Button

Verwirrt und Eiskalt mit erhitztem Gemüt

Wie lange denn noch? Wenn man bedenkt, dass wir die gleiche Strecke noch einmal zurücklegen müssen, wird mir ganz trist zumute.

Leider konnten wir nicht länger im Hause des Rafim bleiben. Das Essen war vorzüglich und das Nachtlager weich und bequem. Aber irgendwie haben wir es geschafft, seinen Unmut auf uns zu ziehen. Delia meinte, es liegt daran, dass wir den Ostflügel verwüsteten und eines seiner Schoßtierchen töteten. An beides kann ich mich, dank des Rauschkrautes und der Gürkchen, nicht so recht erinnern. Wir wohnten einem Gauklerfest auf dem Palasthof bei. Eine ausgesprochen gesellige Runde, auf Kissen gebetteter, Edelleute. Diese harmlose Situation endete irgendwie in einem Fiasko. Zwar erzählte mir Delia davon, aber so recht glaubwürdig klingt das nicht. Aber was ist das schon – glaubwürdig. Zumindest  bin ich bereit dieser Geschichte mehr Glauben zu schenken, als den angeblichen Falschgeldprüfern. Niederer Wicht, blinder Gauner, elender Dieb unter dem Deckmandel eines dämlichen Staates! Und mich – MICH – nannten sie Dieb, Gesindel und Übleres, nur weil ich mich in Fasar unwissentlich auf dem Pfad der Privilegierten aufhielt. Pff! Gesocks ohnegleichen. Zwar hätte ich mit meiner bescheidenen Abstammung prahlen können, aber das habe ich gar nicht nötig. Nur schwer konnte ich die Fassung wahren, um diesen ungehobelten Gardisten, nicht doch rein zu würgen! Ich sehe, das Training macht sich bezahlt. Firun wäre stolz auf mich.

Die Ohrfeige von Rowin ließ eine Kaltherzigkeit in mir aufkommen, wie noch nie zuvor. Ich machte ihm leise aber unmissverständlich klar, was es bedeutet, Hand an mich zu legen. Ein erneuter Frevel seinerseits wird in einem Kampf enden! So recht ist mir immer noch nicht bewusst, warum er dies tat. Er wäre der Einflussmagie des Dämons sicherlich ebenfalls erlegen. Und selbst wenn, so schlimm war meine Frage nach seinem Zustand nun auch wieder nicht, als das es diesen miesen Ausraster rechtfertigt. Es zeigt vielmehr seine wahre Natur und seine Meinung über meine Person. Ich werde ihn aus emotionaler Distanz im Auge behalten.

Immerhin bemühte er sich hinterher um Milderung. Er brachte mir zur schwersten Mittagshitze eine süße wässrige Melone. Auch gab er mir für meine, mit Blasen und Schwielen übersäten, Hände etwas Verbandsmaterial. Die Salbe von Delia verrichtet ein gutes Werk, ich sollte auch Ihr etwas Gutes tun.

Die Schmuck-Händlerin war sehr zufrieden mit mir. Sie bedankte sich sogar überschwänglich für meine Wachsamkeit. Zu schade, dass ich den gestohlenen Ring nur mit Glück zurück erobern konnte. Sonst fiele meine Freude sicherlich ein wenig größer aus. So richtig großartig war meine Leistung nicht. Mit doppelter Wachsamkeit leistete ich mir selbst gegenüber etwas Wiedergutmachung. Nebenbei konnte ich mir ein paar Kniffe des Feilschens aneignen. Die werde ich sicherlich noch benötigen, zumal ich davon bisher keine Ahnung hatte. Ich kaufe halt, was benötigt wird.

Adaque, der kleine Falke, macht mir ein wenig Sorgen. Wie soll ich für ihn aufkommen? Ich kann ihn ohne eine Leine nicht fliegen lassen. Und selbst mit einer solchen, wird es schwer ihn an mich zu gewöhnen, sodass er mir so frei folgt, wie dereinst Falkie. Morgen muss ich mir erst einmal einen Falknerhandschuh, eine feste leichte Leine und etwas Trockenfleisch besorgen, während Nehazet das Medallion findet. Soll er doch seinen Alleingang fortsetzen. Ist mir gleich. Überdies hat er schon einige Male Desinteresse an mir gezeigt. Erst der Gang zum Emir von der Karawane weg, dann die Sache mit dem Spiegel und nun der Vorfall mit der Brücke. Hat keine Ahnung, aber setzt seinen Willen durch. Inzwischen kenne ich ihn und weiß, dass er so ist, wie er ist. Aber es ermüdet ungemein. Warum begleite ich ihn überhaupt? In welcher Weise bin ich ihm verpflichtet? In gar keiner! Sehen wir, wie weit er kommt. Die Belohnung wird sowieso nur er selbst vom Emir erhalten. Ich bin gespannt, wie diese Angelegenheit abwickelt.

Lieber stürze ich mit Delias schmucken Ferkina die Festung des unrechtmäßigen Herrschers, als das ich ihm Wasser bringe!

______________________________

Gedanken der Azina

One Response to Verwirrt und Eiskalt mit erhitztem Gemüt

  • Diesesmal ergab sich ein Trialog, wenn das so weiter geht, bekommen wir noch ein Gespräch mit allen Charakteren zustande. Ach bevor ich es vergesse, Gespräcchsteilnehmer waren Delia, Azina und Nehazet:

    Delia
    22. August 2011 at 23:39 · antworten

    Recht so! Azina! Wir zusammen mit den Ferkinas gegen den Rest der Welt… oder erstmal gegen den Emir 😉

    Azina
    23. August 2011 at 08:10 · antworten

    hehe, bin dabei! Solang sie mich nicht anfassen, mal gucken, was passiert:)

    Nehazet ibn Tulachim
    23. August 2011 at 15:21 · antworten

    Bezüglich eurer, vernebelten, Erinnerung, da könnte ich helfen, theoretisch…
    Was wäre eigentlich, wenn der Falke ein, weitaus eingeschränkteres Gedächtnis hätte? Würde die äh Bindung dadurch vereinfacht? Darum könnte ich mich auch kümmern.
    Gegen das keine Ahnung, verweigere ich mich vehement…
    Hättet ihr etwas verlauten lassen, auf dem Weg der Erhabenen, so hätte ich mich zu euren Gunsten eingemischt, doch woher soll ich denn wissen, wann meine Einmischung erwünscht ist und wann nicht? Gut ich könnte in eure Gedanken schauen, fände ich bei der Häufung jedoch recht Aufwendig. Weiterhin versteh ich auch nicht, wieso ihr euch über den Falken jetzt aufregt, zumal im Zusammenhang mit mir, ihr wolltet ihn doch, für mich ist er nur noch vom marginalen interesse.
    Nun zu denn anderen Punkten, mein Gang zum Emir, es wurde nach begabten Magiern zum lösen eines Problemes gefragt, wieso ich mich da an euch hätte wenden sollen, das müsstet ihr mir noch einmal erklären, die einzigen beiden Erklärungen wären das ihr mittlerweile ein Anhänger Borbarads seit oder in einen Pakt mit Amazeroth eingewilligt habt, beides Dinge von denen ich nicht ausgehe. Und ich wurde lediglich nach Diener gefragt, euch sah ich nicht als Diener an, folglich bin ich ersteinmal alleine losgegangen, sollte ich euch beim nächsten Mal als Diener ansehen? Wäre euch das lieb?
    Ihr habt euch, während ich den Spiegel befragte, und etwas von meiner Lebenskraft dafür opferte, wohlgemerkt, anderweitig beschäftigt, ich denke ihr hattet euch mit Rowin körperlich auseinandergesetzt. Also, ich weiß nicht was ihr mir da vorwerfen wollt, ich wollte denn Menschen so schnell wie möglich helfen, also nutzte ich den Spiegel, während ihr anderweitig beschäftigt wart.
    Mit Brücke meintet ihr vermutlich den Weg der Erhabenen, nun zu dem äußerte ich mich schon.
    Es ist eure Entscheidung das ihr mich begleitet, keiner von uns ist dem anderen in irgendeiner Weise verpflichtet, aber seit ihr sicher das ich das Problem darstelle?
    Betrachten wir es doch einmal logisch, steht nicht eher Firun für die Einzelgänger, habt ihr nicht Probleme mit Niccolo, von Spichbrecher, neuerdings Rowin und jetzt anscheinend auch mit mir, da zeichnet sich ein Muster ab, an dem ihr natürlich vollkommen unschuldig seit und nur das Opfer darstellt. Ich denke eine rationalere und objektivere Einstellung würde euch guttun. Außerdem weiß ich, dass ich es auch alleine schaffen würde, immerhin bin ich Nehazet ay Yashualay von Punin Alam el Ketab Rohaldor ibn Tulachim ibn Rashim ibn Reshim ibn Al’rik al’Fessir ibn Abu ibn Abdul ibn Rohal ibn Dschelef ay Yalaidim ibn Ali ibn Zulhamin al’Tulam ibn … .
    Und Belohnung oder nicht, wer interessiert sich schon dafür, das Ritual ist sowieso unvollständig, ich erinnere nur an das fehlende Stück in der Ritualbeschreibung, gut es behandelt offensichtlich nur den Ritus des beahlens, welcher vom Ritualsausführenden traditionell überreicht wird, also in diesem fall dem Emir.

    Ihr könntet danach das restliche Gebiet des Kalifats einnehmen, eure Fortschritte würden mich schon interessieren…

    Azina
    23. August 2011 at 15:50 · antworten

    Nun, Nehazet weiß ja nichts von den Azinas Gedanken. Aber ich möchte dennoch antworten(:

    Danke aber nein danke, ich denke diese Erinnerung ist es nicht wert wieder hervorgerufen zu werden. Und Adaque werde ich besser auf natürlichem Wege meiner gnädig stimmen. Für solch Zauberei sind eure Kräfte sicherlich zu schade, wobei ich mir durchaus das Interessante als Studienobjekt in euren Augen vorstellen könnte. Aber auch hier gilt, danke aber, nein danke.

    OK, im Falle des Spiegels hattet Ihr eine Ahnung, eine gut begründete sogar. Aber den Weg durch Fasar oder die Reise zum Emir kanntet Ihr nicht. Ihr bestrittet den Weg einfach. Wann eine Einmischung erforderlich ist, spürt man von selbst Adeptus. Nicht immer ist ein gesprochenes Wort ein dringend benötigter Hinweis zur Reaktion. Achtet auf eure Gefühle … ach … das tatet Ihr ja. Nun, ich bin mir durchaus bewusst, dass Ihr es nicht ernst oder gar böswillig meintet. Dafür kenne ich euch gut genug. Es ist nur … sehr ermüdend. Meine Gedanken zu lesen, halte ich für keine gute Idee.

    Ich rege mich nicht über den Falken auf. Im Gegenteil, ich erfreue mich an seiner Anwesenheit. Nur mache ich mir berechtigte Sorgen, ob alles zu seiner Zufriedenheit geschehen wird. Unsere Reisen dürften ein großer Makel in seinem Leben sein. Er kann nur wenig raus, bis ich es für an der Zeit halte. Das ist schade, da ich Ihn gern öfter und sofort in die Lüfte entlassen würde.

    Nein, die Frage nach einem Diener erübrigt sich. Es sei denn Ihr seit bereit dafür zu zahlen, dann könnte man darüber sprechen. Vielmehr hättet Ihr mich fragen können, ob ich euch begleiten möchte. Da Ihr dies nicht tatet, muss ich davon ausgehen, dass Ihr kein Interesse an meiner Begleitung habt.

    Das mit dem Spiegel habe ich ja bereits gesagt.

    Ich bin erschüttert… Ihr werft mir – MIR – vor, Ursache für die Probleme mit meinen Gefährten zu sein? Das kann nicht euer Ernst sein! Zugegeben, es ist ein Muster. Aber liegt es nicht vielmehr daran, dass ihr Männer egoistisch, arrogant und jähzornig seid? Alle Diskrepanzen ergaben sich daraus, dass eine FRAU ihnen etwas sagte. Und das passte ihnen und ihren falschen Stolz natürlich nicht. Und DAS soll meine Schuld sein? Soll ich mich fügen, wie ein armes kleines schwaches Frauenzimmer und kuschen vor der männlichen Dominanz? NEIN! ICH BIN DIE AUSERWÄHLTE FIRUNS UND ICH MÖCHTE VERDAMMT NOCH MAL AUCH SO BEHANDELT WERDEN!!!!!! Falls es bisher keinen Anlass gab dies zu tun, dann werde ich euch einen Anlass dazu geben!

    Nehazet ibn Tulachim
    23. August 2011 at 16:26 · antworten

    Bist du dir sicher, dass Nehazet nichts von Azinas Gedanken weiß…?

    Sich darüber beschweren, doch die Angebote zur Informationsbeschaffung in diesem Zusammenhang dann ignorieren, solltet ihr jedoch eher meinen, dass ihr nicht wollt, dass ich derjenige, welcher bin, der auf euer Gedächtnis einen prägenden Einfluss hat, so könnte ich euch noch an die Kollegen der Al’Achami verweisen, die sind in dieser Zauberei auch recht bewandert.

    Ich mag dnn Weg durch Fasar nicht kennen, doch ich kenne Tulamidische Großstädte, außerdem verfüge ich über ein recht gutes Gedächtnis, und ich hatte Recht, über den Weg der Erhabenen war der Traviaplatz in kurzer Zeit zu erreichen. Das das mit dem Emir unglücklich war, da stimme ich euch zu, söllte ich euch beim nächsten Mal rufen, wenn nach Dienern gefragt wird? Zumindest ich empfände das seltsam, aber wenn es euch wohler stimmen würde, dann könnte ich dies tun.
    Ähm nein, nicht das ich wüsste, ihr hättet, nach meiner Meinung keine Probleme auf dem Weg gehabt, aber euer nicht reagieren, sah ich als Ausdruck an, lieber einen anderen Weg zu wählen, wwogegen auch nichts spricht, Fasar ist sicherlich eine beeindruckende Stadt, wer wäre ich euch, um das nächtliche Panorama der ältesten aventurischen (menschlichen) Stadt zu bringen. Ist dem so, mir noch nicht aufgefallen.
    Es liegt nicht in meinem interesse euch zu ermüden, vielleicht wäre es tatsächlich sinnvoll einen gewissen Abstand zu gewinnen, zumal dadruch auch überprüft werden kann ob meine Theorie der sich akkumuliederenden karmatischen Kausalknoten Ausprägung im Zusammenhang mit der Dichte an nayrakialer Energie korrekt ist.

    Hmm, wenn wir in Khunchom angekommen sind, sofern ihr mich bis dorthin begleiten wollt, dann könnte ich euch meinen Ring, kurzfistig, entleihen, ihr könntet die Creaturum Aeroelementarum darum bitten, darauf zu achten das der Falke nicht allzu weit weg fliegt und das der Falke nach einer bestimmten Zeit wieder zu euch gebracht werden sollte, relativ aufwändig, aber, theoretisch, eine Lösung für euer Problem.

    Nein, bislang benötige ich keinen Diener. Ihr habt recht ich hätte euch Fragen können, es ergab sich, erstens, nicht und, zweitens, gehörtet ihr keiner der beschriebenen notwendigen oder erwähnten Kategorien an. Ich habe auch kein interesse an der Reise, aber bis ich keine sinnvollere Art zu reisen finde, werde ich diese wohl nutzen müssen.

    Ich erwähne nur eine logische Erklärung für euer Problem, das hat mit dem Geschlecht, nicht unbedingt zu tun, auch wenn zu erwarten war, dass ihr auf dieses plumpe Unterscheidungsmerkmal zurückgreifen werdet. Und eure Theorie ist auch nicht korrekt, ich bin nicht jähzornig, gehöre aber zu der gleichen Art, somit ist die Aufzählung und damit eure Theorie (im Umkehrschluss) nicht haltbar. Womit wir wieder bei meiner Theorie wären. Außerdem, was ist falscher Stolz? Ehrlich gesagt, ist es mir relativ gleichgültig ob ihr DIE AUSERWÄHLTE FIRUNS seit, ich bin ja auch DER AUSERWÄHLTE TRAVIAS. Außerdem habe ich auch keinen Rat gegeben, wie ihr euch verhalten solltet oder nicht, sondern nur eine Erklärung geliefert.
    Ihr wollt mir einen Anlass geben, euch wie DIE AUSERWÄHLTE FIRUNS zu behandeln, was habt ihr vor, eine Jagd in Fasar veranstalten?

    Delia
    23. August 2011 at 18:54 · antworten

    *schaut sich verwirrt um*

    Ach Du meine Güte, was ist denn hier los?
    Azina Herzchen, ich glaube wirklich nicht, dass Nehazet beabsichtigte Dich auf Dein Geschlecht zu reduzieren und der gute Adept ist sicherlich auch kein Musterbeispiel eines Mannes, somit richte Deinen Zorn lieber gegen die Herren die sich eher dem Archetypus entsprechend verhalten. Ansonsten stimme ich Deiner Aussage jedoch voll und ganz zu! Die Zeit der Unterdrückung ist vorüber!

    Ach ja und die Ferkinas, werden Dich nicht berühren, wenn Du es nicht willst und es ihnen eindeutig klar machst. Hm… außerdem bist Du eine “Achmedzuni”, also schon ein Mann in den Augen der Ferkina, daher brauchst Du Dir sicherlich keine Sorgen machen. Ansonsten lege ich ein Wort für Dich ein oder ziehe die Aufmerksamkeit der Herren auf mich.

    *und schon wieder wirkt Delia´s Blick abwesend und verträumt* 😉

    Azina
    24. August 2011 at 07:23 · antworten

    Ihr habt Recht Delia, was rege ich mich so auf. Seine Aussagen disqualifizieren ihn teils selbst und sind keiner Antwort würdig.

    Danke. Mit den Ferkina werden wir sicherlich ein gutes Werk tun und dieses Land befreien.

    Nehazet ibn Tulachim
    26. August 2011 at 17:39 · antworten

    Ich wüsste zwar nicht, welche meiner Aussage(n) mich disqualifizieren sollten, aber es ist natürlich ein leichtes, zu behaupten, andere seien schuld und sich dann dagegen zu erwehren einen entsprechenden Nachweis darzubieten. Ich habe euch nur darauf hingewiesen, dass es auch andere, plausible, Erklärungsansätze für eure Situation gäbe, ich habe euch noch nicht einmal vorgeworfen das euer Explizit falsch sei, sondern nur darum gebeten, dass ihr euch eures Verstandes bedient und die Situation kühl/rational überdenkt.

    Im übrigen, gäbe es auch noch einen anderen Ansatzpunkt, bezüglich denn “ERWÄHLTEN der GÖTTER”, habt ihr daran gedacht, dass wir vielleicht eher ERWÄHLT wurden, weil wir eben nicht denn Prinzipien entsprechen, uns aber dahin wandeln sollen/werden. Von Spichbrecher war/ist beispielsweise eher ein Vertreter Praios, jedoch versucht er zu einem Rondras zu werden. Ich würde mich eher als einen Vertreter des Trigons sehen, ob ich tatsächlich zu einem Vertreter Travias werde, das werde ich noch sehen, Niccolo hat sich komplett dem Wandel verschrieben, sehr Tsagefällig, möglicherweise zu Tsagefällig? Und ihr, nunja ihr habt sicherlich nicht immer Firun so nahe gestanden, wie euch die letzten Monate dies ermöglicht haben.

    Bezüglich der Ferkinas sollten allerdings einige Dinge bedacht werden.
    1.Die Ferkinas von Qadanagar schonen die Bevölkerung, aufgrund des Agha kurum al’Rakschaz des Dorfes, jenen Troll, an dem ihr beide euch sicherlich erinnern werdet.
    –>Wollt ihr für das andere Dorf auch einen auftreiben, um die Dorfbewohner zu schützen?
    –>Weiterhin könnte nach Behebung des Wasserproblemes die Akzeptanz der Dorfbewohner gegen übder den Ferkinas sinken.
    2.Die Ferkinas stellen eine, sehr sehr, frühe Entwicklung der (Ur-)Tulamidischen Gesellschaft dar, denkt ihr tatsächlich, dass es weise wäre, ein gewachsenes System, welches, wie wir an anderer Stelle erfuhren, durch ein primitiveres, möglicherweise schlechteres, zu ersetzen.

    Ich gebe euch zwar Recht, dass der Emir, mehr als ungeeignet für seine Aufgabe zu ist, zumindest nachden Informationen, welche wir haben.
    Aber deswegen,
    aus einer Begegnung mit Ferkinas zu schließen, dass diese ein sinnvolleres System hätten und unterstützt gehören würden, das halte ich für gewagt.

Schreibe einen Kommentar