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Du sollst nicht morden

Tagebucheintrag zum 23. Phex 1012

Fast ein ganzer Mond ist vergangen, seit ich die Schlacht auf den Silkwiesen wider den orkischen Horden überlebt habe. Vieles ist geschehen, gutes wie auch böses. Mein Kontor, unter der Besetzung der Schwarzpelze nur noch ein besseres Lazarett für gescheiterte Aufständige, ist kein pulsierender Ort des Handels und des Wohlstands mehr. Viele meiner getreuen Arbeiter und Wachen sind entweder geflohen, getötet oder jüngst beim Versuch sich gegen die Bestzer aufzulehnen verletzt worden. Ganze drei Kontorwachen sind mir geblieben um dem Kontor, meiner Familie und mir Schutz zu gewährleisten. Viel wichtiger jedoch: Meine Familie lebt! Yolande, Gylvana und Yolly sind wohl auf! Ich ließ meine kleine Tochter von Sartassa, einer der wenigen der ich Vertraue, nach Wehrheim, zu einer befreundeten bürgerlichen Familie bringen – dort wird sie sicher sein. Und sollten meine Frau und ich den Widerstand hier in unserer Heimatstadt nicht überleben, so wird unsere Familie mit ihr fortbestehen und mein ganzer Besitz an sie weiter gehen, der dann von meiner Bruder, bis zu ihrer Volljährigkeit, verwaltet wird.

Doch just in diesem Moment, sind es andere Gedanken die mich umtreiben und nur schwer Ruhe finden lassen. Oh Herr Phex, verzeih mir und meiner Familie für das was ich getan habe. Es klebt Blut an meinen Händen – Menschenblut. Der ungläubig erschrockene Blick des Magistraten Glombo Brohm, als ich ihm den kalten Stahl meines Dolches zwischen die Rippen schob, lässt mich nicht mehr los. Ich habe gegen eines deiner höchsten Gebote verstoßen, Herr der Schatten. Selbst und gerade wenn ich es scheinbar benötige, um an mein Ziel zu erlangen, so ist es uns als deinen Gläubigen – zurecht – untersagt den Weg des Blutes zu wählen. Es ist mir ein innigstes Bedürfnis und nur meine Natur an dieser Stelle mit dir nun über dein Urteil über mein Vergehen feilschen wo wollen. Bitte versteh: Niemals würde ich an dem Urteil des Herrn zweifeln, was wäre ich für ein armer Wurm wenn ich dies täte. Nein. Ich möchte nur alle Fakten in die Waagschale legen und sehen welche Seite mehr wiegt um am Ende einen gerechten Handel zu erhalten – ganz in deinem Sinne.

Ich schätzte Glombo, er war mir sogar fast schon ein Freund. Seine Familie stellt seit langer Zeit die Magistraten der Stadt und zu Friedenszeiten war er ein guter Vorsteher derselben. Er erließ Gesetze die den Handel florieren ließen, er ließ stets mit sich über Steuererlässe reden und war ein Mann der wusste wie man die Händler auf dem Markt zur Ruhe bringen kann. Ich erinnere mich noch heute sehr gut daran, wie er einst auf dem Marktplatz auf dem Tempelberg kam, während eines Streits zwischen den Bäckern und den Knochenhauern, welcher Platz ihnen zustehe – und allein seine ruhige Ausstrahlung und Anwesenheit genügte um die streitenden Parteien zu besänftigen. Doch nun ist er tot – sein Leben genommen durch die Hand eines Freundes. Tiefe Trauer berührt mich deswegen. Doch dem einen tragischen Leid folgte zugleich ein zweites. Auch sein Sohn, der taugenichts, aber dennoch ein Mensch, ward zugleich wegen meiner Verleumdungstirade von den Besatzern geköpft worden – das war nicht mein Ansinnen. Doch es lag nicht in meiner Macht es zu verhindern. So gesehen … ist es nicht nur eine, sondern gleich zwei Seelen deren Leben ich auf dem Gewissen habe.

War es ungerecht Glombo zu töten? Ja. War es falsch ihn und seinen Sohn zu Unrecht zu verleumden und des „Verrats“ am Usurpator zu beschuldigen? Ja. War es notwendig um diese Stadt von seiner Geißel zu befreien zu können? Ja. Werden durch mein Handeln nun weniger Menschen sterben und das unheilige Treiben welches die Orks auf dem Tempelberg anrichteten von mir verhindert werden? Ja und Ja! Glombo war ein guter Magistrat zu Friedenszeiten, doch ein miserabler zur Besatzungszeit. Ihr hättet ihn zu euch holen sollen, verehrte Götter, als Greifenfurt in die dreckigen Hände der Schwarzpelze fiel. So blieb mir nichts anderes übrig, als durch meine Hand ihm eure Gnade zuteilwerden zu lassen. Für sein Vergehen an der Stadt, seiner Aufgabe, sie vor Brandschatzern zu schützen und ihre Bevölkerung vor Tod und Elend zu bewahren, nicht nachgekommen zu sein. Denn hätten die Orks die Stadt nicht bezwungen, würden dutzende von Geweihte aller Gottheiten noch am Leben sein, der Praiostempel wäre nicht geschändet, die Rondraburg nicht geschliffen und unzählige Bewohner nicht Verletzt oder gar getötet worden.

Fälle hier dein Urteil, Herr Phex. Ich tat es nicht für mich, ich tat es die Stadt und alle seine Bewohner darin – und ist es nicht dein Gebot, dass wir nicht für uns morden sollen? Ich tat es nicht für persönlichen Reichtum, Macht oder Vorteil, Ich tat es für die Freiheit Greifenfurts, für meine Familie und aller anderer Menschen des Mittelreichs. Ich Maße es mir nicht ein Urteil über meine Seele zu fällen. Mir bleibt hoffentlich noch viel Zeit, bis ich vor dir trete und um mein Seelenwohl feilsche. Ich werde dafür Sorge tragen, dass die Brohms eine ordentliche Beisetzung bekommen, damit ihre Seelen deinem Gericht zugeführt werden können.

Nun zurück ans Werk, ich muss eine Stadt von einem Usurpator befreien und einen Widerstand ausheben.

Überblick Schicksalspfade

Hier ein Überblick über Abenteuerpunkte, Spezielle Erfahrungen und weiteres zum bisherigen Abenteuerverlauf. Nicht verwendete SE’s werden nach Ablauf des gesamten Abenteuers verfallen. Die Angabe „<7“ meint, dass es nur dann eine SE gibt, wenn der Wert in dem TaW kleiner als 7 ist.

Über diese Werte hinaus, gibt es für einzelne Charaktere noch gesonderte SE’s. Wie zum Beispiel in der Trollzackersprache oder für das erlernte Wissen aus den Büchern der Bibliothek. Das können wir jedoch am Tisch besprechen.

 

Schicksalspfade – Prolog (Die Anreise)

80 AP

SE Sagen & Legenden <7 / SE Wildnisleben <7

 

Schicksalspfade – Teil 1 (Das Geheimnis)

120 AP

SE Geschichtswissen / SE Haupt-Waffentalent / SE Wildnisleben <10 / SE Sinnenschärfe <10 / SE Lebensenergie

Lehrmeister: Finte / Wuchtschlag / Meisterparade (Nur wenn genutzt)

 

Schicksalspfade – Teil 2 (Unter dem Berge)

450 AP

SE Haupt-Waffentalent / SE Magiekunde / SE Götter & Kulte / SE Lebensenergie / SE Konstitution / SE Mut / SE Mechanik <7 / SE Geschichtswissen <10 / SE Bergbau / SE Gesteinskunde

 

Schicksalspfade – Teil 3 (Der Krieg)

200 AP

SE Staatskunst / SE Götter & Kulte

Kulturkunde Trollzacker (Umsonst) / Kälteresistenz (halbe Kosten) / Vortexwissen +10%

Nur noch einmal …

Tagebucheintrag zum 30. Tsa 1012

Nur noch einmal schlafen. Nur noch einmal Ruhe finden. Nur noch einmal … das Leben genießen – so gilt es zumindest für die anderen. Ich selbst brenne auf den morgigen Tag, denn die Schlacht ist nur noch wenige Stunden entfernt und mit ihr kommt die Erkenntnis. Erkenntnis über Sieg oder Niederlage, Erkenntnis über ein mysteriöses Schriftstück und Erkenntnis darüber, wer von den Göttern abberufen wurde und wer weiter zu kämpfen hat.

Wir werden im Morgengrauen aufstehen und uns kampfbereit machen, schon jetzt spürt man die Nervosität, die Furcht und die Wut, die in den Bäuchen und Köpfen der Männer und Frauen steckt. Die meisten ertränken diese Gefühle in Unmengen von Schmalbier und zahllosen Bechern verlängertem Liebfeldischen. Es ist wohl besser so, denn jeder, der klaren Verstandes wäre, würde jetzt lieber sein kostbarstes Hab und Gut hergeben, um woanders sein zu können, anstatt hier – auf den marschigen Landen der Silkwiesen, nur einen Bollenflug entfernt von einem Heer aus stinkenden Schwarzpelzen, die brennend und marodierend durch unsere kaiserlichen Landen ziehen.

Ich selbst habe mein Testament verfasst, beim Herrn Phex, ich habe wahrlich schon bessere geschrieben – du weißt es – und dies mieses Schriftstück soll nicht mein letztes gewesen sein. Die Schrift krakelig, die Form zum Haare raufen und das Pergament fleckig vom lästigen und nicht mehr aufhören wollenden Schweißtrieb der Hände, welcher mich seit Tagen begleitet. Gesetzt dem Fall mein Testament wird nicht gefunden, so soll der, wer dies Tagebuch findet und liest, wissen, dass ich einige Zeilen darin niederschrieb, dass derjenige, der es findet und an meinen Familiensitz in Dettenhofen überbringt, eine gute Belohnung erhält. Im Moment befindet es sich im Besitz von Gerion Hullheimer, dem persönlichen Buchhalter von Oberst Giesbert Graf von Bruck, dem Anführer des II. Garether Freiwilligenregiments. Mein Angebot, dass ich auch für die Rekruten meines Haufens ein Testament verfasse, wurde dankend abgelehnt. Entweder sind es alle törichte Narren, die glauben alles und jeden zu überleben, oder wahrlich mutige Recken, die denken, wenn man sich einmal mit seinem eigenen Tod befasst es der Herr Boron leichter hat seine Liste abzuarbeiten. Ich bleibe und sehe das Ganze lieber nüchtern, mit klarem und scharfen Verstand. Die meisten dieser Mannen besitzen nicht mehr als das blutbefleckte Gold in ihren Geldkatzen und haben somit auch nicht viel zu verlieren. Im Falle meiner Abberufung gilt es jedoch allerhand abzuwickeln und zu erledigen – immerhin steht und fällt mit mir ein ganzes Handelshaus.

Gestern erreichte mich über Dero, dem kleinen Jungen, von unbekannter Quelle ein nicht unterzeichnetes Schriftstück, welches mir zusicherte nach Greifenfurt geschickt zu werden – so ich diese Schlacht überleben sollte. Dem Federschwung nach zu urteilen ist der Führer des Gänsekiels ein Mann – was die KGIA Agentin Sartassa wohl ausschließt. Doch wer möchte mir in den letzten Stunden vor der Schlacht auf diese Weise Mut machen? Der Graf von Bruck vielleicht? Dieser könnte es mir jedoch selbst sagen, immerhin sehen wir uns fast jeden Abend. Möglicherweise Hauptmann Alrik vom Blautann und vom Berg? Unsere Blicke kreuzten sich gestern kurz, als ich auf dem Weg zum Regimentszelt war. Vielleicht mein Vetter, Prinz Parzalon? Seine Handschrift hätte ich jedoch erkannt – immerhin kenne ich die Schrift seines Lehrers sehr gut, Meister Gasparyn von Varnyth hätte ihm niemals ein derart geschnörkeltes „W“ beigebracht. Oder eventuell doch der Reichserzmarschall Helme Haffax? Doch welchen Grund sollte er haben ausgerechnet mir einen anonymen Brief zu schreiben? Mir bleibt wohl nichts anderes übrig, als bis nach der Schlacht zu warten. Auch wenn es wahrlich anderes gibt worüber ich mich derzeit den Kopf zerbrechen sollte, so verläuft ein Großteil meiner Gedankenkraft dahin, Licht in dies nebulöses Rätsel zu bringen, welches dieses kleine Schriftstück umgibt.

Wie immer schließe ich mein Tagebuch mit dem Gedanken und den Gebeten an Euch, meine geliebte Frau, meine teuerste Tochter und meine verehrte Frau Mutter. Mögen die Götter Euch weiterhin schützen, auf dass Ihr den Widrigkeiten standhaltet, so wie die Mauern Greifenfurts der Belagerung standhalten.

Feuertaufe

Tagebucheintrag zum 22. Tsa 1012

Trotz des kühlen Wetters hängt der Geruch von Tod in der Luft. Im Eingang unseres Zeltes ist die Blutlache des Mannes, der uns angegriffen hat, inzwischen eingesickert. Doch ist sie ein Mahnmal für das, wozu der Feind in der Lage ist. Wer hätte je gedacht, dass dieses unzivilisierte und stinkende Pack von Schwarzpelzen zu so etwas in der Lage sein wird. Diese Götzen anbetenden Tiere schrecken vor nichts zurück!

Noch wissen wir nicht wie, doch es ist ihnen gelungen fünfzig Mann aus unseren eigenen Reihen zu beherrschen und gegen unsere eigenen Mannen aufzuwiegeln. Doch der Herr der Nacht wachte über uns und hat uns rechtzeitig aufwachen lassen, ehe sie zu viel Schaden anrichten konnten. Dank des beherzten Eingreifens des Magiers, dessen Fähigkeiten uns noch sehr nützlich sein werden, und des Efferdgeweihten ist es uns gelungen zumindest unseren Haufen vor Schlimmeren zu bewahren. Während wir am Tage im Tavernenzelt die unterschiedlichsten Neigungen und Vorlieben hatten, so waren wir unter deinem Mantel, himmlische Schwester, eins – verstanden uns blind und zogen an einem Strang. Ich danke der Leuin und dem Fuchse dafür, dass sie mir sowohl Mut als auch Gelegenheit gaben in dieser nächtlichen Stunde meine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Was der Feind noch nicht weiß – und hoffentlich auch nie erfahren wird – ist, dass wir dadurch zu mehr Einheit gelangt sind. Die Schamanen der Schwarzpelze haben uns somit die Feuertaufe vorweg genommen. Spätestens seit dieser Nacht ist jedem der Ernst der Lage bewusst und jeder wird mit mehr Vorsicht in die Schlacht gehen, wissend darum, wozu der Feind in der Lage ist. Ich würde nicht so weit gehen zu sagen, dass er uns damit einen Gefallen getan hat, aber genau dem ist so.

Ich bin schon gespannt auf die Rede, die Bruder Delphinion am nächsten Tag halten soll. Oberst Sartassa ließ noch am gleichen Abend verkünden, dass er eine Motivationsrede halten solle. Es wird sich also zeigen, ob unser hübscher Jüngling aus Albernia mehr Schein oder Sein ist. Außerdem kann ich, fals er sich gut anstellt, dann das Reden halten jemandem anderen überlassen.

Abseits von Phexens Wegen?

Tagebucheintrag zum 20. Tsa. 1012

Ein altes Svelttaler Sprichwort besagt: Weht ein Wind über Wasser, so bilden sich Wellen. Ich war es in meinem Leben bisher gewohnt Wellen zu schlagen, doch war das Terrain ein anderes. Zinsverhandlungen, Warenwertschätzungen und Preisprüfungen waren meine Schlachtfelder auf denen ich sicher und routiniert wanderte. Doch nun ist das Feld ein anderes, ich habe den warmen, pelzbesetzen Kaufmannsmantel gegen einen kalten und einfachen Wappenrock getauscht. Ich bin Fähnrich des. 4. Haufens, des 3. Banners des II. Freiwilligenregiments seiner Königlichen Hoheit Brin von Gareth. Herr Phex, ist das der Weg den du für mich vorgesehen hast? Willst du mich prüfen, mich versuchen – oder gar neue Gelegenheiten aufzeigen? Ich zweifle nicht an dir und nehme es als Aufgabe an, doch bleibe ich dir treu.

Tintenfass und Gänsekiel gegen Schwert und Wappenrock zu tauschen war einfach, und es ist Teil meines Bühnenspiels, wie es wohl einst am Garether Fuchsbau aufgeführt werden wird. Das Kettenhemd ist kalt – es drückt, zwickt und lastet schwer auf meinen Schultern – doch darf ich mir nichts anmerken lassen. Ich bin jetzt Offizier des Militärs, und es ist meine Aufgabe nicht nur Vorbild für den Haufen, sondern auch ein leuchtender Anführer zu sein – und das, bei Rondra, werde ich sein, so wahr mir die Herrin Leuin beisteht, ich werde auch dich nicht enttäuschen, göttliche Schwester. Wenn es irgendwann so weit ist, dass du mich prüfen wirst, dann wirst du sehen, dass auch in mir noch ein Feuer brennt das heiß genug ist um den einen oder anderen Schwarzpelz zu versengen. Allerdings gerade du wirst verstehen, wie wichtig es ist Treu zu sein, weshalb ich den Werte deines Bruders weiterhin hoch halten werde.

Die erste Gelegenheit bot sich mir, als ich mich ins Zelt des Regimentführers vorargumentierte. Graf von Brück ist ein erfahrener Krieger und Mann der schon viele Sommer gesehen hat, er wird von mir eine angemessene Zuwendung bekommen – ich habe über die Götterläufe gelernt wie man die unterschiedlichsten alten Männer gütig stimmt, bei Satinavs Ketten, dabei bin ich selber fast einer! Die Bücher des Regiments zu führen, wird mich vielleicht in die Position spülen, einst die Truppen in die Richtung lenken zu können, die zur Rettung meiner drei Frauen notwendig sind: Nach Greifenfurt.

Die nächsten Tage steht die Ausbildung an. Korporal Zoltan scheint mir ein fähiger Kämpfer zu sein, er wird sich zusammen mit den zwei Angroschos schon um die Ausbildung kümmern, ein wahrlich kunterbunter Haufen, Tsa würde ihre Freude an ihm haben. Mein Fokus liegt auf der Elfe Sartassa, Mitglied der KGIA. Sie scheint auch ein gewisses Interesse an mir zu haben, hüllt ihre Motive jedoch in den Nebel der Ungewissheit. Warum wohl hat sie mir diese Vision zukommen lassen? Meine Fragen beantwortete sie mit kryptischen und nebulösen Worten – Elfengeschwätz oder geheimdienstlerischer Umgangston? Ich werde dran bleiben, denn steter Tropfen höhlt den Stein. Morgen geht es weiter, ich werde mich früh ins Lager legen, denn ich werde viel Puste brauchen um im Kettenhemd Wellen schlagen zu können.

Doch meine Gedanken sind bei euch – Gylvana, Yolande und Mutter, mögen die Götter euch behüten und die Widrigkeiten die euch widerfahren würden, auf mich übertragen

Nachruf

Boronsrad

Ragnar Swafnirsson

Tsatag:  25. Travia 1003 BF

Borontag: 8. Phex 1029 BF

Verstorben in einer alten Goldmine beim Kampf gegen zwei Schwarzpelze hinterrücks erstochen – Andergast, Freiherrenschaft Beilstatt

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trenner-herbst

Boronsrad

Karan Bluthund

Tsatag:  – Unbekannt –

Borontag: 8. Phex 1029 BF

Verstorben in einer alten Goldmine im Kampf gegen einen Schwarzpelz bei dem Versuch seinen Freund zu retten – Andergast, Freiherrenschaft Beilstatt

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Erster Termin nach der Sommerpause

Praios zum Gruße! Die Sommerpause ist fast vorbei, weshalb ich euch darum bitte euch schleunigst in den Doodle-Kalender einzutragen. Der erste Termin nach der Sommerpause wird natürlich in unserem neuem Heim stattfinden. Ich habe ersteinmal 17:30 als Uhrzeit angesetzt, falls ihr erst etwas später könnt gebt bitte Bescheid.

Die Adresse der neuen Wohnung lautet: Blankenburger Straße 48 in 13156 Berlin (Bushaltestelle Idastraße [150er])

 

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Nachruf

Boronsrad

Huscarl Árngrímr Brydasson

Tsatag: 9. Midsonnmond (Praios) 995 BF

Borontag: 1. Marktmond (Phex) 1026 BF

Verstorben in der Schmiede Ungratoschs, im ehrvollen Kampf gegen dämonische Horden – Darpatien, Trollzacken

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Das „Joint-Venture-Project“

Idee

Das „Joint-Venture-Project“ soll uns Spielern die Möglichkeit geben in beliebiger Konstellation zusammen zu finden um gemeinsam, oder mit neuen und interessierten Spielern, gelungene und erfüllte Rollenspielabende zu haben.  Es soll sowohl erfahrenen Spielern eine Abwechslung bieten, als auch neuen Spielern die Möglichkeit geben leicht einzusteigen ohne viel Vorwissen haben zu müssen.

Konzeption

Mitgestaltungsmöglichkeit & Spieltermine

Es wird keinen festen Meister geben, jeder Spieler soll die Möglichkeit haben an der Entwicklung mitzuarbeiten. Jeder Spieler wird zwar feste Charaktere haben, doch es müssen nicht immer jeder davon anwesend sein. Die Spieltermine sind darauf aufgelegt „One-Shots“ zu sein, d.h. das ein Abenteuer an einem (oder maximal zwei) Spieltermin(en) abgehandelt werden können um damit die Rotationsmöglichkeit und das Einbinden neuen Spieler gewährleisten zu können. Es wird auch keine festen Spieltermine geben, sondern eher gelegentliche Spieltermine alle paar Monate.

Inneraventurischer Spielort

Gespielt wird Hauptsächlich in und nahe dem kleinen Weiler Weidenau, welches auf dem Gut Beonfîrn in der Baronie Brachfelde, in der Grafschaft Bärwalde im Herzogtum Weiden liegt. Anfangs soll der Weiler noch recht klein sein. Der Ort ist so gewählt, dass alle möglichen Geländetypen in der Nähe sind: Wald, Gebirge, See, Steppe, Moor, Fluss, Stadt und Handelsstraße – um jeden Abenteuertypus zu ermöglichen. Weiden ist außerdem klassisch Mittelalterlich, weshalb das Einfühlen in diese Region auch Neulingen vereinfacht wird.

Charaktertypen & Abenteuerart

Jeder Heldencharakter beginnt mit 100 anstatt mit 110 GP. Es wird keine klassischen Helden geben, sondern eher „normale“ Dorfbewohner, und zwar Jugendliche des Dorfes. Das heißt unter anderem der „Schmiedelehrling“, der „Bäckergeselle“, die Tochter der Schankmaid oder die junge Tempeldienerin. Damit einhergehend darf kein Charakter einen Wert höher als 6 haben. Sämtliche Charaktere sind noch Junghelden die eher einfachen Tätigkeiten nachgehen und eher zufällig oder aus Neugier in Abenteuer stolpern. Dem zur Folge werden auch die Abenteuer eher einfach, jedoch nicht anspruchslos zu sein. Ein Abenteuer könnte es z.B. sein eine verlaufene Person im Wald zu suchen. Oder das verloren gegangene Tagebuch des Geweihten wiederzufinden, welches er bei seinem Spaziergang durch die Wälder liegen gelassen hat – und wie es bei Abenteuern so ist, kommen dabei unterwegs immer Widrigkeiten auf.

Es wird also für die Helden etwas besonderes sein ein echtes Schwert zu finden, der Büttel des Dorfes ist eine Respektsperson und es wäre eine große Ehre mal dem Baron zu begegnen. Dinge, die für unsere normalen Helden selbstverständlich sind, müssen von den Helden dieser Gruppe erst erarbeitet werden. Gegner werden Primär auch nicht mit Muskelkraft besiegt, sondern eher mit List und Tücke.

Charakterentwicklung und Charakterhintergrund

Es wird nach jedem Abenteuer kleine bis größere Zeitsprünge geben, um die Charaktere altern zu lassen und damit eine Entwicklung in der Dorfgemeinschaft stattfinden kann. Die Helden werden die Möglichkeit haben an der Entwicklung des Dorf teilhaben zu können.

Jeder Spieler denkt sich zwar einen Charakter aus, doch den Hintergrund und die Geschichte des Charakters übernimmt jemand anderes, um somit Überraschungen gestalten zu können oder es interessant werden kann für jeden mehr über die Vergangenheit seines eigenen Charakters herauszufinden. Hierbei sollte natürlich darauf geachtet werden das nicht jeder Held einen übermäßig pompösen Hintergrund haben muss, es kann auch einfach ein anderer Vater sein als der gedachte, eine mögliche andere Blutlinie oder eine entfernte Verwandtschaft zu einer Hexe etc.

Mitgestaltungshilfe

Jeder Spieler der Interesse hat, kann an dem Konzept mitarbeiten und gewisse Teilbereiche ausarbeiten. Selbstverständlich sollte der Weiler Weidenau auch nicht zu sehr ausgearbeitet werden um noch Raum für kreative Ideen zu lassen.

Der Weiler Weidenau

Das nächste größere Dorf Beonfîrn hat ca 300 – 400 Einwohner. Der Weiler Weidanau sollte daher anfangs nicht mehr als 100 Bewohner haben. Daran ausgerichtete sollte es also folgende Beschreibungspflichtige Bereiche geben (Gerne können auch noch eure Ideen aufgenommen werden):

Vorausarbeitung:

  • Karte des Weilers Weidenau (Jörn)
  • Handelswaren (z.B. Gerste, Äpfel, Holzwaren, etc.) und Gewerke (z.B. Schreinerei, Bäckerei, Köhlerei, etc.) des Weilers

Details:

  • Baron von Brachfelde (Jörn)
  • Belehnter Ritter (Gutsherr) von Weidenau/Beinfîrn (Jörn)
  • Büttel von Brachfelde (Für Zölle und Sicherheit des Dorfes, und neben dem Ritter der einzige der Waffen tragen darf)
  • Taverne (Weniger ein Gasthaus, denn Weidenau ist kein Durchgangsort)
  • Alter niedergelassener Kriegsveteran
  • Schmiede (Bestehend aus Schmied und deren Gesellen und Lehrlingen)
  • Geweihte/r (Eine passende Gottheit, evtl. Peraine oder Ingerimm. Evtl. sogar mit Tempel o. Schrein)
  • Krämer (Zuständig für den Verkauf von Alltagswaren im Weiler)
  • Ein magischer Charakter (Entweder offen oder verdeckt und entweder im oder außerhalb des Dorf lebend)
  • Ein Kräuterkundiger (Muss keine Hexe sein)