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Ist kompetentes Personal wirklich so schwer zu finden?

Die letzten Tage waren fordernder und auszehrender als ich erwartet hätte. Ich musste auf die Technik zur Umwandlung der vis vita in die vis arcana zurückgreifen, unter Magiern als Astrale Meditation bekannt. In Zusammenhang mit dem sanguinen Opfer für den satuarischen Spiegel, neige ich mich nun dem Ende meiner Kräfte, ich benötige Ruhe, wann erreichen wir endlich Khunchom?

Nach der erforderlichen und verdienten Nachtruhe fühlte ich mich doch wieder erheblich besser, auch wenn mein Defizit noch nicht ausgeglichen ist, für solch eine Situation muss es doch auch eine Lösung geben. Der Tag begann recht interessant, zuert wurden wir beim Frühstück gestört, wir bedeutet in diesem fall, ich und Azina, eine rothaarige Person würde gesucht werden, wir wurden gefragt ob wir eine gesehen hätten. Ich erwiderte das wir eine rothaarige Person gesehen hätten, in Ferdok, Azina korrigierte mich in sofern das wir auch am Staudamm einer rothaarigen Person begegnet seien. Wobei Lotte meiner Meinung nach interessanter war.

Der nächste Zwischenfall ereignete sich auf dem Karawansereiplatz, nachdem uns Delia als, äh als was eigentlich, als Blumenaufdrängerin Pflanzen verkaufen wollte. Auf dem Weg zu einem ruhigeren Platz hörte ich zwei Händler darüber reden das sie wohl weitere Söldner anwerben müssten um sich vor Ferkina Überfällen zu schützen, pah wer benötigt schon Söldner um sich vor Ferkinas zu schützen, dachte ich mir (und sprach es wohl auch laut genug aus). Die Händler drehten sich um und sprachen mich an, nach einem kleinen geplänkel in Garethi und Tulamidya, bei dem sich herausstellte das der Händler nur recht bruchstückhaft Garethi sprach und die Kusliker Zeichen nicht lesen konnte. Bat er mich ihn ein schreiben vorzulesen, nun gut einen Brief vorzulesen gehört zwar eher in die Rubrik dessen was Schreiber tun, aber da es nicht lange dauern sollte und ich auch erfahren würde was in dem Brief steht, warum nicht. Ich lass den Brief also ersteinmal still durch, anschließend lass ich dem Händler den Brief vor. Der Inhalt war recht fragwürdig, wurde der der diesen Brief erhielt doch dazu aufgefordert den Überbringer zu eliminieren und sich der Waren zu bemächtigen. Der Händler war darüber recht, äh erbost, verständlich würde ich sagen. Irgendwie kammen wir zu der Idee die ein oder andere Passage dem Brief hinzuzufügen. Also führte uns der Händler, ein gewisser Achman al Rashid. wieder zurück in die Karawanserei. Azina und Delia verblieben unten und konnten einen köstlichen Tee genießen, zumindest konnte ich meine Tasse zurückgeben. Auf Achman al Rashids Zimmer überlegten wir, welche Passagen denn hinzuzufügen seien um den Inhalt zu vermindern. Auch bat mich Achman al Rashid eine besondere Passage, bezüglich des auszahlens von 25 Marawedi, hinzuzufügen. Nach einem kurzen philosophischen Gespräch über Feqz stimmte ich zu, List gegen List sozusagen. Den Brief umzuschreiben, fiel leichter als gedacht. Die Handschrift ließ sich auch leicht imitieren. Noch etwas das Sieghelm nicht zu erfahren benötigt. Achman al Rashid war sehr zufrieden, als Entlohnung übergab er mir einen Waqqif, da mein Dolch in der “Bibliothek” des Emirs gelitten hatte war das sehr praktisch für mich, außerdem wies er Arkanium Einlagen auf, sobald ich Zeit habe, werde ich diesen einer arkanen Visitation unterziehen. Außerdem erhielt ich noch einen Marawedi.

Auf dem Weg nach draußen wirkte ich noch einen simplen Cantus der Phantasmagorica, um von uns und vorallem Delia abzulenken, einen Favilludo. Wie erwartet funktionierte das auch sehr gut. Ich berichtete Delia knapp von dem Troll und dem Schrein in dessen nähe ein Wollnashorn weidete. Zu dem Schrein konnte Delia uns auch führen. Messer- und Flüstergras, in großer Anzahl, ich frage mich ob es sich dabei um eine hinterlassenschaft eines Kophtanim handele.

Nach einer Zeit gelangten wir in die Nähe des Schreins, und natürlich mussten auch heute dort wieder Wollnashörner grasen, zumindest stellte sich heraus das das erworbene Wollnashorn Vertreibungsmittel wirkte. Es stellte sich nur heraus, das ein junges Wollnashorn, irgendwie hinter uns erschien, das ältere Wollnashorn wollte wohl zu seinem jungen, meine Gedanken rasten aber es gelang mir nicht meine Gedanken zu ordnen und beispielsweise eine simple Illusion zu Wirken. Ich sah dem Wollnashorn direkt in die Augen, ziemlich große Augen, als es dann begann auf uns zuzustürmen, entschied ich mich für das Messergras, es war zwar eine schmerzhafte Entscheidung, jedoch wie ich mir dachte und was sich auch bestätigte, als ich Azina und Delia sah, die weitaus weniger Schmerzhafte Entscheidung. Nachdem ich Azina geholfen hatte aus dem Messergras heruaszukommen, und sie sich um Delias Verletzungen kümmerte. Entschied ich mich den Schrein zu suchen und die Kiste mit den Siegeln zu finden, umso schneller das erledigt ist umso geringer ist die Begenung mit einem weiteren Wollnashorn. Ich fand die Kiste auch relativ schnell. Als ich zu den anderen zurückkehrte, sah ich gerade noch wie Azina Delias Bein einrenkte.

Nachdem wir etwas weiter gegangen waren, konnte ich mich etwas genauer mit der Kiste und den enthaltenen Siegeln beschäftigen. Es handelte sich um eine Schatulle aus Zedernholz mit Perlmutt und weiteren Intarsien verzieht. Die Rollsiegel waren enthalten, niedergeschrieben auf Ur-Tulamidya waren die Bezeichnung der verschiedenen Felder, sie bestanden aus Elfenbein.

Azina sprach an ob ich nicht Delias gebrochenes Bein mittels Magie verheilen könnte. Theoretisch schon, erwiederte ich, aber ich hätte noch nie einen gebrochenen Knochen mittels Magica Curativa behandelt. Delia lehnte, unverständlicherweise, ab. Dies in Zusammenhang mit einigen anderen Geschehnissen, befremdete mich doch sehr. Ich wandte den Cantus, welcher als Blick aufs Wesen bekannt ist, um mehr über ihr äh Wesen zu erfahren, schlägt doch niemand ohne Grund die Hilfe eines Magiers der renommiertesten Akademie Aventuriens aus. Ich erfuhr einiges, unter anderem auch das Delia über Zauberkraft verfügte, doch durch Azinas eingreifen, wurde ich darin gehindert ihr Wesenskonstrukt vollständig zu entschlüsseln, ein anderes Mal…

Wir begaben uns zur Karawanserei zurück. Von dort aus begaben wir uns nach Qatanar, dem Nachbardorf, in welchem sich auch der gesuchte Troll aufhalten sollte. Wir schlossen uns einer Karawane an, am Abend erreichten wir Qatanar. Wir bezogen Zimmer in der hiesigen Karawanserei, stillten unseren Hunger und begaben uns auf die Suche nach dem Troll. Zwei Wachen des Emirs ließen uns wissen, das der Troll schlafen würde und nicht gestört werden wolle. Etwas enttäuscht begaben wir uns zurück, würden wir dem Troll also am nächsten Tag erneut einen Besuch abstatten müssen.

Nach einem akzeptablen Frühstück, begaben wir uns zum Platze des Trolles. Vorher suchten wir noch den Basar auf, aus unerfindlichen Gründen erworb ich einen purpurnen Umhang, gut ganz so unerfindlich waren diese nicht, wurde ich doch mittels magica controllaria dazu gebracht dem Händler zu vertrauen, dumm nur das ich über Mittel und Wege verfüge, mir sein Gesicht jeder Zeit wieder in mein Gedächtnis zu rufen, warte nur bis ich dich finde…

Die folgende Unterhandlung gestaltete sich schwieriger als ich erwartet hatte. Der Troll verhielt sich wie ein Kleinkind. Eine simple Illumination der Umgebung fesselte seinen Geist länger als ich es bei so einem Wesen erwartet hätte, doch sein Verständnis, was er da vor sich hatte, war noch geringer als von Spichbrechers Wissens über die frühen Tulamiden unter Rashtul al’Sheik. Ich bot ihm diverse Geschenke und Tauschobjekte an, den purpurnen Umhang (kommt nach Travia nun etwa der ohne Namen?), den bunten Stoff aus dem Emirs Palast, mein zerschlissenes erstes Gewand (ich sollte in der nächsten größeren Stadt einige Ersatzgewänder in Auftrag geben) und meinen bestickten Seidenumhang mit dem Symbol der großen grauen Gilde des Geistes. Doch all dies half nicht ihn dazu zubewegen, das er mir seinen Ritualgegenstand übergab, nein er riss ein Stück von diesem ab, und übergab mir einen kleinen fetzen. Mir schwant übles, ich werde mir für das Ritual sicherheitsmaßnahmen persönlicher Art überlegen müssen. Ich versuchte ihn von der Dringlichkeit und Notwendigkeit unseres Auftrages zu überzeugen, doch er wollte nur etwas süßes, ich täuschte den Geschmack einer Melone mittels des Auris Nasus Oculus Cantus, doch er wollte mehr, Azina und Delia erklärten sich damit einverstanden weitere Melonen zu erwerben.

Ich wartete solange auf dem Platz des Trolles. Nach einiger Zeit kammen Azina und Delia zurück, jedoch ohne Melonen, sie wurden wohl Opfer eines Überfalles oder so. Kurz nachdem sich Delia, wegen ihres Beines, zum ausruhen hinsetzte kamm eine Wache des Emirs zu uns gelaufen und wollte uns Wegelagerei vorwerfen. Damit endete meine Geduld, wir werden um Hilfe ersucht, für ein von ihnen selbst verursachtes Problem, und erhalten keinerlei Unterstütztung von ihnen, nein uns werden weiter Steine in den Weg gelegt. Fast so als wollten sie das Problem gar nicht gelöst haben, erst die Vernichtung der Bibliothek, dann diese Witzfiguren von Kämpfern, diese Narren von Informationsgebern und nun diese Idiotie in Form weiterer Wachen. Es war an der Zeit sie an ihren Platz zu verweisen, so behandelt niemand den besten Absolventen der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Punniensensis, den Überlebenden zahlloser Questen und Hüter unzähligen Wissens, mich Nehazet ay Yash-Hualay von Punin Rohaldor alam el Ketab ibn Tulachim. Den Cantus zur Illumination den ich schon vorher am gleichen Tage nutzte, war als Machtdemonstration genau richtig. Ich wirkte ihn, standardmäßig in voller Stärke, vor seinem Gesicht. Die Reaktion war mehr als zufrieden stellend. Die Wache sprang, bzw. taumelte geblendet zurück und kippte anschließend komplett um. Danach schritt ich zu ihm und zog ihn an seinem Wams in eine aufrechte Haltung. Anschließend legte ich meine Meinung nocheinmal dar. Plötzlich war er viel zuvorkommender und auch minimal hilfreicher als zuvor. Bot er uns doch an seinen Vorgesetzten zu holen.

Probleme in Khorrestan

Es war im Rahja, wir befanden uns gerade auf den Weg in das innere der Tulamidenlande, Azina und ich waren in einer weiteren Partie rote und weiße Kamele vertieft. Als die Karawane mit der wir reisten angehalten wurde, ich muss mir wirklich eine effektivere Art des reisens einfallen lassen, ich denke ich sollte den Transversalis Cantus eingehender studieren, es muss doch möglich sein ihn Reichweiteneffezient zu modifizieren. Es stellte sich heraus das der lokale Potentat nach einem fähigen arkanbegabten suchte um ein Problem zu lösen, da ich sowohl fähig als auch arkanbegabt bin, entschloss ich mich, mich von den Dienern des Potentaten zu ihm geleiten zu lassen, auf das er mir seine diffizile Angelenheit vortragen könne. Azina schien das auch zu interessieren, sie stieß später zu uns.

Der Potentat selbst war eher uninteressant, anders als sein Problem und eines seiner Tiere, hält er doch tatsächlich einen Nachtwind. Wie es aussieht gab es seit einem plötzlichen Machtwechsel vor zwei Götterläufen ein kleines Problem. Die Bediensteten des jetzigen Potentaten waren nicht imstande (und er auch nicht) eine gewisse Anzahl an Gegenständen zu sichern, welche für ein lokal abzuhaltendes Ritual vonnöten wären. Diese Gegenstände sollten es erlauben mit einem Wesen in Verbindung zu treten, welches den hiesigen Staudamm und damit den Wasserfluss kontrolliert. Da dies in den letzten zwei Götterläufen nicht geschah, leidet die Umgebung unter einem entsprechenden defizit an Wasser. Meine Aufgabe sei es nun diese Gegenstände aufzufinden. Gesucht waren das “Herrschaftliche Rollsiegel”, ich vermute als Zeichen der Legitimation um mit dem Wesen in Kontakt zu treten, ein “orangenes Tuch mit arkanen Symbolen”, wahrscheinlich den Ablauf des Rituals umschreibend und mit wichtigen Informationen versehen und eine gewisse Anzahl an “Rollsiegeln” um die Wasserverteilung zu organisieren.

Der Wesir des Emir führte uns zu besagtem Staudamm, ich wollte dort einige Sachen überprüfen. Die Wasserknappheit führte zu einer deutlichen Anreicherung der Schwefelkonzentration, was aktuell nicht weiter von Belang ist. Der Staudamm war recht groß, 15 Schritt hoch und 3 Meilen breit, aus massivem Gestein. Ich suchte den Ritualplatz auf, ließ sich auch recht einfach ausfindig machen.

Anschließend begann ich mit der arkanen Visitation der Umgebung, zuerst eine Bestimmung der Intensität der astralquanten dichte mittels des Cantus Odem Arcanum, jener gelang, wie üblich, ich erkannte eine hohe Intensität an astraler Energie. Anschließend führte ich die Visitation mittels des Cantus Analys Arcanstructur fort, nun betrachtete ich die Struktur der vorliegenden Astralen Verflechtungen die die arkanen Matrizen bildeten. Dabei stellte ich fest, ad primo die vermittels magica clarobservantia betrachtete Magie entstammt dem Felde der magica invocatio/convocatio elementharii, und dient der Bindung einer mächtigen Creatorum Archoelementarum, welche potenter ist als ein “gewöhnlicher” Dschinn es je währe, ad secundo (und auch viel interessanter) die Strukturen der betrachteten Magie wiesen, aufgrund ihrer Schlichtheit und fehlenden Finesse (beinahe schon Grobheit), fort von der Gildenmagischen Repräsentation, es erschien urtümlicher, ähnlich der (schon beobachteten) druidischen (oder geodischen) Repräsentation.

Als ich meine Untersuchung beendete waren wir plötzlich in Begleitung, weiterer äh Begleiter. Einer Kräuterfrau, welche sich mit dem Namen Delia vorstellte und einem Schwertgesellen, welcher sich mit dem Namen Robin (oder Rowin) vorstellte, letzterer entstammte wohl dem fernen Bornland, dennoch kannte er Collega Hesinja nicht (wäre ja auch zu schön gewesen auf jemanden zu treffen, der mir etwas neues von einer Studienkollegin hätte berichten können). Ich teilte meine Erkenntnisse den anwesenden Personen mit. Anschließend begaben wir uns in das Dorf zurück. Ich stellte erste Berechnungen für ein Thaumatursom an, welches einen Alternativplan zur Wasserversorgung ermöglichen sollte. Auf dem Weg in das Dorf kammen wir an zwei Schreinen vorbei, der erste war ein Schrein für den Geist des Dammes, unverständlicherweise wurdem dem Geist Gaben des Humus als Geschenk dargebracht, für ein Wesen des Erzes…, der zweite Schrein war ein, dem lokalen Glauben angepasster, Radscha (Usch’Tamar?) Schrein. Es war schon dunkel als wir im Dorf wieder ankammen, Azina und ich erlebten noch eine Prozession und ein Ritual am Feqzschrein mit, die ewige Flamme erwies mir hier doppelte dienste. Das abgehaltene Ritual schien zur Zufriedenheit der Dorfbewohner zu ende gegangen zu sein. Ich beschloss den Schrein im Lichte eines neuen Tages einger genaueren Examination zu unterziehen. Wir verbrachten die Nacht in der örtlichen Karawanserei, eigentlich wollte ich nur einen Ring aus Mondsilber, mit einem dem Wasser affinen Stein erwerben und weitere Informationen über das Ritual erhalten, doch Kost und Logis hätten uns eigentlich vom Emir zugestanden werden sollen, schließlich beheben WIR SEIN Problem. Nun das Essen (und vor allem der Tee) waren mehr als akzeptabel, das Zimmer musste ich jedoch mit Azina teilen, welche sich sofort ins Bett begab. Ich studierte noch einige Aufzeichnungen und arbeitete an einigen Manuskripten. Anschließend legte ich mich ebenfalls schlafen.

Am nächsten Tag erfuhren wir weitere Einzelheiten zum verbleib der gesuchten Gegenstände, die Tochter des Wirtes, eine gewisse Peribert, erzählte uns das das “Herrschaftliche Rollsiegel” von einer der Frauen des vormaligen Emir nach El’Trutz entwendet wurde. Zu den anderen Gegenständen wusste sie jedoch nichts sachdienliches zu berichten.

Anschließend besah ich mir den Feqzschrein, da Feqz als Urtulamidischer Gott der Magie verehrt wird, hielt ich es für nicht allzu abwegig nach Residualstrahlung an diesem Ort zu suchen. Ich vernahm eine deutliche Residualstrahlung, welche darauf hinwies, dass unter dem Schrein ein Thaumatursom verborgen sei. Bevor ich weitere Schritte planen konnte, wurden wir von einem älteren Tulamiden, welcher sich als Dorfältester vorstellte, unterbrochen, er empfand es allen Anschein nach als Suspekt, das wir im Lichte des Tages den Schrein besuchten. Er ließ sich jedoch recht schnell besänftigen (das Wort erschein tmir unangebracht, war er doch nicht wütend, zumindest sofern ich das mitbekamm) und entschwand dann auch in bälde wieder. Während die anderen noch am überlegen waren, wie das gesichtete Thaumatursom in der kommenden Nacht extrahiert werden könnte, schritt ich mittels meiner Kenntnisse der Magica Transformatorica und Aqua Elementherii zu tate, ich wirkte einen Hartes schmelze und weichte einfach den Boden auf und ergriff das Thaumatursom, dabei erschreckte ich wohl ein unterirdisch lebendes Tier. Die mir verbliebende Zeit nutze ich umden Schrein um einige Feqzgefällige Sprüche in verschiedenen Sprachen zu erweitern.

Anschließend besuchten wir nocheinmal den Staudamm, während meine Begleiter mit anderen DIngen beschäftigt waren, unterzog ich den geborgenen Spiegel, besagtes Thaumatursom, einer eingehenden arkanen Visitation. Mein erster Eindruck mittels Odem Arcanum war ein gleißendes Blenden, interessant, über diesen sogenannten “Teclador Effekt” habe ich einiges gehört, ich selbst wurde seiner bislang jedoch nicht angesichtig. Zumindest ließ es auf eine erstaunliche hohe Impensation an arkaner Macht schließen. Anschließend folgte die Strukturanalyse mittels Analys Arcanstructur. Dabei stellte ich fest das es sich um ein Thaumatursom satuarischen Ursprunges handelte, in welchem zwei Canti der Clarobservantia gebunden waren, der zweite Cantus wies auch Spuren der Communicatia auf. Von meinen Beobachtungen ausgehend, gehe ich von 3-5 Ladungen aus. Eine Inschrift auf der Rückseite des Spiegels deutet daraufhin, das es zum Auffinden verlorener Wesen oder Objekte gedacht sei, also ähnlich eines Schwarzen Auges. Ich probierte den schriftlich niedergelegten Abraxas aus und suchte mittels des Thaumatursoms nach dem “Herrschaftlichen Rollsiegel”, auf der Oberfläche des Spiegels verschwand mein Antlitz und wurde ausgetauscht gegen eine Flussszenerie, an dem Ufer des Flusses stand ein Knabe, um die sechs Götterläufe alt, um seinen hals trug er das gesuchte Rollsiegel, gewandet war er in blauen Tuchen, ähnlich der Frau dem er ein Trinkgefäß reichte (möglicherweise seine Mutter, dementsprechend könnte es sich um die Frau des vormaligen Potentaten handeln), ich wurde einem Religiösen Ritual ansichtig. Da das Thaumatursom zu funktionieren schien, nutze ich es noch zweimal um die anderen Gegenstände zu lokalisieren. Das Tuch mit den Instruktionen diente einem Troll als Gürtel, da jener Troll recht farbenprächtig war, dachte ich mir, dass wir möglicherweise das Tuch gegen entsprechend farbige Stoffe eintauschen können. Die Kiste mit den Rollsiegeln befindet sich in der nähe eines Schreins an dem ein Wollnashorn graste, und zwar unter den Wurzeln einer abgestorbenen Akazie.

Kaum hatte ich diese Inforamtionen erlangt, da kamm en auch schon Robin und Azina von ihrer Beschäftigung zurück. Nachdem ich mich noch provisorisch von meinem Blut befreite und den Spiegel verstaute, berichtete ich von meinen neuen Erkenntnissen. Anschließend begaben wir uns wieder in das Dorf. Robin und Azina wollten eine neue Lederrüstung für Azina erwerben, ich erworb hingegen ein Mittel zur Abschreckung von Wollnashörnern, zwei Beutel aromatischer Duftstoffe aber leider keinen Ring.

Anschließend beuschten wir den Wohnsitz des hiesigen Potentaten, ich hielt es für eine sinnvolle Idee die Bibliothek des Emir zu untersuchen. Doch dort wurde uns mittgeteilt, das die Bibliothek des Emir, dessen Feiern zum Opfe fiel. (Ich musste mich beherrschen, was mir auch relativ gut gelang, um nicht unangemessen über dieses Verhalten hinaus die Person, einen gewissen Chadim, zu rügen über diese idiotische Idee)

Wir untersuchten dennoch die Bibliothek (oder das was davon übrig war), ich sammelte die Pergamentreste ein die ic finden konnte, einige Besitzurkunden konnte ich, zumindest partiell wieder zusammen kratzen, ähnliches galt für weiteres profanes und unwichtiges, nur bezüglich wichtiger Dinge war die Extermination so gelungen das es mir nicht möglich war weiteres herauszufinden.

Azina spürte eine Leiche auf, vermutlich ein Praioti.

Da die Bibliothekstür verschlossen war, öffnete Robin eine andere Tür, nach einigem Suchen fanden wir auch etwas was uns noch hilfreich sein könnte, einen Ballen bunten Tuches, ich schnitt ein möglichst großes Stück ab um es dem Troll als Tauschmöglichkeit anzubieten. Mit einigen Eisenstangen kehrten wir zu der verschlossenen Tür zurück, gerade als Robin sie halb geöffnet hatte, wurde diese von außen durch einen Diener des Emir geöffnet.

Reise nach Hammerschlag, Untersuchung von Richter Rahjaweiden

28. Ingerimm.1025 n.B.F.

Nachdem ich den Limbus wieder in der Wildnis verließ, war ich allein. Hätte ich ausreichende Kraftreserven, so würde ich mich mittels eines Dschinns der Lüfte nach Hammerschlag tragen lassen, doch so eie große Menge an Energie konnte ich nicht mehr aufbringen. Zumindest wusste ich wo ich war und konnte dank der Karte den richtigen Weg finden. Als dunkler wurde nutzte ich mein erworbenes Wissen in diversen feldern um mich auf die Nacht vorzubereiten, ein convocierter Diener des Humus war dabei recht hilfreich, das hätte sich alles vermeiden lassen. Nächtens erhielt ich Besuch von einer größeren Anzahl an Wölfen und einer Person in godener Rüstung, welche sogleich ihre Kraft beweisen musste indem sie einen Baum fällte, mit einem Hieb, hätte ich auch gekonnt, ich verstehe diese Faszination für diese metallstücke nicht.

29. Ingerimm.1025n.B.F.

Heute fand ich eines unserer Pferde, gut das heißt mein Vorsprung erhöht sich und vor allem ich komme schneller aus diesem Stück Natur. Leider lief das Pferd vor mir weg, warum auch immer. Nagut es gab ja noch diese Beeren, dachte ich zumindest, aber nein irgendjemand musste dort eine Falle aufbauen, welche mich auch prompt dem Griffe Sumus Entriss. Nach einiger Zeit des herumhängens kam ein Zwerg des Wege äh Waldes daher und befreite mich aus meiner prekären Lage. Der Zwerg Xytarax genannt, erscheint mir ein Unikum, zumindest gemessen an meinen bisherigen Erfahrungen mit Zwergen zu sein, abgesehen von Xenos vielleicht. Er war ausgesprochen hilfsbereit und redegewandt. Er half mir an das Pferd zu gelangen und begleitete mich auf meinem Weg. Aber das er seine Zeit damit verbrachte Fallen von Wilderen einzusammeln, hmm naja wahrscheinlich hat er einfach viel Zeit, ich meine so ein Zwerg wird alt, vielleicht ist das seine Vorstellung von Freizeit? Interessant sind auch seine Kontakte, er kennt sowohl Saria als auch einen hier ansaässigen Hexenzirkel und darüber hinaus ist er ein weiterer Feind Malums, toll noch einer, dabei begnete mir erst gestern dieser Baumspalter in goldener Rüstung, noch nicht einmal vorgestellt hat er sich. Die Nacht verlief ruhig, das Feuer sorgte, zusammen mit den Decken für ausreichend Wärme.

30. Ingerimm. 1025n.B.F.

Xytarax war verschwunden als ich erwachte, aber neben dem Pferd das ich gestern fand war auch meines angebunden, somit hatte ich zumindest ein funktionsfähiges Pferd, meine vormaligen Reisebegleiter haben mich noch nicht eingeholt, also konnte ich meinen Vorsprung wohl halten. Ich wartete eine Weile auf Xytarax, machte mich aber letzlich ohne ihn auf den weiteren Weg, da er immer noch nicht wieder zurückgekommen war.

1.Rahja.1025n.B.F.

Erreichte Hammerschlag, als erster, interessant dabei hatte ich nur zwei Meilen vorsprung, und das bei meinen Wildniskenntnissen. Begab mich sofort zum Vogt und musste natürlich warten, wie so oft. Als ich dabei war meinen Bericht vorzutragen stießen Azina saba Belima und Sieghelm Gilborn von Spichbrecher zu unserer trauten Runde. Und bezichtigten mich erneut der Beherrschung, und einiger weiterer Verstöße oder Verbrechen, sic. Und um mich auf eine eventuelle, natürlich nicht vorliegende, Beherrschung zu überprüfen wurde Collega Fuxfell herangezogen, was kommt als nächstes, eine Travia Geweihte als Einbrecherin? Nunja, die anderen wurden, auf mein anregen, auch untersucht, leider ohne Befund. Um die leidige Angelegenheit mit den Karten kümmerte ich mich mittels Convokation eines Dieners des Humus, Zerstörung wichtiger Beweise, pah Humbug. Nachdem ich erfuhr das von Spichbrecher Xytarax einsperren ließ, wege Wilderei, wie begrenzt kann ein Mensch eigentlich sein, ich bin schon gespannt was mir als nächstes vorgeworfen wird. Ich besprach mich mit Xytarax, die Hexen wollen nichts mit von SPichbrecher zutun haben, kann ich nachvollziehen, wenn er soweiter macht, vergrault er noch alle potentiellen Verbündeten gegen Collegus Malum, auf mein bitten hin, versicherte mir Xytarax das er einen erneuten Kontaktversuch unternehmen würde. Desabends erhielt ich besuch, zuerst von Azina saba Belima, welche sich wiederholt über mein verhalten der letzten Tage beschwerte, was habe ich den falsch gemacht? Und kurze Zeit darauf, nachdem sie aus dem Haus gestürmt war, von dem hiesigen Richter, von Spichbrecher und erneut von Azina saba Belima. Plötzlich wurde meine Expertise in arkanen Belangen also wieder geschätzt, gut das sorgte wenigstens wieder für eine gewise Befriedung der Verhältnisse. Die Residualstrahlung, welche ich bei der arkanen Visitation erblickte ließ auf zwei wirkende Canti schließen, einerseits ein Cantus zur Verhehlung der gewirkten Magie und andererseits ein weiterer, mir nicht bekannter Cantus, welcher aus den Bereichen der Controllaria und der Domäne Amazeroths, letzterer Cantus war definitiv für den Verlust der Erinnerung des Richters verantwortlich. Die Verzauberung aufzuheben dürfte eine Weile dauern, sollte aber interessant werden. Das die Verhehlung zu durchbrechen war, lässt auch darauf schließen das der andere Cantus aufzuheben sein müsste, ich benötige nur mehr Zeit. Bei dem anschließenden Gespräch mit Azina saba Belima und von Spichbrecher erkannte ich das Hjaldar magisch begabt ist, wieso ist mir das nur vorher entgangen, nun wiedem auch sei nachdem ich sicher wahr das wir nicht beobachtet wurden, enthüllte ich meine Absichten und worüber Collegus Malum und ich sprachen.

Zweifel an anerkannten arkanen Experten?

21.Ingerimm
Wir wachten in einem Feenkreis auf, es war jener von Schwesterchen, und gerade jene Fee musste ihrer neckischen Ader nachgeben und ihre magica controllaria auf uns wirken. Sobald wie möglich begaben wir uns nach Schilder, eine lange Wanderung an deren Ende wir in dem Gasthaus Schilders ankammen und dort nächtigten.

22.Ingerimm
Ich fertigte heute einige notwendige Schriftstücke angefertigt, darunter eine Nachricht an den Vogt von Hammerschlag, ihm mitteilend, dass wir am Leben sind, erklärend warum wir uns erst so spät meldeten und ihm versichernd, das alles nach von Spichbrechers Plänen lief. Weiterhin war ich damit beschäftigt, die Erinnerungen der anderen an die Bibliothek festzuhalten.
Später an dem Tag besuchten wir noch von Senfes, und berichteten ihm von unseren neuen Ergebnissen, zumindest jene die für ihm von Interesse sind, außerdem informierte ich ihn über Schwesterchen, unverständlicherweise wurde ich rüde von Azina saba Belima unterbrochen und weggezerrt.
Danach begaben wir uns erneut nach Hammerschlag, auf dem See gab es einen großflächigen Nebel, bei arkaner Visitation stellte sich heraus das jener Nebel arkanen Ursprung war. Wir ließen uns durchfahren, wurden jedoch von einem anderen Schiff aufgehalten. Welches überfallen wurde, was wir schnellstmöglichst änderten, naja annähernd schnellstmöglich, unser Fährman entschied sich zurück zu Schwimmen, aufgrund einer einfachen Illumination der Umgebung. Ich konnte zumindest einen Cantus ausprobieren, Auris Nasus in der Variante der Geräuschsillusion, später untermauerte ich die gewählte Illusion mit einem Cantus der Combattiva, welcher sich des feurigen Elementes bediente. Danach begab ich mich auf das Schiff, auf dem von Spichbrecher und saba Belima, mit denn Combatanten fochten. Ich beschäftigte mich in der Zwischenzeit, mit etwas äh eher geistreichen, ich befreite die Besatzung des Schiffes. Welches sich später als Efferds Woge herausstellte, vorher curierte ich jedoch noch den Kapitän des Schiffes mit einem Balsam Cantus. Es stellte sich heraus, das eine Kiste für Movart entwendet wurde.
In Hammerschlag erstatteten wir dem Vogt bericht, ich erzählte Movart anschließend von seinen verloren gegangenen Waren, er erwähnte mir gegenüber wozu er jene Waren benötigte. Ich bot ihm meine Hilfe, wofür ich jedoch zuerst einen seiner Astraltrünke benötigte, ich entschied mich für die Convokation einer Creatorum Igniselementarum, welcher ich auftrug die vorhandenen Waren auf entspechender Temperatur zu halten.

23.Ingerimm
Da Movart und ich uns auf eine gewisse Zusammenarbeit geeinigt haben, brachte ich ihm die von mir dargebotenen Ingredenzien, drei Tropfen von Schwesterchen und außerdem noch die hälfte der überreste des Gestaltwandlers.

27.Ingerimm
Wir machten uns auf den Weg zu Pesmerga Malums Turm, wobei unsere Prioritäten doch unterschiedlich erschienen. Das Aufspüren eines Banditenversteckes wurde als wichtiger erachtet, als besagten Turm aufzusuchen. Nun ich fande dort wenigstens Acht Pergamentrollen, mit verschiedenen Aufzeichnungen, ich Memorisierte alle, zumindest habe ich jetzt eine Karte der Baronie in meinem Kopf.

28.Ingerimm
Erreichten heute den Turm, ich ging alleine zum Turm, bei allem was ich mittlerweile mit meinen Begleitern erlebte, lies mich doch an ihrem diplomatischen Geschick in dieser Angelegenheit zweifeln. Ich erreichte den Turm auch ohne Schwierigkeiten, meine erste Vermutung über einen mächtigen Cantus der controllaria, welcher den Eingang verhehlte, wurde nicht bewahrheitet. Mein Versuch einer Kontaktaufnahme scheiterte, als nächstes blickte ich durch die Wand mittels Penetrizzel Cantus. Jener gelang zwar, brachte mir jedoch nur die Information, das das Erdgeschoss ein Wohnraum des Turms war. Als nächstes convocierte ich eine Creaturum Archoelementarum, deren Bemühungen einen Zugang zu dem Turm zu schaffen, waren jedoch ohne Erfolg. Das einzige was ich erfuhr, war das der Turm anscheinend eine hohe heptasphärische Präsenz aufwies.

Azina meinte mich stören zu müssen, da meine Möglichkeiten doch stark limitiert war, zog ich mich ersteinmal zurück.
Nachdem ich mich etwas entfernt hatte, entschloss sich Pesmerga Malum sich mit uns zu unterhalten, von Spichbrecher meinte sich einmischen zu müssen. Also ließ ich ihn ersteinmal gewähren, nachdem ich mir seinen Verhandlungsstil angehört habe, und diesen für ungenügend befunden hatte, musste ich mich erneut einmischen. Das Gespräch verlief auch auf einer annehmbaren Collegialen Ebene. Als sich unser Gespräch doch auf Ebenen bewegte, welche ich als problematisch für meine Begleiter einstufte, wechselte ich die Sprache auf Bosparano, ich konnte eine gewisse Bindung zu ihm aufbauen, so groß der Schaden war den Zulipan von Punin angerichtet hat, ich denke er hat in dieser Situation geholfen. Er bat mich ihm eine Kleinigkeit zu besorgen, nun das sollte nicht allzu schwer sein. Nach seinen eigenen Aussagen, werde er sich nicht in die hiesige Politik einmischen und auch keinem Menschen Schaden zufügen.

Nachdem wir in Frieden auseinandergingen, stellten mich von Spichbrecher und saba Belima zur Rede, sie hatten wohl mit dem was sie mitbekammen Probleme, warum auch immer. Und drohten mir, stellten mich unter Beobachtung und wollten keinen meiner Ratschläge annehmen. Auf die Arrogante Erwähnung von Spichbrechers, er würde nicht dem Einfluss der magica controllaria von Pesmerga Malum unterliegen reichte es mir, diese unermessliche Ignoranz, ich überprüfte mittels eines kleinen Experimentes, ich wirkte einen Blick aufs Wesen Cantus auf ihn, direkt vor allen Augen, es fiel niemanden auf, wie zu erwarten war seine Magieressistenz zu vernachlässigen. Da von Spichbrecher seine Handlanger Romo und Gilbert anwies auf mich aufzupassen, entschied ich mich die gefundenen Pergamentrollen zu Vernichten, es entsteht ja kein richtiger Schaden, prägte ich mir diese doch genauestens ein. Da dies dann jedoch wieder auf unverständnis stoß und sie mir nun mein Standessymbol, meinen Zauberstab abnehmen wollten, entschied ich mich zur einzig sinnvollen Möglichkeit aus dieser Situation zu gelangen, ich wandte den Transversalis Cantus an und verschwand. Nun wandere ich also mit meiner Ewigen Flamme durch die Wildnis, äh wie ich diese Ländereien hasse. Solche Ignoranten, verblendeten Sturköpfe sind mir vorher noch nicht untergekommen.

Eine Akademie, eine Traum Bibliothek und verlorene Zeit

7.Ingerimm. 1025 n.B.F.

Heute machten wir uns endlich auf den Weg die verlorene Akademie zu suchen, wir fanden eine Ruine. Einige Kinder hielten es für einen weisen Entschluss diese Anlage zu untersuchen, töricht und gefährlich, ihnen war noch nicht einmal bewusst was sie da untersuchten. Aber bis auf einen Gargyl schien keine Verteidigung mehr in der Akademie vorhanden gewesen zu sein, der Gargyl reichte auch vollkommen aus. Der Gargyl muss wohl schon älter sein, von Spichbrechers, nunmehr geweihte, Klinge erwies sich als erstaunlich ineffektiv. Zumindest gelang es uns an einige Informationen zu gelangen, wie ich befürchtet habe ist Pesmerga Malum aus seinem Kerker entflohen (oder befreit wurden), weiterhin ist er im Besitz von mächtigen Foki der contraria über die Herren von Spichbrecher und de Castellani und er dürfte auch das Archiv von Hammerschlag aufgesucht haben. Durch die Begegnung mit dem Gargyl wurde meinem Vorschlag nachgekommen, die Bibliothek von Pesmerga Malum zu untersuchen. Was für eine Ansammlung an Werken, selbst die Bibliothek der Academia Arcomagica sieht dagegen klein aus, zumindest wenn ich mich korrekt erinnere, es scheint mir zu entgleiten. Aber der Schlüssel, nein die Schlüssel, die Notizen, die beiden Bücher (Sun Tzu, wer auch immer das ist, vielleicht kann von Spichbrecher helfen, die Kunst des Krieges und ein Werk über die Rituale der Ewigen Flamme und des Seiles des Adepten) und die Tatsache das wir außerhalb unserer Zeit am Feenkreis von Schwesterchen zu bewusstsein kammen. Ich gehe bis aufweiteres davon aus das es kein Traum war, diese Bibliothek existiert, sie muss existieren, es finden sich einige Namen in meinen Notizen, ich hoffe das mir die Collegii Menami, Malum und Atherion weiterhelfen können. Außerdem werde ich den Feenkreis von Schwesterchen einer genaueren Examinatio unterziehen, wir sind durch ihn nach Dere gelangt, also müssten wir auch in Bibliothek zurück gelangen, es erscheint so unwirklich, ich sollte einige Studien bezüglich der Möglichkeit verlorene Erinnerungen zurückzuerlangen durchführen.

Die Bibliothek erfüllte mich mit tiefem Verlangen, ich habe das Gefühl wir wären nicht lange genug dagewesen, das Wissen der Äonen und doch waren meine Gefährten bemüht so schnell wie möglich nach Dere zurückzukehren, wieso konnten sie es nicht verstehen, wir hätten Fragen auf unsere Antworten finden können.

Wir erwachten im Feenkreis von Schwesterchen, mein Sein konzentrierte sich um Azina saba Belima, selbst die Dunkelheit der Nacht bereitete mir kaum Furcht, als die magica contraria verblich fiel es mir ein, es gab nur eine logische Erklärung, Schwesterchen wob ihre Magie um uns.

Zu der Bibliothek werde ich mich genauer Beschäftigen,wenn ich einige Nachforschungen angestellt habe, in der Zwischenzeit werde ich meinen Schlüssel gut aufbewahren und versuchen mein Buch von Azina saba Belima zurückzuerlangen, die Ewige Flamme erhellte doch mein interesse.

Aufzeichnungen, Gedanken und Theorien Nehazets

Das ich zwischen alldem Trubel der letzten Zeit überhaupt ab und zu mal einige klare Gedanken fassen konnte ist schon erstaunlich, bei einem durchforsten meiner Aufzeichnungen fiel mir jedoch auf, dass meine Forschungen, Berichte und Theorien nicht allzu weit gediehen sind. Ein Zustand den ich umgehend ändern muss, schließlich habe ich nicht vor Zeit meines Lebens als Adeptus in Hammerschlag zu verweilen.

Nun ersteinmal zu den Aufzeichnungen, diese sind bezüglich der erlebten Ereignisse akzeptabel, einige wenige Erlebnisse werde ich noch nachtragen müssen, aber die Aufzeichnungen dürften am weitesten sein.

Theorien, das ist schon schwieriger, an seine Magnifizienz Meister Robak von Punin habe ich eine kurze Beschreibung zweier Theorien zur Beschreibung des Phänomens der dunklen fibrillis arcana geschickt. Die Vorarbeiten zu meinem eigenen Projekt sind auch fertig, doch für die Berechnungen muss ich noch weitere Studien abhalten.

Meine Berichte für die Academia Arcomagica müssen auch demnächst verschickt werden, ich werde sie zusammen mit meinen Brief an Collegus Biscarat Manzanares versenden.

Wieder zu den wichtigeren dingen, irgendwie sollte ich jemand dazu bekommen, diese lästigen profanen Angelegenheiten zu regeln, ob ein Dschinn dafür geeignet wäre?

Erklärung bezüglich des Phänomens der dunklen fibrillis arcana (siehe Vorfall Blutmagier), wie ich schon in meinen Brief an seine Magnifizienz Meister Robak von Punin deutlich machte, ergeben sich für mich mindestens zwei Theorien. Aufgrund meines, für diesen fall, unzureichenden Wissens über die Theoretica Sphairologica äußerer Systeme, handelt es sich nur um eine grobe Ansammlung. Durch die gleichartige Ausrichtung der Astralteilchen im übergeordneten Astralfeld erscheint für uns arkanes Wirken in aller Regel, unter Betrachtung der klassischen Canti, als stark illuminiert, wie würde sich das Erscheinen der Astralteilchen jedoch ändern, wenn die gebundenen Astralteilchen eines arkanbegabten, nicht der gleichartigen Ausrichtung des übrigen Astralfeldes folgen? Es würde sich eine Anomalie ergeben, wahrscheinlich in begrenztem Umfelde, mindestens jedoch im Bereich der von ihm gewirkten Canti. Woher ein arkan Kundiger stammt ist normalerweise nicht so wichtig, Zauber benötigen Energie, und anscheinend ist Kraft = Kraft (was uns einiges an Ärger ersparren sollte, sollten wir in Nebenwelten wandeln). Allerdings halte ich eine Einstimmung auf das umgebende Feld für schwerer, da der arkan begabte an ein anderes Feld gewohnt ist (und somit an andere Schwingungen).

Nun zu meinem persönlichen Forschungsinteresse. Die Canti Odem Arcanum, Analys Arcanstructur und Oculus Astralis sind weit verbreitet und bekannt, sie dienen zur Anschauung der vis arcana, welche gemeinhin als Bestandteil des Sikaryans angesehen wird. Ein weiterer Cantus weist eine ähnliche Funktion auf, der Exposami Cantus, ob dieser nun die Lebenskraft (vis vita) oder das Sikaryan (vis arcana und vis vita) sichtbar macht ist allgemeinhin umstritten. Doch wenn der Exposami Cantus das Sikaryan sichtbar machen sollten, wovon ich im folgenden nicht ausgehe, müsste zumindest eine bedingte arkane Analyse möglich sein, da die vis arcana ein teil des Sikaryans ist. Da jedoch rein arkane Wesen nicht mittels Exposami Cantus aufzuspüren sind, erscheint es mir unlogisch davon auszugehen das der Exposami Cantus das Sikaryan in seiner gänze sichtbar macht, nein ich denke als Schlussfolgerung bleibt nur die Sichtbarmachung der vis vita. Ein verfeinerter Exposami Cantus, im Prinzip ein Analys Vitalstructur könnte für die magica curativa praktisch sein. Als Schritt danach ergibt sich logischerweise die Kombination des Analys Arcanstructur mit dem, bislang, theoretischen, Analys Vitalstructur um einen weiteren neuen Cantus zu formen, einen, ebenfalls theoretischen, Analys Sikaryanstructur. Theoretisch wäre es so denkbar, falls die vorhergehenden Überlegungen korrekt waren, müsste sich mittels Modifikationen von Oculus Astralis, zu theoretischen Oculi Vitalis und Sikaryanis, neben der Sichtbarmachung des übergeordneten Astralfeldes auch die übergeordneten Vital- und Sikaryanfelder nicht mehr der Forschung entziehen. Nicht zu vergessen das solche Canti auch notwendig wären um präziser bestimmen zu können, in wiefern die gläsernen Sphären einen Einfluss auf den Corpus des betroffenen ausüben.

Kraftlinien, ich habe in Hammerschlag mehrere Orte Elementarer Affinität vorgefunden, eine Burg mit den Zeichen der Luft und des Eises, einen Steinkreis mit den Symbolen des Feuers, des Erzes und des Humus, eine magische Quelle (dem Elemente Wasser affin) und eine alte Akademie, den Elementen Luft und Erz zugeordnet. Weitere Untersuchungen sollten zeigen ob diese Orte untereinander verbunden sind, das auftauchen eines Elementaren Trigramms wäre von Bedeutung, würde es doch neben dem Elementaren Hexagramm eine weitere Ansammlung an Elementar affinen Kraftlinien darstellen.

Ferner verbleiben noch die Überreste des unbekannten Anwenders arkaner Macht, unter diesen fällt vor allem die gläserne Sphäre auf, ich sollte sie als befristete Leihgabe an eine der Institutionen geben, welche für das Gebiet geeignet erscheint, darunter würden die Academia Arcomagica fallen, die Schule der Hellsicht zu Thorwal und das Drachenei zu Yash-Hualay, mögliche andere Kandidaten wären die Halle des Quecksilbers zu Festum und das Institut der arkanen Analysen zu Kuslik. Wahrscheinlich wäre es das sinnvollste alle aufgelisteten Akademien schriftlich zu informieren und eine entsprechende Antwort abzuwarten.

So viel zu tun und so wenig Zeit, wieder nimmt mich ein anderes Projekt in Beschlag.

Die (Wieder-)Entdeckung und der Verlust eines der legendären Gefäße Rohals

Azina und ich begaben uns auf den, mühsamen, Weg nach Gratenfels, dort wollten wir einen Collegus aufsuchen. Doch bevor wir unser Ziel erreichten gerieten wir, zuerst in strömenden Regen und an einen Händler der uns Küchenutensile verkaufen wollte, sollte das ein Zeichen sein (?), und anschließend (eine Stunde später oder so nehme ich an, ich sollte mir ein Vinsalter Ei zulegen) trafen wir auf einen (leicht bis deutlich) verwirrten Halbelf, welcher eine interesannte Statue bei sich trug (ein Paradiesvogel aus Lapislazuli, Symbol des Aves, die Staue hätte Zafir bestimmt gefallen). Da wir in der nähe eines Gasthauses waren, welches einen recht interesannten Namen trug, “zum schwarzen Keiler”, und da es bei diesem Wetter einem Todesurteil gleich käme ihn liegen zu lassen, schleiften wir ihn in dieses Gasthaus. Natürlich wären wir auch so in diesem Gasthaus geblieben, doch aufgrund der kommenden Ereignisse mussten wir länger in diesem Gasthaus verweilen. In dem Gasthaus traf ich einen, alten (der begriff erscheint mir nicht ganz korrekt in diesem Zusammenhang), bekannten Magister Tsukasa aus Belhanka, welch ein Zufall oder doch nicht? Weitere interessante Gäste waren Collegus Magister Eulertin aus Brabak, eine Tochter Satuarias Teke Simmerkerch, ein Zwerg namens Meister Greifax und eine Tulamidin namens Phecaria aus Tannendohl. Collegus Magister Eulertin war vor Ort um sich mit einem magischen Experiment zu beschäftigen, welches nicht ganz so verlief wie er es sich vorstellte. Sein Experiment endete in einer Katastrophe, zuerst vermutete ich einen Kontrollverlust bei Wirkung der Invokativen Magie oder einer mangelnden Genauigkeit bezüglich der Instruktionen an die heptashährische Wesenheit, später gesellte sich noch eine weitere Erklärungsmöglichkeit dazu. Warum er tödliche Pfeile herstellen wollte, teilte er uns leider nicht mit. Auch gefiel es ihm wohl nicht das Collegus Tsukasa und ich uns mit ihm, etwas, intensiver auseinander setzten. Das erste mal das mir auffiel, das etwas in dem Bereich des Gasthauses, ungewöhnlich war, bei erster Untersuchung des Zimmers von Collegus Eulertin mittels modifiziertem Odem Arcanum Cantus. Bei späterer und genauerer Analyse mittels Oculus Astralis Cantus erkannte ich deutlich eine machtvolle dämonische Aura, welche Merkmale der Agrimothschen Domäne aufwiesen. Collegus Eulertin bestätigte meine Erkenntnisse, als ich ihm das astrale Geflecht mittels Auris Nasus Oculus Cantus, beschränkt auf Visuelle Information, darstellte und verfeinerte seine Aussage dahingehend, dass es sich um einen mehrgehörnten Dämonen mindesten sechgehörnt, vielleicht acht- bis neungehörnt handelt, auch die Möglichkeit einer Einflussnahme (und somit der Implementation eines nicht einkalkulierten Risikofaktors) in seinem Experiment. Weiterhin erkannte ich einen ausgebildeten Astralcorpus bei Teke Simmerkerch, Raxan Schattenschwinge kannte sie nicht. Außerdem erkannte ich ein aktives Thaumatursom der magica mutanda, nachdem das Thaumatursom von seinem Zielobjekt entfernt wurde, verwandelte sich der Praiossänger in eine tulamidische Dame, was mir aufgrund meines inaktiven profanen visuellen Sinnes erst später auffiel, ich war sowieso eher mit dem Thaumatursom beschäftigt. Nachdem mein profaner visueller Sinn wieder aktiv wurde und wir uns mit der Dame unterhielten, erfuhren wir das sie Phecaria aus Tannendohl hieß und wohl schon länger unter der Auswirkung dieses Thaumatursoms litt, interessanter war in dem Zusammenhang unseres dämonenproblems die Erwähnung das sie eine Stimme in ihrem Kopf vernahm. Das interessierte mich doch sehr, und da ich mir sicher war, dass von dem Thaumatursom keine Gefahr ausginge, streifte ich den Ring um. Ich verwandelte mich in situ in einen Vogel, ausgerechnet in eine Gans, doch eine Stimme vernahm ich nicht. Leugnen will ich nicht das eine fremde Entität versuchte sich meines Geistes zu bemächtigen, doch dies gelang ihr natürlich nicht. Nachdem ich alles erfuhr, was ich für wichtig erachtete, streifte ich mit meiner Kralle den Ring ab. Ich verwandelte mich zurück, das Thaumatursom ist leider erschöpft, ich werde es nach Punin schicken. Zumindest erklärte dies das absonderliche Verhalten der Vögel. Collegus Tsukasa untersuchte die entwandelte Dame und die Paradiesvogel Statuette, die entwandelte Dame war nicht arkan begabt, die Statuette war jedoch höchst interessant. Sie wies Sprüche der magica communicatia, der magica contraria, der magica transformatrica, magica vis und der magica theoretica jeweils gebunden mittels Arcanovi Cantus. Die Stautette wies eine Inschrift in Nanduria auf ihrem Sockel auf, “Sein Horizont (ist) Hoffnung, Sein Gefieder Kühnheit, Sein Blick ruht auf dir, R.” (nachträglich ist zu vermuten, dass R. für Rohal selbst steht). Der ehemalige Wirt Gimbel erzählte uns, das diese Statue und eine andere vor der Gründung dieses Gasthauses gefunden wurden. Bei der anderen Statue handelte es sich um eine Glasstatue welche eine geflügelte Schlange darstellte, je nach Ausarbeitung entweder ein Diener Lolgramoths oder ein Symbol der Alchimisten. Es stellte sich als alchimisten Symbol heraus, mit einer weiteren Inschrift in Nanduria, “Nicht Besitz verleiht Erkenntnis, sondern Aufgabe und Opferung”. Bevor wir diese Statue fanden, gab unser von Noiona überschütteter unter Wirkung eines Psychostabilis Cantus, etwas von sich das endlich mal nach etwas halbwegssinnvollen klang, grob gesagt, “Finde die Gläserne die Schlüssel und verschlossen ist und schau die Schlange die kunstvoll und kunstreich ist und entzünde mit dem Pulver ein Feuer damit sichtbar wird was nicht sichtbar ist streut Opfer damit die Wand verwandelt”. Das einfachste wäre die Schlange zu zerbrechen, doch mir erschien es als zu ungesichert, könnte doch der Hinweis, falls er überhaupt korrekt sein sollte, auch so zu deuten sein, das neben der Schlange noch ein anderes Gläsernes Gefäß existieren könnte, doch der Spruch auf der Schlange legte den Schluss nahe das sie zerbrochen werden sollte. Kurzum sie wurde zerstört und ein gelbes Pulver kamm zum vorschein, Collegus Tsukasa verbrannte dieses mittels der Ewigen Flamme und es kamm in sieben Sprachen eine Botschaft, nun zumindest bezüglich sechs der sieben Sprachen bin ich mir sicher das es sich um die gleiche Botschaft handelte womit der Schluss nahe lag das auch die siebte Botschaft den vorhergehenden glich. Die Botschaft war in Tulamidya, Garethi, Rogolan, Isdira, Bosparano, Aureliani und in einer mir unbekannten Sprache/Schrift verfasst. Es war jedoch erkenntlich das es sich um eine Nachricht Rohals des Weisen handelte, es deutete alles darauf das er einen Hinweis auf seine Gefäße, jene legendären Thaumatursome in die er hoch potente Dämonen bannte um diesen den Zugriff ruchloser Dämonologen zu entziehen. Wir fanden auch den Zugang zu den Ruheort des letzten der hiesigen Gefäße, es war eine manshohe Statue eines Greifen, umgeben von sieben Sockeln mit sechs Vogelstatuen, die siebte trugen wir bei uns. Azina begab sich zu der Stelle auf die die Paradiesvogelstatue gehörte, hielt jedoch plötzlich inne und brach zusammen, Collegus Tsukasa und ich begaben uns zu ihr, wobei ich zuerst aufschloss und mich ungefähr einen halben Schritt weiterbewegte, danach musste ich ersteinmal innehalten und meine Kräfte sammeln. Collegus Tsukasa dachte an seine kenntnisse in der magica moventia und hielt mich an die Statue nach oben zu halten, ich tat dies und Collegus Tsukasa wirkte einen Motoricus Cantus. Damit hiefte er die Statue zwar auf den Sockel, jedoch plazierte er die Statue nicht präzise genug. Als weiterer Störfaktor kammen die Vögel hinzu, dieses vermaledeite Gefieder setzte sich doch tatsächlich auf den Sockel und versuchte die Statue wegzudrücken, das lies ich mir nicht gefallen ich überlegte und kamm zu der Entscheidung, dass ein Flim Flam Cantus in der Modifikation einer raschen und kurzfristigen Illumination zu wirken das sinnvollste wäre, leider kalkulierte ich einige der Störfaktoren in der Hektik nur ungenügend ein und der Cantus misslang. Der Dämon versuchte mich, die anderen wahrscheinlich auch, zu überreden ihn doch zu befreien, ich kann nicht glauben das irgendjemand mit gesunden Verstand auf seinen Vorschlag eingehen würde. Als ich seinen Namen wissen wollte antwortete er nicht, ich bezweifle das es an meiner vorherigen etwas unwirrschen Äußerung lag ruhig zu sein. Nach einiger Zeit gelang es mir den Sockel zuerreichen, die Vögel probierte ich prinzipiel zu ignorieren, aus zwei Gründen erstens ging ich davon aus, dass das Verhalten der Vögel sich rasch ändern (normalisieren) würde, und zweitens verfügte ich noch über ein Heilwasser das die entstandenen Verletzungen zu heilen vermögen sollte. Ich rückte die Statue so das sie ihre Wirkung wieder in gänze entfalten könne und die Vögel ließen von uns ab. Meinem Vorschlag alle acht Statuen in die Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis zu schaffen wurde jäh gestört da einige Tage später eine Abordnung jener extremst fanatischen Angehörigen des Sonnengottes gehießen Bannstrahler erschien. Da die es einfach wagen ein so bedeutendes Artefakt Rohals zu entwenden, was denken die sich, auf Praiosgeweihten Boden herrschen doch Arcanae Interdictae, die Thaumatursome müssten folglich ihre gebundene Magie verlieren, resultatio wäre die Befreiung des Dämons, welcher im besten falle vergehen mag, im schlimmsten falle von dem Tempelgrund zu entschwinden mag, jedoch wird eines der Vermächtnisse Rohals mit den Füßen getreten. Es wäre Nandus und Hesinde gefälliger diese Thaumatursome nach Punin zu senden und diese dort untersuchen zu lassen. Ach und ein Botenreiter Dienst schuldet mir noch 494 Silbertaler, durch die tatsache der aufgefundenen Leiche des Botenreiters, bezweifle ich jedoch das ich das Silber erhalten werde. Der Narr ist doch tatsächlich einfach hinausgerannt, als wir von den Vögeln belagert wurden, gut es mag sich um eine wichtige Nachricht gehandelt haben, bzw. es war eine wichtige Nachricht von Collega A’Tall an die Magisterin der Magister Haldana von Ilmenstein. Den eigentlichen Grund meiner Reise konnte ich damit noch nicht erreichen. Collegus Tsukasa ernahm noch eine Kopie meines Briefes an Archomagus Robak von Punin mit.

Briefe und Gedanken Nehazets

6. Ingerimm.1025 n.B.F.

Nachdem wir also, heute, jenen gefährlichen Gestaltwandler besiegt hatten, welcher interessanter weise in der Lage war seine Größenordnung zu verändern, entgegen den Informationen des Praiosgeweihten, entschied ich mich einige, überfällige, Briefe aufzugeben.

Zu Händen an Magister Tsukasa in den Conventus und Schule der Fremd- und Selbst-Bewegung durch die Kraft des Geistes zu Belhanka

Geschätzter Collegus,

Ich hoffe Ihr mögt euch noch an mich erinnern, wir trafen uns in einer kleinen Herberge gelegen zwischen Punin und dem Bornland, eher in der nähe Punins als dem Bornlandes. Wir verbrachten dort eine kurze Zeit zusammen, aufgrund des schlechten Wetters, welches zum übertreten eines Flusses führte, anschließend geschahen einige Morde. Nun ich denke ich muss nicht näher ins Detail gehen. Ich lasse euch diesen Brief zukommen, da ihr gewisse Erfahrungen gemacht habt die für mich, unter Umständen wichtig sein könnten. Da ich aufgrund diverser arkaner Angelegenheiten momentan außerhalb der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puninniensis weile, und ihr vielleicht wisst, dass die Ausbildung bezüglich von Feldstudien nur sehr ausgeprägt ist was die studien betrifft und jeder weitere Aspekt vernachlässigt wird, hatte ich einige äh Probleme bezüglich des Aufenthaltes in der Natur. Da ihr anscheinend schon weit gereist seit und als angehender Magus über eine gewisse kompetenz verfügen werdet, hoffte ich ihr könntet mir einige hinweise zukommen lassen. Konntet ihr den schon ein Thema für eure Magusarbeit, bzw. die entsprechende Prüfung finden? Ach eine andere frage ergibt sich mir noch, genau genommen sind es zwei, vor nicht allzu langer Zeit traf ich auf zwei arkan begabte, erstens einen gewissen Magister Magnus Marius Minani Mikador Mirior und zweitens eine gewisse Nahema ai Tamerlain (einen eventuellen arkanen Titel hat sie leider nicht genannt, doch ein Begleiter von mir, ein gewisser Comto Nicolo de Castellani, meinte von ihr in Kuslik gehört zu haben), hättet ihr weitergehende Informationen (oder Informationen bezüglich eventueller Informationen)?

Gezeichnet mit Collegialem Gruße, Adeptus M. Nehazet ay Yash-Hualay von Punin alam el Ketab Rohaldor ibn Tulachim Absolvent der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puninniensis

Ich warte alsbaldig auf eine Antwort, solltet Ihr fragen haben oder wenn ich euch mit meiner Expertise helfen kann, so zögert nicht euer anliegen zu unterbreiten. Eine entsprechende Antwort bitte ich zu adressieren an die Baronie Hammerschlag, Stadt Hammerschlag, oder an die Academia Arcomagica.

So damit hätte ich den ersten Brief verfasst, worum muss ich mich noch kümmern …ach ja, mein anliegn an Archomagus Robak von Punin sollte ich noch von hier verschicken, wenn mir jemand helfen kann bezüglich meiner Fragestellung dann ist er es, ich erinnere mich noch an den Allaventurischen Konvent 1020 BF, dort sah ich ihn selbst, ob ich mein gewähltes Ziel erreichen werde?

Zuhänden an seine Magnifizienz Spectabilis Robak von Punin in dem Institut der Arkanen Analysen zu Kuslik

Eure Magnifizienz und Spectabilis Meister Robak von Punin,

ich schreibe an euch in einer, wie ich denke wichtigen Angelegenheit, vor einiger Zeit wurde ich eines interessanten Phänomens ansichtig, unter Wirkung eines, gelungenen, Analys Cantus beobachtete ich die Residualstrahlung einer invocierten Entität, das bemerkenswerte an dieser Residualstrahlung war die Farbgebung welche sich unter Betrachtung mittes Analys Cantus ergab. Anstatt hell aufzuleuchten, wie es sonst der fall ist, leuchtete die Residualstrahlung schwarz auf. Unter dem Besitz des arkan begabten der für die Invokation verantwortlich war befanden sich nur zwei Gegenstände die von weiteren Interesse zu sein scheinen, erstens eine Ritualklinge in der eine Gravur aus Imperialen Zeichen auffällt, die Inschrift lässt sich als “Ehre den Blutkaiser” übersetzen, und zweitens eine gläserne Spähre, es handelt sich dabei um ein Thaumatursom, welches direkt mit dem Astralcorpus, wenn nicht gar mit dem Sykariancorpus, zu verschmelzen scheint. Mir stellen sich jetzt verschiedene Fragen, erstens, wie kann die leuchtend schwarze Residualstrahlung erklärt werden (zwei verschiedene Theorien führe ich später auf, auf eine Einschätzung bezüglich der Plausibilität dieser Theorien wäre ich dankbar) und zweitens wer ist der “Blutkaiser” ich konnte keine Übereinstimmung finden, könnte es sich dabei um ein Wesen/eine Entität einer anderen Globule handeln? Nun zu meinen Theorien, sie haben leider den mangel, dass ich davon ausgehe das jener arkan begabter aus einer Globule stammt. Ist es möglich, dass die sich im Astralfeld bewegenden Astralquanten sich beim durchqueren einer Globule, die entsprechend weit entfernt ist, durch den Limbus in unsere Welt so drehen/ausrichten das sie als schwarz für den Analys Cantus erscheinen mögen? Eine andere Idee von mir bezieht sich auf die gebundene Astralkraft des arkan begabten, wäre es möglich das diese, z.B. durch Gewöhnung an das Astralfeld der eigenen Globule, in einer (für ihn) fremden Globule (und dementsprechend einem fremden, also anders ausgerichteten Astralfeld) eine Veränderung der Ausrichtung, oder Auslöschung (vielleicht eine Interferenzerscheinung, mit nachleuchten der Energie), der Astralquanten erfahre?

Solltet Ihr die Zeit finden euch mit diesem Problem auseinanderzusetzen und zu einem Ergebnis diesbezüglich kommen, so wäre ich über eine Nachricht euerseits sehr erfreut.

Mit untergebenden Gruße,

Adeptus Minor Nehazet ay Yash-Hualay von Punin Absolvent der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puninniensis

So damit wäre auch der Brief an Archomagus Robak von Punin fertig, ich hoffe ich habe nichts vergessen. Ich werde am besten das Kontor dieser Federbergs aufsuchen, Comto Nicolo de Castellani schien mit ihnen zufrieden zu sein.

Erlebnisse in Ferdok

Soviel ist in dieser Stadt schon vorgefallen, darunter einige interesannte arkane Phänomene. Doch der Grund Unserer Reise hierher wurde noch nicht genüge getan, die gesuchten Akademien haben Wir noch nicht gefunden, wohl aber weitere Hinweise, welche zumindest eine Existenz in der Vergangenheit erwähnen. Doch Unsere Erlebnisse waren auch ansonsten sehr turbulent, oder Tsa gefällig. Ich konnte einige arkane Visitationen vornehmen, unter anderem beobachtete ich einen Cantus der Wasser in die Zwischenebene, den Nichtraum früher auch als Astralebene bezeichnet, den Limbus verschwinden ließ. Die Urheberin war eine junge Schelmin, etwas unreif, aber das mag an vielen Faktoren liegen, vornehmlich der Erziehung und Unterweisung durch die Kobolde. Aus rein wissenschaftlichen Gründen, versteht sich, habe Ich mich mit Ihr beschäftigt. Wir kammen über Ihren Astralcorpus in ein Gespräch, nach Ihrer Aussage, währe der Astralcorpus Ihrer Eltern noch chaotischer, bis dato traf Ich noch nicht auf einen Kobold den ich untersuchen konnte. Um zu sehen wie Sie sich auf einem gesellschaftlichen Ereignis verhalten würde, lud ich Sie zum Ball von Nahema ai Tamerlain ein. Meine Beobachtungen waren nicht sehr zufriedenstellend, musste ich mich doch so sehr auf meine Koordination konzentrieren, dass ich keine genauen Ergebnisse sammeln konnte. Beim nächsten Mal sollte Ich einen meiner Begleiter fragen ob dieser nicht interesse hätte mit Ihr auf einen entsprechenden gesellschaftlichen Anlass zu gehen? Die Schelmin machte Mich noch mit einen Geist bekannt, höchst fasznierend ein Schelmen Geist und auch noch Mein erster Geist in vito. Dazu kammen noch diverse Ereignisse auf jenen besagtem Ball von Nahema ai Tamerlain, zwei Tote ein paar Verletzte und mindestens ein entwendeter Gegenstand. Der eine Tote starb offensichtlich eines natürlichen Todes, seltsam war nur das das beiliegende Thaumatursom den Tod eigentlich verhindern sollte, wenn ich es einer genaueren Visitation unterziehen würde, müsste es mir theoretisch gelängen ein genaueres Bild des aktuellen Zustandes des Thaumatursomes zu erhalten, ob wohl Buch darüber geführt wurde wann wieviele Canti ausgelöst und wann diese aufgeladen wurden? Weiterhin schied der Gestaltwandler aus seinem oder ihrem Leben, dieser hatte ein einfaches Silentium Thaumatursom in seinem Besitz, dazu noch einige Gegenstände die einer genaueren Visitation bedürfen. Darunter war ein Bildnis, welches von Spichbrechers nächtliche Auseinandersetzung mit seinem Meuchler zeigte, Azina deutete an das das Bildnis an die Werke eines Vampires erinnere, welchen Sie in den Schwarzen Landen ausgeschaltet habe. Von Spichbrecher ergriff das Bildnis, daraufhin versuchte Ich wenigstens den Schwarzen Zettel vor weiteren Zugriffen noch zu schützen indem Ich bei nachfrage ob Ich noch etwas gefunden hätte ein leeres Pergament aus meiner Tasche zog und es überreichte, wenn Ich meine Visitation beendet habe werde Ich Ihnen die Erkenntnisse mitteilen, denke Ich. Zur weiteren Visitation habe ich ebenfalls die Überreste, oder zumindest einige, des Gestaltwandlers eingepackt. Leider konnten Wir die Entwendung eines Ringes nicht verhindern, im nachhinein stellte sich heraus, das es sich wahrscheinlich um einen Ring der Hesinde handelte, und natürlich um das “Artefakt” für denjenigen mit dem Hesindeamulett. Der Dieb hinterließ zumindest eine Feder, bei nächster Gelegenheit werde Ich diese sicherstellen und versuchen die Spur des dreisten Diebes aufzunehmen, ein Convokativer Cantus sollte ausreichen. Aber das wohl erstaunlichste war das was mit einem meiner Flim Flam Canti passierte, er explodierte förmlich und erreichte bei diesem Lichtblitz eine noch nie dagewesene Intensivität, Ich kann mir das nur so erklären, dass durch die umgebenden Verschiebungen im Astralfeld und den Restresonanzen der vorherigen Flim Flam Canti fremden Ursprunges meine Matrix gewisse Imperfektionen aufwies und dem Druck der Umgebung nicht standhielt und sich somit die Energie der Matrix den kürzesten Weg suchte. Bei nächster Gelegenheit werde ich den Versuch starten den Effekt gezielt hervorzurufen. Ansonsten gab es keine allzu erstaunlichen Ergebnisse, von Spichbrecher schien etwas, ich denke verwirrt, als Ich erklärte ich wolle die Vitrine, aus welcher der Ring entwendet wurde, befragen. Weiterhin ergaben sich noch Beobachtungen einiger Randphänomene, unter anderen sah ich einige Ikaryan Schmetterlinge und hörte das Rascheln einer gewissen Gras Sorte, welche Ich bis dahin nur aus Erzählungen kannte, obwohl es sich um eine Pflanze aus der Heimat meiner Familie handelte, ein Zeichen das mir vor Augen führen sollte wie wenig ich über meine Heimat und meine Familie weiß? Zumindest gab es einige an arkanen Sachverhalten interessierte Individuen, denen Ich etwas von meinem Wissen vermitteln konnte und mittels demonstratio einer simplen Phantasmagorie und eines modifizierten Clarobservantia Cantus deren interesse stärkte.

Aber nun auf zum Tempel des Praios, Ich muss mir unbedingt Gedanken zu einem Mittel gegen Kopfschmerzen machen, war doch der vorherige Besuch nicht sehr erfreulich. Wieso von Spichbrecher nur darauf bestand das jener Gott, dessen Tempel Kopfschmerzen hervorriefen, als Oberster der Götter zu gelten habe? Es gab diesbezüglich schließlich viele verschiedene Ansichten Angrosch war den Zwergen der Oberste Gott, den alten Tulamiden war Feqz als Oberster Gott geläufig und viele andere Wesen verehrten andere Götter an oberster Stelle. Das sinnvollste erscheint in diesem fall tatsächlich die Verursacher selbst zu fragen, bei diesem Gedanken schlich sich ein Grinsen auf Nehazets Lippen, was von Spichbrecher wohl denken würde, wenn ich ihm diese Idee mitteilen würde. Am Tempel angekommen sprach mich von Spichbrecher auf eines unserer vergangenen Gespräche an: “Gelehrter Herr -seht dieses Gebäude und lasst euch von seiner Gewaltigkeit und Kraft einfangen – und nun sagt erneut das ihr immer noch davon überzeugt seid, dass der Fuchsgott tatsächlich der wahre Götterfürst sei – denn im Gegensatz zu diesem Bauwerk, welches dem Herrn Praios geweiht ist, sind die Gebäude des Herrn Phex Kaschemmen und Spelunken.” Er wollte eine Antwort von mir und ich war bereit ihm eine zu geben: “Von Spichbrecher wart Ihr denn je in den Landen der Söhne Tulams, besuchtet Ihr je die niemals Schlafende oder die Altehrwürdige oder die erste der Städte? Ich nehme an Ihr vergleicht die Tempel Praios mit den hiesigen Tempeln des Feqz? Die Stellungen der Götter an Ihren Häusern abzulesen halte ich für sehr gewagt, zumal hier noch nicht einmal alle Götter vertreten sind. Jeder der Götter vertritt andere Aspekte und ich kann nachvollziehen, dass für die Aufgaben des Praios so ein Tempel sinnvoll erscheinen mag, aber ich rate euch, dass Ihr euch etwas mit der Geschichte des Feqz auseinandersetzt. Er prägte das Volk der Tulamiden wie kein anderer Gott, wollt Ihr meinem Volk deswegen vorwerfen, dass es Feqz als höchsten unter den Göttern ansieht? Letzendlich wissen Wir nicht wer die höchste Entität Alverans ist, dazu müssten Wir sie schon fragen, stimmt Ihr mir da nicht zu? Aber lasst uns nachdem Tempelbesuch weiter diskutieren, oh diese Kopfschmerzen.” Und so betraten Wir den Tempel.

Eine lange Nacht in Ferdok

Der gestrige Abend und die darauffolgende Nacht waren recht ungewöhnlich, milde ausgedrückt. Zuerst beschlossen meine Gefährten sich Zutritt zu einem gewissen Lagerhaus zu verschaffen, ich hielt mich großzügig zurück (dankenswerter weise half mir dieses mal die Tatsache der „Erwählung“ durch Travia, ganz davon abgesehen das ich meine akademische Karriere nicht durch so eine profane Tat verhindern wollte). Ich war in Gedanken eher damit beschäftigt einige der letzten Erlebnisse in meinem Geiste zu sortieren um sie bald niederzulegen (wenn ich nur dazu kommen würde, die meisten Arbeiten sind noch nicht einmal ansatzweise fertig, ich werde von Spichbrecher bei nächster Gelegenheit darauf ansprechen, er möge mir doch zu Zwecken der Sicherheit der Baronie jene Person überstellen die schon in den Ruinen der Akademie, halbwegs, brauchbare Übersetzungen anfertigte Pedro Lausbau oder so ähnlich hieß er, denke ich).

Nun wo war ich, ach ja in der Nacht machten wir uns, gut beleuchtet, ich in meiner Reiserobe mit Überwurf, von Spichbrecher in seinem Wappenrock und mit Kettengeflecht behütet sowie saba Belima und di Castellani beide in dunkle Tücher gehüllt, auf den Weg. Von Spichbrecher und ich warteten vor einem Lagerhaus und unterhielten uns etwas, dabei fragte er mich doch tatsächlich ob ich nicht etwas praktisches Verzaubern könnte, das fehlt ihm jetzt erst ein, wäre ich früher darauf angesprochen wurden, so hätte ich entsprechende Ideen und Thaumatursome vorbereiten können. So blieb mir nur die Zeit für einen Applicatus welchen ich an einem hölzernen Stab, mit geringem Durchmesser, band und an diesen flocht ich einen Silentium Cantus. Irgendwann verschwand von Spichbrecher in der Dunkelheit und ließ mich alleine vor dem Lagerhaus zurück, gut zwei Wachleute standen noch vor dem Lager. Ich begab mich also zu diesen und begann ein ausführliches und tiefschürfendes Gespräch mit Ihnen, zumindest wollte ich das gerade als eine der Wachen schreiend das weite suchte (diese barbarischen Sitten werde ich nie verstehen), die zweite Wache war danach durchgehend stumm (ob ich was falsches gesagt habe) und das bei einem so brisanten Thema wie dem Auschluss der Olporter Akademie aus der Großen Grauen Gilde des Geistes (und das nur weil sie ihre Ergebnisse nicht teilen wollten und sich dem Codex Albyricus verwehrten). Rückblickend betrachtet war es ein ziemlich angeregter Monolog (als ich ging fielen der Wache gerade die Augen zu, unerhört bei so einem Thema einzuschlafen). Was meine Gefährten in der Zeit erlebt haben, neugierig wäre ich schon es zu erfahren aber wahrscheinlich nicht allzu glücklich.