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Die Keule der Seelen

Einst zog es von Lieskas Visionen begleitet, eine Kaskju namens Kelva von den Kisa-Nivayak nach Süden. Weit in den Süden in heiße Gefilde, wo die Jänak durch die Kasknuk der Zeit angeführt werden.

Doch diese dunkelhäutigen Kasknuk des Südens frevelten den Manikku. Denn wenn sie starben, ließen sie einen Teil ihrer Seele in der Tuundarar zurück und banden sie an eine verzierte Keule aus Erz. Jeder dieser Kasknuk ließ einen Teil seiner Seele zurück. So geschah es, dass viele verschiedene Seelenteile in einer einzigen Keule festsaßen. Diese Keule hatte sogar einen eigenen Willen und griff wahllos Menschen an. Ja, die Kasknuk des Südens wirkten ihre Magie mit Hilfe der toten Ahnen!

Gemeinsam mit ihren Gefährten Legendensänger Imion Sturmweber und Surtha von den Optio verhinderte Kelva, dass die Keule ein weiteres Mal weitergegeben wurde. Nun ist sie auf ewig verdammt und ist unter dem Sand vergraben, auf das sie niemals wieder jemand berührt. Und wenn doch, rührt er damit die Toten und ist dem Untergang geweiht.

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Kelvas Legenden

Das Ende der Keule der Seelen

— als Kelva von den Kisa-Nivayak —

Oh Lieska, wir haben es geschafft. Die widernatürliche Knochenkeule kann nicht weiterbenutzt werden. Zuerst haben wir versucht Nebahat zu helfen, seine Lathjutok zurückzugewinnen. War er doch unter der Erde eingesperrt und durfte das Erbe seiner Ahnen nicht antreten. Wir haben ihn befreit und ich habe ihn davon überzeugen können sich seinem Lathi zu stellen und sein Erbe zu fordern. Das hat er auch gemacht und geschafft! Ich konnte versteckt unter dem Schleier der Schlichtheit am Ritualplatz sehen, wie die Übertragung begann. Doch du Lieska sorgtest dafür, dass die Keule der Südländer ihr wahres Gesicht zeigt! Wie Hamil hinterher erzählte, befinden sich in der Keule Teile der Seelen der ihrer Ahnen. Kann man sich das vorstellen? Sie leiten nicht ihre ganze Seele ins Kekkasavu! Eine gar grausige Vorstellung etwas auf dieser Welt zurückzulassen! Durch die vielen Teile der Seelen hat die Keule einen eigenen Willen! Auferstandene Tote! Sie arbeiten mit auferstandenen Toten!! Jedenfalls konnte sie mich während des Rituals sehen und griff mich an. Dadurch wurde das Ritual unterbrochen und Aslaban starb, ohne die Keule seinem Sohn übertragen zu haben.

Recht so! Man darf keinen Teil von sich in der Tuundarar zurücklassen. Alles muss in die Nivaleiken, ins Kekkasavu! Anfangs dachte ich, unsere Keulenmagie wäre einander ähnlich. Doch das ist sie nicht! Wenn wir Nivauesä eine Keule übernehmen, entlassen wir den Teil der Seele unserer Ahnen aus der Keule und fügen erst danach unsere Eigene hinzu. Eine abscheuliche Magie wenden die Jänak des Südens hier an. Erst das mit der Zeitveränderung und nun auch noch mit gefangenen Seelen.

Wäre das hier meine Heimat, würde ich die Geister und Seelen aus der Keule befreien und dahin schicken, wo sie hingehören! Aber ich fürchte, dass das die Jänak hier nicht wollen. Auch Hamil nicht. Er sah zornig aus. Besser ist es wohl, von hier zu verschwinden und weiter zu ziehen.

Die Sanduhr in meinen Träumen symbolisierte wohl die Zeit. Die Manikku haben mich hierhergeführt, auf dass ich dem Treiben dieser Zeitkasknuk und ihrer Keule ein Ende bereite. Das habe ich getan. Auch wenn es mir nicht bewusst war. Aber das macht nichts. Wir haben dennoch großes für die Manikku geleistet. Und das in nur zwei Tagen.

Hm. Wohin soll ich mich nun wenden? Ich werde Lieskas Rat ersuchen oder einfach Sutha folgen. Sie erlebt sehr aufregende Abenteuer.

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Kelvas Abenteuer

Der Abschied von Hochstieg – Wege in die Heimat

Nach einer letzten gemeinsamen Nacht im Warnturm wurden die letzten Habseligkeiten wurden gepackt und verschnürt. Delia und Kalkarib betraten ein letztes Mal Hochstieg, um sich von Sieghelm und ihren Freunden zu verabschieden.

Es wurde Zeit in die Heimat zurückzukehren. Die Wege ins Tal entglitten dem eisigen Griff des Winters und wurden wieder passierbar. In Kohlhütten legten Sie eine kleine Rast ein. Delia stahl sich von der Seite ihres Mannes, mit der Ausrede sich erleichtern zu müssen. In Wahrheit schlich sie sich zu der Stelle, an welcher sie das erste Mal die alte Vettel Kohlhüten sah. Dort legte sie ein kleines Geschenk nieder und wünschte der Vettel alles Gute. So setzten sie ihre Reise fort. Mit jedem Höhenmeter abwärts schien es wärmer zu werden, ganz zur Freude von Kalkarib. Ab und an blickte Delia ein wenig wehmütig zurück. Ihr gefiel Hochstieg und sie hatte sich fast schon etwas heimisch dort gefühlt. Auch würde sie ihre Freunde nun eine ganze Weile nicht wiedersehen können. Bis auf Nehazet und Jane, welche nicht weit entfernt von El´Trutz wohnten. Doch Azina, Sieghelm und Traviahold würde sie schon sehr vermissen. Sie würde sie jedoch wiedersehen, soviel war sicher. Das Schicksal verband die Freunde miteinander und so war es nur eine Frage der Zeit und davon hatte die Hexe eine ganze Menge. Vielleicht würde sie eines fernen Tages auch nach Hochstieg ziehen. Spätestens wenn Kalkarib starb oder ihre Alterslosigkeit zu sehr auffiel.

Ab Dettenhofen wurde ihre Reise deutlich einfacher. Die Straßen waren ausgebaut und breit genug für eine angenehme Reise. Kurz vor der Grenze zu den Tulamidenlanden tauschten sie ihre mittelländische Währung in ihre heimische Währung um. Delia bemerkte, dass Kalkarib mit jeder Meile näher an El´Trutz freudiger wurde. Er freute sich sehr auf das Wiedersehen mit seiner Familie. Obwohl ihm sein „Geschenk“, welches als Waffe in ihm ruhte, viel Unbehagen bereitete. Kurz war er verleitet mit seiner jungen Familie ein einsames Dasein fern ab von allem zu führen. Doch wie sollte er das seiner Familie erklären? Delia nutzte die lange Reise, um ihn mit ihrer geschickten Zunge gut zu zureden. Letztlich gelang es ihr, ihn zu überzeugen, dass es für sie und das ungeborene Kind bessere wäre innerhalb von El´Trutz zu wohnen und somit auch den Schutz seiner Sippe genießen zu können. Delia brachte Kalkarib Meditationen bei, mit denen er sich beruhigen und zentrieren konnte. Auch war sie sich bewusst, dass sie selbst der Auslöser für die Waffe war, so wurde es ihr gesagt.

Die Ankunft in El´Trutz wurde gebührend gefeiert. Erst recht, als Kalkarib der Sippe verkündete, dass Delia ein Kind von ihm empfangen würde. Für Delia war es nicht leicht sich in die Sippe zu integrieren. Zwar waren alle sehr freundlich und nahmen sie gerne auf, doch aufgrund ihrer Schwangerschaft durfte sie sich nicht so in die Sippe einbringen, wie sie es sich wünschte. Kalkaribs Eltern waren sehr stolz auf ihren Sohn und auf darauf, dass Delia ihm ein Kind schenken würde.

Nun von einem Kind wussten sie, doch von dem befleckten Kind erzählte Delia nichts. Nur Ihrer Mutter Isaria teilte sie diesen Umstand mit. Sicherlich würde sich auch hierfür eine Lösung finden lassen. Die Geburt und die Feierlichkeiten hierzu ließen jedoch Spannendes erwarten.

Für Delia stellte sich mit jedem Tag aufs neue heraus, dass es die richtige Entscheidung war Kalkarib zu heiraten und mit ihm eine Familie zu gründen. Obwohl sie schon ihre alte Lebensweise misste, doch das wurde von der Liebe der Sippe und von ihrem Ehemann, der sie auf Händen trug, wieder wett gemacht.

Die Monde zogen ins Land und ihr Bauch wurde immer runder. Dann war es an der Zeit ihre Freunde zu, Fest der Geburt einzuladen. Hierfür hatte sie sich etwas besonderes ausgedacht.

Ende? Abhängig von der Perspektive

Früh am Morgen wurde ich von Jane aufgesucht, sie hatte sich die Nacht über mit einem Problem der Kryptographie herumgeschlagen, und war nun zu mir bezüglich weiterer Ansätze gekommen, aufgrund dessen das es sich bei der anfragenden Person um Jane hielt und meine Aufmerksamkeit eher anderen Problemen galt, entschied ich mich dagegen mich an einer eigenen Mathematischen oder Linguistischen Entzifferung zu versuchen, sondern betrachtete das Problem sogleich unter der annahme, das es arkanem Ursprung sei oder zumindest verwurzelt wäre in den tiefen der Magietheorie, was jedoch nicht zu dem erwarteten Ergebnis führte. Der vorhergehende Vorschlag meinerseits, auszutesten ob Janes Buch der Hesinde zur Übersetzung genutzt werden könnte, verlief leider wenig erfolgreich, Nutzung anderer arkaner Methoden, schließ ich aufgrund des Kraftaufwandes und der aktuellen Situation ersteinmal aus, so gänzlich konnte mich das Problem jedoch nicht in ruhe lassen, weswegen ich mich zu dem Arbeitszimmer des Vogtes begab um nach gedruckten Standardwerken oder dergleichen zuverlässig genauen Schriftstücken zu schauen, letzlich löste sich das Problem durch Traviaholds Erinnerung an seinen Großvater auf und Jane fand schließlich die entsprechende Bestätigung.

Womit ich mich wieder anderen Problemen zuwenden konnte, nur das ich aktuell wenig tun konnte um die diversen Probleme, welche meiner Aufmerksamkeit bedürften, aufzulösen.

Also entschied ich mich etwas entspannendes zu tun und einige Bücher in der Bibliothek zu lesen, das meiste davon war zwar eher nicht in meinem interessensgebiet, aber unter der prämisse das nie sicher ist, wann etwas zu gebrauchen ist (und ich auch nicht weiß was sich aus periphär relevantem wissen ergeben mag), erschien es mir ersteinmal angebracht.

Weil die Vogtkette sich schließlich als unbedenklich herausstellte, übergab ich diese Sieghelm, es wäre eventuell keine gänzlich schlechte idee einige Thaumatursome in der Richtung für meine Freunde anzufertigen, sobald ich die Zeit dafür habe.

Sieghelms und Traviaholds Vater erschien in Hochstieg, abgesehen davon das es etwas konfus war, wurden wir doch erst gebeten in das Lager des Herolds der Rondrakirche zu gehen, nur um von dort aus dann wieder zurück geschickt zu werden, Collegus Depold Roskop suchte dabei erneut das Gespräch mit mir, er deutete an fortschritte in seinem Studium des Unitatio Cantus gemacht zu haben, leider musste ich ihn auf später vertrösten.

Das Junkerngut wurde dem Orden geschenkt und Sieghelm rief diesen auch an geeigneter Stelle aus.

Womit zumindest eines der Probleme sich aufgelöst hätte, ich sollte später noch Collega ter Winkel wegen einem Dämon sehen, ganz zu schweigen von Collegus Roskop.

Des nächtens niemals schlafend – Der Pfad zu der unschätzbar Alten Zweiter Teil

Nachdem der gute alte Klappertopf sich aus dem Hotel zum erhabenen Mhanadi zurückgezogen hatte, verlagerte sich das Gespräch zwischen Asar und Ashtarra bald auf ihr Zimmer, nachdem es Asar gelungen war, Ashtarra zu überreden sie begleiten zu dürfen, um alte und neue Geschichten auszutauschen, war es doch nunmehr viele Götterläufe her das sie einander sahen.

Das Zimmer war opulent tulamidisch ausgeschmückt und ausgestattet, zumindest, wenn die Geschichten aus 1001 Rausch als der tulamidischen Tradition entsprechend angesehen wurden. Dementsprechend schwer seufzte Ashtarra, nach all ihren Jahren fern der Heimat, war dieser Gespinst das erste was Sie von ihrer Kultur wieder zusehen bekam, wie des öfteren in ihren Leben stellte sich ihr die Frage, warum Lechmin?

Währenddessen hatte es sich Asar schon gemütlich gemacht auf einigen der vielen Kissen und winkte Ashtarra heran.

Welche sich auch zu ihr begab, nachdem Sie etwas Tee geordert hatte, Kakao hätte Sie bevorzugt, war sich aber unsicher ob ein Getränk Meridianas in dieser „authentisch“ tulamidischen Gaststätte angeboten würde und ehe sich lange mit den Bediensteten unterhalten zu müssen, etwas worauf Sie zu dieser Stunde (und auch den meisten anderen Stunden) wenig Begeisterung empfang, war ihr dies doch ermüdend, orderte Sie irgendeinen tulamidischen Tee.

„Lechmin, ah endlich können wir uns unterhalten, da es schon etwas länger her ist, das wir uns das letzte mal gesehen haben, ach es gibt soviel zu erzählen Kladj und anderes.“

Ashtarra schaute verwirrt zu Asar, „Kladj?“

„Ja Kladj, ach das kannst du ja noch gar nicht wissen, also weißt du, meine Mutter, also Djamilla, du erinnerst dich bestimmt noch an Sie, sie meinte es wäre gut für mich, wegen Verantwortung, du weißt ja wie Eltern sind, wenn ich auf meinen Vetter aufpassen würde, weil er noch so jung war und.“

Hier unterbrach Ashtarra sie kurz, „ und der Punkt ist? Asar ich bin gerade erst in Khunchom angekommen, könntest du dich bitte auf das relevante konzentrieren?“

„das relevante, ich bin Maraskanerin, also Halb, nehme ich an?“

“Was, wie?“

„Djamillas Gatte Dajinjin Keresjaar ist einen Bund mit ihr eingegangen und hat mich adoptiert, dementsprechend bin ich jetzt Halbyalaidim, Halbkhunchomerin, Halbmaraskanerin und Halbdjinni, wobei das wohl rechnerisch nicht ganz auf geht.“

Führte Asar ihre Erzählungen aus, während der Tee gebracht wurde, Ashtarra schaute sie nur erschöpft an, als Asar ihre Erzählungen zugunsten des Tees, welchen sie ausführlich mit Milch verwässert hatte, und schließlich vorsichtig begann von dem Tee zu trinken. Selbst das herunterfallen ihrer Kopfbedeckung nahm Sie nicht war, während Ashtarra auf den anblick den sich ihr bot, nur wieder seufzen konnte.

“Magisches Missgeschick?“ Fragte Ashtarra, beim massieren ihrer schläfen.

Asar schaute von ihrem Tee auf, mit einem fragenden Blick bis ihr schließlich bewusst zu werden schien, worauf Ashtarra ansprach, „Koboldfluch, aber ich habe mich daran gewöhnt, ich habe ihn schon den großteil meines Lebens.“

Erwiderte sie ruhig, als sie, mit leicht verzogener Miene, an ihrem Tee nippte.

Anscheinend nicht weiter darauf eingehend, ergriff Ashtarra erneut knapp das Wort, mit einem wiederholten, “was, wie?“

“Oh, der Koboldfluch, das passierte als ich auf meinen Vetter aufpasste.“

“Wie?“ Kamm nur noch eine schwache frage von Ashtarra.

“Offensichtlich hatten ein paar Kobolde Interesse an dem jungen Rohaldor, das war der Name von meinem Vetter, und ich sollte ja auf ihn aufpassen, das konnte ich schlecht zulassen das er entführt wird, bin ihnen also mit dem erstbesten, einer Pfanne, hinterher geeilt und habe ihn nach einigen Erlebnissen zurückgeholt, infolgedessen zog ich mir den Unmut der Kobolde zu und wurde Opfer dieses Fluches, aber Rohaldor geht es gut, denke ich, Mutter und ich reisten kurz danach hierher und alsbald waren wir aufgenommen in Astuzak.“

“Und ich dachte, ich hätte eine seltsame Jugend gehabt? Aber in gewisser Weise passt es zumindest zu deinem damaligen Rufnamen As-sarjaban, könnte also schlimmer sein, nehme ich an“

“Und wie, ich kann nur die Schönheit der Welt preisen das es so gut ausgegangen ist, sicher das ein oder andere Problem gibt es immer mal wieder deswegen, aber irgendetwas ist ja immer, oh wie dumm von mir ich habe dir ja noch gar nicht meinen neuen Namen gesagt, größtenteils ist es der alte Name, also abgesehen von meinem zweiten Namen an dem hängt jetzt ein -ysha dran, also Gundelysha nun und anstelle Djamillasunni nenne ich mich nun Hawasunni, meine Lehrmeisterin meinte das es besser zu meiner, wie drückte sie sich aus, exotischen Abstammung von einem Djinn passe.“

“Namen, seit meinem Abschluss von der Chamib al’Pandjashtra trage auch ich einen anderen Namen Ashtarra Myredora Bint Al-Laila, war der Name den ich wählte, der alte erschien mir unpassend und der neue“, dabei schaute sie kurz auf ihr Haar, “war passender, in vielerlei Hinsicht.“

Oh, erzähl mehr das klingt interessant, wie war es dort, ich habe bislang noch in keine der magischen Schulen einen Blick werfen können.“

Mit einem, beinahe fröhlichen lächeln, erwidert sie nur, “zauberhaft, ich fühlte mich nicht mehr im Schatten meines Vaters und hatte das Gefühl, ich selbst zu sein, Belizeth und Shanatir waren mir treue Freunde, doch das liegt viele Götterläufe zurück.“

Endet sie in einem wieder traurigeren Ton.

“Also gehst du nicht zurück?“

“Oh doch, alleine schon um Abschied von Belizeth nehmen zu können und um mir einen besseren Überblick zu verschaffen was sich geändert hat, seit dem ich das letzte Mal die Chamib al’Pandjashtra sah.“

“Wann und kann ich dich begleiten?“

„Bald und ich weiß nicht, es könnte gefährlich werden.“ Begann Ashtarra anzusetzen, wurde jedoch mit einem herzerweichenden, “Bitte, das könnte meine einzige Chance sein einen Blick in die Chamib al’Pandjashtra zu werfen und ich kann auf mich aufpassen, außerdem wer würde schon einer Sharisad und Djinnentochter etwas zuleide tun. Da die Welt doch voller Schönheit ist.“

Meinte Asar, überschwänglich optimistisch.

„Nagut, aber wir laufen zu Fuß, ich habe ersteinmal genug von Schiffen und nach all den Götterläufen mag es mir gut tun, wieder etwas zu laufen.“ Bestimmte Ashtarra, mit einer energischen Entscheidung, wenn Sie die Energie dafür gehabt hätte, eventuell hoffend das dies abschreckend wirken würde und es sich Asar noch einmal anders überlegen würde.

Doch diese konnte nur, in ihrer weiterhin optimistischen Stimmung ein, “das hört sich wunderbar an eine Reise durch das Land unserer Vorfahren zu Fuß, oh all die Abenteuer die wir erleben können.“

Was zu schreiben?

Nach einem kurzen Aufenthalt in der Küche, um etwas von dem hiesigen, sogenannten, Tee in einem Krug heißen Wasser zu erhalten, beschloß Nehazet für einen kurzen Moment den Sternenhimmel von der Mauer der Burg zu beobachten, die Dunkelheit war ihm, so hatte er das Gefühl, erträglicher geworden, wobei die diversen Lichtquellen, welche er dabei hatte ihm mehr als willkommen waren, so erhellte nicht nur sein Leuchtendes Zeichen die Nacht, auch sein Stab flackerte vor sich hin, während ein kleiner Gwen Petryl Splitter. der geistesabwesend zwischen seinen Fingern herwandert, ebenfalls einen kleinen Lichtschimmer bietet, auch wenn jener von den anderen beiden arkanen Quellen deutlich überstrahlt wird.

So viel gibt es zu tun, vielfach konnte ich neues Wissen mir hier in Hochstieg aneignen, die limbischen Portale, die Globule, die Rissostadt, Rhza’Zzall und mehr, die Erinnerungen um den Zrsh rrimo-rrim des Dracrr’Zchat im Adamantenen Kubus, die Linien der Kraft, welche sich durch das Land ziehen, die Dämonen, Golems und Daimonoiden unter dem roten Berg, die alte Zwergenstadt, mitsamt dem Heiligtum und der Beschwörungskammer, die Dispute mit den beiden alten Erzmagiern, von dem einer nur dem Element verschrieben war und schon Nummer vier aus dem Konzil war, dem Nehazet begegnet war und einer, jenen hohen und angesehen Titel trug, das innere eines Dämons, das kristallene Heiligtum Ifirns, die Mindergeister um die heißen Quellen (gut die waren eher lästig als interessant), der Vortex und seine Möglichkeiten und noch soviel mehr, doch was konnte er davon veröffentlichen?

Alles im Zusammenhang mit dem roten Berg, der Zwergenstadt und dem enthaltenen Heiligtum der Hesinde, würde wohl von den Zwergen und der Hesindekirche unter verschluß gehalten werden, die Echsenstädte und ihre Schätze zu enthüllen, wäre vermutlich unklug, zumal eine Absprache mit Archomagus Muntagonus angebracht wäre, umso weniger über die Vettel berichtet wird, umso geringer die Blamage der Rommilyser Kollegen, ganz abgesehen davon, das ich wenig hilfreiches aktuell im enttarnen einer Schwester sehe. Womit Seelenverrückungen, Globulen und limbische Portale ebenfalls wegfallen, Azina bat uns nicht von Ifirns Kristallen zu berichten und ich teile ihre Befürchtung das solches Wissen ungünstig in der Hand vieler wäre. Der Vortex, zuviel zu berichten könnte die Aufmerksamkeit des Feindes erneut wecken, und für die meisten wird es eh nur bei Theorie (nicht das daran etwas falsch wäre) bleiben, was die sinnvolle Veröffentlichung einschränkt.

Bitter verzieht sich Nehazets Miene beim genuß des „Tees“, während er darüber nachdenkt, das es soviel zu berichten gäbe, aber kaum etwas übrig bleibt, das er berichten kann…

Sicher hier und da gibt es Brotkrümmel, Teeblätter und vielleicht auch einmal eine Schöpfkelle, welche er vermitteln könnte, aber nichts was für ein sättigendes Mahl an Wissen macht.

Mit einem Mal hellt sich seine Miene auf, es sei denn er würde fantastische Werke schreiben, möglicherweise ergäbe sich dadurch eine Gelegenheit über das erlebte zu schreiben, so schwer kann das ja nicht sein, hat er doch Geschichten schon seit frühester Kindheit gelesen, und es könnte sich noch als vorteilhaft herausstellen, da die anderen Erwählten wohl auch Lesen werden und gerade eine Geschichte über Streiter fremder Welten, mit den richtigen Informationen, könnte helfen die richtigen Leute auf den Schutzorden der Schöpfung aufmerksam zu machen.

Erfüllt von neuem Elan eilt Nehazet auf seine Stube, der Luftdjinn aus dem Thaumatursom war in der Zwischenzeit davogeflogen mit der erwarteten Habe und Nehazet begann mithilfe seiner Feder, bei etwas „Tee“ (zudem er durchaus aufwärmte, es war zwar kein rechter Tee, aber doch durchaus ein Getränk an dem auch Freude empfunden werden konnte, wenn auch echter Tee bevorzugt wurde) die Erlebnisse ausführlich zu beschreiben, hier und da brach er ab um verschiedenste Fußnoten und andere Anmerkungen einzubringen.

Lolgramoth? Bei Bishdariel!

Es ist ein wunderschöner Tag, die Sonne scheint über Hochstieg, die Singvögel zwitschern vergnügt in den Bäumen und Büschen, die den Weg zwischen dem Kloster und der Burg säumen, welchen Traviahold beschreitet. Er fühlt den inneren Frieden, wie jeden Tag, nachdem er mit den zahlreichen Pilgern die Frühstücks-Andacht abgehalten hat. Die Bewohner Hochstiegs grüßen ihn freundlich, als er an ihnen vorüber geht, und ebenso freundlich grüßt er zurück. Er durchquert die wachsende Stadt, betritt die ordensbannerwehende Burg und steigt die Treppen hinauf. Er betritt das Arbeitszimmer des Vogtes und wie jeden Morgen öffnet er die Fenster und schließt kurz die Augen. Das Licht, das seine Lider durchdringt wird schwächer und schwächer. Seltsame Geräusche dringen an sein Ohr. Ein Blick hinaus lässt eine große dunkle Wolke erkennen, die sich schnell auf den Burgfried zubewegt. Langsam geht Traviahold Schritt für Schritt vom Fenster rückwärst, die Wolke hält direkt auf ihn zu. Mit einem ohrenbetäubenden Schlagen, Krachen, Splittern und Zerbersten bricht die Wolke Raben in das Zimmer hinein. Krächzend umkreisen sie ihn, winzige Schriftrollen an ihre Füße gebunden. Der Wirbel hunderter Raben wird enger um Traviahold, wie durch unsichtbare Hand geführt beginnt er sich mit zudrehen, das Krächzen wird lauter: „Abt!“ „Herold!“ „Vogt!“ „Bruder!“ und vieles unverständliches mehr hört er die Raben ihn anschreien, den Abstand zu ihm immer weiter verkürzend, bis die ersten Flügelspitzen ihn berühren. Als er völlig von den Raben – nun mit aufstrebend erhobenen Flügeln – umgeben ist verliert er den Boden unter den Füßen. Er will gegen die Raben anschreien, doch seine Worte vergehen im Wind, als er hoch über die Burg gehoben wird. Sein Blick schweift über Hochstieg, über das Land, die Wälder, die Berge, die Raben schreien weiter auf ihn ein. Er bekommt Angst, spürt Panik in sich aufsteigen, er schließt die Augen, legt die Hände auf die Ohren, doch die Bilder verschwinden nicht, die Schreie hören nicht auf. Immer höher tragen ihn die Raben, als er weit über die Trollzacken hinweg sehen kann, die ganze Welt färbt sich schwarz, als sich plötzlich aus dem Land ein riesiger Geier erhebt und auf ihn zu fliegt – die Raben schreien ein letztes Mal, stoben auseinander und Traviahold fällt…

 

 

Schweißgebadet wacht er auf, die Augen weit aufgerissen. Um ihn herum alles nächtlich dunkel. Neben sich hört er das gleichmäßige Atmen von Darpathia. Auch sein Atem beruhigt sich langsam wieder. „Mir wird das alles langsam zu viel„, denkt er sich. „Ich muss mich auf das besinnen, was ich bin, was ich sein will. Ein Diener der Herrin Travia, ein Freund der hiesigen Menschen, ein guter Ehemann. Nicht mehr!“ Er legt sich wieder zurück, ängstlich wieder in Bishdariels Reich einzutauchen, doch irgendwann überkommt ihn Borons Segen.

sinnfrei

Was ist jetzt noch zu tun? Der Gruhl ist erlöst. Die Beisetzung wird sicherlich im kleinen Kreis stattfinden. Ich weiß noch nicht, wie ich Boriane befreien kann. Die Vettel Kohlhütten scheint mir nicht böse zu sein. Immerhin hat sie uns mehrfach geholfen. Nun ist es nur so, dass sie ihren Körper im Kampf gegen Turnaak’riin eingebüßt hat, um uns zu retten. Daher muss sie sich Boriane borgen, um zu existieren. Ich habe erwogen, den Geist der Hexe in mich aufzunehmen und so Boriane zu erlösen. Aber dann hat sie mir erzählt, wo sich der Geist von Boriane befindet: Sie ist offenbar in einem Gefäß, anstatt sich mit der Vettel einen Körper zu teilen, wie ich eigentlich dachte. Das macht die Entscheidung schwerer. Einerseits möchte ich ihr natürlich helfen. Sie hat dieses Schicksal nicht verdient. Andererseits möchte ich natürlich meinen Körper nicht hergeben. Hinzukommt, dass ich nicht frei über mich verfügen kann. Es ist nicht mehr mein Leben. Ich muss mich dem Vortex stellen. Und das kann ich nicht, wenn ich in einer Flasche stecke. Das heißt leider, dass ich nichts für Boriane und Vitus, den ich sehr schätze, tun kann.

Sie ballt wütend die Fäuste ob der Hilflosigkeit.

Und dann warten wir noch auf einen Abgesandten der Zwerge und auf die Reaktion von Sieghelms Vater. Das ist keine Kleinigkeit. Es geht um das Schicksal dieses Landstriches. Und mit ihm, dass seiner Bewohner. Umso schwerer wiegt der Verrat des Vogtes. Selbst, wenn er seine Aussage, „es geschehe alles zum Wohle des Landes“, selbst glaubt, unterliegt er einem großen Irrtum: Und zwar verkennt er die Gesinnung Sieghelms. Natürlich geht es auch ihm um das Wohl des Landes. Es ist gefährlich, wenn Entscheider gleicher Gesinnung etwas voreinander verbergen. Er hat das Land einer Gefahr ausgesetzt, indem er ein doppeltes Spiel spielte. Das war ein Fehler.

Unabhängig davon bezweifle ich, dass das Wohl des Landes auch das umschließt, was ich und Firun unter dem Wohl des Landes verstehen. Muschelbart hat es indirekt gesagt: Der Fluss ist wichtig. Ja und auch alles andere um uns herum ist wichtig. Die Berge, der Wald, die anderen Bewohner, die nicht von und mit Hochstieg leben. Daran denkt der Vogt mit Sicherheit nicht. Das ist sein zweiter Irrtum.

Warum Sieghelm nun ausgerechnet mich bat, mit dem Vogt über sein Vergehen zu sprechen, ist mir ein Rätsel. Aber vielleicht sieht er etwas, was ich nicht sehe. Wir werden sehen, wohin das führt. Das Ganze birgt natürlich eine gewisse Ironie. Hat der Vogt nicht erst mit Hilfe von Nehazets magischen Fähigkeiten meine Gesinnung geprüft? Würde Delia das Verhör führen, kann ich mir vorstellen, auf was für Ideen sie kommen könnte. Vielleicht hat Sieghelm genau eben das nicht im Sinne. Selbst Traviahold und Jane sollten sich dem Vogt gegenüber zu emotional verhalten. Na ja, wie gesagt: wir werden sehen.

Ich hoffe nur, dass dieses ganze unsägliche Geplänkel, wem nun was gehört, bald ein Ende findet. Wir haben Wichtigeres zu tun. Wenn Hochstieg erst als Ordensburg gilt und der Orden gegründet ist, müssen wir alles daran setzen die übrigen fünf Erwählten zu finden. Zumindest haben wir bereits zwei Namen: Handelssohn Nicolo de Castellani, Erwählter der Tsa und Matral, Auftragsmörder im Dienste Borons. Es fehlen also Phex, Praios, Ingerimm und Peraine, von denen wir überhaupt nichts wissen. Es wird Zeit das zu ändern und ihnen zu helfen am Glauben festzuhalten. Andernfalls wissen wir, was dann passieren wird. Wenn sie fallen, haben wir wieder einen schrecklichen Gegner mehr, der offenbar nur vom aktuellen Erwählten besiegt werden kann. Die Zeit arbeitet gegen uns. Wir drohen in Unterzahl zu kommen.

Wir müssen rasch handeln.

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Azinas Gedanken

Ein Stück Heimat

Die letzten Tage waren, relativ normal, also so normal wie arkane arbeiten, Artefakterschaffungen und diverse andere (Gedanken) Experimente und theoretische Überlegungen sein können. Im versuch der besseren Ausführung meiner neuen Rolle als Prophet, wobei ich nachwie vor noch keine passende Literatur zu dem Thema gefunden habe, eventuell sollte ich welche schreiben?, für nachfolgende Generationen, verschlug es mich letzlich zu einer kleinen, ich nehme an, Feierlichkeit, vermutlich ausgerichtet von einem der hier gastierenden Adligen, von Degenmund(, wie ist der Name eigentlich zustande gekommen?).

Auch die anderen nahmen an dieser Zusammenkunft teil, recht kurz ergab sich im gemeinsamen Gespräch das geplante Traviakloster als Thema.

Mehr Zeit nahm, jedoch die Nachricht eines Rabens, welcher von Elfenbein herbeigetragen wurde, in anspruch, da diese potentiel, beunruhigende Schlussfolgerungen zuließe, oder schlicht von schlechter Kommunikation zeugen könnte.

Die Nachricht selbst deutete auf eine Kommunikation des Vogtes mit dem Baron hin, was primär zu einem Problem wurde, nachdem Sieghelm in seinen Gemächern, über besagte Nachricht in Kenntnis gesetzt wurde und er nichts von dieser wusste. (Was wie schon erwähnt von schlechter Kommunikation zeugt)

Der Traviahold darf sich jetzt als Vogt, hmm dürfen Geweihte überhaupt Ländereien verwalten, ich meine wenn, nach der Priesterkaiserzeit und nach den Magierkriegen Geweihte und Magier ihre Ländereien (in Gebieten des Raulschen Reiches) nicht mehr selbst verwalten durften und auf andere Verwalter angewiesen waren, wie ist es dann mit entsprechenden Personen zur Verwaltung fremder Güter? Vielleicht finde ich etwas in einer der CA Fassungen in der Bibliothek der AASAP bei meinem nächsten Aufenthalt dort. Jane durfte sich mit dem Studium der Schriften des Vogtes auseinandersetzten, Azina, als Adlige, war es gestattet den Vogt zu befragen und nachdem ich einige der  möglichen magischen Möglichkeiten des mir bis dahin näher unbekannten Thaumatursoms der Vogtskette erwähnte, wurde ich gebeten jene einer arkanen Visitation zu unterziehen.

Das Ergebnis der Untersuchung war in gewisser Weise amüsant, ich hielt mit der Kette im wahrsten Sinne des Wortes ein Stück Heimat in meinen Händen, in der arkanen Signatur konnte ich doch deutlich die Arbeit von Khadil Okharim erkennen.

Ansonsten war ich noch damit beschäftigt mich auf die Kristalle einzustimmen, da deren Untersuchung, neben so vielen anderen, auch einmal verdiente beachtet zu werden, leider ergab sich noch nicht die Gelegenheit einen genaueren Blick auf die arkane Struktur derselbigen zu werfen.

Zumal ich befürchte, das dies wohl doch noch eine Weile warten wird, ich sollte mit der guten Vettel über die Möglichkeiten eines neues Körpers reden, umso mehr ich darüber nachdenke umso eher erscheint mir dies der geeignete Weg zumal eine Zusammenarbeit in diesem Bereich vorteilhaft sein könnte als Alternative für alle Fälle, für Kalkaribs aktuelles Problem und für den Fall eines erneuten ablebens meiner Seits, könnte das vorherige Auseinandersetzen mit dem erschaffen eines Ersatzcorpus hilfreich sein.

Allerdings, wenn ich schon dabei bin mir darüber Gedanken zumachen, sollte ich auch überlegen wie meine Erfahrungen und Erkenntnisse erhalten werden könnten, hmm ob es wohl möglich wäre, Astralgeister entsprechend zu formen, mir ist durchaus bewusst das bisherige Forschungserkenntnisse dies verneinen, aber sollte sich die Zeit finden, wäre dies möglicherweise ein guter Kompromiss für so einen Fall. Wiewohl natürlich die Weiterbildung von Delia und Jane in relevanten Feldern auch nicht schaden kann.

Was noch bleibt ist dem Djinn des einen Thaumatursoms seine Aufgabe ausführen zulassen, etwas was ich mir wohl entgehen lassen werde, da ich dies schon desöfteren gesehen habe und eine gewisse skepsis bezüglich des Males heptasphärischen Ursprungs existent ist. Weswegen ich die Gelengenheit nutzen werde um noch einmal etwas von dem hiesigen „Tee“ zuprobieren.

Das Versteckspiel ist zuende

— als Kelva von den Kisa-Nivayak —

Nun ist es also soweit. Sedef möchte an Nebahats Stelle Aslabans Erbe antreten und dieses Zepter an sich binden. Ich stelle mir vor, dass es so ähnlich ist, wie die Keulenbindung an die Kaskju. Nur hat Shalima etwas von großen geistigen Anstrengungen erzählt. Das scheint mir schwieriger als die Keulenbindung zu sein, die ja weiß Lieska, auch nicht einfach ist.

Ich habe Istas Geister, die Nebahat das Aussehen einer gepanzerten Echse gaben, mit einigen Anstrengungen vertreiben können. Jetzt kann er sein Erbe antreten, obwohl er noch immer geschwächt ist. Wir müssen ihm also helfen wieder Anschluss an seine Lathjutok zu finden. Dazu müssen wir Sedef, den Bruder von Shalima und Selim an seinem Vorhaben hindern.

Gibt es Selim überhaupt? Ursprünglich hat uns Nebahat erzählt, dass sein Freund Selim entführt worden sei. Also halfen wir ihm, ihn unter der Jurte zu finden. Dazu machte ich eine Geistreise durch die Jurte und fand unter dem Brunnen ein Versteck. Als wir ihn dann fanden, stellte sich heraus, dass nicht Selim dort hing, sondern Nebahat. Es gab ihn also zweimal. Da lüftete er, der nicht angebunden war, diesen faszinierenden Schleier und war plötzlich Selim. Sie hatten die Rollen vertauscht!

Aber Selim war nicht Selim, sondern seine Schwester Shalima! Nebahat war also ein Mädchen. Ähm, nein, ein Mädchen gab sich als Nebahat aus. Sedef hat Shalima also gezwungen sich als Nebahat auszugeben, während der echte Nebahat unten eingesperrt war. Und nun möchte er ihm seine Lathjutok stehlen. So ein böser Mann!

Wir müssen und werden ihn aufhalten! Kelva mi kelvo! Surtha hat auch schon einige Beutelchen vorbereitet die Sedef wohl einschlafen lassen sollen. Zulea ist ja nun auch frei von Geistern und wird uns helfen. Was wird wohl Aslaban zu alledem sagen?

Wenn ich nicht so erschöpft wäre, würde ich mehr tun als vorzuschlagen, sie abzulenken.

Lieska hilf.

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Kelvas Erlebnisse

 

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