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Reise Fasar-Punin-Fasar-Maradior-Merhabad-Naggilah

Der kurze Besuch in Punin war erfreulich, gelang es mir doch meine verbrannten Aufzeichnungen zu ersetzen und einige Gegenstände dort zu deponieren, Ulfried wurde an der Akademie aufgenommen, was zu erwarten war, kurze Gespräche mit den Collegea Manzanares und Kosmaar geführt. Das Reisen per dunkler Pforte war angenehm, warum kann nicht jede Reise so schnell erfolgen? Nachdem ich mich per dunkler Pforte wieder zur Al’Achami begab erstattete ich der Familie Rotwasser einen erneuten Besuch ab, hmm ob deren Diener inzwischen wieder zurückkehrte? Das Präsent der Familie Rotwasser, eine magische Schreibfeder, welche, bislang, gemäß meiner Erwartungen funktionierte, dürfte es mir erlauben meine Arbeiten schneller zu verfassen, jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie hoch die maximale Geschwindigkeit der Feder ist.
Collega Jane Peddersen schloß sich unserer kleinen Reisegruppe an, mit Ihr und Azina saba Belima begab ich mich zu Sahib Selem al’Harab ibn Said, um mit ihm die Konditionen unserer Reise nach Shirdar zu besprechen. Auf dem Basar erfuhr ich später auch, aus verlässlicher Quelle, das mein Vater Handelsbeziehungen bis nach Fasar hat, war mir bislang unbekannt, hmm wohin er seine Waren sonst noch exportiert?

Ich musste den Weg zwar zu Fuß laufen, was meinen Entschluss betreffend anderer Reisemittel lediglich bestärkte, und mich entsprechend stark erschöpfte, aber in Maradior angekommen, gelang es mir meine Nachricht an Collegus Rafim Bey ibn Rizwan zu übermitteln. Ansonsten war der Tag recht uninteressant, spielte noch mit Collega Peddersen eine Partie Rote & Weiße Spiele, sollte meine Erfahrung ausbauen, verlor ich doch. Ich konnte meine neue Feder einem ausgiebiegeren Test unterziehen, begann ich doch damit den theoretischen Teil der Theorie der Beobachtung und Wahrnehmung abzuschreiben, ich werde noch einige Anmerkungen beizufügen, ist das Werk doch etwas veraltert, Ulfried wird es sicher zu schätzen wissen.

Erreichten heute Merhabad, traffen erneut auf eine Zollstation, leider nicht der Zöllner vom letzten Male, hätte mich gerne weiter mit ihm unterhalten, schade, vielleicht ein anderes Mal. In Merhabad konnte ich, am nächsten Tag, ein weiteres Thaumatursom erschaffen, das als Gedankenkonstrukt für Azina begonnende Reinigunsartefakt wurde in die Tat umgesetzt, nach einer kleinen demonstratio weiß ich nun, erstens das es funktioniert und zweitens, dass meine Kleidung wieder sauber ist. Ein gewisser Yikbar zeigte sich an dem Thaumatursom interessiert, verstand aber nicht, dass ich selbiges Thaumatursom nicht unter 95 Dukaten und 12 Muwlat verkaufen könne, seltsamer Vorstellungen haben einige Leute, dabei war das nur der reine Unkosten Beitrag.

Die nächste kombattive Auseinandersetzung ereignete sich auf unserem Weg nach Naggilah. Einer der Söldner der Karawane erfragte meine Expertise bezüglich eines Ringes, kurze Begutachtung mittels Odem Arcanum Cantus ergab das besagter Ring ein Thaumatursom sei. Jenes wird durch aussprechen des Wortes „Ring“, und das bei einem Ring, wer denkt sich so einen Blödsinn aus? ausgelöst. Jener Cantus scheiterte zwar an meinem Widerstand gegen Magie, doch der Söldner ziehte seine Waffe blank und attacktierte mich, verfehlte mich jedoch. Als nächstes brach ein ziemliches Chaos aus, die Söldner griffen ihre eigene Karawane an, wobei größtenteils wir unter ihren Angriffen zu leiden hatten und Sahib Selim al’Harab ibn Said, dank der Unterstützung durch Azina saba Belima und Collega Peddersen gelang es uns den Angriff zurückzuschlagen, die Verstärkung der Söldner wurde erfolgreich durch primitive Magica Combattiva und Phantamagorien eingeschüchtert, sodass jene eine Flucht vorzogen. Der Anschlag mit dem Ring, welcher auf mich versucht wurde, brachte mich auf eine Idee, ich zückte den Ring und warf ihm dem Söldner zu, welcher mir den Ring aushändigte, wie zu erwarten war fing er den Ring, woraufhin ich selbst das Artefakt mit dem Wort Ring auslöste, und bei ihm funktionierte der Cantus natürlich. Der Söldner welcher Sahib Selim al’Harab ibn Said in seiner Gewalt hatte floh auch nach einiger Zeit, jedoch richtete er vorher noch diversen Schaden an, er floh mit einigen Besitztümern von Sahib Selim al’Harab ibn Said und schlitzte seinen Hals vorher auf. Collega Peddersen gelang es seinen Zustand zu stabilisieren, mein vor kurzem fertiggestelltes Thaumatursom half seine Wunden zu reinigen. Weiteres konnte ich zu dieser Zeit nicht tun, doch die Schmückhändlerin überraschte mich, hatte Sie doch einen kleinen Vorrat an Alchimistischen Elixieren angesammelt, für Notfälle wie sie mir gegenüber erwähnte, sie reichte mir einen Zaubertrank. Jener regnerierte meine Zauberkraft in dem Maße, dass ich die durch den Söldner hervorgerufene Wunde, relativ, einfach heilen konnte. Die verräterischen Söldner wurden, insofern es möglich war, gefesselt, jene werden bei nächster Gelegenheit dem hier herrschenden Potentaten zum richten übergeben.

Anschließend begaben wir uns erneut in Richtung Naggilah, Azina ritt voraus.

Ein kurzer Trip nach Punin zeichnet sich ab

Nachdem es mir gelang Delias Wahren Namen zu erfahren, sollte es mir erheblich einfacher fallen, den auf ihr gewirkten Memorabia Cantus aufzuheben, nun muss ich nur noch genügend Kraft akkumulieren. Worum ich mich auch bemühte, was in einer erneuten temporären Unpässlichkeit meiner seits endete.
Nachdem ich mich geringfügig erholt hatte, offensichtlich habe ich nicht nur verpasst, wie Rowin und Demeya erneut zusammenfanden, faszinierend, wenn darüber nachgedacht wird, dass bei Demeya andere Methoden zum angestrebtem Ziel führten, wäre ich nur nicht so ausgezehrt gewesen, so hätte ich daran gedacht Demeya zu untersuchen, es wäre ja theoretisch möglich, bei Delia eine ähnliche Methode anzuwenden, so ich gerade darüber nachdenke, was wohl passieren würde, wenn ich eine der Figruen aus meinem rote & weiße Kamelspiel zu Staub verarbeiten würde, ich meine theoretisch sollte zumindest eine geringe Wahrscheinlichkeit bestehen, dass die Praios gebundene Kraft dem Cantus entgegenwirkt, theoretisch, hmm wie sich so eine zermahlene Figur wohl mit der Al’Chymia arrangieren würde? Zuerst einmal werde ich es wohl mit der traditionellen Variante versuchen.
Der Tag neigte sich dann auch dem Ende, morgen würden Rowin und Demeya den Bund der Travia eingehen, wie so eine Zeremonie wohl vonstatten geht?

In Anbetracht eines gewissen fehlens der vis vitalis in meinem Corpus, zog ich es vor erneut einen Balsam Cantus zu sprechen, interessanter weise fiel es mir schwerer als sonst meine Konzentration zu halten, muss wohl noch deutlich geschwächt sein, doch es war nichts, dass nicht durch ein überdenken und feinerem ausarbeiten der Matrix des Cantus im Geiste ausgeglichen werden konnte. Die Zeremonie des Traviabundes war, seltsam, schon alleine die Metaphern waren unzureichend, kaum wird darauf hingewiesen folgen die Strafen natürlich auf dem Fuße…
Travia womit habe ich deine Aufmerksamkeit verdient, Hesinde, Nandus und Feqz wo seid Ihr, könntet Ihr doch eure Verwandte im Zaume halten.
Nun gut, es gab auch den ein oder anderen Lichtblick, wobei vorallem zwei von Bedeutung sind, zumindest für mich die anderen ziehen wahrscheinlich andere Ereignisse vor.
Aber wo es Licht gibt, dort gibt es bekannterweise auch Schatten, in diesem fall gab es reichlich Schatten, also schön neutrlaistisch ausgeglichen…
Da wäre einerseits die erfreuliche Bekanntschaft mit einem potenziellen Studiosi der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puninsiensis, welchen ich kennenlernte nachdem er mein Exemplar des hilfreichen Leitfadens des wandernden Adepten mit seinen Gedanken anreicherte. So sehr ich seinen Eifer und seinen potenziellen Intellekt schätze, sehe ich doch gewisse Ähnlichkeiten zwischen uns, so wenig schätze ich die Verunstaltung, wobei mir seine Gedanken durchaus an diversen Stellen des Buches kammen, meiner Bücher, ob sich dies mittels Sapefacta Cantus reversibel machen ließ? Zumindest waren seine Anmerkungen nicht auf dem gleichen Niveau, wie die Anmerkungen des restes der Kinderschar, mein arnmes Buch…
Wo war ich, ach ja, nach beschau des angerichteten Schadens, setzte ich mich mit meiner Ausgabe des Tractatus Septelementaricum neben ihn, wir gerieten relativ schnell ins Gespräch, dabei untersuchte ich ihn mittels Odem Arcanum auf eine entsprechende Arkane Befähigung, welche sich auch zeigte. Ich sprach ihn darauf an, auch er wollte auf die Academia Arcomagica, hach das ruft, lassen wir das, wir begaben uns nach draußen, wollte er doch seiner Privatlehrerin davon unterrichten. Jene fanden wir am Brunnen des Traviapaltzes, es handelte sich um eine dezent gekleidete gut aussehende Frau, auch mit ihr ließ es sich angenehm disputieren, ich besprach mit ihr meine Erkenntnisse, schnell kammen wir überein, das die Eltern des Jungen schnellstens informiert gehörten. Also wurde ich zum Hause derer von Rotwasser geführt. Dort disputierten wir kurz über Möglichkeiten der Einordnung von Architektur, sowie Probleme, welche sich theoretisch, dabei ereignen könnten. Bis auf die angeschlagene Mutter des Kindes, waren seine Eltern nicht im Hause, doch jene suchte uns bald heim. Es gelang uns natürlich sie von unserem Vorhaben zu überzeugen. Ich sollte noch schnell ein Empfehlungsschreiben aufsetzen, was ich auch mithilfe von Collega Pedersen tat, weiterhin wurde uns zugesagt, dass wir morgen einen Termin in der Al’Achami hätten, hoffte ich doch die Dunkle Pforte dort nutzen zu können.
Der Tag klang aus mit einer angeregten Mathematisch/Sphärologischen disputatio mit Collega Pedersen, ach würde ich doch nur auf eine höhere Anzahl solcher Geister treffen, hätte jemand wie Sie uns damals zu Collegus Malums Domizil begleitet, so wären die ganzen Verwirrungen um unser parlier in Bosparano vermieden worden. Auch Azina und Delia gesellten sich noch kurz zu uns, ihr Verhalten wirkte, irgendwie seltsam, vermutlich lag das an der Zeremonie des Traviabundes, warum gibt es dafür eigentlich keinen Cantus, hmm, wäre aufjedenfall ein Versuch wert, allerdings beginne ich mit der Konzeption erst, wenn ich kein anderes lohnendes Thema mehr habe, soviel ist wichtiger als das. Wobei es eigenartig anmutet, ob die Analyse eines Thaumatursoms mit Cantus Catalytis Infinitum simpler wär?

Die Ritualgegenstände sind versammelt

Endlich gelang es mir das herrschaftliche Rollsiegel des Emirates Khorrestans zu erwerben, hat ja auch lange genug gedauert. Demnächst werden wir uns wieder auf dem Weg zum Staudamm Shirdars begeben, um das seit zwei Götterläufen überfällige Ritual abzuhalten, auch wenn mir mulmig ist, befürchte ich doch diverse Katastrophen, was ja nicht verwunderlich ist, fehlen doch wichtige Angaben. Auch eines der Siegel musste ich eintauschen, zumindest ergab sich damit für uns eine Möglichkeit nach Shirdar zu reisen. Aber der reihe nach, gestern gelang es uns ja, leider, nicht Azinas Onkel zu befreien. Im Nachhinein stellte sich dann auch heraus, dass dies nicht notwendig war, befreite doch Azina ihren Onekl, Adaque war aber ziemlich mitgenommen, und mir wird vorgeworfen, ich könne nicht mit Tieren umgehen. Die Nacht war erholsam, mir kammen auch wieder einige neue ideen, nur über die Möglichkeit der Umsetzung bin ich noch am zweifeln. Wie geschrieben, ich holte das herrschaftliche Rollsiegel in der Al’Achami ab, auf dem Weg nach draußen lernte ich noch zwei Schüler der Al’Achami kennen, die beiden waren in einem gespräch über die Magietheorie verwickelt, zwar bewegte dies sich auf einem relativ marginalem Niveau, aber dies konnte ich beheben. Es gelang mir natürlich ihr Problem zu lösen und ihnen bei der clarobservanten Erkenung bestimmter Wesensspezifischer Informationen behilflich zu sein. Wie dem auch sei, ich begab mich auf dem Weg zum uns schon bekannten Teehaus um mich mit meinen Begleitern zu treffen, dort fand ich auch Azina und Rowin vor, seltsam, seltsam, irgendwie haben diese in letzter Zeit eine beeindruckende Fähigkeit mich aus meinen Gedanken zu reißen, beinahe schon zu erschrecken. Es fiel uns auf, dass Delia entschwunden ist, wieder einmal. Wir beschlossen ihre Schritte zurückzuverfolgen, um Sie zufinden. In Keshal Isiq fingen wir an, wobei wieder einmal bewiesen wurde, dass die Erhabenenbrücken das Mittel der Wahl bezüglich der Fortbewegung wären, abgesehen von Luftreisen, Reisen durch den Limbus und eventuellen anderen Fortbewegungsmethoden die mir einfallen würden. Als ich mich nach Keshal Isiq begab traf ich auch einen der zwei Al’Achami Schüler wieder, welchen ich früher am Tage schon bei ihrem Problem behilflich war, wir unterhielten uns kurz, es gelang ihnen meine Ratschläge umzusetzen, durch jene erreichten Sie auch ihr Ziel, wie zu erwarten war. Er bedankte sich noch einmal, ich bat ihn Meister Atherion nach der Bibliothek von Avalon zu befragen. In Keshal Isiq angekommen, wartete ich, wie damals in Hammerschlag, naja nicht direkt so wie in Hammerschlag…

Endlich trafen die anderen ein, hat ja auch lange genug gedauert. Auf der Suche nach Delia lernte ich dann auch Varosch und Tesmar kennen, jene waren nur bedingt hilfreich, nach Mardul befragt meinten Sie, dass Sie ihn in letzter Zeit nicht gesehen hätten, während sich Tesmar und Rowin unterhielten beschaute ich mir ihre Auren nach Residualstrahlung von Mardul, Sie hatten vor kurzem Kontakt mit ihm, doch genaueres konnte ich nicht feststellen. Nur Delia hatten wir noch nicht gefunden, wobei eher auch. Anschließend begaben wir uns zur Teppichknüpferei von Sahib Hairan, um mit Demeya zu reden, und um ein Tiegelchen von Delia zu erhalten, um es zu ermöglichen Sie aufzuspüren. Azinas Hund Bakkus konnte damit die Witterung aufnehmen, vorher musste ich jedoch noch ein Siegel gegen Demeya eintauschen, hach, naja zumindest konnte ich Sahib Hairan von einer Handelsreise überzeugen. Sobald wir das Tiegelchen hatten, und Rowin anmerkte, dass die Winterkleidung unter umständen sinnvoller wäre, ließ Azina Bakkus an Rowins Winterkleidung Delias Witterung aufnehmen, ich suchte in der Zwischenzeit einige von Delias Haaren zusammen, diese sollten es mir auch, theoretisch, ermöglichen Delia aufzuspüren.

Bakkus führte uns zur Al’Achami, allerdings auf dem unteren, dem Dienstboten, Weg. Die Stauten waren, eindrucksvoll. Wir gelangten an die Pforte zur Al’Achami, es dauerte noch etwas, bis wir einlass erhielten, oder zumindest die Möglichkeit für einlass erhielten. Gerade als ich am verhandeln für unseren Einlass war, stürmte Demeya vor und unterbrach mich, wie wenig ich das leiden kann, Sie ließ verlauten das wir einen Sklaven als Schenkung anböten würden. Daraufhin gab das Portal denn weg frei, ja so hätte ich das auch geschafft. Innen wollte Demeya sich dann als Tauschobjekt gegen Delia anbieten, Rowin hielt davon wenig, doch letzendlich musste er ihren freien Willen akzeptieren. Wir mussten noch eine Stunde warten, doch dann verließ Delia die Al’Achami, allerdings ohne Haare, naja werden ja nachwachsen, also wahrscheinlich. Wir begaben uns zum Traviatempel. Dort berichtete ich der Mutter des Tempels von meinem Wissen über Mardul, ich riet ihr, dass Sie oder ein Diener des Praios versuchen sollten eine Unterhandlung mit Garbolosch einzugehen.

Am Tag darauf beschloss ich, eher versuchte ich, über den Blick aufs Wesen Cantus einblick in Delias Wesen zu nehmen, ich hoffte über mögliche Veränderungen in ihrem Wesen einen Ansatzpunkt für einen Beherrschungs brechen Cantus zu erhalten, was mir auch, in gewisser Weise, gelang. Erfuhr ich doch ihren Wahren Namen, dieß sollte es mir deutlich erleichtern, ihre Erinnerung wiederherzustellen. Die Mutter Tempels sagte noch einige, äh faszinierende Dinge.

Geistreiche Erlebnisse in Fasar

So die Suche nach Mardul scheint vorranzukommen, dauert jedoch länger als gewartet, bin gespannt was ich als nächstes suchen soll, das heilige Licht? Nun Garbolosch Sohn des Garbosch konnte ich in Keshal Angra nicht sprechen, war wohl zu beschäftigt, und dabei, wie mir versichert wurde, haben “wir Großlinge” doch so wenig Zeit, nun zumindest konnte ich ein kleineres Gespräch zum Thema Arithmetik mit einem paar Zwergen führen. Die Wachen konnten mir ebenfalls nicht helfen, aber eines muss ich den Zwergen zugute halten, sie bauen ziemlich ordentlich und geometrisch, hmm vielleicht sollte ich mich mal mit einem Zwergischen Baumeister über Städteplanung unterhalten, müssten eigentlich auch gute rote und weiße Kamelspieler sein.

Da mir die Zwerge keine große hilfe waren, beschloss ich erneut nach Keshal Isiq zu gehen, ich weiß immer noch nicht was die anderen für ein Problem mit dieser Stadt haben, gut ich gebe zu die Stadt könnte ein paar mehr Brücken gebrauchen. Das erste Individium das ich ansprach verwies mich, gefragt nach Mardul, auf die Richtung in der eine Leiche vor sich hinlag, dort angekommen half mir ein Individium mit zwei paar Schuhwerk weiter, und verwies mich auf die Teppichknüpferei Sahib Hairans, oder zumindest in diese Richtung. Möglicherweise habe ich doch noch nicht alles über Marduls Werdegang erfahren. Mir fiel recht bald auf das die Pforte zur Teppichknüpferei offen war. Gerade als ich jene Tür schließen wollte, wurde ich in ein Gespräch mit einem Nachtwächter verwickelt. Schien ein vernünftiger Mensch zu sein, nur etwas überfordert. Er bat mich ihn bei seinem Rundgang zu begleiten, könnte doch ein gefährlicher Einbrecher, oder mehrere, sich an dem Geschäft verbrochen zu haben. Ich besah mir mit ihm also erneut die Teppichknüpferei, welche ich schon einmal aufsuchte, ob die auch fliegende Teppiche knüpfen, hmm wahrscheinlich nicht, es stellte sich heraus, dass tatsächlich etwas entwendet wurde, eine annähernd zylinderförmige Stange aus Eisen. Der bis zu diesem Zeitpunkt einizige noch unerforschte Bereich waren die Gewölbe, ob diese schon zu al’Tacht, der legendären Fasarer Unterstadt gehörten? Der Wächter bat mich erneut nachdem rechten zu sehen, manchmal habe ich das gefühl, ich ließe mich zu sehr ausnutzen, rückblickend betrachtet kann ich nachvollziehen, warum er nicht hinabsteigen wollte, neben dieser unsäglichen Dunkelheit, gegen welche mich nur das knappe Licht meiner ewigen Flamme schirmte, war es schleimig, so das der halt der Beine unsicher war, es war zu aromatisch und in der Ferne konnten Schreie vernommen werden, dazu hielten es meine Gefährten für sinnvoll mich zu überraschen, nicht das das eine tiefere oder negative Bedeutung für mich hätte, aber sie sollten es sich noch einmal überlegen einen Magus so zu überraschen, nicht auszudenken, wären meinem geschulten Geiste dies wie ein Angriff vorgekommen, hätte dies doch in einem fiasko geändet, so ein Feuerball so ziemlich schlecht für den taint sein, nun wie dem auch sei. Eigentlich sollte es mich nicht verwundern, dass ich meine Gefährten an diesem Ort treffe. Jene waren in Begleitung einer jungen Damen namens Demeya. Ich entschloss mich Sie zu begleiten . Wir begaben uns also in die Gewölbe der Blutgruben, wie ich erfuhr um Azinas Onkel Omar al Alam zufinden, welcher dazu verdammt wurde sein verbliebenes dasein als Sklave zu fristen, welches nicht sehr lange währen sollte, die Geschichte jenes Ortes bedenkend. Demeya verblieb im ersten Raume, Delia, Rowin und ich stießen wieter in die verwinkelten tiefen des Gebäudes vor. Nach einiger Zeit fing Delia an sich seltsam zu benehmen, also für ihr verhalten, meine ich, später stellte es sich heraus, dass sie eine gewisse Anfälligkeit für Geister ausgebildet hat, meine Versuche ihren Geist im Eilverfahren durch entsprechende Meditationen zu stärken schlugen jedoch, wahrscheinlich an ihrem ungestümen Wesen, fehl, was ist auch zu erwarten, bei einem Menschenschlag, welcher sich komplett auf Emotionen verlässt.

Wir begegneten auch zwei Wachen, jene wurden vornehmlich von Rowin und Delias Stecken ausgeschaltet, wobei ich mich damit begnügte, die Sichtverhältnisse zu modifizieren, ich gebe zu, meine Taktik ist noch zu optimieren, muss wohl ein paar Variablen verdreht haben. Später stießen wir wieder auf zwei Wachen, diese schliefen jedoch, und ließen sich davon überzeugen, dass Sie dies auch weiterhin tun würden, als wir durch den Raum marschierten, interessant, sollte eine Studie zur Sinnesaufnehmung bei begrenztem Aufnahmevolumen durch Umgebungsumstände erwägen. Kurz darauf geschah das wohl bemerkenswerteste, an diesem Tage, Delia wurde vor unseren Augen aus unserer Welt gerissen, zumindest aus dem Spektrum unserer Wahrnehmung. Vermutlich wurde ihr Corpus von geistiger Energie umhüllt und ebenfalls über diese Schwelle gedrückt, so dass sie auch zu einem Geist wurde, ach ich hätte die Umgebung zu gerne mit einem Oculus Astralis Cantus begutachtet. Nur ihr Stab war in unserer Welt verblieben. Wir beschlossen uns, trotz drängen von Delias Stecken, unseren weg zurückzubahnen, Rowin war schwer angeschlagen und ich formulierte im Geiste schon einen Plan Delia zurückzuholen. Als wir wieder jenen Raum passierten, in dem die beiden Wächter schliefen, wurden diese attackiert, wahrscheinlich von Geistern, ich war einem Moment am überlegen, ob wir nicht versuchen sollten ihnen zu helfen, doch unsere Situation bedenkend, hätten wir nichts ausrichten können. Im Raum mit Demeya angelangt, erfurh sie von Delias interessanter Transformation. Delia gelang es mit Rowin irgendwie Kontakt aufzunehmen, hmm liegt vielleicht an der geringen Hemmschwelle gegenüber arkanem wirken, sollte eine Studie aufsetzen. Nun Delia zog an ihrem Stab und wir zogen ebenfalls daran, es gelang uns Sie wieder in unser Spektrum zu ziehen, leider hatte Sie auf die wichtigen Begebenheiten keine Antwort, was jedoch seltsam erschien, war die Tatsache, dass Sie mit Kleidung entschwand und ohne Wiederkehrte, wo ist diese geblieben?

Der Rückweg, wie so oft gestaltete sich unkomplizierter, die Stange konnte zurückgebracht werden und unsere Wege trennten sich vor Demeyas Gemäuern. Anschließend begab ich mich zum Burdj des Erhabenen in dem ich nächtigte, morgen sollte ich endlich erhalten, weswegen wir nach Fasar eilten.

Weitere Erlebnisse in der Alt Erhabenen

Wir saßen also in besagter Teestube und berieten über Azinas Situation, schade, dass besagte Veranstaltung in so kurzer Zeit abgehalten werden wird, wäre mehr Zeit, könnte das ein oder andere, die Wahrscheinlichkeit anhebende Mittel konstruiert werden. Mittlerweile habe ich auch schon eine Idee, für eine Umsetzung meiner Trepanation, ich sollte einen Collegus und Spezialisten der Curativa consultieren, mir fiel auch eine Möglichkeit ein, lästige Schmerzen zu ignorieren, ohne meine Fähigkeiten einzuschränken. Meine Formeln für meine modifzierte Sphärentheorie sind beinahe komplett, sollte diese noch einmal überprüfen lassen von einem entsprechend gebildeten Collegus, ob dieser Omar geeignet wäre? Weiterhin brachte mich die Suche nach Mardul auf eine Idee, wie ich Collegus Eulertin bei seinen Pfeilen assistieren könnte, was für ein Schaden könnte schon durch seine Forschungen entstehen? Aber der Reihe nach.

Zur Nachtruhe trennten wir uns wieder. Verbrachte die Nacht wieder im Burdj des Erhabenen, für denn ich gerade dabei war eine Brücke zu errichten, sollte in bälde fertig gestellt sein, ob Tulachim mir gestattet einen Anbau in Khunchom errichten zu lassen, immerhin wird mein altes Zimmer nicht mehr meinen ansprüchen genügen. Fand eine neue Art der Verhandlung mit sturen erz Elementaren, leider wohl nur in speziellen Fällen geeignet.

Das herrschaftliche Rollsiegel sollte mich in kürze erreichen, damit wären alle Ritualgegenstände versammelt, müsste mir nur noch etwas überlegen um alle Figuren richtig zu platzieren.

Azina verpasste mich wohl im Burdj des Erhabenen, zumindest erfuhr ich dies später, auf nachfragen wurde ich zum Traviatempel geschickt, sic, also schon wieder zu diesem schrecklichen Ort. Erfurh das ein Gänslein fehlen würde, warum die gerade mich fragen? Als Folge davon sprach ich mich dem Teppichknüfer, welcher ihn zuletzt sah, ein gewisser Sahib Hairan, interessannter Name. Ihm zufolge, war dieses Gänslein Mardul, erstens eher eine Gans, um die dreißig Götterläufe, stattlicher Wuchs, Narben etc, nichts wichtiges, welcher ihm eine Depesche übergab und danach wieder entschwand, hmm möglicherweise schlechte Wortwahl, da er noch nicht wieder aufgetaucht ist. Ich suchte also als nächstes den Traviatempel auf, die Einwände, dass es Probleme in dieser Stadt gäbe, kann ich nicht nachvollziehen, wir kommen doch sehr gut durch diese Stadt, selbst die Bettler sind recht zuvorkommend. Im Traviatempel wurde mir bestätigt, das Mardul, entsprechend den Angaben von Sahib Hairan aussah und weiterhin dass er eine Vergangenheit mit einer Gruppe, genannt die Erzzwerge hätte, jene Gruppe werde ich wohl als nächstes aufsuchen, sollte das nicht weiterhelfen, werde ich seine Vitalsignatur mittels Exposami Cantus aufsuchen, hmm ob ich mir Delias Fluggerät entleihen darf? Eine Luftuntersuchung wäre immerhin am effektivsten, ob ich überhaupt mit einem Satuarischen Luft Vehikel umgehen kann, gut ich würde es wahrscheinlich schnell lernen, aber wenn ich an meine Erlebnisse mit dem fliegenden Teppich denke. Mal sehen ob ich es noch schaffe Azinas Vorstellung zu beobachten?

Die Brücke ist mittlerweile auch fertiggestellt.

Fasar, die alt erhabende erste Stadt der Menschen, erster Tag…

Am Abend erreichte ich den hiesigen Traviatempel, eine fragwürdige Entscheidung, wie sich im laufe des nächsten Tages herausstellen sollte.

Ich wurde von der typisch, heimischen, Atmosphäre eines Traviatempels empfangen, es wurden gerade die Vorbereitungen für das Abendmahl getroffen, an denen ich mich, natürlich, beteilligte. Als Mahl wurde uns eine schwere Suppe, wohl Hausmannskost, ich vermisse doch manchmal die Academia, genannt, kredenzt. Azina und Delia trafen später auch ein, zumindest müssen sie irgendwann eingetroffen sein, Delia saß plötzlich neben mir, während ich mich noch mit einem Traviadiener, oder etwas dergleichen, über die Frage unterhielt, wo ich denn herkämme, mir immer noch unverständlich, dass dieser sich einfach, während meiner Ausführungen wegdrehte. Nachdem Abendessen wurde ich noch unterwiesen, in der Kunst, äh kunstvolle Kalligraphien auf Stoff einzuweben/-sticken oder wie auch immer die dies nannten, seltsamen Geschmack haben die hier, mir war keine der von ihnen erzählten humoresken Anekdoten bekannt, meine schienen wohl bekannt zu sein, zauberten diese doch stets ein Lachen aus den Mündern meiner, äh “Colleginnen?”, wirklich fasznierend.

Der Abend klang langsam aus, der morgige Tag begann auch einigermaßen vielversprechend, doch diese “Umsorgung” durch die älteren Personen, welche meinten ich söllte an Masse zulegen, erschien mir, doch etwas sehr befremdlich, söllte ich je einen entsprechenden Leibesumfang einnehmen, so müsste ich mir wohl einige neue Sachen in Bezug auf meine Fähigkeit in der Bibliothek der Academia Arcomagica an die wichtigeren Bücher, also eigentlich beinahe alle, zugelangen einfallen lassen. Umso länger ich mich mit diesen beschäftigte, umso weltfremder erschienen mir diese, Travia, warum gerade ich, was habe ich dir getan?

Während der Mittagszeit gelang es mir mittels überzeugender Argumente, unter der Nachhilfe einer simplen controllaria, muss mit Delia unbedingt über ihren, nicht vorhandenen Schutz vor arkanen Wirken disputieren, schlimmer als bei Azina und von Spcihbrecher, die älteren Damen und Delia davon zu überzeugen mich zu der Al’Achami gehen zu lassen.

Ich denke nicht, dass ich den Tempel noch einmal aufsuchen werde, oder einen anderen dieser Gottheit, nicht bevor ich nicht ein klärendes Gespräch hatte.

Der Weg zur Al’Achami war kurz, es gab keinen allzu wichtigen Gegenverkehr, ich weiß gar nicht was die anderen haben, ist doch ein wunderbare Stadt, vor allem die Brücken sind praktisch, ich meine wir beschweren uns doch auch nicht darüber, dass Delia mit ihrem Stecken fliegen kann. Ich muss der Al’Achami neidlos zugestehen, dass größte, prozigste und überdiemnsionierteste Gebilde, welches sich Ausbildungsstätte der Magie nennt, zu sein. Definitiv kein Vergleich zu Punin, wobei ich sagen muss, dass ich doch gewisse bedenken, wegen einiger baulicher Entscheidungen habe, aber naja so ist bei Dschinnen- und Dämonenwerk, Statik ist da doch etwas ausgefeilter, als bei profanen Bauten. Das Tor wollte mich ja erst nicht reinlassen, und das mir, doch ich besann mich auf die zugrundeliegende Philosophie der Al’Achami und klopfte erneut. Als ich mich vorstellte und mitteilte, dass ich meine Macht mehren wöllte, wurde ich auch eingelassen, der illusionäre Höllenschlund, naja, nett anzusehen, aber es war offensichtlich, alles andere wäre doch sehr dämlich, gewesen, das es sich um eine Phantasmagorie handelte, als ich diese durchschritt, entschwand sie auch. Der Wesir der Al’Achami begrüßte mich, nachdem ich mein Begehr vorgetragen hatte, und erfuhr dass Collegus Atherion nicht anwesend sei, sich um dass Herrschaftliche Rollsiegel gekümmert werden würde, ich noch nicht bereit sei für ihre Lehren, was weiß der schon, ich bin bereit, wahrscheinlicher sogar reifer als deren Adepten, schließlich habe ich ein weitaus tieferes Verständnis, ach lassen wir das hier, wartet nur, ihr werdet mich noch einladen…

Achja, für das Rollsiegel helfe ich bei einem kleinen Bauprojekt, eine neue Brücke, sehr vernünftigt, verkürzen diese doch die Wege ungemein. Nur an diese fliegenden Teppiche müsste ich mich noch gewöhnen, ob es die auch mit Stuhl gibt?

Der Bau geht gut voran, meine Briefe sind fertig, und ich habe eine neue Schlafstatt gefunden, ich konnte einen gemütlichen Raum im Turm eines Erhabenen beziehen.

Abends spürte ich das verlangen nach einem heißen Tee in geselliger Runde, ich musste an meine Gefährten denken, ich bemerkte, dass mich dass Amulett in eine bestimmte Richtung wies, interessannt, meine Theorien scheinen zu stimmen, ob meine Gefährten mir gestatten einige Studien anzustellen. Zumindest weiß ich nun, dass das Amulett zu mehr als einem Donarium gut sein kann.

Nagillah, Merabad, Mardior und Fasar

Nachdem ich mit meinem Schriftstück an Collegus Tsukasa fertig war, begab ich mich nach unten zu der Karawane, welche sich dann auch bald in Bewegung gesetzt hat. Heute habe ich auch noch Adaque entdämonisiert, relativ einfach, Falke nun relativ uninteressant, bowohl hatte Delia nicht etwas von Gefieder und weiteren Ingredenzien aus em Falken erwähnt, hmm vielleicht finde ich noch einen Nutzen für Adaque. Abends konnte ich dann auch einige meiner Berechnungen und die Ideen zu meinem modifizierten Sphärenmodell vorläufig zu beenden, zumindest die Visualisierung deutet auf ein, theoretisch funktionsfähiges Modell, müsste noch mal mit Menami und anderen Sphärenreisenden reden, sollte Biblliothek aufsuchen. Konnte auch Delia davon berichten, welche ich zufälligerweise im Badezuber antraf, sie sah mich mit diesem seltsamen Blick an, welchem ich schon damals in der Academia Arcomagica, manchmal, ausgesetzt war, wenn ich eine meiner, etwas abstrakteren Ideen, postulierte, Zafir und Hesinja wollten mir jedoch nie sagen, was dieser Blick bedeutete, auch Delia war da recht ausweichend, irgendetwas wegen Klugheit, Wahnsinn oder beidem. Konnte einen Mondsilberring mit eingefassten Lapislazuli erwerben, die notwendigen Zeichen musste ich noch selbstständig anbringen.

Konnte später meinem neuen Ring die gewünschten Gravierungen verschaffen, mittels convocation einer Creatorum Archoelementarum, die Angestellten wirkten etwas befremdet, seltsam, warum nur? Gab eine längere und umständliche Passage mit einem Zöllner, versteh einer diese Personen, da beantwortet ich deren Fragen und die lassen einen Stundenlang stehen, bei denn anderen ging es irgendwie schneller, nur weil ich ein Magus bin, selbst seine Schlussfolgerungen und Grammatik war unzureichend, wie hatte er nur diese Aufgabe bekommen. Später noch einen Diener des Erzes convociert, weigerte sich jedoch meinem Befehl zu folgen, dreister Steinhaufen. Zumindest bewachte dieser die Karawane.

Konnte heute mein Thaumatursom fertig stellen, nun verfüge ich über einen Ring, welcher mir gestattet einen Diener der Luft zu convocieren, meine Reisefreiheit steigert damit extrem. der Erzdiener war immer noch anwesend, werde ihn morgen entlassen. Delia veräußerte einen Teil ihrer Haare, was dachte Sie sich dabei, ich weiß, nicht sehr viel, aber wie kann Sie nur, ästethisch ist es ja vollkommen uninteressant, aber Sie bietet damit eine weitaus einfachere, hmm, ich habe eine Idee, werde wohl Sahib Said ibn Selim aufsuchen.

Erreichten heute endlich Fasar, zogen durch das Skorpionstor ein, wie es wohl früher war, durch dieses Tor einzuziehen? Ob die Zeiz für einen Abstecher zur Al’Achami reicht, Collegus Atherion sollte ja auch über einen Zugangzur Bibliothek verfügen. Einige Bettler wollten über uns herfallen, grauenhaft, aber nunja, die Geste des Imperavi war selbst unter denn hiesigen Bettlern gut genug verbreitet um das schlimmste zu verhindern, gut einen, offensichtlichen blinden Bettler, wollte ich dann doch nicht abwenden, ich gab ihm eine milde Gabe. Gegen Abend begaben wir uns noch zum Traviatempel, der Weg war recht schnell gefunden, auch wenn Azina mir anscheinend nicht glauben wollte, als ich sagte ich wüsste wo er zu finden sei, wer wenn nicht ich, sollte dazu in der Lage sein? Die Treppen und Ebenen der Erhabenen waren wirklich praktisch, auch die Wachen stellten kein Problem dar, mein Siegel reichte um mich in Ruhe passieren zu lassen. Nur Azina musste einen anderen Weg finden, ich denke sie hätte sagen sollen, dass sie eine Edle aus Aranien sei, hmm, nunja ihre Sache, wem sie ihre Abstammung eröffnet und wem nicht, ich werde mich da nicht einmischen, es sei denn es würde mir etwas bringen, doch wann sollte das sein? Erreichte also denn Travia Tempel, wo bleiben nur die anderen?

Erwerb weiteren praktischen Wissens in der invocation heptasphärischer Wesenheiten, sowie eine kühne Idee

Nach unserem angeregtem disput, begann der nachfolgende Tag vielversprechend. Ich erfuhr das Collegus Rafim Bey ibn Rizwan eine invocation aus der Domaene Irybaars, einen Nishkakat, plante. Um von dessem Wissen zu profitieren, mir wurde angeboten an der invocation teilzunehmen. Vorher begann ich jedoch einige Nachforschungen über Nishkakat und die höheren Künste der invocation anzustellen. Nur wurde ich viel zu oft gestört und unterbrochen, wann verstehen die anderen endlich, mich nur in wichtigen Angelegenheiten zu behelligen, vor allem wenn ich mit Wissenserwerb aus solch einem chaotisch diffizilen Gebiete. Die erste Störung ereignete sich, als ich wegen Adaque dem Falken gestört wurde, nun es war zumindest einigermaßen aufschlußreich, vor allem aufgrund der möglichen, zu erwartenden, Einflüsse einer invocation auf in der nähe vorhandenen Wesen. Einige Ideen zur Lösung dieses Problemes habe ich schon, werde sie wahrscheinlich demnächst überprüfen, was sollte ich auch anderes machen, nachdem mir der Falke übereignet wurde. Im Zweifelsfall könnte ich auch versuchen eine entgegengerichtete Residualschwingung durch exvocation eines Karungas, eines der Dämonen die für diese Störung verantwortlich war, zu erschaffen. Bei dem Gespräch mit Colegus Rafim Bey ibn Rizwan, welches an die arkane Visitation Adaques anschloss, lernte ich auch Collegus Rafim Bey ibn Rizwans Schüler kennen, dieser war von marginalem interesse.

Der nächste Zwischenfall war die Gauklervorstellung, eigentlich gedacht für Zerstreuung, musste ich feststellen, dass sich Azina saba Belima und Delia seltsam benahmen, da mir auffiel, dass sie abwechselnd von einer Wasserpfeife genossen und auch eine Rauschgurken art konsumierten, schloss ich das diese die Ursache für deren atypisches Verhalten sein mussten, um beurteilen zu können, wie schlimm diese Beeinflussung wäre, beschloss ich Delia einige einfache Fragen über die Töchter Satuarias zu stellen. Zuerst stellte ich ihr einige einfache Fragen bezüglich der Vertrauten Tiere der Töchter Satuarias, aale würden über eines verfügen, Delia hätte ein anrecht auf ein solches Wesen und müsste mit ihrer Mutter darüber sprechen, äh ja. Desweiteren erfuhr ich die Ingredenien und Zubereitung für die satuarische Flugsalbe, wiewohl ich dieses Rezept noch auf ihre Vollständigkeit und realisierbarkeit überprüfen muss, wenn ich mir nur vorstelle, was uns dies für Möglichkeiten erlaubt. Die Gaukler beendeten ihre Vorstellung in bälde darauf, auch von uns gab jeder seinen Twil zu deren Entlohnung, was uns über Collegus Rafim Bey ibn Rizwans Würze erzählt wurde, scheint zutreffend zu sein.

Kurz darauf, ich wollte eigentlich weiter studieren, ergab es sich das ich von Rowin gestört wurde, etwas über eine weiße Katze und einen schlimmen Biss, sowe unnatürliches Verhalten von Azina, nun ja zumindest letzteres ist mir desöfteren aufgefallen. Aus den Beschreibungen ließ sich auch rekonstruieren um welche Entität es sich handeln könnte, nach durchsicht der mir zur Verfügung stehenden Quellen, schloss ich das es sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um einen Qasaar (oder Cha’Shar) handeln müßte. Harmlos, Collegus Rafim Bey ibn Rizwan sagte zu sich darum zu kümmern. Vorher hatte ich Rowin noch ein paar einfache, sich selbst erklärende Anweisungen bezüglich der Eindämmung des Qasaars und der Kurierung des Katzenbisses, zumindest habe ich nun tatsächlich einen Beweis dafür, dass das Amulett Travias über eine gewisse Form von Macht verfügt, muss unbedingt eine Lösung zur Analyse nayrakialer Energien finden…

Die nachfolgende Invocation der heptasphairischen Praesenz, klassifiziert als Nishkakat, verlief reibungslos und entsprach einer Schulbuch invocation. Schutzzeichen und Donaria waren vorhanden. Collegus Rafim Bey ibn Rizwan und sein Schüler hielten sich an die entsprechenden Kleidervorschriften, wir wirkten einen Unitatio Cantus zusammen, die Invocation gelang, wie zu erwarten. Die auftretenden Erscheinungen, beim eintreffen Nishkakats waren ein Miasmatischer Hauch, vermutlich transportierte Materie, beim riss aus der siebten Sphäre, ein lauter knall und ein Lichtblitz. Nach diesen Erscheinungen befand sich ein rotes, koboldähnliches Wesen mit uns in dem Raum, mit Fistelartiger Stimme sprach es zu uns und fragte nach unserem begehr, zuerst sollte ich meine Fragen stellen, dies tat ich dann auch, zuerst erfragte ich den Ort des Herrschaftlichen Rollsiegels des Emirates Khorrestan, aufgrund der gelieferten Hinweise und meines Vorwissens, kann es als gesichert gelten, dass wir als nächsten Ort Fasar aufsuchen müssen. Die nächste Frage, war komplexerer Natur, ich erfragte nachdem Aufenthaltsort des Yrando-Emblems, leider waren die gegebenden Hinweise recht marginal, aber es sollte möglich sein das Zeichen der Magierschaft damit ausfindig zumachen, theoretisch. Welche Fragen Collegus Rafim ey ibn Rizwan Nishkakat stellte, erfuhren wir nicht, nun gut, ich erfuhr was ich wissen wollte, dennoch schade, aber es gibt noch soviel anderes zu tun im Moment, also begab ich mich schnellstens wieder an die Schriften. Der Schüler Collegus Rafim Bey ibn Rizwan, war wahrlich nicht von hohen Geisteskräften gesegnet, hielt er meine Fragen doch für unbedeutend, wie närrisch von ihm, nun ich konnte ihn anscheinend davon überzeugen, dass seine Ansicht, nun ja etwas limitiert war, um es milde zu beschreiben.

Kaum war ich in meinem Zimmer angelangt, wo ich mich gerade erneut in meine wichtigen Studien vertiefen wollte, als ich erneut gestört wurde, das ist ja so schlimm wie auf einem Basar hier, es war erneut Rowin, hatte sich weitere Blessuren von dem Cha’Shar zugezogen, interessanter Fall einer dämonischen Pervertierung 2.Ordnung, werde mich später darum kümmern. Zuert riet ich ihm seine Wunden mit nayrakialer Energie zu bedecken, um den dämonischen Einfluss zu annihilieren, meine Theorien zur Auflösung der Pervertierung werde ich noch später an ihm austesten.

Wie zu erwarten, war dem entsprechend der nächste Tag eher negativ dotiert, aufgrund des verschiedenen unsittlichen Verhaltens meiner Begleiter wurden diese des Hauses von Collegus Rafim Bey ibn Rizwan verwiesen, was durchaus nachvollziehbar ist, ich sicherte ihm zu, dass diese ihn nicht mehr behelligen würden, schlug ihm einen Briefkontakt vor und machte mich nach einem Frühstück auf den Weg zu den anderen. Daraußen musste ich feststellen, dass Azina es vorgezogen hatte alleine Naggilah zu erkundigen, was ist nur in letzter Zeit mit meinen Begleitern los, man könnte fast meinen es müsste einen Grund für ihr seltsames Verhalten geben, doch was sollte dies sein, mir jedenfalls fällt kein vernünftiger ein, ist ja nicht so das es ungwöhnliches in den letzten Tagen vorrangegangen sei, bin nun Besitzer eines Falken, werde wohl dessen Residualstrahlung abbauen aber ansonsten bezweifle ich das mir dieses Wesen von Nutzen sein wird.

Trafen in Naggilah auf einen Bettler, welchem der Kopf verbunden wurde, sagte es davon Blind zu sein, nunja bei dem Verband würde das auch keinen Unterschied machen, ich gab ihm eine milde Gabe und fragte ihn ob er unsere fehlende Begleitung gesehen hätte, wahrgenommen wäre vielleicht sinnvoller gewesen…

Theorie bezüglich Kurierung der dämonischen Pervertierung durch Contramagica Induciert, erwies sich als zutreffend, wie zu erwarten war, die anderen Wunden wurden durch Azinas Praiosgeweihten Khunchomer ausgebrannt, schade nun könnte ich meine anderen Theorien nicht überprüfen.

Den restlichen Tag verbrachten Ich, und die anderen , vermutlich, in einer Karawanserei, ich nutze die Zeit um meine arkanen Kräfte zu regenerieren, doch nun am Tag danach, sollte ich endlich in Angriff nehmen, was mich schon seit längerem beschäftigt.

Werter Collegus Tsukasa von Belhanka,

zuersteinmal kann ich euch berichten, dass ich Collega Domaris A’Talls Nachricht auch an die Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis weitergleitet habe. Nun aber zu dem eigentlichen Anliegen meines Schreibens, ich überlege nun schon seit einiger Zeit, wie dieses unsägliche Reisen erleichtert werden könnte, ihr kennt dieses Problem sicher selbst. Nun einerseits wäre eine Reise durch den Limbus denkbar, doch alleine aufgrund der Bannung des Planastrale Cantus verbleibt eigentlich nur der Transversalis Cantus, welcher jedoch, wie ihr wisst, bedingt an dem Zielort gewesen zu sein, also nur bedingt geeignet zum Reisen. Weiterhin wären natürlich die Con- oder Invocation von zum Reisen geeigneten Wesen möglich, doch dies würde einen Magus von diesen Wesen abhängig machen, also auch eher suboptimal. Der nächste Vorschlag ist der Grund, warum ich mich an euch wende, ich nehme an euch ist die Sulman Al’Nassori ein Begriff? Nun theoretisch müsste doch möglich sein ein für die Fortbewegung auf dem Lande konzipiertes und optimiertes Fortbewegungsmittel zu konstruieren. Ich würde mich gerne mit euch einem solchen Projekt annehmen, ich halte es für eine sinnvolle Anwendung der Magie, welche uns und unseren Colleegen behilfreich sein könnte, bei längeren und beschwerlichen Reisen. Ich werde demnächst wohl eine Weile in Khunchom verweilen und würde mich über eine Rückmeldung von euch freuen, im nächsten Schreiben werde ich dann auch einige der Ideen bezüglich der Möglichkeiten zur Realisation dieses Konstruktes vorstellen.

Mit Collegialem Gruße,

Nehazet ay Yash-Hualay von Punin Alam al Ketab Rohaldor ibn Tulachim

El’Trutz-Naggilah, endlich Zivilisation

Endlich ein Lichtblick in diesem gewirr der letzten Ereignisse, ich hätte es nicht für möglich gehalten in dieser Einöde auf einen Collegus zu treffen. Doch wie zu erwarten war, bestätigt sich, mal wieder, eine tiefschürfende disputatio ist nur mit einem Collegus möglich, hach ein wahrer Balsam für die geschundene Seele eines Magus, ich hätte in der Academia Arcomagica verbleiben sollen. Wobei Balsam, mir gelang es vor kurzem einige schwere Verletzungen mittels ebenjenen Cantus, Balsam Salabunde, verheilen zu lassen, hmm ob wohl jemand die Grenzen jenes Cantus in diesem Gebiet ausgetestet hat? Ich sollte einige Studien diesbezüglich anstellen.Aber der Reihe nach, das könnte sonst bei späterer durchsicht der Notizen zu Verwirrungen führen, Chronologie…

Wir mussten die Nacht also vor El’Trutz verbringen, wasn für sich schon genommen einem Affront glich. Wie ich schon erwähnte, wurden wir in diesre Nacht angegriffen, wofür es keinen Grund gab. Nun aim Lichte des Tages ergab sich, das einige Verwandte eines der Narren die uns angriffen und verstarben. Sic! Was für ein Brauch soll das sein, Leben wird verschwendet, nur weil andere Wesen von den Göttern des Trigons verlassen wurden, beziehungsweise wahrscheinlich nie beseelt waren, nun wird uns vorgeworfen Leben genommen zu haben, heißt das wir hätten uns abschlachten lassen sollen. Diese Narretei würde einem zum Lachen anregen, wären die Erlebnisse nicht so erschütternd. Jedenfalls dieser Brauch der Blutrache, welchem hier grfrönt wurde, eine Unsinnigkeit die ich noch nie für sinnvoll erachtet habe, scheint von den Sippe der Razzanis als legitimes Mittel zur Bestrafung unserer Selbstvertedigung, pardon, Verfehlung zu dienen. Auf dem Basar von El’Trutz ging dieses Trauerspiel weiter, wann lernen sie es endlch sich nicht den Unmut von Personen zuzuziehen, welche um ein vielfaches Mächtiger sind. Nun wie dem auch sei, sollten wir noch ein paar Städte durchqueren, vermute ich haben wir uns schon einen Ruf erworben, welcher uns wahrscheinlich bis in die tiefsten Dünen der Khom verfolgen würde, obwohl, nein ich weiß nicht ob das eine gute Idee wäre. Die örtliche Kräuterfrau schien ihr Handwerk zu verstehen, nutzte sie sogar als Referenz einen Folianten der Kräuterkunde, auch wenn mir diese etwas mager aussah, nun an ihrem Thonnys und den anderen erworbenen Kräutern schien wohl nichts auszusetzten zu sein, zumindest das Thonnys entfaltete seine Wirkung wie ich alsbald festellen konnte. Durch diese und die voranggegangenen Ereignisse, konnte ich es nicht unterlassen einen Silentium Cantus zur profanen Nutzung zur Minimierung der Umgebungslautstärke auf dem Basar einzusetzen, stören mich dich einfach beim lesen, unverschämtheit.

Konnten die anderen Überreden Zimmer in der hieseigen Karawanserei zu beziehen, ruhte zur Sammlung meiner Kräfte bis kurz vor dem abend, jenes Tages. Konnte vor dieser unsinnigen Blutrache noch Rowin von seinem Leid erlösen, ging erstaunlich einfach, ich hatte mit größeren Komplikationen bei der Wundheilung gerechnet. Am Abend ergab ich eine, im Rückblick seltsam anmutende Begebenheit. Einer der Diener der Karawanserei hatte, unaufgeffordert, höchst seltsam für diesen Landstrich, einen Badezuber vorbereitet, da ich es auch für eine gute Idee hielt, den durch die Natur und anderen Umständen geschundenen Corpus zu reinigen, nutze ich die Gelegenheit, mittlerweile frage ich mich, ob einer meiner Gefährten dieses Bad bestellte, nur würde sich die frage stellen warum, wozu, wofür…, also abgesehen von dem offensichlichen, dem reinigen des Körpers meine ich. Ach nein, meine Gefährten können es nicht gewesen sein, die hätten sich bestimmt zu Wort gemeldet, ähnlich wie damals bei Collegus Malum.

Die Albernehit der Blutrache bekam ich dann nicht mehr mit, falls diese überhaupt stattfand, wie dem auch sei, da meine Begleiter noch leben, gehe ich davon aus, dass diese jene Widrigkeiten mit denen zu kämpfen waren überstanden wurden. Ich nutzte die ruhe um meine Notizen so gut wie möglich zu reproduzieren.

Am nächsten Tag begaben wir uns auf den Weg nach Naggilah, aufgrund seltsamer Erwähnungen, das der Bey Rafim ibn Rizwand von Naggilah ein “würziger” Herrscher sei, war ich schon gespannt auf diesen, er hätte auch einfach sagen können das es sich um einen Collegus handelt. Wir brachen also auf, das ging auch ersteinmal, relativ gut, nur das wir doch weitere Mengen des flüssigen Elementes mitnehmen sollten. Aber bekanntlich gibt es für solche Sachen immer eine Lösung, in diesem fall, eine Abart der Kakteen, eine Khomknolle, welche Wasser in ihrem Inneren speichert. Nur gegen das Problem des mangelnden Feuerholzes, konnte ich nicht helfen, obowlh theoretisch. Delia entschied sich das Problem anzugehen, wollte nur kurz Feuerholz holen, hmm hätte womöglich die Umgebung mittels Oculus Astralis Cantus untersuchen sollen. Ich wartete also einige Zeit, bemühte mich um das auffinden weiteren Feuerholzes, jedoch waren die Bedingungen so miserabel, das mir ein größerer Erfolg versagt blieb, zumindest erwies sich das Travia Amulett als praktikabler Ersatz, achja und Azina bediente sich an den Vorräten, habe ich mir sagen lassen. Am Tag danach war Delia wieder zurückgekehrt, anscheinend wurde das auch gefeiert, mhh warum ich davon nichts mitbekommen habe? Heute erreichten wir Naggilah, diese Ortschaft scheint einer Oase gleich im trügerischen Meer der zurückliegenden Tage, seit Punin die erste ernstzunehmende Stadt. Collegus Rafim Bey ibn Rizwan, nach eigenen Aussagen ein Absolvent des Konvents zur verfinsterten Sonnenscheibe und Sphärenkundlichen Institut zu Brabak, aus eben jener Akademie entstammte auch Collegus Caspar Melchior Eulertin, war bislang die einzige normale Person der ich begegnet bin, seit dem Verlassen von Punin. Wir verbrachten eine angenehme, leider zu kurze, Zeit mit der disputatio über einige kleinere Theorien. Mal sehen was die nächsten Tage offenbaren werden, den anderen gefällt es hier auch.

Die weiteren Erlebnisse in Khorrestan

Kurze Zeit nachdem sich der besagte, von mir, ermutigte Gardist, davon machte um seinen Vorgesetzen zu holen, bin gespannt wie lange das dauert. Zwischen diesem Tumult gelang es uns dann auch noch Rowin wieder zufinden, oder er uns wiederzufinden, oder, wie auch immer, seine Informationsweitergabe mit Peribert schien auf Unverständnis bei deren Familie gestoßen zu sein. Gesellte sich doch nach geringer Zeit ein Bruder Periberts dazu, welcher Rowin zu einem Kampf herausforderte, irgendetwas von Rache und Familienehre, das dieser dabei nicht bedacht hatte, dass Rowin deutlich stärker gerüstet und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch besser ausgebildet sei, war mir gänzlich unverständlich. Wie dem auch sei, der Kampf brachte mich auf die Idee, dem Agha Kurum al’Rakshaz einen Kampf zu seinen Ehren anzupreisen, geführt von diesen zwei ehrenhaften, tollkühnen und so weiter und so fort Kämpfern, von Spichbrecher hätte vermutlich treffendere Worte gefunden. Nur darauf das auch Wetten abgeschlossen werden könnten, daran dachte ich erst als ich umstehende Personen auf die Kontrahenten wetten hörte, nach kurzen Überlegen entschied ich ebenfalls zu wetten, aufgrund der Ausrüstung und Ausbildung entschied ich für Rowin zu wetten, was sich auch auszahlte. Nachdem Rowin seinen Kontrahenten besiegte, was recht schnell vonstatten ging, würde ich sagen. Wollten sich die anderem dem Melonenproblem annehmen, ich entschied mich sie zu begleiten, was sich im Nachhinein als mehr als fragwürdige Entscheidung herausstellte, aber geschen ist nun mal geschehen, wobei theoretisch…

Wir begaben uns über den Basar, zu der Gasse in der Azina und Delia ihre unfreundliche Begegnung erlitten hatten, die Verursacher ebenselbiger, wollten uns nicht öffnen, selbst auf freundliches Nachfragen und vorstellen unsererseits nicht. Die Tür wurde von einem meiner Begleiter geöffnet, mit dem Prozedere hatte ich mich nicht beschäftigt, ich besah mir die Umgebung, war nicht weiter von interesse. Meine Begleiter überwältigten die Überzahl in dem Geschäft recht schnell, nur nicht schnell genug, wie mir die Klinge an meiner Kehle bedeutete, nun zumindest weiß ich woran ich als nächstes arbeiten werde. Ein Blumentopf welcher Sumus Griff folgte und von einem beherzten Wesen von einer erhöhten Stelle geworfen wurde, stellte sich als echter Feqzen Streich heraus, rettete dieser mir doch, höchst, wahrscheinlich mein Leben. Rückblickend betrachtet hätte ich meinen Begleitern möglicherweise von der Umwandlung eines Teiles meiner vis vita in vis arcana berichten sollen, wie dem auch sei, das in Ohnmacht fallen, stellte sich zwar als problematisch und nervend, aber auch als interessant heraus, auf das gepfeife hätte ich jedoch verzichten können. Die erbeuteten Melonen halfen zumindest an das restliche Stück des Tuches zu gelangen, weiterhin erhielte ich noch eine Alchemistisch verwertbare Menge an Trollrotz, sowie eines meiner vertauschten Gewänder, Delia erhielt noch ein Tuch mit Ur-Tulamidischen Schriftzeichen, werde ich mir bei nächster Zeit genauer besehen. Nach all diesem erlebten wurden wir noch von einigen Ferkina dazu angehalten, eingeladen, ihren äh Stammplatz zu besuchen um ihren Schamanen aufzusuchen. An diese Zusammenkunft erinnere ich mich mit gemischten Gefühlen, beispielsweise verfüge ich nun über das zweifelhafte Wissen, zu wissen wie rohes Herz schmeckt, widerlich, weiterhin konnte ich einem interessanten Ritual beiwohnen, welches sich widerholte und widerholte und keine Wirkung zeigte. Die anderen schienen ganz gefesselt von dieser Vorstellung und Delia schien es sichtlich zu gefallen, scheint eine zweifelhafte Eigenschaft einer Hexe zu sein, möglicherweise, ich würde ja eher eine Disputatio mit einem Collega vorziehen. Ich begab mich am späten Abend zurück ins Dorf, vorher hatte ich noch einige ungemütliche Erlebnisse, ein paar Kinder und ihrer Streiche, sowie das Vieh der Ferkina. Delia berichtete später noch das die Ferkina ihr wohl bei ihrer Rache helfen würden.

Nachdem das erledigt war begaben wir uns auf dem Weg nach El’Trutz, um Informationen über den letzten der Gegenstände einzuholen, wir erreichten die Stadt allerdings erst im dunkel der Nacht, weder der Karawanserei Wächter noch die Stadtwache wollte uns hineinlassen, sic, das führte dazu, dass wir unsere Zeit draußen im freien fristen mussten, was sich in mehrerer Hinsicht als fragwürdig und problematisch herausstellte. Wurden wir doch des nächtens von einer Meute, vermutlich, Bauern angegriffen, dabei zeigte sich, das es noch gewisse Koordinationsschwierigkeiten zwischen Delia und mir bezüglich effektiver abgesprochenen magischen Wirken gibt. Weiterhin hat es doch tatsächlich einer der Angreifer gewagt meine Forschungen zu sabotieren, was für eine Frechheit, selbst mein Aufsatz über die Ferkina fiel diesem Banausen und seinen Flammen zum Opfer. Rowin wurde recht schwer verletzt, ich brach aus Entkräftung wieder zusammen, langsam wird das uninteressant. Zumindest scheint der gesuchte Gegenstand nicht in El’Trutz zu sein, also weiter, wenn uns nicht die Verletzungen und Entkräftungen verlangsamen würde.