Traviabundsfeier, Nehazet und Zafia in Khunchom:
So langsam nähern wir uns dem ersehnten Zustand an, dachte sich eine schlanke Gestalt die in einem langen verhüllenden Gewand gekleidet war, ich muss vorsichtig mit dem ablauf der Dinge sein, noch dürfen Sie keine Verbindungen ziehen, besagte Gestalt näherte sich der feiernden Gemeinschaft, die zusammen gekommen war um den Traviabund zwischen Nehazet und Zafia zu feiern, welcher aus mysteriösen Gründen nicht gewährt wurde. Eine weitere verhüllte Gestalt stößt zu der ersten, diese ist älter und gebrechlicher, graue Haare lugen unter der Kapuze hervor, „Ich habe alles erledigt, ich denke nicht das mich jemand wahrgenommen hat, das wird eine Überraschung, wenn es denn an der Zeit ist, wie gefällt es dir bislang?“ Die erste Gestalt, wohl eine Frau schmiegt sich an den älteren Herren, „ich habe schon bessere Bundschlüsse gesehen, bist du dir sicher, mit deinem Plan Liebling?“ fragt die verhüllte Frau leicht unsicher ihren Begleiter. Ohne lange nachzudenken antwortet dieser, dabei das Geschehen auf dem Platz nicht aus den Augen verlierend, “ Ja das bin ich, es ist wichtig, auch wenn es zu diesem Zeitpunkt noch niemandem bewusst ist, es ist Notwendig diesen Zug durchzuführen, auch wenn er uns alle schmerzt, mich in doppelter weise, aber es muss getan werden.“ Mit diesen kryptischen Worten, die dennoch von seiner Begleiterin verstanden wurden, zumindest nickte sie kaum merklich, schien das Gespräch zwischen den beiden vorerst beendet.
Die junge Frau die nun schon länger dem treiben mit wachsamen Augen zugeschaut hatte, reichte ihrem Begleiter unvermittelt ihren Kapuzenumhang, unter dem festlichere Kleidung bis gerade eben versteckt war. Dieser nahm den Umhang entgegen und beobachtete stumm wie seine Begleiterin sich unter die Feiernden mischte und sich zu einer gerüsteten Gestalt begab. Es dauerte nicht lange und die Frau hatte den gesuchten gefunden, war er doch der einzige mittelländische Krieger unter den Gästen, nachdem es ihr gelang auf sich aufmerksam zu machen, verwickelte sie den Krieger in ein gespräch in dessen Verlauf sie sich als eine gewisse „Deleya“ vorstellte und mit ihm tanzte. Die erwartete Reaktion setzte sich in gang, kurz darauf kamm eine rothaarige Frau dazugestoßen und mischte sich ein „Deleya“ gestand die Niederlage ein und verschwand wieder unter den feiernden, während der Krieger von einem Freund gestützt das Fest verließ, auch die rothaarige Frau war nicht mehr unter den feiernden. Der Begleiter der jungen Frau hatte sich in der Zwischenzeit auch unter die feiernden Menschen gemischt und unterhielt sich mit einigen der anwesenden Gelehrten über die verschiedensten Themen. Kurz darauf war Nehazet wieder auf dem Fest und tanzte dort auch mit verschiedenen Personen unter anderem auch der besagten „Deleya“, zu sehr noch unter Schock und in Trauer, wegen dem was erst vor kurzem geschah, und doch hätte es jahrhunderte zurückliegen können, es hätte keinen Unterschied gemacht, bemerkte er den Neuänkömmling unter den Collegen nicht als er „Deleya“ diesen vorstellte. Es dauerte nicht lange und er war, wieder alleine da sich seine Kollegen mehr für „Deleya“ als für ihn zu interessieren schienen, ihm war es recht, er wandte sich nun schlußendlich vollends von seiner geplatzten Feier ab um sich ins Anwesen von Tulachim zu begeben. Auch Deleya und der ältere Collegus verabschiedeten sich kurz darauf von den anderen gelehrten Herren. „Und du bist dir sicher, das es der richtige Weg war? Ich meine Delia darf sich jetzt als Tochter Satuarias gegenüber der Familie ihres Liebsten vorstellen, Nehazet leidet unter seinen Gefühlen, Sieghelm nunja ist Sieghelm und Zafia ist alleine in der Nacht verschwunden?“ Fragt ihn seine Begleiterin mit einem leicht zweifelnden Unterton, nachdem Sie schon einige Straßen weiter weg waren. „Ja, es war der einzige Weg, Delia musste sich offenbaren, umso länger Sie gewartet hätte umso schwieriger wäre es geworden, was Nehazet betrifft, so gibt ihm dieses Erlebnis die notwendige Orientierung sich um seine Leute zu kümmern und weckt einen notwendigen Funken für die Vervollkommnung seiner Magie und auch Sieghelm wurde dadurch dazu getrieben sich seiner Gefühle für seine Freunde bewusst zu werden und sich dieser zu stellen und Zafia aufzuspüren ist ein leichtes, immerhin müssen Wir Sie noch eine weile beobachten um ganz sicher sein zu können, oder dachtest du ich hätte diesen wichtigen Punkt dabei streicht er sich über ein unter seiner Gewandung verborgenes Objekt vergessen mein Liebling?“.
Nach der Feier:
Zafia in dessen begab sich verbittert, nachdem offenbar war, das der Bund nicht zustande kommen würde vom Platze und eilte in das Anwesen Tulachims. Dabei stieß Sie mit verschiedenen anderen Personen zusammen, schenkte diesen allerdings keine Aufmerksamkeit, nein für Sie war nur wichtig dem Zentrum dieser Schmach zu entkommen, Sie würde schon eine Möglichkeit finden Sich ihre Gerechtigkeit einzufordern, immerhin verdiente Sie doch diesen Traviabund, oder? Nehazet liebte Sie, dafür hatte Sie ja gesorgt und auch Delia war auf ihrer Seite, nur dieser sture Krieger, hatte ihre Pläne gestört, aber selbst er konnte wohl nicht dafür verantwortlich gemacht werden was passierte, ach wäre es nur so leicht den Schuldigen ausfindig zu machen, dann könnte Sie ihre Kräfte auf etwas positives konzentrieren und ihre Rache bekommen, dachte sich eine immer wütender und verbitterter werdende Zafia. Kaum das Sie im Anwesen Tulachims angekommen war, raffte Sie ihre Sachen zusammen, sah noch einmal nach ihren Foki, die ihr noch gute Dienste leisten würden und begab sich mit ihrem Besitz wieder nach draußen. Sie müsste wohl eine Bleibe für die Nacht in einem Gasthaus finden, was Sie auch tat, auf ihrem Zimmer angekommen brachen sich ihre aufgestauten Gefühle erstmals den Weg an die Oberfläche ihres Bewusstseins frei, sie weinte und tobte auf ihrer Schlafstatt nur um sich, nachdem Sie sich anfing zu beruhigen zu ihrer Spinne wandte:“ Ach meine liebe Shabra, was soll ich nur tun, jemand muss dafür bezahlen, aber wer Shabra kroch zu ihren Sachen und bewegte sich auf der Tasche mit Zafias Foki herum Du meinst Sie alle müssen büßen?“ fragte Zafia, deren Stimme von einem schwach verbitterten Ton sich gewandelt hatte über einen kurzen Moment der Verwunderung zu einem leicht getriebenen Rachsüchtigen Unterton, welcher nichts gutes verheißen würde. “ Dafür muss ich mich jedoch gründlich vorbereiten, ich brauche soviele Gegenstände dafür, meinen Kessel habe ich ja dabei und auch die notwendigen Foki sind in meinem Besitz, wo finde ich jetzt nur die restlichen Zutaten, ich werde mich in den nächsten Tagen in dieser Stadt mal umsehen müssen„. So begab sich die aufgebrachte Zafia spät in der Nacht zur Ruhe, noch lange brütend wie am besten ihre Gefühle zu besänftigen wären.
Vorbereitungen:
Am nächsten Tag wanderte die Hexe durch die Straßen Khunchoms auf der Suche nach einem geeigneten Laden, der das besaß, was Sie benötigte, Sie fand am Dracheneiplatz auch einen solchen Laden mit dem vielversprechenden Namen „Arkanes bei Battuhzen und Chymisches Allerlei„, geführt wurde er von einem alten Tulamiden mit langen grauem Bart und tiefen grauen Augen. Nachdem Sie sich etwas umgesehen hatte in dem Laden des alten Tulamiden fand Sie schließlich auch die meisten Sachen die Sie benötigte. Das was Sie noch brauchte könnte er auch in kürzester Zeit liefern, Sie müsste sich nur einige Tage gedulden. Widerwillig stimmte Sie dem zu, stellte er doch keine unnötigen weiteren Fragen, er bot sogar an es von einem Boten zu ihr liefern zu lassen, was Sie aber ablehnte, nein Sie würde in einigen Tagen für die letzten Zutaten noch einmal den Laden aufsuchen. Zufriedener begab sich Zafia wieder nach draußen mit einem Korb voller verschiedener alchmistischer Zutaten, Sie könnte Ihr Werk zwar nicht beenden aber schon einmal damit anfangen, die Zutaten könnten schon zubereitet und angerichtet werden, einig die Foki müssten später hinzugefügt werden, um ihre Wirkung entfalten zu können.
Kaum das Zafia den Laden verlassen hatte, übergab der alte Tulamide das Geschäft an einen Angestellten er müsse dringend etwas erledigen. Er eilte, so schnell es sein Körper aushielt zu seinem Anwesen um sich mit seiner Gattin zu beraten, jene Dame war gerade in der Bibliothek und las in einem der vielen Bücher, die der alte Tulamide über die Jahre angesammelt hatte. „Lyssia, wir müssen uns beeilen, wir müssen ihn einschalten für die nächste Phase, Sie war heute im Laden, und hat, ganz wie du vermutet hast wichtige Ingredenzien für ein Ritual erworben, einige Tage haben wir noch, bis dahin muss es geschehen sein.“ Die Frau blickte von dem Buch auf und erwiderte nur kühl, „ Du und deine Pläne, du solltest doch mittlerweile wissen das Gefühle sich nicht kalkulieren lassen, zumindest nicht ohne ein großes Fehlerintervall zu berücksichtigen, zu deinem Glück weiß ich schon wo sich die gesuchte Person befindet, ich setzte gleich ein entsprechendes Schreiben auf.“ Und so begann Sie auf einer Schriftrolle einen Brief zu verfassen.
Eure Kunstfertigkeit in den Disziplinen des Fuchses beobachte ich nun schon länger, Herr Hanert Groti, ich habe einen Auftrag höchster Eile für euch, der auch in eurem interesse sein wird, es geht um den phexgefälligen Tausch einiger Gegenstände, die Adresse und besagte Gegenstände liegen bei, sowie auch die hälfte eures Honorars in blinkender Münze, wenn ihr die Gegenstände erfolgreich vertauscht habt, so werdet ihr für besagte Gegenstände den Rest eures Lohnes erhalten. Der Nachricht wurden noch einige Phiolen Blut, etwas Haare und Nägel und andere Gegenstände beigelegt, sowie der versprochene Teil des Honorars. „So das dürfte alles sein, ich verstehe ja nicht, warum du dir diesen Umstand machst, ich hätte eigentlich erwartet das du die Foki schon ausgetauscht hast, ich meine es war doch vorhersehbar? Und nun willst du einen Dieb mit soetwas wichtigem betrauen?“ Führte Lyssia besorgt ihre Gedanken aus, der wohl unwohl war, bei dem Plan, „ ich kenne und liebe dich lange genug umzu wissen, das da mehr dahinter steckt als du mir mitteilst, oder?“ Wandelte sich die besorgte Stimme in eine Neugierige Stimme um, ihr Gatte, der mittlerweile wieder zu Atem gekommen war ergriff nun das Wort, „ Du hast Recht es steckt mehr dahinter, aber wir müssen die richtigen Leute finden, und dafür lohnt sich der Aufwand meine Liebe, ich werde, wie versprochen alles zu seiner Zeit erklären,“ erklärte der ältere Herr ruhig.
“ Gut ganz wie du meinst, ich schicke einen Boten los um die Nachricht zu überbringen und danach werde ich mich etwas ausruhen,“ Der alte Tulamide nahm dies entgegen und begab sich in den Salon um eine Tasse Tee zu trinken, wäre die junge Dame einem Dienstboten die Nachricht übergab mit strikten Anwesiungen wo er diese zu deponieren hätte und das es, wenn überhaupt nur eine Person gäbe der er die Nachricht direkt übergeben dürfte. Damit wurde der Dienstbote auch schon in den Trubel der niemals schlafenden Entlassen um einen bestimmten Phexensjünger aufzusuchen.
Lyssia in dessen ging auf ihr Zimmer, wo eine prächtige Königskobra in einem Korb nahe ihres Bettes schlummerte, Sie legte sich auf das Bett und wandte sich an die Schlange die ihre Nähe gespürt hatte und auf das Bett kroch, “ Ach Rohaldor, mein Liebling mag zwar klug sein, aber manchmal denke ich übersieht er die naheliegendsten Dinge, das mag daran liegen, das sich unsere Zeit, wo nur wir zu Zweit waren sich bald dem Ende neigt, wie viel haben wir nur erlebt.“ Dabei schmiegt sie sich näher an die Schlange heran und versinkt in einem leichten Schlummer. Rohaldor bleibt bei mit ihr umschlungen, die Körperwärme Lyssias genießend.
Unterdessen im Salon des alten Tulamiden: „Trotz einer solangen Zeit der Vorbereitung habe ich kaum neue Erkenntnisse vorzuweisen, meine Beobachtungen waren nicht genug um deultiche und geplante Bewegungen und Beobachtungen anderer zu vernehmen.“ Seine wachsamen Augen blicken zu dem nächsten Fenster und werfen von dort aus ihren Blick auf die niemals schlafende Metropole.
Ui … ich nehme mal an das ganze hat mit der Götterquest zutun? Oder etwas mit deinem nächsten Abenteuer? Es ist alles ziemlicb verworren – ich frage mich wozu uns das noch alles führt.
Aber sehr schön, war interessant zu lesen
Tja verworren soll es sein, im prinzip, zumindest zu teilen hast du recht, aber wir werden abwarten müssen wie es sich ins ganze einfügen wird.
Außerdem wollte ich Zafia nicht so ganz verkommen lassen, es liefert also auch eine Erklärung was (unter anderem) aus ihrer Sicht passierte.
Stark Jan. Da hast du ja was zusammenschrieben! Selbst mir ist vieles nicht klar und das ist gut so.:-)
Eine Anmerkung habe ich aber. Der Name des diebes ist falsch, es sei denn es war Absicht.
Ich selbst kann leider überhaupt nicht einschätzen inwiefern es offensichtlich ist oder nicht, auch weil aus unterschiedlichen Gründen alle auf verschiedenen Kenntnisständen sind, wodurch jeder bestimmt andere Assoziationen zieht.
Du liegst mit dem Namen richtig, also das es der falsche ist, das kommt davon wenn man so einen Text in der schnelle zusammenschreibt und sich dabei auf sein Gedächtnis verlässt, ich werde es gleichmal korrigieren.
Entwerte deinen Text doch nicht! Vieles ist Teil deiner Story, den wir nicht wissen können. Ist super so. Soll ja verwirren und spannend sein.
Es war ja auch nicht entwertend gemeint, ich wollte damit lediglich auf die Schwierigkeiten die so ein Text (so eine Geschichte) mit sich bringt hinweisen. Wobei ich mich schon darauf freue, wenn wir endlich so weit gekommen sind, das es aufgelöst wird, mal sehen ob es mir gelingt das Mysterium bis dahin zu bewahren.
Abgesehen davon bietet es für mich wunderbare Möglichkeiten verschiedenste Sachverhalte noch einzubauen.
Aber eventuell mache ich es mir auch zu komplex, habe ich doch schon eine grobe Struktur bezüglich verschiedener Abenteuer die ich leiten will im Kopf und wie diese miteinander verknüpft sind.
Oh… Ich bin gespannt was genau passiert. Scheint schon einen Ausblick auf Dein Abenteuer zu geben. Sehr schön geschrieben.