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Dämonische Zusammenkunft

Während Igan auf Arngrimmr und den Thanen einredete und Jane ihren Trupp in die Höhle führte, ließ sich Delia in Kalkaribs Arme sinken. Sie war froh in wieder bei sich zu wissen. Dafür war ihr auch der Handel mit dem Dämon recht. Der Dämon… dieses lebende Mehr aus Flammen, hatte er Recht mit dem was er sagte? Warum hatte er Delia nicht zu einem echten Pakt gezwungen? Als sie zusätzlich Kalkarib forderte wäre es eine gute Gelegenheit für ihn gewesen… Standen die Bewohner Deres und die Dämonen wirklich auf der gleichen Seite? Nehazet könnte durchaus recht haben mit seiner Theorie über die Ebenen, auch wenn Delia diese nicht ganz verstand. So war es nachvollziehbar, dass wenn die Spähre der Dämonen in diesem Spährenkonstrukt mit Dere verbunden war, dann müsste der Krieg gegen die Feinde der Zwölfgötter auch die Dämonen betreffen. Aber auch der Thane und Traviahold hatten recht. Die Dämonen können nicht gegen ihre Natur. Sie würden Delia und ihren Freunden bei der erst besten Gelegenheit in den Rücken fallen, spätestens wenn der Krieg vorbei war. Oder sie wechselten die Seiten und baten den Feind um Hilfe?

So oder so die über 100 anderen Sklaven waren so gut wie tot. In den Fängen der Dämonen würden sie sich zu Tode arbeiten oder geopfert werden. Wenn die Gemeinschaft der Gänsefeder nun angreifen würde, würde der Feuerdämon alle verbrennen. Für Delia war es, wenn es unbedingt zu einem Kampf kommen muss, wichtig die Sklaven nicht leiden zu lassen. Die Sklavenkammer zu fluten war menschlicher als sie dem Dämon auszuliefern. Was verlangten die Götter von den Auserwählten? Bisher dachte sie stets, dass die Dämonen die Feinde der Götter waren und somit bekämpft werden mussten. Sie hoffte auf ein Zeichen, was nun zu tun sei. Sollten sie die Dämonen angreifen oder sah es der höhere Plan vor nichts gegen sie zu unternehmen?

Als Kalkarib sie an sich drückte wurde ihre Aufmerksamkeit wieder auf das Hier und Jetzt gelenkt. Sie reichte ihrem Mann ihren Wasserschlauch. Der Arme musste schrecklichen Durst haben. Er nahm eine kräftigen Schluck und gab ihr den Schlauch zurück. Seine recht Hand legte sich auf ihren Bauch, in dem sie ihren gemeinsamen Sohn trug, während seine linke über ihren Arm glitt. Die Hexe blickte auf das Brandmal auf ihrem Arm. Sie sollte es Nehazet und Jane zeigen. Vielleicht konnte einer von ihnen es übersetzten. Es konnte gut sein, dass das Mal sie vielleicht an ihr Wort band und sie büßen lassen würde, sollte sie gegen den Dämon kämpfen.

Doch vorerst waren ihre Sorgen gering, ihre Welt wieder ein bisschen geheilt, da sie ihrem Mann so nahe sein konnte. Wenn es ihnen nur noch gelänge Sieghelm zu befreien…

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