Karan warf noch einen letzten Blick zurück auf das kleine Dorf, welches Ihnen in den letzten Tagen unterschlupf gewährte. Nun war es verlassen. Aus Karans Sicht haben auch hier wieder einmal die Orks die Schuld getragen. Doch die letzten Tage hatten auch ihr Gutes. Karan konnte die Fleischvorräte der Gruppe wieder auffüllen und der Pakt mit den Wölfen war erfüllt. Der Anblick war auch für den Halbfirnelfen nicht schön, dennoch musste es getan werden und er fühlte sich gut dabei den Wölfen Futter verschafft zu haben. Somit waren diese keine Bedrohung mehr.
Das Verhalten von Rondrigo bereitete Karan jedoch Sorgen. Er wusste nicht genau warum Menschen dieses oder jenes tun, aber in blinder Raserei auf die eigenen Freunde einzuschlagen, dass kam ihm beinahe wie die Tollwut vor. Es gelang Karan zwar den Krieger mittels eines gezielten Schusses außer Gefecht zu setzten, doch das hätte dem Almadaner auch das Leben kosten können. Karan nahm sich vor Rondrigo zu beobachten, ob er erneut die Tollwut bekam.
Doch nun ging es wieder in den Wald. Der junge Halbfirnelf freute sich schon darauf. Sowohl auf die Wanderungen, als auch auf die Nachtwachen. Es bereitete ihm Freude mit Ludevico zu üben und mit ihm und von ihm zu lernen. Doch leider war die letzte Nachtwache mit Ragnar zu lange her. Karan nahm sich vor in der kommenden Nacht mit Ragnar die Wache zu halten. In diesen Zeiten war es wichtig, dass gute Freunde enger zusammen hielten und für den Jäger war niemand eher ein Freund als Ragnar.