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In die Berge

Nach dem die Gruppe den Ungado überquerte und dem Fluss in die Wälder folgten, schritt Delia am Ufer entlang. Sie genoss sichtlich das Gefühl frische Waldesluft zu atmen. Ihre Gedanken kreisten um die letzten Stunden.
Die Gruppe war schon wirklich herzlich. Was auf jeden Fall in Zukunft zu vermeiden sei ist das Sieghelm langweilig wird. Große Mutter war dieser Kerl unausstehlich wenn er nichts zu tun hatte. Er hielt die ganze Taverne auf Trab nur weil er sich nicht setzen und speisen konnte. Sogar der arme Goswin wurde als Mundschenk hin und her gejagt. Der Arme war sowohl verletzt als auch geistig etwas irritiert. Delia nahm sich vor nicht mehr so stark mit ihren Reizen ihn umgarnen. Anscheinend vertrug er das nicht. Tja und Jane und Sulibeth sind das was von ihren Freunden noch blieb. Wann wacht Nehazet wohl auf? Wie geht es Rowin und Demeya? Hat Azina ihre Aufgabe erfüllt? Was ist mit ihrem geliebten Kalkarib?
Hätte Kalkarib gesehen wie sie sich im Ungado erfrischt hatte, dann wäre sicherlich sein Temperament mit ihm durchgegangen. In seiner Nähe dürfte sie sich nicht so freizügig verhalten und den anderen Männern die Köpfe verdrehen. Sie vermisste ihn, seine Art, seine Nähe und sein feuriges Wesen. Sie würde beinahe alles tun, um ihn wieder zu sehen. Hatte er den Brief erhalten und folgte er ihr? So wie sie es erhoffte? Ihr Herz zog sich zusammen und Kälte breitete sich in ihr aus, bei dem Gedanken er könnte ihr nicht gefolgt sein. Kein Interesse mehr an ihr haben. Mit entschlossener Mine setzte sie ihren Weg fort.

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