschuldigte uns, vermutlich galt dies primär Sieghelm, der Nutzung der Hexerei, was ich, aus der Dunkelheit heraustretend, bestritt und danach in die selbige wieder zurücktratt… (Weil es eine der angenehmeren Dunkelheiten ist, diejenige, welche den Verursacher der Dunkelheit nicht stört…)

Im Prinzip zog Torion danach ab, von der Mauer traten Leutnant Hagen und einer der Ritter Torions herab, besagter Ritter und sein Knappe verschrieben sich Sieghelms noch nicht gegründetem Orden…

Sieghelm, Delia und Traviahold verkündeten nacheinander und bei anderen die Unabhängigkeit Hochstiegs.

Und nun, nun geht es darum einen Orden zu gründen, und diesen am besten noch zu legitimieren, bevor Torion anderweitige Äußerungen in die Welt setzten kann (Alternativ wäre es „amüsant“, wenn Torion und sein Gefolge unserem Dynamischen Jagdduo begegnen würde, vermutlich nicht für Torion und sein Gefolge)

Der verbliebende Wächter Torions schloss sich, nachdem ich ihn gefragt hatte ob er sich Sieghelm anschließen will oder nicht diesem an, trotz der Tatsache das es ihm freistand zu gehen (womit er aufgrund der Kette seine Probleme hatte)…

Die schwerste Götterprüfung

-die Gedanken Traviaholds-

 

Warum tun mir die Götter all dies an? Bis zur Rückkehr Sieghelms hatte ich so ein ruhiges Leben, mit großen Aussichten. Und jetzt, wenige Tage später? Mein Weltbild liegt in Trümmern, oder hängt zumindest ganz schief an der Wand meines Glaubens. Sieghelms Verschwinden schien meine Götter-Queste zu sein. Da passten die Erkenntnisse über die Familiengeschichte, Erfahrungen mit egoistischen unmoralischen Drachen-Magiern und Kämpfe gegen Dämonen gut dazu. Naja, der Echsenkaiser, die Reise in des Magiers Kopf und diese ganze Götter-Anker-Vortex-Geschichte hat mich schon ganz schön mitgenommen. Aber was würde ich trotzdem um eine Wiederholung der ganzen Erlebnisse geben, nur um die nächsten Stunden nicht erleben zu müssen? Mein Handeln hatte wenigstens ein klares Ziel: Die Familie retten, die Auserwählten schützen und die Feinde meiner Götter vernichten. Und heute? Ziele? Pah! Der von mir initiierte Bund der Gänsefeder geht einen Pakt mit einem Dämon ein und lehnt sich gegen die göttliche Ordnung auf und mein Bruder zu aller erst gegen die Familie. Und mittendrin? Ich… Gegen den Pakt habe ich ja noch protestiert – ohne ihn verhindern zu können – aber der Aufstand? Ich kann nicht anders, als aus Liebe zu meinem Bruder ihn zu unterstützen. Aber nicht nur das, ich plane ihn auch noch mit. Ich rede mir ein es für die Götter zu tun, für das Wohl der Welt. Aber würde ich das alles auch tun, wenn Sieghelm nicht mein Bruder wäre, sondern nur ein dahergelaufener niederer Adliger? Ich fürchte nicht. Und damit zweifle ich wieder an mir selbst. Heute scheint der erste Tag meines Lebens zu sein, an dem ich nicht weiß, welcher Schritt mein nächster sein soll, welcher der richtige wäre. Vielleicht ist heute der letzte Tag meines alten Lebens. Und das, wo ich mich grad erst an mein neues Ich gewöhnt habe. Ich hoffe meine heilige Mutter versteht mich besser, als ich mich selbst und wird mir verzeihen und mich an ihren Tisch holen, sollte ich heute den falschen Weg einschlagen. Denn egal, wohin mich mein Leben noch führt, gewiss ist nur eins: Ich werde nie meinen Glauben an die Zwölfe, ihre Ordnung und ihre Wahrheit verlieren!

Aufstand der Gänsefeder

Na nun ist aber einiges in Bewegung. Kommt denn nie Ruhe in diese Gruppe? hm… solange wir von den Jenseitigen bedrängt werden wohl nicht. Das Gute ist, dass bald mein Kalkarib wohl aus den Klauen der Dämonen befreit werden kann. Wenn der Dämon sein Wort hält und meistens tun sie das haargenau, dann wird mein Mann mich bald wieder in seine Arme schließen können. Vielleicht lassen ihn die ganzen Erfahrungen der letzten Tage ihn etwas liberaler werden, was den Umgang mit Magie und meine Erwähltheit betreffen. Den Weg der dazu führte, dass Nehazet und ich nun das Abkommen mit dem Dämon haben ist dunkel, jedoch nicht umunkehrbar. Das Abkommen dient als Mittel zum Zweck und für die Gemeinschaft und auch für meinen Mann und mein Kind würde ich alles tun. Meine Kinder… was mit Hilal ibn Kalkarib wird ist, sofern er die Geburt übersteht, recht klar. Jedoch das dämonische Kind in mir, was soll mit ihm werden? Soll ich ihm wie einem verunstalteten Kind die Brust verweigern und es töten? Soll es an einen Tempel der Zwölfe gegeben werden? Soll meine Mutter es aufziehen? Oder vielleicht gebe ich es zu Azzeroth als dämonischen Pflegevater, in dessen Spähre es gehört? Es könnte auch an Emir Rafin ibn Rizwan gegeben werden. Unseren „Nachbarn“ in Mhanadistan. Dies könnte unser politisches Band stärken. Eines steht fest, für dieses Kind kann ich nicht die richtige Mutter sein. Ich werde einmal Nehazet fragen was er für angemessen hält. Töten würde ich es nur ungerne, es ist immerhin die Frucht meines Leibes.

Wo wir gerade bei undurchsichtigen Wegen sind. Mein Sieghelm ist schon ein tapferer und treuer Kerl. Eigenwillig aber tapfer und treu. Er wollte sich mit mir zeichnen lassen. Das Mal eines Dämons auf sich nehmen. Undenkbar! Er ist wirklich eine reine Seele, fast schon kindlich rein, und das soll er auch bleiben. Gut das Nehazet für ihn einsprang. Er kann besser mit dererlei Dingen umgehen. Außerdem trägt er so zur Stärkung der Gruppe bei und das kann doch nur in Travias Sinne sein oder?

Tja und nun nach all den Diskussionen muss ausgerechnet ich diejenige sein, welche Sieghelm auf seine Rondragefälligkeit hinweist und die Gruppe ermahnt den Weg der Götter und zwar jeder Auserwählte zu forderst den Weg seiner Gottheit einzuhalten. Und das mir! Man stelle sich vor,
– eine Aranische Hexe, ein mittelländischer Kriger, ein Geweihter der Tavia, ein tulamidischer Magier eine Gelehrte Dame und ein Thorwaler, sitzen in einem Raum –
… hm… das klingt wie die Einleitung eines echt schlechten Witzes, so wie „Kommt ein Praiosgeweihter in eine Taverne…“ oh man… Also anders.
– Die Auserwählten der Götter kamen zusammen um den Aufstand der Gemeinschaft zu besiegeln. Jener Aufstand soll der einst als „Aufstand der Gänsefeder“ in den Geschichtsbüchern Erwähnung finden und als „Vertreibung Torions III.“ in die Familienchronik eingehen. –
Oh ja das klingt nach einer guten Geschichte! Nun dann Sieghelm, auf in den Kampf! Für die Götter, für Rondra und die Gemeinschaft der Gänsefeder!

Delias Gedanken

Verdammte Liebe?

Ich weiß es war ein Fehler, oh was für ein Fehler, sich mit einem Dämon einzulassen, aber was war die Alternative?

Eine Seele der Verdammnis anheim fallen zulassen?

Logisch betrachtet, ja, was ist eine Seele in der kosmischen Betrachtung gegen die Myriaden anderer Seelen, aber das geht von Annahmen aus, welche nicht korrekt sind, die Verdammnis Kalkaribs, wäre einem Loch gleich in Delias Emotionalen Eimer, gut vielleicht nicht gerade die beste Metapher, aber Metaphern, gehörten nicht gerade zu den relevanten Lehrinhalten in der AASAP. Und das wäre lediglich der Probleme beginn (naja oder Weiterführung), Delia ist das soziale Bindemittel der Gruppe, dankbarerweise, bei Travia wäre zu vermuten das mir diese Aufgabe zufallen würde, was grauenhaft, für alle Beteiligten (und mich) wäre, so würde die Verdammnis Kalkaribs zu schweren Schäden im zusammenhalt der Gemeinschaft führen…

Offen bleibt freilich noch die Frage, inwiefern können wir einem Dämon trauen, Lehrmeinung wäre, bis zum nächsten Bannkreis und/oder Excorcismus, wobei ein gemeinsamer Feind, wiewohl ich die Schlussfolgerungen Azzeroths nicht teile, vor allem der Zwiebelvergleich, wenn es doch eher, wie nach kurzem nachdenken, jedem vernünftigen Wesen klar sein müsste, das der Vergleich mit einer mit Luft gefüllten Blase, welche von außen ange-/zerstochen wird, viel eher zutrifft, vor allem, wenn wir bedenken das es unendlich viele Übertrittspunkte von außen in die siebte Sphäre gibt und nur endlich viele in die anderen Sphären…

aber ich schweife ab, wo war ich achja, ein gemeinsamer Feind könnte sich als verbindendes Element herausstellen, wiewohl allerdings nur für die Zeit (oder eventuell nur einen Teil der Zeit) der gemeinsamen Feindschaft, weiterhin kompliziert wird dies dadurch das es wohl noch andere Dämonische Auserwählte gibt, achja es existieren wohl Dämonische Auserwählte, was die ganze Sache noch komplexer macht, stellt sich nur die Frage, was ist mit den Halbgöttern, freien Dämonen, Elementen, anderen Gottheiten und weiteren Wesenheiten?

Die Übereinkunft, das Wort Pakt ist im Zusammenhang mit Dämonen, leicht, negativ belastet, mit Azzeroth sorgt, wenn seinem Wort geglaubt werden kann, immerhin dafür das er sich nur, nach Anruf (Kurzform von Anrufung, so wirklich gefällt mir der Neologismus nicht, vielleicht fällt mir später ein besseres Wort ein), in unsere Angelegenheiten einmischt. Was immerhin bedeutet, wir können Kalkarib retten und werden Azzertoh los.

Negativ ist dafür natürlich die „dämonische Zeichnung“, welche ich später definitiv genauer untersuchen sollte, welche Azzeroth Delia einbrannte, und jedem anderen der im Sinne dieser Übereinkunft Azzeroths Feuer rufen wöllte…

Sieghelm wollte sich als Opfer anbieten, weil er heroisch der Ansicht war, das Delia diese Bürde nicht alleine tragen sollte, an und für sich, eine gute Idee, in gewisser Weise, wäre da nicht das Problem gewesen, das es sich um einen Dämon handelt, das Sieghelm Geweihter einer Gottheit werden will und das er ein Geweihtes Objekt mit sich herumschleppt und dann wäre da noch der Geweihte in der Familie, aktuell wohl das einzige Familienmitglied das zu ihm hält. Die letzten drei Punkte machen sich nicht sonderlich gut, mit dem ersten Punkt…

Alle anderen tragen ebenfalls die Gegenstände ihrer Götter mit sich herum, entsprechend negative Konsequenzen fürchtend, gab es also nur eine logische Schlussfolgerung, wiewohl dies eine, wie schon festgestellt, grauenhafte war. Ich musste mich zeichnen lassen, der eventuell zu entstehende Schaden durch die Zeichnung der anderen, wäre in dem Konflikt zu groß gewesen um diesen zu riskieren.

Hinzu kommen noch persönliche Gründe, aufgrund von Delias Erinnerungen, kann ich nachvollziehen (und mehr) was Delia empfindet, wenn ich dies mit meinen Emotionen in Vergleich setzte, Zafia würde da in die Gedanken springen, und dann noch bedenke das ich meinen Teil zu dieser Emotionalen Katastrophe beigetragen habe, einmal in ihrem Geist und dann durch den Exorcismus, habe ich iin gewisser weise ihr Gegenüber eine Verpflichtung mein möglichstes zu tun um Kalkarib zurück zuholen und diese Familien wieder zusammenzubringen.

Also habe ich, zum Schutze der Gemeinschaft und der Gemeinschaften, etwas getan was ich nie für möglich gehalten habe, gut ich hatte auch nicht gedacht von einer Gottheit (und dann auch noch von Travia) auserwählt zu werden, ich habe mich von Azzeroth zeichnen lassen und somit verhindert das ein anderer (namentlich Sieghelm) diese Bürde tragen muss. Wenn weiterhin bedacht wird, das die Gemeinschaftsentscheidung auch, zu gewissen Teilen, auf mich zurückgeht, ist es passend das ich dies tat. Die Zeichnung findet sich auf der außenseite meiner einen Hand, nicht die mit dem Siegel, das hätte sich eventuell negativ ausgewirkt und sieht wie eine Narbe in, ich weiß nicht wirklich wie ich es beschreiben soll, „Flammen-„/“Tränen-“ Form (?) aus…

Wiewohl ich nicht umhin komme, festzustellen, das, wenn meine Vermutung zutrifft, es sich als relativ einfach erweisen sollte Delia aus dieser Vereinbarung zu entbinden, in diesem Fall wären ihre „Antimagischen“ Neigungen gerade zu von Vorteil, bei mir auf der anderen Hand, wäre es um ein vielfaches schwerer…

Interessant war daran noch, das Calzifer soetwas wie eine feurige Korrespondenz mit Azzeroth entwickelt hatte und somit den heißen Draht zu ihm darstellte…

Was so seltsam ist, das ich darüber definitiv eine Arbeit schreiben sollte, nur wann…

Danach löste sich unsere kleine Versammlung in dem Kaminzimmer auch wieder auf, mit Jane kamm ich noch kurz auf das Problem der Organisation meiner Tätigkeiten zu sprechen (wiewohl ich kein Problem hätte, wenn ich wenigstens ein [Bruch-]teil der normalerweise notwendigen Zeit zur Lösung/Umsetzung dieser Probleme hätte, machmal habe ich echt den Eindruck das die anderen Glauben ich wäre ein Wunderwirker und kein Zauberer), schließlich entwickelte sich die Idee der Verwendung von Listen aus, wobei ich diese eigentlich nicht bräuchte, ich könnte mir die Sachen auch einfach merken, aber eventuell könnte es tatsächlich hilfreich sein, zur Planung/Umsetzung es geordnet schriftlich festzuhalten und fokusiert an einem Problem (was ich ja gerne tun würde, aber in diesem Land geht anscheinend jeden Augenblick etwas katastrophal schief) zu arbeiten, ich hege ja meine Zweifel, werde es aber dennoch ausprobieren, ich meine was ist schon das schlimmste was passieren könnte?

Ironischerweise war allerdings keine Zeit sich mit den Listen zur Organisation meiner Arbeit auseinanderzusetzen, weil ich die Zeit stattdessen mit Arbeit verbracht habe, in diesem Fall, habe ich mich mit dem Problem der Thaumatursomerstellung beschäftigt, bislang weiterhin nur theoretisch versteht sich, wie auch praktisch, wenn die Materialien größtenteils fehlen…

Achja und natürlich an dem kleinen Nebenprojekt von mir, Unsterblichkeit, ich denke nach einem Tod und der „Zeichnung“ eines Dämons sollte ich dem eventuell etwas mehr Aufmerksamkeit widmen.

Weiterhin kamm ich nicht umhin mich philosophisch mit dem Problem der Zeichnung und Erwählung auseinanderzusetzen und ob dies bedeutet das ich nun wieder in einem harmonischen Zustand bin, im Sinne der Überderischen Einflüsse?

Der nächste Tag begann da wo der vorherige aufgehört, mit weiterer Arbeit an den verschiedenen Problemen, es dauerte eine weile bis ich von „Frühstück“ erfuhr, ich war so mit anderen Sachen beschäftigt das ich schlichtweg, nicht daran gedacht hatte, in anbetracht der Tatsache das meine Arbeit so wichtig war, konnte ich diese aber auch nicht einfach zurück lassen, also bewegte ich mich mit meiner Feder, einem Tintenfässchen (in dem selbstverständlicherweise Tinte enthalten war), einem Buch und einigen Blättern Pergament zu dem Früchstück und diktierte meiner Feder meine Gedanken.

Ich war noch leicht in meinen Gedanken versunken als ich schließlich auf die anderen, oder zumindest einige der anderen traf, Jane, Traviahold, Azina und Maednir waren nicht zusehen, hätte ich gewusst, das dies eine Option gewesen wäre, wäre ich auch auf meinem Zimmer geblieben und hätte mich weiter mit den Problemen arkaner Natur beschäftigt.

Aber anscheinend war dies nicht wirklich eine Option, nach einiger Zeit begaben wir uns nach draußen um die anderen zu suchen und stießen schließlich auf ein heruntergelassenes Metallgitter.

Ich besah mir das Problem und fand auch eine einfache Lösung für das selbige, nur stellte sich heraus das in dem Kontrollbereich der Kette, eine junge Knappin war, welche von so beeindruckender Intelligenz war, das sie mich, auf Grund einer beeindruckenden Gedankenkette, beinahe erstochen hätte, weil ich angefangen hatte, als Zauberer, zu zaubern um ein Problem zu lösen. Als würde ich es sie wissen lassen, wenn ich sie verzaubern würde, ich bin ein Akademiemager und kein Scharlatan…

Und was ist es eigentlich mit all diesen Adligen die kein Bosparano verstehen?

Mit Sieghelms Erlaubnis „durfte“ ich endlich, ohne weiter um mein Leben zu „fürchten“ (vielleicht sollte der Knappin mal erklärt werden was wir die letzten paar Tage gemacht haben…),  das Problem lösen, umzu zeigen das ich nicht böses vorhatte ging ich also zu dem Problemfall (ein Metallstück, welches quer in der Kette war) und ließ dieses verrosten.

Danach ließ sich das Gitter wieder öffnen.

Wir schritten hindurch und die anderen waren auf der anderen Seite und verteilten noch Essen.

Sieghelm hielt eine kurze Ansprache, es wurde weiter Essen verteilt.

Nachdem dies erledigt war stießen auch der Vogt und Sieghelms älterer Bruder zu uns, mehr oder minder, und es kamm zwischen den Spichbrechern zu einem kurzen Meinungsaustausch, welcher schließlich in einem weiteren Gespräch mit Sieghelm mündete.

In diesem Gespräch ging es um die Zukunft Sieghelms, welches eine fasznierende Kehrtwende nahm, nachdem Delia auf Sieghelms Rondragefälligkeit hinwies, etwas was wir in unseren Überlegungen nicht wirklich bedacht hatten (denn wann ist diese je hilfreich?), und er beschlossen hatte einen Orden zu gründen oder Hochstieg für Unabhängig zu erklären, eventuell beides…

Ein magisches Geschenk für Hochstieg

Im Temeplinneren herrschte ein beklagenswerter Zustand, überall waren kranke oder anderweitig geschundene Menschen und auch den Geweihten ging es nicht sonderlich gut.

Dennoch taten diese was in ihrer Macht stand und mehr um das Leid zu lindern und Mildtätig zu wirken, es schien als eilten sie von Liege zu Liege und der Meister der Ähre Elkiof sah so aus als hätte er mehrere Tage nicht geschlafen als Nehazet ihn endlich in seinem alchimistischen Laboratorium fand.

Trotz der tatsache das es in Hochstieg recht einfach war Nehazet zu erkennen, benötigte der Geweihte etwas längere Zeit um Nehazet einordnen zu können.

Doch kaum das sich Erkenntnis auf Elkiofs Gesicht zeigte, waren die beiden auch schon wieder mit der Behandlung der Meisterin der Esse beschäftigt, Nehazets theoretische Tinktur wurde in der Zwischenzeit zusammengebraut und Elkiof hatte vor diese zu verabreichen.

Etwas verwirrend wurde schließlich nur, das Nehazet sich bislang eher theoretisch mit der Venik auseinandergesetzt hatte und dementsprechend das Wissen um die Behandlung nicht wirklich praktisch war, und der Tatsache das es ungünstig ist sich mit verschiedensten Metallen vollzustopfen, etwas was eine Geweihte des Ingerimms, nach Nehazets Meinung, eigentlich hätte wissen sollen.

Aber es gelang schließlich beiden das Heilmittel zu verabreichen und Nehazet nutzte kurz darauf noch seinen eigenen Fähigkeiten der Magica Curativa um der Geweihten Leib zu stärken, doch ob diese Bemühungen ausreichen konnte zu dieser Stunde noch nicht gesagt werden, zumindest schien es die Lage nicht zu verschlimmern.

Nachdem dies getan war, und gerade Nehazet nicht unbedingt in der Nähe solch eines Krankenherdes sein sollte, verbrachte er doch schon ausreichend Zeit in seiner Kindheit und Jugend im Krankenbett begab dieser sich wieder nach draußen, nun allerdings mit Kopfschmerzen.

Unterwegs traf er auf Jane, diese erzählte ihm kurz das eines der wenigen belesenen Individuen, während ihrer kurzen Abwesenheit, getötet wurde, womit sich Nehazets Kopfschmerzen verstärkten und er nicht umher kamm zu denken, das Eskalation mit spitzen Gegenständen für Hochstieg typisch zu sein scheint.

Weiterhin unterbreitete Jane noch den Vorschlag das Tornia zu einer „Hauptfrau“ Khorestans ernannt werden könnte, vermutlich dank der Kopfschmerzen und Nehazets eigenem Verständnis der Welt (nicht geholfen durch die Erinnerungen von Delia, welche sich in so einem Fall schon als zweischneidige Klinge geäußert hatten), folgerte er das Jane Tornia als Shanja für Nehazet vorschlug. Was ihn etwas verwirrte und er folgerichtig darauf hinwies das dies wohl zu Komplikationen mit dem Harem, mit dem Nehazet nach wie vor nichts anfangen konnte, erwiesen sich die dortigen Damen doch nicht wirklich als brauchbare disputierpartner in den interessanten Bereichen der Magietheorie oder der theoretischen Alchimie, der Philosophie oder anderer für Nehazet interessanter Gebiete, manchmal verzweifelte er doch an der Weltfremdheit der ihn umgebenden Welt…

Aber schließlich konnte Nehazet das misverständnis für sich aufklären, Jane schlug Tornia wohl eher als Hauptfrau im militärischen Sinne vor, als Person, welche das neugeplante Hospiz und die Schule von Jane schützen sollte.

Für Details war in diesem Zusammenhang im Moment wenig Zeit, so dass sie wohl demnächst nocheinmal genauer darüber sprechen würden.

Anschließend trennten sich ihre Wege wieder Jane eilte zum Perainetempel um dort zu helfen und Nehazet ging auf sein Zimmer um sich neue Kleidung auszusuchen, hatte die Kleidung die er momentan trug doch etwas stark gelitten, noch ein Satz Kleidung, welcher geflickt werden darf, toll erst ist die Kleidung im Wurm und dann das. In Anbetracht des Verschleißes war er am überlegen ob es nicht sinnvoll wäre die Interpretation der fünf Gewänder, weiter zu dehnen und diese eher als Kategorisierungen anzusehen. Und wenn er schon dabei ist, könnte er auch das Reisegewand, theoretisch, praktikabler gestalten, Taschen wären besipielsweise hilfreich, um nur eine Sache zu nennen. Vielleicht sollte er auch etwas Blutblatt angesteckt an das Gewand mit sich herumtragen, damit es immer recht schnell griffbereit ist, über die Reaktion des Blutblattes könnte er Schlussfolgerungen auf starke arkane Strömungen in der Umgebung ziehen, so würde es beispielsweise in der nähe dämonischer Präsenz verfallen. Aber wie genau das neue Gewand zusammenzustellen war, darüber könnte er auch später nachdenken, nun war ein Bad das nächstgelegene Ziel.

In der wohligen Wärme des Bades eintauchend musste er wieder an den Vortex denken, seine letzten Überlegungen in den Bereich gingen in die Richtung das die arkane Dichte des Vortex weitaus höher sein müsste als die von Dere, eventuell lag dies an einer mangelnden Nayrakiskonzentration, woran genau es lag konnte er noch nicht sagen, aber die flexible Natur der Magica Vortex, wie Nehazet erst kürzlich feststellte deutete auf einige Probleme in der Zukunft hin.

Nachdem Bad kleidete sich Nehazet, eher aus Notwendigkeit, denn aus Eitelkeit in das Große Gewand, jenes war eigetnlich zur Manipulation des Unbelebten gedacht, aber was war die Alternative, das leichte Gewand und das Reisegewand waren mehr als mitgenommen und das Konventsgewand war nicht nur unpassend sondern beinahe ähnlich thermisch nicht isolierend wie die Invokations und Convokationsgewänder, er würde sich tatsächlich nue einkleiden müssen, später, jetzt gab es ersteinmal wichtigeres zutun.

Auf seinem Zimmer ging er seine Notizen durch, er könnte den physichen Corpus des einen Teiles des Thaumatursomes zum öffnen, des Thaumatursomes zur Behütung des Dracheneis, hier herstellen, womit zumindest das schonmal erledigt wäre und die Götter wussten (gut Nehazet auch), das noch so viel mehr anstand, das er genauso gut damit anfangen konnte um den gewaltigen Berg an Aufgaben, Aufträgen, Problemen und weiteren Störungen von den wichtigen Dingen im Leben, wie der Forschung oder einer guten Tasse Tee, zu erklimmen und Stück für Stück abzutragen, sodass er sich diesen angenehmeren Dingen zuwenden konnte.

Die Idee den silbernen Zylinder in seinem Zimmer herzustellen verworf er ähnlich schnell, wie dieser entstand, stattdessen suchte er die Schmiede im Hof auf, jene wurde gerade genutzt und war auch nicht wirklich geeignet für die filigrane Tätigkeit, welcher sich Nehazet zuwenden wollte, außerdem half es natürlich nicht, das sein Handwerskzeug, aufgrund der notwendigen Größe von der Stallmeisterin belächelt wurde, pah als hätte er einen Schlüssel mit dem Groben Werkzeug herstellen können, gut es wäre wahrscheinlich möglich, aber der wäre dann doch etwas groß, was sollte mit so einem Schlüssel gemacht werden, die Stadt aufgeschlossen werden?

Also begab er sich auf die Suche nach geeigneteren Einrichtungen und ging zum Ingerimmtempel, in diesem erklangen die Ambosse unter den Schlägen mit metallenen Objekten und andere Tätigkeiten stimmten in diesem harmonisch akustischen Malheur ein, welches nach Nehazets Meinung zu laut war, ob sie wohl ein interesse an einem Siegel der Stille haben würden, dachte er sich kurz?

Doch kaum war der Gedanke gekommen, so wurde er auch schon von einem der Gottesdiener angesprochen, Nehazet legte sein begehren vor und der Tempeldiener stimmte zu, unter anderen Umständen hätte sich Nehazet nicht solange mit dieser Problematik beschäftigt, aber der Schutz eines Dracheneies erfordert doch etwas Einsatz, zumal es hilfreich war, bei der Ablenkung von der Tatsache das er einiges an Schrifttum benötigte, welches hier nicht existierte, was wahrlich niemanden überraschen sollte, vor allem wenn man bedenkt das die Person die gerichtet wurde der Bibliothekar war…

Eine Tatsache, welche sich bestimmt nicht rächen wird, zumindest solange sie kein Buch suchen, also ja, schloß Nehazet seine Gedanken, es wird sich für die Leute in Hochstieg tatsächlich nicht rächen, den Impuls Leuten Flüche auf den Hals zu schicken, welche die Töchter Satuarias haben, war schon verständlich, dachte sich Nehazet.

Ehe er aus dem Tempel ging wurde er noch auf die Möglichkeit hingewiesen das er etwas spenden könnte, er ließ sich dabei natürlich nicht lumpen und gab freilich das, wovon er der Meinung war es könnte dem Tempel am meisten helfen, ein Stück Pergament. Doch nicht irgendein Stück Pergament, nein es war das Stück auf dem das Rezept zu dem Antidot der Beschwerden der Meisterin der Esse aufgelistet war, welche sie sich zuzog durch intensiven Kontakt mit ihres Gottes Element.

Auf dem Zimmer in seiner Burg machte er sich erneut an die Arbeit bezüglich des Thaumatursoms.

Wurde jedoch schließlich von einer Magd, wie so oft, gestört, irgendeine Art von Hinweis, um nicht gestört zu werden, wäre vielleicht ganz sinnvoll, sinierte Nehazet auf den Weg ins Kaminzimmer, irgendwas in Richtung eines stylisierten Magus und den eingravierten Worten „du kommst hier nicht vorbei“, nein das ist unpassend, vielleicht eher ein Alchimist gebeugt über seine Instrumente mit den Worten „Experiment in Gange nicht stören“, auch unpassend, ja genau vieleicht ein Gelehrter mit einer Tasse Tee und den Worten „Wichtige Gedanken und Tee trinken, nicht stören“, vielleicht doch eher was anderes.

Wie sich herausstellte wurde wohl soetwas wie eine Versammlung im Kaminzimmer einberufen, darüber das er nicht informiert wurde, war er dann doch etwas irritiert.

Es wurde verschiedenstes beredet, unter anderem das Jane, mitsamt Tornia nach Khorrestan aufbrechen wollte, was naheliegend war, zumindest für Nehazet, um eine Schule in Khorrestan aufzubauen, half es meist vor Ort zu sein. Das Sieghelm eventuell sein Lehen verlieren würde, wbei Nehazet nicht einschätzen konnte wie akut diese Gefahr war, wusste er doch nicht um den Grad der Starrköpfigkeit von Sieghelms Vater. Das Traviahold erpicht war das komplette Junkerngut mit Schreinen und Tempeln vollzustellen, mehr oder minder jedenfalls, in die gleiche Richtung ging auch Nehazets Einwurf, das er einen Traviatempel stiften wollte, sozusagen als Geschenk für die Gemeinde.

Und natürlich das die Bevölkerung mit Nahrung zu versorgen wäre, was Nehazet dazu führte sich zu merken, es wäre eventuell gut, einige Vorräte in Khorrestan anzulegen um im Zweifelsfall einige hundert zusätzliche Leute kurzfristig mitversorgen zu können, war doch nicht ausgeschlossen das auch Khorrestan von ähnlichem heimgesucht werden könnte und es half auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

Nehazet schlug vor das Problem der hungernden Massen auf magischen Weg zu lösen, es wäre möglich ihnen etwas zu essen herzuzaubern, ihnen also das ein oder andere Mahl so darzubieten. Vorteilhafterweise würde dadurch auch gleich ein Platz für den Traviatempel frei werden…

Ein erster Schrei nach Hilfe!

Zu Händen des Büttels von Hardtfurten

 

Travia zum heiligen Gruße!

Ich weiß nicht, ob in Hardtfurten schon Kunde von den zahlreichen Ereignissen in Hochstieg eingegangen ist. Ich vermute aber, dass die Vorgänge auf dem Roten Riesen auch euch nicht gänzlich verborgen blieben. Diese Ereignisse, deren Erzählung den Rahmen dieses Briefes sprengen würde, führten dazu, dass Hochstieg nun etwa 200 zusätzliche Seelen zu ernähren hat. Wie ihr euch denken könnt, sind die Vorräte auf einen solchen Zuwachs nicht vorbereitet.

Im Namen der Gütigen Mutter und meines Vaters, dem Baron von Dettenhofen, weise ich euch daher an, unverzüglich alle Vorräte, die ihr nicht akut benötigt, nach Hochstieg zu schicken. Ihr werdet selbstverständlich einen Ausgleich erhalten, so dass niemand in eurer Gemeinde Hunger leiden muss, wie es ganz Hochstieg tut.

Die Götter und ganz Hochstieg werden euch danken!

 

In deren Namen

Traviahold Badilak von Spichbrecher

Geweihter der Herrin Travia