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Zum (Hippo-)Greifen nah

Es kam eben immer doch anders als erwartet, dachte Delia bei sich. Ein Dämon war besiegt und die Hoffnung, dass der andere sich in seine Ebene verzogen hatte. Doch leider belehrte sie der Arcobal eines Schlimmeren. Die Flucht schien der einzige Ausweg zu sein und wieder die schier endlose Treppe hinauf. Vorteilhaft hierbei war die Begleitung von Igan. Der starke Schwertgeselle stützte und hob die geschwächte Hexe, natürlich nicht ohne ihr dabei über ihren rahjagefälligen Leib zu streicheln. Delia störte das nicht, im Gegenteil, es war sogar eine willkommene Ablenkung, bei all dem Schrecken in der Tiefe. Doch als das Portal und somit die Rettung aller zum Greifen nah erschien zerbarst der Berg und der Dämon brach hervor. Zeitgleich erloss das Hexenportal. Der Weg war versperrt und ein Kampf mit dem Dämon unausweichlich.

Die Prophezeiung bewahrheitete sich. Die Botin Firuns kehrte zurück! Auf einem Hippogreif stüzte sie vom Himmel und griff den Dämon mit blauen Blitzen an. Ein blauer Hoffnungsschimmer in der Dunkelheit. Sie machte sich zum Kampf bereit. Ihr war es egal ob sie dabei sterben konnte, denn der Kampf war unsausweichlich und nun stand nicht mehr nur die Quest, der Limbus, die Niederhöllen und das Schicksal zwischen ihr Kalkarib und Sieghelmsrettung, sondern auch noch dieser Dämon. Sie würde sich nicht aufhalten lassen. Nicht noch mehr! Ihr Ehemann und ihr Freund mussten um jeden Preis gerettet werden.

Ein Gebet an Rahja und Rondra auf den Lippen stand sie da. Schwankend und sich kaum auf den Beinen haltend zog die ihren Waqqif.

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