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Das Leben geht weiter

2. Namenloser

Die Berufung als Karawanenführung ist definitiv kein Beruf den ich auf Dauer ausführen will. Die Händler sind überheblich uneinsichtig und hysterisch. Ich bin nur froh das größere Katastrophen vermieden werden konnten. Es gab eine kurze aber interessante Begegnung mit einem Novadi der Ben Shadif sowie einem Stamm der Novadis die ihn Verfolgt haben. Der uns eine Schatulle mit einer Schriftrolle als Inhalt zu Aufbewahrung übergab bevor er weiter gen Nahgila flüchtete. Kurz darauf kamen uns weiter vermutlich nahezu zwei Dutzend Novadis uns entgegen geritten. Es ist immer wieder ein beeindruckendes Schauspiel an Reiterkunst und Kriegshandwerk wenn diese in Perfekter Formation auf ein Ziel zustreben. Allerdings wurden sie dieses Mal von einem gutes Dutzend Hobliten Gebremst. Immerhin hat keiner der Reisegesellschaft versucht zu fliehen die Novadis regieren da eher wie scharfe Hunde die erst mal zubeißen. Nun ja wie ich vermutete wollten sie den Reiter und die Schatulle aber ich hab mich entschlossen dass das Glück dem Mutigen holt sein sollte und hab die Schatulle verschwiegen. Ansonsten verlief die Reise recht ereignislos.

Am Abend wurde ich daran erinnert warum das Reisen als Frau in Regionen mit hohem Anteil an Novadis sehr anstrengend sein kann. Trotzdem konnte ich den Preis des Aufenthaltes auf ein normalem Niveau erhandeln. Auf Grund von Platzmangel Teilten wir Damen uns das Zimmer mit dem armen Sahib Selem. Ich hoffe die Nacht wird ruhig.

3.Namenloser

Nachtrag.

Die Nacht war alles andere als ruhig. Ich bin aufgewacht durch das laute Gebell des Hundes Backus. Er ist so gut erzogen das man oft nicht merkt das er im selben Raum ist. Trotz tiefster Nacht und absoluter Dunkelheit konnte ich vermutlich durch den schock angeheizt eine Bewegung vor dem Fenster erahnen. Später haben meine beiden Gefährtinnen mir erzählt das dort ein Seil hing. Ich weis nicht genau was passierte der Erzählung von Azina nach zu urteilen ging sie hinaus auf den Hof um die Wache zu benachrichtigen und wurde überfallen konnte aber ihren Gegner besiegen. Während dessen versuchte ich mich wieder zu beruhigen. Bei den Göttern warum musste es nur so dunkel sein. Nach mehrfachen aufzählen von alten werken im Geiste konnte ich auch etwas Schlaf finden. Delia hat mir auch ihre Hand zur Beruhigung gereicht ob sie ahnt welches Interesse sie in mir weckt?

Der Tag verlief für mich relativ ereignislos. Es gab aber eine sehr positive Entwicklung das Herr Selem dank dem werten Adeptus soweit genesen ist das er schon aus eigenen Kräften wenn auch mit Stütze wieder laufen kann. Auch der Angriff auf Azina am geistigen Abend scheint sich in wohl gefallen aufzulösen. Ich habe in einem sehr interessanten Gespräch mit Azina endlich herausgefunden das sie ebenfalls schon sehr weit gereist ist. Ich habe selten einen Menschen getroffen der in einem so jungen Alter schon soviel erlebt hat und es nicht in die Welt hinausposaunt. Obwohl die Verschwiegenheit wohl deutlich zu ihrem Gott Firun passt. Auch erzählte sie mir von einem Weißen Speer den sie anscheinend Verloren hatte. Ich habe auch wieder einmal hinweise gesehen wieso es Frauen gibt die das leben als Novadi sehr genießen auch wenn es größtenteils hinter verschlossenen Türen passiert. Doch der Umgang im allgemein die Abwertung und Geringschätzung als fühlendes Wesen führen mich immer wieder in Versuchung die Rondianischen Tugenden doch genauer kennen zu lernen. Allerdings ist das nur Gedankenspielerei. Und heute hat Delia bewiesen das eine Frau auch wenn sie komplett verhüllt ist erregender genauso erregend sein kann als wenn sie nackt vor einem steht.  Die Herrin Hesinde Möge mir verzeihen aber sie schafft es immer wieder mich zu reizen und wenn meine Gedanken wieder bei einem anderen Thema sind dann wirft sie sich erneut in Pose. Ob sie mein Interesse wohl verstehen kann? Vieleicht auch teilt? Aber .. nein vermutlich nicht. Sie wird … ich schweife ab. Das Bild von ihre gehört auf jeden Fall zu einem Meiner besten Werke. Auch wenn ich später noch Farbe hinzufügen werde. Nur zu gerne würde ich die Schönheit ihrer Haut mit dem Spiel des grünen Schleiers zeichnen. Die heutige Nacht verbringen wir wieder in Einzelzimmern. Das verwirrende an Novadis für die meisten reisenden Frauen ist das sie trotz der scheinbaren Ignoranz, der Unachtsamkeit und Überheblichkeit, sie die Perfekten Gastgeber sein können. Man kann einen Novadi nur schwer mehr beleidigen als das man eine Frau die sich im seinen Haus als Gast befand anzugreifen.

4.Namenloser

Wir sind wieder unterwegs. Es ist Herrlich wieder die Verantwortung der Führung an Herrn Selem abzugeben. Ich habe ein Gespräch zwischen Nehazet und Delia mitangehört. Es hat mich überrascht welche Möglichkeiten dem Adeptus offen stehen für die ein profanes Wesen erheblich mehr Kraft und Aufwand verwenden müsste falls es diesem Wesen überhaupt möglich wäre die Möglichkeiten nachzuahmen.  Auch hab ich nun die absolute Gewissheit das Delia wirklich eine Hexe ist. Dies vermindert allerdings ihre Faszination für mich nicht im geringsten. Im Gespräch konnte ich erfahren das Hexen sehr ähnlich wie Schamanen sind. Beide basieren darauf das man sie fürchtet und achtet und beide tun wesentlich mehr nützliches als ihr ruf vermuten lässt. Und beide werden dafür sorgen das jeder der ihnen oder ihren Freunden oder der Familie etwas übles will das bereuen wird. Auch habe ich herausgefunden warum die Junge Frau die uns als Söldner begleitet so schweigsam ist. Bei Nandus ich hätte schon früher meine Sorge vor Einmischung in fremde Kulturen überwinden sollen. Sie ist Taubstum. Und ihrer Schriftlichen Kenntnisse scheinen sich nur auf den Satz der ihren Namen vorstellt zu beziehen. Vielleicht fällt mir später ein weg ein wie ich die Sprachbarriere überwinden kann. Falls sie dies überhaupt zulässt. Immerhin wirkt sie im Gegensatz zu mir durchaus in der Lage für sich selbst zu sorgen. Nunja wir sind gen Abend am kleinen Dorf Quadanagar angekommen. Dort lebt anscheinend als Herrscher ein Troll. Ein faszinierender Anblick und eine weiter Sammlung für meine Skizze auch ein Beweis das ein Herrscher nicht sehr klug sein muss um einer guter Herrscher zu sein den dem Land und den Leuten Scheint es recht gut zu gehen.

5.Namenloser

Die Nacht war ruhig und ereignislos zumindest bin ich nicht wach geworden. Aber Azina wirkte merkwürdig angespannt war nur leider so verschlossen wie immer. Auf mich wirkte sie wie jemand der eine Schlaflose Nacht voller Sehnsucht verbracht hatte. Liebeskummer vermutete ich zu erst. Ich teilte meine Vermutung Delia mit und wir konnten beide es nicht vermeiden Azina hinterher zu gehen. Sie folgte einem alten Händler in ein Wirtshaus. Und setzte sich mit ihm an einen Tisch. Ich hab nicht genau heraushören können aber mir war da schon Klar das was immer sie von ihm begehrte er nicht so einfach abgeben würde. Wir sind dem Händler auf den Örtlichen Bazar gefolgt hatten ihn aber aus den Augen verloren. Allerdings wurden unserseits wir von Drei sehr Nachdenklich drein blickenden Novadis verfolgt die Delia und Azina einwandfrei als Sklavenhändler erkennen konnten. Doch als wir in der Nähe des Händlers stehen blieben bewies Delia welche Macht Hexen haben können. Sie murmelte eine Art Gedicht und scheinbar aus heiterem Himmel stützten sich alle Tiere auf diesem Markt auf die Novadis. Auch wenn es mir ein wenig Leid tat die Tiere leiden zu sehen so war ich sehr froh darüber das die Sklavenhändler wenigsten zu einem kleinem Teil erhielten was sie verdienten. Azina gestand uns darauf hin das sie den Speer in Besitz des Händlers wieder entdeckt hatte. Doch gerade als sie den Entschluss fassen wollte den Speer der rechtmäßig ihrer ist dem Händler durch List zu entwenden sprach uns eine alte Talishändlerin an. Für gewöhnlich halte ich nicht viel davon das Symbol der Hesinde wie einen Schild vor mir her zutragen. Eher bevorzuge ich es Ihr Wesen und Verständnis, sowie ihre Mission das Wissen zu mehren mit mir zu führen. Doch Delia lächelte mich an und riet mir dazu diesen Gegenstand zu erwerben. Ich gestehe ehrlich das, obwohl ich durch ihre plötzliche Unterstützung der Taliskrämerin schon eine Vermutung hatte, ich diesen Gegenstand vermutlich allein schon für dieses Lächeln erworben hätte. Ein gemurmeltes danke Schwester von Delia als sie von der Händlerin ein Amulett erhielt bestätigte meine Vermutung das es sich um eine weitere Vertreterin der Hexenzunft handelte. Für Azina hingegen gab sie den Rat sich in Gedult zu üben das sich alles fügen würde so wie die Götter es vorhergesehen haben.

Ein Tag Rast In Naggilah

30. Rahja. Nachtrag

Wir sind sicher und wohlbehalten in Naggilah angekommen. Dort habe ich die Leitung über die Karawane übernommen da sich kein andere gewillt gezeigt hatte. Es war das erste mal das ich für so viele Menschen für Unterkunft und Verpflegung verhandeln musste zum Glück hatte ich die alten Aufzeichnung des werten Herr Selem. Ich bin mir nicht sicher über diese Junge Azina mal ist sie erwachsen und weise und mal erscheint sie mir wie ein junges Kind. Die Rückkehr von Delia hat mich etwas überrascht aber ich denke im Prositiven Sinne. Vielleicht hat es etwas mit ihrem Hexischem Wesen zu tun aber die Hexen die ich bisher kennen gelernt hatte die eine im Swelttal war sehr zuvorkommen und Hilfsbereit gewesen wenn auch sehr alt und entstellt durch das Alter. Die anderen waren alles nur arme alte Frauen manchmal auch arme junge Frauen. Ich bin mir nicht sicher wie sehr ich dem Worten des Adeptus Nehazet da es sich bei ihr um eine Hexe handelt trauen kann. Auf jeden Fall versteht er sich gut auf den Grundsatz der Philosophie in den gebieten recht und Gerechtigkeit auch wenn ich nicht widerstehen konnte in seinem Monolog eine kleine Korrektur einzufügen. Ich bezweifle das viele den Genus eines Ordentlich geführten Disputs wirklich verstehen können. Die beiden Gefangenen Banditen die der Obrigkeit überstellt werden sollten auf jeden Fall nicht. Ich frage mich nur was er mit Geschenk meinte? Aber andere Länder andere Sitten, ich werde sehen welche Sorgen der nächste Tag bringen wird.

1. Nameloser

Auch wenn es ein verfluchter Tag ist so war er für sein Datum recht Ereignislos. Die Händler haben heute keine Stände aufgebaut. Die Leute waren viel zu Nervös um irgendetwas zu verkaufen. Ich habe mich aufgemacht um nach Söldner Ausschau zu halten. Und Heilkräutern für den armen Herr Selem zu finden, der sich zu allem Überfluss auch noch mit Dumpfschädel angesteckt hat. Zu meiner Überraschung habe ich sogar welche in dieser kleinen Stadt gefunden ansonsten hätte ich auf Hausmittel zurückgreifen müssen. Die neugierige Azina hat mich begleitet und ich habe mich durch ihre Gesellschaft durchaus etwas sicherer Gefühlt. Wir haben nach einer Weile eine Laster Höhle gefunden in der ich wirklich Söldner auftreiben konnte. Ich hatte die Wahl zwischen einer Gruppe Schäbig gekleideten Männern in Rüstung und Waffen und einer Gruppe der auch eine verschleierte, vermutlich junge, Frau angehörte. Ich entschied mich schlussendlich für die Gruppe mit der Frau da sie offensichtlich weit gereist und nicht so Arm erschienen wie die andere. Auch faszinierte mich die Ruhe der Frau. Die Kohrzeichen des Mannes sowie der Kohrgruss schienen auf echte Söldner hinzudeuten. Vielleicht hab ich mich auch durch meine Begierde zu Frauen verwirren lassen. Hesinde vergib mir ich weiß es nicht. Aber Jene Söldner erwecken auf mich einen guten ruhigen Professionellen Eindruck. Wobei ich mich frage welche Geheimnisse die Frau umgeben.

Im Gasthaus Angekommen stellte ich die Söldner den Kaufleuten vor und lies sie zur Wache einteilen. Danach begab ich mich nach oben um die Salbe für Selem anzufertigen. Die schöne Delia und der Adeptus Nehazet hatten anscheinend die Ruhe meines Zimmers aufgesucht und waren fertig womit auch immer sie Beschäftigt gewesen waren. Sie wirkte auf jeden Fall erheblich ruhiger als ich das Zimmer betrat. Die Salbe ein einfaches Rezept war recht schnell mit Hilfe des Adeptus angefertigt und aufgetragen. Delia verblieb derweil in meinem Zimmer, wo ich nach meiner Rückkehr nicht der Versuchung widerstehen konnte sie zu porträtieren. Sie lass dort in dem Leitfaden für Wandelnde Adepten ein Werk das ich noch nicht wirklich studieren konnte mich aber stark an die Lehrbücher über den Handel und den Umgang mit der Buchführung erinnerten zumindest waren es im selben alles absichernden Tonfall geschrieben. Als sie dort nicht weiter kam erklärte ich ihr die Bedeutung der Verschieden Absätze die sie Interessierte während ich die Zeichnung fortsetzte. Es ging über die Magiegildeninterne Abhandlung von Verbrechen gegenüber andern Gilden Magiern. Anscheinend hatte ihr irgendjemandem Schaden zugefügt. Allerdings wie nicht anders zu erwarten war eine Anklage eines nicht Gilden Magiers gegen über eines Gilden Magiers nicht vorgesehen. Auch unklar ist es wie es aussieht wen der Magier der die Tat begeht nicht der Grauen Gilde Angehört für dieses Buch geschrieben wurde. Der Prozess an sich schien aber darauf aus gelegt zu sein das eine anklage nur in Falle einer eindeutigen Beweislast auch Erfolg hat. Ansonsten sind Tausende von Revisionen und Rechtlichen Tricks möglich die ich, mit meiner Bescheiden Rechtskunde und dem Wissen über Akademische Vorgehensweise, selbst aus diesem einfach vermutlich nicht kompletten Werk erlesen konnte. Das die Bestrafung vermutlich nur eine Kleine spende an die Gilde oder ähnliches sein würde konnte ich noch nicht Erlesen aber die Wahrscheinlichkeit ist recht Hoch.

Ich bin gespannt was der Morgige Tag bringen wird.

Aus dem Tagebuch der Jane Peddersen

24. Rahja.

Hab heute einen Interessanten Jungen Mann kennen gelernt einen gewissen Nehazet ibn Tulachim. Er hat entdeckt das der Junge Herr sehr viel versprechende Chance hat an einer Magie Akademie aufgenommen zu werden. Dort werden seine problematische Soziale Umgangsformen nicht mehr ins Gewicht fallen im Gegensatz zu den Beruf seines Vaters. Ich habe danach noch den Rest des abends im Angenehmen Gespräch mit Nehazet verbracht. Es ist lange her das ich einen angenehmen Gesprächspartner hatte der ebenfalls vom Forschergeist beseelt war.

25. Rahja.

Nehazet hat den jungen zur vereinbarten Stunde abgeholt ich hab ihm noch ein kleines Mathematisches Rätsel mitgegeben, das im Hesinde Dorf zu Festum ein ganzes Jahr ungelöst geblieben war. Ich bin gespannt ob er es lösen kann. Ich hab mich entschlossen zuerst einmal mit der Reisegruppe von Nehazet die Straße gen Erkenstein zu Reisen. Ich möchte gar nicht daran denken alleine durch dieses Land zu ziehen. Vielleicht werde ich weiter gen Punin reisen oder gen Süden, ich werde es sehe,n zur zeit hat mich gerade die Wanderlust ergriffen.

26 Rahja.

Die Straße ist genauso staubig und eintönig wie immer in diesem Land, ich habe eine Zeichnung der Schönen Azina angefertigt. Sie sieht sehr elegant aus mit ihrem Speer und stolzen Schritt. Wir sind heute in einem Kleinem Staubigen Dorf namens Maridor angekommen. Die Preise hier sind wie immer überteuert.

27 Rahja.

Die Karawane verbringt den Tag in Maridor wo sie hoffen ein wenig ihrer Güter zu verkaufen. Ich selbst hab das Bild von der jungen Azina beendet und eindeckt das man auch hier etwas Geld mit Auftragsarbeiten verdienen kann. Es sollte genug sein um meine Unkosten zu decken und ich kann so Hesinde es will meine Reise in die Länge ziehen bevor ich mich wieder nach einer Arbeit umsehen muss. Das Land ist, obwohl staubig und unfreundlich gegenüber Frauen sehr interessant. Herr Nehazet hat heute auch bewiesen das er den Preis seiner Kunst sehr genau einschätzen kann. Auch wenn im anscheinend der Wert des Geldes eher unwichtig ist.

28 Rahja

Wieder auf der Reise. Das Wetter ist angenehm nur zur Mittagszeit wird es zu warm. Ich bin froh das ich mir einen Sonnenschirm geleistet hab. Meinem Lieben Pferd Miri scheinen diese Temperaturen nicht soviel auszumachen. Immerhin ist es nicht so schlimm wie in der Kohm. Mir sind heute ein Paar Gestalten aufgefallen die bei den Bergen uns gleichauf Gereist sind. Herr Selem schien davon aber nicht sehr beeindruckt zu sein.  Ich hab weitere Skizzen der Berge angefertigt. Gen Abend erreichten wir ein weiteres Kleines Dorf namens Merahbad. Dieses Mal musste ich mir ein Zimmer mit Herr Nehazet Teilen. Nicht der unangenehmste aller Zimmergefährten die ich bisher hatte.  Immerhin behält er seine Hände bei sich.

29 Rhaja

Merahbad ist genauso einfach wie vermutet, Die Bauwerke sind einfach, nicht geplant sonder geformt. Ich konnte aber ein paar fehlende Zutaten für eine Suppe erwerben die ich am nächsten Tag auf Reisen kochen will. Mir geht das langsam auf den Magen immer nur dieser trocknende Reiseproviant. Ich hab noch drei weitere Auftragsarbeiten gezeichnet. Vielleicht sollte ich mich noch mehr auf das zeichnen von Porträts spezialisieren. Aber Menschen sind so .. einfach im Vergleich zu einem Komplexen Landschaftsbild. Wobei ein Bild mit einer Schönheit wie Azina oder ihrer der andern die ich kurz am 24 kennen gelernt hab. Die alleine reisende Dehlia .. vor einer schönen Landschaft. Ich denke ich sollte dafür Skizzen anfertigen.

30 Rahja

Wir sind frühzeitig aufgebrochen. Die Reise war ereignislos. Die Fischsuppe ein Erfolg. Ich habe eine Skizze eines scheinbar toten Olivenbaumes gemacht. Es sollte mir bei der Landschafzeichnung die ich gestern im Kopf geplant hatte Helfen. Es ist selten das man einen Baum ohne Blätter aber mit so vielen Ästen sieht. Vielleicht wartet der Baum auch nur auf Wasser. Leider passierte gen Abend das, was Reisen so unangenehmen macht. Die Söldner versuchten sich an uns zu bereichern. Zusammen mit ein paar andern die im verborgenen gefolgt waren versuchten sie die Karawane zu Überfallen. Ich denke ich kann mit Recht behaupten das wir uns sehr gut geschlagen haben. Leider geriet Herr Selem in die Hände einer der Banditen. Dieser fühlte sich aber schlussendlich durch das Geräusch der Herannahenden Reiter und von Azina und Mir so beeindruckt das er wie seine Kumpanen auch die Flucht ergriff, dabei fügte er Herrn Selem eine unter Normalen Umständen tödliche Halswunde zu. Ich konnte diese zwar verbinden und somit das schlimmste verhindern, aber ohne Nezahezt magische Heilung hätte ich ihm dadurch aller Wahrscheinlichkeit nach, nur ein paar Tage mehr Erkauft. Somit wird vielleicht noch eine Narbe zurückbleiben aber ich denke das er sehr gute Chance hat sowohl sein Leben als auch seine Stimme zu behalten.