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Ob es wohl jemals normal wird?

Das war, interessant, ob es wohl mal normal für uns werden wird, und ob dies etwas gutes wäre?

Nachdem Sieghelm und Traviahold miteinander geredet hatten, Delia und ich saßen die ganze Zeit über vor dem Speisesaal, was wirklich amüsant war, wussten wir doch beide das, wenn wir wissen wöllten worüber Sieghelm und Traviahold sprechen, so gebe es mehr als genug Möglichkeiten derer wir uns bedienen könnten. Jane war in der Zwischenzeit, begleitet von Igan, aufgebrochen um Leutnant Hagen aufzusuchen, was sich als nicht sonderlich erfolgreich herausstellte. Der gute Leutnant war mitsamt eines der Ritter des Baronets ausgeritten, hinzu kamm das sich eine fragwürdige Stimmung verbreitete.

Uns war die Lage nicht geheuer und wir beschlossen, vorsicht walten lassen, unsere Pläne zu axxelerieren…

Unerwarteter Weise gab es jedoch noch eine Mitspielerin, wie wir, nachdem wir auf unseren Zimmern waren (die vorher von anderen durchsucht wurden, eine Frechheit, zumal noch nichteinmal die Bücher richtig zurückgestellt wurden, solche Dilettanten, ich werde mein Zimmer demnächst wohl wieder absichern müssen, ob Sieghelm etwas gegen eine Ignisphaero Falle einzuwenden hätte?) und das notwendigste eingepackt hatten, herausfanden. Der Körper der Magd Borianne Ackerknecht beherbergte nun den Geist der Vettel Kohlhütten (wie heißt es doch so schön gute Magier sind nicht umzubringen, wiewohl es wohl korrekter wäre zu sagen Herausragende Zauberkundige, jedweden Geschlechtes, sind nur mit entsprechenden Mehraufwand zu töten und selbst dann bleiben sie nicht, notwendigerweise, tot)  und Sie erkaufte ihren geliebten Räblein (und uns) etwas zusätzliche Zeit.

Der Wächter Torions, welcher den Auftrag erhielt die Raben umzubringen (wäre dies eigentlich ein Boronfrevel? Ich vermute es ließe sich sowohl als Frevel als auch als Nicht Frevel auslegen, immerhin gehört der Tod ja zu den Aspekten Borons und somit könnte das Töten der Tiere des Gottes des Todes als Gottesdienst interpretiert werden, auf der anderen Seite wird das töten der Tiere eines Gottes als Frevel betrachtet, hmm ob der Puniner und der Al’Anfaner Ritus dies wohl unterschiedlich betrachten? Notiz an mich, später nachschlagen), wurde von mir mit einer der Ketten, welche Skar Zht erschaffen hatte, bedacht, was primär zum austesten besagter Kette diente, sich aber später noch als recht nützlich erwies…

Am Palas floss die Zeit weiter und Torion konfrontierte uns, was sich als Fehler herausstellte. Jane wollte ihren Geist nutzen, Delia fluchte vor sich hin, Sieghelm, Igan und Traviahold tendierten zu ihren schärfsten Argumenten und ich wollte meine „Vermutung“ über einen von Skar Zhts „Quasithaumatursome“ „überprüfen“ (normalerweise favorisiere ich dahingehend ja andere Vorgehensweisen und hätte ich gewusst wie schnell sich das Problem auflöst hätte ich auch eher zu einem Tässchen Tee tendiert als zu einem minimal erforschten Thaumatursom, zumindest bot mir dies die Gelegenheit für einen kleinen Seitenhieb auf die ungetestete Thaumatursom Nutzung, mit den Worten: „Ach das macht es also“, wäre bestimmt interessant gewesen, wenn es etwas anderes gewesen wäre, wie ein Riss in der Sphärenwand…), welcher sich als Dunkelheitszauber herausstellte.

Nachdem die Dunkelheit sich ausgebreitet hatte, schoßen die Schützen auf der Mauer, allerdings nicht auf uns sondern auf Torion und sein Gefolge, Delia fluchte, Jane klappte ihr Buch zu und die anderen verließen die Dunkelheit…

Torion beschuldigte uns, vermutlich galt dies primär Sieghelm, der Nutzung der Hexerei, was ich, aus der Dunkelheit heraustretend, bestritt und danach in die selbige wieder zurücktratt… (Weil es eine der angenehmeren Dunkelheiten ist, diejenige, welche den Verursacher der Dunkelheit nicht stört…)

Im Prinzip zog Torion danach ab, von der Mauer traten Leutnant Hagen und einer der Ritter Torions herab, besagter Ritter und sein Knappe verschrieben sich Sieghelms noch nicht gegründetem Orden…

Sieghelm, Delia und Traviahold verkündeten nacheinander und bei anderen die Unabhängigkeit Hochstiegs.

Und nun, nun geht es darum einen Orden zu gründen, und diesen am besten noch zu legitimieren, bevor Torion anderweitige Äußerungen in die Welt setzten kann (Alternativ wäre es „amüsant“, wenn Torion und sein Gefolge unserem Dynamischen Jagdduo begegnen würde, vermutlich nicht für Torion und sein Gefolge)

Der verbliebende Wächter Torions schloss sich, nachdem ich ihn gefragt hatte ob er sich Sieghelm anschließen will oder nicht diesem an, trotz der Tatsache das es ihm freistand zu gehen (womit er aufgrund der Kette seine Probleme hatte)…

Die schwerste Götterprüfung

-die Gedanken Traviaholds-

 

Warum tun mir die Götter all dies an? Bis zur Rückkehr Sieghelms hatte ich so ein ruhiges Leben, mit großen Aussichten. Und jetzt, wenige Tage später? Mein Weltbild liegt in Trümmern, oder hängt zumindest ganz schief an der Wand meines Glaubens. Sieghelms Verschwinden schien meine Götter-Queste zu sein. Da passten die Erkenntnisse über die Familiengeschichte, Erfahrungen mit egoistischen unmoralischen Drachen-Magiern und Kämpfe gegen Dämonen gut dazu. Naja, der Echsenkaiser, die Reise in des Magiers Kopf und diese ganze Götter-Anker-Vortex-Geschichte hat mich schon ganz schön mitgenommen. Aber was würde ich trotzdem um eine Wiederholung der ganzen Erlebnisse geben, nur um die nächsten Stunden nicht erleben zu müssen? Mein Handeln hatte wenigstens ein klares Ziel: Die Familie retten, die Auserwählten schützen und die Feinde meiner Götter vernichten. Und heute? Ziele? Pah! Der von mir initiierte Bund der Gänsefeder geht einen Pakt mit einem Dämon ein und lehnt sich gegen die göttliche Ordnung auf und mein Bruder zu aller erst gegen die Familie. Und mittendrin? Ich… Gegen den Pakt habe ich ja noch protestiert – ohne ihn verhindern zu können – aber der Aufstand? Ich kann nicht anders, als aus Liebe zu meinem Bruder ihn zu unterstützen. Aber nicht nur das, ich plane ihn auch noch mit. Ich rede mir ein es für die Götter zu tun, für das Wohl der Welt. Aber würde ich das alles auch tun, wenn Sieghelm nicht mein Bruder wäre, sondern nur ein dahergelaufener niederer Adliger? Ich fürchte nicht. Und damit zweifle ich wieder an mir selbst. Heute scheint der erste Tag meines Lebens zu sein, an dem ich nicht weiß, welcher Schritt mein nächster sein soll, welcher der richtige wäre. Vielleicht ist heute der letzte Tag meines alten Lebens. Und das, wo ich mich grad erst an mein neues Ich gewöhnt habe. Ich hoffe meine heilige Mutter versteht mich besser, als ich mich selbst und wird mir verzeihen und mich an ihren Tisch holen, sollte ich heute den falschen Weg einschlagen. Denn egal, wohin mich mein Leben noch führt, gewiss ist nur eins: Ich werde nie meinen Glauben an die Zwölfe, ihre Ordnung und ihre Wahrheit verlieren!

Aufstand der Gänsefeder

Na nun ist aber einiges in Bewegung. Kommt denn nie Ruhe in diese Gruppe? hm… solange wir von den Jenseitigen bedrängt werden wohl nicht. Das Gute ist, dass bald mein Kalkarib wohl aus den Klauen der Dämonen befreit werden kann. Wenn der Dämon sein Wort hält und meistens tun sie das haargenau, dann wird mein Mann mich bald wieder in seine Arme schließen können. Vielleicht lassen ihn die ganzen Erfahrungen der letzten Tage ihn etwas liberaler werden, was den Umgang mit Magie und meine Erwähltheit betreffen. Den Weg der dazu führte, dass Nehazet und ich nun das Abkommen mit dem Dämon haben ist dunkel, jedoch nicht umunkehrbar. Das Abkommen dient als Mittel zum Zweck und für die Gemeinschaft und auch für meinen Mann und mein Kind würde ich alles tun. Meine Kinder… was mit Hilal ibn Kalkarib wird ist, sofern er die Geburt übersteht, recht klar. Jedoch das dämonische Kind in mir, was soll mit ihm werden? Soll ich ihm wie einem verunstalteten Kind die Brust verweigern und es töten? Soll es an einen Tempel der Zwölfe gegeben werden? Soll meine Mutter es aufziehen? Oder vielleicht gebe ich es zu Azzeroth als dämonischen Pflegevater, in dessen Spähre es gehört? Es könnte auch an Emir Rafin ibn Rizwan gegeben werden. Unseren „Nachbarn“ in Mhanadistan. Dies könnte unser politisches Band stärken. Eines steht fest, für dieses Kind kann ich nicht die richtige Mutter sein. Ich werde einmal Nehazet fragen was er für angemessen hält. Töten würde ich es nur ungerne, es ist immerhin die Frucht meines Leibes.

Wo wir gerade bei undurchsichtigen Wegen sind. Mein Sieghelm ist schon ein tapferer und treuer Kerl. Eigenwillig aber tapfer und treu. Er wollte sich mit mir zeichnen lassen. Das Mal eines Dämons auf sich nehmen. Undenkbar! Er ist wirklich eine reine Seele, fast schon kindlich rein, und das soll er auch bleiben. Gut das Nehazet für ihn einsprang. Er kann besser mit dererlei Dingen umgehen. Außerdem trägt er so zur Stärkung der Gruppe bei und das kann doch nur in Travias Sinne sein oder?

Tja und nun nach all den Diskussionen muss ausgerechnet ich diejenige sein, welche Sieghelm auf seine Rondragefälligkeit hinweist und die Gruppe ermahnt den Weg der Götter und zwar jeder Auserwählte zu forderst den Weg seiner Gottheit einzuhalten. Und das mir! Man stelle sich vor,
– eine Aranische Hexe, ein mittelländischer Kriger, ein Geweihter der Tavia, ein tulamidischer Magier eine Gelehrte Dame und ein Thorwaler, sitzen in einem Raum –
… hm… das klingt wie die Einleitung eines echt schlechten Witzes, so wie „Kommt ein Praiosgeweihter in eine Taverne…“ oh man… Also anders.
– Die Auserwählten der Götter kamen zusammen um den Aufstand der Gemeinschaft zu besiegeln. Jener Aufstand soll der einst als „Aufstand der Gänsefeder“ in den Geschichtsbüchern Erwähnung finden und als „Vertreibung Torions III.“ in die Familienchronik eingehen. –
Oh ja das klingt nach einer guten Geschichte! Nun dann Sieghelm, auf in den Kampf! Für die Götter, für Rondra und die Gemeinschaft der Gänsefeder!

Delias Gedanken

Verdammte Liebe?

Ich weiß es war ein Fehler, oh was für ein Fehler, sich mit einem Dämon einzulassen, aber was war die Alternative?

Eine Seele der Verdammnis anheim fallen zulassen?

Logisch betrachtet, ja, was ist eine Seele in der kosmischen Betrachtung gegen die Myriaden anderer Seelen, aber das geht von Annahmen aus, welche nicht korrekt sind, die Verdammnis Kalkaribs, wäre einem Loch gleich in Delias Emotionalen Eimer, gut vielleicht nicht gerade die beste Metapher, aber Metaphern, gehörten nicht gerade zu den relevanten Lehrinhalten in der AASAP. Und das wäre lediglich der Probleme beginn (naja oder Weiterführung), Delia ist das soziale Bindemittel der Gruppe, dankbarerweise, bei Travia wäre zu vermuten das mir diese Aufgabe zufallen würde, was grauenhaft, für alle Beteiligten (und mich) wäre, so würde die Verdammnis Kalkaribs zu schweren Schäden im zusammenhalt der Gemeinschaft führen…

Offen bleibt freilich noch die Frage, inwiefern können wir einem Dämon trauen, Lehrmeinung wäre, bis zum nächsten Bannkreis und/oder Excorcismus, wobei ein gemeinsamer Feind, wiewohl ich die Schlussfolgerungen Azzeroths nicht teile, vor allem der Zwiebelvergleich, wenn es doch eher, wie nach kurzem nachdenken, jedem vernünftigen Wesen klar sein müsste, das der Vergleich mit einer mit Luft gefüllten Blase, welche von außen ange-/zerstochen wird, viel eher zutrifft, vor allem, wenn wir bedenken das es unendlich viele Übertrittspunkte von außen in die siebte Sphäre gibt und nur endlich viele in die anderen Sphären…

aber ich schweife ab, wo war ich achja, ein gemeinsamer Feind könnte sich als verbindendes Element herausstellen, wiewohl allerdings nur für die Zeit (oder eventuell nur einen Teil der Zeit) der gemeinsamen Feindschaft, weiterhin kompliziert wird dies dadurch das es wohl noch andere Dämonische Auserwählte gibt, achja es existieren wohl Dämonische Auserwählte, was die ganze Sache noch komplexer macht, stellt sich nur die Frage, was ist mit den Halbgöttern, freien Dämonen, Elementen, anderen Gottheiten und weiteren Wesenheiten?

Die Übereinkunft, das Wort Pakt ist im Zusammenhang mit Dämonen, leicht, negativ belastet, mit Azzeroth sorgt, wenn seinem Wort geglaubt werden kann, immerhin dafür das er sich nur, nach Anruf (Kurzform von Anrufung, so wirklich gefällt mir der Neologismus nicht, vielleicht fällt mir später ein besseres Wort ein), in unsere Angelegenheiten einmischt. Was immerhin bedeutet, wir können Kalkarib retten und werden Azzertoh los.

Negativ ist dafür natürlich die „dämonische Zeichnung“, welche ich später definitiv genauer untersuchen sollte, welche Azzeroth Delia einbrannte, und jedem anderen der im Sinne dieser Übereinkunft Azzeroths Feuer rufen wöllte…

Sieghelm wollte sich als Opfer anbieten, weil er heroisch der Ansicht war, das Delia diese Bürde nicht alleine tragen sollte, an und für sich, eine gute Idee, in gewisser Weise, wäre da nicht das Problem gewesen, das es sich um einen Dämon handelt, das Sieghelm Geweihter einer Gottheit werden will und das er ein Geweihtes Objekt mit sich herumschleppt und dann wäre da noch der Geweihte in der Familie, aktuell wohl das einzige Familienmitglied das zu ihm hält. Die letzten drei Punkte machen sich nicht sonderlich gut, mit dem ersten Punkt…

Alle anderen tragen ebenfalls die Gegenstände ihrer Götter mit sich herum, entsprechend negative Konsequenzen fürchtend, gab es also nur eine logische Schlussfolgerung, wiewohl dies eine, wie schon festgestellt, grauenhafte war. Ich musste mich zeichnen lassen, der eventuell zu entstehende Schaden durch die Zeichnung der anderen, wäre in dem Konflikt zu groß gewesen um diesen zu riskieren.

Hinzu kommen noch persönliche Gründe, aufgrund von Delias Erinnerungen, kann ich nachvollziehen (und mehr) was Delia empfindet, wenn ich dies mit meinen Emotionen in Vergleich setzte, Zafia würde da in die Gedanken springen, und dann noch bedenke das ich meinen Teil zu dieser Emotionalen Katastrophe beigetragen habe, einmal in ihrem Geist und dann durch den Exorcismus, habe ich iin gewisser weise ihr Gegenüber eine Verpflichtung mein möglichstes zu tun um Kalkarib zurück zuholen und diese Familien wieder zusammenzubringen.

Also habe ich, zum Schutze der Gemeinschaft und der Gemeinschaften, etwas getan was ich nie für möglich gehalten habe, gut ich hatte auch nicht gedacht von einer Gottheit (und dann auch noch von Travia) auserwählt zu werden, ich habe mich von Azzeroth zeichnen lassen und somit verhindert das ein anderer (namentlich Sieghelm) diese Bürde tragen muss. Wenn weiterhin bedacht wird, das die Gemeinschaftsentscheidung auch, zu gewissen Teilen, auf mich zurückgeht, ist es passend das ich dies tat. Die Zeichnung findet sich auf der außenseite meiner einen Hand, nicht die mit dem Siegel, das hätte sich eventuell negativ ausgewirkt und sieht wie eine Narbe in, ich weiß nicht wirklich wie ich es beschreiben soll, „Flammen-„/“Tränen-“ Form (?) aus…

Wiewohl ich nicht umhin komme, festzustellen, das, wenn meine Vermutung zutrifft, es sich als relativ einfach erweisen sollte Delia aus dieser Vereinbarung zu entbinden, in diesem Fall wären ihre „Antimagischen“ Neigungen gerade zu von Vorteil, bei mir auf der anderen Hand, wäre es um ein vielfaches schwerer…

Interessant war daran noch, das Calzifer soetwas wie eine feurige Korrespondenz mit Azzeroth entwickelt hatte und somit den heißen Draht zu ihm darstellte…

Was so seltsam ist, das ich darüber definitiv eine Arbeit schreiben sollte, nur wann…

Danach löste sich unsere kleine Versammlung in dem Kaminzimmer auch wieder auf, mit Jane kamm ich noch kurz auf das Problem der Organisation meiner Tätigkeiten zu sprechen (wiewohl ich kein Problem hätte, wenn ich wenigstens ein [Bruch-]teil der normalerweise notwendigen Zeit zur Lösung/Umsetzung dieser Probleme hätte, machmal habe ich echt den Eindruck das die anderen Glauben ich wäre ein Wunderwirker und kein Zauberer), schließlich entwickelte sich die Idee der Verwendung von Listen aus, wobei ich diese eigentlich nicht bräuchte, ich könnte mir die Sachen auch einfach merken, aber eventuell könnte es tatsächlich hilfreich sein, zur Planung/Umsetzung es geordnet schriftlich festzuhalten und fokusiert an einem Problem (was ich ja gerne tun würde, aber in diesem Land geht anscheinend jeden Augenblick etwas katastrophal schief) zu arbeiten, ich hege ja meine Zweifel, werde es aber dennoch ausprobieren, ich meine was ist schon das schlimmste was passieren könnte?

Ironischerweise war allerdings keine Zeit sich mit den Listen zur Organisation meiner Arbeit auseinanderzusetzen, weil ich die Zeit stattdessen mit Arbeit verbracht habe, in diesem Fall, habe ich mich mit dem Problem der Thaumatursomerstellung beschäftigt, bislang weiterhin nur theoretisch versteht sich, wie auch praktisch, wenn die Materialien größtenteils fehlen…

Achja und natürlich an dem kleinen Nebenprojekt von mir, Unsterblichkeit, ich denke nach einem Tod und der „Zeichnung“ eines Dämons sollte ich dem eventuell etwas mehr Aufmerksamkeit widmen.

Weiterhin kamm ich nicht umhin mich philosophisch mit dem Problem der Zeichnung und Erwählung auseinanderzusetzen und ob dies bedeutet das ich nun wieder in einem harmonischen Zustand bin, im Sinne der Überderischen Einflüsse?

Der nächste Tag begann da wo der vorherige aufgehört, mit weiterer Arbeit an den verschiedenen Problemen, es dauerte eine weile bis ich von „Frühstück“ erfuhr, ich war so mit anderen Sachen beschäftigt das ich schlichtweg, nicht daran gedacht hatte, in anbetracht der Tatsache das meine Arbeit so wichtig war, konnte ich diese aber auch nicht einfach zurück lassen, also bewegte ich mich mit meiner Feder, einem Tintenfässchen (in dem selbstverständlicherweise Tinte enthalten war), einem Buch und einigen Blättern Pergament zu dem Früchstück und diktierte meiner Feder meine Gedanken.

Ich war noch leicht in meinen Gedanken versunken als ich schließlich auf die anderen, oder zumindest einige der anderen traf, Jane, Traviahold, Azina und Maednir waren nicht zusehen, hätte ich gewusst, das dies eine Option gewesen wäre, wäre ich auch auf meinem Zimmer geblieben und hätte mich weiter mit den Problemen arkaner Natur beschäftigt.

Aber anscheinend war dies nicht wirklich eine Option, nach einiger Zeit begaben wir uns nach draußen um die anderen zu suchen und stießen schließlich auf ein heruntergelassenes Metallgitter.

Ich besah mir das Problem und fand auch eine einfache Lösung für das selbige, nur stellte sich heraus das in dem Kontrollbereich der Kette, eine junge Knappin war, welche von so beeindruckender Intelligenz war, das sie mich, auf Grund einer beeindruckenden Gedankenkette, beinahe erstochen hätte, weil ich angefangen hatte, als Zauberer, zu zaubern um ein Problem zu lösen. Als würde ich es sie wissen lassen, wenn ich sie verzaubern würde, ich bin ein Akademiemager und kein Scharlatan…

Und was ist es eigentlich mit all diesen Adligen die kein Bosparano verstehen?

Mit Sieghelms Erlaubnis „durfte“ ich endlich, ohne weiter um mein Leben zu „fürchten“ (vielleicht sollte der Knappin mal erklärt werden was wir die letzten paar Tage gemacht haben…),  das Problem lösen, umzu zeigen das ich nicht böses vorhatte ging ich also zu dem Problemfall (ein Metallstück, welches quer in der Kette war) und ließ dieses verrosten.

Danach ließ sich das Gitter wieder öffnen.

Wir schritten hindurch und die anderen waren auf der anderen Seite und verteilten noch Essen.

Sieghelm hielt eine kurze Ansprache, es wurde weiter Essen verteilt.

Nachdem dies erledigt war stießen auch der Vogt und Sieghelms älterer Bruder zu uns, mehr oder minder, und es kamm zwischen den Spichbrechern zu einem kurzen Meinungsaustausch, welcher schließlich in einem weiteren Gespräch mit Sieghelm mündete.

In diesem Gespräch ging es um die Zukunft Sieghelms, welches eine fasznierende Kehrtwende nahm, nachdem Delia auf Sieghelms Rondragefälligkeit hinwies, etwas was wir in unseren Überlegungen nicht wirklich bedacht hatten (denn wann ist diese je hilfreich?), und er beschlossen hatte einen Orden zu gründen oder Hochstieg für Unabhängig zu erklären, eventuell beides…

Traumgespinste

Nachdem Alyssia und Lechmin ihr Thaumatursom getestet hatten beschlossen Sie auf einen Sprung einen kurzen Abstecher zu machen, hatte Alyssia doch einen fasznierenden Traum gehabt, naja fasznierend für gewisse Leute. Er hatte nicht allzu viel Inhalt, abgesehen davon das Bienen und Schlangen vorkammen, eine alte Stadt und ein paar Inseln. Nein das wirklich interessante war, das Alyssia nicht die einzige war, die so einen Traum hatte,Lechmin hatte einen ähnlichen Traum vor Jahrzehnten und Alyssia erinnerte sich gut daran Erwähnungen so eines Traumes in einem alten Familienbuch gelesen zu haben.

Also beschlossen Sie das zu tun was Sie liebend gern zusammen taten, nachzuforschen, nur hatten Sie nicht allzu viel Zeit, gab es doch noch anderes was ihre Aufmerksamkeit fesselte oder bald fesseln würde, aber nichts sprach gegen einen kleinen Feldausflug, oder?

Aus dem Nichts auftauchen, so schien es, dauerte ihre Reise nur einen Moment und beide standen auf einer kleinen Insel, das Meer peitschte gegen das Felsgestein und hatte in den Jahrhunderten seinen Eindruck hinterlassen und den Stein geformt. Die Sonne schien und vermittelte ein idylisches Bild, einen kurzen Spaziergang später, mehr oder minder die Flora und Fauna der Umgebung ignorieren, was Lechmin einfach gelang, aber für Alyssia ein größeres Problem war, aber was sollten Sie machen, ihre tickenden Vinsalter Eier erinnerten Sie daran das für diesen Ausflug nur wenig Zeit herschte, tempus fugit wie es hieß, bis Sie endlich in eine Höhle nahe eines Vulkans gelangten.

Beide wussten, aus obskuren Gründen, das hier mal eine Schmiede war, aber das einzige was noch darauf hindeutete waren die alten Rußflecken. Ihr Blick fiel auf einen gewaltigen Stein oder eher ehemals ein gewaltiger Stein, nunmehr eine Ansammlung vieler kleinerer Teile des großen ganzen, doch hatte dies auch sein gutes. Wurde doch dadurch ein Blick auf einen anderen Gang freigelegt, welcher in eine massive Stahltür mündete, welche bis auf dasstilisierte Relief eines Segelschiffes und einer Schale, letztere war nicht stilisert sondern eingelassen, glatt war. Es gab Leute die hätten die Tür jetzt berührt und an ihr herum probiert, aber nicht Alyssia und Lechmin. Beide wussten genau wie gefährlich Thaumatursome sein könnten, wobei Sie die Tür noch nicht untersucht hatten, ob es ein solches ist, nunja Tempus Fugit, allerdings waren die verrosteten und zerbrochenen Spitzhacken am Boden ein Indiz dafür das andere schon ihr Glück an der Tür versucht hatten und ihre Methode des Schlüsselsersatzes wohl nicht funktioniert hatte.

Alyssia war gerade dabei zum sprechen anzusetzen, als Lechmin ihr bedeutete auf die Taschenuhr zu sehen, ihre Zeit war abgelaufen und Sie mussten sich eilen, wenn Sie nicht zu spät kommen wollten. Lechmin versicherte Ihr, Sie würden wiederkommen und die Höhle ordentlich untersuchen. Womit Sie auch wieder verschwanden und anstatt in einer Höhle nun im Schatten einiger Bäume standen.

Ein magisches Geschenk für Hochstieg

Im Temeplinneren herrschte ein beklagenswerter Zustand, überall waren kranke oder anderweitig geschundene Menschen und auch den Geweihten ging es nicht sonderlich gut.

Dennoch taten diese was in ihrer Macht stand und mehr um das Leid zu lindern und Mildtätig zu wirken, es schien als eilten sie von Liege zu Liege und der Meister der Ähre Elkiof sah so aus als hätte er mehrere Tage nicht geschlafen als Nehazet ihn endlich in seinem alchimistischen Laboratorium fand.

Trotz der tatsache das es in Hochstieg recht einfach war Nehazet zu erkennen, benötigte der Geweihte etwas längere Zeit um Nehazet einordnen zu können.

Doch kaum das sich Erkenntnis auf Elkiofs Gesicht zeigte, waren die beiden auch schon wieder mit der Behandlung der Meisterin der Esse beschäftigt, Nehazets theoretische Tinktur wurde in der Zwischenzeit zusammengebraut und Elkiof hatte vor diese zu verabreichen.

Etwas verwirrend wurde schließlich nur, das Nehazet sich bislang eher theoretisch mit der Venik auseinandergesetzt hatte und dementsprechend das Wissen um die Behandlung nicht wirklich praktisch war, und der Tatsache das es ungünstig ist sich mit verschiedensten Metallen vollzustopfen, etwas was eine Geweihte des Ingerimms, nach Nehazets Meinung, eigentlich hätte wissen sollen.

Aber es gelang schließlich beiden das Heilmittel zu verabreichen und Nehazet nutzte kurz darauf noch seinen eigenen Fähigkeiten der Magica Curativa um der Geweihten Leib zu stärken, doch ob diese Bemühungen ausreichen konnte zu dieser Stunde noch nicht gesagt werden, zumindest schien es die Lage nicht zu verschlimmern.

Nachdem dies getan war, und gerade Nehazet nicht unbedingt in der Nähe solch eines Krankenherdes sein sollte, verbrachte er doch schon ausreichend Zeit in seiner Kindheit und Jugend im Krankenbett begab dieser sich wieder nach draußen, nun allerdings mit Kopfschmerzen.

Unterwegs traf er auf Jane, diese erzählte ihm kurz das eines der wenigen belesenen Individuen, während ihrer kurzen Abwesenheit, getötet wurde, womit sich Nehazets Kopfschmerzen verstärkten und er nicht umher kamm zu denken, das Eskalation mit spitzen Gegenständen für Hochstieg typisch zu sein scheint.

Weiterhin unterbreitete Jane noch den Vorschlag das Tornia zu einer „Hauptfrau“ Khorestans ernannt werden könnte, vermutlich dank der Kopfschmerzen und Nehazets eigenem Verständnis der Welt (nicht geholfen durch die Erinnerungen von Delia, welche sich in so einem Fall schon als zweischneidige Klinge geäußert hatten), folgerte er das Jane Tornia als Shanja für Nehazet vorschlug. Was ihn etwas verwirrte und er folgerichtig darauf hinwies das dies wohl zu Komplikationen mit dem Harem, mit dem Nehazet nach wie vor nichts anfangen konnte, erwiesen sich die dortigen Damen doch nicht wirklich als brauchbare disputierpartner in den interessanten Bereichen der Magietheorie oder der theoretischen Alchimie, der Philosophie oder anderer für Nehazet interessanter Gebiete, manchmal verzweifelte er doch an der Weltfremdheit der ihn umgebenden Welt…

Aber schließlich konnte Nehazet das misverständnis für sich aufklären, Jane schlug Tornia wohl eher als Hauptfrau im militärischen Sinne vor, als Person, welche das neugeplante Hospiz und die Schule von Jane schützen sollte.

Für Details war in diesem Zusammenhang im Moment wenig Zeit, so dass sie wohl demnächst nocheinmal genauer darüber sprechen würden.

Anschließend trennten sich ihre Wege wieder Jane eilte zum Perainetempel um dort zu helfen und Nehazet ging auf sein Zimmer um sich neue Kleidung auszusuchen, hatte die Kleidung die er momentan trug doch etwas stark gelitten, noch ein Satz Kleidung, welcher geflickt werden darf, toll erst ist die Kleidung im Wurm und dann das. In Anbetracht des Verschleißes war er am überlegen ob es nicht sinnvoll wäre die Interpretation der fünf Gewänder, weiter zu dehnen und diese eher als Kategorisierungen anzusehen. Und wenn er schon dabei ist, könnte er auch das Reisegewand, theoretisch, praktikabler gestalten, Taschen wären besipielsweise hilfreich, um nur eine Sache zu nennen. Vielleicht sollte er auch etwas Blutblatt angesteckt an das Gewand mit sich herumtragen, damit es immer recht schnell griffbereit ist, über die Reaktion des Blutblattes könnte er Schlussfolgerungen auf starke arkane Strömungen in der Umgebung ziehen, so würde es beispielsweise in der nähe dämonischer Präsenz verfallen. Aber wie genau das neue Gewand zusammenzustellen war, darüber könnte er auch später nachdenken, nun war ein Bad das nächstgelegene Ziel.

In der wohligen Wärme des Bades eintauchend musste er wieder an den Vortex denken, seine letzten Überlegungen in den Bereich gingen in die Richtung das die arkane Dichte des Vortex weitaus höher sein müsste als die von Dere, eventuell lag dies an einer mangelnden Nayrakiskonzentration, woran genau es lag konnte er noch nicht sagen, aber die flexible Natur der Magica Vortex, wie Nehazet erst kürzlich feststellte deutete auf einige Probleme in der Zukunft hin.

Nachdem Bad kleidete sich Nehazet, eher aus Notwendigkeit, denn aus Eitelkeit in das Große Gewand, jenes war eigetnlich zur Manipulation des Unbelebten gedacht, aber was war die Alternative, das leichte Gewand und das Reisegewand waren mehr als mitgenommen und das Konventsgewand war nicht nur unpassend sondern beinahe ähnlich thermisch nicht isolierend wie die Invokations und Convokationsgewänder, er würde sich tatsächlich nue einkleiden müssen, später, jetzt gab es ersteinmal wichtigeres zutun.

Auf seinem Zimmer ging er seine Notizen durch, er könnte den physichen Corpus des einen Teiles des Thaumatursomes zum öffnen, des Thaumatursomes zur Behütung des Dracheneis, hier herstellen, womit zumindest das schonmal erledigt wäre und die Götter wussten (gut Nehazet auch), das noch so viel mehr anstand, das er genauso gut damit anfangen konnte um den gewaltigen Berg an Aufgaben, Aufträgen, Problemen und weiteren Störungen von den wichtigen Dingen im Leben, wie der Forschung oder einer guten Tasse Tee, zu erklimmen und Stück für Stück abzutragen, sodass er sich diesen angenehmeren Dingen zuwenden konnte.

Die Idee den silbernen Zylinder in seinem Zimmer herzustellen verworf er ähnlich schnell, wie dieser entstand, stattdessen suchte er die Schmiede im Hof auf, jene wurde gerade genutzt und war auch nicht wirklich geeignet für die filigrane Tätigkeit, welcher sich Nehazet zuwenden wollte, außerdem half es natürlich nicht, das sein Handwerskzeug, aufgrund der notwendigen Größe von der Stallmeisterin belächelt wurde, pah als hätte er einen Schlüssel mit dem Groben Werkzeug herstellen können, gut es wäre wahrscheinlich möglich, aber der wäre dann doch etwas groß, was sollte mit so einem Schlüssel gemacht werden, die Stadt aufgeschlossen werden?

Also begab er sich auf die Suche nach geeigneteren Einrichtungen und ging zum Ingerimmtempel, in diesem erklangen die Ambosse unter den Schlägen mit metallenen Objekten und andere Tätigkeiten stimmten in diesem harmonisch akustischen Malheur ein, welches nach Nehazets Meinung zu laut war, ob sie wohl ein interesse an einem Siegel der Stille haben würden, dachte er sich kurz?

Doch kaum war der Gedanke gekommen, so wurde er auch schon von einem der Gottesdiener angesprochen, Nehazet legte sein begehren vor und der Tempeldiener stimmte zu, unter anderen Umständen hätte sich Nehazet nicht solange mit dieser Problematik beschäftigt, aber der Schutz eines Dracheneies erfordert doch etwas Einsatz, zumal es hilfreich war, bei der Ablenkung von der Tatsache das er einiges an Schrifttum benötigte, welches hier nicht existierte, was wahrlich niemanden überraschen sollte, vor allem wenn man bedenkt das die Person die gerichtet wurde der Bibliothekar war…

Eine Tatsache, welche sich bestimmt nicht rächen wird, zumindest solange sie kein Buch suchen, also ja, schloß Nehazet seine Gedanken, es wird sich für die Leute in Hochstieg tatsächlich nicht rächen, den Impuls Leuten Flüche auf den Hals zu schicken, welche die Töchter Satuarias haben, war schon verständlich, dachte sich Nehazet.

Ehe er aus dem Tempel ging wurde er noch auf die Möglichkeit hingewiesen das er etwas spenden könnte, er ließ sich dabei natürlich nicht lumpen und gab freilich das, wovon er der Meinung war es könnte dem Tempel am meisten helfen, ein Stück Pergament. Doch nicht irgendein Stück Pergament, nein es war das Stück auf dem das Rezept zu dem Antidot der Beschwerden der Meisterin der Esse aufgelistet war, welche sie sich zuzog durch intensiven Kontakt mit ihres Gottes Element.

Auf dem Zimmer in seiner Burg machte er sich erneut an die Arbeit bezüglich des Thaumatursoms.

Wurde jedoch schließlich von einer Magd, wie so oft, gestört, irgendeine Art von Hinweis, um nicht gestört zu werden, wäre vielleicht ganz sinnvoll, sinierte Nehazet auf den Weg ins Kaminzimmer, irgendwas in Richtung eines stylisierten Magus und den eingravierten Worten „du kommst hier nicht vorbei“, nein das ist unpassend, vielleicht eher ein Alchimist gebeugt über seine Instrumente mit den Worten „Experiment in Gange nicht stören“, auch unpassend, ja genau vieleicht ein Gelehrter mit einer Tasse Tee und den Worten „Wichtige Gedanken und Tee trinken, nicht stören“, vielleicht doch eher was anderes.

Wie sich herausstellte wurde wohl soetwas wie eine Versammlung im Kaminzimmer einberufen, darüber das er nicht informiert wurde, war er dann doch etwas irritiert.

Es wurde verschiedenstes beredet, unter anderem das Jane, mitsamt Tornia nach Khorrestan aufbrechen wollte, was naheliegend war, zumindest für Nehazet, um eine Schule in Khorrestan aufzubauen, half es meist vor Ort zu sein. Das Sieghelm eventuell sein Lehen verlieren würde, wbei Nehazet nicht einschätzen konnte wie akut diese Gefahr war, wusste er doch nicht um den Grad der Starrköpfigkeit von Sieghelms Vater. Das Traviahold erpicht war das komplette Junkerngut mit Schreinen und Tempeln vollzustellen, mehr oder minder jedenfalls, in die gleiche Richtung ging auch Nehazets Einwurf, das er einen Traviatempel stiften wollte, sozusagen als Geschenk für die Gemeinde.

Und natürlich das die Bevölkerung mit Nahrung zu versorgen wäre, was Nehazet dazu führte sich zu merken, es wäre eventuell gut, einige Vorräte in Khorrestan anzulegen um im Zweifelsfall einige hundert zusätzliche Leute kurzfristig mitversorgen zu können, war doch nicht ausgeschlossen das auch Khorrestan von ähnlichem heimgesucht werden könnte und es half auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

Nehazet schlug vor das Problem der hungernden Massen auf magischen Weg zu lösen, es wäre möglich ihnen etwas zu essen herzuzaubern, ihnen also das ein oder andere Mahl so darzubieten. Vorteilhafterweise würde dadurch auch gleich ein Platz für den Traviatempel frei werden…

Ein erster Schrei nach Hilfe!

Zu Händen des Büttels von Hardtfurten

 

Travia zum heiligen Gruße!

Ich weiß nicht, ob in Hardtfurten schon Kunde von den zahlreichen Ereignissen in Hochstieg eingegangen ist. Ich vermute aber, dass die Vorgänge auf dem Roten Riesen auch euch nicht gänzlich verborgen blieben. Diese Ereignisse, deren Erzählung den Rahmen dieses Briefes sprengen würde, führten dazu, dass Hochstieg nun etwa 200 zusätzliche Seelen zu ernähren hat. Wie ihr euch denken könnt, sind die Vorräte auf einen solchen Zuwachs nicht vorbereitet.

Im Namen der Gütigen Mutter und meines Vaters, dem Baron von Dettenhofen, weise ich euch daher an, unverzüglich alle Vorräte, die ihr nicht akut benötigt, nach Hochstieg zu schicken. Ihr werdet selbstverständlich einen Ausgleich erhalten, so dass niemand in eurer Gemeinde Hunger leiden muss, wie es ganz Hochstieg tut.

Die Götter und ganz Hochstieg werden euch danken!

 

In deren Namen

Traviahold Badilak von Spichbrecher

Geweihter der Herrin Travia

 

Bündelung der Kräfte

Wie können wir unsere Kräfte bündeln? Wie können wir der Lage Herr werden? Kaum haben wir Turnak’riin mit Hilfe der Vettel Kohlhütten vernichtet, stehen wir vor dem nächsten Problem: die befreiten Sklaven sind unzureichend versorgt. Die Stadt Hochstieg ist an ihrer Belastungsgrenze angelangt. Die Vorratskammern sind leer. Der Vogt und der ältere Bruder Sieghelms sind untätig. Sieghelm verliert vielleicht sein Lehen, wenn er die von Rabenmund nicht heiratet oder anderweitig bei seinem Vater in Ungnade fällt. Wir müssen etwas tun! Zunächst müssen die Menschen ausreichen versorgt werden, damit sie sich auf die beschwerliche Heimreise zu ihren Familien machen können. Zum Glück konnte Ifirn ihren Vater schließlich überreden seinen Griff um die Trollzacken zu lockern. Obgleich ich der Ansicht bin, dass der strenge Winter hier nur so lange anhielt, damit das Dämonengezücht den Roten Riesen nicht verlässt. Nicht auszudenken was passiert wäre, hätten sie zur Schneeschmelze Hochstieg überrannt. Der Alte vom Berg hat uns alle gerettet!

Als ihr diese Erkenntnis erfährt, betet sie in stiller Andacht gen Firun: „Wir danken dir für deine Weitsicht. Herr über Eis und Schnee. Gebieter des Winters. Dank deiner Strenge ist uns unser Sieg geglückt. Ich widme dir diesen Sieg über das dämonische Gezücht, auf dass du stolz auf uns ein mögest.“ Dabei umfasst ergriffen sie den abgetrennten Zahn des Achorhobai, der um ihren Hals baumelt. „Tod den Dämonen, wie es dein Wille ist.“

Noch einmal tief einatmend setzt sie sich wieder bequem hin und verfolgt ihren vorherigen Gedanken weiter.

Vielleicht können die Trollzacker uns helfen. Nicht nur die jetzige Hilfe für Hochstieg liegt mir im Sinne. Nein, ich fürchte, mit der Zeit könnte das Haus Spichbrecher zu der Ansicht gelangen, die Trollzacker bedrohen den Frieden in diesem Land und legen es auf eine Konfrontation an, die für beide Seiten verlustreich enden wird. Des Vogtes harsche Worte geben mir zu denken. Und dass es so wenig Wissen über sie gibt, ist bedenklich und gefährlich. Nichts ist unheimlicher als das Mysteriöse. Würden die Trollzacker nun entgegen allen Vorurteilen überraschend und Einmalig zur Hilfe eilen, würde die Bevölkerung Hochstiegs das wohlwollend stimmen.

Nur warum sollten sie uns helfen? Ich werde während der Jagd Ausschau nach ihnen und ihren Spuren halten. Vielleicht ergibt sich ja eine Chance. … Obwohl, wenn ich es recht bedenke … Boran war nicht sehr erpicht darauf, mein dargebotenes Proviantpaket anzunehmen. Auch Blut war unsere Hilfe nur Recht, weil wir ihm zu seinen Shakriin, seinem Schamanen, brachten, wo er durch dessen Hand sterben wollte. In Ehre sterben wollte. Ehre. Das scheint ihnen auf irgendeine merkwürdige Art und Weise wichtig zu sein. Nur auf welche Art? Wie packt man sie bei ihrer Ehre?

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Azinas Gedanken

Tulamidischer Teetratsch, Teil 1

Während einige Leute sich mit Problemen hunderte Meilen entfernt im eisigen Darpatien herumschlugen, bereitete Isaria sich auf ihre Gäste vor, ob es wegen der Kunde um die alte Vettel Kohlhütten war, wegen der baldigen Obhut eines mächtigen Artefakts oder einfach nur ein Besuch von der lieben Verwandschaft und alten Freunden, das stand in den Sternen…

Der erste Gast der eintraf war Endora, sie war eine alte Hexe, selbst aus Isarias Perspektive, aber dennoch gelang es ihr bislang nahe des Pulses der Zeit zu verbleiben, was wohl darin begründet lag, das sie als Schöne der Nacht sich intensiv mit den Strömen der Gesellschaft auseinandersetzte und sich so eine gewisse soziale Ader, für ihren Puls, erhalten hatte. Es war ein offenes Geheimnis das Endora keine Freundin der Prophetie war, außer ihrer Sicht nahm das den Spaß aus dem eigenen erleben, hinzu würde natürlich noch das einzwängen des freien willens auf einen prädestinierten Weg kommen, was ihr als Person, welche selbst, liebend gerne, andere manipulierte nicht gefiel…

Aber es ging tiefer als das, Endora war Isarias Tante und so wie Isaria, verfügte auch ihre Mutter über die Fähigkeit auf die Seiten Fatas einen Blick zu werfen, und sie verschrieb sich dieser Fähigkeit und ging in dieser auf, ganz im Gegensatz zu Endora, der diese Fähigkeit vorenthalten blieb. Nun mag Endoras Gefühl ursprünglich in einem gewissen Neid um eine nicht vorhandene Fähigkeit begründet liegen, aber da Endora noch lebt und ihre Schwester, die Seherin, nicht, nun ja das ist der, wahrscheinlich, triftigere Grund für ihre Gefühle gegenüber der Prophetie…

Sei mir gegrüßt Endora„, begrüßte Isaria ihre Tante, ohne von ihrem Kessel aufzusehen (was einer der weiteren Gründe Endoras war, warum sie Prophetie nicht ausstehen konnte, es war so verdammt schwer Leute zu überraschen, auf der anderen Seite konnte man sich auch nicht darauf verlassen, erwartet zu werden, wenn man unangemeldet jemanden besucht, es war einfach nicht zuverlässig… was auch gut war, aber trotzdem…).

Auch du seist mir gegrüßt Isaria, aber das wusstest du ja schon…“ Erwiderte Endora, auf ihre Art Isarias Gruß, ohne lange zu fragen nahm sie sich einen Becher, wie sie zähneknirschend sah, des vorbereiteten Tulamdischen Tees.

Isaria sah das ganze mit einem schmunzeln, manchmal war es doch vorteilhaft über die Gabe der Prophetie zu verfügen dachte sie, jemanden wie Endora zu überraschen, wäre sonst erheblich schwerer.

Bist du gekommen um das Buch an Delia zu übergeben?“ Stellte Isaria eine der Fragen, von denen sie wusste, sie könnte Endoras Anwesenheit erklären.

Noch nicht, dafür ist noch Zeit, ich halte ja eh nicht viel von dem Buch, wenn es aber unbedingt sein muss, dann später.“ Führt Endora auf ihre eigene Art aus, so ganz glücklich scheint sie nicht damit zusein Delia ein Buch zu geben, auch wenn es wohl eher irgendwann (anscheinend möglichst spät) zu sein scheint, als demnächst.

Und weswegen hast du dich dann auf den langen Weg hierher gemacht?“ Fragte Isaria, die sich manchmal wünschte ihre Gabe der Prophetie wäre genauer…

Darf ich etwa nicht meine lieben Verwandten aufsuchen, ich bin immerhin deine Tante, wie du weißt.“ Erwidert, gespielt, Endora leicht angegriffen.

Natürlich darfst du das, es ist nur so das es andere Verwandte gibt, welchen es eher zuzutrauen wäre, auf einen Tee hereinzuschauen, so ganz ohne Hintergedanken und dergleichen…“ Erklärt Isaria ruhig ihrer Tante ihre bedenken.

Während die beiden Töchter Satuarias noch in ihrem verbalen Geplänkel verstrickt waren flog schon der nächste Gast herran.

Fortsetzung folgt…

Ein kühler Empfang

All das was, aktuell hier in Hochstieg passiert wäre bestimmt höchst fasznieriend, zumindest theoretisch, denke ich, wäre es nicht immens überschattet von den vergangenen Ereignissen.

Hinzu kommt noch das ich, wahrscheinlich, mehr Thaumatursome entwerfen und verzaubern darf, als menschen-/magisch- und mirmöglich ist (was also auch kein wirkliches Hindernis ist), weiterhin natürlich das weitere Studium der Vortexmagie, aber dazu bräuchte ich wohl meine Leihgaben an die AASAP, ich denk auch das ich meine ursprüngliche Hypothese bezüglich des Vortex etwas abändern muss, aber zum niederlegen meiner Gedanken werde ich wohl frühestens mit meiner, geplanten, Arbeit das „arkane Spektrum“ kommen.

Was geplante zukünftige arbeiten betrifft, so wollte ich noch eine Fortsetzung zu meiner Arbeit bezüglich optischer Optimierungen (ich weiß durchaus das sie so nicht hieß, ich hätte sie aber damals so nennen sollen, hmm vielleicht als dritter Teil, eventuell als Okkulte Optimierungen Optischer Opi?), hypothetischer, Arbeitsname das „Phantastische Licht“.

Und natürlich wäre dann noch die Arbeit, wahrscheinlich, eher für mich als zur Veröffentlichung über die diversen arkanen Traditionen, als „Vergleichende Riten und Traditonen“.

Ich denke das ich mehr als eine magische Feder brauche, wobei mich das natürlich vor andere Probleme stellen würde, also abgesehen davon das ich mehr als eine Abschrift mit einem Mal fertig stellen könnte, hmm ob der Zweistimmige Gesang der Elfen es diesen erlauben würde mehr als eine niederzuschreibende Information per magischer Federn zur gleichen Zeit zu fixieren?

Wenn ja, ließe sich dies reproduzieren (offensichtlich lautet die Antwort ja, die wichtigere Frage wäre also eher wie)?

Zumindest ist der Schlüssel zu der unzerstörbaren Schatulle für das erzelementare Drachenei schon partiell fertig, das wird ein Spaß die ganzen notwendigen Teile dafür zusammen zu bekommen…

Naja Sieghelm und Traviahold hätten jetzt ja genügend Gold um sich so ein Thaumatursom zu leisten…

Was war sonst noch, achja Sieghelm als Pate von Delias Kind/ern, damit wäre das wohl eine familiäre Angelegenheit, bedeutet dies nun das ich mich dort einmische(n sollte) oder nicht? Und selbst wenn ich mich einmische, brauchbare Alternativen kann ich nur bedingt anbieten, aus unerfindlichen Gründen, würde Kalkaribs Familie wohl etwas gegen mich einzuwenden, zumal ich mich auch nicht als Pate anbieten wöllte oder könnte, ich könnte nicht auch noch Zeit für das erziehen eines Kindes opfern, wenn ich doch schon ein ganzes Reich an kleingeistigen, nunja Geistern, also in den Bewohnern, habe, ganz zu schweigen von meiner Adoptivtochter(, welche sich mittlerweile wohl eingelebt haben dürfte, und ich weiß immer noch nicht wirklich was ich mit ihr machen soll, eventuell erweist sie sich als befähight genug mich in einer der geplanten Niederlassungen zu vertreten?) und all den anderen ermüdenden Tätigkeiten, welche von den wirklich relevanten Dingen, wie der Forschung ablenken.

WEiterhin wurde Sieghelm zum Held von allem möglichen erklärt, was beeindruckend gewesen wäre, wenn er dafür etwas getan hätte, also abgesehen vom herumtatschen an einem höchst fragwürdigem Thaumatursom, obwohl, wenn das ganze als Anstoß genommen wird, welcher sozusagen die Kugel zum rollen brachte, würde ihn das wohl, theoretisch, auf irgendeiner der höheren eher Metaphysikalischen Ebenen zum Helden der diversen Ereignisse machen. Hmm, wusste gar nicht das die Bevölkerung so bewandert in Philosophie ist, fasznieriend, irgendwas machen sie also in Darpatien auch nicht verkehrt (obwohl das war ja nur eine Frage der Wahrscheinlichkeit und Darpatien grenzt ja immerhiin an Aranien…[ welches wiederrum an den Rest der Tulamidenlande, mehr oder minder grenzt…])

Rechne ich die phantasmagorische Fanfare nun mit in der Rechnung auf oder tue ich das nicht?

Naja das ist eines von vielen, kleineren Problemen, welchen ich mich später widmen kann, zuerst einmal sehe ich mir den Zustand der mineralisch intoxikierten Ingerimmgeweihten in dem Perainetempel an, eigentlich sollte das Antidot schon hergestellt worden sein, so kompliziert war dies ja nicht….

Die anderen können in der Zwischenzeit ja mit Sieghelm zurück in seine Burg gehen und keine Ahnung, wahrscheinlich Feiern oder so, was kann schon großartig in der Zwischenzeit passiert sein, wir waren ja nicht allzu lange weg.

Ich muss mich später unbedingt nocheinmal mit Gasparin unterhalten, gehört er doch zu den wenigen Menschen hier mit denen man sich intelligent verständigen kann.