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Das Versteckspiel ist zuende

— als Kelva von den Kisa-Nivayak —

Nun ist es also soweit. Sedef möchte an Nebahats Stelle Aslabans Erbe antreten und dieses Zepter an sich binden. Ich stelle mir vor, dass es so ähnlich ist, wie die Keulenbindung an die Kaskju. Nur hat Shalima etwas von großen geistigen Anstrengungen erzählt. Das scheint mir schwieriger als die Keulenbindung zu sein, die ja weiß Lieska, auch nicht einfach ist.

Ich habe Istas Geister, die Nebahat das Aussehen einer gepanzerten Echse gaben, mit einigen Anstrengungen vertreiben können. Jetzt kann er sein Erbe antreten, obwohl er noch immer geschwächt ist. Wir müssen ihm also helfen wieder Anschluss an seine Lathjutok zu finden. Dazu müssen wir Sedef, den Bruder von Shalima und Selim an seinem Vorhaben hindern.

Gibt es Selim überhaupt? Ursprünglich hat uns Nebahat erzählt, dass sein Freund Selim entführt worden sei. Also halfen wir ihm, ihn unter der Jurte zu finden. Dazu machte ich eine Geistreise durch die Jurte und fand unter dem Brunnen ein Versteck. Als wir ihn dann fanden, stellte sich heraus, dass nicht Selim dort hing, sondern Nebahat. Es gab ihn also zweimal. Da lüftete er, der nicht angebunden war, diesen faszinierenden Schleier und war plötzlich Selim. Sie hatten die Rollen vertauscht!

Aber Selim war nicht Selim, sondern seine Schwester Shalima! Nebahat war also ein Mädchen. Ähm, nein, ein Mädchen gab sich als Nebahat aus. Sedef hat Shalima also gezwungen sich als Nebahat auszugeben, während der echte Nebahat unten eingesperrt war. Und nun möchte er ihm seine Lathjutok stehlen. So ein böser Mann!

Wir müssen und werden ihn aufhalten! Kelva mi kelvo! Surtha hat auch schon einige Beutelchen vorbereitet die Sedef wohl einschlafen lassen sollen. Zulea ist ja nun auch frei von Geistern und wird uns helfen. Was wird wohl Aslaban zu alledem sagen?

Wenn ich nicht so erschöpft wäre, würde ich mehr tun als vorzuschlagen, sie abzulenken.

Lieska hilf.

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Kelvas Erlebnisse

 

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