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Feuertaufe

Tagebucheintrag zum 22. Tsa 1012

Trotz des kühlen Wetters hängt der Geruch von Tod in der Luft. Im Eingang unseres Zeltes ist die Blutlache des Mannes, der uns angegriffen hat, inzwischen eingesickert. Doch ist sie ein Mahnmal für das, wozu der Feind in der Lage ist. Wer hätte je gedacht, dass dieses unzivilisierte und stinkende Pack von Schwarzpelzen zu so etwas in der Lage sein wird. Diese Götzen anbetenden Tiere schrecken vor nichts zurück!

Noch wissen wir nicht wie, doch es ist ihnen gelungen fünfzig Mann aus unseren eigenen Reihen zu beherrschen und gegen unsere eigenen Mannen aufzuwiegeln. Doch der Herr der Nacht wachte über uns und hat uns rechtzeitig aufwachen lassen, ehe sie zu viel Schaden anrichten konnten. Dank des beherzten Eingreifens des Magiers, dessen Fähigkeiten uns noch sehr nützlich sein werden, und des Efferdgeweihten ist es uns gelungen zumindest unseren Haufen vor Schlimmeren zu bewahren. Während wir am Tage im Tavernenzelt die unterschiedlichsten Neigungen und Vorlieben hatten, so waren wir unter deinem Mantel, himmlische Schwester, eins – verstanden uns blind und zogen an einem Strang. Ich danke der Leuin und dem Fuchse dafür, dass sie mir sowohl Mut als auch Gelegenheit gaben in dieser nächtlichen Stunde meine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Was der Feind noch nicht weiß – und hoffentlich auch nie erfahren wird – ist, dass wir dadurch zu mehr Einheit gelangt sind. Die Schamanen der Schwarzpelze haben uns somit die Feuertaufe vorweg genommen. Spätestens seit dieser Nacht ist jedem der Ernst der Lage bewusst und jeder wird mit mehr Vorsicht in die Schlacht gehen, wissend darum, wozu der Feind in der Lage ist. Ich würde nicht so weit gehen zu sagen, dass er uns damit einen Gefallen getan hat, aber genau dem ist so.

Ich bin schon gespannt auf die Rede, die Bruder Delphinion am nächsten Tag halten soll. Oberst Sartassa ließ noch am gleichen Abend verkünden, dass er eine Motivationsrede halten solle. Es wird sich also zeigen, ob unser hübscher Jüngling aus Albernia mehr Schein oder Sein ist. Außerdem kann ich, fals er sich gut anstellt, dann das Reden halten jemandem anderen überlassen.

Dokos-Eintrag vom 21. Tsa 1012 BF

-was bisher geschah-

Nach dem Morgenapell wollte der werte Herr Fähnrich noch mit mir, dem Magier Lumin und Armando kämpfen üben. Warum auch immer. Eins muss man ihm lassen: Er ist zwar nicht impulsiv, aber unergründlich. Fast beginne ich ihn zu mögen. Ich sollte wirklich noch etwas üben, bevor es in die Schlacht geht. Gegen Armando habe ich zwar „gewonnen“, gegen den Fähnrich selber jedoch nicht. Und ich kann schwer sagen, wie gut diese Orks kämpfen können.

Die Teilnahme an der Heerschau war recht langweilig. Im Gleichschritt marschieren, vor dem Prinzen schreien und schon waren wir fertig. Da wir immernoch nicht das Hippodrom verlassen durften habe ich mir den Rest des Heerzuges – der erst aufbrach, als wir schon lange fertig waren – von einer gemütlichen Stelle aus mit Sylvia angeschaut. Der Magier war auch dabei, aber er störte kaum. Meine Begierde nach ihr wird immer größer. Ich hoffe auf die Verlegung auf die Silkwiesen. Dort muss ich sie einfach verführt bekommen.

Der Rest des Tages verlief dann ganz ruhig, aber in der Nacht brach das Chaos über uns herein. Mitten in der Nacht – ob es schon am nächsten Tag war? – wurden wir alle von einem lauten „Alarm“-Ruf geweckt. Kaum die Augen aufgeschlagen, wird die Tür unseres Zeltes aufgerissen und ein Soldat mit rot-glühenden Augen steht in ihr. Der Magier zauberte irgendwas, der Fähnrich griff an und mein Dreizack bohrte sich in die Kehle des Aggressors und streckte ihn nieder. Ich bin aber auch gut! Wir sammelten uns vor dem Zelt und da dort kein weiterer Wasauchimmer zu sehen war, liefen wir – zugegeben vom Fähnrich angeführt – zum Zelt der Heerführung, wo die Elfe, die Baronin und der Graf sich gegen fünf Angreifer wehrten. Wieder zauberte der Magier etwas, diesmal eine Flutwelle an Licht – ist ja nicht direkt Feuer, also finde ich das einfach mal in Ordnung – und die Angreifer waren geblendet und wurden niedergekämpft. Diesmal war mir mein Wurf misslungen. Bei der Ente des Charyptoroth! Als auch die letzten Aggressoren getötet waren – es waren deren nicht viele – versammelten sich alle auf dem Apellplatz. Die Baronin hielt eine kurze Ansprache und übergab dann das Wort an die Elfe Sartassa. Tja, mich beklemmt es jetzt schon, dass sie sich als Mitglied des kaiserlichen Geheimdienstes zu erkennen gegeben hat. Zum Schluss trug sie mir auf beim Morgengrauen eine Andacht zu halten. Um die Leichen kümmert sich wohl der Borontempel, aber ich soll mich um die Hinterbliebenen kümmern. So sitze ich hier nun auf den Rängen des Hippodroms und zerbreche mir den Kopf darüber, wie ich das am besten mache. Ja ich weiß, einfach impulsiv sein. Aber es ist meine erste eigene Messe! Da muss ich doch vorbereitet sein! Ich werde hier wohl noch eine Weile sitzen…

Dokos-Eintrag vom 20. Tsa 1012 BF

-was vorher geschah-

 

Militärischer Alltag ist langweilig. Früh aufstehen, schrecklich frühstücken und dann auf einmal ganz plötzlich irgendwo antreten. Heute erklärte uns der Korporal, dass wir zu morgen uns und unsere Sachen – vor Allem Rüstung – putzen sollen. Es wird eine Heerschau zu Ehren Prinz Brin und zum Vergnügen der Bevölkerung geben. Vergnügen kurz vor der Entscheidungsschlacht für jene, die zu feige sind zum Kämpfen, durch jene, die zu mutig sein wollen. Ironie der Götter! Ich hab dem Herrn sei Dank wenig zu tun, immerhin trag ich keine Rüstung und mein Gewand ist perfekt, so wie es ist.

Der Zwerg Argobrax hat wohl in der Nacht den Übungsplatz umgegraben. Der Korporal fand das wohl nicht sehr gut, aber er hat sich das kaum anmerken lassen. Unsympathische militärische Eigenschaft! Während des – furchtbaren – Mittagmahls gesellte sich ein ziemlich komischer Magier zu uns. Magier sind ja grundsätzlich komisch und mir suspekt, aber er schien es noch in besonderem Maße zu sein. So garnicht arrogant, man musste ihm jede Information aus der Nase ziehen. Er ist ein Halbelf, wenn ich es richtig verstanden habe aus dem Bornland. Allerdings kommt er aus einer Drachenstadt, was der Zwerg weniger toll fand. Was ist weniger toll fand war seine Magie: Wofür wollen mich die Götter strafen, dass ich nun mit einem FEUER-Magier auskommen muss? FEUER! Also wirklich! In den darauffolgenden Diskussionen habe ich mich ein bisschen gehen lassen und die Zwerge beleidigt. Aber warum beten die auch einen falschen Gott an? Kann ich doch nichts dafür! Ich habe mich später einfach mal bei Argobrax entschuldigt, mehr oder weniger. Ich mag meinen Kopf dann doch zu sehr, als ihn mir von einem Kleinwüchsigen spalten zu lassen.

Der Nachmittag war mal wieder vergeudete Zeit. Wir übten das Marschieren. Ein solcher Haufen soll im Gleichschritt laufen und Schreien? Das ist wie Gwen Pertyl vor die Ratten werfen! Danach hatten wir wenigstens den Rest des Tages frei. Während die anderen ihre Kettenhemden durch den Dreck zogen – Sollten sie sie nicht reinigen? – schickte ich den kleinen Dero los, um mir einen Badezuber zu organisieren. Es ist immer wieder faszinierend, aber kurze Zeit später kam er zurück und hatte die Aufgabe erledigt. Er besitzt scheinbar beeindruckende Fähigkeiten. Ich nahm selbstverständlich Sylvia mit, eine bessere Möglichkeit den Anblick ihres Körpers zu genießen kann es – fast – garnicht geben. Es hätte sicher auch sehr romantisch werden können – hätte der Zuber nicht im Bordell gestanden. Wenigstens gab es ein Separé, sodass wir zumindest ein paar Zärtlichkeiten austauschen konnten. Alles schön und gut, aber langsam fängt mein Körper an sich wie ein gestauter Fluss anzufühlen, und dann muss bekannter Weise Wasser abgelassen werden. Naja, wenn Sylvia sich weiter so hat, weiß ich ja wo das Bordell steht.

Gegen Abend gab es dann wieder ein gemütliches Zusammensitzen in der Taverne – zumindest anfangs. Der Magier scheint doch ganz interessant zu sein. Er hat keine Ahnung von der Welt! Es scheint eine sehr komische Stadt zu sein, aus der er da kommt. Heute lernte ich zum ersten Mal die Elfe Sartassa genauer kennen. Faszinierende Frau! Es stimmt schon, was man sich so erzählt, sie sind sehr schön anzusehen. Aber zu alt! Sie hat etwas von Jahrhunderten gesagt, ich wollte es lieber nicht genauer wissen. Allerdings, wenn ich überlege wie es wäre hunderte Jahre lang so jung und frisch zu sein. Ganz neue Möglichkeiten ergäben sich einem!

Zum Abschluss des Abends hatte ich noch einen Streit mit dem Herrn Fähnrich. Ich bin ihm wohl ins Wort gefallen. Oh wie schlimm! Was redet er auch nur langweiliges Zeug? Zum Schluss hab ich ihn das Machtspielchen gewinnen lassen, ohne meine Ehre zu verlieren. Er schlug mich sogar, deutete aber an, dass er mir damit Ehre erweisen wollte. Als ob ich jeden einfach so schlagen würde. Naja, geplante Impulsivität ist auch irgendwie Impulsivität. Wobei ich mir natürlich einen frechen Kommentar nicht verkneifen konnte. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass wir uns ganz gut verstehen. Er legt halt nur zu viel Wert auf dieses scheußliche militärisch-adelige Gehabe.

Abseits von Phexens Wegen?

Tagebucheintrag zum 20. Tsa. 1012

Ein altes Svelttaler Sprichwort besagt: Weht ein Wind über Wasser, so bilden sich Wellen. Ich war es in meinem Leben bisher gewohnt Wellen zu schlagen, doch war das Terrain ein anderes. Zinsverhandlungen, Warenwertschätzungen und Preisprüfungen waren meine Schlachtfelder auf denen ich sicher und routiniert wanderte. Doch nun ist das Feld ein anderes, ich habe den warmen, pelzbesetzen Kaufmannsmantel gegen einen kalten und einfachen Wappenrock getauscht. Ich bin Fähnrich des. 4. Haufens, des 3. Banners des II. Freiwilligenregiments seiner Königlichen Hoheit Brin von Gareth. Herr Phex, ist das der Weg den du für mich vorgesehen hast? Willst du mich prüfen, mich versuchen – oder gar neue Gelegenheiten aufzeigen? Ich zweifle nicht an dir und nehme es als Aufgabe an, doch bleibe ich dir treu.

Tintenfass und Gänsekiel gegen Schwert und Wappenrock zu tauschen war einfach, und es ist Teil meines Bühnenspiels, wie es wohl einst am Garether Fuchsbau aufgeführt werden wird. Das Kettenhemd ist kalt – es drückt, zwickt und lastet schwer auf meinen Schultern – doch darf ich mir nichts anmerken lassen. Ich bin jetzt Offizier des Militärs, und es ist meine Aufgabe nicht nur Vorbild für den Haufen, sondern auch ein leuchtender Anführer zu sein – und das, bei Rondra, werde ich sein, so wahr mir die Herrin Leuin beisteht, ich werde auch dich nicht enttäuschen, göttliche Schwester. Wenn es irgendwann so weit ist, dass du mich prüfen wirst, dann wirst du sehen, dass auch in mir noch ein Feuer brennt das heiß genug ist um den einen oder anderen Schwarzpelz zu versengen. Allerdings gerade du wirst verstehen, wie wichtig es ist Treu zu sein, weshalb ich den Werte deines Bruders weiterhin hoch halten werde.

Die erste Gelegenheit bot sich mir, als ich mich ins Zelt des Regimentführers vorargumentierte. Graf von Brück ist ein erfahrener Krieger und Mann der schon viele Sommer gesehen hat, er wird von mir eine angemessene Zuwendung bekommen – ich habe über die Götterläufe gelernt wie man die unterschiedlichsten alten Männer gütig stimmt, bei Satinavs Ketten, dabei bin ich selber fast einer! Die Bücher des Regiments zu führen, wird mich vielleicht in die Position spülen, einst die Truppen in die Richtung lenken zu können, die zur Rettung meiner drei Frauen notwendig sind: Nach Greifenfurt.

Die nächsten Tage steht die Ausbildung an. Korporal Zoltan scheint mir ein fähiger Kämpfer zu sein, er wird sich zusammen mit den zwei Angroschos schon um die Ausbildung kümmern, ein wahrlich kunterbunter Haufen, Tsa würde ihre Freude an ihm haben. Mein Fokus liegt auf der Elfe Sartassa, Mitglied der KGIA. Sie scheint auch ein gewisses Interesse an mir zu haben, hüllt ihre Motive jedoch in den Nebel der Ungewissheit. Warum wohl hat sie mir diese Vision zukommen lassen? Meine Fragen beantwortete sie mit kryptischen und nebulösen Worten – Elfengeschwätz oder geheimdienstlerischer Umgangston? Ich werde dran bleiben, denn steter Tropfen höhlt den Stein. Morgen geht es weiter, ich werde mich früh ins Lager legen, denn ich werde viel Puste brauchen um im Kettenhemd Wellen schlagen zu können.

Doch meine Gedanken sind bei euch – Gylvana, Yolande und Mutter, mögen die Götter euch behüten und die Widrigkeiten die euch widerfahren würden, auf mich übertragen

Dokos-Eintrag vom 19. Tsa 1012 BF

-Was vorher geschah-

Es gibt doch nichts schöneres am Morgen, als aufzuwachen, weil die Magd versucht sich aus dem Zimmer zu schleichen. Ich fürchte hier wir mein Glück mit den Damen ersteinmal enden, werde ich mich doch ab heute voll und ganz auf meinen Auftrag konzentrieren müssen. Nach einem zünftigen und langen Frühstück betrete ich am Vormittag Gareth. Eine wahrlich große und beeindruckende Stadt. Aber viel zu voll für meinen Geschmack und sie stinkt bestialisch! Alle Leute verhalten sich der komisch, der Fluch des Krieges scheint auf ihnen zu liegen.

Nach einigen Irrungen und Wirrungen durch die Stadt hat mich mein Herr endlich mein Ziel erreichen lassen. Die herrschaftliche Wassermühle! Den Ort aus meinen Träumen wiederzusehen überwältigte mich. Während meines Stoßgebetes beäugten mich die Leute komisch. Haben sie noch nie jemanden beten sehen? Eine komische Stadt. Noran von Insur erwartete mich schon. Der Bewahrer von Wind und Wogen wusste, warum ich komme. Da wusste er mehr als ich, denn warum sollte ich meine Brüder warnen, wenn sie schon gewarnt waren? Nun gut, ich möchte mich nicht anmaßen zu versuchen meinen Herrn zu verstehen. Seine Hochwürden führte mich hinter den Altar in eine Grotte. Dort befand sich ein Brunnen voll von warmen Wasser – wahrlich gesegnet. Er hieß mich an hier zu meditieren. Dafür setzte ich mich in den Brunnen und sogleich wurde mir schwarz vor Augen. Ich fand mich in einem Meer aus Blut wieder, den Geschmack von Eisen auf meiner Zunge. Als ich so schwamm bildete sich am Horizont die Silhouette einer Stadt, über ihr schwebend der Praiosdiener Scran. Während ich sinnierte, warum ich Greifenfurt sehe, erfasste mich eine mächtige Welle meines Herrn und mitsamt dem Blut wurde ich in ein Hippodrom gespült, ein Gebäude dem ich zuvor schon hier in Gareth ansichtig wurde. Und so öffnete ich meine Augen, dankte meinem Herrn für diese klaren Worte, verließ den Tempel und steuerte direkt auf das Hippodrom zu.

Dort ignorierte ich die Schlangen der einfachen Menschen, die auch in das Hippodrom wollen. Ich platziere mich in einer Schlange an erster Stelle und während mein Hintermann noch überlegt, ob er sich beschweren soll oder nicht, sehe ich mich mit dem inkompetentesten Schreiber auf Dere konfrontiert. Warum ich geboren wurde? Ich glaube meine Antwort verstörte ihn, es war aber auch nicht die überlegteste. Auch über die anderen Fragen regte ich mich schrecklich auf und konnte meinen Zorn kaum zügeln. Nichtmal Matoi [Soldat] soll ich mich nennen, sondern Rekrut! Wenn meine Familie das hören würde! Da erniedrige ich mich schon als Geweihter in die Armee einzutreten und dann soll ich ein kleiner Wurm sein!? Ich war so erzürnt, dass ich den Worten des Schreibers nicht mehr lauschte und nicht genau wusste, wo ich hin sollte.

Nach kurzem Suchen habe ich das Lager des IV. Haufens des III. Banners des II. Regiments gefunden. Ein wahrer Haufen! Ein Haufen Nichtsnutze! Frauen! Kinder! Wie soll damit ein Orkensturm aufgehalten werden? Ich bat meinen Herrn um Erbarmen und seinen Segen. Was sendete er uns? Zwei Angroschim! Seine Launenhaftigkeit in unermässlich! Sollen zwei Zwerge ein Segen sein?

Aber ich habe die Dame Sylvia falsch eingeschätzt. Sie ist herrlich impulsiv und von Rahja wahrlich gesegnet. Ich werde ein Auge auf sie haben. Abends nach dem Essen machten wir noch einen bezaubernden Spaziergang. Sie hat mir deutlich gemacht, dass mit ein bisschen Anstrengung mehr daraus wird.

Das Lager hat sogar eine Taverne. Es ist zwar nur ein größeres Zelt, aber es gibt kostenlos Wein. Das muss man mal dem Militär lassen. Eine Taverne ist nur so gut wie ihr Wirt, und der ist sehr gut! Er ließ mir Wein zukommen, obwohl er es noch nicht gedurft hätte. Dafür habe ich ihm abends die Taverne gesegnet. Naja, zumindest glauben es alle. Er hat uns dafür ein Tisch reserviert.

Ich finde dieses militärische Gehabe unerträglich. Rondra muss furchtbar langweilig sein. Was mein Herr an ihr gefunden haben mag, als er sie schwängerte? Ich wollte erst mit dem Säbel üben, doch ab morgen trainiere ich weiter meine Fähigkeiten mit dem Speer. Mal sehen wie das noch alles wird.