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Das Abenteuer beginnt

Gemächlich ließen die Helden Khunchom hinter sich zurück. Tulachim winkte ihnen zum Abschied. Sie ritten nach Aranien, um eine weitere Hochzeit zu verhindern. Während Adeptus Nehazet in Khunchom verblieb und den eigenen gescheiterten Traviabund mit Zafia zu überwinden. Denn ausgerechnet das Symboltier seiner Herrin, die Gans, verhinderte den mächtigen Segen der Mutter Oberen. Trost suchte der angeschlagene Magier nun in seinen Studien. Werden die Ereignisse in Barburin ähnlich verlaufen? Wo Azina selbst sie bat, ihre eigene Hochzeit zu verhindern, damit sie weiter auf Firuns eisigen Pfaden schreiten kann. Ist es Schicksal, dass ihr eigener Weg nun gen Firun weist?

Sie folgten der Straße nach Chalukand und von dort direkt nach Zorgan, wo sie den künftigen Gatten ihrer Kameraden treffen sollten. Sie kamen nur langsam voran, denn Alhina bestand darauf, die Strecke nicht im Galopp zu bestreiten, da sich dies für Damen nicht zieme. Für den aufmerksamen Beobachter war hingegen deutlich erkennbar, wie sehr die Reise die ältere Dame beanspruchte und wie selten sie bisher lange Strecken zu Pferde zurückgelegt hatte. „Eine Kutsche! Eine wahrlich vortreffliche Idee wäre dies gewesen“, dachte sie sich, als sie an den Vorschlag von Herrn Spichbrecher vom Anfang ihrer Reise dachte. Trotz aller Strapazen genoss sie die den Duft der fremden Ländereien. Waren es nun die trockenen Winde von der gorischen Hochebene, die sanft zu ihnen herüberwehten. Oder war es der köstliche Geruch reifer Feldfrüchte als sie die Grenzen Araniens passierten. Auch die beschaulichen Wälder des Djerim Yaleth auf der Elburischen Halbinsel fanden großen Anklang bei der Stadtfrau. Der Lärm Khunchoms geriet schon bald in nebelige Vergessenheit. Die Nächte, zum ersten Mal ruhig und friedlich, wurden nur unterbrochen von den natürlichen Geräuschen der fremden Lebewesen und dem Rauschen des Windes in den Baumkronen.

Zorgan, die Hauptstadt Araniens an der Mündung des Barun-Ulah am Golf von Perricum, war eine schöne Stadt. Typische tulamidische Bauweise vermischt mit einer Dosierung mittelländischen Stils preist mit ihrer Schönheit der Göttin Peraine mit aller Macht. Viele kunstvolle Brunnen verzieren die Plätze dieser prachtvollen Metropole. Einfaches Bauernvolk, das seine Wagen mit Getreide und anderen Feldfrüchten zum Basar fährt, mischt sich mit den farbenfrohen Absolventen der Schule des sehenden Scheins, die ihre Künste prachtvoll offenbaren. Am Rande der breiten Straßen stehen die geschäftig miteinander schwatzenden Händler dieser großartigen Stadt im Herzen Araniens. Allein der blühende rahjagefällige Rosengarten lädt zum Träumen ein und lässt die Menschen von einer besseren Welt sinnieren.

Hier nun verweilen die Helden und warten auf die Abreise.

Währenddessen steht auf der anderen Seite des Barun-Ulah eine junge Falknerin auf einem Hügel ihres Landes und lässt sich den Wind durch das lange schwarze Haar wehen. Als es sich so vor ihren Augen auf und ab bewegt, fällt ihr einmal mehr auf, wie es sich verändert hat. Es beginnt an einigen Stellen weiß zu werden. Stumm betrachtet sie es nachdenklich. Dann nimmt sie eine Strähne in die Hand und zerreibt sie zwischen ihren Fingern. Adaque fasst dies als Einladung auf sich auf ihren Arm niederzulassen. Gnädig lächelnd lässt sie ihn gewähren. Ihr Blick schweift erneut in Ferne und sucht, was noch nicht zu sehen sein kann.

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Des Schicksals Fügung

Kampf der Freiheit – Kapitel IV– Lohn und Schicksal

Auf dem Weg zurück zum Zirkel begleiten sie Jubelschreie und Dankeswünsche. Jedermann weiß nun, dass Azina es war, die das Unmögliche vollbrachte. Auf die Frage, wie sie das geschafft habe, antwortet sie stets: „Firun stand mir bei.“

„Nun. Ich sehe ihr habt den Dämon erschlagen. Ich bin beeindruckt, aber nicht überrascht. Wir sind bereit deiner Mutter zu helfen. Erwarte uns in ein paar Tagen bei deinem Haus.“, sagt Isaria zur erschöpften Azina.

Als sie zurück zu ihrem Haus kommt sind die Hexen bereits eingetroffen und diskutieren mit Alev, dass er sie doch einlassen möge. Als die Situation aufgeklärt ist, fangen umgehend mit der Behandlung an. Die nächsten Tage verbringt Azina damit die Hexen zu unterstützen, indem sie Wasser, saubere Tücher und diverse andere Utensilien herbei schafft. Am Ende gelingt das Unmögliche und Belima ist auf dem Weg der Besserung. Noch ein paar Wochen und sie sei wieder auf den Beinen, sagen die Hexen und verabschieden sich zu später Stunde. Voller Dankbarkeit schaut Azina ihnen nach, wie sie am Horizont verschwinden.

Am nächsten Morgen trifft sie sich erneut mit Omar al alam. Er berichtet ihr von der immer noch nicht getilgten Schande durch Azinas Verhalten vor nun mehr als zwei Götterläufen. Die Achtung unter den anderen Adelshäusern sei noch immer sehr gering. Zwar beschwichtigen des Bey’s Brief und des Keilers Tod die Gemüter ein wenig. Und die Tatsache, dass Sefira ihr Versprechen einlöste und Azinas Eltern ihr Gut zurückgab, sorgte immerhin dafür, dass man ihnen überhaupt wieder Aufmerksamkeit schenkt. Jedoch kann Belima in diesem Zustand zunächst unmöglich arbeiten. Und Alev schafft es nicht allein das Land zu bestellen. Arbeitskräfte können sie sich noch nicht leisten. Und eine Leihgabe oder einen Vorschuss möchte ihnen niemand gewähren. Die einzige Chance wieder wesentlich an Ansehen zu gewinnen besteht darin das alte Versprechen gemäß den Traditionen ihres Volkes einzuhalten und einen Mann zu ehelichen. Schicksalsergeben stimmt Azina dem Vorschlag zu. Die anschließenden Verhandlungen und Besuche bei festlichen Anlässen sind eine Tortur für die freiheitsliebende Tierbändigerin. Still und stillvoll lässt sie alles über sich ergehen. Einzig ihr Amulett und ihren Speer nimmt sie überall hin mit. Die kritischen Blicke ignoriert sie zusehends erbittert.

Und tatsächlich findet sich schließlich eine Familie, die sie bei sich aufzunehmen und im Hause wirtschaften lassen möchte. Es handelt sich um den vierten Sohn Muhalla ibn Hamar der angesehenen Familie as‘Sarjabaran der die erstgeborene Azina ehelichen soll. Er hält sich derzeit in Zorgan auf und wird in naher Zukunft nach Barburin reisen, um die Ehe zu einzugehen.

Später, nachdem die Bedingungen der Hochzeit geklärt sind, stiefelt Azina im Kreise ihrer Familie auf und ab. Die Hände wütend zu Fäusten geballt, sodass die Knöchel weiß hervortreten.

Argh, Tante Tulmirya und Onkel Omar haben Recht. Erneut Fortzulaufen ist nicht der richtige Weg. Solch Schwäche wird Firun nicht verzeihen. Nur wie kann ich diese elende Hochzeit verhindern ohne mein Gesicht zu verlieren? Wie kann ich sie davon überzeugen, mich gehen zu lassen?

Plötzlich erhellt ein Funken Hoffnung ihre Züge. Rasch setzt sie einen Brief an ihre Gefährten auf, schnappt sich ihre Bürste und sucht nach einem Haar von Delia …

to be continued in game

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Gedanken der Azina

Kampf der Freiheit – Kapitel III – die Aufgabe

„Bisher kam noch niemand lebend von dieser Jagt zurück“ Die Worte der alten Hexe hallen in ihren Ohren wider als sie die Wälder durchforstet. Den Blick stetig auf die Umgebung und den Boden gleichermaßen gerichtet. Bakkus trottet ein wenig voraus und verschwindet hier und da in den Büschen.

Was für ein Biest soll das denn sein? Was für ein Wildschwein tut so etwas? Das kann kein normales Tier sein. Es muss irgendwie pervertiert oder ähnlich beeinflusst sein. Ich sollte mich hüten.

Nach endlosen Tagen vergeblicher Spurensuche findet sie es doch tatsächlich auf einer Lichtung stehend. Geradezu als ob es auf sie gewartet hätte. Es schüttelt wild den haarigen Kopf und stößt ein markerschütterndes Brüllen aus, als es direkt in ihre Richtung schaut. Ein eiskalter Schauer kriecht ihre Arme und ihren Rücken hinauf. Bakkus zieht sich winselnd ein paar Schritte zurück. Unvermittelt stürmt die Bestie auf die junge Aranierin zu. Die Hauer kampferprobt erhoben, bereit sie in ihr zartes Fleisch zu versenken. Azina schlottert und ist versucht zu fliehen, doch ihre Knie geben nach. In diesem Augenblick der Schwäche gibt sie sich einen Ruck und stellt sich todesmutig und mit grimmiger Miene dem näher kommenden Ungeheuer entgegen. Eine weiße Aura der Entschlossenheit strahlt von jeder Faser ihres Körpers aus. Sie hält den leuchtenden Speer stoßbereit mit festem Griff umklammert und erwartet mit ausladender Geste den tödlichen Zusammenprall … doch … plötzlich reißt der riesige Keiler erschrocken die Augen auf. Vor Angst laut quiekend bremst er abrupt ab. Dabei wird das Erdreich so heftig aufgewühlt, dass die Jägerin mit Dreck beworfen wird. Dennoch gelingt es ihr reflexartig nach der linken Flanke ihres Gegners zu stoßen. Blut fließt an der Spitze der Reliquie entlang, als das Wildschwein sich losreißt und davon läuft.

Firun steh mir bei, was war das denn? Fürchtet sich der Frevel vor Gottgesandten? Dies ist meine Chance. Hinterher! Ich danke dir, Herr.

Die Hatz beginnt.

Es fällt Azina nicht schwer, der Spuren zu folgen. Deutlich ist die Bresche, die der Keiler bei seiner Flucht ins Gehölz schlägt. Viel schwerer ist es, das vorgelegte Tempo halten. Aber auch Bakkus ist nicht mehr von seiner Beute abzubringen. Bis zum Rande der Erschöpfung verfolgen sie die Bestie tagelang durch die dunklen Wälder. Dann endlich – an einem steilen Hang stellen sie ihren Gegner. Angst schwelt in seinen roten Augen. Er zittert am ganzen Leib und versucht noch weiter zurück zu weichen. Azina murmelt ein kurzes Gebet und rammt der Bestie mit aller Kraft den Speer genau zwischen die Augen. Geradezu ungehindert gleitet die Spitze der Waffe in den Schädel des Untiers. Es zischt und schwarzer Rauch steigt aus der Wunde empor. Das vermeintliche Schwein quiekt noch einmal grässlich verzerrt und sackt dann in sich zusammen.

„Möge deine alte Seele Frieden finden.“

Erst als sie ihren Ritus beendet hat, schaut sich Azina um. Sie hat in ihrer Konzentration nicht bemerkt, dass sie sich knapp außerhalb des Waldes befindet. Eine kleine Menschenmenge beobachtet sie ehrfürchtig. Ein Raunen geht durch die Menge. Vorsichtig tritt ein alter Mann zu ihr heran und sagt: „Wir sind euch zu großem Dank verpflichtet, Sahiba. Ihr habt uns von dem Dämon befreit, der uns schon seit langem peinigt. Sagt, wie können wir euch danken?“

„Dankt nicht mir, dankt Firun. Verbreitet die Kunde, dass Azina saba Belima, der Bote Firuns, das Untier erschlug … und leiht mir bitte einen Karren samt Esel.“

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Gedanken der Azina

Kampf der Freiheit – Kapitel II – Krankeit und Hilfe

Nach langen Wochen des Weges erreicht Azina saba Belima schließlich ihr Elternhaus nahe Barburin. Sogleich stürmt sie in das Innere des alten Anwesens und begibt sich an das Bett ihrer kranken Mutter Belima saba Carima. Azinas Vater, Alev ibn Eslam, ist bei ihr und hält mit verheulten Augen ihre Hand.

„Kind! Du bist da, endlich bist du da. Ein Glück, dass es dir gut geht!“ Belima streckt die Hände nach ihrer Tochter aus.

„Schhhht. Ruhig. Sag, was fehlt dir Mutter?“ Sorgsam tupft Azina mit einem feuchten Lappen ihrer Mutter Stirn. Ihr Vater schaut die beiden ergriffen an und schließt dann ohnmächtig die Augen. Er schwankt leicht und muss sich setzen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. So groß ist die Erleichterung, dass seine älteste Tochter wohlbehalten daheim ist. Die einjährige Arima schläft unterdessen friedlich im Nebenraum.

„Ich … ich weiß es nicht.“

Oh Nein, was hat sie nur? Die Symptome sagen mir nichts. Ich selbst kann ihr nicht helfen. Jane könnte es vielleicht, aber ehe sie hier ist, könnte es zu spät sein. Ich brauche sofort einen Heilkundigen. Nur wie soll ich ihn bezahlen?

Ich könnte … ja, das ist es. Ich werde Palmeya aufsuchen!

„Warte, wo willst du hin?“ fragte Alev als Azina unvermittelt aufspringt und zur Tür hechtet. „Ich werde Hilfe holen!“

Geschwind macht sich Azina auf dem Weg zur Residenz von Palmeya, eben jener edlen Dame, der sie einst über den Rashtulswall half. Jenem Schicksalshaften Ort, wo sie einst den Speer verlor. Nun ist der Tag der Vergeltung gekommen. Trotz der langen Zeit erinnert sich Palmeya an Azina und versprich ihr Unterstützung. Mit einer kleinen Delegation im Schlepptau erreicht die junge Falknerin abermals das Gut ihrer Eltern.

Die Heilkundigen untersuchen Belima gründlich. Jedoch müssen sie Azina davon unterrichten, dass sie nichts tun können. Sie hätten zwar eine Ahnung worum es sich handeln könne, aber ihnen seien die Einzelheiten unbekannt und so auch die Mittel zur Heilung. Eine Frau aus der Gruppe bleibt ein wenig hinter Ihren Kollegen zurück, die sich bereits wieder auf den Rückweg machen und flüstert der verstörten Frau zu: „Es gibt noch Hoffnung! Der Hexenzirkel der Linken Hand wüsste vielleicht einen Rat. Aber nehmt euch in Acht!“

Der Hexenzirkel der Linken Hand … könnte Delia  mit ihm bekannt sein? Ich werde es versuchen!

Nach einigen Recherchen findet sie dank Omar einen Hinweis, wo sich der Zirkel aufhalten könnte. Bei dieser Gelegenheit übergibt Azina ihm den Brief von Bey Nehazet ibn Tulachim und verspricht, sich zu melden sobald sie wieder da ist, um wichtige familiäre Angelegenheiten zu besprechen. Eilig packt sie sich ein paar Sachen ein und macht sich auf dem Weg. Als sie schließlich sie den Zirkel findet, wird sie zunächst nicht zu Isaria vorgelassen. Die Hexen wollen sie bereits wieder wegschicken, da nennt die Falknerin den Namen Delias‘ und verspricht wertvolle Kunde von ihr. Erst dann wird sie vorsichtig vorgelassen.

Nachdem Azina den Hexen alles über Delias Tun berichtet hat, erklärt sie ihnen ihr dringendes Anliegen. Die darauf folgende Stille ist ohrenbetäubend. Isarias Blick schweift erst über den blauen Speer, dann über das funkelnde Amulett und bleibt schließlich in den Augen der Firungläubigen hängen. … ohne den Blick abzuwenden, nickt sie bedächtig und erklärt mit fester Stimme: „Wir sind bereit dieser Belima zu helfen, wenn … ja, wenn es dir gelingt, was uns versagt blieb. In den Wäldern gen Effert lebt eine mächtige Wildsau. Sie verwüstet den Wald und die umliegenden Dörfer und schlachtet die hilflosen Menschen gnadenlos ab. Alle Versuche der Bestie Herr zu werden scheiterten jämmerlich. Töte das Untier und wir werden dir helfen.“

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Gedanken der Azina

Ausklang eines Abenteuers

Charackter: Malzan Daske aka Goswin Torwin

Nun, wollen wir es direkt zum Abschluss bringen und das Zepter sicher verwahren. Ich mache schließlich keine halben Sachen. Da bringe ich das Gespräch mal in diese Richtung. Die anderen schwafeln nur irgendwelches unnützes Zeug.

Hm, es scheint als sei dieser Adeptus ganz versessen darauf, das Zepter zu erhalten. Nun ich kenne seine Gesinnung nicht, aber er scheint nett zu sein, wenngleich etwas entrückt. Soll er das Ding meinetwegen bekommen. Das Gold in der Truhe interessiert mich viel mehr. Unglücklicher weise, musste ich dem Geist versprechen nichts mehr davon zu nehmen. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, findet der Geist seine Ruhe, wenn das Zepter übergeben wurde. Das heißt, er kann mich nicht mehr maßregeln. Phex steh mir bei, es winkt Gold! Nun muss ich nur noch den Junker loswerden.

Ein funkelnder Diamand. Jaa. Herrlich. Mein ist er! Den werde ich als Glücksbringer behalten, wer weiß, wozu er noch gut sein wird.

Verphext! Da spottet der Wirt doch tatsächlich über mich! Ha, wenn der wüsste, dass ich das Gold mit Absicht nicht gestohlen habe, damit er mich unterschätzt! Haha. Heute Nacht wird abgerechnet, denn Morgen geht es nach Khunchum. Zwar ist dies nicht mein erklärtes Ziel, aber es scheint mir eine gute Alternative zu sein. Die große Metropole am östlichen Meer bietet garantiert vielfältige Möglichkeiten für jemanden wie mich.

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Malzans Gedanken

 

Präsentiert: die Wahrheit

Charackter: Malzan Daske aka Goswin Torwin

So lange Wege. So viele Tunnel. Und nirgends ist etwas Wertvolles zu finden. Ah, die Truhe dort, sieht vielversprechend aus. Das Zepter sieht gut aus. Hey, jetzt nimmt mir Delia das auch noch weg und verschwindet damit. Frechheit. Nichts wie hinterher. Aber es scheint, also sollte ich es lieber  doch nicht in die Hand nehmen, sonst werde ich auch davon besessen. Dieses Mal, nur dieses eine Mal, werde ich einen Schatz zurück bringen und ihn in der Truhe einschließen. Das Teufelszeug gehört verbannt. Wenn ich es recht überlege, hätten wir das Ding gar nicht erst aufsuchen sollen.

Endlich geht es zurück in die Ruine. Das ist DIE Gelegenheit noch etwas von dem Schatz zu holen.

Igitt! Die Mumie erhebt sich. Rasch müssen wir das Vieh umhauen und es von dem Zepter trennen. Gar nicht so einfach. Ist ziemlich robust so eine Mumienhand … AH, DIESE MACHT!! ICH WERDE … argh! Sieghelm hat mich rüde weggestoßen. Ein Glück. Ich hab es noch nicht einmal berührt und war schon von seinem Geist erfüllt.

Allmächtiger! Ein Geist! Und Jane spricht mit ihm in einer mir unbekannten Sprache. Es sind alle abgelenkt. Ich werde mir das Gold holen! Und dieses Mal werde ich es behalten! Das Dorf hat genug bekommen, der Rest gebührt mir.

Hm, jetzt bin ich gezwungen das Gold doch noch zu verteilen. Nun gut, es gibt andere Möglichkeiten.

Endlich, der Ausbruch war nötig. Länger lasse ich mir nicht von Sieghelm auf der Nase herumtanzen! Es reicht! Soll er sich doch einen anderen Mundschenk suchen, ist mir doch egal. Mein Ruf meine Ehre. Pah! Phex weiß meine Dienste zu schätzen. Das ist das Wichtigste.

Delia ist eine Hexe! Wer hätte das gedacht. Ich sollte mich vorsehen und mir ihren Zorn nicht auf mich ziehen. Das könnte unangenehm werden. Fräulein Peddersen streitet noch ab eine Sirene oder Fee zu sein. Was für Enthüllungen kommen nun noch?

Ei, jetzt hätte ich es fast getan. Fast hätte ich ihnen meinen richtigen Namen verraten. Gut, dass uns die Spinne von der Kräuterfrau unterbrach, wer weiß, was ich in dem Anflug von Wahrheit noch so alles erzählt hätte. Nun bin ich wieder der Mundschenk. Aber nur so lange bis die hiesigen Angelegenheiten erledigt sind. Soll doch der Adeptus das Zepter nehmen, ist mir gleich und dann reise ich weiter, hier ist nichts mehr zu holen. Leider wird mich der Geist daran hindern noch weiteres Gold zu stehlen. Nun gut, es gibt noch mehr Gelegenheiten. So wahr Phex mit mir ist.

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Malzans Gedanken

Kann es nicht lassen

Charackter: Malzan Daske aka Goswin Torwin

 

Grrmmm, tut das weh! Ich brauche dringend etwas um meine Schmerzen zu lindern. Ich glaube, ich möchte gar nicht wissen was mit in der Grube mit den Speeren widerfahren ist. Es scheint, als sei es ein Wunder, dass ich überhaupt bereits wieder laufen kann. Etwas von den hiesigen Kräutern kommt mir jetzt sehr gelegen … hmmmm, viel besser. Gutes Kraut.

Mistkerl! Wagt Sieghelm mich in meinen lädierten Zustand mit irgendwelchen Aufgaben zu belästigen. Hat dieser Mann keinen Anstand? Wäre ich den beiden Damen nicht schon wieder verpflichtet, hättest du mich die längste Zeit herumkommandiert! Geschieht dir übrigens recht, dass dein „Stuhl“ kaputt ist.

Fräulein Pedderson braucht einen Sonnenschutz! Ich werde sie vor der Sonne bewahren, sonst verbrennt Praios sie am Ende noch. Oder Siggi faselt irgendwas von gerechter Strafe durch Praios‘ Antlitz.

Ob Siggi mit seiner Rüstung wohl schwimmen kann? Hihi.

Ui, da ist etwas von dem Blutkraut. Das kann man bestimmt auch rauchen. Ich packe mir etwas für später ein. Außerdem sollte ich es Siggi unterjubeln. Vielleicht entspannt er sich dann mal und schreit nicht immer so rum.

Das Spiel mit dem Bauernburschen wird mir langweilig. Was sich wohl hinter dem Wasserfall verbirgt? Ich werde einmal nachsehen. Wie gut, dass ich immer mein Kletterseil dabei habe. So es sitzt fest! Nichts wie hoch. Eventuell gibt es dort oben etwas Wertvolles zu finden …. AHHHH.

Aua! Nicht schon wieder. Ich bin erneut gestürzt. Nur scheint es mir diesmal weniger weh zu tun, hihi.

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Malzans Gedanken

Hochmut kommt vor dem Fall

Charackter: Malzan Daske aka Goswin Torwin

Hm, Delia scheint zwar dafür zu sein, dass ich das Gold an die Bevölkerung verteile, ist aber nicht bereit sich auf mein kleines Abenteuer einzulassen.  Nun gut, dann werde ich eben allein die Ruine aufsuchen.

Ah, da ist er der Schatz. Nur wie bekomme ich ihn da raus, ohne dass ich eingeschlossen werde. Erst einmal testen, was der Mechanismus so tut, wenn ich die gestohlenen Münzen wieder hinein tue … nichts. Und wenn ich andere wieder raus nehme? Auch nichts. Es scheint nicht an die Münzen gebunden zu sein. Ein Stein als Gegengewicht scheint eine gute Idee … tatsächlich, es hält. Hm, mehr Gewicht. Da, die Statue! Rauf auf die Truhe damit, dann kann ich mein Säckchen füllen. Hehehehe, jaaaaaah. Gooooold!!

Malzan zwingt sich ein paar mal ruhig auszuatmen, um nicht den Verstand zu verlieren

Ruhig Junge, das Gold läuft nicht weg, du kommt wieder und holst dir alles! AH, was ist das? Der Arm kommt auf mich zu, ist ja ekelhaft. Nimm dies und brenne unnatürliches Wesen. Hinfort mit dir.

Ich bin gespannt, was sie für Augen machen werden, wenn sie am Morgen das Gold sehen. Auch dem geizigen Wirt will ich etwas geben. Es lohnt sich nicht, einen Armen zu bestehlen.

Grml, lasst mich doch schlafen, soll der Junker sich selbst versorgen, ist mir egal. Huch. Der Junker verlangt nach mir? Ähm ja. Ein Bad ja, das muss sein, so kann ich mich nicht blicken lassen. Der Junge hier kann alles vorbereiten! Der Junker soll nichts zu meckern haben, das dürfte unangenehm werden. Er schreit immer so.

Phexes Segen scheint gut anzukommen. Morgen wird die nächste Ladung bereit liegen.

Sieghelm hat sich nicht davon abbringen lassen, den Tempel mit Borons Segen zu schließen. Aber wenn ich mich darin aufhalte, während er ihn verschließt, ist es, wenn ich noch einmal hier hineingehe, kein Frevel, oder? Mit der Erlaubnis seiner Ehrwürden, darf ich mich hier aufhalten und Phexes Segen verteilen.

Gern, leiste ich dem Wunsch, den letzten Gang zu erkundigen, folge. Wer weiß, was sich dort befindet. Vielleicht noch so ein Schatz? Die Symbole an den Wänden sehen vielversprechend aus. Wenn ich ihnen folge werde ich sicher a….. AAAAAHHHHHH

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Wo bin ich? Golgari? Ich höre dich.

Bei Phex! Was war das? Diese Treppe … unendlich lang … zu lang … verphext, das Gold hat mich abgelenkt. Schon wieder! Ich war nachlässig. Nun schulde ich den beiden Damen nun noch mehr. Ich muss sie noch ein wenig begleiten, um meine Schuld zu sühnen. Angenehm werde ich ihnen den Aufenthalt machen, jawohl. Äußerst angenehm.

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Malzans Gedanken

Kampf der Freiheit – Kapitel I

Rasch. Auf nach Barburin, die Zeit drängt. Schon zu lange habe ich diese Verantwortung vor mich hergeschoben. Was mich wohl erwarten wird? Wie werden sie mich empfangen? Werden sie es gut heißen, was ich tat und was ich gedenke noch zu tun? Keineswegs werde ich mich ihrem Joch beugen und sesshaft werden. Firun gab mir die Mittel zu tun, was sein Wille ist. Herumsitzen und dem Luxus frönen oder auf den Äckern schuften gehört keineswegs dazu. Nur wie soll ich es ihnen begreiflich machen? Genügend Zeugnisse meiner Tätigkeit werden ihnen sofort ins Auge springen. Der Speer und das Amulett sind nicht zu übersehen. Und anstatt mir zu zürnen sollten sie stolz sein, auf das, was ich tue und noch zu tun gedenke! Bei dem Leben von Sefira! Ich werde mich nicht beugen!

Ich hoffe, Mutter geht es gut. Tante Tulmirya rätselte irgendwas von einer Krankheit. Die besten Heilkundigen will ich zu ihr bringen lassen, wenn ich doch nur endlich dort bin.

Lange dauert der Marsch durch trockene Steppe. Immer wieder unterbrochen von endlosen Diskussionen über ihr Erscheinungsbild, die Entrichtung der Zölle und der Verfolgung von anderen habgierigen – nunmehr toten – Männern. Als sie endlich die Grenzen Araniens erreicht, zieht sie ergeben die vertraute Luft tief in ihre Nase und erschauert wohlig.

Aranien, geliebte Heimat. *seufz* Die Luft hier scheint gleich viel frischer und saftiger zu sein, als jenseits der Grenze. Als ob der ureigene Mief dem Boden entstammt. „Genießt die Luft meine Freunde, das Ziel rückt näher.“

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Gedanken der Azina

Das ungenutzte Gold

Charackter: Goswin Torwin aka Malzan Daske

Herrlich es ist noch etwas von dieser schmackhaften Spinne da. Der Knabe meinte, dass dergleichen Spezialitäten hier schnell vergehen. So muss ich doch geschwind noch etwas davon erhaschen. Schmeckt sehr gut das Zeug.

Hach ja, der Wohlgeborene wünscht ein Bad. Gut, die Reisevorbereitungen sind scheinbar nicht meine alleinigen Aufgaben. Na schön, gut dass es hier folgsame Dienerschaft gibt, die sich akquirieren lässt. So kann ich hier gemütlich meinen Tee trinken und auf den Herren warten … Moment mal, dem Herren? Seit wann herrschen bei mir solche Gedankenmuster vor. Ich sollte mich nicht zu sehr in diese Rolle hineinsteigern. Es ist nur vorübergehend, um meine Schuld bei diesen beiden Frauen zu begleichen. Der Junker kann in ein paar Tagen sehen wo er bleibt.

Meine Vorschläge und Einwände scheinen nicht erhört zu werden. Ebenso wenig, wie das Wort der Frau Delia hat meines hier kein Gewicht. Die beiden feinen Herrschaften nehmen sich das Recht heraus über alles zu gebieten. Es ist immer das gleiche mit diesem Pack!

Hehe, das geschieht dem Junker recht. Warum zieht er seine Rüstung nicht aus, bevor er das Seil runterrutscht?

Zum Glück sind die Fallen schon ein wenig eingerostet und veraltet, sodass wir kaum Probleme haben sie zu umgehen. Aber ich merke: ich bin zu unaufmerksam. Ich muss meine Sinne besser schulen, wenn selbst die Gelehrte die Dinge besser wahrzunehmen scheint als ich.

Das dauert wirklich sehr lange. Die Frau wird nicht fertig mit ihren Untersuchungen. Die Schriften gaben bisher nichts von Wert preis. Das Material auf denen sie geschrieben stehen ist wesentlich wertvoller als das schnöde gekrakel.

Gooooold!! Eine Truhe voller Gold! … Und sie wollen sie nicht nehmen!! Argh. Bei Phex! So nehmt es doch mit, anstatt hier unten vergammeln zu lassen. Wozu braucht der Tote das noch? Die Lebenden haben ein Anrecht auf das, was der hiesigen Welt gegeben ist. Bei Phex, was man damit alles machen kann. Das gibt es doch nicht! Sie nehmen das nicht mit!! NEIN!!!

Wenn ich es stehle fliegt meine Tarnung auf. Ich muss mir was einfallen lassen, wie ich an das Gold komme. Es scheint auch einen Mechanismus zu geben, der verhindert, dass alles Gold gestohlen wird. Je mehr entfernt wird, desto tiefer sinkt die Tür. Jedoch ist da noch viel Platz um etwas herauszunehmen. Außerdem kann man die Tür bestimmt auch stützen, um dann alles zu nehmen. Die hiesige Bevölkerung hat den Schatz dringend nötig. Wie sollen sie Phexes Dienste erfüllen, wenn es am nötigsten mangelt?

Heute Nacht, werde ich das Gold holen und verteilen! Und niemand wird mich daran hindern!

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Malzans Gedanken