Button

Auf zu neuen Abenteuern

Nervös war Mara, als sie mit ihren Freunden in dem kleinen Gästezimmer der Taverne waren. Ein Stein war so eben durch das Fenster geflogen und verkomplizierte die ohne hin schwierige Lage.

*Wo soll das alles nur hinfüren? Wir verstricken uns immer mehr und mehr in einen Sumpf von Angelegenheiten die anscheindend zu groß für uns sind. Für mich auf jeden Fall. Rondrigo scheint alles im Griff zu haben und sich tapfer allem anzunehmen was da kommen mag. Ich weiß, dass solange ich bei ihm bleibe mir nichts passieren wird. Dennoch fühle ich mich mulmig dabei. Ich denke die Kirchen einzuschalten ist eine wunderbare Idee. Der Tsa-Tempel ist doch hier in der Nähe oder?

Oh bitte liebe Hesinde… schenke uns Deine Weisheit auf das wir erkennen was zu tun ist… Herr Phex sende uns Dein Glück, wir werden es brauchen. Ich hoffe wir werden alles zum Guten wenden können…*

Dann klopft es an der Tür und die Gedanken von Mara werden jäh unterbrochen… Weiter geht das Abenteuer.

———

OOC: Ich entschuldige mich schon mal dafür, dass ich den Zeitspiegel nicht ergänzt habe. Ich kam einfach nicht dazu, werde das aber nachholen. Wie heißt eigentlich das aktuelle Abenteuer in dem wir uns befinden? In der Gruppenübersicht steht noch nix.

Zurück nach Anderwald

Bin ich froh… Unter entsetzlichsten Mühen haben wir es geschafft Rakaldon zu befreien. Irgendwas ist mit seinen Geistern schiefgelaufen. Ich habe ihn nicht so recht verstanden. Er erwähnte etwas von Mindergeistern, Phantasmo-Dings und dass die Geister an sich „lieb“ seien. Der Arme tat mir so leid, er war sowohl geistig, als auch körperlich am Ende seiner Kräfte als wir ihn fanden. Uns selbst kostete seine Befreiung fast das Leben. Nur mit größter Anstrengung schaffte ich es Bermhoin aus Borons Armen zu entreißen. Ich hatte ihn schon fast aufgegeben, als sein Körper wieder zu atmen began… Zum Glück… noch nie war es bei einem meiner Patienten zu knapp… Noch nie hätte ich fast einen Menschen verloren…

Doch Gutes brachte uns das Schicksal für Rakaldons Rettung. Zum einen Bermhoins Leben und die wundervolle Feier in Anderwald. Leider konnte ich Waldschrat nicht mehr treffen, um ihm seinen Splitter wieder zu geben. Nun ja ein paar Tage Ruhe tun uns gut und dann werden wir ihn und einige andere auch wiedersehen. Borkenholm… ja ihn werde ich auch vermissen. Er trug uns zum Schluss zum Dorfe zurück. Ob wir ihn, den Eichkönig, je wiedersehen dürfen?
Schön ist es auch anzusehen, dass Rakaldon vom Dorfe von jeglicher Schuld freigesprochen wurde und das er und Travigunde sich gegenseitig ihre Liebe gestanden. Es gibt doch noch Gutes und Liebe in dieser Welt!

Was nun? Ich würde gerne weiter reisen, die Welt kennenlernen. Doch was ist mit meinen Freunden und vor allem mit Rondrigo? Will er auch oder möchte er wieder in seine Heimat? Oh Ihr Götter… lasst ihn den Mut nicht verlieren und uns zusammen weiter reisen….

—-

Maras Tagebuch.

Tsatag

Heute war mein Tsatag. Es waren alle so nett zu mir. Ich hätte nicht gedacht, dass die hohen Herren sich solche Mühe für mich machen würden. Es war schön. Gerade die Torte von Rondrigo. Ich liebe meine Freunde und nun bin ich mit ihnen auf Reisen. Ich hoffe das wird noch lange so bleiben.

Ach und in den frühen Morgenstunden wurden wir wieder Opfer dieser Feuerwesen. Doch der Eichkönig kam hinzu und rettete uns. Das ist doch ein gutes Zeichen für meinen Tsatag oder?

Diese neuen Leute die wir trafen sind erfrischend aber merkwürdig. Dieser Herr Ochsenbrecht scheint mir ein Jammerlappen zu sein der denkt mit seinem Geld alles und jeden kaufen zu können. Der Herr Stanislaus ist lustig und Aimos ist so… reserviert, dass er für mich herausfordernd scheint. Er ist so sehr anders aber interessant. Ich mag ihn. Er ist diszipliniert und daher irgendwie bewundernswert. Ich fand bin gespannt was er noch über Kor zu berichten hat.

Dann ist da noch der Bruder von Orestas. Was das Abentuerleben so alles an Überraschungen zu bieten hat. Ich hoffe sein Bruder wird bald wieder gesund.

Nun gehe ich zu meiner Feier.

Feuer in Anderwald

Was für ein Tag. Hätte mir jemand gesagt, dass ich heute Nacht in einem Hexenhaus im Wald schlafe, hätte ich denjenigen für verrückt erklärt.

Wir kamen am Nachmittag in Andrawald an. Der hohe Herr zeigte Anzeichen einer herben Erkältung und ich verschrieb ihm einen lindernden Tee. Die Dorfbewohner waren sehr … einfach, aber dennoch lieb. Grade der Herr Waldschrat schien seine Klugheit zu Gunsten seiner Stärke geopfert haben. Lieb aber doof, sagte meine Mutter immer zu diesen Männern. Er wirkte sehr rau, wenn man ihn zu nehmen weiß wird aber schnell klar, dass er ein gutes Herz hat.

So verbrachten wir einen kuriosen aber schönen Abend im Gasthaus. Mitten in der Nacht brach ein Feuer aus. Ich habe nur noch wage Erinnerungen daran. Überall war Feuer, Verletzte und Feuergeister. Ich arbeitete sehr hart und versorgte jeden der bedürftig war. Orestas und Rondrigo waren auch darunter. Doch nun geht es ihnen wieder gut.

Als das Feuer gebannt wurde, fanden wir den hohen Herrn in seinem Zimmer, er malte ein Bild?! Es überschlugen sich dann die Ereignisse. Plötzlich lag Rondrigo beinahe tot am Boden und ich hieb auf den hohen Herren ein. Das Nächste was ich weiß ist, dass ich meinem Geliebten Einbeerensaft gab und ihn rette.

Später erstatte ich Anzeige wegen versuchten Mordes beim Dorfschulzen gegen den hohen Herren. Dann brachen wir zu Travigunde auf. Sie sei eine Hexe, dass stellte sich aber als falsch heraus. Wir bannten dort auch die Geister und sie sagte uns wir sollen zu ihrem Geliebten gehen. Dieser Magus soll wohl mehr wissen. Dann musste nur noch das Dorf beruhigt werden. Damit sie nicht Travigunde verbrennen. Das gelang uns auch.

Nun liege ich hier im Hexenhaus und erhole mich. Was wird wohl der kommende Tag an Abenteuern bringen?

—-

Auszug aus Maras Tagebuch.

Das Abenteuer

Es ist so schade, dass die Festspiele schon zu ende sind und wir nur einen Tag dort hatten. Doch es hatte sich gelohnt. Mir wurde aus der Hand gelesen, ich kaufte Edles ein und war sogar Teil einer Darbietung von Schauspielern! Jeder auf dem Fest hat mich sehen können. Unglaublich! Vor allem aber tat mir Rondrigos Gesellschaft sehr gut. Dieser edle Mann ist eine sehr angenehme Begleitung. Doch ich weis noch nicht genau wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll. In der letzten Nacht kamen wir uns sehr nahe… es war sehr schön. Ich hatte immer gedacht, dass es weh tun würde seine Unschuld zu verlieren. Wird er mich nun fallen lassen, jetzt wo er bekam was die meisten Männer wollen? Nein! So ein Mann ist er nicht.
Er machte mir sogar neue Kleider zum Geschenk. Obwohl ich bezweifele, dass meine neue und sehr aufreizende Unterkleidung wirklich vor den strengen Temperaturen schützen mag.

Am Abend der Thuranseefestspiele wurden wir sogar an die Tafel der hohen Herren eingeladen. Das Essen war köstlich und die magische Darbietung und Darstellung der Schlacht vom Thuransee war überwältigend. Die anderen Anwesenden hohen Herren wohl eher verstörend. Mit Ausnahme von Orestas und dem hohen Herren Bervin… ich hoffe er schreibt sich auch so.

Nun sitzten wir wieder hoch zu Ross und reiten Richtung Anderwald. Orestas und Bervin wollten uns wohl folgen. Ich hoffe daruf und bin gespannt, vielleicht ist es mir ja erlaubt den herrn Magus zaubern zu sehen und vielleicht zeichnet mich der hohe Herr Bervin auch einmal… So wie ich hörte gilt es dort in Anderwald ein Abenteuer zu bestehen. Ich bin so neugierig darauf und was soll mir an Rondrigos Seite schon widerfahren?

—-

Eintrag aus Maras Tagebuch

Festspiele

Wie wundervoll! Endlich habe ich es geschafft. Die Thuranafestspiele! Und nicht nur das Rondrigo ist auch bei mir… immer noch. Es ist einfach wunderbar hier. Zwar etwas kühl, aber dennoch wundervoll.

Am letzten Abend passierte etwas seltsames. Ein edler Herr und ein schweigsamer Magus kamen in die Taverne und machten uns das Zimmer streitig. Ich weiß nicht wieso doch wird es wohl Recht sein. Rondrigo war außer sich. Ich bin dennoch froh, dass die Situation nicht ausartete. Wir beide bekamen das alte Zimmer des verstorbenen Ehemannes der Wirtin. Es waren nur zwei kleine Betten darin. Eines für Rondrigos Habe und eines für uns. Eine angenehme und warme Nacht erwartete mich. Beschützt und sicher lag ich in seinen Armen.

Ich tat kaum ein Auge zu in jener Nacht, war ich doch so sehr damit beschäftigt in zu spüren und seine Nähe zu genießen. Nun wandern wir gerade über die Festspiele. Wohin es danach geht? Ich weiß es nicht. Vielleicht zu Rondrigos Heim? Ich würde es gerne sehen.

—-

Maras Gedanken.