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ooc: Societas Fide Creationis

Ich habe da mal eine Anregung vorbereitet. Es ist die „Kleine Urkunde bezüglich der Gründung des Ordens zum Schutze der Schöpfung“

Sowas könnte man übergangsweise interessierten Besuchern in die Hand drücken, bevor die „Conscriptio Major“ ausformuliert ist.

Natürlich sind Verbesserungsvorschläge gern gesehen.

P.S.: Für die ohne Latinum:

„Ad die eo“ = „An diesem Tag“

„In nomine deis duodecimus et alii“ = „Im Namen der zwölf Götter und der anderen“ [Mit „et alii“ könnten die Halbgötter gemeint sein, oder Rashtullah, Angrosch etc. – je nach Interpretation 😉 ]

Conscriptio minor relativae Conditio

Der Traum vom Fliegen

Sie streift mit ihren nackten Händen über die rauen biegsamen Federn. Sie spürt, wie sich die kräftigen Muskeln darunter auf und ab bewegen, wenn er mit seinen riesigen Flügeln schlägt und der ganze Körper darauf antwortet. Seine Wärme steigt in ihr auf, verdrängt die beißende Kälte des Windes. Sie schließt die Augen und atmet tief ein; den Duft der Freiheit. Dann legt sie ihren Kopf an den gefiederten Hals. Er stutzt kurz und schaut sich nach ihr um. Fast könnte man meinen, er lächle, wenn ein scharfer Krummschnabel denn lächeln könnte, ehe er sich wieder versonnen nach vorne wendet.

Eine Weile gleiten sie mit dem Wind. Ihr Körper ruht auf dem Seinigen. Ihr Geist löst sich langsam und gleitet nach unten und wird eins mit dem gefiederten Wesen. Nunmehr spürt sie seine Muskeln als wären es ihre eigenen. Auf und ab schlagen die Flügel. Ihre Krallen greifen ins Leere. Stark und tödlich. Der Schnabel öffnet sich zu einem langezogenen Schrei, der weit über die Landschaft hallt.

Langsam öffnet sie die Augen. Blickt hinrunter auf eine grüne endlose Hügellandschaft, deren hohes Gras sich wellenförmig mit dem Wind bewegt. Viele Mulden und Teiche sind zu erkennen. Wie kleine Ameisen sehen die Lebewesen von hier oben aus. Wie sie so wuselig umherstreifen, lässt sie lächeln. Sie sehen sie. Ahnen, wer über ihnen hinwegzieht. Mit einer Geschwindigkeit, die selbst hartgesottenen Seefahrern die Knie weich werden ließe. Sie aber fühlt keine Angst. Fühlt keinen Schmerz. Nur Geborgenheit und Glück und Freiheit.

Dann durchbricht sie eine Wand. Die Wand einer Kapsel der Zeit. Die Landschaft unter ihr ist noch die gleiche. Nur hat sie sich verändert. Doch nicht minder schön ist sie anzusehen. Statt der grünen Wiesen sieht sie nun eine weiche Schneedecke. Die Teiche sind zugefroren und das Schilf ist steif und mit Eiszapfen behangen. Nur einige Spuren, die von schwarzen Erdlöchern ausgehen, zeugen von Leben unter der Oberfläche. Alles andere verharrt in der Zeit. Wartet auf Tsas Schlüsselblume und Ifirns Gnade.

Klar und rein ist die Luft. Unverbraucht. Sie gestattet sich, sich für einen Augenblick selbst zu verlieren. Möchte bleiben. Für immer. Doch er schiebt sie sanft und doch bestimmt, zurück in ihren eigenen Körper. Ein letzter gemeinsamer Blick gilt einem Gebirge in der Ferne.

Ich danke dir, Zeitenflug.

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Azinas Gedanken

Gans ein Magier?

Interessant, dachte Nehazet nach einer weile in der Bibliothek, Notizen von Gasparyn hatte er zwar noch nicht gefunden, aber es gab auch noch genügend Schriftwerke, in denen sich relevante Informationen verbergen könnten.

Da er für die aktuellen Probleme nicht hilfreich war, erforderten diese doch kein Verständnis magische mystischer Möglichkeiten, sondern eher eine Vernetzung zu relevanten Personen und die Fähigkeit sich auf dem Gefilde der Individuellen Interaktion hervorragend zu bewegen, etwas in dem er nicht wirklich versiert war. Versuchte er sich in der Bibliothek zu beschäftigen. Aber, so interessant der Bestand auch sein mochte, es war nichts wirklich dabei, was ihn in einer Form ablenkte, welche nun hilfreich war. Den einzigen Beitrag, welchen er bezüglich des kontaktes mit örtlichen Institutionen hätte tätigen können, wäre die örtliche Akademie anzuschreiben, eine Akademie an Kundigen der Magica Clarobservantia, denen diverse Dämonen, Dämoniden, Golems, Städte, limbische Tunnel und anderes entgangen ist, was sicherlich, hätte er einen Brief an diese Akademie geschickt, der Situation nicht hilfreich gewesen wäre, da der Brief wohl eine gewisse Faszination über die zuschaugestellte Inkompetenz enthalten hätte…

Weswegen er die nunmehr leerer wirkende Bibliothek verließ um sich anderer Gedanken und Belange zuzuwenden.

Während er die Stufen zu seinem Gemach erklomm, dachte er über den Orden nach, und der Arbeit die in dieser Richtung bevorstand.

Auf dem Tisch in seinem Gemach lagen diverse Pergamente, welche sich dem, geplanten, Thaumatursom für das erzelementare Drachenei widmeten, nicht in der Ordnung wie sie von ihm abgelegt wurden, aber er erinnerte sich durchaus daran das jemamnd in seinem Gemach gewesen war. Was kurz zu dem Gedankengang führte, das er sich eventuell etwas in der Richtung überlegen sollte…

Aufgrund der ganzen anderen Problemfälle, musste das Thaumatursom für das erzelementare Drachenei  wohl noch warten, natürlich machte der theoretische Unterbau gute Fortschritte, und eventuell würde es sich lohnen nochmals in Skar Zhts Stadt zu gehen, könnte sich dort vorhandenes Material als hilfreich für die Konstruktion erweisen…

Dann ist da nach die Invokation…

Welche aufgrund des temporären Nachteils, der geringen Zeit, wahrlich Tempus Fugit in diesem Fall, Vorrang hat, was sich natürlich auf die Nahrungsmittelversorgung mittels Elementarer Hilfe auswirken würde, ganz zu schweigen von den anderen Notwendigen Vorbereitungen, wie einem Exvocations Thaumatursom und hilfreichen Paraphenalien.

Und später das Gespräch mit den Traviageweihten, was ich davon halten soll weiß ich immer noch nicht, seltsamerweise hatte es mich überrascht das sie mit mir sprechen wollen, was mir eigentlich hätte bewusst sein sollen, vermutlich dachte ich nicht daran, weil es nicht mein Brief war sondern der von Traviahold. Hoffentlich sind es wenigstens vernünftige Personen. Anderes Problem, ich weiß nicht wirklich worüber ich mit ihnen sprechen soll? Über die Nachtodeserfahrung könnte ich nur mit jemanden sprechen, der diese auch erlebt hat, gut ich nehme an ich könnte über das erlebte im Dämon sprechen. Ob es sich lohnt die Zeit als Gans zu erwähnen? Und was ist mit Azzeroth, meiner Interpretation nach war die Handlung sowohl Traviagefällig, als auch Traviaungefällig, möglicherweise sollte ich einfach die gesamte Geschichte mitsamt all ihrer Ereignisse den beiden Erzählen, damit sie sich selbst ein geeignetes Bild machen können, wre durchaus interessant zu erfahren, wie sie es interpretieren würden. Ob etwas davon in den Bereich der Sachen fällt, welche ich laut Traviahold nicht erwähnen sollte, wahrscheinlich nicht, ein vollständiger und ehrlicher Bericht kann in dieser Situation doch nur hilfreich sein, ich meine bei soetwas schwerfassbarem wie dem karmalen, erscheint mir eine verstümmelte Version etwas unpraktisch. Vielleicht können Sie mir wenigstens weitere Literatur zu diesem Thema empfehlen. Gibt es eigentlich relevante Informationen zum Akt der Heiligsprechung?

Zum Thema Gespräche fällt mir noch ein, ich sollte auch Sieghelm in den Meditationstechniken zur Stärkung seines Geistes unterweisen, da er in der Globule noch nicht anwesend war, vielleicht sollte ich die Gelegenheit nutzen und Azina noch einmal in diesem Feld zu unterweisen?

Weiterhin bin ich am überlegen die NLP als Zweig, in ein aufzubauendes Netzwerk zu integrieren, die Problemstellung, wie wir in kontakt bleiben wurde ja schon vor einiger Zeit geäußert, dabei ergeben sich, diverse Probleme. Ich bin aber zuversichtlich, das tiefergehende studien des Transversalis Cantus, bezüglich der Ausdehnung der Maximalreichweite, sich hier als vorteilhaft erweisen werden, für relativ kurze Strecken, werde ich wohl vorerst bei Luftelementaren bleiben, zumindest die Verbindung Khunchom-Khorestan-Mahtab/Baburin-Hochstieg sollte möglich sein Norburg und Thorwal (wo in Thorwal eigentlich, ich sollte mich bezügllich genauer Karten mal erkundigen) stellen ein größeres Problem da. Weitere Studien in der Thaumatursomgenese erscheinen auch sinnig, diese haben wohl ersteinmal priorität, wenn ich an das Dracheneithaumatursom denke. Letzendlich sollte es, idealerweise in einem Netzwerk arkaner Transporte und Reisen münden.

Außerdem wäre nocheinmal die Position, bezüglich der Verwendung von Thaumatursomen zur Selbstverteidigung zu überdenken, wiewohl teilweise der Rückgriff auf die Feuer spendenen Fähigkeiten des Ignisphaero angemessen erscheint, habe ich dahingehend doch einige Zweifel, Sicherer erscheint mir eine weniger, potentiell, lethale Möglichkeit, welche sich aus den Verwendungen unterschiedlicher Canti der Magica Moventia ergeben könnte.  Aber dazu sollte ich mir wirklich ein anderes Mal gedanken machen…

Stabübergabe

Was ich hier mache, ohja, zuersteinmal hätte ich hier Tee und Gebäck, wollt ihr welches? Andere Getränke sind wohl auch noch auf dem Tablett, wenn ich das richtig sehe.“ Begann Lechmin zu erklären weswegen er plötzlich aufgetaucht war…

Tee und Gebäck, typisch„, murmelte Ashtara in einem fast schon kindlichem Tonfall.
Ashtaras Äußerung wurde von Lechmin übergangen und er setzte seine Ausführungen, bezüglich seiner Anwesenheit fort, „wie dem auch sei, dann war da noch dein abhanden gekommener Zauberstab, ich dachte ich bin so frei und bringe ihn dir.
Danke„, war die knappe Antwort Ashtaras während ihr Stab zu ihr flog und sie ihn, beinahe, zaghaft umfasste, „können wir reden?“ Fragte schließlich Ashtara in einem leicht hoffnungsvollen Ton, nachdem Sie von ihrem Stab, welchen sie nun fest umschlossen hielt und dessen nähe Sie zuvervollkommnen schien, oder so fühlte es sich zumindest für Ashtara an, wieder zu Lechmin blickte.
Lechmin ließ das Tablett auf einen nahen Tisch schweben und rief seinen eigenen Stab zu sich, „ich würde dies gerne tun, aber ich habe wichtigeres zutun, später Ashtara.“ Eine gewisse Traurigkeit war in seiner Stimme, eine Traurigkeit, welche Ashtara jedoch nicht bemerkte, für Sie klang es, wie so oft in ihrer Kindheit wiedermal nach einer Situation in der die Gefühle und Bedürfnisse anderer aus, für diese nicht nachvollziehbaren Gründen, von Lechmin sträflichst vernachlässigt wurden.
Es hat aber nichts mit Azzeroth und der ganzen Vortexgeschichte zutun oder?“ Fragte Ashtara, bevor Lechmin verschwand, was ihn dazu bewogte kurz innezuhalten, „davon solltest du eigentlich nichts wissen, später„, sagte er und verschwand.
Worum ging es denn dabei“, füllte Meri das entstandene Gesprächsvakuum, während Tara noch daran war enttäuscht auf Lechmins verhalten zu reagieren.
Achso, ich hab in einem seiner Werke etwas über dieses Thema gefunden, und dann konnte ich hören, wie er sich mit Alyssia mal bezüglich eines alten Freundes, eines Magister Steinfestes, mal über Azzeroth unterhalten hatte. Auch das die Zeit dafür wohl noch nicht reif wäre, was mir seltsam erschien.“ Begann Tara zu erklären, oder eher mit einer Erklärung anzufangen, welche beiden nicht weiterhalf, weswegen sie schließlich das Gespräch wieder auf die Ereignisse der letzten Götterläufe schwenkten, aber darüber hinaus berichtete Tara, auf nachfrage von Meri, auch von ihrer Zeit an der Chamib al’Pandjashtra.

Tulamidischer Teetratsch, Teepause…

Während Alrique und Endora am reden waren, dabei wohl weislich darauf bedacht weit genug von den anderen entfernt zu sein, das diese nichts, oder zumindest nichts was nicht gewollt war, hören.

Wollte Isaria gerade zu dem Stab gehen, welchen „Tara“, bzw. Alrique, wie Isaria wohlweislich wusste, hatte fallen lassen als er so unzeremoniell von Endora am Ohr hintergezogen wurde.

Doch daraus wurde nichts, weil in diesem Moment Alyssia und Lechmin erschienen.

Ich stimme ja zu das deine Methode schneller geht“. war Alyssia noch am sagen, während Lechmin etwas verwundert auf dem Stab vor seinen Füßen blickte auch Alyssia stockte kurz führte dann aber ihren Gedanken zu Ende fort, „aber ich finde das Fliegen durch die Lüfte, nicht unbedingt wie ein Vogel, denn das wäre mir doch etwas zu anstrengend, auf die dauer, wobei es für den Moment natürlich recht interessant sein könnte“, Sie hielt kurz inne, wohl mental merkend das Sie am abschweifen war, um dann fortzufahren, „es ist einfach ein befreienderes Gefühl durch die Aventurische Luft zu fliegen als durch den Limbus „gezogen“ zu werden.“

Lechmin hob den Stab auf und besah ihn sich genau, „ich weiß Alyssia, wir hatten den Punkt schon einige Male, aber wir hätten zulange für den Weg hierher gebraucht, ganz zu schweigen davon das längere Strecken auch Problematisch sein könnten, bezüglich der Orientierung in der Luft, ich weiß zumindest das sich schon Töchter Satuarias in kleineren Gebieten verflogen haben, hmm vielleicht sollten wir über ein neues Orientierungssystem nachdenken, wie wäre es mit dem Namen „Derisch Satuarisches Lokalisationssystem“, natürlich nur als Arbeitstitel“, meinte Lechmin, leicht, geistesabwesend, während er mit den Fingern der einen Hand über den dunklen Stab strich, sein eigener Stab verharrte währenddessen in der Luft, die Zeichen auf den Stab ertastend.

Isaria nutzte diesen Moment um sich in das Gespräch einzumischen und die beiden zu begrüßen, welche den Gruß natürlich erwiderten. Weiterhin berichtete Isaria von „Taras“ überraschtem auftauchen und Alyssia hielt Lechmin sanft zurück, noch ehe er sich in Bewegung setzten wollte um sich in ein gewisses Gespräch einzumischen.

Lechmin sei doch so gut und bring Tara ihren Stab, du weißt doch wie wichtig Magiern diese sind“, wandte sich Isaria an Lechmin, ergänzte aber rasch, „wenn das für euch beide in Ordnung ist?

Lechmin und Alyssia sahen sich kurz an, nur um danach wieder zu Isaria zu schauen, „ist vielleicht auch besser so, ich denke diese Versammlung ist auch eher was für euch, als für mich„, meinte er nur schmunzelnd und verschwand nach einem kurzen Kuss mit Alyssia.

Um an anderer Stelle wieder zu erscheinen, Isarias Heimstatt wich in einem Augenblick einem gut eingerichteten Anwesen in Al’Anfa und er stand vor dem wichtigsten Raum des Gebäudes, der Bibliothek.

Unter dem Türspalt konnte er schwaches Licht hervorquellen sehen, er selbst hätte zum lesen stärkeres Licht bevorzugt, aber das was er von den Stimmen aus der Bibliothek ausmachen konnte, legte nahe das die beiden Damen in der Bibliothek, wahrscheinlich, momentan nicht am lesen waren, es sei denn natürlich sie würden sich unterhalten und zeitgleich lesen, aber auf diesen Gedanken ging Lechmin ersteinmal nicht ein.

Noch ehe er das seufzen hinter sich hörte, wusste Lechmin das jemand hinter ihm stand, wie er vermutet hatte, als er sich umdrehte, stand vor ihm der oberste Domestik des Hauses, mit einem Tablett mit verschiedenen Getränken und kleinerem Naschwerk und anderen leichten Speisen.

Lechmin nahm sich kurzerhand magisch des Tabletts an und entließ dem Domestik wieder seiner anderen Aufgaben, wandte sich erneut um, während der Domestik etwas im Hintergrund über Zauberer murmelte, wahrscheinlich etwas positives, vermutete Lechmin, um die Tür Kraft seines Willen zu öffnen und mit dem Tablett, flankiert von zwei schwebenden Stäben die Bibliothek zu betreten.

Das Gespräch wurde abrupt unterbrochen und kaum das beide sahen wer da eingetreten war, änderte sich die vertraute Art wie beide zusammen saßen und Tara setzte sich gerade hin, während Zephirina im Gegensatz dazu versuchte im Stuhl zu verschwinden.

Oh bei“, setzte Tara an, während sie Lechmin schnell unterbrach, „Ashtara Myredora Bint Al-Laila, du weißt genau, Beschwörungen, Flüche und Schwüre nicht im Haupthaus“, mit verdrehten Augen unterbrach nun ihrerseits Tara wieder Lechmin, „ich weiß, dafür gibt es entsprechend präparierte Räume„, mit relativ monotoner Stimme fand Sie erneut Worte, „was machst du eigentlich hier?“

Was ich hier mache, ohja, zuersteinmal hätte ich hier Tee und Gebäck, wollt ihr welches? Andere Getränke sind wohl auch noch auf dem Tablett, wenn ich das richtig sehe.“ Begann Lechmin zu erklären weswegen er plötzlich aufgetaucht war…

Nach Süden

— als Kelva von den Kisa-Nivayak —

Sie haben einen gemeinsamen Traum. Von den Manikku geschickt. Er handelt von einem ihnen unbekannten Artefakt. Und diesem Traum folgen sie. Sie folgen den Erzählungen der der Alaani nach Süden. Weit in den Süden. Von den Nivesenlanden bis in das Diamantene Sultanat. Der Elf mit dem silbernen und die Nivesen mit dem roten Haar schaffen es dabei alle kulturellen Eigenheiten der durchquerten Lande zu umgehen, indem sie sich in der Nähe von Wäldern aufhalten und sich von ihnen ernähren. Unterwegs beschäftigen sie sich viel mit ihrer Musik und der Schönheit der Landschaft sowie mit ihrem eigenen kulturellen Erbe. Demzufolge sind sie vollkommen unbefleckt, als sie später das erste Mal in Kontakt mit den hiesigen Einwohnern treten.

Eines Abends treffen sie – völlig überraschend und unerwartet – die Dekurio, Verzeihung, die Optio Surtha aus dem Bosperanischen Reich wieder, die in nun geheimer Mission mit vier ihrer Legionäre nach Feinden ihrer Nation Ausschau hält. Die Optio nimmt die Begegnung mit ihren alten Bekannten weit weniger entspannt auf, als die beiden Nordländer. Gar hadert sie dem Schicksal, dass ausgerechnet hier,  ausgerechnet zu dieser Zeit und ausgerechnet diese Beiden ihren Weg kreuzen. Sie ahnt bereits, dass es sie viele Nerven kosten wird, diese entrückten Geschöpfe sicher durch die Lande zu geleiten und nebenher ihre höhst eigenartige Mission zu erfüllen. Denn prompt  haben sich der Bogenschütze und die Schamanin mit dem Verweis auf ihre göttliche Mission ihr und ihrem Gefolge angeschlossen und sorgen sogleich für ordentlichen Wirbel, da sie die Bräuche nicht kennen und sich den einen oder anderen Bardo leisten und leisten werden. So hat Kelva zum Beispiel dem Sohn der Hausherren ein rasch aus dem Schilf seines eignen Flusses gebasteltes Amulett als Gastgeschenk überreicht. Umso erstaunlicher ist, dass sie damit ungeschoren durchkommen. Ihre naive und unvoreingenommene Art scheint den hiesigen Herrschersohn so zu inspirieren, dass er sich – aus der Langeweile heraus – bemüht, mit Hilfe eines seltenen Buches, die Sprache der Nivesen, das Nujuka, zu erlernen, in der Kelva und Imion die ganze Zeit munter vor sich hin plappern.

So bestaunen sie dabei, was es hier so alles gibt und sind ganz fasziniert von den Lebensgewohnheiten und Bauweisen der Tulamiden. Auf Kissen sitzend genießen sie feinstem Tulamidischem Tee und vergleichen ihn ernsthaft mit dem Tuuki.

Sie treffen im Anwesen auch einen Brieffreund von Imion, der ihnen ein wenig über die Eigenschaften von Sanduhren erzählen konnte und ihnen Anhaltspunkte gab, was es damit auf sich haben könnte. Die erste Spur führt nach Elem (Selem), den Sündenpfuhl Aventuriens. Sofort sind Imion und Kelva bereit sich in die Sümpfe zu wagen. Denn Imion kennt sich mit Sümpfen aus! Doch Surtha sieht bereits die Probleme, die auf sie zukommen werden und rät ihnen davon ab.

Wie es nun mit ihnen weitergeht, wird die Zeit zeigen. Vielleicht gibt es im Hause des Herrschers noch den einen oder anderen Hinweis, der ihnen weiterhilft.

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Kelvas Geschicke

 

Wartezeit

Gemütlich sitzt Azina in ihrem schäumenden Badewasser. Spielerisch pustet sie ein wenig von dem Schaum von ihren ausgebreiteten Handflächen.

„Ich frage mich, wie lange ich hier noch verweilen muss. Mich dürstet es durch die Lande zu ziehen. Dämonen wollen gejagt werden. Vortexdiener gehören vernichtet. Und Menschen sollten für unsere – und für ihre – Sache eingebunden werden. Doch ich liege hier gemütlich im Wasser und lasse meine Füße mit Seife umspülen. Ist das nicht lächerlich Elfenbein?“

Sie schaut zu dem weißen Wolf hinüber. Er hat es sich vor der Tür bequem gemacht und schaut gelangweilt drein. Das Leben auf der Burg ist nichts für ihn. Frei muss er sein. Herumtollen auf Wiesen und zwischen den Bäumen. Es ist zwar ganz amüsant, dass sich die Leute immerzu vor ihm erschrecken. Aber das ist nur ein kleiner Trost in der steinigen Ödnis hier.

„Ja, ich weiß, dir geht es ebenso! Nun guck mich nicht so vorwurfsvoll an! Noch können wir nicht weg. Nicht solange die Gefahr eines Krieges besteht. Die Diplomaten im Thronsaal müssen erst die Weichen für unsere Basis stellen. Für die Ordensburg der SOS. Des Schutzordens der Schöpfung. Das war bisher das Beste was ich gehört habe. Natürlich kam es von Nehazet. Und es umgeht auch alle lästigen diplomatischen Windungen und Fallstricke von denen die anderen gesprochen haben. Das klingt ja auch alles durchaus sinnvoll. Ach, wenn nur nicht immer so viel Gewese darum gemacht würde, wer wem wann was wie sagt. Die Menschen sind sehr kleinlich und eitel. Das nervt total. Ich weiß schon, warum ich das alles hinter mich gelassen habe. Weißt du, Elfenbein, ich war früher genauso. Ich wurde dazu erzogen so zu handeln und mich einzufügen. Aber ein einziger kleiner Fehler … na gut, es war ein sehr großer Fehler … und schon ist man gesellschaftlich am Ende. Heute ist mir das gleich. Sollen sie Leute von mir denken, was sie wollen. Ist mir egal. Ich schulde nur einem Rechenschaft. Und das ist der Alte vom Berg höchstpersönlich.“

„Wenn das hier ausgestanden ist und hoffentlich kein Krieg über das beschauliche Hochstieg hereinbricht, werden wir zurück zu Garnan gehen. Das habe ich versprochen. Auch muss ich noch viel lernen und trainieren. Ich bin zu schwach. Zu schwach um nützlich zu sein.“

„Und wenn Garnan uns entlässt, werden wir Aventurien bereisen und von allem üblen Einfluss befreien, der uns begegnet! Ja, das machen wir.“

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Azinas Gedanken

Experimente in Selem

Während Tara erwachte, begab es sich das ein Gelehrter gen Firun gestört wurde…

Doctore Dr. Alam  Illaen Naramis Sidhric (der Name würde noch eine Weile weitergehen, und da dieser nicht so relevant ist, brechen wir hier ab), ein Mathematicus und Medicus, mit akademischen Würden, allerdings ist er auch ein begabter Alchemist, Mechanikus, Philosoph und einiges mehr. Doch neben all seiner Begabungen im Geiste war Alam von einem recht schwächlichen Körper geplagt, was ihn dazu bewog sich noch mehr seinem Studium hinzugeben, das ihn dieser Weg schließlich nach Selem führen sollte, bedachten viele seiner Kollegen mit einem Kopfschütteln, im besten Falle, doch das interessierte den jungen Gelehrten wenig.

Doch diese Narren, dachte sich der gute Alam, hatten keinen Sinn für die reichhaltigen Studienmöglichkeiten und Schätze die sich in Selem und den alten Ruinen Elems fanden, und er wurde auch schon in der alten Silem-Horas Bibliothek fündig, auf der Suche nachdem einen oder anderen seltenen Schriftstück, der alte Bibliothekar war in dieser Hinsicht wirklich hilfreich gewesen, auch wenn er etwas zuleicht zu durchschauen gewesen war.

Um seine Finanzen machte er sich keine Sorgen, wenn interessiert schon Gold, wenn Elfenbein ruft, oder so ähnlich, zumal seine Familie alt und damit wohlhabend war.

Das dies seine Vorteile hatte bestreitete Alam gar nicht, auch wenn einige Aspekte, welche daran geknüpft waren, doch ermüdend für ihn waren. Aber das verblasste neben den wunderbaren Möglichkeiten, welche sich hier boten, so konnte er sein Wissen über die Anatomie und die klassische Mechanik, die Spagyrik, Venik und auch anderer Alchymika erweitern und sich etwas mit Sprach- und Kulturgemisch der hiesigen Umgebung auseinandersetzen.

Und so war auch an diesem Abend Alam über seinen Alchymika gekauert und in seine Gedanken versunken, als er plötzlich Geräusche hinter sich vernahm.

Alrique sei gegrüßt“, sagte er ohne von seiner Beschäftigung aufzusehen, „grüß dich Ratio“, begann Alams Besuch anzusetzen, als Sie von ihrem Raben unterbrochen wurde resigniert flüsterte sie ihm etwas zu und er ließ sie, vorerst in ruhe und stürzte sich viel eher auf einen Behälter der verschiedenste Augen enthielt.

Großvater schickt mich, er macht sich Sorgen um deinen Geisteszustand, er meinte etwas davon das du deine Familie bräuchtest, warum ausgerechnet ER der Meinung ist zu so einem Urteil zu kommen, kann ich jedoch nicht sagen.“ Fuhr Sie fort, während Alam (und ja einer seiner Namen ist Horathio) weiterhin mit seinen Alchemika beschäftigt war, Alrique kamm plötzlich ein Gedanke, „Ratio, woher wusstest du das ich es war?

Wer hätte es sonst sein sollen? Mein lieber Bruder hätte einen Phantasmagorischen Auftritt hingelegt, vermutlich als jemand anderes, Tara sollte noch eine standhafte Statue sein und selbst wenn nicht, ist es eher unwahrscheinlich das Sie nach all den Jahren mich heute hier aufsuchen würde, Vater würde vermutlich Tee trinken bis ich auf ihn eingehe, Großmutter wäre einnehmend und ablenkend, für Mutter wurde ähnliches gelten wie für Vater , das wäre zumindest der nähere Familienkreis, meine „Kollegen“ wären durch die Tür gekommen, welche durch ein paar eigene Modifikationen zu einem gewissen Hindernis geworden wäre, der Ort ist nicht verflucht und hier stören auch keine Geister, also fällt das auch schon weg, von Einbrechern werde ich auch nicht mehr behelligt“, begann Alam einige seiner Gedanken aufzuzählen, während er das Glässchen mit dem Alschemikum in seiner Hand über einer Flamme schüttelte bis es die Farbe wechselte.

Doch ehe er forterzählen konnte ergriff Alrique das Wort, „vergiß das ich gefragt habe, sag woran arbeitest du eigentlich?“ Fragte Sie als Sie näher an ihn herantrat und sich neben ihn setzte.

„Och das ist lediglich ein kleines Experiment, aber, wenn meine Kalkulationen korrekt sind, sollte es ein höchst explosives Ergebnis enthüllen„, Alam musste über seinen kleinen Scherz schmunzeln, bis  schließlich ein kleines Lachen, welches einige Has, Hes, His und Hos, nicht unbedingt in der Reinfolge, enthielt aus ihm hervorbrach…

Solange du weißt was du tust und es nicht gefährlich ist….“, fing Alrique an und erinnerte sich dann an einige Ereignisse aus Ratios Vergangenheit, welche an beiden zweifeln ließen…

Erwachen gen Praios

Während in Mahtab geredet wurde, war die junge Dame Zephirina Ta’meri Tiamartin in Al’Anfa mit lesen beschäftigt, seit einigen Götterläufen zierte ihr Lesezimmer eine Statue, was nicht perse ungewöhnlich war, doch diese Statue zeigte Zephirinas Tante, welche Sie schon seit frühester Kindheit als Tante Tara geriefen hatte, was auch nicht ungewöhnlich war, eventuell ungewöhnlich war aber, das besagte Tante seit vielen Götterläufen wie von Sumus Leib verschwunden war…

Viel interessanter ist aber der darauffolgende Tag, dieser begann für Zephirina normal und verlief für sie auch normal. Aber der Abend, kaum das sich die Praiosscheibe dem Firmament näherte und hinter dem Horizont zu versinken drohte, zogen sich erste Risse durch das Gestein von Taras Statue, die steinerne Erscheinung wandelte sich, langsam, wieder in eine menschliche. Stein für Stein wurde somit aus der Statue eine junge Frau, tulamidischer Abstammung, mit tiefen grauen Augen, quasi dunklem Haar, vermutlich wäre es sehr schwarz gewesen, wenn nicht vom großteil des Haares ein sternenklarer Glanz ausgegangen wäre, bewegte sich doch ein Firmament auf ihrem Nachtschwarzen Haar, das bedeutet bis auf einige Strähnen die Weiß und Rot waren, sowie den Strähnen zwischen diesen, welche wiederrum den Übergang zwischen der weißen und roten Strähne in verschiedenen Mischfarben darstellten, das ihr Haar geradezu magisch war, war denjenigen die sie kannten bewusst. Gekleidet war sie in ein dunkles Gewand.

Kaum das Zephirina dessen gewahr wurde, sprang sie auf und umarmte die ehemalige Statue, hatte sie ihre Tante doch ganz offensichtlich vermisst.

Wo bin ich?“ Fragte die ehemalig erzerne Gestalt mit schwacher Stimme, „was ist passiert?, folgte eine weitere Frage von ihr.

Zephirina stieß einen freudenslaut aus und begann die Fragen ihrer Tante zu beantworten, „du bist in Al’Anfa und soweit ich es verstehe wurdest du vor vielen Götterläufen versteinert, Großvater hat dich her gebracht, Tante Tara, sag was ist das letzte woran du dich erinnerst?

Meri, bist du es?“ versuchte Tara die bruchstücke der Situation zu einem Bild zusammenzusetzen, wäre Sie nicht noch so sehr von ihrer erstarten Erfahrung beeinflusst gewesen, so hätte Sie vielleicht anders reagiert.

Ja Tante, es ist etwas her seit wir uns das letzte mal gesehen haben.

Tara erwiederte nun auch die Umarmung, „du wolltest wissen, was das letzte war woran ich mich erinnere, nun, es hatte etwas mit einem Buch zutun, ja ich war dabei gewesen es zu lesen, der Titel, was war der  Titel gewesen, Metallurgie, nein Metaspekulation, näher achja Metaspekulative Dämonologie, und das war es.„, und begann zu erzählen, sie musste sich immermal wieder unterbrechen und kurz nachdenken bekamm ihre letzten Erlebnisse aber schließlich zusammen.

Meri, was habe ich verpasst und könnten wir uns hinsetzten, nach all diesen Götterläufen will ich wirklich nicht mehr stehen.

Aber sicher doch Tante.

Die beiden begaben sich zu einigen der bereitstehenden Stühle und setzten sich, Zephirina wollte gerade anfangen mit ihrer Erzählung ehe sie sich besser besann und ihrer Tante noch eine Frage stellte, „woran kannst du dich noch in Rashdul, genauer gesagt im Pandjashtara erinnern?

Tara musste kurz nachdenken, „Belizeth hatte gerade die Position ihres Vaters eingenommen.

Oke, das wird etwas länger dauern,“ Zephirina rief nach Erfrischungen und begann dann die Nacht hindurch über die letzte Dekade und noch etwas hinaus zu berichten, gerade das erneute Erscheinen von Borbarad fasznierte Tara doch sehr, war Sie doch, wie ihre Freundin Belizeth, eine Dämonologin, doch war diese Faszination kalt, die Taten, so eindrucksvoll diese auch gewesen sein mochten, fand Sie mehr als beunruhigend.

Tulamidischer Teetratsch, Dritter Teil

Doch ehe Isaria antworten konnte ertönte aus dem Hintergrund schon eine Stimme, „Unter anderem Ich.“

Aus dem dunkel zwischen den Bäumen trat eine junge Frau hervor, sie war in dunklen Stoff gehüllt und ihr Gesicht war von einer ebensolchen Kapuze, welche zu ihrem Mantel gehörte verdeckt, lange schwarze Handschuhe umfassten einen, ebenfalls, dunklen Holzstab, verziert mit allerlei arkanen Symbolen, metallenen Kappen und mittig von Leder umwickelt…

Die Farbe der Gewandung und auch der Schnitt waren nicht ungewöhnlich, zumindest nicht für einige der Bekannte diese illustren Gesselschaft, der Stab grenzte die Auswahl ein, deutete er doch auf eine Magierin, noch ehe Isaria und Endora die blasse Haut der jungen Dame zu gesicht bekammen, verdrehte erstere, beim anblick der Haare des jungen Besuchers, schon ihre Augen, wären letztere sie, offensichtlich, freundlich begrüßte, „Tara schön dich zu sehen, wie geht es deinen Eltern?“ Fragte Endora, mit offenen Armen ausgebreitet auf die dunkle, beinahe deprimierend wirkende, Magierin zutretend.

Gut.“ Erklingt die einsilbige Antwort, in einer, nicht ganz natürlich wirkenden monotonen Stimme.

Es überrascht mich wirklich dich hier zu sehen, du bist ungewöhnlich früh, ich dachte immer du wärst eher für die finsteren Stunden der Nacht zu haben?“ Führt Endora neckisch das Gespräch fort, während Sie „Tara“ umarmt, um ihr anschließend zuzuflüstern, „ich hätte wirklich mehr von dir erwartet, geschwind hatte Endora die junge Dame am Ohr gepackt und zerrte diese vorbei an den anderen Töchtern Satuarias vom Platz hinunter.

Isaria schüttelte nur beschwichtigend den Kopf gegenüber den anderen Töchtern Satuarias, war sie wohl der Meinung das sollten die beiden unter sich ausmachen…

Gab ihr dies doch auch etwas Gelegenheit mit den anderen schon eingetroffenen Töchtern zu reden.

Kaum das Endora und „Tara“ außer Sichtweite der anderen war, wandelte sich „Taras“ Erscheinung in die eines jungen Mannes, er war nicht unahnsehnlich und trug eine schlichte graue Robe, welche von einem einfachen Seil zusammengehalten wurde, oder so erschien es zumindest.

War das Notwendig„, fragte er mit leicht vorwurfsvoller Stimme, während er sich das Ohr massierte, was Endora in der Zwischenzeit wieder losgelassen hatte, „es war doch nur ein kleiner Streich, ich wollte sehen ob ich dich und Isaria täuschen könnte, offensichtlich ja nicht“, Endora schwieg weiter, mit sichtlich ungehaltener Miene und ließ ihn weiter reden, „woran hast du überhaupt erkannt das ich nicht Tara war?“ Fragte der junge Mann, mehr würde er wohl ersteinmal nicht sagen.

„Deine Täuschung war gut Alrique, nur ein paar Kleinigkeiten, erstens Tara ist noch nicht in der Lage hier zu erscheinen„, setzte Endora ein und wurde von Alrique unterbrochen, „ich weiß, glaubst du ernsthaft ich hätte ihr Antlitz genommen, wenn Sie hier sein könnte, selbst früher hielt ich das für eine schlechte Idee, aber ich dachte,  weil sie ja bald wieder auftauchen könnte, würde es nicht auffallen„, wobei der letzte Teil eher halblaut geäußert wurde.

Ähem“, räusperte sich Endora und ergriff erneut das Wort, sie mochte es offensichtlich nicht unterbrochen zu werden, aber dennoch zog sich eine verspielte Ader über ihre Ausstrahlung, „dann wäre da noch das Haar, Tara hat recht individuelles Haar, nicht nur die beiden Strähnen ihrer Eltern und die Strähnen dazwischen, nein auch noch das von Sumus Atem, ihr, dein Vater, würde es wohl eher von Sternenkraft,“ und wieder warf Alrique etwas ein, „ne er würde irgendeinen komplizierteren Begriff nehmen, wahrscheinlich etwas mit Astra- oder Arkansonstwas, manchmal denke ich, dass er in Bosparano oder einer anderen verstaubten Sprache denkt„, diesesmal räusperte sich Endora nicht und ergriff stattdessen gleich wieder das Wort, „wie dem auch sei, dein Vater hin oder her, nicht nur das Muster war falsch, es fehlte auch der, nunja nennen wir es nächtliche Glanz, achja und du hast die Stimme nicht so ganz getroffen.“ Endete Endora mit ihren Ausführungen.

 

weiteres folgt…

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