— als Kelva von den Kisa-Nivayak —
Die Helden kehren mit ihren Begleitern in die Lathjutok der Kisa-Nivayak zurück. Die Gefahr durch den plötzlichen Wintereinbruch ist gebannt. Der Schnee geschmolzen. Die Karene beruhigen sich. Die Sippe bleibt. Es war jedoch nicht Hriosari aus der Legende der Nivesen, der dieses Unheil über sie gebracht hat. Es war eine Maske aus Eis, mit der der Lehrer Hriosaris’ verbunden war. Diese Eismaske mit den drei Kristallaugen hat von einem bosperaner Magier Besitz ergriffen und ihn beeinflusst. Gemeinsam vermochten es die Helden den Zaubern und Fallen des Berges zu trotzen, den Einfluss auf das Land zu unterbinden und den güldenländischen Geist der Maske aufzuhalten.
Auf dem Rückweg durch den Matsch berichtete Kelva ihrer Mentorin Saari, was sich im Berg zugetragen hat:
„… ach Saari, es war schrecklich. All die Geister. Die vielen Uonii des Wassers, Gabetaj der Luft, Kekkääle des Feuers, Juajok der Erde und vor allem Fienlauki des Eises. Alle waren an diesem Ort gefangen. Wider den Willen der Manikku. Wider den Wechsel der Jahreszeiten. Dieser Mensch namens Davros hat nur das, was Hriosari einst hinterlassen hat, für seine Zwecke benutzt. Es war die ganze Zeit da. Die ganze Zeit. Es gibt die vielen Geschichten um den Berg. Und jeder wusste, es kann wieder passieren. Und wir haben darauf gewartet, um dann einen der unsrigen zu schicken, um Hriosari aufzuhalten. Am Ende war es jedoch nur ein Mensch. Ein Jänak mit der bösen Maske. Ysta Mandrakor hat sie nun. Aber es wird wieder passieren. Irgendwann kommt wieder ein Jänak und bringt Gefahr in die Tuundra. Doch damit ist nun Schluss! Ich werde gehen und bleibe viele Umläufe bis alle Geister des Berges befreit! Kelva-mi kelvo!!“
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Kelvas Erzählung