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Es geht voran

Zumindest geht es voran. Der Krieg ist abgewendet und die Rettung Sieghelms rückt näher. Wir haben nun alle Schlüsselsteine. Oder wie soll ich es eher sagen: die Kristalle für das Gespräch … das Schauspiel, die … na ja, die Begegnung mit den Rissos.

Zwar ist es Firun seiner unwürdig auf solche Tricks zurückzugreifen und die Rissos so zu täuschen. Aber wir haben wohl keine Wahl. Wir brauchen diese Amulette. Nehazet erwähnte hunderte von Rissos. Niemals wären wir in der Lage sie ihnen gewaltsam zu entreißen. Zumal sie ein ganzes Meer als Versteck haben. Auch eine gerechte Verhandlung würde wohl zu nichts führen. Wir verstehen einander einfach nicht. Opfern wir also den Glauben der Rissos an ihren Echenkönig zur Ehre Phexes und zur Errettung Deres!

Da fragt man sich, was noch alles zum Wohle von Sumus Leib geopfert werden muss. Ein Ende ist nicht in Sicht. Was mag wohl noch alles passieren?

Nun, Phex! Sei uns hold. Immerhin ist dies dein Mond, wenn ich nicht irre. Wie viel Zeit wohl schon vergangen ist? Es ist, als sei Sieghelms Verschwinden bereits mehrere Wochen her. Vielleicht ist es das auch? Was spielt der Mond da für eine Rolle? Zu wessen Spielball sind wir hier geworden? Nichts verläuft in geordneten Bahnen. Wie sollen wir an die Ordnung glauben, wenn alles durcheinander gerät? Es geht hier doch nur um Macht! Um den, der sie hat und um die, die sie begehren. Gut, dass Nehazet in Travias Schoß zurückgekehrt ist. Denn klar ist, dass die Zwölfe derzeit die Macht besitzen. Nur brauchen sie wirklich unsere bescheidene Hilfe, um sie zu halten?

Sie lässt ihren Blick schweifen. Von Mædnir, der sich mit seiner Axt in aller Schnelle einen Speer aus einem jungen Baum schnitzt; hinüber zu Nehazet, der sich einmal mehr in ein Buch vertieft hat. Dann zu Delia, Jane und Igan, die das Possenspiel proben. Wobei Igan den unterwürfigen Risso mimt und Delia den Echsenherrscher. Und schließlich zu Traviahold, der sich anschickt, ein Herdfeuer zu entfachen, um die Früchte ihrer Jagd zuzubereiten.

Das ist das höchste Gut der freien Menschen, das es zu bewahren gilt: Ein Stück Normalität.

Sie selbst steht am Eingang zur großen Höhle und wartet auf Mædnir, um mit ihm gemeinsam ein Wildschwein zu Ehren Firuns und zum Füllen ihrer Bäuche zu jagen.

Nur eines. Nicht mehr. Nur ein altes schwaches zähes Wildschwein. Mehr ist nicht nötig.

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Azinas Gedanken

Atemberaubende Erkenntnisse

Während die anderen in der Höhle herumliefen habe ich mich mit Collegus Muntagonus unterhalten, gerade als diese wiederkammen fragte er mich beiläufig nachdem Memorabia Cantus, welcher auf mir lag.

Nun, naturgemäß, konnte ich mich nicht an diesen erinnern, die anderen waren auch kurz darauf wieder weg, habe nicht wirklich auf sie geachtet, warum auch, ich meine wenn etwas sein sollte, würden sie wahrscheinlich schon eine Methode finden auf ihre Problematik hinzuweisen, unser Gesopräch wurde von Klängen aus der Ferne unterbrochen und wir begaben uns auf den Weg herauszufinden, was die Ursache des fernen tumults war.

Nach einem kurzen Teleport standen wir auch in einem Bereich, von dem aus wir einen guten Blick auf den alten Tempel hatten. In jenem begaben sich die verschiedenen Risso, reih um reih trat aus dem Wasser.

Ich kann mich nicht mehr so genau daran erinnern, aber irgendwann in diesem Zusammenhang, vielleicht war es auch schon vor dem Sprung durch den Limbus, hob Collegus Muntagonus den Memorabia Cantus auf, welchen ich auf mich selbst gesprochen hatte, um einen ausgleich, für eine eventuelle aussichtslose Situation zu haben, dem ganzen lagen einige Metaphysiche Überlegungen zu grunde, wobei ich keine Ahnung habe ob es funktioniert hat oder hätte, den Erinnerungen der letzten Tage gegenüber bin ich dementsprechend ambivalent gegenüber eingestellt. Nachdem ich schnell gegenüber Collegus Muntagonus den Grund meiner Bezauberung erläutert hatte verwandelte er uns beide auch alsbald danach in Karpfen, damit wir uns Unterwasser umschauen konnten.

Dabei schwommen eine weitere Vielzahl an Risso an die Oberfläche um zum Tempel zu gelangen. Das Erlebnis als Fisch war, seltsam, etwas woran ich mich in dieser kurzen Zeit nicht so wirklich gewöhnt hatte, naja vielleicht beim nächstenmal.

Am Grund des Unterderischenwassers fand sich auch eine Stadt der Risso, zumindest schienen diese dort zu wohnen, da ich mich aber ncht allzu sehr mit Rissoarchtitektur auskenne, konnte ich nicht beurteilen ob diese Stadt ursprünglich eine Rissostadt war oder nicht, bei der Ansammlung an Seltsamkeiten hier, würde es mich nicht wundern, wenn es sich dabei ursprünglich um eine Siedlung der Hochelfen gehandelt hätte.

Wirklich Atemberaubend war der Sprung aus dem Wasser, welcher in einem unsanften Kontakt mit der Erde endetete und mich sprichwörtlich in die Situation drängte, mich wie ein Fisch an Land zu fühlen, weil der werte Collegus Muntagonus doch vergaß, wie er den Cantus aufheben konnte, naja, nicht wirklich vergaß, eher mental verlegte.

Offentsichtlich bin ich nicht erstickt, sonst könnte ich die Erlebnisse schlecht niederschreiben…

Danach wurden wir zu Tauben, irgendwie konnte ich mit diesem Tier besser umgehen, als mit dem Karpfen, es gelang mir sogar zu fliegen, wir flogen zu dem Tempel und sahen uns die Predigt an, bzw. hörten Sie auch.

Zuerst verstand ich nicht wovon die Risso redeten, war ich ihrer Sprache doch nicht mächtig, doch Collegus Muntagonus kannte dafür einen Cantus und übermittelte mir mittels arkaner Methodiken, ähnlich einiger Überlegungen, welche ich selbst schon angestellt hatte, einen entsprechenden Cantus zum Verständnis der fremden Sprache. Dabei handelte es sich um einen, nun vereinfacht könnte man es wohl als Xenographus für verbales Verständnis betrachten, ein Xenolingua, wenn man so will.

Jenen wirkte ich dann auch als Taube und es gelang mir die Äußerungen des silbergeschuppten sprechenden Risso, wahrscheinlich ein Priester, zu verstehen und ihnen zu folgen. Er oder Sie, vielleich auch Es, keine Ahnung, sprach von der Rückkehr ihres Königs, ihres Gottkönigs, naja warum auch nicht, für den ist hier bestimmt auch noch Platz…

Collegus Muntagonus wurde dadurch auf eine Idee gebracht und er wollte sich jene schnell notieren und verschwand durch den Limbus, ich beobachtete die Risso, bis diese den Tempel verließen, wartete noch etwas und als Collegus Muntagonus immer noch nicht zurückkehrte, breitete ich meine Schwingen aus und flog zurück. Irgendwie war es nicht das gleiche wie mit einem Stab zu fliegen.

Dort las ich in einem der Bücher und machte mich mit den altechsichen Zeichen des Chrmmk vertrauter, lessen als Vogel, vor allem als Taube, gut als kleinerer Vogel wäre es wahrscheinlich noch schwieriger gewesen, stellte mich vor ganz eigene Probleme. Fehlten mir doch irgendwie die Hände zum wenden der Seiten, weshalb ich mit dem Schnabel vorlieb nehmen musste.

Ich habe keine Ahnung wieviel Zeit verging, bis die anderen zurückkehrten, zuerst wollte mich der werte Bruder verscheuchen, ja sehr Traviagefällig, nicht wahr? Aber schließlich wurde er doch darauf hingewiesen, das davon auszugehen sei, das die Taube, welche dort liest, wahrscheinlich keine gewöhnliche Taube sei, was auch schnell bestätigt wurde, nachdem Collega Peddersen mich schriftlich fragte ob ich es sei, was ich schriftlich bejahte.

Danach dauerte es auch nicht lange bis Collegus Muntagonus daran erinnert wurde, den Cantus aufzuheben und flugs hockte ich vor dem Buch, mit einem Stück Kohle im Mund.

Zuerst entnahm ich jenes meinem Mund, danach berichteten Sie von ihrem Fund des roten Kristallsteins, für den Ruf der Risso, nur das jener zerstört war, in diesem fall zweigeteilt, es wurden noch Amulette erwähnt in einer gefundenen Aufzeichnung, ich erwähnte dann auch, das ich besagte Amulette, wahrscheinlich, um den Hals zweier der silbergeschuppten Risso gesehen habe, sowie das diese jene aus den Händen der Menschen entrissen hatten. Ein schneller Blick auf den roten Kristall enthüllte, dass dessen arkane Matrix am zerfallen war, was nicht verwunderlich ist. Ich brachte jenen zu Collegus Muntagonus, wobei ich dank eines Fortifex Cantus, seiner seits, für einen sehr kurzen Abstand durch den Limbus springen musste. Ich zeigte ihm den Kristall und erwähnte auch, dass dieser uns helfen könnte über den Umweg der Risso in die alte Achaz Stadt zu gelangen, zweifelte ich doch mittlerweile sehr an der Teeidee, obwohl jene natürlich nett gewesen wäre, nehme ich an. Während Collegus Muntagonus mit der Wiederherstellung der Zauberkräfte des Kristalls beschäftigt war, besah ich mir seine Ideen bezüglich der echsichen Kabale, von der er immer wieder berichtete, da ich noch unter der Wirkung eines Memorans Cnatus stand werde ich jene wohl nicht allzu bald vergessen. Ich ergänzte noch ein paar eigene Ideen, welche sich hauptsächlich um die Verknüpfung der Lebensräume Dschungel–>Sumpf–>Wasser drehten.

Mit dem zusammengesetzten Kristall begab ich mich zu den anderen und überließ Collegus Muntagonus wieder seinen Ideen und Theorien, ist doch schön das wenigstens einer seinen Forschungen nachgehen kann, obwohl Collegus Steinfest konnte dies auch, vielleicht sollte ich mir ebenfalls den ein oder anderen Nottel zulegen, ihm scheint es ja etwas geholfen zu haben, oder?

Den anderen erwähnte ich kurz gegenüber noch, wozu der rote Stein wichtig sei, etwas was mir Collegus Muntagonus vorher noch gesagt hatte, wären meine arkanen Ressourcen nicht immer so erschöpft, so hätte ich dies auch als bald festgestellt.

Während die anderen üben, jagen und inneneinrichter spielen, beschloss ich mich mit den Schriften an den Wänden auseinanderzusetzen. Dachte ich doch, das jene für den Ruf der Risso interessante Informationen enthalten könnte.

Mittlerweile hatten wir ja auch alle notwendigen Kristalle, Collegus Muntagonus hatte noch einen gefunden, ich frage mich ob ich auch mal soleicht ablenkbar und etwas verwirrt oder vergesslich werde wie er es jetzt ist, wobei es mir auch schwer fällt dies genauer einzuschätzen, weiß ich doch aus eigenen Erfahrungen und Gedanken, welche nur im weitesten Sinne als eigene einzuschätzen wären, wie ein Geist aus unterschiedlichen Perspektiven wahrgenommen werden kann.

Grenzenloses Hochstieg – oder ich geh mal die Kuh melken

Wenn Sieghelm nur wüsste was sich alles in seinem Reich so rumtreibt. Ghule, Trollzacker, einsame Wanderer, Heiligtümer von mindestens zwei Gottheiten, Rizzos, Verschollene Zwergenreiche, Dämonen, Feen, unterirdische Höhlen als Spielplatz von Riesenechsen und verwirrten Magiern, welche auch noch als Vorgarten einer alten Echsenstadt dienen. Was kommt denn noch? Borbarad und Rohal bauen sich hier eine Teestube? hm… ne, das würde wohl eher Nehazet tun. Was auch kommen mag, überrascht sollte keiner der Reisegruppe mehr sein.

Also ich persönlich wäre ja für ein Rahja-Heiligtum! Vielleicht sogar mit einem Nebengebäude als kleines Haus Levthans oder so. Das würde Hochstieg und vor allem dem griesgrämigen Voigt mal so richtig gut tun. Also die heißen Quellen sind schon ein guter Ausgangspunkt für eine Orgie… und eine rauschende Feier!

Wer dachte, dass es schwer war meinem Mann Kalkarib zu erklären, dass ich eine Hexe bin und ihn dann trotzdem noch heiraten zu dürfen… der hatte nicht mit Hochstieg gerechnet und dass wir das alles hier Sieghelm erklären dürfen. Hm… auf sein Gesichtsausdruck bin ich sehr gespannt!

So und während die Herren Magier philosophieren die Tür öffnen wollen, melken wir die Kuh. In der Näher einer mörderischen Riesenechse, muss ich noch erwähnen. Und wo bei Travia kommt denn diese Kuh her?

Bruder? Ich glaube so langsam werde ich verrückt.

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Delia zu Bruder Traviahold beim Melken der Kuh.

Ithna maga dare beit

Châra!

Natürlich konnte es nicht nur ein normaler Forscher sein. Nein, ein Magier musste es sein! Noch dazu ein Erzmagier. Und ein verwirrter obendrein. Überhaupt scheinen Magier allgemein zu viele Tränke zu schlucken, so irre sind sie. Nicht ein einziges vernünftiges Wort kann man mit ihnen sprechen. Und am Ende regeln sie alles, ohne dass unsereins überhaupt die Spur eines Weges erkennt. Am besten, machen wir es wie immer: den hawshal bewahren und einfach ignorieren! Gehen wir unseren eigenen Weg und tun, was wir können, um Sieghelm zu retten.

Ich jedenfalls hole mir jetzt diesen miftah-stein. Wäre doch gelacht!! Oder eher nicht…

Boron … Sie wirft einen flehenden Blick zur Decke … lass ihn bitte tief schlafen.

Firun, verzeih mir meine Ungeduld. Jedoch drängt die Zeit. Gib mir Kraft und Mut, auf dass wir nicht ohne Not töten müssen.

Wenn wir den Stein haben, werden wir die Höhle weiter erkunden. Sie muss riesig sein, wenn hier solch ein Leben herrscht. Bären als stärkste Gegner … lächerlich. Dieser sultamgahtir kann hier jedoch nicht der Einzige seiner Art sein. Er allein kann die Zeit nicht überdauern ohne sich fortzupflanzen. Es sei denn, dies ist wieder eine … wie sagt Nehazet immer … Anomalie … des Satinav. Ein Zeitparadoxum. Eine eigene Welt, in der es Rissos in einem unterirdischen bahr und Zulneddin hinter einem güldenen bab gibt. Die Götter müssen Hochstieg gewogen sein, dass es die bisherige Zeit überdauert hat. Sieghelm wird seines Lebens nicht mehr froh, wenn er all dies erfährt.

Doch wird unsere Einmischung in diese vorhandenen verstaubten Strukturen eine Menge Wirbel verursachen. Mehr als gut sein wird. Wir tun gut daran zu holen, was wir brauchen und zu verschwinden, ehe wir ein al‘amar anrichten!

Yallah!

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Azinas Gedanken

Zivilisation, endlich…

Es ist seltsam, ich kann über die hiesigen Gefilde wirklich nur meinen Kopf schütteln, bei der Dichte an arkanen Begebenheiten, welche dazu auch noch in der Nähe einer Akademie für Hellsichtsmagie liegt, wenn auch eine vom Bund des weißen Pentagrammes, ohne das diese auffallen, das ist doch mehr als abwegig, gehen wir doch einfach mal durch, was einem einfachen Adepten einer grauen Akademie auffällt, wen er durch die hiesigen Länder wandelt, da war zuerst einmal die Brücke errichtet von Collegus Alrikorion Notelian Steinfest (oder auch Alrok Nottel Flachkiesel, in sich selbst war die Brücke nicht magisch, aber es war eine magische Dienstleistung zu einer Zeit, wo dessen Akademie nicht zu einer der drei Gilden gehörte), eine Reihe an limbischen Portalen, welche hexische, druidische und gildenmagische Spuren aufweisen, das Tor zu Xindans Schatzkammer, das Laboratorium von Collegus Steinfest im Berge, die beiden dortigen Dämonen, deren Golems und Daemonoiden, die beiden Kraftlinien, ein Heiligtum Ifirns, welches unmengen an arkaner Energie ausstrahlt, die arkane Aktivität an den heißen Quellen (ich meine ein Haufen Mindergeister) und darunter, natürlich, noch Überbleibsel der Kristallomantischen Zauberkunst, eventuell sogar mit echten Kristallomanten.

Ich sollte mal durch meine Ländereien laufen, immerhin ist Mhanadistan eine viel ältere Kulturgegend…

Aber jeder nach seinen Fähigkeiten und das eine Akademie, welche zu einer Gilde gehört, die den Einsatz des Ignifaxius als den Höhepunkt sinnvollen arkanen Einsatzes im Schlachtgetümmel sieht und über keine ernstzunehmende Forschung verfügt, das sollte mich wohl nicht verwundern, die armen jungen Geister die dort geformt werden, in der Bruderschaft der Wissenden, würden sie sich wenigstens, etwas, mehr mit der arkanen Forschung beschäftigen, wobei die dort genutzten Mittel vielleicht auch nicht die sinnvollsten sind, aber ich schweife ab.

Ursprünglich war ich noch an der Stelle, welche zum Loch im Becken führte, außerhalb desselbigen versteht sich, und unterhielt mich mit Vitus über die Feinheiten der Magietheorie, ein interessierter Kopf wie mir schien, vielleicht sollte ich ihm mehr über das Thema erzählen, wenn sich das nächste mal die Gelegenheit bietet. Mit der Zeit wurde es jedoch dunkler und wir beschlossen zu den anderen, also den beiden älteren Handwerkern zu gehen, vorher war noch die Überlegung im Raum den anderen eine Nachricht zu hinterlassen, aber es bot sich auf die Schnelle nichts sinnvolles an, naja später dachten wir uns und begaben uns ersteinmal zu den anderen.

Besagte Handwerker waren noch am Baden, ich sollte hier bei Gelegenheit zurückkehren, ein echtes Tulamidisches Badehaus hier, wäre doch genau das richtige für die Gegend, ich sehe es schon vor mir mit Tee, nennen könnten wir es die Nehazet Badeanstalt oder so etwas in der Art. Nachdem wir überlegten, das es eigentlich sinnvoll wäre auf das geheime Loch hinzuweisen, könnte doch jemand dort ertrinken oder anderweitig verschwinden, begaben wir uns zu der Höhle um etwas zu essen und uns zu unterhalten. Vitus und ich wurden zu einem alten Familienrezept mit Huhn bewirtet, es war sehr gastlich, bei nächster Gelegenheit werde ich ihnen wohl das alte Familienrezept für die Sauce geben, es könnte sie freuen denke ich, und es erscheint mir als sehr Traviagefällig, die anderen begaben sich kurz danach zur Ruhe.

Doch ich konnte dies noch nicht tun, zuerst warf ich noch einen Blick auf meine Freunde, mehr oder minder, eigentlich war es ein Blick auf die arkane Umgebung, massiv modifiziert, ich muss den entsprechenden Zauber wirklich noch üben, immerhin war es mir möglich Delias arkane Austrahlung durch das Gestein hindurch noch wahrzunehmen, und das war nicht alles was ich erblickte. Aufgrund der Reichweiten Modifizierung nahm ich die arkane Ausstrahlung nicht sehr lange war, aber die Intensität war unverhältnismäßig hoch, ich muss definitiv an einer Ergänzung zur Okharim Skala arbeiten, sowie an Filterelementen, eventuell Vordefinierte Auarcania Deleatur Zaubersprüche könnten hilfreich sein? Sollte ich einmal ausprobieren…

Ohne meine arkanen Kräfte bin ich den anderen keine Hilfe, deswegen sammelte ich Material, welches zum Elemente Humus zugehörig war zusammen und rief zwei Diener des Humus herbei, welche ich erstmal sich selbst überließ um danach meine Lebensenergie in Astralenergie umzuwandeln, unterbrochen nur von der Heilung durch die Diener des Humus erlaubte mir dieser kraftraubende Prozess doch meine arkanen Kräfte wieder auf Nominalniveau anzuheben.

Danach hinterließ ich eine Nachricht in der ich kurz umriß, dass ich zum Becken mit dem Loch zurückgekehrt wäre um nach meinen Freunden ausschau zu halten und das sie sich keine Sorgen machen müssten, etc…

Ich begab mich also zum Becken und schaute mir noch einmal die Umgebung an, war aber in einer eher ungünstigen Position und begab mich wieder zu der Höhle, veränderte dort, folgerichtig, noch einmal meine Botschaft und betrachtete von mir nochmal meine Umgebung, wie zu erwarten war, fand sich Delias Signatur recht schnell, ich muss wirklich besser werden in dem Zauber, das ist ja erschreckend ineffezient. Sammelte noch etwas Ausrüstung ein, kleidete mich, leicht, aber eines Magus angemessen, änderte nochmal die Nachricht ab und ging die Astrale Signatur des Ortes durch an dem Delia war, ich berücksichtige die Verzerrungen der arkanen Umgebung durch die Einflüsse der Kristallomantischen Zauberei und sprang durch den Limbus, auch ein Zauber in dem ich besser werden muss.

Und erschien in einer Kammer hinter Delia und Jane, welche gerade mit dem betrachten eines recht ansehnlichen Kristalls beschäftigt waren, Jane hiel tmir ein Buch hin, mit deren ersten Seiten ich mich gerade beschäftigte und begann einen Eternia Memorabilis zu wirken, als ich erfuhr das ein gewisser Magus namens Rakorium anwesend sei, noch mit dem weben des Zaubers beschäftigt fragte ich,“ aber es handelt sich nicht um Muntagonus, oder?“ Das wurde bejaht und folgerichtig gab ich das Buch zurück und wandte mich aus der Kammer hinaus um mich zu Archomagus Rakorium Muntagonus zu begeben, selbst ich habe ja nicht die Gelegenheit mich jeden Tag mit einem der wenigen Erzmagier zu unterhalten, wird es doch wohl noch ein paar Götterläufe dauern bis ich diesem illustren Zirkel angehören werde, nehme ich mal an, dieser Vorkämpfer gegen den Erzfeind der Urtulamiden war genau so, wie aus seinen Schriften zu erwarten war, ein geistig wendiger, aufs wesentliche konzentrierte, zuvorkommender Magus mit entsprechenden Fähigkeiten, welche seinem Stande angemessen sind, oh wie angenehm es war mit ihm von Idee zu Hypothese, zu Theorie und wieder zurück zuspringen, es war wie ein Spiel zwischen zwei großen Meistern der Kamele. Bei etwas Tee unterhielten wir uns weiter und kammen schließlich auf die Idee das es nicht schaden könnte die Echsen zum Tee einzuladen, dafür müssten sie ja immerhin ihre Tore öffnen und uns allen wäre geholfen, ein wirklich fasznierender Mann, seine Magnifizienz Rakorium Muntagonus, hoffentlich ergibt sich noch die Möglichkeit ihn nach Rashim und Zuhal zu befragen, da beide Magister des Dracheneis zu Yash-Hualay sind, könnte ich mir vorstellen das sie sich durchaus kennen könnten, vielleicht kann er mir ja sogar etwas beibringen oder mich auf einige seiner Monographien verweisen, ein paar Traktate habe ich ja in der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis schon gelesen, da fällt mir ein, ich sollte ihn nach der Bibliothek von Avalon befragen, könnte immerhin gut sein das er einen Zugang zu dieser kennt, und sollte er diese noch nicht kennen, so könnte sie ihm eventuell bei den Recherchen zu seiner Theorie behilfreich sein, was durchaus dazu führen könnte das ich genügend mitbekomme um das eine oder andere von ihm zu lernen, vielleicht ist er ja auch so freundlich und schreibt mir ein Empfehlungsschreiben, wäre bestimmt hilfreich in Gildenmagischen Kreisen.

Muss Schwimmen Lernen

2.Phex 1026. Die heißen Quellen sind eine angenehmer und wohltuender Ort. Sie haben mich für einen Moment die Strapazen der Letzten Tage vergessen lassen. Der Anblick der Nackten Dehlia war wie immer wohltuend ich denke meine Freundin weis genau welche Wirkung sie damit auf ihrer Begleiter erzielt. Es war angenehm die Beiden Bodenständigen alten Herren wiederzusehen obwohl ich auf den Anblick der nackten Körper der beiden hätte verzichten … das heist bei Hesinde nein … nur weil ich etwas abstoßend finde Sollte ich es nicht Ignorieren. Ich bin mir sicher das die Beiden ein gutes Beispiel für die Veränderung des Alters liefern. Ich sollte vermutlich um meine Zeichenkünste zu verbessern vermutlich auch Actbilder von Männer und Frauen im Alter machen. Trotzdem .. nun ich Schweife ab.

Das Problem mit den Trollzackern sollte mittlerweile gelöst sein. Es war relativ schmerzlos zumindest für Uns. Der in seiner Kultur bereits Todgeweihte Blut hat die Situation dem Schamane erklärt. Danach wurde er Rituell getötet wie es sein Glaube erfordert. Ich werde nicht darüber Urteilen wie es manch einer meiner Kollegen tun würde. Das Leben weit Oben in den Bergen ist hart, jemand verstümmeltes gefährdet die ganze Siedlung und anstelle ihn, in einen langsamen und qualvollen tot in der Verbannung zu schicken gibt man ihnen diesen Ausweg. Und trotzdem .. wäre die Situation nicht so dringlich. Ich hätte vielleicht einen Weg gesucht Blut von dem wert eines Lebens ohne Arm zu überzeugen.

Doch nun zum Grund weshalb ich mir diesen Moment nehme hier am Eingang dieser Unbekannten Ruine. Ich Muss Schwimmen Lernen. Ich kann nicht glauben das ich seit über fünf Jahren auf großer Abenteuerfahrt bin und es immer noch nicht geschafft hab Schwimmen zu lernen. Beinah wäre ich heute wegen meiner Unkenntnis in Schwimmen ertrunken. Nur dank in diesen Jahren angesammelter Vorsicht und Anleihen haben wir es durch die Höllen geschafft ohne das jemmand gestorben ist. Der Arme Traviahold ist beinahe ertrunken! Auch hat mir das Deutlich gezeigt wie wenig ich über die Auswirkung des ertrinken auf den Menschlichen Körper weis. Es muss doch möglich sein Luft mit einem nach unten zu nehmen. Ich frage mich auch woher das Dröhnen auf den Ohren Kommt das ich für eine Weile verspürt hab. Ich sollte darüber Nachforschen … doch genug davon es Scheint das Traviahold sich langsam erholt hat.

Der Eingang zum Herz der heißen Quellen

Wo sind wir denn nun schon wieder hineingeraten?

Erst ertrinken wir alle beinahe jämmerlich in dem gefluteten Gang unter den heißen Quellen. Nur Mædnir fühlte sich sichtbar wohl und führte und rettete uns nach unten in die Unterwasserhöhle. War er doch in seinem und seiner Götter Element. Selbst mich hat es einmal erwischt. Ich konnte die Strecke nicht bewältigen und wurde ohnmächtig. Kein Wunder, kann ich doch fast überhaupt nicht schwimmen. Wenn Sieghelm gerettet und Turnak’riiin geschlagen ist, sollte ich mir die Zeit nehmen, hier ein wenig Schwimmen zu üben. Nicht auszudenken, sollte ich einmal in Not geraten und mir nicht zu helfen wissen … Ich muss ja nur einmal in Eis einbrechen und schon war es das von mir. Welche Schande das wäre! „Die Erwählte Firuns ist in Eis eingebrochen und ertrunken.“ Lächerlich! Grotesk!

Und nun sind wir in einer Höhle … nein, einer erbauten Stätte unter Wasser. Vor uns liegt eine gediehende Landschaft mit Bäumen und Lichtquellen von oben, umrahmt von steinernen Wänden! Wie kann das sein? Hier mitten in Sumus Leib. So etwas habe ich noch nicht gesehen. Ob hier auch Tsas Geschöpfe heimisch sind? Vielleicht ziehen sich Bären hier her zurück, wenn Firuns eisiger Atem über das Land fegt. Wir sollten vorsichtig sein.

Hinter uns liegen zwei Skelette mit einer – wie sagte Jane? – Spitze eines Rissospeeres zwischen den Rippen. Beide wohl um die hundert Götterläufe alt. Rissos sind Fischwesen, die sich an Land fortbewegen können. Stammen wohl aus dem Süden. Nur wie kommen sie hier her? Und wer sind die beiden Leichen? Hatten sie spezielle Kleidung an? Waren es Wächter der hiesigen Anlage? Oder Eindringlinge? Ich konnte nichts Bemerkenswertes an ihnen ausmachen.

Nun zu den Spuren! Hier ist seit langem niemand mehr gewesen. So sind die beiden frischen Spuren zweier Menschen gut zu erkennen. Der eine scheint etwas schwerer zu sein. Eventuell stark bepackt. Ein Forscher und sein Träger vielleicht? Was wollen sie hier? Und gerade jetzt? Eine göttliche Fügung?

Ich denke, wir haben nun das „Herz der heißen Quellen“ gefunden. Lasst uns doch einmal nachschauen, ob wir hier finden, was wir suchen.

Kurz schaut Azina nach hinten zurück.

Und was ist mit Nehazet? Er wird sich das hier wohl nicht entgehen lassen … und mein Gefühl sagt mir, dass wir ihn noch brauchen werden, ehe wir hier raus sind. Aber ich brauche mir keine Gedanken machen. Er wird in weniger als einen halben Tag hier bei uns sein. Entweder schwebt er von oben herab, manifestiert sich direkt vor uns oder steigt aus einem Portal oder Riss in der Sphäre. Aus der Wand oder dem Boden kommend wäre neu …

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Azinas Gedanken

Wärme

Auch wenn die Tauchgänge anstrengend waren, so hatten sie doch einen gewissen Reiz. Zugegeben ohne ihren Besen hätte Delia die Strecken nicht so problemlos bewältigt. Doch der Aufenthalt in Efferds Gefilden hatte auch etwas für sich, denn das warme Wasse vertreibte die Eiseskälte aus ihren Gliedern und füllte ihren Leib mit wohliger Wärme. Ihr Körper entspannte sich, Muskeln und innere Anspannungen lösten sich.

Diese Wärme war wohl auch der Grund für Igans versuche Delia zu einem sehr feuchten Beischlaf in einer der Grotten zu verführen. Selbst für die sehr freizügige Hexe kam das Angebot sehr überraschend. Bei Rahja, Igan sah gut aus und sicherlich konnte er ihr die eine oder andere Freude bereiten. Ihr Körper hungerte schon nach liebkosenden Berührungen und wer konnte der Auserwählten Rahjas das schon verdenken? Sie wusste aber, dass so ein Verhalten Kalkarib sehr verletzten würde und vielleicht sogar dafür sorgen könnte, dass er sich von ihr abwand und das wollte sie auf keinen Fall. Rahja hielt mehr bereit als nur körperliche Liebe. Jeder Rausch war ein Gebet an die Göttin. Delia musste nicht mit anderen Männern das Lager teilen, um Rahja nahe zu sein. Sie konnte sie auch nur verführen, die Sinne der Damen und Herren reizen und ihnen damit Lust und Rausch verschaffen. Ob durch Tanz, Gaumenfreuden, Gerüche oder Feierlichkeiten, die Möglichkeiten waren sehr vielfältig. Untreue gegenüber Kalkarib waren hier nicht notwendig. Obwohl… reizen würde es Delia schon. Vielleicht würde ihr Wüstensohn ja eines Tages etwas… offener sein, vielleicht auch wenn er sich einst eine zweite Frau nimmt.

Für den Augenblick stand für Delia auf jeden Fall fest, dass sie sich ihrem Wüstensohn hingeben wolle. Auch wenn sie Igan gerne neckte und mit Verführungen belegte. Ein schönes Spiel, wie sie es auch gerne mit Sieghelm spielte. Etwas trübte jedoch das schöne Spiel und Vorstellung mit Igan das Lager zu teilen. Immerhin war er ein gefallender Anker, er war Ikran die Dornenzunge und diese wollte die Hexe nicht in sich haben.

Problemlösungen?

Das war, interessant, kaum das wir die eisige Einöde, welche als Hütte deklariert war verlassen haben, nachdem sich das Problem mit dem Schamanen mal rapide gelöst hatte, waren wir auch schon wieder dort, nachdem die anderen es sich schon gemütlich gemacht hatten auf dem Weg zu den warmen Quellen.

Wobei ich nicht verhehlen kann, dass der Grund für Azinas Umleitung unserer Aktivitäten sichtlich sinnvoll war, in Travias Namen, mein Versprechen das wissen um dieses göttliche Wunder, wird nicht früher vergehen, wie mein unerschütterlicher Glaube in die heilige Mutter und das vertrauen, welches ich in meine liebe Zafia setze. Als jemand der engen Kontakt mit diversen Töchtern Satuarias pflegt, weiß ich ja darum wie wichtig Geheimnisse sein können. Dieses Wunder Ifirns sollte wirklich nicht der Allgemeinheit gegenüber enthüllt werden, kann ich doch an genügend Gildenmagier denken, zumal die nächste Akademie die in Rommylis ist, welche mit dieser Quelle an großer Energie nicht ordnungsgemäß umgehen könnten, typisch Gildenmagier… (Muss wohl eine der Erinnerungen von Delia ausgelöst haben)

Wo war ich, achja die Bergkristalle, zu welchen uns Azina führte waren ein Heiligtum, ein göttlicher Fingerzeig, wenn man es so nennen mag, von Ifirn, in dessen nähe der arkane Hintergrund, deutlich, übersättigt war, es dauerte nicht lange und wir konnten spüren, wie unsere arkanen Kräfte sich erholten, ein Blick auf das Kristallgebilde mittels Odem Arcanum enthüllte auch bald die hohe Intensität, die wirklich hoch war, irgendwie denke ich das ich eine neue Skala brauche, ach so viel zu tun, da wären ja noch die Ideen für die Gerätschaften zu Messung der arkanen Kräfte der Umgebung, später, wenn dafür Zeit ist…

Womit ich ja meine Probleme hatte war, kaum versucht man mal den anderen nach seinen Mitteln und Wegen zu helfen und ein paar Elementare Diener zu convocieren, so viele waren es wirklich nicht, ich meine acht, es waren noch nicht einmal zwei von jedem Element, schon taucht ein Elementarer Meister des Eises auf, ich meine was soll das, ich meine bei Borbarad (gut er hatte seine Gezeichneten und so, aber irgendwie finde ich die Reaktion auf eine so kleine Convocatio doch etwas übertrieben, oder?) hätte ich etwas derartiges ja verstanden, aber bei mir, ich bin ein einfacher (mehr? oder minder?, wer ist schon normal?, vielleicht Thema für die Hesindedispute?) Adept, verflucht (nicht sehr traviagefällig) nochmal, nun ja zumindest stellte er uns zwei Dschinne des Eises (welche ich auch hätte herbeirufen können, gut vielleicht nicht unbedingt die, keine Ahnung, habe noch nie versucht den Elementaren direkte Individualität zu geben, gehörte das doch nicht unbedingt zu den Sachen die in Punin thematisiert wurden), welche uns beschützen sollen, na mal sehen wie das funktioniert…

Danach begaben wir uns wieder zurück zu den heißen Quellen, dabei zeigte sich, das die Eisdschinne zwar Sieghelms Schwert und meinen Stab als Gegenstand zur Bindung nutzen konnten, aber nicht den Stab von Delia und auch nicht ihr Rahjaamulett und, was ich sehr interessant fand, auch nicht Azinas Speer, welcher immerhin Firun geweiht ist, man würde meinen das gerade ein Eisdschinn so ein frostiges Heim begrüßen würde (oder?).

Und natürlich musste ich bei diesem Abstieg auch noch stürzen, ach Natur, wer braucht die schon, sollte man alles niederbrennen und ordentliche Straßen und Häuser bauen, etwas für die Familie, oder so, wäre zumindest viel sicherer. (Außerdem, notiz an mich, Definitionen mit Eisdschinnen durch gehen, wenn sich die Zeit dafür ergibt)

Die Temperatur war zumindest angenehm warm, hohe Konzentration an Mindergeistern im Hintergrund. Delia konnte es sich natürlich entgehen lassen wieder mal in ihrer typischen Art Aufmerksamkeit zu lenken, wahrscheinlich können wir nur froh sein, das sie nicht noch Satuarias Herrlichkeit wirkte, ach ich sah vor meinem geistigen Auge schon die zahlreichen Mahnungen Isarias an mich (sprich Delia, zu mir hatte sie noch nichts zu dem Einsatz von Magie gesagt…). Nach kurzer nachfrage stapfte Maednir los um nach der Stelle mit der höchsten Wassertemperatur zu suchen, warum gibt es eigentlich keinen Cantus zur Wahrnehmung von Temperaturunterschieden? (vielleicht sollte ich einen entwickeln?) Es dauerte auch nicht lange und er hatte das passende Wasserloch, mitsamt einem weiteren tieferen Loch, gefunden.

Azina teilte uns weitere Informationen über das Loch mit, faszinierend, anscheinend ist sie in der Lage auf eine weitere Sicht zuzugreifen, ähnlich einer Mischung aus Exposami Cantus und thermischer visueller Wahrnehmung, erstaunlich, das muss unbedingt weiter untersucht werden, ob sich ähnliche Möglichkeiten auch den anderen offenbaren werden? (Wobei ich mich frage was für Möglichkeiten das sein sollten, ob Jane etwa in der Lage sein wird das gesuchte Buch mit einem Blick zu erkennen, wäre wohl nur in sehr großen und unordentlichen Bibliotheken von Hilfe und bei Delia, ich weiß nicht ob sie wirklich noch in der Lage sein sollte Emotionen oder wahrscheinlicher Rauschzustände zu sehen? Nein darüber sollte ich lieber ein anderes Mal nachdenken, beispielsweise, wenn das alles erledigt ist…)

In Anbetracht meiner physichen mannigfaltigen Probleme, überließ ich den anderen den Vortritt um im Wasser zu planschen und dieses Loch zu erkunden. Wobei ich sagen muss, ich hätte es vernünftiger gefunden, wenn Delia und Traviahold auch draußen geblieben wären, die beiden haben auch ihre Probleme mit solcherlei physichen Aktivitäten, aber naja ich bin ja nicht ihr Hüter (Hmm, Travia hatte gar nicht gesagt, welche meine Rolle in dieser „Familie“ wäre, vielleicht sollte ich beim nächsten Mal nachfragen, nicht das sich noch herausstellt, dass ich als „Erziehungsberechtigt gelte“, das wäre wahrhaftig traumatisch).

Während die anderen unten waren erzählte ich Vitus die Feinheiten der Theorie zum astralen Minimum von RObak von Punin, es war erfreulich zu sehen, das er das Wissen wie ein Schwamm aufsog (obwohl, so rein als Metapher taugt das Bild wenig, ich meine, wenn darüber nachgedacht wird, müsste das Wissen doch wieder herausgequetscht werden können…).

Danach kamm eine kurze Karte der Umgebung, nicht das ich davon ausgehe das mir diese wirklich helfen würde, obwohl beim festhalten der Umgebung wäre es ja möglich, etwas zu finden, was mir so vorher nicht aufgefallen war.

Ich kamm nicht umhin mir Gedanken zu machen, bezüglich meiner Freunde, vor allem, weil es zwischenzeitlich wohl Probleme gab, wie ein extremer Ruck an dem kürzlich an der Oberfläche, partiell, befindlichen Seil, andeutete. Nur allzu viele Möglichkeiten ihnen zu helfen und nach unten zu kommen gab es auch nicht, also abgesehen davon das ich meine Körper stärken könnten und versuchen könnten nach unten zu tauchen (aus mehreren Gründen eine schlechte Idee), eventuell ließe sich die Position der anderen herausfinden, insbesondere Delia, Azina oder vielleicht auch Jane, wäre eine Möglichkeit, dann könnte ich eventuell mittels eines kurzen Sprunges durch den LImbus zu diesen stoßen (was auch eine schlechte Idee wäre, habe ich doch keine Ahnung ob diese überhaupt schon in einer halbwegs trockenen Umgebung sind, zumal bei dem aktuellen Glück könnte es auch sein, dass sie am Ende der Vertiefung in einen Übergang zu einer Anderwelt geraten, daneben wäre dies natürlich auch recht strapazierend für meine Kraftreserven), hmm das Wasser umleiten wäre immer noch eine Möglichkeit (wobei sich die Frage stellt ob eine Orkanwand dafür wirklich geeignet wäre, oder ob ich damit nicht das Wasser nur viel rapide verspritze, ich könnte den Zauber natürlich umdrehen um eine Steinwand zu errichten, was aber auch entsprechend viel Kraft aufwand bedeuten würde, ich hätte vielleicht nie die Orkanwand lernen sollen, lass dich doch von der Luft beschützen sagten sie, sie ist ja überall, toller Ratschlag…), was sonst noch, natürlich könnte ich einen Elementaren Diener des Wassers herbeirufen (jener könnte mich wahrscheinlich trocken durch das nass geleiten, genügend Wasser zur Herbeirufung wäre jedenfalls hier, nur wäre auch hierbei das Problem, dass dies sehr kräfteraubend wäre), was noch, ach ja, ich könnte mich mittels Motoricus durch das Wasser ziehen lassen (würde aber wahrscheinlich an der Luft scheitern, ich bräuchte irgendwas um die Luft mitzunehem und für mich zu halten, hatte Jane nicht etwas von Wasserbeuteln für Luft gesagt, ob man die irgendwie nutzen könnte, mittels Penetrizzel und der Stabfackel oder einem Flim Flam könnte ich mich immer noch orientieren, wobei das natürlich an der Länge des Tauchgangs scheitern könnte…).

Wie kann es eigentlich sein, dass ich über so viele Möglichkeiten verfüge und keine davon probat erscheint um das Problem zu lösen, kein Verwandlungszauber oder anderweitiger Fortbewegungszauber, welcher hilfreich wäre, hmm, nein wäre wohl eine eher seltsame Idee, was wohl passieren würde, wenn ich das Levitationselixier in das Loch kippen würde?

Dachte sich Nehazet, als er noch mit der Karte beschäftigt war, immer mehr Details der Umgebung einzeichnend, hmm natürlich könnte ich auch zwei Elementare Diener rufen, Humus und Wasser, einer könnte mich nach unten nehmen, während der andere meine Kräfte nach einer Meditation wieder herstellt, eventuell wäre dafür sogar genügend Zeit?

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