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Des nächtens niemals schlafend – Der Pfad zu der unschätzbar Alten Zweiter Teil

Nachdem der gute alte Klappertopf sich aus dem Hotel zum erhabenen Mhanadi zurückgezogen hatte, verlagerte sich das Gespräch zwischen Asar und Ashtarra bald auf ihr Zimmer, nachdem es Asar gelungen war, Ashtarra zu überreden sie begleiten zu dürfen, um alte und neue Geschichten auszutauschen, war es doch nunmehr viele Götterläufe her das sie einander sahen.

Das Zimmer war opulent tulamidisch ausgeschmückt und ausgestattet, zumindest, wenn die Geschichten aus 1001 Rausch als der tulamidischen Tradition entsprechend angesehen wurden. Dementsprechend schwer seufzte Ashtarra, nach all ihren Jahren fern der Heimat, war dieser Gespinst das erste was Sie von ihrer Kultur wieder zusehen bekam, wie des öfteren in ihren Leben stellte sich ihr die Frage, warum Lechmin?

Währenddessen hatte es sich Asar schon gemütlich gemacht auf einigen der vielen Kissen und winkte Ashtarra heran.

Welche sich auch zu ihr begab, nachdem Sie etwas Tee geordert hatte, Kakao hätte Sie bevorzugt, war sich aber unsicher ob ein Getränk Meridianas in dieser „authentisch“ tulamidischen Gaststätte angeboten würde und ehe sich lange mit den Bediensteten unterhalten zu müssen, etwas worauf Sie zu dieser Stunde (und auch den meisten anderen Stunden) wenig Begeisterung empfang, war ihr dies doch ermüdend, orderte Sie irgendeinen tulamidischen Tee.

„Lechmin, ah endlich können wir uns unterhalten, da es schon etwas länger her ist, das wir uns das letzte mal gesehen haben, ach es gibt soviel zu erzählen Kladj und anderes.“

Ashtarra schaute verwirrt zu Asar, „Kladj?“

„Ja Kladj, ach das kannst du ja noch gar nicht wissen, also weißt du, meine Mutter, also Djamilla, du erinnerst dich bestimmt noch an Sie, sie meinte es wäre gut für mich, wegen Verantwortung, du weißt ja wie Eltern sind, wenn ich auf meinen Vetter aufpassen würde, weil er noch so jung war und.“

Hier unterbrach Ashtarra sie kurz, „ und der Punkt ist? Asar ich bin gerade erst in Khunchom angekommen, könntest du dich bitte auf das relevante konzentrieren?“

„das relevante, ich bin Maraskanerin, also Halb, nehme ich an?“

“Was, wie?“

„Djamillas Gatte Dajinjin Keresjaar ist einen Bund mit ihr eingegangen und hat mich adoptiert, dementsprechend bin ich jetzt Halbyalaidim, Halbkhunchomerin, Halbmaraskanerin und Halbdjinni, wobei das wohl rechnerisch nicht ganz auf geht.“

Führte Asar ihre Erzählungen aus, während der Tee gebracht wurde, Ashtarra schaute sie nur erschöpft an, als Asar ihre Erzählungen zugunsten des Tees, welchen sie ausführlich mit Milch verwässert hatte, und schließlich vorsichtig begann von dem Tee zu trinken. Selbst das herunterfallen ihrer Kopfbedeckung nahm Sie nicht war, während Ashtarra auf den anblick den sich ihr bot, nur wieder seufzen konnte.

“Magisches Missgeschick?“ Fragte Ashtarra, beim massieren ihrer schläfen.

Asar schaute von ihrem Tee auf, mit einem fragenden Blick bis ihr schließlich bewusst zu werden schien, worauf Ashtarra ansprach, „Koboldfluch, aber ich habe mich daran gewöhnt, ich habe ihn schon den großteil meines Lebens.“

Erwiderte sie ruhig, als sie, mit leicht verzogener Miene, an ihrem Tee nippte.

Anscheinend nicht weiter darauf eingehend, ergriff Ashtarra erneut knapp das Wort, mit einem wiederholten, “was, wie?“

“Oh, der Koboldfluch, das passierte als ich auf meinen Vetter aufpasste.“

“Wie?“ Kamm nur noch eine schwache frage von Ashtarra.

“Offensichtlich hatten ein paar Kobolde Interesse an dem jungen Rohaldor, das war der Name von meinem Vetter, und ich sollte ja auf ihn aufpassen, das konnte ich schlecht zulassen das er entführt wird, bin ihnen also mit dem erstbesten, einer Pfanne, hinterher geeilt und habe ihn nach einigen Erlebnissen zurückgeholt, infolgedessen zog ich mir den Unmut der Kobolde zu und wurde Opfer dieses Fluches, aber Rohaldor geht es gut, denke ich, Mutter und ich reisten kurz danach hierher und alsbald waren wir aufgenommen in Astuzak.“

“Und ich dachte, ich hätte eine seltsame Jugend gehabt? Aber in gewisser Weise passt es zumindest zu deinem damaligen Rufnamen As-sarjaban, könnte also schlimmer sein, nehme ich an“

“Und wie, ich kann nur die Schönheit der Welt preisen das es so gut ausgegangen ist, sicher das ein oder andere Problem gibt es immer mal wieder deswegen, aber irgendetwas ist ja immer, oh wie dumm von mir ich habe dir ja noch gar nicht meinen neuen Namen gesagt, größtenteils ist es der alte Name, also abgesehen von meinem zweiten Namen an dem hängt jetzt ein -ysha dran, also Gundelysha nun und anstelle Djamillasunni nenne ich mich nun Hawasunni, meine Lehrmeisterin meinte das es besser zu meiner, wie drückte sie sich aus, exotischen Abstammung von einem Djinn passe.“

“Namen, seit meinem Abschluss von der Chamib al’Pandjashtra trage auch ich einen anderen Namen Ashtarra Myredora Bint Al-Laila, war der Name den ich wählte, der alte erschien mir unpassend und der neue“, dabei schaute sie kurz auf ihr Haar, “war passender, in vielerlei Hinsicht.“

Oh, erzähl mehr das klingt interessant, wie war es dort, ich habe bislang noch in keine der magischen Schulen einen Blick werfen können.“

Mit einem, beinahe fröhlichen lächeln, erwidert sie nur, “zauberhaft, ich fühlte mich nicht mehr im Schatten meines Vaters und hatte das Gefühl, ich selbst zu sein, Belizeth und Shanatir waren mir treue Freunde, doch das liegt viele Götterläufe zurück.“

Endet sie in einem wieder traurigeren Ton.

“Also gehst du nicht zurück?“

“Oh doch, alleine schon um Abschied von Belizeth nehmen zu können und um mir einen besseren Überblick zu verschaffen was sich geändert hat, seit dem ich das letzte Mal die Chamib al’Pandjashtra sah.“

“Wann und kann ich dich begleiten?“

„Bald und ich weiß nicht, es könnte gefährlich werden.“ Begann Ashtarra anzusetzen, wurde jedoch mit einem herzerweichenden, “Bitte, das könnte meine einzige Chance sein einen Blick in die Chamib al’Pandjashtra zu werfen und ich kann auf mich aufpassen, außerdem wer würde schon einer Sharisad und Djinnentochter etwas zuleide tun. Da die Welt doch voller Schönheit ist.“

Meinte Asar, überschwänglich optimistisch.

„Nagut, aber wir laufen zu Fuß, ich habe ersteinmal genug von Schiffen und nach all den Götterläufen mag es mir gut tun, wieder etwas zu laufen.“ Bestimmte Ashtarra, mit einer energischen Entscheidung, wenn Sie die Energie dafür gehabt hätte, eventuell hoffend das dies abschreckend wirken würde und es sich Asar noch einmal anders überlegen würde.

Doch diese konnte nur, in ihrer weiterhin optimistischen Stimmung ein, “das hört sich wunderbar an eine Reise durch das Land unserer Vorfahren zu Fuß, oh all die Abenteuer die wir erleben können.“

Was zu schreiben?

Nach einem kurzen Aufenthalt in der Küche, um etwas von dem hiesigen, sogenannten, Tee in einem Krug heißen Wasser zu erhalten, beschloß Nehazet für einen kurzen Moment den Sternenhimmel von der Mauer der Burg zu beobachten, die Dunkelheit war ihm, so hatte er das Gefühl, erträglicher geworden, wobei die diversen Lichtquellen, welche er dabei hatte ihm mehr als willkommen waren, so erhellte nicht nur sein Leuchtendes Zeichen die Nacht, auch sein Stab flackerte vor sich hin, während ein kleiner Gwen Petryl Splitter. der geistesabwesend zwischen seinen Fingern herwandert, ebenfalls einen kleinen Lichtschimmer bietet, auch wenn jener von den anderen beiden arkanen Quellen deutlich überstrahlt wird.

So viel gibt es zu tun, vielfach konnte ich neues Wissen mir hier in Hochstieg aneignen, die limbischen Portale, die Globule, die Rissostadt, Rhza’Zzall und mehr, die Erinnerungen um den Zrsh rrimo-rrim des Dracrr’Zchat im Adamantenen Kubus, die Linien der Kraft, welche sich durch das Land ziehen, die Dämonen, Golems und Daimonoiden unter dem roten Berg, die alte Zwergenstadt, mitsamt dem Heiligtum und der Beschwörungskammer, die Dispute mit den beiden alten Erzmagiern, von dem einer nur dem Element verschrieben war und schon Nummer vier aus dem Konzil war, dem Nehazet begegnet war und einer, jenen hohen und angesehen Titel trug, das innere eines Dämons, das kristallene Heiligtum Ifirns, die Mindergeister um die heißen Quellen (gut die waren eher lästig als interessant), der Vortex und seine Möglichkeiten und noch soviel mehr, doch was konnte er davon veröffentlichen?

Alles im Zusammenhang mit dem roten Berg, der Zwergenstadt und dem enthaltenen Heiligtum der Hesinde, würde wohl von den Zwergen und der Hesindekirche unter verschluß gehalten werden, die Echsenstädte und ihre Schätze zu enthüllen, wäre vermutlich unklug, zumal eine Absprache mit Archomagus Muntagonus angebracht wäre, umso weniger über die Vettel berichtet wird, umso geringer die Blamage der Rommilyser Kollegen, ganz abgesehen davon, das ich wenig hilfreiches aktuell im enttarnen einer Schwester sehe. Womit Seelenverrückungen, Globulen und limbische Portale ebenfalls wegfallen, Azina bat uns nicht von Ifirns Kristallen zu berichten und ich teile ihre Befürchtung das solches Wissen ungünstig in der Hand vieler wäre. Der Vortex, zuviel zu berichten könnte die Aufmerksamkeit des Feindes erneut wecken, und für die meisten wird es eh nur bei Theorie (nicht das daran etwas falsch wäre) bleiben, was die sinnvolle Veröffentlichung einschränkt.

Bitter verzieht sich Nehazets Miene beim genuß des „Tees“, während er darüber nachdenkt, das es soviel zu berichten gäbe, aber kaum etwas übrig bleibt, das er berichten kann…

Sicher hier und da gibt es Brotkrümmel, Teeblätter und vielleicht auch einmal eine Schöpfkelle, welche er vermitteln könnte, aber nichts was für ein sättigendes Mahl an Wissen macht.

Mit einem Mal hellt sich seine Miene auf, es sei denn er würde fantastische Werke schreiben, möglicherweise ergäbe sich dadurch eine Gelegenheit über das erlebte zu schreiben, so schwer kann das ja nicht sein, hat er doch Geschichten schon seit frühester Kindheit gelesen, und es könnte sich noch als vorteilhaft herausstellen, da die anderen Erwählten wohl auch Lesen werden und gerade eine Geschichte über Streiter fremder Welten, mit den richtigen Informationen, könnte helfen die richtigen Leute auf den Schutzorden der Schöpfung aufmerksam zu machen.

Erfüllt von neuem Elan eilt Nehazet auf seine Stube, der Luftdjinn aus dem Thaumatursom war in der Zwischenzeit davogeflogen mit der erwarteten Habe und Nehazet begann mithilfe seiner Feder, bei etwas „Tee“ (zudem er durchaus aufwärmte, es war zwar kein rechter Tee, aber doch durchaus ein Getränk an dem auch Freude empfunden werden konnte, wenn auch echter Tee bevorzugt wurde) die Erlebnisse ausführlich zu beschreiben, hier und da brach er ab um verschiedenste Fußnoten und andere Anmerkungen einzubringen.

Ein Stück Heimat

Die letzten Tage waren, relativ normal, also so normal wie arkane arbeiten, Artefakterschaffungen und diverse andere (Gedanken) Experimente und theoretische Überlegungen sein können. Im versuch der besseren Ausführung meiner neuen Rolle als Prophet, wobei ich nachwie vor noch keine passende Literatur zu dem Thema gefunden habe, eventuell sollte ich welche schreiben?, für nachfolgende Generationen, verschlug es mich letzlich zu einer kleinen, ich nehme an, Feierlichkeit, vermutlich ausgerichtet von einem der hier gastierenden Adligen, von Degenmund(, wie ist der Name eigentlich zustande gekommen?).

Auch die anderen nahmen an dieser Zusammenkunft teil, recht kurz ergab sich im gemeinsamen Gespräch das geplante Traviakloster als Thema.

Mehr Zeit nahm, jedoch die Nachricht eines Rabens, welcher von Elfenbein herbeigetragen wurde, in anspruch, da diese potentiel, beunruhigende Schlussfolgerungen zuließe, oder schlicht von schlechter Kommunikation zeugen könnte.

Die Nachricht selbst deutete auf eine Kommunikation des Vogtes mit dem Baron hin, was primär zu einem Problem wurde, nachdem Sieghelm in seinen Gemächern, über besagte Nachricht in Kenntnis gesetzt wurde und er nichts von dieser wusste. (Was wie schon erwähnt von schlechter Kommunikation zeugt)

Der Traviahold darf sich jetzt als Vogt, hmm dürfen Geweihte überhaupt Ländereien verwalten, ich meine wenn, nach der Priesterkaiserzeit und nach den Magierkriegen Geweihte und Magier ihre Ländereien (in Gebieten des Raulschen Reiches) nicht mehr selbst verwalten durften und auf andere Verwalter angewiesen waren, wie ist es dann mit entsprechenden Personen zur Verwaltung fremder Güter? Vielleicht finde ich etwas in einer der CA Fassungen in der Bibliothek der AASAP bei meinem nächsten Aufenthalt dort. Jane durfte sich mit dem Studium der Schriften des Vogtes auseinandersetzten, Azina, als Adlige, war es gestattet den Vogt zu befragen und nachdem ich einige der  möglichen magischen Möglichkeiten des mir bis dahin näher unbekannten Thaumatursoms der Vogtskette erwähnte, wurde ich gebeten jene einer arkanen Visitation zu unterziehen.

Das Ergebnis der Untersuchung war in gewisser Weise amüsant, ich hielt mit der Kette im wahrsten Sinne des Wortes ein Stück Heimat in meinen Händen, in der arkanen Signatur konnte ich doch deutlich die Arbeit von Khadil Okharim erkennen.

Ansonsten war ich noch damit beschäftigt mich auf die Kristalle einzustimmen, da deren Untersuchung, neben so vielen anderen, auch einmal verdiente beachtet zu werden, leider ergab sich noch nicht die Gelegenheit einen genaueren Blick auf die arkane Struktur derselbigen zu werfen.

Zumal ich befürchte, das dies wohl doch noch eine Weile warten wird, ich sollte mit der guten Vettel über die Möglichkeiten eines neues Körpers reden, umso mehr ich darüber nachdenke umso eher erscheint mir dies der geeignete Weg zumal eine Zusammenarbeit in diesem Bereich vorteilhaft sein könnte als Alternative für alle Fälle, für Kalkaribs aktuelles Problem und für den Fall eines erneuten ablebens meiner Seits, könnte das vorherige Auseinandersetzen mit dem erschaffen eines Ersatzcorpus hilfreich sein.

Allerdings, wenn ich schon dabei bin mir darüber Gedanken zumachen, sollte ich auch überlegen wie meine Erfahrungen und Erkenntnisse erhalten werden könnten, hmm ob es wohl möglich wäre, Astralgeister entsprechend zu formen, mir ist durchaus bewusst das bisherige Forschungserkenntnisse dies verneinen, aber sollte sich die Zeit finden, wäre dies möglicherweise ein guter Kompromiss für so einen Fall. Wiewohl natürlich die Weiterbildung von Delia und Jane in relevanten Feldern auch nicht schaden kann.

Was noch bleibt ist dem Djinn des einen Thaumatursoms seine Aufgabe ausführen zulassen, etwas was ich mir wohl entgehen lassen werde, da ich dies schon desöfteren gesehen habe und eine gewisse skepsis bezüglich des Males heptasphärischen Ursprungs existent ist. Weswegen ich die Gelengenheit nutzen werde um noch einmal etwas von dem hiesigen „Tee“ zuprobieren.

Von einer Tänzerin zur nächsten – Der Pfad zu der unschätzbar Alten

Am späten Nachmittag erreichte die Tänzerin Aimar-Zahbahr, den Khunchomer Hafen, aber es sollte noch viele Stunden dauern, bis der Schein der Praiosscheibe kaum mehr zu sehen war, das Ashtarra das Schiff verließ.

Unweit des Schiffes wurde Sie von einem alten Zwerg und seinen beiden menschlichen Begleitern in Empfang genommen, dabei handelte es sich um einen von Lechmins alten Domestiken, Klappertopf, diesesmal in Begleitung von Alrik und Nottel, wie Ashtarra in dem sich ergebenden Gespräch herausfand.

Ihr Vater hatte Sie wohl beauftragt Sie zu empfangen Klappertopf hatte von diesem auch ein Bündel für Ashtarra dabei, mit dessen Inhalt sich Ashtarra zu diesem Zeitpunkt nicht näher auseinandersetzen wollte.

Zu dritt, Alrik verblieb bei der Tänzerin um irgendetwas ihm aufgetragendes zu erledigen, begaben Sie sich zum Hotel erhabender Mhanadi, nachdem sich im Gespräch unterwegs herausstellte, das dort ein Zimmer für Ashtarra bereit stünde, unter der Prämisse das Sie vermutlich nicht im elterlichen Heim bleiben wollte, aber natürlich gerne in dieses geladen wäre.

Ashtarra war sich uneins über ihre Emotionen dahingehend, ließ es aber über sich ergehen und folgte Klappertopf und Nottel in das Hotel.

Im Hotel angelangt wartete Ashtarra an der, wenigsten lauten Stelle, welche Sie auf die schnelle finden konnte, während Klappertopf und Nottel sich um das bereitgestellte Zimmer und das wegbringen von Ashtarras Gepäck kümmerten.

In Gedanken versunken und erschöpft, widersetzte sich Ashtarra dem nicht, zumal Sie auch keinen Sinn dahinter sah, hatte Lechmin doch, wiedermal, alles durchgeplant wie es schien.

„Lechmin!?“, erklang es überrascht fröhlich und irgendwie fragend hinter Ashtarra.

Sich irritiert umdrehend sah Ashtarra, eine tulamidische Sharisad vor sich, welche sich sogleich erfreut auf Sie stürzte und Sie umarmte.

Entnervt ließ Ashtarra dies über sich gehen und brachte schließlich ein zweifelndes. „Asar?“, hervor.

Die Miene der Sharisad hellte sich auf und Sie verstärkte, zärtlich, ihre Umarmung und sprach etwas, was sich Ashtarras Verständnis entzog in ihr Gewand.

Zumindest bis Klappertopf sich räusperte und Asar praktisch aus der Umarmung sprang.

„Oh Klappertopf, bitte richte Lechmin“, sie schaute kurz zu Ashtarra, „dem älteren meinen Dank aus das ich hier tanzen durfte.“

Klappertopf sagte ihr zu den Dank weiterzuleiten und verabschiedete sich mit Nottel von den beiden Damen, beim herausreden etwas über übermäßig komplexe und komplizierte Pläne murmelnd.

Theorie und Praxis, Addendum

Im Anschluß an die Demonstration begab ich mich in den Perainetempel um ein kleines Experiment, bezüglich des Heptsphärischen Males vorzunehmen, das Ergebnis war äußerst interessant, viel Rauch, keine Schmerzen, keine Verletzungen, Abbdruck des Males auf entsprechenden Gegenständen (wobei hierbei natürlich zu beachten ist, das ich das Experiment nur in einem kleinen rahmen durchgeführt hatte), daraus ließe sich schließen das, wenn wir diese Analogie verwenden wollen, der besondere Fall des Males eher einem Applicatus ähnlich, denn einem Arcanovi ähnlich, wobei letzterer ein (vollwertiger?) Pakt wäre, ist. Denn das Mal scheint eher angekoppelt (oder oberflächlich appliziert) zu sein, denn verwoben (Arcanovi) wie bei einem Seelenpakt zu erwarten, nähere Untersuchungen stehen natürlich noch an (wenn die Zeit dafür da ist, naheliegend scheint daraus aber ersteinmal die Schlussfolgerung, dass das Entfernen der Male, relativ, einfach sein sollte). Bleibt noch eine Kompensation für den Tempel, 10 Elixiere der Spagyrik pro Mond über den nächsten Götterlauf sollten wohl akzeptabel sein.

Danach wandte ich mich der Konstruktion eines Luftaffinien Korpus für ein Thaumatursom der Convokation elementarer Kräfte zu, für die Verzauberung werde ich wohl wieder auf die Unterstützung anderer Leute angewiesen sein werden, die Umsetzung alleine wäre durchaus möglich, würde allerdings mehr Zeit benötigen und irgendwie kommen hier doch immer wieder die verschiedensten möglichen und unmöglichen Dinge dazwischen.

Ich war noch am ausarbeiten einiger Ideen, bezüglich der Untersuchung des Males und der besseren Identifizierung extrasphärischer Energien, sowie der „räumlichen“ Zuordnung (was da dies außerhalb des räumlichen Referenzrahmens fällt ein ganz eigenes Problem ist, aber ich bin zuversichtlich dies umgehen zu können durch die Etablierung weiterer und neuerer räumlicher Orientierungsachsen, wie viele Notwendig sind, wird sich hoffentlich nach weiteren Experimenten zeigen, aktuell gehe ich von mindestens sechs Achsen aus, der Einfachheithalber oben, unten, seitlich, arkane Anziehung, tulamidischer Tee und weiteres), als Adeptus Roskop mir einen Besuch abstattete, in dem sich resultierenden Gespräch, welches nicht ganz so enttäuschend war, wie ich erwartet hatte, stellte sich heraus das er ebenfalls ein Interesse an der Philosophie hatte und wir gelangten über diese in ein tieferes Gespräch, er schnitze nebenbei, während ich anfing ihm die Grundlagen des Unitatio Cantus zu erläutern, nachdem er ein interesse, bezüglich magischer Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausdrückte und sich herausstellte das dieser simple Cantus ihm unbekannt war. Zwischendurch fragte er mich auch nachden schon vorbereiteten Thaumatursomkorpus, ich erklärte ihm ebenfalls kurz, wozu dieser gedacht war, das Gespräch wandte sich dem Element der Luft hinzu und schwankte kurz darauf zurück zu dem Unitatiocantus. Die Stunden vergingen, der Abend neigte sich der Nacht hinzu und wir beendeten unser Gespräch mit Überlegungen es am nächsten Tag fortzuführen, hatte er doch die Grundlagen des Unitatio Cantus noch nicht verstanden. Seine Schnitzerei ließ er af den Tisch zurück, als ihn darauf ansprach meinte er nur, das ich doch auch die Flöte als Korpus für ein Thaumatursom zur elementaren Convocation nutzen könnte.

Am nächsten Tag ich war am untersuchen der Arkanoglyphen von Skr Zht, konnte ich mich diesem doch noch nicht mit der Aufmerksamkeit, die sie verdient hätten zuwenden, als ich von Adeptus Karden aufgesucht wurde, er fragte mich ob ich interesse an einer Partie Boltan hätte, Roskop wäre wohl gerade in seinem Stabtraining vertieft, ich verneinte, primär weil ich keinerlei interesse an Boltan hatte, also schlug er Inrah vor, was ich doch etwas überraschte, ging ich doch nicht davon aus, das er einen vollständigen Kartensatz, geschweige die Regeln zu diesem Spiel kannte, ein weiteres überraschendes Erlebnis war, das er sich tatsächlich als ein sehr guter Spieler herausstellte, auf Inrah folgte rote und weiße Kamele, und letzendlich gelang es ihm, betrachtet auf die Gesamtzahl der Partien, welche wir spielten zu gewinnnen, wobei das Gesprächstheme bezüglich des praktischen Einsatzes von Magietheoretischen Applikationen im Feldeinsatz und der Möglichkeiten der Parameterdefinitionen für spezifische Auslösebedingungen für Thaumatursome mich doch stärker abgelenkt haben könnten, als ich zuerst vermutet hätte. Im Gespräch mit ihm stellte sich dann tatsächlich heraus, das er über funktionierende, wenn auch minimale Kenntnisse des Unitatio Cantus verfügte und sich schnell bereiterklärte, unter anderem wohl, weil er selbst noch nicht an der Verzauberung eines Thaumatursoms teilgenommen hatte, den Thaumatursomskorpus vom gestrigen Tage mit mir zu verzaubern.

Es war Nachmittag, und ich war durch die Zusammenarbeit mit Collegus Karden erschöpft, als mich Collegus Roskop erneut aufsuchte und wir unser Gespräch vom Abend davor fortsetzten. Am Abend hatte ich die Vermutung das er tatsächlich ausreichend viel Verstanden hatte um den Unitatio Cantus auszuprobieren, wir beschlossen diesen, im Rahmen der Verzauberung der von ihm geschnitzten Flöte am morgigen Tage, zusammen Collegus Karden, zu erproben.

Am Tag darauf, am späten Nachmittag, nachdem ich mich den Tag über so gut es mir hier möglich war von den arkanen Strapazen der letzten Tage erholt hatte, erschienen Roskop und Karden, beide erpicht darauf ihre neuen Kenntnisse zu erproben und weiteres Wissen dazuzugewinnen. Roskop webte den Unitatio Cantus mit angemessener Vorsicht und dieser gelang ihm schließlich auch beim zweiten Versuch, im geschlossenen Zirkel, begann ich, mit der Unterstützung der arkanen Kräfte von Roskop und Karden die Flöte zu verzaubern. Es war Abends als wir fertig waren.

Wir redeten noch weiter in die Nacht hinein und verabredeten uns für den morgigen Tag, hatte ich doch einige Ideen bezüglich arkaner Applicationen ihrer Fähigkeiten.

Theorie und Praxis

Natürlich war die Gesandschaft der Rondrakirche schon in Hochstieg als wir in diese beschauliche Hochburg   mittelreichisch geprägter Zivilisation wieder zurückgekehrt waren, wenn das so weiter geht, werden die Zwerge vermutlich vorgestern erscheinen und der hiesige Baron wird übermorgen kommen oder so, ich meine bislang gab es mehr Abweichungen bei den Reisezeiten, wobei das natürlich auch bedeutet das alles schneller vorüber ist und ich mich wieder normalen Dingen, wie den restlichen unmöglichen Problemen widmen kann…

Sieghelm bat mich, nachdem der Vogt kurz in seinem Burghof mit ihm gesprochen hatte, die anderen zu ihm zuschicken, er wirkte dabei besorgt, vielleicht hatte dies etwas mit den Vorkommnissen der letzten Tage/Wochen zutun, aber aufgrund der Rondrianischen Neuankömmlinge, war die Besorgnis wohl eher auf diese zurück zuführen, ob wir ihm etwas Sorge nehmen würden, wenn wir den Rondrianern von seinen Heldentaten, wie den Kampf gegen Ashlakants Spinnen oder dergleichen berichten würden? Jedenfalls ging er kurz auf die angemessene Etikette für diese Situation ein, bemängelte den Reinlichkeitsgrad von Azinas Kleidung, was ich zum Anlass nahm diese einer arkanen Reinigung zu unterziehen, und „führte“ unsere farbenprächtige Gruppe zum Lager seiner Glaubensbrüder. Wir kammen auch ohne große Schwierigkeiten zum hohen Herold, welcher überraschend erträglich war, leider war seine Bildung vorwiegend in für mich nur sehr entfernt peripheren Interessensbereichen angesiedelt, aber immerhin stellte sich heraus das wohl auch zwei Gildenmagier, im weitesten gefassten Sinne dieses illustren Sammelbegriffes, im Lager vertreten waren, wobei ich mich von eventuellen Vorurteilen gegenüber meiner Andergaster Collegaea, wie sie bestimmt sagen würden, nicht abhalten sollte wenigstens einen Disput mit ihnen zu beginnen, möglicherweise überraschen Sie mich ja noch positiv. Aber zurück zu dem Gespräch mit seiner Heroldigkeit, er teilte uns mit das der Orden die Unterstützung von zwei Sennen der Rondrakirche hätte, die anderen müssten noch überredet werden, eine Aufgabe mit der bestimmt der gute Bruder betraut wird, wirde zu seinem Glück passen, ich habe ihm angeboten zur Überzeugung der verbliebenen Sennen meine Berichte, von gesammelten Erkenntnissen kann ich kaum schreiben, wenn alles relevante und interessante hinausgenommen wird, weil das notwendige Fundament zum Verständnis nicht einmal ansatzweise vorhanden ist, früher hätte ich alle Daten einfach in so einen Bericht gelassen, aber nachdem ich mehrmal schon erleben konnte, das magietheoretische Details, und das ganze fällt wohl unter „magietheoretisches Detail“, sich, unverständlicherweise, eingeschränkter Beliebtheit erfreuen, erspare ich mir dies, zumal eine gute Chance besteht, das nur weil ich ein Adeptus Minor bin, mein Bericht nicht als Gewichtig genug betrachtet wird…

Kurz nach einer Erwähnung von Bewegungen in Schwarztobrien habe ich mich dann auch aus dem Zelt des Herolds zurückgezogen, das Bild von Azzeroth werde ich wohl später noch fertigstellen, zumindest die Umrisse sehen schon akzeptabel aus, für den Anfang einer schnellen Skizze, wobei diese Art der ästethischen Zeichnerei eher etwas für Jane ist.

Zelt 41 war nach einiger Zeit auch zu finden, die beiden Andergaster Magier, waren gerade in einem Kartenspiel verwickelt, zuerst hatte ich noch die leichte Hoffnung das es wenigstens etwas intelektuell anregendes wie Inrah wäre, aber nein sie nutzen nur einen Teil der dafür notwendigen Karten und spielten etwas Namens Boltan. Besagte beide Magier waren die Adepten Depold Roskop und Marik Karden und es ist mir unbegreiflich wie diese beiden je zu Gildenmagiern wurden. Aber ich greife vorweg. Depold Roskop war von den beiden der drahtigere und besser durchtrainiertere, der Unterschied zu mir war deutlich, aber ich nehme an einen Vorteil musste die Ertüchtigung in Andergast ja haben, und das dieser sich in Richtung des physischen verlagert, war nicht überraschend, er trug eine Augenklappe, das ersichtliche Auge war blau und er hatte kurzgeschnittenes braunes Haar und trug einen Almadanischen Schnauzer. Der andere hieß Marik Karden, er war etwas kleiner als Adeptus Roskop, etwas beleibter, hatte kurze rote Haare und braune Augen. Ich hatte schnell den Eindruck das Adeptus Roskop dem Alkohol angetan war und Adeptus Karden mit Vorliebe spielte.  Beide waren Sie in leichte Rüstungen, welche auch immer, gewandet und kaum mehr als Gildenmagier zu erkennen, nun gut sich pragmatisch zu kleiden, dagegen ist durchaus nichts einzuwenden, aber dies ging dann doch ein Stück zu weit, ihre Stäbe lagen im Zelt herum, von Büchern und Schriftrollen, oder Federn und Tinte, konnte ich keine Spuren entdecken, aber gut, auch das ließe sich erklären, in ihrer Zeit abseits ihres Dienstes für den Müßigang mit ihrem Spiel, nehme ich an.

Zu diesem luden Sie mich auch ein, aber für dererlei frivolitäten war an diesem Moment, natürlich, keine Zeit. Die nachfolgende Kommunikation war deutlich anstrengender als ich vermutet hätte, zumal sich herausstellte, das Sie neben Garethi, mit zwei Stark Andergastischen Dialekten, nur Bosparano, auf einem grauenhaften Niveau, beherrschten, zumindest von den Sprachen die mir bekannt waren. Mühsam konnten wir uns verständigen und kammen langsam ins Gespräch. Ich denke über die Zeit gelang es uns, etwas sich an die unterschiedlichen Dialekte zu gewöhnen. Doch dies führte nicht zu einem Ende der Enttäuschungen, wie sich herausstellte war ihr Verständnis von Magietheorie sehr eingeschränkt, um es freundlich zu formulieren, und sie ließen sich auch nicht für die Feinheiten der Analyse arkaner Matrizen begeistern, nein ihr Lieblingsthema schien eher in die Richtung der gezielten Entzündung von Zielen, möglichst solche die mit Nostria zutun hatten, auf jedwede praktische Art und Weise, zu gehen. Auf ihre überspitz formulierte Frage, wozu Theorie gut sein sollte, da langes Bücherstudium doch noch niejemandem geholfen hätte. Kamm eine Erwiderung meinerseits, das ich dies gänzlich anders sehe und es ein leichtes wäre, jedwede Anwendung von Magie in ihrer Effizienz zu steigern, das ich mich dabei auf theoretische und relative Rahmen bezog, erwähnte ich nicht.

Roskop in seinem angeheiterten Zustand, etwas was nicht gerade der Kommunikation förderlich war, äußerte sein Unglauben an dieser Aussage und Karden legte mir nahe meine Behauptung zu beweisen, da ich zu diesem Zeitpunkt doch etwas, nennen wir es ungehalten, war, ging ich schließlich darauf ein und verabredete mich zum späten Nachmittag des folgenden Tages vor den Toren der Stadt um meine Behauptung an einem ihnen nahegelegen Thema unter Beweis zu stellen.

Ich verließ auch promt das Lager und begab mich auf die Burg um mit den notwendigen Berechnungen anzufangen, wobei ich nicht viel zu berechnen hatte, hatte ich die Grundlegenden Berechnungen doch schon vor Monaten durchgeführt, die Zahlen mussten dem neuen Szenario etwas angepasst werden, aber das war keine große Herausforderung, ein paar Behälter, etwas Holz und genügend Lampenöl musste zusammengetragen werden, aber auch das war keine großartige Herausforderung, anschließend holte ich noch ein 30 Schritt langes Seil und ich begann damit einige Gefäße mit Öl zu befüllen und zu versiegeln und diese anschließend mit dem Custodosigil Cantus zu verzaubern. Nachdem ich meine Kräfte mittels einer Meditation wieder etwas erholt hatte legte ich mich schlafen.

Früh am nächsten Morgen brach ich auf um die Stadt zu verlassen und weitere Vorbereitungen zu treffen. An einer Stelle, welche mir ausreichend außerhalb gelegen erschien und wo sich die Gefahren für eine arkan induzierte Katastrophe vernachlässigbar waren, begann ich ein paar Pfosten aufzustellen, ein paar Leute, ich denke diese waren zu einem guten Teil aus dem roten Riesen befreit wurden, halfen mir beim aufstellen und vorbereiten des Platzes, nachdem dies zu meiner Zufriedenheit erledigt war, verzauberte ich zwei Pfosten, den ersten 7,5 Schritt vom Zentrum des gewählten Zieles entfernt, den zweiten 10 Schritt vom Zentrum, in gleicher Richtung, so dass der Abstand zwischen beiden also bei 2,5 Schritt lag. Ich wies deutlich daraufhin das diese Pfosten nicht berührt, verrückt oder beschädigt werden sollten. Andere Pfosten zum Tragen der Custodosigil Gefäße wurden auch noch aufgestellt, zwei vor dem ersten verzauberten Pfosten, eines zwischen den beiden und ein weiteres hinter dem letzten Pfosten. Die Gefäße selbst stellte ich noch nicht auf, waren diese doch zu leicht entzündlich. Ich dankte meinen eifrigen Helfern und einige blieben auch dort um zu verhindern das irgendjemand etwas dummes mit den vorbereiteten Material anstellte, anschließend begab ich mich zurück in die Burg um ein leichtes Frühstück einzunehmen, etwas zu meditieren und noch einige Dinge aus dem Perainetempel zu holen, ich dachte mir, wenn ich schon eine Demonstration ausrichte, kann ich auch ein bisschen Arbeit in diese stecken, mischte ein paar einfache profane Alchimika zusammen um den Flammen unterschiedliche Farben zugeben.

Am späten Nachmittag kehrte ich, begleitet von den beiden Andergaster Magiern zurück zu dem vorbereiteten Bereich. Unter ihren Augen vollführte ich letzte Vorbereitungen, stellte die Custodosigil Gefäße auf, tränkte mit alten Kleidungsstücken gestopfte Säcke, welche über die verzauberten Pfosten gestülpt waren mit Öl und den Vorbereiteten Färbemitteln, stellte noch etwas Öl in Gefäßen zwischen die Pfosten auf.

Und begab mich zu den Adepten Roskop und Karden, beide zauberten jeweils einen Ignisphaero, der eine wurde in ein vorbereitetes Gebiet gelenkt in dem sich keine meiner getroffenen Maßnahmen befand, mit dem erwarteten Ergebnis, von einem Radius von in etwa 6 Schritt, der andere war effizienter und weitaus farbenfroher zu betrachten, zumindest im Sinne der ausgedehnten Entfernung aufgrundlage der Kalkulationen und der Verwendung verschiedener anderer Canti und weiterer Ressorourcen zum Erhalt des sich ausbreitenden Feuers. Mit Genugtuung konnte ich feststellen das die Adepten Roskop und Karden ihre Lektion erteilt bekommen hatten, oder so dachte ich, aber kaum das Sie sich von ihrer kurzen Überraschung erholt hatten, begannen Sie schon laut darüber zu fantasieren, wie dies im Feldeinsatz gegen die Nostrianer, sie benutzten anderen Begriffe, für die Angehörigen dieser Kultur, einzusetzen wäre, ich konnte darüber nur ungläubig meinen Kopf schütteln, das es tatsächlich Leute gibt die so eine, potentiell, schreckliche Waffe gegen andere Leute einsetzen würden, in meiner Demonstration ging es lediglich um die Umsetzbarkeit eines theoretischen Konstruktes zur Maximierung der Feuerverteilung, ich erwähne den beiden gegenüber besser nicht, das ich andere destruktivere, bislang rein theoretische Konstrukte, durchaus in meinem Repertoire habe.

Was bleibt anderes als Gedanken

Nachdem alles relevant machbare in der hiesigen Situation erreicht wurde, gibt es wenig was ich hier in der Wildernis weiter tun kann, ich kann mich kaum der praktischen Umsetzung eines hoch theoretischen Thaumatursoms hier zuwenden, mangelt es doch nicht nur an den zu präferierenden physichen Komponenten zur Umsetzung des gleichen, Hochstieg ist alles andere als ideal für dieses Unterfangen, aber dieser Wildnis bei weiten vorzuziehen, wobei mir ad hoc mehr als ein Dutzend anderer, besser geeigneter Orte einfallen würden. Was mich zu einem anderen Problempunkt führt, ich muss dringend Delias, Kalkaribs und michselbst verschiedenen arkanen Visitationen untersuchen, nicht nur für das behebenden der aktuellen heptasphairischen Verwicklungen wäre dies notwendig, ich zweifle auch etwas ob besagte Verwicklungen meine Mobilität auf elementaren Wegen nicht deutlich einschränken könnten…

Wenn ich nach Punin oder Shirdar laufen muss, wegen dieser ganzen Sache, so wäre dies ziemlich ungünstig, schätze ich meine Zeit doch als wichtiger an, als durch die Gegend zulaufen, zumal ich der Meinung bin davon schon mehr als Genug zu machen, als Alternative zu dem allseits beliebten Dschinnentransport, bietet sich ein vertieftes Studium des Transversalis an, und nach allem was vorgefallen ist, sollte ich auch die Dämonologie nicht gänzlich unbeachtet lassen.

Bevor ich anfange meine Gedanken über mögliche arkane Lösungen für die vielzahl an diffizilen Problemen schweifen zu lassen, sollte ich meine Gedanken, wiedermal gen Khorestan richten, die Einmischung des Ordens dürfte recht interessant sein, vor allem, wenn die Contraheptasphairischelinie, tatsächlich umgesetzt werden sollte, Gespräche mit Collegus ibn Rizwan scheinen deutlich angeraten…

Natürlich wäre noch die kleine Umsetzung der Errichtung einer Oberstadt, zu deren Bestandteil das Ordenshaus und die Lehrstätte gehören mag, zu bedenken, ob Nandusstadt für das geplante Vornehmen, zumindest für ein etwaiges, mir zumindest logisch erscheinendes, Gelehrtenviertel akzeptabel wäre? Erinere ich mich doch daran das Hesinja etwas von einem Hesindedorf in Festum erzählt hat, aber das hat noch Zeit.

Die Überlegung, wie mit den Nachbarn von Khorestan zu verfahren wäre, jedoch nicht wirklich, vor allem, da die Aufgabe als Prophet mir vermutlich wieder ein gutes Stück an Zeit, welche ich ansonsten anderweitig nutzen würde, rauben wird. Wobei dies zumindest endgültig ein militärisches vorgehen, gegen etwaige Nachbarn ausschließt, ich meine nicht das ich dies je ernsthaft in Erwägung gezogen hätte, wäre so ein vorgehen doch ziemlich brutal, unschön, unzivilisiert, tumb, unnötig Ressourcenintensiv, langweilig, wenig Herausfordernd und destabilisieriend. Naheliegend als nächste Möglichkeiten wären ein öffentlicher diskurs und starke Argumente in den Bereichen Sicherheit und Handel, dahingehend habe ich auch schon ein paar Ideen, für die genauen Umsetzungen benötige ich vorher jedoch weitaus bessere Karten, einen Kontakt zu Khattaq, Erkinstein und auch den Novadis der Umgebung könnten nicht schaden, ich bin gespannt was ibn Rizwan von der Idee halten wird, würden wir doch den tulamidischen Teil der Zedernstraße damit, wenn nicht kontrollieren, so doch stark beeinflussen können und mit meiner Bürgerschaft in Punin und als nunmehriger Prophet der Travia, sollte es auch leicht sein diesen Einfluss in Almada auszudehnen, und ich fange an wie Tulachim zu denken…

Ich sollte als nächstes vermutlich Divergenzpunkte untersuchen, könnte dies immerhin die Möglichkeit des disputs mit anderen verständigen Verstanden gewähren, hmm, wenn eine entsprechende Koordination gelingen würde, wäre dies tatsächlich eine faszinierende Idee um verschiedene Probleme zeitgleich anzugehen.

Traditionelle Möglichkeiten

Rückblickend betrachtet, hätte ich es mir wirklich sparen können aus dem Zelt mit den anderen auszutreten, die anderen Anwesenden hätten, vermutlich (wäre zumindest zu hoffen), alle aufkommenden Probleme durch ein paar Trollzacker bewältigen können, weswegen war ich also überhaupt draußen?

War es um zu vermitteln?

War es um zu helfen?

War es um zu beobachten?

War es aus anderen Gründen?

Letzlich gab es für mich nicht sonderlich viel zu tun, entschieden wurde das Problem auf traditionelle Weise mit einem Zweikampf, welcher auf noch traditionellere Weise von seinen physichen Fesseln entbunden wurde mittels mächtiger magischer Möglichkeiten, auf beiden Seiten.

Ob sich dies auch ergeben hätte, wenn Sieghelm anstelle von Azina gestritten hätte?

Wie zu erwarten war, gewann Azina, erfreulich war das Sie das Leben ihres Kontrahenten gerettet hat, eventuell ist Sie doch nicht ganz so kaltblütig, wie teilweise zu vermuten war?

Leider kamm ich nicht dazu mit dem Schamanen der Trollzacker zu reden, ich zweifle daran das sich wirklich neue Erfahrungen in magischer hinsicht für mich ergeben hätten, aber die andere Perspektive hätte eventuell zu einem interessanten Bllickwechsel für meine Forschungen führen können? Möglicherweise ergibt sich noch die Möglichkeit, irgendwann mit einem anderen Schamanen zu disputieren?

Hmm, ich sollte vielleicht an einem arkanen Fachlexikon arbeiten, das könnte zur besseren Verständlichkeit hilfreich sein.

 

Anschließend wurde getanzt, trotz der Möglichkeit sich mittels kalkulierter Schritte zu bewegen, ist es doch etwas, dem ich mich nicht desöfteren hingeben werde, außer vielleicht in einem Studium alter mudramulischer Texte oder in der Auseinandersetzung mit anderen entsprechend ausgerichteten Zauberrichtungen, jenseits davon sehe ich keine praktische Anwendungsmöglichkeit in dieser Tätigkeit.

Seine Vorsicht – oder Probleme in der Nomenklatur?

Nachdem ein weiterer Bund ohne größere Probleme, eventuelle Störfälle durch horden wilder indigener Individuen zähle ich mal als nicht dazu, vonstatten ging, dachte sich Nehazet bei der Tafel, er könne sich anderen Problemen zu wenden, etwas was ihn schon seit einiger Zeit vor ein kleines Problem stellte war, welche Anrede ist für einen Propheten, die korrekte Anrede.

Gibt es eine sakrale Hierarchie? Wenn ja, in welcher Ordnung wäre diese? Und dies wäre für das Problem auch nur relevant, wenn die Anrede ähnlichen Regeln folgen würde, wie im arkanen und profanen?

Hmm, unter der Prämisse, wenn wir davon ausgehen das Propheten über Geweihten (laut Bezeichnung stehen) und die Anrede von Geweihten euer Gnaden ist, eventuell euer Wohlgnaden (nein das macht keinen Sinn), euer Hochgnaden (seltsam aber vielleicht nutzbar?).

Vielleicht eher etwas deskriptiverer Natur, der relvante Aspekt bei Propheten scheint die Prophetie zu sein, deswegen auch der Name, eure Vorsicht?

Möglicherweise findet sich in der nächsten Bibliothek ja ein passendes Buch.

Der Bundschluss, wie schon erwähnt, verlief ohne große Probleme, etwas Ungünstig waren die beiden vorhandenen Bänder, aber etwas elementare Manipulation machte schnell aus beiden eins, und konnte immer noch gut um beide zubindenen Partner gebunden werden, hätte ich vorher gewusst das dieses Band nicht gelöst werden sollte, so hätte ich mir etwas praktikableres ausgedacht, aber über relevante Details solcher Veranstaltungen werde ich ja nicht informiert.

Bezüglich der nicht zu zählenden Störfälle, so mag sich ein solcher ergeben, wenn die Situation im freien (weiter) eskaliert. Die Trollzacker brachten ein Geschenk, inform eines Menschenopfers, welches sie opferten. Interessant wird dieser Sachverhalt noch dadurch das, Azina und ich denke Jane, die einzigen von uns sind, welche mit den Trollzackern kommunizieren können und ausgerechnet diese beiden sind sich im Moment uneins, was sich auf besagte Kommunikation auswirken könnte.

Weswegen ich beschlossen hatte, noch eine weitere Stimme dem diskurs beizufügen, in der Hoffnung den ausbruch eines weiteren Problems zu verhindern.

Todesort und Schreinsegnung

„Wie bekommt überhaupt jemand etwas fertig, immer wieder wird man unterbrochen und neue Projekte ergeben sich (Memo an mich, ist der Begriff in diesem Kontext überhaupt zulässig? Aber ich schwe… zurück zum eigentlichen Gedankengang: Möglichkeiten von temporal Magie überdenken, obwohl bei genauerer Überlegung, Divergierende Nebenwelten und etwaige alternative arkane Methoden wären Gedanken wert), wo war ich, ach ja nun kann bin ich auch noch damit beschäftigt mir zu überlegen den Zustand nachdem Tod für einen Lebenden, welcher eine, in Ermangelung eines momentan besseren Wortes, „Wiederbelebung“ (hmm vielleicht Neubelebung/Regeneration/Karmalesuppenschüsselseelenlösung/nächste Chance/Neologismen als weiteres Arbeitsprojekt…, also nicht davon) nicht erlebt hat, mitsamt derselbigen verständlich zu machen, wo ich, natürlich, ersteinmal an den unterschiedlichen Referenzrahmen scheitere, ich meine ich bräuchte um wirklich mitjemanden darüber disputieren zu können, ein Individuum das nicht nur schon Tot war sondern auch wieder gelebt hat, hmm, und das wäre dann auch nur eine einzige andere Person, eigentlich wären mehrere Individuen notwendig um gesicherte Daten erheben zu können. Das was vermutlich am nächsten kommen würde, könnte ein Transfer meiner Erinnerungen sein und die Traviageweihten scheinen sehr interessiert daran zu sein erwähntes unbeschreibliches Erlebnis zu äh erleben, kann das Gefährlich für einen Geist sein? Hmm, sicherheitshalber sollte ich mit etwas einfachen nicht ganz so traumatischem anfangen, nur was, ich meine ist die Vision in dem Dämon weniger traumatisch…“

Solche und andere Gedanken bewegten (gedanklich), den jungen Adeptus als er am meditieren in dem neugeweihten Schrein war, darauf achtend ob er Vortex- oder andere Xenoarkaneenergien spüren könnte, der simplen Überlegung folgen, wenn es Vortexenergie gibt, was ist mit dem ganzen Rest am arkan möglichen Spektrum an Energien? Wiewohl das ganze natürlich leicht kompliziert wird, durch verschiedenste Faktoren, darunter natürlich auch der Faktor der Unsicherheit bezüglich dessen wie solche Energien überhaupt wahrzunehmen wären, schon alleine die Vortexenergien werden ja von den gängigen Methoden der magica Clarobservantia nicht allzu gut wahrgenommen und ob solche Energien überhaupt in dem hiesigen Sphärensystem existieren oder anderweitig „herausgefiltert“ werden half dabei auch nicht.

Wenigstens hatte er ein neues Notizbuch, nachdem ihm nun nachdem Tee auch noch das Pergament ausgegangen war, etwas das ihn beim nächsten Mal nicht passieren sollte, ganz im Sinne von Janes Rat der besseren Organisation wegen hatte er entsprechende Listen schon angefangen auf Hochstieg auszuarbeiten, was eventuell ein Fehler war, da sich dadurch der Pergamentvorrat schneller aufgebraucht hatte und er neue Listen anfertigen musste um dies zu berücksichtigen…

Interessant dürfte auch sein, ob die Kiste die er im Schrein versteckt hatte, dem Schrein half, für mehr als eine recht krude Kiste oder eher einer simplen Schatulle war leider nicht die Zeit, aber irgendetwas ist ja immer, wobei eine Schreinweihung, ein Traviabund und die Weihe eines Geweihten für die letzten Wochen recht seicht waren, als etwas das ja immer ist…

Was nun den Inhalt besagter Schatulle betrifft, so folgte dessen Wahl etwas dem Gedankengang zur sympathetischen Alchimie, ob es gleiches auch für die Theurgie gab? Etwas von der Suppe aus dem heiligen Kessel, etwas selbstgebackenes (etwas blieb davon noch übrig), eine Gänsefeder, ein Gedanke war durchaus die Gänsefeder der Gemeinschaft zu nehmen, oder Travian um eine andere zu fragen, aber beides erschien aus unterschiedlichen Gründen, ungünstig (unteranderem hätte dies jede Überraschung verdorben), um ein paar der Sachen zu nennen, da es sich dabei nicht um Magie handelt, mögen die Ergebnisse über Zeit natürlich nicht den Erwartungen entsprechen, aber das ist etwas was zu beobachten und in Erinnerungen zu bleiben wäre…