Früh am Morgen wurde ich von Jane aufgesucht, sie hatte sich die Nacht über mit einem Problem der Kryptographie herumgeschlagen, und war nun zu mir bezüglich weiterer Ansätze gekommen, aufgrund dessen das es sich bei der anfragenden Person um Jane hielt und meine Aufmerksamkeit eher anderen Problemen galt, entschied ich mich dagegen mich an einer eigenen Mathematischen oder Linguistischen Entzifferung zu versuchen, sondern betrachtete das Problem sogleich unter der annahme, das es arkanem Ursprung sei oder zumindest verwurzelt wäre in den tiefen der Magietheorie, was jedoch nicht zu dem erwarteten Ergebnis führte. Der vorhergehende Vorschlag meinerseits, auszutesten ob Janes Buch der Hesinde zur Übersetzung genutzt werden könnte, verlief leider wenig erfolgreich, Nutzung anderer arkaner Methoden, schließ ich aufgrund des Kraftaufwandes und der aktuellen Situation ersteinmal aus, so gänzlich konnte mich das Problem jedoch nicht in ruhe lassen, weswegen ich mich zu dem Arbeitszimmer des Vogtes begab um nach gedruckten Standardwerken oder dergleichen zuverlässig genauen Schriftstücken zu schauen, letzlich löste sich das Problem durch Traviaholds Erinnerung an seinen Großvater auf und Jane fand schließlich die entsprechende Bestätigung.
Womit ich mich wieder anderen Problemen zuwenden konnte, nur das ich aktuell wenig tun konnte um die diversen Probleme, welche meiner Aufmerksamkeit bedürften, aufzulösen.
Also entschied ich mich etwas entspannendes zu tun und einige Bücher in der Bibliothek zu lesen, das meiste davon war zwar eher nicht in meinem interessensgebiet, aber unter der prämisse das nie sicher ist, wann etwas zu gebrauchen ist (und ich auch nicht weiß was sich aus periphär relevantem wissen ergeben mag), erschien es mir ersteinmal angebracht.
Weil die Vogtkette sich schließlich als unbedenklich herausstellte, übergab ich diese Sieghelm, es wäre eventuell keine gänzlich schlechte idee einige Thaumatursome in der Richtung für meine Freunde anzufertigen, sobald ich die Zeit dafür habe.
Sieghelms und Traviaholds Vater erschien in Hochstieg, abgesehen davon das es etwas konfus war, wurden wir doch erst gebeten in das Lager des Herolds der Rondrakirche zu gehen, nur um von dort aus dann wieder zurück geschickt zu werden, Collegus Depold Roskop suchte dabei erneut das Gespräch mit mir, er deutete an fortschritte in seinem Studium des Unitatio Cantus gemacht zu haben, leider musste ich ihn auf später vertrösten.
Das Junkerngut wurde dem Orden geschenkt und Sieghelm rief diesen auch an geeigneter Stelle aus.
Womit zumindest eines der Probleme sich aufgelöst hätte, ich sollte später noch Collega ter Winkel wegen einem Dämon sehen, ganz zu schweigen von Collegus Roskop.