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Angst…

Was ist mit mir passiert? Das Erlebte der letzten Tage scheint so fern zu sein, fern und falsch. Stunden, Tage, sind vielleicht Jahre oder mein Leben falsch? Wo sind meine Haare geblieben und warum bin ich verwundet?

Kann ich überhaupt noch jemandem vertrauen? Dumpf im Nebel sehe ich Freunde. Hinter einem dichten Nebel aus Angst, Furcht und Vergessen. Sie rufen nach mir, doch ich verstehe sie nicht. Ich spüre nur Azinas und Bakus Wärme, einen Anker und Hält in dieser Welt. Lasst mich nicht los. Bitte! Lasst, mich nicht entgleiten, in die traumlose Leere des Vergessens.

HELFT MIR!

Delias Gedanken zu den letzten Stunden … Tagen … Jahren… ?

Die Ritualgegenstände sind versammelt

Endlich gelang es mir das herrschaftliche Rollsiegel des Emirates Khorrestans zu erwerben, hat ja auch lange genug gedauert. Demnächst werden wir uns wieder auf dem Weg zum Staudamm Shirdars begeben, um das seit zwei Götterläufen überfällige Ritual abzuhalten, auch wenn mir mulmig ist, befürchte ich doch diverse Katastrophen, was ja nicht verwunderlich ist, fehlen doch wichtige Angaben. Auch eines der Siegel musste ich eintauschen, zumindest ergab sich damit für uns eine Möglichkeit nach Shirdar zu reisen. Aber der reihe nach, gestern gelang es uns ja, leider, nicht Azinas Onkel zu befreien. Im Nachhinein stellte sich dann auch heraus, dass dies nicht notwendig war, befreite doch Azina ihren Onekl, Adaque war aber ziemlich mitgenommen, und mir wird vorgeworfen, ich könne nicht mit Tieren umgehen. Die Nacht war erholsam, mir kammen auch wieder einige neue ideen, nur über die Möglichkeit der Umsetzung bin ich noch am zweifeln. Wie geschrieben, ich holte das herrschaftliche Rollsiegel in der Al’Achami ab, auf dem Weg nach draußen lernte ich noch zwei Schüler der Al’Achami kennen, die beiden waren in einem gespräch über die Magietheorie verwickelt, zwar bewegte dies sich auf einem relativ marginalem Niveau, aber dies konnte ich beheben. Es gelang mir natürlich ihr Problem zu lösen und ihnen bei der clarobservanten Erkenung bestimmter Wesensspezifischer Informationen behilflich zu sein. Wie dem auch sei, ich begab mich auf dem Weg zum uns schon bekannten Teehaus um mich mit meinen Begleitern zu treffen, dort fand ich auch Azina und Rowin vor, seltsam, seltsam, irgendwie haben diese in letzter Zeit eine beeindruckende Fähigkeit mich aus meinen Gedanken zu reißen, beinahe schon zu erschrecken. Es fiel uns auf, dass Delia entschwunden ist, wieder einmal. Wir beschlossen ihre Schritte zurückzuverfolgen, um Sie zufinden. In Keshal Isiq fingen wir an, wobei wieder einmal bewiesen wurde, dass die Erhabenenbrücken das Mittel der Wahl bezüglich der Fortbewegung wären, abgesehen von Luftreisen, Reisen durch den Limbus und eventuellen anderen Fortbewegungsmethoden die mir einfallen würden. Als ich mich nach Keshal Isiq begab traf ich auch einen der zwei Al’Achami Schüler wieder, welchen ich früher am Tage schon bei ihrem Problem behilflich war, wir unterhielten uns kurz, es gelang ihnen meine Ratschläge umzusetzen, durch jene erreichten Sie auch ihr Ziel, wie zu erwarten war. Er bedankte sich noch einmal, ich bat ihn Meister Atherion nach der Bibliothek von Avalon zu befragen. In Keshal Isiq angekommen, wartete ich, wie damals in Hammerschlag, naja nicht direkt so wie in Hammerschlag…

Endlich trafen die anderen ein, hat ja auch lange genug gedauert. Auf der Suche nach Delia lernte ich dann auch Varosch und Tesmar kennen, jene waren nur bedingt hilfreich, nach Mardul befragt meinten Sie, dass Sie ihn in letzter Zeit nicht gesehen hätten, während sich Tesmar und Rowin unterhielten beschaute ich mir ihre Auren nach Residualstrahlung von Mardul, Sie hatten vor kurzem Kontakt mit ihm, doch genaueres konnte ich nicht feststellen. Nur Delia hatten wir noch nicht gefunden, wobei eher auch. Anschließend begaben wir uns zur Teppichknüpferei von Sahib Hairan, um mit Demeya zu reden, und um ein Tiegelchen von Delia zu erhalten, um es zu ermöglichen Sie aufzuspüren. Azinas Hund Bakkus konnte damit die Witterung aufnehmen, vorher musste ich jedoch noch ein Siegel gegen Demeya eintauschen, hach, naja zumindest konnte ich Sahib Hairan von einer Handelsreise überzeugen. Sobald wir das Tiegelchen hatten, und Rowin anmerkte, dass die Winterkleidung unter umständen sinnvoller wäre, ließ Azina Bakkus an Rowins Winterkleidung Delias Witterung aufnehmen, ich suchte in der Zwischenzeit einige von Delias Haaren zusammen, diese sollten es mir auch, theoretisch, ermöglichen Delia aufzuspüren.

Bakkus führte uns zur Al’Achami, allerdings auf dem unteren, dem Dienstboten, Weg. Die Stauten waren, eindrucksvoll. Wir gelangten an die Pforte zur Al’Achami, es dauerte noch etwas, bis wir einlass erhielten, oder zumindest die Möglichkeit für einlass erhielten. Gerade als ich am verhandeln für unseren Einlass war, stürmte Demeya vor und unterbrach mich, wie wenig ich das leiden kann, Sie ließ verlauten das wir einen Sklaven als Schenkung anböten würden. Daraufhin gab das Portal denn weg frei, ja so hätte ich das auch geschafft. Innen wollte Demeya sich dann als Tauschobjekt gegen Delia anbieten, Rowin hielt davon wenig, doch letzendlich musste er ihren freien Willen akzeptieren. Wir mussten noch eine Stunde warten, doch dann verließ Delia die Al’Achami, allerdings ohne Haare, naja werden ja nachwachsen, also wahrscheinlich. Wir begaben uns zum Traviatempel. Dort berichtete ich der Mutter des Tempels von meinem Wissen über Mardul, ich riet ihr, dass Sie oder ein Diener des Praios versuchen sollten eine Unterhandlung mit Garbolosch einzugehen.

Am Tag darauf beschloss ich, eher versuchte ich, über den Blick aufs Wesen Cantus einblick in Delias Wesen zu nehmen, ich hoffte über mögliche Veränderungen in ihrem Wesen einen Ansatzpunkt für einen Beherrschungs brechen Cantus zu erhalten, was mir auch, in gewisser Weise, gelang. Erfuhr ich doch ihren Wahren Namen, dieß sollte es mir deutlich erleichtern, ihre Erinnerung wiederherzustellen. Die Mutter Tempels sagte noch einige, äh faszinierende Dinge.

Geistreiche Erlebnisse in Fasar

So die Suche nach Mardul scheint vorranzukommen, dauert jedoch länger als gewartet, bin gespannt was ich als nächstes suchen soll, das heilige Licht? Nun Garbolosch Sohn des Garbosch konnte ich in Keshal Angra nicht sprechen, war wohl zu beschäftigt, und dabei, wie mir versichert wurde, haben “wir Großlinge” doch so wenig Zeit, nun zumindest konnte ich ein kleineres Gespräch zum Thema Arithmetik mit einem paar Zwergen führen. Die Wachen konnten mir ebenfalls nicht helfen, aber eines muss ich den Zwergen zugute halten, sie bauen ziemlich ordentlich und geometrisch, hmm vielleicht sollte ich mich mal mit einem Zwergischen Baumeister über Städteplanung unterhalten, müssten eigentlich auch gute rote und weiße Kamelspieler sein.

Da mir die Zwerge keine große hilfe waren, beschloss ich erneut nach Keshal Isiq zu gehen, ich weiß immer noch nicht was die anderen für ein Problem mit dieser Stadt haben, gut ich gebe zu die Stadt könnte ein paar mehr Brücken gebrauchen. Das erste Individium das ich ansprach verwies mich, gefragt nach Mardul, auf die Richtung in der eine Leiche vor sich hinlag, dort angekommen half mir ein Individium mit zwei paar Schuhwerk weiter, und verwies mich auf die Teppichknüpferei Sahib Hairans, oder zumindest in diese Richtung. Möglicherweise habe ich doch noch nicht alles über Marduls Werdegang erfahren. Mir fiel recht bald auf das die Pforte zur Teppichknüpferei offen war. Gerade als ich jene Tür schließen wollte, wurde ich in ein Gespräch mit einem Nachtwächter verwickelt. Schien ein vernünftiger Mensch zu sein, nur etwas überfordert. Er bat mich ihn bei seinem Rundgang zu begleiten, könnte doch ein gefährlicher Einbrecher, oder mehrere, sich an dem Geschäft verbrochen zu haben. Ich besah mir mit ihm also erneut die Teppichknüpferei, welche ich schon einmal aufsuchte, ob die auch fliegende Teppiche knüpfen, hmm wahrscheinlich nicht, es stellte sich heraus, dass tatsächlich etwas entwendet wurde, eine annähernd zylinderförmige Stange aus Eisen. Der bis zu diesem Zeitpunkt einizige noch unerforschte Bereich waren die Gewölbe, ob diese schon zu al’Tacht, der legendären Fasarer Unterstadt gehörten? Der Wächter bat mich erneut nachdem rechten zu sehen, manchmal habe ich das gefühl, ich ließe mich zu sehr ausnutzen, rückblickend betrachtet kann ich nachvollziehen, warum er nicht hinabsteigen wollte, neben dieser unsäglichen Dunkelheit, gegen welche mich nur das knappe Licht meiner ewigen Flamme schirmte, war es schleimig, so das der halt der Beine unsicher war, es war zu aromatisch und in der Ferne konnten Schreie vernommen werden, dazu hielten es meine Gefährten für sinnvoll mich zu überraschen, nicht das das eine tiefere oder negative Bedeutung für mich hätte, aber sie sollten es sich noch einmal überlegen einen Magus so zu überraschen, nicht auszudenken, wären meinem geschulten Geiste dies wie ein Angriff vorgekommen, hätte dies doch in einem fiasko geändet, so ein Feuerball so ziemlich schlecht für den taint sein, nun wie dem auch sei. Eigentlich sollte es mich nicht verwundern, dass ich meine Gefährten an diesem Ort treffe. Jene waren in Begleitung einer jungen Damen namens Demeya. Ich entschloss mich Sie zu begleiten . Wir begaben uns also in die Gewölbe der Blutgruben, wie ich erfuhr um Azinas Onkel Omar al Alam zufinden, welcher dazu verdammt wurde sein verbliebenes dasein als Sklave zu fristen, welches nicht sehr lange währen sollte, die Geschichte jenes Ortes bedenkend. Demeya verblieb im ersten Raume, Delia, Rowin und ich stießen wieter in die verwinkelten tiefen des Gebäudes vor. Nach einiger Zeit fing Delia an sich seltsam zu benehmen, also für ihr verhalten, meine ich, später stellte es sich heraus, dass sie eine gewisse Anfälligkeit für Geister ausgebildet hat, meine Versuche ihren Geist im Eilverfahren durch entsprechende Meditationen zu stärken schlugen jedoch, wahrscheinlich an ihrem ungestümen Wesen, fehl, was ist auch zu erwarten, bei einem Menschenschlag, welcher sich komplett auf Emotionen verlässt.

Wir begegneten auch zwei Wachen, jene wurden vornehmlich von Rowin und Delias Stecken ausgeschaltet, wobei ich mich damit begnügte, die Sichtverhältnisse zu modifizieren, ich gebe zu, meine Taktik ist noch zu optimieren, muss wohl ein paar Variablen verdreht haben. Später stießen wir wieder auf zwei Wachen, diese schliefen jedoch, und ließen sich davon überzeugen, dass Sie dies auch weiterhin tun würden, als wir durch den Raum marschierten, interessant, sollte eine Studie zur Sinnesaufnehmung bei begrenztem Aufnahmevolumen durch Umgebungsumstände erwägen. Kurz darauf geschah das wohl bemerkenswerteste, an diesem Tage, Delia wurde vor unseren Augen aus unserer Welt gerissen, zumindest aus dem Spektrum unserer Wahrnehmung. Vermutlich wurde ihr Corpus von geistiger Energie umhüllt und ebenfalls über diese Schwelle gedrückt, so dass sie auch zu einem Geist wurde, ach ich hätte die Umgebung zu gerne mit einem Oculus Astralis Cantus begutachtet. Nur ihr Stab war in unserer Welt verblieben. Wir beschlossen uns, trotz drängen von Delias Stecken, unseren weg zurückzubahnen, Rowin war schwer angeschlagen und ich formulierte im Geiste schon einen Plan Delia zurückzuholen. Als wir wieder jenen Raum passierten, in dem die beiden Wächter schliefen, wurden diese attackiert, wahrscheinlich von Geistern, ich war einem Moment am überlegen, ob wir nicht versuchen sollten ihnen zu helfen, doch unsere Situation bedenkend, hätten wir nichts ausrichten können. Im Raum mit Demeya angelangt, erfurh sie von Delias interessanter Transformation. Delia gelang es mit Rowin irgendwie Kontakt aufzunehmen, hmm liegt vielleicht an der geringen Hemmschwelle gegenüber arkanem wirken, sollte eine Studie aufsetzen. Nun Delia zog an ihrem Stab und wir zogen ebenfalls daran, es gelang uns Sie wieder in unser Spektrum zu ziehen, leider hatte Sie auf die wichtigen Begebenheiten keine Antwort, was jedoch seltsam erschien, war die Tatsache, dass Sie mit Kleidung entschwand und ohne Wiederkehrte, wo ist diese geblieben?

Der Rückweg, wie so oft gestaltete sich unkomplizierter, die Stange konnte zurückgebracht werden und unsere Wege trennten sich vor Demeyas Gemäuern. Anschließend begab ich mich zum Burdj des Erhabenen in dem ich nächtigte, morgen sollte ich endlich erhalten, weswegen wir nach Fasar eilten.

Weitere Erlebnisse in der Alt Erhabenen

Wir saßen also in besagter Teestube und berieten über Azinas Situation, schade, dass besagte Veranstaltung in so kurzer Zeit abgehalten werden wird, wäre mehr Zeit, könnte das ein oder andere, die Wahrscheinlichkeit anhebende Mittel konstruiert werden. Mittlerweile habe ich auch schon eine Idee, für eine Umsetzung meiner Trepanation, ich sollte einen Collegus und Spezialisten der Curativa consultieren, mir fiel auch eine Möglichkeit ein, lästige Schmerzen zu ignorieren, ohne meine Fähigkeiten einzuschränken. Meine Formeln für meine modifzierte Sphärentheorie sind beinahe komplett, sollte diese noch einmal überprüfen lassen von einem entsprechend gebildeten Collegus, ob dieser Omar geeignet wäre? Weiterhin brachte mich die Suche nach Mardul auf eine Idee, wie ich Collegus Eulertin bei seinen Pfeilen assistieren könnte, was für ein Schaden könnte schon durch seine Forschungen entstehen? Aber der Reihe nach.

Zur Nachtruhe trennten wir uns wieder. Verbrachte die Nacht wieder im Burdj des Erhabenen, für denn ich gerade dabei war eine Brücke zu errichten, sollte in bälde fertig gestellt sein, ob Tulachim mir gestattet einen Anbau in Khunchom errichten zu lassen, immerhin wird mein altes Zimmer nicht mehr meinen ansprüchen genügen. Fand eine neue Art der Verhandlung mit sturen erz Elementaren, leider wohl nur in speziellen Fällen geeignet.

Das herrschaftliche Rollsiegel sollte mich in kürze erreichen, damit wären alle Ritualgegenstände versammelt, müsste mir nur noch etwas überlegen um alle Figuren richtig zu platzieren.

Azina verpasste mich wohl im Burdj des Erhabenen, zumindest erfuhr ich dies später, auf nachfragen wurde ich zum Traviatempel geschickt, sic, also schon wieder zu diesem schrecklichen Ort. Erfurh das ein Gänslein fehlen würde, warum die gerade mich fragen? Als Folge davon sprach ich mich dem Teppichknüfer, welcher ihn zuletzt sah, ein gewisser Sahib Hairan, interessannter Name. Ihm zufolge, war dieses Gänslein Mardul, erstens eher eine Gans, um die dreißig Götterläufe, stattlicher Wuchs, Narben etc, nichts wichtiges, welcher ihm eine Depesche übergab und danach wieder entschwand, hmm möglicherweise schlechte Wortwahl, da er noch nicht wieder aufgetaucht ist. Ich suchte also als nächstes den Traviatempel auf, die Einwände, dass es Probleme in dieser Stadt gäbe, kann ich nicht nachvollziehen, wir kommen doch sehr gut durch diese Stadt, selbst die Bettler sind recht zuvorkommend. Im Traviatempel wurde mir bestätigt, das Mardul, entsprechend den Angaben von Sahib Hairan aussah und weiterhin dass er eine Vergangenheit mit einer Gruppe, genannt die Erzzwerge hätte, jene Gruppe werde ich wohl als nächstes aufsuchen, sollte das nicht weiterhelfen, werde ich seine Vitalsignatur mittels Exposami Cantus aufsuchen, hmm ob ich mir Delias Fluggerät entleihen darf? Eine Luftuntersuchung wäre immerhin am effektivsten, ob ich überhaupt mit einem Satuarischen Luft Vehikel umgehen kann, gut ich würde es wahrscheinlich schnell lernen, aber wenn ich an meine Erlebnisse mit dem fliegenden Teppich denke. Mal sehen ob ich es noch schaffe Azinas Vorstellung zu beobachten?

Die Brücke ist mittlerweile auch fertiggestellt.

Fasar, die alt erhabende erste Stadt der Menschen, erster Tag…

Am Abend erreichte ich den hiesigen Traviatempel, eine fragwürdige Entscheidung, wie sich im laufe des nächsten Tages herausstellen sollte.

Ich wurde von der typisch, heimischen, Atmosphäre eines Traviatempels empfangen, es wurden gerade die Vorbereitungen für das Abendmahl getroffen, an denen ich mich, natürlich, beteilligte. Als Mahl wurde uns eine schwere Suppe, wohl Hausmannskost, ich vermisse doch manchmal die Academia, genannt, kredenzt. Azina und Delia trafen später auch ein, zumindest müssen sie irgendwann eingetroffen sein, Delia saß plötzlich neben mir, während ich mich noch mit einem Traviadiener, oder etwas dergleichen, über die Frage unterhielt, wo ich denn herkämme, mir immer noch unverständlich, dass dieser sich einfach, während meiner Ausführungen wegdrehte. Nachdem Abendessen wurde ich noch unterwiesen, in der Kunst, äh kunstvolle Kalligraphien auf Stoff einzuweben/-sticken oder wie auch immer die dies nannten, seltsamen Geschmack haben die hier, mir war keine der von ihnen erzählten humoresken Anekdoten bekannt, meine schienen wohl bekannt zu sein, zauberten diese doch stets ein Lachen aus den Mündern meiner, äh “Colleginnen?”, wirklich fasznierend.

Der Abend klang langsam aus, der morgige Tag begann auch einigermaßen vielversprechend, doch diese “Umsorgung” durch die älteren Personen, welche meinten ich söllte an Masse zulegen, erschien mir, doch etwas sehr befremdlich, söllte ich je einen entsprechenden Leibesumfang einnehmen, so müsste ich mir wohl einige neue Sachen in Bezug auf meine Fähigkeit in der Bibliothek der Academia Arcomagica an die wichtigeren Bücher, also eigentlich beinahe alle, zugelangen einfallen lassen. Umso länger ich mich mit diesen beschäftigte, umso weltfremder erschienen mir diese, Travia, warum gerade ich, was habe ich dir getan?

Während der Mittagszeit gelang es mir mittels überzeugender Argumente, unter der Nachhilfe einer simplen controllaria, muss mit Delia unbedingt über ihren, nicht vorhandenen Schutz vor arkanen Wirken disputieren, schlimmer als bei Azina und von Spcihbrecher, die älteren Damen und Delia davon zu überzeugen mich zu der Al’Achami gehen zu lassen.

Ich denke nicht, dass ich den Tempel noch einmal aufsuchen werde, oder einen anderen dieser Gottheit, nicht bevor ich nicht ein klärendes Gespräch hatte.

Der Weg zur Al’Achami war kurz, es gab keinen allzu wichtigen Gegenverkehr, ich weiß gar nicht was die anderen haben, ist doch ein wunderbare Stadt, vor allem die Brücken sind praktisch, ich meine wir beschweren uns doch auch nicht darüber, dass Delia mit ihrem Stecken fliegen kann. Ich muss der Al’Achami neidlos zugestehen, dass größte, prozigste und überdiemnsionierteste Gebilde, welches sich Ausbildungsstätte der Magie nennt, zu sein. Definitiv kein Vergleich zu Punin, wobei ich sagen muss, dass ich doch gewisse bedenken, wegen einiger baulicher Entscheidungen habe, aber naja so ist bei Dschinnen- und Dämonenwerk, Statik ist da doch etwas ausgefeilter, als bei profanen Bauten. Das Tor wollte mich ja erst nicht reinlassen, und das mir, doch ich besann mich auf die zugrundeliegende Philosophie der Al’Achami und klopfte erneut. Als ich mich vorstellte und mitteilte, dass ich meine Macht mehren wöllte, wurde ich auch eingelassen, der illusionäre Höllenschlund, naja, nett anzusehen, aber es war offensichtlich, alles andere wäre doch sehr dämlich, gewesen, das es sich um eine Phantasmagorie handelte, als ich diese durchschritt, entschwand sie auch. Der Wesir der Al’Achami begrüßte mich, nachdem ich mein Begehr vorgetragen hatte, und erfuhr dass Collegus Atherion nicht anwesend sei, sich um dass Herrschaftliche Rollsiegel gekümmert werden würde, ich noch nicht bereit sei für ihre Lehren, was weiß der schon, ich bin bereit, wahrscheinlicher sogar reifer als deren Adepten, schließlich habe ich ein weitaus tieferes Verständnis, ach lassen wir das hier, wartet nur, ihr werdet mich noch einladen…

Achja, für das Rollsiegel helfe ich bei einem kleinen Bauprojekt, eine neue Brücke, sehr vernünftigt, verkürzen diese doch die Wege ungemein. Nur an diese fliegenden Teppiche müsste ich mich noch gewöhnen, ob es die auch mit Stuhl gibt?

Der Bau geht gut voran, meine Briefe sind fertig, und ich habe eine neue Schlafstatt gefunden, ich konnte einen gemütlichen Raum im Turm eines Erhabenen beziehen.

Abends spürte ich das verlangen nach einem heißen Tee in geselliger Runde, ich musste an meine Gefährten denken, ich bemerkte, dass mich dass Amulett in eine bestimmte Richtung wies, interessannt, meine Theorien scheinen zu stimmen, ob meine Gefährten mir gestatten einige Studien anzustellen. Zumindest weiß ich nun, dass das Amulett zu mehr als einem Donarium gut sein kann.

Noch im Teehaus (Azinas Geschichte)

Da sitzten die vier Gefährten noch im Teehaus, der eine oder andere etwas betrübt von Azina’s Geschichte. Als Delia die Hand von Azina ergreift, ihr fest in die Augen blickt und sagt. Wärend sie spricht wirkt sie kaum noch wie die etwas merkwürdige junge Frau. Ihre Ausstrahlung ändert sich zu der einer alten, weisen und lebenslustigen Frau, deren Augen schon viel gesehen haben. Tiefe graue Augen mit silbrigen Glanz, scheinen Azina direkt in die Seele zu schauen.

“Meine Liebe lass mich Dir eines sagen. Die Ströumgen des Schicksals und der Zeit tragen uns zu den Orten wo wir lernen können. Wir haben es nie leicht an solchen Orten, doch wir müssen dahin. Da wo wir sind ist der richtige Ort für uns. Es besteht kein Zweifel und der Schmerz den wir manchmal empfinden ist ein Teil des Prozesses der ständigen Erneuerung und Wiedergeburt. Du und ich, wir alle durchlaufen eine Phase des Wandels, wir werden alle vom Schicksal gelengt.”

Kurz hält die Hexe inne, um ihren Worten etwas Nachdruck zu verleihen.

“Ich verräte Dir ein Geheimnis Azina, vielleicht das größte Geheimnis aller Zeiten. Die kleinsten Bausteine Deines Körpers sind auch die Bausteine aus denen alles andere besteht. Wir, Backus, Adaque, das Teehaus, diese Stadt, einfach alles. Alles ist eine Einheit. Wir alle sind das Universum, wir manifestieren es und daher müssen wir auch immer wieder versuchen uns neu zu erkennen. Dabei ist es manchmal notwenig die eigene Perspektive total zu verändern.

Hab Mut Azina. Handele und zweifele nicht. Wenn Du je Hilfe brauchst, wir sind bei Dir.”

Dann lehnt sich Delia zurück und trinkt lächelnd an ihrem Tee. Ihr Ausdruck ist nun wieder der den man von ihr gewohnt ist.

Das süße Leben

Wie meine Mutter dereinst sagte. “Egal wie es aus sieht, wie furchtbar es ist, so schlimm kann es unmöglich sein.” oder sagte sie “… es kann noch viel schlimmer kommen!” ? Ich denke beides ist möglich bei meiner Frau Mutter und beides bewahrheitet sich auch auf meiner Reise. Der Herr Magus und Dämonologe ist nicht so schlimm wie ich dachte, da war meine Paranoia wieder einmal stärker. Außerdem waren Speiß und Trank nicht vergiftet, die Bewohner des Hauses und Tiere wollten uns ebenfalls nicht fressen. hm… die Haustiere…

Was trug sich zu? Nun ja… so genau weiß ich es auch nicht mehr. Gerüchte besagen: Wir hätten bei dem Gauklerfest die eine oder andere Rauschgurke und etwas Zittabar-Tabak zu uns genommen. Wir hätten ausgelassen gefeiert und Azina hätte dann wohl mehr Gurken gesucht. Dabei wäre sie wohl auf einen Katzenartigen Dämon gestoßen, welcher in ihr einen Beschützerinstinkt weckte. Merkwürdige Kreatur! Bisher dachte ich immer, dass Dämonen einen töten, häuten, zerteilen, aussaugen, zerstampfen, platzen lassen, die Seele rauben oder so. Aber nein diese Kreatur “kuschelt” ihr Opfer zu Tode… also bitte, welche kranke Gottheit denkt sich denn soetwas aus? Wie dem auch sei, es war so. Da ich die arme Azina nicht in diesem Zustand lassen wollte, auch Backus zu liebe nicht, führte ich Krieg gegen dieses Vieh! Es begann mit dem Niederschlag von Azina und einer gekonnten Ausführung des Radau Zaubers. Dieser “dekorierte” zwar den halben Ostflügel um, hielt das Kuschelmonster aber im Zaum. Zum Glück kam Rovin mir zur Hilfe, er lieferte sich einen harten Kampf mit dem Biest, während ich Azina schützte. Nun kommt der unglaubliche Teil, ich erschlug das Biest mit… einem PRAIOSGEWEIHTEM BRETTSPIEL! Das allein ist schon ein Wiederspruch in sich, aber das ICH sowas auch noch benutzte… oh man… es kann wirklich immer viel schlimmer kommen.

Am nächsten Tag wurden wir hinausgebeten. Der freundlichste Rauswurf meines Lebens. Wirklich ein netter Dämonologe.
Am Tage verdiente ich Geld mit Tanz und ähnlichem. Aufgrund dessen bekamen wir eine Übernachtung und der ehrenwehrte Sahib Selim wurde aufmerksam und nahm uns mit seiner Karawane bis Fasar mit. Rovin und Azina sollten arbeiten, mit Bezahlung, und Nehazet sollte zahlen. Ich dagegen sollte bei Sahib Selim auf dem Kamel mitreiten. “Wunderbar, noch ein alter williger Sack edeler Herr, welcher auf mich scharf ist” dachte ich. Doch auch hier sollte meine Mutter recht behalten “… so schlimm kann es unmöglich sein”. So war es auch. Sahib Selim war eine der charmantesten Reisebegleitungen die ich je kennenlernen durfte, ein anständiger und sehr ehrenwerter junger Mann von 45 Götterläufen. Irgendwie hätte er auch was. Ich wurde fast schon auf Händen getragen während der Reise. Es war so schön auf dem Kamel zu reisen, die täglichen Badezuber, das wunderbare Essen, die Spiele und seine Gesellschaft genießen zu dürfen. Ach kann das Leben schön sein, endlich werde ich behandelt wie es mein Stand gebietet. Ja ich weiß “Im Zentrum des Zirkels steht OFT eine Hexe, gleich mit den anderen und respektiert für ihren Wert” oft nicht immer, aber schön ist es trotzdem!

Einwenig taten mir meine Mitreisenden schon leid. Nehazet ist mittlerweile so verwirrt, dass er absurde Ebenentheorien entwickelt und einfach so arme Steinelementare in die Gegend stellt. Große Mutter war der kleine Kerl niedlich, grummelig aber niedlich, ich will auch so einen haben … einen Steinelemtar und einen starken Ferkinakrieger….

*ein merkwürdig entrückter Blick befällt Delia für einige Augenblicke*

Ähm wo war ich … ach ja Steinelemtar und starke Ferkinakrieger *Delia versucht zwanghaft an etwas anderes zu denken* … *zu spät*

*weitere Augenblicke später*

Ach so ja der arme Nehazet… Rovin ergeht es noch am Besten. Azina hingegen, die arme Frau hatte ganz wunde Hände von der harten Arbeit, das konnte ich nicht mit ansehen. Somit braute ich eine kleine Paste für sie und kaufte obendrein noch ein paar Rauschgurken und etwas Körpercreme. Sie ist eine treue Seele und sollte so nicht leiden.

Nach viel zu wenig Tagen der Entspannung trafen wir endlich in Fasar ein. Bei unser Ankunft erweichte ein Kind mein Herz… ich stieg vom Kamel ab und hob es vom Boden auf. Es erhielt von mir etwas Geld und sollte schleunigst damit nach Hause gehen. Der ehrenwerte Sahib Selim war daraufhin etwas irritiert. Nun ja Fasar! Endlich! Hier in dieser Stadt steht der einzige “offizielle” Tempel Levthans. Als wenn er einen Tempel bräuchte! Die Herren sollten ihn nur mal in sich entdecken, so wie unsere Männer dies tun, dann … aber ich schweife ab. Rovin und Sahib Selim wollten mich dorthin begleiten. Keiner von beiden wusste was auf ihn zukommt. Arme arme unschuldige Seelen … Ich stellte mich in korrekter Art und Weise dem Priester vor und erhielt sogleich freundlichste Unterstützung. Sahib Selim überviel beim Anblick der leichtbekleideten Tempeldiener /-dienerinin und der Statue des Levthans, mit dem riesigen Gemächt, ein arg traviagefälliger Anfall und er wartete draußen. Rovin verfiel in Schockstarre und wir warfen ihm einer Tempeldienerin zum Fraß vor. Vor dem nächsten Morgen werden wir ihn wohl nicht wiedersehen.
Wie dem auch sei. Ich sagte dem Priester, dass ich im Traviatempel zu finden sei. Daraufhin lächtelte er etwas, aufgrund der Ironie. Ich wollte Sahib Selim nicht warten lassen und den letzten Abend mit ihm genießen. Er war ein wunderbarer Abend, mit Speiß, Trank und Spiel, welcher dem Sahib viel Geld kostete. Ich weiß bisher nicht warum er das alles für mich tut…

Ich bin gespannt wie es Rovin ergangen ist und mache mich nun auf dem Weg zurück zum Traviatempel. Morgen Nacht bin ich dann soweit mit dem Hohepriester im Tempel Levthans zu opfern, gerne auch die ganze Nacht.

*Mit vor Erregung glühenden Augen schreitet Delia durch die Nacht*

Nagillah, Merabad, Mardior und Fasar

Nachdem ich mit meinem Schriftstück an Collegus Tsukasa fertig war, begab ich mich nach unten zu der Karawane, welche sich dann auch bald in Bewegung gesetzt hat. Heute habe ich auch noch Adaque entdämonisiert, relativ einfach, Falke nun relativ uninteressant, bowohl hatte Delia nicht etwas von Gefieder und weiteren Ingredenzien aus em Falken erwähnt, hmm vielleicht finde ich noch einen Nutzen für Adaque. Abends konnte ich dann auch einige meiner Berechnungen und die Ideen zu meinem modifizierten Sphärenmodell vorläufig zu beenden, zumindest die Visualisierung deutet auf ein, theoretisch funktionsfähiges Modell, müsste noch mal mit Menami und anderen Sphärenreisenden reden, sollte Biblliothek aufsuchen. Konnte auch Delia davon berichten, welche ich zufälligerweise im Badezuber antraf, sie sah mich mit diesem seltsamen Blick an, welchem ich schon damals in der Academia Arcomagica, manchmal, ausgesetzt war, wenn ich eine meiner, etwas abstrakteren Ideen, postulierte, Zafir und Hesinja wollten mir jedoch nie sagen, was dieser Blick bedeutete, auch Delia war da recht ausweichend, irgendetwas wegen Klugheit, Wahnsinn oder beidem. Konnte einen Mondsilberring mit eingefassten Lapislazuli erwerben, die notwendigen Zeichen musste ich noch selbstständig anbringen.

Konnte später meinem neuen Ring die gewünschten Gravierungen verschaffen, mittels convocation einer Creatorum Archoelementarum, die Angestellten wirkten etwas befremdet, seltsam, warum nur? Gab eine längere und umständliche Passage mit einem Zöllner, versteh einer diese Personen, da beantwortet ich deren Fragen und die lassen einen Stundenlang stehen, bei denn anderen ging es irgendwie schneller, nur weil ich ein Magus bin, selbst seine Schlussfolgerungen und Grammatik war unzureichend, wie hatte er nur diese Aufgabe bekommen. Später noch einen Diener des Erzes convociert, weigerte sich jedoch meinem Befehl zu folgen, dreister Steinhaufen. Zumindest bewachte dieser die Karawane.

Konnte heute mein Thaumatursom fertig stellen, nun verfüge ich über einen Ring, welcher mir gestattet einen Diener der Luft zu convocieren, meine Reisefreiheit steigert damit extrem. der Erzdiener war immer noch anwesend, werde ihn morgen entlassen. Delia veräußerte einen Teil ihrer Haare, was dachte Sie sich dabei, ich weiß, nicht sehr viel, aber wie kann Sie nur, ästethisch ist es ja vollkommen uninteressant, aber Sie bietet damit eine weitaus einfachere, hmm, ich habe eine Idee, werde wohl Sahib Said ibn Selim aufsuchen.

Erreichten heute endlich Fasar, zogen durch das Skorpionstor ein, wie es wohl früher war, durch dieses Tor einzuziehen? Ob die Zeiz für einen Abstecher zur Al’Achami reicht, Collegus Atherion sollte ja auch über einen Zugangzur Bibliothek verfügen. Einige Bettler wollten über uns herfallen, grauenhaft, aber nunja, die Geste des Imperavi war selbst unter denn hiesigen Bettlern gut genug verbreitet um das schlimmste zu verhindern, gut einen, offensichtlichen blinden Bettler, wollte ich dann doch nicht abwenden, ich gab ihm eine milde Gabe. Gegen Abend begaben wir uns noch zum Traviatempel, der Weg war recht schnell gefunden, auch wenn Azina mir anscheinend nicht glauben wollte, als ich sagte ich wüsste wo er zu finden sei, wer wenn nicht ich, sollte dazu in der Lage sein? Die Treppen und Ebenen der Erhabenen waren wirklich praktisch, auch die Wachen stellten kein Problem dar, mein Siegel reichte um mich in Ruhe passieren zu lassen. Nur Azina musste einen anderen Weg finden, ich denke sie hätte sagen sollen, dass sie eine Edle aus Aranien sei, hmm, nunja ihre Sache, wem sie ihre Abstammung eröffnet und wem nicht, ich werde mich da nicht einmischen, es sei denn es würde mir etwas bringen, doch wann sollte das sein? Erreichte also denn Travia Tempel, wo bleiben nur die anderen?

Erwerb weiteren praktischen Wissens in der invocation heptasphärischer Wesenheiten, sowie eine kühne Idee

Nach unserem angeregtem disput, begann der nachfolgende Tag vielversprechend. Ich erfuhr das Collegus Rafim Bey ibn Rizwan eine invocation aus der Domaene Irybaars, einen Nishkakat, plante. Um von dessem Wissen zu profitieren, mir wurde angeboten an der invocation teilzunehmen. Vorher begann ich jedoch einige Nachforschungen über Nishkakat und die höheren Künste der invocation anzustellen. Nur wurde ich viel zu oft gestört und unterbrochen, wann verstehen die anderen endlich, mich nur in wichtigen Angelegenheiten zu behelligen, vor allem wenn ich mit Wissenserwerb aus solch einem chaotisch diffizilen Gebiete. Die erste Störung ereignete sich, als ich wegen Adaque dem Falken gestört wurde, nun es war zumindest einigermaßen aufschlußreich, vor allem aufgrund der möglichen, zu erwartenden, Einflüsse einer invocation auf in der nähe vorhandenen Wesen. Einige Ideen zur Lösung dieses Problemes habe ich schon, werde sie wahrscheinlich demnächst überprüfen, was sollte ich auch anderes machen, nachdem mir der Falke übereignet wurde. Im Zweifelsfall könnte ich auch versuchen eine entgegengerichtete Residualschwingung durch exvocation eines Karungas, eines der Dämonen die für diese Störung verantwortlich war, zu erschaffen. Bei dem Gespräch mit Colegus Rafim Bey ibn Rizwan, welches an die arkane Visitation Adaques anschloss, lernte ich auch Collegus Rafim Bey ibn Rizwans Schüler kennen, dieser war von marginalem interesse.

Der nächste Zwischenfall war die Gauklervorstellung, eigentlich gedacht für Zerstreuung, musste ich feststellen, dass sich Azina saba Belima und Delia seltsam benahmen, da mir auffiel, dass sie abwechselnd von einer Wasserpfeife genossen und auch eine Rauschgurken art konsumierten, schloss ich das diese die Ursache für deren atypisches Verhalten sein mussten, um beurteilen zu können, wie schlimm diese Beeinflussung wäre, beschloss ich Delia einige einfache Fragen über die Töchter Satuarias zu stellen. Zuerst stellte ich ihr einige einfache Fragen bezüglich der Vertrauten Tiere der Töchter Satuarias, aale würden über eines verfügen, Delia hätte ein anrecht auf ein solches Wesen und müsste mit ihrer Mutter darüber sprechen, äh ja. Desweiteren erfuhr ich die Ingredenien und Zubereitung für die satuarische Flugsalbe, wiewohl ich dieses Rezept noch auf ihre Vollständigkeit und realisierbarkeit überprüfen muss, wenn ich mir nur vorstelle, was uns dies für Möglichkeiten erlaubt. Die Gaukler beendeten ihre Vorstellung in bälde darauf, auch von uns gab jeder seinen Twil zu deren Entlohnung, was uns über Collegus Rafim Bey ibn Rizwans Würze erzählt wurde, scheint zutreffend zu sein.

Kurz darauf, ich wollte eigentlich weiter studieren, ergab es sich das ich von Rowin gestört wurde, etwas über eine weiße Katze und einen schlimmen Biss, sowe unnatürliches Verhalten von Azina, nun ja zumindest letzteres ist mir desöfteren aufgefallen. Aus den Beschreibungen ließ sich auch rekonstruieren um welche Entität es sich handeln könnte, nach durchsicht der mir zur Verfügung stehenden Quellen, schloss ich das es sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um einen Qasaar (oder Cha’Shar) handeln müßte. Harmlos, Collegus Rafim Bey ibn Rizwan sagte zu sich darum zu kümmern. Vorher hatte ich Rowin noch ein paar einfache, sich selbst erklärende Anweisungen bezüglich der Eindämmung des Qasaars und der Kurierung des Katzenbisses, zumindest habe ich nun tatsächlich einen Beweis dafür, dass das Amulett Travias über eine gewisse Form von Macht verfügt, muss unbedingt eine Lösung zur Analyse nayrakialer Energien finden…

Die nachfolgende Invocation der heptasphairischen Praesenz, klassifiziert als Nishkakat, verlief reibungslos und entsprach einer Schulbuch invocation. Schutzzeichen und Donaria waren vorhanden. Collegus Rafim Bey ibn Rizwan und sein Schüler hielten sich an die entsprechenden Kleidervorschriften, wir wirkten einen Unitatio Cantus zusammen, die Invocation gelang, wie zu erwarten. Die auftretenden Erscheinungen, beim eintreffen Nishkakats waren ein Miasmatischer Hauch, vermutlich transportierte Materie, beim riss aus der siebten Sphäre, ein lauter knall und ein Lichtblitz. Nach diesen Erscheinungen befand sich ein rotes, koboldähnliches Wesen mit uns in dem Raum, mit Fistelartiger Stimme sprach es zu uns und fragte nach unserem begehr, zuerst sollte ich meine Fragen stellen, dies tat ich dann auch, zuerst erfragte ich den Ort des Herrschaftlichen Rollsiegels des Emirates Khorrestan, aufgrund der gelieferten Hinweise und meines Vorwissens, kann es als gesichert gelten, dass wir als nächsten Ort Fasar aufsuchen müssen. Die nächste Frage, war komplexerer Natur, ich erfragte nachdem Aufenthaltsort des Yrando-Emblems, leider waren die gegebenden Hinweise recht marginal, aber es sollte möglich sein das Zeichen der Magierschaft damit ausfindig zumachen, theoretisch. Welche Fragen Collegus Rafim ey ibn Rizwan Nishkakat stellte, erfuhren wir nicht, nun gut, ich erfuhr was ich wissen wollte, dennoch schade, aber es gibt noch soviel anderes zu tun im Moment, also begab ich mich schnellstens wieder an die Schriften. Der Schüler Collegus Rafim Bey ibn Rizwan, war wahrlich nicht von hohen Geisteskräften gesegnet, hielt er meine Fragen doch für unbedeutend, wie närrisch von ihm, nun ich konnte ihn anscheinend davon überzeugen, dass seine Ansicht, nun ja etwas limitiert war, um es milde zu beschreiben.

Kaum war ich in meinem Zimmer angelangt, wo ich mich gerade erneut in meine wichtigen Studien vertiefen wollte, als ich erneut gestört wurde, das ist ja so schlimm wie auf einem Basar hier, es war erneut Rowin, hatte sich weitere Blessuren von dem Cha’Shar zugezogen, interessanter Fall einer dämonischen Pervertierung 2.Ordnung, werde mich später darum kümmern. Zuert riet ich ihm seine Wunden mit nayrakialer Energie zu bedecken, um den dämonischen Einfluss zu annihilieren, meine Theorien zur Auflösung der Pervertierung werde ich noch später an ihm austesten.

Wie zu erwarten, war dem entsprechend der nächste Tag eher negativ dotiert, aufgrund des verschiedenen unsittlichen Verhaltens meiner Begleiter wurden diese des Hauses von Collegus Rafim Bey ibn Rizwan verwiesen, was durchaus nachvollziehbar ist, ich sicherte ihm zu, dass diese ihn nicht mehr behelligen würden, schlug ihm einen Briefkontakt vor und machte mich nach einem Frühstück auf den Weg zu den anderen. Daraußen musste ich feststellen, dass Azina es vorgezogen hatte alleine Naggilah zu erkundigen, was ist nur in letzter Zeit mit meinen Begleitern los, man könnte fast meinen es müsste einen Grund für ihr seltsames Verhalten geben, doch was sollte dies sein, mir jedenfalls fällt kein vernünftiger ein, ist ja nicht so das es ungwöhnliches in den letzten Tagen vorrangegangen sei, bin nun Besitzer eines Falken, werde wohl dessen Residualstrahlung abbauen aber ansonsten bezweifle ich das mir dieses Wesen von Nutzen sein wird.

Trafen in Naggilah auf einen Bettler, welchem der Kopf verbunden wurde, sagte es davon Blind zu sein, nunja bei dem Verband würde das auch keinen Unterschied machen, ich gab ihm eine milde Gabe und fragte ihn ob er unsere fehlende Begleitung gesehen hätte, wahrgenommen wäre vielleicht sinnvoller gewesen…

Theorie bezüglich Kurierung der dämonischen Pervertierung durch Contramagica Induciert, erwies sich als zutreffend, wie zu erwarten war, die anderen Wunden wurden durch Azinas Praiosgeweihten Khunchomer ausgebrannt, schade nun könnte ich meine anderen Theorien nicht überprüfen.

Den restlichen Tag verbrachten Ich, und die anderen , vermutlich, in einer Karawanserei, ich nutze die Zeit um meine arkanen Kräfte zu regenerieren, doch nun am Tag danach, sollte ich endlich in Angriff nehmen, was mich schon seit längerem beschäftigt.

Werter Collegus Tsukasa von Belhanka,

zuersteinmal kann ich euch berichten, dass ich Collega Domaris A’Talls Nachricht auch an die Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis weitergleitet habe. Nun aber zu dem eigentlichen Anliegen meines Schreibens, ich überlege nun schon seit einiger Zeit, wie dieses unsägliche Reisen erleichtert werden könnte, ihr kennt dieses Problem sicher selbst. Nun einerseits wäre eine Reise durch den Limbus denkbar, doch alleine aufgrund der Bannung des Planastrale Cantus verbleibt eigentlich nur der Transversalis Cantus, welcher jedoch, wie ihr wisst, bedingt an dem Zielort gewesen zu sein, also nur bedingt geeignet zum Reisen. Weiterhin wären natürlich die Con- oder Invocation von zum Reisen geeigneten Wesen möglich, doch dies würde einen Magus von diesen Wesen abhängig machen, also auch eher suboptimal. Der nächste Vorschlag ist der Grund, warum ich mich an euch wende, ich nehme an euch ist die Sulman Al’Nassori ein Begriff? Nun theoretisch müsste doch möglich sein ein für die Fortbewegung auf dem Lande konzipiertes und optimiertes Fortbewegungsmittel zu konstruieren. Ich würde mich gerne mit euch einem solchen Projekt annehmen, ich halte es für eine sinnvolle Anwendung der Magie, welche uns und unseren Colleegen behilfreich sein könnte, bei längeren und beschwerlichen Reisen. Ich werde demnächst wohl eine Weile in Khunchom verweilen und würde mich über eine Rückmeldung von euch freuen, im nächsten Schreiben werde ich dann auch einige der Ideen bezüglich der Möglichkeiten zur Realisation dieses Konstruktes vorstellen.

Mit Collegialem Gruße,

Nehazet ay Yash-Hualay von Punin Alam al Ketab Rohaldor ibn Tulachim

El’Trutz-Naggilah, endlich Zivilisation

Endlich ein Lichtblick in diesem gewirr der letzten Ereignisse, ich hätte es nicht für möglich gehalten in dieser Einöde auf einen Collegus zu treffen. Doch wie zu erwarten war, bestätigt sich, mal wieder, eine tiefschürfende disputatio ist nur mit einem Collegus möglich, hach ein wahrer Balsam für die geschundene Seele eines Magus, ich hätte in der Academia Arcomagica verbleiben sollen. Wobei Balsam, mir gelang es vor kurzem einige schwere Verletzungen mittels ebenjenen Cantus, Balsam Salabunde, verheilen zu lassen, hmm ob wohl jemand die Grenzen jenes Cantus in diesem Gebiet ausgetestet hat? Ich sollte einige Studien diesbezüglich anstellen.Aber der Reihe nach, das könnte sonst bei späterer durchsicht der Notizen zu Verwirrungen führen, Chronologie…

Wir mussten die Nacht also vor El’Trutz verbringen, wasn für sich schon genommen einem Affront glich. Wie ich schon erwähnte, wurden wir in diesre Nacht angegriffen, wofür es keinen Grund gab. Nun aim Lichte des Tages ergab sich, das einige Verwandte eines der Narren die uns angriffen und verstarben. Sic! Was für ein Brauch soll das sein, Leben wird verschwendet, nur weil andere Wesen von den Göttern des Trigons verlassen wurden, beziehungsweise wahrscheinlich nie beseelt waren, nun wird uns vorgeworfen Leben genommen zu haben, heißt das wir hätten uns abschlachten lassen sollen. Diese Narretei würde einem zum Lachen anregen, wären die Erlebnisse nicht so erschütternd. Jedenfalls dieser Brauch der Blutrache, welchem hier grfrönt wurde, eine Unsinnigkeit die ich noch nie für sinnvoll erachtet habe, scheint von den Sippe der Razzanis als legitimes Mittel zur Bestrafung unserer Selbstvertedigung, pardon, Verfehlung zu dienen. Auf dem Basar von El’Trutz ging dieses Trauerspiel weiter, wann lernen sie es endlch sich nicht den Unmut von Personen zuzuziehen, welche um ein vielfaches Mächtiger sind. Nun wie dem auch sei, sollten wir noch ein paar Städte durchqueren, vermute ich haben wir uns schon einen Ruf erworben, welcher uns wahrscheinlich bis in die tiefsten Dünen der Khom verfolgen würde, obwohl, nein ich weiß nicht ob das eine gute Idee wäre. Die örtliche Kräuterfrau schien ihr Handwerk zu verstehen, nutzte sie sogar als Referenz einen Folianten der Kräuterkunde, auch wenn mir diese etwas mager aussah, nun an ihrem Thonnys und den anderen erworbenen Kräutern schien wohl nichts auszusetzten zu sein, zumindest das Thonnys entfaltete seine Wirkung wie ich alsbald festellen konnte. Durch diese und die voranggegangenen Ereignisse, konnte ich es nicht unterlassen einen Silentium Cantus zur profanen Nutzung zur Minimierung der Umgebungslautstärke auf dem Basar einzusetzen, stören mich dich einfach beim lesen, unverschämtheit.

Konnten die anderen Überreden Zimmer in der hieseigen Karawanserei zu beziehen, ruhte zur Sammlung meiner Kräfte bis kurz vor dem abend, jenes Tages. Konnte vor dieser unsinnigen Blutrache noch Rowin von seinem Leid erlösen, ging erstaunlich einfach, ich hatte mit größeren Komplikationen bei der Wundheilung gerechnet. Am Abend ergab ich eine, im Rückblick seltsam anmutende Begebenheit. Einer der Diener der Karawanserei hatte, unaufgeffordert, höchst seltsam für diesen Landstrich, einen Badezuber vorbereitet, da ich es auch für eine gute Idee hielt, den durch die Natur und anderen Umständen geschundenen Corpus zu reinigen, nutze ich die Gelegenheit, mittlerweile frage ich mich, ob einer meiner Gefährten dieses Bad bestellte, nur würde sich die frage stellen warum, wozu, wofür…, also abgesehen von dem offensichlichen, dem reinigen des Körpers meine ich. Ach nein, meine Gefährten können es nicht gewesen sein, die hätten sich bestimmt zu Wort gemeldet, ähnlich wie damals bei Collegus Malum.

Die Albernehit der Blutrache bekam ich dann nicht mehr mit, falls diese überhaupt stattfand, wie dem auch sei, da meine Begleiter noch leben, gehe ich davon aus, dass diese jene Widrigkeiten mit denen zu kämpfen waren überstanden wurden. Ich nutzte die ruhe um meine Notizen so gut wie möglich zu reproduzieren.

Am nächsten Tag begaben wir uns auf den Weg nach Naggilah, aufgrund seltsamer Erwähnungen, das der Bey Rafim ibn Rizwand von Naggilah ein “würziger” Herrscher sei, war ich schon gespannt auf diesen, er hätte auch einfach sagen können das es sich um einen Collegus handelt. Wir brachen also auf, das ging auch ersteinmal, relativ gut, nur das wir doch weitere Mengen des flüssigen Elementes mitnehmen sollten. Aber bekanntlich gibt es für solche Sachen immer eine Lösung, in diesem fall, eine Abart der Kakteen, eine Khomknolle, welche Wasser in ihrem Inneren speichert. Nur gegen das Problem des mangelnden Feuerholzes, konnte ich nicht helfen, obowlh theoretisch. Delia entschied sich das Problem anzugehen, wollte nur kurz Feuerholz holen, hmm hätte womöglich die Umgebung mittels Oculus Astralis Cantus untersuchen sollen. Ich wartete also einige Zeit, bemühte mich um das auffinden weiteren Feuerholzes, jedoch waren die Bedingungen so miserabel, das mir ein größerer Erfolg versagt blieb, zumindest erwies sich das Travia Amulett als praktikabler Ersatz, achja und Azina bediente sich an den Vorräten, habe ich mir sagen lassen. Am Tag danach war Delia wieder zurückgekehrt, anscheinend wurde das auch gefeiert, mhh warum ich davon nichts mitbekommen habe? Heute erreichten wir Naggilah, diese Ortschaft scheint einer Oase gleich im trügerischen Meer der zurückliegenden Tage, seit Punin die erste ernstzunehmende Stadt. Collegus Rafim Bey ibn Rizwan, nach eigenen Aussagen ein Absolvent des Konvents zur verfinsterten Sonnenscheibe und Sphärenkundlichen Institut zu Brabak, aus eben jener Akademie entstammte auch Collegus Caspar Melchior Eulertin, war bislang die einzige normale Person der ich begegnet bin, seit dem Verlassen von Punin. Wir verbrachten eine angenehme, leider zu kurze, Zeit mit der disputatio über einige kleinere Theorien. Mal sehen was die nächsten Tage offenbaren werden, den anderen gefällt es hier auch.