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Die Gedanken treiben

Angelegentlich stochert Azina mit einem Stock im Lagerfeuer herum und starrt in die Flammen, als sähe sie ein Bildnis von großer Schönheit. Elfenbein sitzt hinter ihr und wärmt ihr den Rücken, während es sich ausnahmsweise mal Adaque auf ihrem Schoß gemütlich gemacht hat. Versonnen streichelt sie ihm über die Federn.

Schade. Nach den ganzen packenden Vorkämpfen habe ich im Finale der schweren Waffen einen spannenderen Kampf erwartet. Insgeheim habe ich natürlich auf Bothor gehofft. Hätte er gewonnen, hätte ich mit einem Sieg in dem Buhurt auf den Gesamtturniersieg hoffen können. Aber Rondra war dem guten Bothor wohl nicht hold. Oder sie war heute eher Sieghelm zugeneigt. Es hat ja auch mehr Symbolkraft, wenn natürlich der Ordensmeister der Leuin den Zweikampf gewinnt, statt der des Ewigen.

Und um Symbolkraft im Dienste der Sache des Ordens geht es uns ja bei diesem Turnier. Sieghelm und Nehazet sind auch eifrig dabei, Kämpfer und Ländereien zu gewinnen. Da gilt es unsere persönlichen Gefühle hinten an zu stellen. Dennoch werde ich versuchen den Buhurt zu gewinnen. Und wenn ich am Ende Sieghelm selbst überwinden muss. Hm. Ich glaube, wir haben noch nie miteinander gefochten. Nicht einmal im Training. Zumindest ist dies wenn dann einige Götterläufe her.

Aber. Bisher ging alles viel zu glatt. Die einzelnen Turnierkämpfe werden abgehalten. Sieger werden gekürt. Auffällig ist, dass der Orden sehr gut abschneidet. Was ja gut für uns ist. Aber es wirft für mich die Frage auf: Geht es mit rechten Dingen zu? Ist das nicht alles zu leicht? Oder sind wir einfach nur gut. Wobei natürlich auffällt, dass hier fast ausschließlich Adelige antreten, `die neben dem Kämpfen noch andere Aufgaben haben.´

Auf jeden Fall funktioniert die Organisation des Turniers zu gut. Es gibt keine Störungen, keine Auffälligkeiten. Ich suche schon die ganze Zeit nach pervertiertem Einfluss. Aber Nehazet hat wohl den einzigen Dämon vor Ort gebannt. Von den winzigen fliegenden Spionen mal abgesehen. Sonst nichts! Wo sich angeblich hinter den Kulissen weittragende Dinge abspielen und wir armseligen einfachen Menschen nichts davon wissen dürfen.

Nun ja, ich vermute, unsere Rolle werden wir wohl noch spielen. Wenn dieses Turnier vorbei ist, werden wir versuchen weitere Unterstützer zu finden und uns auf den Weg gen Rahja machen, um die schwarze Gefahr aufzuhalten und vor allem Hochstieg zu schützen. Wenn nicht wieder etwas dazwischenkommt.

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Azinas Gedanken

Was wohl die Eltern davon halten

Auszug aus dem Tagebuch.

Was für ein Tag. Eigentlich wollte ich nur ein zwei Runden durchhalten. Präsenz zeigen und ein bisschen das Training zur Geltung bringen. Stattdessen stand ich plötzlich im Finale. Zusammen mit azina. Azina hat natürlich gewonnen. Sie ist so schnell und durchtrainiert und weis es sehr gut ihren Speer zu nutzen. Ich hätte vermutlich zu unrondianichen Mitteln greifen müssen wäre mir der sieg das wichtigste gewesen.

Auf jeden Fall bin ich gespannt wie sich Azina noch entwickeln wird. Sie ist so erwachen für ihr alter aber ich frage mich ob da nicht noch große Zweifel lauern.

Auf jeden Fall sollte ich meinen Eltern mitteilen das ich erfolgreich an der turnai teilnehmen … was sie Wohl davon halten werden ….

Gewonnen

Firun sei Gedankt! Ich habe gesiegt.

Und ich meine nicht den Sieg in diesem Turnier. Dieser kam für mich völlig überraschend. Ich hoffte lediglich, mich bestmöglich zu schlagen. Doch entweder waren die Gegner in dieser Zweikampfsituation weniger gut, als echte Kämpfer, die um ihr Leben streiten. Oder wir sind inzwischen sehr bewandert. Lang ist es her – so scheint mir – dass ich vor 4 Götterläufen von Aranien aufbrach. Viel ist seither geschehen. Sehr viel.

Einer meiner entscheidenden Vorteile war die Länge meiner Waffe. Damit konnte ich mir jeden meiner Gegner auf Abstand halten, sodass ich kaum Gefahr lief getroffen zu werden. So sehr sich meine Gegner auch bemühten. Diese Technik habe ich lange geübt. Doch sie hilft mir wenig, wenn es gegen eine gleichlange Waffe geht. Jane hatte als Gegner eine Ritterin mit einem Anderthalbhänder. Dieser Kampf wäre gegen mich ebenso interessant geworden, wie für Jane. Letztlich ging sie siegreich daraus hervor.

Nein. Wirklich erleichtert, bin ich über den Sieg gegen Jane. Ich musste einfach gewinnen. Es durfte nicht sein, dass eine Gelehrte mich im Kampf mit meiner bevorzugten Waffe schlägt. Glück und Pech hin oder her.

Ja, Jane beherrscht ihre Waffe meisterlich. Sie ist nicht umsonst in das Finale eingezogen. Doch ihr fehlt die Kampferfahrung. Ihre Beinarbeit ist noch zu verbessern. Aber muss sie überhaupt perfekt kämpfen können? Janes überragende Fähigkeiten zeigen sich auf einem ganz anderen sehr weiten Feld. Ich verstehe, dass sie in der Lage sein möchte sich zu verteidigen, wenn es darauf ankommt. Aber mich ehrlich im Kampf schlagen? Nein. Das durfte nicht sein. Ich hätte mein Gesicht verloren. Ich hätte meine Mitstreiter verlassen und ich hätte anderswo noch härter trainieren müssen, um ihrer würdig zu sein.

Ich bin glücklich, dass es nicht dazu gekommen ist. Ich hoffe, Jane nimmt es mir nicht übel, dass ich so erleichtert bin. Rasch kann Freude mit Schadensfreude verwechselt werden. Doch mit ihr über meine Gefühle sprechen, kommt nicht infrage.

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Azinas Gedanken

WOW

Wir begegneten einem Göttlichen Wesen. Der Herold, ein Waldmensch aus dem Süden, erzählte eine Geschichte über einen Greif, der die Menschen auf Sumus Leib begleitete, aber noch nicht zurückkehren durfte, da seine Buße noch nicht vollendet war. Nehazet bat mich, wohl einer Eingebung folgend, einen zweiten Blick auf ihn zu werfen. Und wahrhaftig! Vor den versammelten Augen der Turneiteilnehmer wandelt ein göttlich strahlendes Wesen und erzählt uns eine Geschichte. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um seine eigene Geschichte.

Die Menschen hängen andächtig an seinen Lippen und lauschen seinen Worten. Während mein Blick allein auf seiner weiß schimmernden Aura liegt. Mir kommen fast die Tränen, so schön und so rein ist sie. Dergleichen habe ich in dieser Menge noch nie zuvor gesehen. Unsere Amulette und Gegenstände leuchten, ja. Und geweihte Tempel schimmern ebenfalls weiß. Aber das hier? Das ist hier, ist wahrhaftig der göttliche Geist.

…..

Kam schon der Sieg Sieghelms über den Schwarzen Ritter in der Tjoste und somit der Sieg in dieser Disziplin überraschend, verblüffte mich Jane vollends. Offenbar hat sie im vergangenen Jahr unheimlich viel trainiert. Mit Leichtigkeit besiegte sie ihren verdutzten Gegner. Ja, deklassierte ihn geradezu. Ich bin beeindruckt!

Jetzt stellt sich die Frage eher, ob ich es mit ihr aufnehmen kann und nicht umgekehrt. Hoffentlich treffen wir erst im Finale aufeinander. Alles andere wäre doch schade.

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Azinas Gedanken

In Punin – AASAP Arbeit am arkanen

30. Tsa

Nachdem die Djinne gerufen waren und sich der Erledigung ihrer Aufträge zu wanden, konnte ich mich wieder wichtigerem widmen.

Zuerst war ein kleines Mahl, bei dem ich nebenbei mit einer Collega aus Rashdul über Ifritiim der Domänen Widharcals, Tyakramans und Tijakools reden konnte, die werte Maga konnte interessante Einblicke liefern, welchen ich mich leider nicht mit vollständig angepasstem Umfang widmen konnte, nebenbei ergab sich noch ein Gespräch über unsere Familien, aber das ist an dieser Stelle nicht wichtig.

Nach dieser erfreulichen Ablenkung, widmete ich mich weiter der arkanen Analyse des Vortexhandschuhes, da wir nun endlich das akademie eigene weiße Auge nutzen konnten, stand nun die Einspeisung, der relevanten Erkenntnisse um den Vortexhandschuh, angefangen mit den erkennbaren arkanen Strukturen, welche es weniger kundigen erlauben sollte sich auf die schnelle einen Einblick über diese Strukturen zu machen.

Weitere Stunden später, ging es mit der Sicherung des Vortexhandschuhes weiter, zwar war die Verzauberung eines Thaumatursomes der Contraria, welche Canti und Effekte der Limbologica, bis auf Betrachtungen von der dritten physischen Ebene & Sphäre, umzu verhindern das Analysen der Besucher des Konventes diese Schutzmaßnahme auslösen, und dennoch einen Schutz vor, beispielsweise heptasphärischen Wesenheiten, welche sich in der Astralebene aufhalten und von dort aus auf die physische Seite Einblick nehmen um das Thaumatursom zu lokalisieren und zu entwenden, nicht meine Aufgabe. Ich sollte die Thesis zur späteren Einsicht organisieren, ein Cantus, welcher in der Lage ist die Sphärenwände zu stabilisieren, stellt, naheliegenderweise, eine gute Ausgangsbasis für Forschungen zu einem Schutz gegen Eindringlinge vom Vortex dar.

Der Wachtrunk wirkte wie erwartet, sogar besser, würde ich sagen, mein Geist raste vor Ideen einzig mein Körper wollte nicht immer mithalten und natürlich musste ich anderweitig Pausen einlegen, die meisten Speisen konnte ich wenigstens durch eine Yagannuss kompensieren, auch wenn ich eigentlich vor hatte ersteinmal in nächster Zeit auf den Konsum dieser Nüsse zu verzichten um der besonderen Relevanz der Traviagefälligen Gemeinsamen Mahle Rechnung zu tragen, aber dies wäre hier nur hinderlich, vor allem unter dem Gesichtspunkt das ich wohl früher aufbrechen müsste als mir lieb wäre, typisch da gibt es eine Möglichkeit an dem überliegenden Problem wirklich zu arbeiten und ich habe nicht die notwendige Zeit dafür.

Aber ich schweife ab, während einer der Pausen zwischen den verschiedenen Arbeitsgruppen, ergab sich die Gelegenheit in dem Refektorium mir mit anderen anwesenden Kollegen ein paar Gedanken über Drachen zu machen, das vorgehen scheint simpel genug, Einschränkung arkaner Fähigkeiten, was übrig bleibt ist ein physisches Monstrum um dessen restliche Bewältigung sich andere einfach kümmern könnten, sollte dies ausbleiben gäbe es dafür natürlich auch noch Möglichkeiten. Ein Problem, aber vielleicht auch ein Vorteil, ganz von Fall zu Fall abhängig, dürfte bei Rhazzazor noch das Untote Element sein, die mit sich ziehenden Vorteile und Limitierungen dürften äußerst interessant sein, aufgrund der mangelnden Datenlage, gab es keinen Konsensus, wie sich die Überschneidung der Fähigkeiten eines Untoten mit den Fähigkeiten eines Pascha genau vertragen würden, bis auf die Wichtigkeit der Magie, als zentrales Element Rhazzazors, was dementsprechend auch der Punkt war auf dem wir uns konzentrierten.

Die Wichtigsten Punkte, unserer Meinung nach waren, Einschränkung von Rhazzazors Beweglichkeit, am vielversprechendsten dürften Möglichkeiten der Contraria Moventia sein, eventuell um das Problem der Distanz zu überbrücken(, wer will schon neben einem Untoten Kaiserdrachen stehen, wenn dessen Beweglichkeit limitiert wird?) erscheint eine Einbindung in entsprechende zur Distanzüberbrückende Elemente sinnvoll, ein Ballistabolzen beispielsweise, weiterhin eine Einschränkung der Wahrnehmung, dafür bietet sich Contraria Clarobservantia an, ob direkt oder in einer Zone, oder vielleicht über den Umweg der Verhehlung der eigenen Aura mittels Auarcania Deleatur, darüber herrschte keine Einigkeit.

Das es Vorteilhaft sei die Beweglichkeit und Wahrnehmung einzuschränken wurde aber von keinem der anwesenden Kollegen bestritten, eventuell bedacht werden sollten noch inhibierende Maßnahmen für die Bereiche der Controllaria und Heptasphärischer Magie, auch eine Schutzmaßnahme gegen Feuer scheint naheliegend, aufgrund der Untotenelemente kann wohl nicht unbedingt davon ausgegangen werden, das alte drachische Anfälligkeiten noch weiter bestehen würden.

Letztendlich wäre zur endgültigen Abklärung, welche Maßnahmen darüber hinaus sinnvoll wären, weiteres Studium im Felde notwendig, was wohl mir zufallen würde, wenn es doch nur Collega vom Bund des weißen Pentagrammes gäbe, welche zuverlässige arkane Beobachtungen über/in ihrer Umwelt anstellen könnten, doch leider ist kein Institut vorhanden, das solcherlei Individuen ausbildet. Womit mir wiedermal die Feldarbeit zufällt, am liebsten würde ich es meinen geschätzten Kollegen aus Punin gleichtun und es bei dem theoretischen belassen, aber lassen wir dies mal.

Die Herausarbeitung der Invocativen Matrix zur verifizierten Etablierung der Vis Vortex, verlief leider noch nicht so erfolgreich wie mir lieb gewesen wäre, aber in anbetracht der Probleme zu erwartenden Probleme in diesem Fall, welche schon bei der notwendigen Zusammenarbeit von Invocatoren und Observatoren begann, da doch die einen schlecht ohne die anderen an diesem Problem arbeiten konnten, fehlte den Invocatoren doch das Wissen der Observatoren zur, nunja Observation und den Observatoren fehlte das tiefgründigere Wissen um die Invocativen Matrizen zur besseren Verständlichkeit der Herausarbeitung der Lokalisationskomponente.

Weiterhin wäre die Arbeit am Ort der Invocation, hilfreicher gewesen, aber dahingehend gab es andere Probleme, auf die ich hier nicht eingehen will.

Einig waren wir uns alle, das die tatsächlich geleistete Arbeit in der Invocation und Bindung der Vortexessenz, höchst schlampig war.

Danach half ich einem der Collega, welcher seine Zeit und Expertise mir Zur Verfügung gestellt hatte, mit meinem Wissen über die unterschiedlichen Strukturen der Magie, gewirkt von nicht Gildenmagischenzauberwirkern, die geleistete Arbeit war, selbstverständlich, höchst interessant, es wurde der Versuch übernommen einen neuen Stammbaum der Verwandtschaft der verschiedenen arkanen Traditionen & Repräsentationen zu entwickeln, nachdem ich kurz half in der Identifizierung und Verifizierung verschiedener arkaner Strukturen, versprach ich ihm noch einige meiner Werke zu diesem Thema zukommen zulassen, da ich doch im Laufe meiner Reisen eine Vielzahl unterschiedlicher Nichtgildenmagischer Zauberwirkungen untersuchen konnte, faszinierend war die Reaktion auf die Erwähnung des von mir beobachteten schelmischen Auge des Limbus.

Und dann war da natürlich noch die Gruppe, um die Untersuchung des Cantus Catalytis zur Bindung des Vortex an den derischen Gegenstand, natürlich konnten wir auch hier nur grundlegende arbeiten verrichten, dauert die entsprechende Auswertung und das entwickeln gezielt auf die vortexfibrillen zugreifender Canti doch seiner Zeit.

Neben den Gesprächen rund um die diversen Tassen Tee, gab es natürlich auch noch das ein oder andere Gespräch mit Spectabila und Convocata Prima Garlischgrötz, sowie einigen Mitgliedern des Mephalsrates. Zur Vorbereitung des Vortrages um den Vortex, blieb leider nicht allzu Zeit, aber dem könnte ich mich vermutlich auf der Reise nach Gareth widmen.

Nach einigen Tagen verlor der Wachtrunk, leider, seine Wirkung und ich fühlte wie die Erschöpfung eines langen Tages (bzw. mehrerer dieser) mich einholten, was mich schließlich dazu zwang meine arbeit am arkanen vorerst enden zu lassen.

In Punin – Viel Luft zum Reisen

30. Tsa

Wann genau könnte ich nicht sagen, vermutlich irgendwann am nächsten Tag, eine Art Chronometer wäre hilfreich, ich sollte mich darüber informieren ob sich dahingehend eine Lösung findet, wurde ich (wiedereinmal) gestört (ob ich seltener gestört werden würde, wenn ich weniger kompetent wäre? Aber ich kann auch schlecht weniger kompetent sein, das würde gegen den [angestrebten?] Puniner Perfektionismus verstoßen, hmm vielleicht sollte ich einfach die veranschlagten Bearbeitungszeiten als vierfach höher ansetzen, ob das helfen würde?), diesesmal ging es um das herbeitragen lassen der Herrschaften vom Khoramgebirge, per herbeigerufener Elementare.

Ich meine sicher warum nicht und ohne den Vortexhandschuh hätte ich mich wahrscheinlich auch schon darum gekümmert, vielleicht sollte ich ein paar Magier festanstellen, welche mich auf meinen Reisen begleiten, ich meine Sieghelm hat seine Combattiven Kollegen, Azina ihre Animalistische Gruppe, samt Gro’Jesh und ähnliche Gemeinschaften bilden oder werden sich, wahrscheinlich um die anderen bilden. Und was habe ich ein paar Diener der Travia, welche mir Gesellschaft leisten, was zu bestimmten Gelegenheiten durchaus angenehm ist, aber bei der Untersuchung und Bearbeitung der diversen phänomene, mit denen wir konfrontiert werden, doch eher wenig hilfreich ist. Also ja, dahingehend wäre es wohl tatsächlich sinnvoll etwas Arbeit in einen kleinen Kollegenstab zu investieren.

Wir wanderten also zu der naheligenden Kammer, entsprechende Objekte zur Bindung der Elementare wurden uns von den Dienern der Akademie, schließlich war dies ja ein Unterfangen, welches geplant war, gebracht.

Ich trank den, wievielten Zaubertrank auch immer, es fühlt sich so an, als wäre der Konsum von Zaubertränken seit dem letzten Götterlauf exponentiell gestiegen, wobei dies wiedereinmal einer der Fälle ist, in dem es Vorteilhaft ist, über eigene Laboratorien und genügend Kontakte zu verfügen, welche die Zubereitung entsprechender Al’Chymika derentsprechend erleichtert, ohne Khorestan hätte es mich vermutlich ein paar Götterläufe mehr gebraucht bis ich in einer vergleichbaren Situation gewesen wäre.

Da ich möglichst schnell wieder zurückkehren wollte zu der Sicherung, Analyse, Auswertung und Theoretisierung über die vielen Vortex relevanten Projekte, welche sich so ergaben. Und rückblickend, wohl auch, weil der Wachtrunk wirklich etwas zu stark dosiert war, Eilte es mich die Elementare zu rufen ohne das ich mich lange mit dem heranziehen der vorhandenen Adepten und anderen jüngeren geeigneten Individuen beschäftigte und statt dessen, in relativ kurzer Zeit begann die notwendigen Zauber zu wirken.

Sicher es dauerte auch so einige Stunden bis schließlich alle Djinnim gerufen waren und ihre Aufträge erhielten, aber die Begleiter im Khoramgebirge würden endlich von der Luft bewegt zu ihren vorbestimmten Zielen getragen werden.

Nachdem dies getan war, konnte ich mich schließlich wieder den anderen Projekten zuwenden, ich sollte noch mit Spectabila und Convocata Prima Garlischgrötz über die Nutzung des weißen Auges der Akademie reden, meine eigenen Ressourcen werden wohl voraussichtlich anderweitig gebunden sein, erscheint es mir aufgrund der Bedrohungen denen wir uns widmen werden, ersteinmal naheliegend, für entsprechende Mittel zu sorgen, so dass diese gemindert werden können, weswegen ich die Kollegen aus Mherwed auch schon angewiesen hatte mir bei nächster Gelegenheit einige Khunchomer zukommen zu lassen, für die Zukunft sollte ich wohl einige weiße Augen zur Dokumentation von interessanten Ereignissen bereithalten.

Schweigen

Mag dich einer verstehen Sieghelm.

Du richtest Tornado, der sich auf den Vortex einließ und als erster Anker fiel. Möglicherweise traft ihm nur wenig Schuld. Wir wissen es nicht. Es war dir egal. Du verwehrtest ihm ein Gericht. Weder weltlich noch göttlich. Er starb lediglich durch dein Wort und deine Hand.

Aber dem Schwarzen Ritter verzeihst du seine Vergehen? Hat auch er sich nicht mit finsteren Mächten eingelassen? Wie viele Menschen fielen ihm und seiner Schar zum Opfer? Wo bleibt da die Sühne?

Doch ich Schweige. Im Gegensatz zu den anderen, die die Reaktionen der Würdenträger ins Feld führen, wenn du dich mit dem Feind bandelst. Gehe deinen eigenen Weg, Sieghelm. Der Weg der Gnade ist schmaler aber doch größer als der des Todes. Ich weiß das.

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Azinas Gedanken

In Punin – arkane Analysen

29./30.  Tsa

Es war schon spät am Abend, als ich via des Trasversalis Cantus (unbedingt nach Möglichkeiten zur Ausdehnung der Reichweite desselbigen suchen) in die Academia zurückkehrte, nun begann der wichtige Teil, die genaue Untersuchung der Strukturen des Vortexthaumatursomes.

Es dauerte nicht lange bis einige Kollegen gefunden waren, darunter die beiden Zwillinge Kalmar und Kalman (einer ein Observator, der andere ein Invocator)und der alte Freund meiner Familie Biscarat Manzanares, waren die ersten die ich fand und mit mir die Untersuchung des Vortexthaumatursomes begannen, über den Lauf der Nacht kammen noch weitere interessente zur Analyse dieses faszinierend fremden Zauberwerkes hinzu.

Wir zogen uns in das Teezimmer zurück, auch wenn wir zunächst darauf verzichteten Tee zu bestellen, dürstete es uns doch vielmehr danach die Strukturen der gebundenen Vortexmagie zu ergründen.

Ein Problem stellte dabei die Fremdartigkeit dieser Magie in sich selbst dar, so wollte Kalmar beispielsweise, nach einem kurzen Blick mittels des Odem Cantus sich wieder anderer Studien zuwenden, da der Handschuh anscheinend komplett ohne Magie war und das ganze für einen eher schlechten Scherz hielt. Also musste ich zuerst erklären worum es sich bei dem zu untersuchenden Objektum handelte, zur Verdeutlichung bediente ich mich eines weiteren Handschuhes, welcher ohne lange nachfrage mehr oder minder willig von einem der Bediensteten zur Verfügung gestellt wurde und bat meine Kollegen beide Handschuhe arkan zu vergleichen, während diese ihre eigenen Beobachtungen anstellten, fuhr ich mit meinen Erklärungen fort und wies auf die kaum sichtbaren Verdunklen in der limbisch betrachteten Objektmatrix, des von mir mitgebrachten Handschuhes hin und wie, mit etwas Fokus, es ihnen möglich sei ihre Wahrnehmung leicht zu verschieben in die Richtung das diese fremden fibrillis arcana von ihnen deutlich zu besehen wären, zu erwartenderweise dauerte es auch nicht lange, bis sich die Miene meiner Kollegen von einem gewissen enttäuschten desinteresse wandelte zu einer deutlich zutreffenderen wissbegierigen Neugier (jedenfalls denke ich das dies das war, aber wer kann schon vernünftig die Mimik anderer deuten?), ich begann also weiterzufahren mit meinen Erzählungen über den Vortex und meinen Schlussfolgerungen daraus, insbesondere der, naheliegenden, Modifikation des Sphärenmodelles und das meine eigenen Beobachtungen und Forschungen in dem Bereich der Analyse und Nutzung der Vortexmagie bislang eine erstaunliche Flexibilität und Macht in dieser gezeigt haben. Von den beiden anderen Observatoren führte dies, mehr oder minder, zu wenigstens einem leichten Kopfschütteln aufgrund meiner raschen Handlung in der praktischen Umsetzung und Nutzung dieser fremden Magie, welche doch unserem Verhaltenscodex widersprach, der Invocator der Runde, sah dies natürlich pragmatischer und wies darauf hin, das ohne diese raschen Experimente im Feldeinsatz die jetzige Untersuchung, vermutlich nicht möglich wäre, zumal ja auch alles funktioniert hätte wie es gewollt war.

Ich selbst war etwas hin- und hergerissen, zwischen beiden Punkten, war mir doch schon seit längerem bewusst das ich aufgrund der Notwendigkeiten der verschiedenen Erlebnisse in meiner Zeit außerhalb der Academia schon desöfteren gegen unseren Codex verstoßen hatte, wiewohl in den entsprechenden Fällen die Notwendigkeit bestand, anstand nach einer sauberen Lösung der allumfänglichen arkanen Analyse eher einem, der Zweck heiligt die Mittel Credo zu folgen.

Wie dem auch sei, nachdem ich den profanen Handschuh zurückgab, schließlich benötigte ich ihn nur kurz zur Demonstration der inhärenten Unterschiede, orderten wir Tee und Wachtrunk, da die Analyse und Erstellung eines sicheren Gefäßes, sowie anderer mir ebenfalls als Notwendig erschienender Maßnahmen doch eine längere Zeit in Anspruch nehmen würden.

Vermutlich war es nur meine Vorfreude darauf, endlich wieder ein ernsthaft interessantes arkanes Phänomen zu untersuchen (in den letzten Monden war ich viel zu oft damit beschäftigt mich mit administrativen Nebensächlichkeiten zu beschäftigen, kein Wunder das es in der Geschichte so viele Despoten und Tyrannen gab), so das ich mich mit den anderen auf die tiefere Analyse des Objektums stürzte.

Aufgrund meiner Expertise begann ich die Anderen anzuleiten, worauf zu achten wäre und wir begannen unterschiedliche Studien anzustellen, mitsamt des Invocators suchte ich nach einer Localisationscomponente des Vortex, basierend auf der Residualstrahlung der originären Invocation, so dass es uns letzlich möglich sein sollte einerseits eigene Invocationen durchzuführen und was weitaus interessanter war, mit der Arbeit für Vortexbasierende Canti der Contraria zu beginnen. Mit einem der Observatoren war ich schließlich beschäftigt die Bindung der Vortexmagie an das Objekt des Handschuhes selbst zu untersuchen, dies hatte einerseits zum Ziel den Cantus Catalytis zu indentifizieren, andererseits sollte dadurch auch eine bessere Identifikation zukünftiger Vortexthaumatursome ermöglicht werden, sowie natürlich sollte es anhand der gänzlich neuen Perspektive auf das arkane Spektrum auch möglich sein den Grundstein für gänzlich neue Richtungen der Magie zulegen. Somit blieb für meine Untersuchungen mit dem letzten Observator noch das Gefahrenpotential und die Eindämmung desselbigen zu eruieren.

Diese Analysen zogen sich, mindestens bis in ausreichende Stunden desnächsten Tages, was mir allerdings auch nur bewusst wurde, weil wir in unseren Studien unterbrochen wurden, wenigsten konnte ich vorher die erste Sicherung auf Custodosigilbasis beenden, auch wenn ich der Meinung war das ich mit etwas längerem Thesisstudium ein doch deutlich besseres Ergebnis hätte erzielen können, musste ich mir doch eingestehen das für den Augenblick dies die naheliegendste Lösung für das Problem war.

Anschließend, rief ich ein paar Elementare.

 

In Punin – vergangene Schatten

29. Tsa

Der Rabe von Punin berichtete uns von einem geheimen Tempel Borons, welcher dem al’anfanischen Zweig angehörte, jener befand sich unter dem Hotel Boronsruh, weiterhin war natürlich Matral/Tramal oder was auch immer der tatsächliche Name des vormaligen Erwählten Borons war, betroffen. Aufgrund dieser Tatsache, wandte er sich zuerst an uns und gab uns einen Tag Zeit um dieses Problem zu lösen, ansonsten würde er das Haus niederbrennen lassen. Ehe wir aufbrachen entsandte ich einen meiner Boten zur Akademie um weitere Kollegen zu holen, könnte dies doch gewisse, nicht näher nötige zu erwähnende Vorteile nachsichziehen. Schließlich brachen wir ohne meine Kollegen auf, seltsam, vielleicht war Lanvolo Desiderado Taladueira noch damit beschäftigt näher zu erörtern warum die Anwesenheit der geehrten Kollegen erwünscht war? Wie zu erwarten war, war der Weg zu dem Hotel gesäumt von Dienern des schweigsamen Gottes. Das Hotel selbst war verlassen, es war annehmbar ausgestattet, in den Unterlagen des Hotels suchte ich nach einem Indiz für Tramal/Matrals Aufenthaltsort, sein Name tauchte natürlich nicht auf, was auch zu leicht gewesen wäre, weitere Anagramme konnte ich ebenfalls nicht finden, dafür stieß ich bei der Suche auf einen vielversprechenden Namen und informierte die anderen dahingehend auch. Leider ergab dies bis auf ein Rezept für Hühnersuppe niedergeschrieben in Zhayad, kaum interessantes. Gut eine unindentifizierte Substanz der Al’Cymia, welche als Falle für den Raum genutzt wurde, war noch zu finden.

Der geheime Kultraum war entweiht und wurde für eine der dilletantischsten Invocationen genutzt, welche ich je gesehen habe, die Diener Borons waren tot, dafür fand sich ein Objekt mit gebundener Vortexenergie, ein Handschuh, geschaffen als Waffe gegen uns, naheliegende Idee, die Umsetzung lässt wie immer zu wünschen übrig. Zumal sich diverse Positive Entwicklungen aus diesem Vortexfiasko ziehen lassen dürften, ein Beweisstück, welches bei dem nächsten Konvent der Gilden gut vorgestellt werden könnte um auf das Problem Vortex hinzuweisen, ein Studienobjekt um mehr über den Vortex in Erfahrung zu bringen, die Strukturen Invokativer Magie, welche unter Anwendung der Magica Theoretica, simpel, umgewandelt werden können in die Strukturen der Contraria, Bindende Strukturen, können ebenfalls vielfältig genutzt werden, mittels Magie Waffen gegen uns zu erschaffen, könnte mit das dümmste gewesen sein, was die Gegenseite bislang getan hat (auf einer großen Liste an Idiotie), dürfte, genügend Zeit voraussgesetzt, dies doch auch arkane Waffen gegen den Vortex erlauben.

Ein Wehmutstropfen gab es leider, die Sturkturen des Vortex waren nicht mehr präsent genug um deren fremde Energie in mein Gefäß aufzunehmen, hätte ich doch gerne weiter experimentiert mit den vielfältig variablen Möglichkeiten, welche diese Art der Magie bot.

Etwas was mich ebenfalls pikierte, war die Tatsache, das ich mich nicht mehr an einen Ausgang aus dem Kultraum erinnern konnte, da ich nicht vergesse, da habe ich mein Gedächtnis nichteinmal einen Götterlauf wieder und dann dies. Kein Wunder das ich mich derartig für den Memorabia und andere mentale Manipulationen interessiere, war ich doch oft genug Opfer von diesen. Insofern schulde ich Skar Zht wohl marginal Dank, das mich das Trauma durch seine Taten wieder erinnern ließ.

Außerhalb des Hotels konnte ich auch endlich herausfinden warum der von mir gesandte Bote zur Akademie, der junge Lanvolo, selbige nicht erreichte und meine Kollegen nicht informierte, er wurde bezaubert (natürlich wurde er das). Er wurde Opfer eines per Thaumatursom ausgelösten und modifizierten originär Borbaradianischen Cantus zur mentalen Manipulation (natürlich wurde er das), glücklicherweise kannte ich selbigen Cantus ebenfalls so dass ihm schnell geholfen werden konnte. Nachdem er berichtete was ihm zugestoßen war, und einem kurzen gespräch mit Sieghelm, nutzte ich den Transversalis um mich mitsamt dem Vortexthaumatursom in die Akademie zu begeben, stand uns doch viel Arbeit bevor.

In Punin – notwendige Besorgungen

29. Tsa Punin

Der morgen verlief, geordnet, oder zumindest so geordnet wie möglich, ich konnte mich der Lektüre diverser Zeitungen widmen, sowie dem verfassen weiterer Depeschen. Was ist nur aus meinem Leben geworden, ich wollte mich doch eigentlich nur der hehren Beschäftigung des Verständnisses des Kosmos über die intelektuelle Auseinandersetzung mittels der Magietheorie widmen, doch nun hier bin ich, irgendwie mache ich etwas falsch mit meinem Leben denke ich.

Azina war nicht aufzufinden, sprich Sie lief vermutlich irgendwo draußen herum, vermutlich gut für Sie und auch einer der Vorteile des Aufenthaltes im Pendulum, nicht das ich davon ausgegangen wäre das die Stadtmauern ein unüberwindbares Hindernis für Sie dargestellt hätten, aber sofern es nicht notwendig ist ein weiteres Problem zu erzeugen, so ist dies zur Abwechslung doch auch einmal erfreulich.

Sieghelm, Bothor und Perainius begaben sich zu einer Veranstaltung um den heiligen Gilborn, interesse bezüglich der Teilnahme an Schauspielen wurde auch groß beworben in einigen der Zeitungen.

Sieghelm hatte erneut eine Schriftrolle, diesesmal ein Sprcuh von St. Gilborn, warum landen alle Schriftrollen eigentlich bei ihm?

Während die anderen also unterwegs waren um sich St. Gilborn zu widmen, erledigten Ingrasdotter und ich einige notwendige Besorgungen, etwas Kleidung, ein bischen Spielzeug, ein paar Pferde, eine Kutsche, etwas Ausstattung für die Kutsche, was halt zu erwarten wäre in so einer Situation. Hmm, mit der Ordensniederlassung in Hammerschlag und unserem baldigen aufbruch gen Gareth, wo ich mich wohl ebenfalls um eine angemessene Residenz bemühen sollte, wäre es vermutlich auch sinnvoll mir Gedanken zu machen über den Aufbau eines Transportnetzwerkes um Waren aus der Heimat zu senden und in diese, zumal mit Bothors Anwesenheit wäre ein Ausbau der NLP in das Horasreich und die Zyklopeninseln naheliegend, hmm ich sollte mich nocheinmal über Schiffe informieren. Tulachim wird sich vermutlich über den Ausbau möglicher Handelsbeziehungen für AwB freuen.

Am Abend waren wir wieder um die gemeinsame Tafel versammelt, das Travianische Tischgebet, selbstverständlich in Aureliani, oblag aus diversen Gründen mir, sollte die Zeit reichen, wäre es eventuell interessant, wenn Thordis mein Repertoire um Thorwalsche Tischgebete erweitern würde.

Als der Rabe uns höchstselbst, natürlich bot ich ihm einen Tee an, einen Besuch abstattete.

Irgendwie denke ich nicht, das ich die nächste Tage in Pendulum sein will, erst nutzt Sieghelm eine Veranstaltung der Bannstrahler um interessenten zu meiner Residenz zu schicken (wenn auch unter, zumindest zu erwartender weise, erfreulicheren Umständen als dies normalerweise für von Veranstaltungen der Bannstrahler ausgehenden Individuen, welche gen Behausungen von nutzern arkaner Kräfte gesandt werden) und nun der Rabe samt Entourage.

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