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Kurze Gedanken von Azina

Azina stellt sich in die Mitte der Kontrahenten. Ein Zeichen ihrer Neutralität. Ein Zeichen, dass der der die Verhandlung stört, es mit ihr zu tun bekommt.

Hm, sieht er wieder gut aus. Das grimmige steht ihm echt gut. Aber wozu haben Sie diesen Mann dabei? Er scheint mir mehr Tod als lebendig. Er ist ein Geschenk, sagt Boran. Was meint er damit? Möchte er ihn als Zeichen seines guten Willen freilassen?

Die Verhandlung beginnt. Die beiden Anführer stellen sich vor. Auf der einen Seite steht Shakriin Boran, der Schamane der Machnatul und auf der anderen Seite Sieghelm Gilborn von Spichbrecher. Der Shakriin tritt vor und bietet einen alten abgeranzten Mann als Geschenk an. Er zieht einen Dolch. Einer seiner Männer entblößt des Mannes Kehle.

Oh nein. Solch ein Geschenk! Die Gänseritterin hat ja heute Nacht davon fabuliert. Jetzt erinnere ich mich auch, dass er mir schon bei unserer ersten Begegnung Bakkus opfern wollte als Schutz vor dem Bösen. Auch das war ein Geschenk und ich habe es ausgeschlagen. Was für ein Trottel! Er muss doch mitbekommen haben, dass bei uns Ofer nicht gewollt sind. Das ist eine Provokation! Das wird er noch bereuen!

Boran nähert sich mit erhobenen Dolch dem Mann.

Es ist zu spät. Nun, der Mann war eh schon so gut wie tot. So hat sein Leid ein Ende, lebend kommt er sowieso nicht hier heraus. Hier und jetzt gilt es ein Blutbad zu verhindern. Ich hoffe, es tut jetzt keiner etwas unüberlegtes. Dieser Mann ist leider nicht zu retten.

Gerade als der Schamane den Dolch an die Kehle des Mannes setzt, öffnet Jane Pedderson ihr Buch der Hesinde und beschwört hinter Shakriin Boran ihren Geisterkrieger, der auch sofort zum Schlag ausholt.

JANE NEIN!! Ist sie von Sinnen? Es werden vielleicht viele Menschen sterben, jetzt und zukünftig.

Sie reißt ihren Speer aus dem Boden und pariert den Angriff des Geistes. Es sprühen blau-weiße Funken, als die heiligen Waffen zum ersten Mal aufeinandertreffen.

 

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